Donnerstag, 14.11.2019
um 19:30 Uhr

Schloss Montfort
Untere Seestraße 3
88085 Langenargen




Mit 14 Jahren gewann die Pianistin Helen Hai Lun Yu im Februar dieses Jahres den 17. Internationalen Wettbewerb »Rotary-Jugend-Musikpreis« in Lindau. Sie begeisterte die Jury mit ihrer Interpretation so verschiedener Komponisten wie Beethoven, Liszt und Prokofjew. Jetzt ist sie 15 und kehrt mit einem neuen Programm an den Bodensee zurück. Sie wird Werke von Bach, Beethoven, Chopin und Schumann spielen.

In China geboren, zog sie 2005 mit ihren Eltern nach Kanada. Dort begann sie mit drei Jahren ihre Klavierausbildung. Derzeit studiert sie bei Prof. Bernd Goetzke an der Musikhochschule Hannover.
Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte sie mit fünf Jahren als Mitglied eines Streichquartetts und gibt seitdem Klavierabende und Konzerte. So spielte sie in der polnischen Botschaft in Moskau und konzertierte 2015 mit dem Bacau Mihail Jora Philharmonic Orchestra und 2017 mit dem Toruń Symfony Orchestra.
Sie gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Jugend-Klavierwettbewerben, darunter beim Richmond Music Festival Concerto Challenge, beim Pacific International Youth Piano Competition und beim Vladimir Horowitz International Piano Competition.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Neckar Musikfestival 2020 -Klavierabend
„Da haben Sie eine Sonate, die den Pianisten zu schaffen machen wird, die man in fünfzig Jahre spielen wird“. Die sogenannte Hammerklaviersonate bezieht eine besondere Stellung in dem Schaffen L. van Beethovens, dessen 250. Jubiläum dieses Jahr gefeiert wird. Das Stück galt lange Zeit hinsichtlich der Länge, der allzu ausgedehnt sinfonischen Anlage, der seltsam anmutenden kontrapunktischen Ansätze, aber vor allem anhand der geistigen und körperlichen Anstrengung für unspielbar, bis Franz Liszt erst Jahrzehnte nach dem Tode des Komponisten das Werk uraufführte. Die Sonate erschien in der Erstausgabe 1819 in Wien und in London und ist nach der klassischen Sonatenmuster in die üblichen vier Sätze gegliedert. Sehr spannend ist anzumerken, dass in der Londoner Ausgabe das Adagio dem Scherzo vorangestellt war. Um E. Fischer zu zitieren, „hier hat ein Irdischer alle Fakten des Lebens, die Härten, die Ungerechtigkeiten, die Freuden, den Trost des Himmels, das sursum corda, das Diesseitige und das Jenseitige, das Hineingestelltsein zwischen Körper und Geist, zwischen Zeitliches und Ewiges, das Teilhaben am Vorstellbaren und Unvorstellbarem, uns nicht zum Begreifen gegebenen, in einer Geistesschöpfung dargestellt und sublimiert„.
Einen Kontrast zu dem allgemein extrovertierten Charakter der Hammerklaviersonate bilden die Stücke, die in der zweiten Hälfte dem Publikum dargeboten werden: zuerst ein klanglicher Kontrast mit der Meditation-Fantasie op.47a von M. Münch. Die Meditation bewegt sich in einer be-schaulichen Atmosphäre, wobei eine schöne Kantilene aus den Nebeln emporsteigt, sehr langsam zur vollen Entfaltung gegen das Ende des Werkes gebracht wird, bis sie allmählich wieder zurücktritt und mit Abschiedsweh in den Nebeln wieder entschwindet. Von der großen Sonatenform zu den Miniaturen, also ein struktureller Kontrast mit den 12 Märchen op. 32 von M. Münch, kurze aber sehr prägnante Stücke, die verschiedene Klangbilder musikalisch-malerisch ausdrücken, und zum Schluß eine Auswahl aus den Valses sentimentales op 48 vom gleichen Komponisten. Die sehr effektvollen und ausdrucksstarken Werke aus dieser Sammlung bestechen durch sensible und ausgewählte klangliche Differenzierung, wobei Zierlichkeit und Zartheit, mächtige Erhabenheit, seufzendes Gemurmel, gewaltige Wutausbrüche die Zuhörer von tiefer Trauer bis zum jubelnden Triumph mitzureißen und zu bewegen vermögen. (Pietro Ceresini)
Langenargener Schlosskonzerte | Klavierabend
Klavierabend
Frédéric Chopin Sonate Nr. 2 b-moll op. 35

Beethoven/Liszt Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"
Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande
Allegro ma non troppo

Szene am Bach
Andante molto moto

Lustiges Zusammensein der Landleute
Allegro

Gewitter. Sturm
Allegro

Hirtengesang. Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm
Allegretto


http://www.langenargener-schlosskonzerte.de



Informationen zum Buchungsprozess:

Bitte beachten Sie, dass nur Einzelplätze verkauft werden können, außer für Personen welche in einem gemeinsamen Haushalt wohnen sowie Personen, die in gerader Linie verwandt sind und deren Nachkommen.
Diese Personen haben die Möglichkeit eine Einzel- und Zusatzkarte zu buchen. Die Zusatzkarten sind im Saalplan entsprechend farblich markiert.

Saaleinlass: 20:00 Uhr

Langenargen

17.07.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Langenargener Schlosskonzerte | Klavierabend
Klavierabend
Frédéric Chopin Sonate Nr. 2 b-moll op. 35

Beethoven/Liszt Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"
Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande
Allegro ma non troppo

Szene am Bach
Andante molto moto

Lustiges Zusammensein der Landleute
Allegro

Gewitter. Sturm
Allegro

Hirtengesang. Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm
Allegretto


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Bitte beachten Sie, dass nur Einzelplätze verkauft werden können, außer für Personen welche in einem gemeinsamen Haushalt wohnen sowie Personen, die in gerader Linie verwandt sind und deren Nachkommen.
Diese Personen haben die Möglichkeit eine Einzel- und Zusatzkarte zu buchen. Die Zusatzkarten sind im Saalplan entsprechend farblich markiert.

Saaleinlass: 18:00 Uhr

Langenargen

17.07.2020
18:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Neckar Musikfestival 2020 -Klavierabend
Am Sonntag, den 19. Juli 2020 gibt Thomas Haberlah um 19:30 Uhr einen Klavierabend im Konzertsaal Wolfsbrunnen Heidelberg. Die erste Hälfte des Konzerts wird ganz dem Komponisten Martin Münch gewidmet sein.
Zur Aufführung kommen Charakterstücke und Miniaturen aus verschiedenen Schaffensphasen, von träumerisch-spätromantisch über impressionistisch-farbenreich bis pointillistisch modern, dabei in bemerkenswerter Konzentriertheit der musikalischen Aussage.
Der zweite Teil ist ganz der Klavier-Romantik verschrieben.
Chronologisch rückwärts verlaufend sind zunächst Werke aus „Anneés de Pelerinage“ von Franz Liszt zu hören. Die Brücke zu Martin Münchs Kompositionen der ersten Konzerthälfte wird dabei durch die meditativ wirkende Threnodie „Aux Cypres a la Villa d´Este“ aus der späteren Komponistenphase Liszts geschlagen.
Der folgende erste Band mit dem Titel „Suisse“ beruht auf dem ca. 20 Jahre früher entstandenem „Album d´un Voyageur“.
Es handelt sich überwiegend um Tonmalereien bezogen auf die schweizerische alpine Natur, mit eher zurücktretendem virtuosem Impetus. Allenfalls „Au bord d´une source“ deutet ein wenig die glitzernde Brillanz des Virtuosen Liszt an.
„Chapelle de Guillaume Tell“ ist in seiner hymnisch-monumentalen Klangsprache eine Referenz an die Freiheitsbestrebungen des schweizerischen Volks.
„Les cloches de Geneve“, vom Komponisten selbst „Nocturne“ genannt, nimmt am Anfang und Ende impressionistische Stilmittel zeitlich vorweg.
„Au lac de Wallenstadt“ ist eine wunderschöne musikalische Darstellung der Ruhe eines Schweizer Gebirgssees.
Zu den beiden Werken F. Chopins muss nichts weiter gesagt werden, diese Werke sind Standardrepertoire des modernen Konzertbetriebs.
Langenargener Schlosskonzerte | Klavierabend
Klavierabend
J.S. Bach Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
C.Ph.E. Bach Sonate A-Dur H186 Nr. 4
C. Czerny Variationen über einen beliebten Wiener Walzer op. 12
J. Brahms Händelvariationen op. 24

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Saaleinlass: 20:00 Uhr

Langenargen

24.07.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Langenargener Schlosskonzerte | Klavierabend
Klavierabend
J.S. Bach Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
C.Ph.E. Bach Sonate A-Dur H186 Nr. 4
C. Czerny Variationen über einen beliebten Wiener Walzer op. 12
J. Brahms Händelvariationen op. 24

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Saaleinlass: 18:00 Uhr

Langenargen

24.07.2020
18:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Langenargener Schlosskonzerte | Klavierabend
Klavierabend
Severin von Eckardstein
Werke von Schubert, Beethoven

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Saaleinlass: 18:00 Uhr

Langenargen

11.09.2020
18:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
KLAVIERABEND MIT GIEDRE LUTZ - "Wenn Träume fliegen lernen"
KLAVIERABEND MIT GIEDRE LUTZ

Eine Entführung aus dem Serail ist es nicht, aber es ist eine Entführung in die weite Welt voller Träume. Mit fesselnden Melodien großer Klassiker sowie genialer Filmkomponisten nimmt die Pianistin die Zuhörer auf diese Traumreise mit. Der Hörer kann getrost seine Augen schließen und sich verführen lassen. Ohne bürokratische Hürden, ohne Grenzen, Kontrollen, Sprachbarrieren schwebt der Hörer zwischen Vergangenheit und Zukunft – also in dem beides verbindenden Jetzt; von einem Teil unseres Planeten zum Anderen, von einer Galaxie zu der Nächsten, u.a. etwa zu den Skywalkers, um zu verinnerlichen, wie unterschiedlich und zugleich ähnlich wir in unseren Urbedürfnissen schon immer waren und immer noch sind.

Eine Reise auf der Suche nach Verbündeten und eine Begegnung mit Gleichgesinnten. Wem die Beine baumeln zu lassen, zu simpel erscheint, der kann in die Schuhe seines Protagonisten schlüpfen, diesen als „ziemlich besten Freund“ begleiten, seine Geschichte, welche begeistert, fesselt und in tiefster Seele berührt, - Revue passieren lassen oder seine eigene facettenreiche Welt entdecken.

Ein Gefühl – als schwebe man auf einem fliegenden Teppich voller mitfliegender Träume, von einer Zauberfee geleitet. Große Musik, wie auch große Träume entstehen durch große Gefühle. Denen vermag die Pianistin neue Impulse zu geben. Lassen Sie sich inspirieren und verführen.

Es erklingen eindrucksvolle Klavierkompositionen von weltbekannten und einflussreichen Filmkomponisten wie Michael Nyman, Yan Tiersen, John Williams, Jan A. P. Kaczmarek, Ludovico Einaudi. Giedre Lutz interpretiert die Musik aus den Filmen „Das Piano“, „Die wunderbare Welt der Amelie“, „Ziemlich beste Freunde“, „Schindlers Liste“, "Star Wars", „Wenn Träume fliegen lernen“ u.a.

(Text: Irena Ülkekul)

Einlass: 14:00 Uhr