Dienstag, 23.04.2019
um 20:00 Uhr

projekttheater Dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden


Tickets
ab 15,30 €




Eine internationale mixed-abled Tanztheater Performance

Wir sind Reisende. Festsitzend in der Gegenwart. In der Dunkelheit. Halb anwesend, halb abwesend. Wir gleichen eingepackten Geschenken. Überraschungen, die darauf warten, enthüllt zu werden. Ist das Geschenk noch nicht ausgepackt, ist noch alles möglich. Die Geschichten, die wir leben, zerreißen die Verpackungen. Geschichten, geschaffen durch unsere lückenhafte, sich verselbstständigende Wahrnehmung, eingewickelt in die süßen und vertrauten Illusionen unserer Existenz in der Gegenwart. Immer wieder und immer wieder.

PRESENT ist die erste Performance eines mehrjährigen Forschungsprozesses, in dem die Künstler neue, kreative Ansätze finden wollen, die es ermöglichen, ein künstlerisches Produkt für alle Menschen gleichberechtigt erlebbar zu machen. Dabei ist eine Frage zentral: Wie können wir Hilfsmittel so nutzen, dass sie Teil der Inszenierung sind, somit selbst zur Kunst werden und durch ihre eigenen ästhetischen Möglichkeiten das Kunstwerk bereichern? In der vorliegenden Produktion liegt der Fokus auf der Integration der Gebärdensprache in der Kunst.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

26.08.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

26.08.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

26.08.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

26.08.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

26.08.2019
Alles nur geklaut?

Die Entwicklung moderner Gesellschaften ist maßgeblich davon beeinflusst, wie Wissen erlangt, geteilt und geschützt wird. Auf 1000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung die abenteuerlichen Wege des Wissens durch die Jahrhunderte bis heute. Sie stellt Erfinder, Spione und Whistleblower vor und lädt zum Mitmachen ein. Besucher knacken Codes in geheimen Kammern des Wissens, unterscheiden im Sachverständigenlabor zwischen Original und Fälschung und schicken Selfies in eine „Cloud“ über ihren Köpfen. Das Spektrum der Exponate reicht vom 3.000 Jahre alten Scheibenrad über Objekte wie eine BH-Minikamera und die Verschlüsselungsmaschine Enigma bis hin zur elektronischen Fußfessel.


10 bis 18 Uhr

Dortmund

26.08.2019
Der Traum der Bibliothek

Die KünstlerInnen in der Ausstellung sprechen über das Spiel mit der Sammlung, ihren Präsentationsformen und ihren Ordnungskriterien, letztlich über die gesamte Situation einer Bibliothek: Bücherregale, Display- und Lesemöbel werden in den Blick genommen und nicht zuletzt wird die Form und die Lage der Bibliothek in der Stadt erforscht.


Siegen

26.08.2019
11:00 Uhr
Berührte Landschaften

Der langjährige Zeitungs-Fotograf der WAZ hat bei seinen Reisen durch das Ruhrgebiet viele Bilder gemacht, die nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten zwischen Duisburg und Dortmund, Hattingen und Marl zeigen. Er fotografiert in den Zwischenräumen, in denen sich die Menschen bewegen, ihre Spuren hinterlassen. Die „berührten Landschaften“ lenken den Blick auf Situationen, wie wir sie überall im Ruhrgebiet finden. Diese Bilder taugen nicht für Schlagzeilen. Eine Ausstellung auf dem Lastkahn „Ostara“.


Di-So von 10-18 Uhr

Waltrop

26.08.2019
Vergiss die #liebe nicht!

In der Saison 2019 dreht sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold alles um die Liebe. Was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen werden vom 2. April bis 31. Oktober 2019 anhand sehr berührender, humorvoller und auch trauriger Liebesgeschichten in der Sonderausstellung „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt gerückt. Über eine App sind Sie zu einem Date mit den Liebesobjekten eingeladen und können auch selbst Teil der Ausstellung werden: mit Ihrer eigenen Liebesgeschichte.



An einigen Stationen im Gelände werden darüber hinaus historische Liebesgeschichten erzählt, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein spannendes und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe in seinen zahlreichen Facetten aufgreift.


Di bis So und an allen Feiertagen von 09.00 bis 18.00 Uhr

Detmold

26.08.2019
Backsteinhistorismus

Historistische Gebäude aus der Zeit zwischen 1850 und 1914 bestimmen heute noch das Bild vieler Städte. Die Gebäude mit dem bunten Mix mehrerer Stilrichtungen gelten heute wieder als spannend und anregend, Gebäudeensembles wie die Berliner Charité prägen ganze Stadtteile. Die Ausstellung zeigt in vielen Abbildungen und Exponaten an Beispielen aus Ostwestfalen-Lippe, dem Ruhrgebiet und Berlin den Formenreichtum der Ziegelbauten des Historismus.


10 bis 18 Uhr

Lage

26.08.2019
Raubbau

Der Bedarf der Menschheit an Rohstoffen ist gewaltig. Kobalt, Coltan, Lithium, Mangan, Kupfer – ohne sie gibt es weder Smartphones noch Elektroautos, Stahl oder Stromkabel. Viele der mineralischen Rohstoffe stammen aus unkontrolliertem Kleinbergbau. Weltweit arbeiten über 80 Millionen Menschen dort unter oft katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen. Bilder und Berichte veranschaulichen die aktuelle Situation. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Alternativen zum Raubbau auf.


10 bis 18 Uhr

Witten

26.08.2019
Goethe war hier - Goethes Italienreise in Fotografien von Achim Bednorz

copyrigt Foto Pantheon: Achim Bednorz



 



„In der Entfernung erfährt man nur von den ersten Künstlern und oft begnügt man sich mit ihren Namen; wenn man aber diesem Sternenhimmel näher tritt und die von der zweiten und dritten Größe nun auch zu flimmern anfangen und jeder auch als zum ganzen Sternbild gehörend hervortritt, dann wird die Welt weit und die Kunst reich.“ (Johann Wolfgang von Goethe: Italienische Reise, Eintrag vom 17. September 1786)



Achim Bednorz arbeitet seit mehr als 25 Jahren als freischaffender Fotograf für internationale Verlage. Seine Schwerpunkte sind Architektur und Kunst. Mit seinen Aufnahmen hat er mehr als 40 Publikationen exklusiv illustriert – etwa „Komponistenhäuser“ (DVA), „Dichterhäuser“ (Theiss), „Künstlerhäuser“ (Reclam), „Angelus & Diabolus“ (Ullmann) und 2018 „Bonner Südstadt“ (Emons).



Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung, jeweils mit Lichtbildern:

Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr



Casa di Goethe - vorgestellt von Maria Gazzetti, der Leiterin des römischen Kulturinstituts



 Freitag, 7. Juni 2019, 20 Uhr



Dania D´ Eramo: Kunstwerke in Goethes Italienischer Reise



 Zahlreiche Bücher - auch antiquarische -  zum Thema der Ausstellung liegen in der Buchhandlung aus.Eine Literaturliste ist in Arbeit.



Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Buchhandlung besucht werden. Nach Vereinbarung sind auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten möglich.



 


Montag - Freitag: 13 - 18.30 Uhr

Samstag: 11 - 16 Uhr

Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers

Bonn

26.08.2019
Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute

19. Mai bis 6. Oktober 2019



Mode begleitet den Menschen durch sein Leben. Von Taufkleid, Sonntagsstaat, Hochzeitsmode, Ballkleid bis Trauerkleidung unterstreicht festliche Bekleidung die wichtigen Stationen des Lebens. Anhand von Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie authentischer Puppenkleidung aus vier Jahrhunderten zeigt das Stadtmuseum Simeonstift Trier den Wandel der Mode- und Festkultur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.



Längst vergessene Traditionen kommen über die historische Kleidung wieder in Erinnerung und stehen im Dialog mit der Festtagsmode der Gegenwart. Ergänzt werden die Textilien durch Gemälde aus der Sammlung des Museums, deren Protagonisten die Mode vergangener Zeiten wieder lebendig werden lassen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

26.08.2019
Martin Assig

Es ist eine außergewöhnlich umfangreiche Ausstellung, die das Kunstmuseum Martin Assig widmet. Gezeigt werden insbesondere neue Arbeiten aus der Serie St. Paul. Darunter befinden sich Leihgaben aus wichtigen privaten Sammlungen. Seit Oktober 2018 gibt es bereits ein Bodenbild des nahe Berlin lebenden Künstlers in der mittelalterlichen Kirche im Kunstmuseum. Es fügt sich ästhetisch ein, als wäre es schon immer hier.

Die Ausstellung mit ihren rund 400 Zeichnungen öffnet den Blick auf das aktuelle Werk von Martin Assig und nimmt Bezug auf die Entstehungsgeschichte des Bodenbildes in der Kirche.


Di - Fr 10.00 - 17.00 Uhr, Sa + So 10.00 - 18.00 Uhr

Magdeburg

26.08.2019
„push/pull/stretch“ Ausstellung von Ilona Kálnoky

„push/pull/stretch“



Ausstellung von Ilona Kálnoky



31. Mai bis 1. Oktober 2019 im Gräflichen Park, Bad Driburg



 



Auch in diesem Sommer ist im Gräflichen Park eine Kunstinstallation zu sehen; dieses Mal unter anderem in Anlehnung an das Moor, mit dem hier auch therapiert wird. Ab Freitag, dem 31. Mai zeigt die Diotima Gesellschaft e.V. Skulpturen und Papierarbeiten der Künstlerin Ilona Kálnoky. Die Österreicherin nennt sich selbst eine Gärtnerin/Künstlerin und entwickelt seit längerem Arbeiten, die sie mit dem Begriff  „Mischskulptur“ beschreibt. Mit diesem Begriff erarbeitet sie eine skulpturale Enzyklopädie und fügt der für sie wichtigen Thematik der Raumwahrnehmung eine weitere Komponente bei, die der emotionalen Ebene.



 



Sie experimentiert mit verschiedensten Werkstoffen, die für Skulptur manchmal ungewöhnlich sind. Dabei thematisiert sie unsere umgebende Welt, durch Materialien und deren „Leibgefühl“. Sie formt Kugeln aus Gips, wirft sie gegen die Wand, schnürt sie zusammen oder lässt Gummibänder dehnen. In ihren Arbeiten setzt sie häufig Prozesse in Gang, die dann nicht mehr steuerbar sind. Man könnte hier fast von Versuchsanordnungen sprechen. Jede Aktion oder Vermischung unterschiedlicher Materialien soll im Betrachter andere Empfindungen provozieren.



 



Für die Ausstellung im Gräflichen Park hat Kalnoky mit dem Bad Driburger Moor experimentiert und sich mit dem menschlichen Körper und seinen Befindlichkeiten auseinander gesetzt. Die Skulpturen lehnen sich an Sportgeräte an, während die Acrylarbeiten wie Landkarten der Empfindungen wirken. Die Skulpturen sind täglich in den Brunnenarkaden und im Park zu sehen. In der Orangerie des Hotels werden die Papierarbeiten gezeigt.



 



 



BIOGRAPHIE



Ilona Kálnoky wurde 1968 in der Steiermark geboren; sie lebt und arbeitet in Berlin und in der Uckermark/Brandenburg. Ihre künstlerische Karriere begann sie mit einer Ausbildung zur Keramikerin und studierte später in Berlin an der Kunsthochschule Weißensee Bildhauerei. Sie ist Mitbegründerin des in der Uckermark stattfindenden UM-Festivals für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur, das seinen Schwerpunkt in Kunst in nachhaltiger Ökologie und Ökonomie hat.



 



 



EINZELAUSSTELLUNGEN



2016



zwischenhierundgestern (Galerie Heike Curtze, Salzburg)



2015



Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)



2012



Kunstkammer (Georg Kolbe Museum, Berlin)



2009



leibwerden (Galerie Heike Curtze, Berlin)



2008



Geste (Landesgalerie im Trakl Haus, Salzburg)



2007



Leib (Galerie Heike Curtze, Berlin)



2006



Kontemplation (Galerie Heike Curtze, Berlin)



 



 



GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)



2019    Spiegelungen Galerie Nosbaum Reding Luxemburg curated Harald Theiss



2018 Related to Time, Projektraum super bien - Gewächshaus Berlin



2018



Britzenale (Berlin)



2018



Maniere Noire (ProjektRaum, Berlin)



2018



Mischskulptur (Städtische Galerie Cordonhaus, Cham)



2018



Refusing to be still 21, 39 (Jeddah, Saudi-Arabien)



2017



Mischskulptur (Landesgalerie im Traklhaus, Salzburg)



2017



Wechselraum (Deutscher Künstlerbund, Berlin)



2017



Geradewohl, Toolbox (Finnish-German Art Space, Berlin)



2017



sommer.frische.kunst (Bad Gastein)



2016



Norm wird Form (Projektraum Lage Egal, Berlin)



2016



L'oiseau presente... (Kaleidoskop, Ballhaus Nord, Berlin)



2015



Körpersprache (Galerie Heike Curtze, Salzburg)



2015



Appearance & Essence (Biennale Art Encounters 2015, Rumänien)



2015



Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)



2014



der Anfang steckt im Ende (Ortstermin Moabit, Berlin)



2014



Anonyme Zeichner (Milchhof, Berlin)



2014



three women (Galerie Ebensberger, Berlin)



2013



Sophienholm (Dänemark)



 



 



 



SAMMLUNGEN



Foundation Massey,NewYork



Collection Humanic, Graz



CollectionAlexejew/Brandl,Berlin



Private Sammlungen


Bad Driburg

26.08.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

26.08.2019
Darüber lacht die Republik

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

Die Ausstellung »Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ›seine‹ Reichskanzler in der Karikatur« präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das von ihnen verkörperte demokratische System. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf eine Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägten.

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.

Die - Fr von 10-17 Uhr Sa + So von 11-17 Uhr Eintritt frei

Osnabrück

26.08.2019
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

26.08.2019
Schnitzeljagd für Kinder

SpurensucherInnen und EntdeckerInnen sind zur Schnitzeljagd durch die Wunderkammer Olbricht eingeladen. Unsere jungen BesucherInnen lernen mit den Fragebögen die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennen. Am Ende der Schnitzeljagd wertet unser Besucherbetreuer-Team am Kassentresen den Fragebogen aus und es gibt eine kleine Belohnung!

Eine Anmeldung zur Schnitzeljagd ist nicht erforderlich, sie kann jederzeit begonnen werden. Die Fragebögen zur Schnitzeljagd (DE / EN / FR) sind am Kassentresen im me Collectors Room Berlin erhältlich oder als Download-Version. Für kleine Kinder empfiehlt es sich, dass die Eltern die Kinder bei der Schnitzeljagd unterstützen.

Für die ganze Familie gibt es zudem eine Schnitzeljagd, die zu wichtigen Originalorten aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt  in Berlin führt. Hierbei erlernen Sie Details über die Geschichten und den, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd (DE / EN)  ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen oder im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

26.08.2019
Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt

Anlässlich des Humboldtjahres hat der me Collectors Room Berlin eine Schnitzeljagd durch die Stadt entwickelt, die zu wichtigen Stationen in Humboldts Leben führt. Es werden Workshops für Kinder und Jugendliche zum Thema angeboten und ein neuer Videoguide mit Thomas Olbricht (Sammler) und Georg Laue (Kurator) leitet durch die Wunderkammer, in der u.a. auch der Humboldt-Pokal und „Humboldt-Briefmarken“ zu finden sind.

Als Wissenschaftler, Anthropologe und Historiker beeindruckte Alexander von Humboldt (*14.09.1769 † 06.05.1859) bereits zu Lebzeiten seine Mitmenschen. In Berlin geboren, von dort aus weitgereist, ließ Humboldt sich 1827 dauerhaft in seiner Heimatstadt nieder. Obschon er von dort nach  wie vor immer wieder in das Neue und Unbekannte aufbrach, war er dennoch fest in der Hauptstadt verankert, denn „Alexander von Humboldt gehört nach Berlin (…). Aber er gehört auch der Welt.“[1]

 

Schnitzeljagd

Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden.Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Die finale Station der Schnitzeljagd ist in der Wunderkammer Olbricht. Dort befindet sich neben einigen Briefmarken, die Alexander von Humboldt selbst oder von ihm entdeckte Tiere oder Pflanzen zeigen, der Humboldt-Pokal, der Mitte des 17. Jahrhunderts vom niederländisch-brasilianischen Generalgouverneurs Johann Moritz von Naussau in Auftrag gegeben wurde und der 1795 in den Besitz von Alexander von Humboldt gelangte (siehe Abbildung).

Kunst- und Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und im Barock. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Als Sammlung enzyklopädischen Charakters soll die Kunst- und Wunderkammer ein Abbild der Welt im Kleinen sein und die Stellung des Menschen im Universum verdeutlichen. In ihr spiegelt sich nicht nur die Naturphilosophie der Frühen Neuzeit wider, sondern auch die Wissenskategorien, die dem damaligen Verständnis der Welt zugrunde liegen. Das ganzheitliche Verständnis der Welt, das damals bereits seinen Anfang nahm und durch Forscherexistenzen wie Humboldt aufgegriffen wurde, hat nichts von seiner Aktualität verloren.

 

[1] Fischer, Ernst Peter: Noch wichtiger als Wissen ist Phantasie. Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein, 3. Auflage, München, 2016, S. 185.

Humboldt-Pokal, Niederländisch, 1648-1653, aus dem Besitz von Alexander von Humboldt © Kunstkammer Georg Laue, Munich

Mi bis Mo von 12-18 Uhr Di geschlossen

Berlin

26.08.2019
Brandenburgischer Kunstpreis

Brandenburgischer Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg



Der Preis für Fotografie wird gestiftet von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.



Brandenburg ist seit vielen Jahren auch und gerade bei Bildenden Künstlern beliebt; viele von ihnen schätzen den noch vorhandenen bezahlbaren Wohn- und Atelierraum, die Anbindung an die Natur, auch die Nähe zu Berlin. Gleichzeitig hat sich Neuhardenberg zu einem etablierten Ort der Kunst innerhalb Brandenburgs und darüber hinaus entwickelt, nicht zuletzt durch den Brandenburgischen Kunstpreis, der seit 2004 von der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben und von einer großen Ausstellung begleitet wird.



3.133 Künstlerinnen und Künstler haben sich seit dem Gründungsjahr des Brandenburgischen Kunstpreises an den Ausschreibungen beteiligt. Nicht nur die Anzahl der Bewerber, sondern auch das öffentliche Interesse nimmt stetig zu. Zum nunmehr sechzehnten Mal werden im Sommer 2019 Preise in den Kategorien Malerei, Grafik und Plastik vergeben, bereits zum zweiten Mal auch für Fotografie, gestiftet von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, womit sich der Brandenburgische Kunstpreis bewusst für einen weiteren Teilnehmerkreis öffnet. Darüber hinaus vergeben der Schirmherr des Brandenburgischen Kunstpreises, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, den Ehrenpreis für ein Lebenswerk, und Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, ein Förderstipendium für junge bildende Künstlerinnen und Künstler. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.



Ausstellung

23. 6. bis 1. 9.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle, Foyer Hotel



Eröffnung und Preisverleihung: So, 23. 6., 12 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



Foto: Winfried Mausolf


Neuhardenberg

26.08.2019
12:00 Uhr
Raumschiffwelten aus LEGO® Bausteinen

Fast tausend Lego® Modelle sind im Bomann-Museum auf über 500 qm zu bestaunen. Sie stammen aus einer der größten Privatsammlungen in Deutschland, der Sammlung von Andrea und Christian Lange. Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung bildet das Star Wars™ Thema. Aufwendige Raumfahrtszenen lassen die Filme lebendig werden. Eine Besonderheit sind dabei drei virtuelle Mitmachstationen: Raumstationen, in denen die Besucherinnen und Besucher sich und ihre Raumschiffe ins Weltall versetzen können.

Der Siegeszug der bunten Steine startete 1958 in Billund, Dänemark. Seither haben die Steine auf ihrer Unterseite die charakteristischen Röhren, in die sich die Noppen der Oberseite fest einfügen: Stein auf Stein. Der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen gründete das Unternehmen bereits 1932, produzierte anfangs jedoch Holzspielzeug. 1934 erfand er den Namen Lego® als Abkürzung für leg godt (dänisch = spiel gut).

Gut spielen können Kinder und Familien auch in der Ausstellung: mit Lego® Steinen selber bauen, der Fantasie freien Lauf lassen und Träume umsetzen. Weiterhin gibt es Workshops zum Bauen, Lego® Racer machen die Museumspädagogik unsicher und mit einer lustigen Rallye für die ganze Familie kann man die Ausstellung und das Museum erkunden.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

26.08.2019
SCHWARZE KUNST

Mit dem harten Licht Spaniens entdeckte Eberhard Schlotter auch die Qualitäten des Schattens und eroberte so die schwarze Farbe für seine Bildwelten. Die Varietäten von Schwarz dienten ihm nicht allein als malerische Provokation gegen die Farbenwelt, sondern halfen ihm, emotionale Extremzustände oder magische Zwischenreiche darzustellen. Motivisch stellte er Schwarz vor allem auch in der Grafik oft ins Zentrum der Aufmerksamkeit und lotete die Spielarten der Finsternis aus.

Gemälde und Grafiken von Eberhard Schlotter ermuntern zum Nachdenken über Wirkung und Bedeutung der unbunten Farbe Schwarz.

 

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

26.08.2019
Miniaturen aus der Zeit des Barock

Im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung – die bereits sechste Epochenausstellung aus der Sammlung Tansey – steht die wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Barockminiatur. Sie wird hier anhand von 120 ausgewählten Werken vorgestellt. Mit dem begleitenden zweisprachigen Katalog wird der Miniatur dieser Epoche erstmals auch eine eigene Publikation gewidmet.

Die Objekte illustrieren die Frühzeit der europäischen Miniaturmalerei vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in das dritte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. Zu sehen sind Werke aus der ersten Blütezeit in England, von wo aus sich diese Porträtkunst über Frankreich, wo der Hof Ludwigs XIV. stilbildend wirkte, in ganz Europa ausbreitete. Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes und der Flucht vieler in der Uhrenindustrie spezialisierter Handwerker aus Frankreich blühte die Miniaturmalerei auch in Genf auf. Hier wurde in erster Linie die Technik des Emails geschätzt, die durch einige herausragende Objekte vertreten ist.

Dargestellt sind überwiegend Herrscher sowie Angehörige des Adels. Die meisten Miniaturen der Barockzeit wurden in Wasserfarben auf feinem Pergament, sogenanntes Velin, gemalt, einer aus der Buchmalerei übernommenen Technik. Erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde das Elfenbein als Malgrund geläufig.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

26.08.2019
Signal zum Aufbruch! 100 Jahre Gründung der Dresdner Sezession – Gruppe 1919

Am 29.1.1919 wurde die »Dresdner Sezession – Gruppe 1919« gegründet. Initiator war Conrad Felixmüller, weitere später bekannte Mitglieder waren Otto Dix und Lasar Segall. Die Sezession wollte »dem Kommenden den Weg bereiten«, d.h. sah sich als Interessenvertretung der jungen expressionistischen Kunst. Zwei rasch aufeinanderfolgende Ausstellungen 1919 und eine dritte im Jahr 1920 machten die Gruppe überregional bekannt, doch die rasanten Entwicklungen der damaligen Zeit führten schon im Gründungsjahr auch zu ersten Auflösungserscheinungen. Zum 100. Jahrestag der Sezessionsgründung zeigen wir eine Ausstellung mit Werken der Sezessionisten aus der Zeit bis 1920 mit vielen nationalen und internationalen Leihgaben.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

26.08.2019
PLAKATIERT!

Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit, die Rolle der Bildung und des Militärs sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Eine Ausstellung von Studierenden des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Mitwirkende Studierende des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Leonore Bittner, Alexandra Buzesteanu, Betelihem Fisshaye, Laura Haas, Lieselotte Illig, Martin Nadarzinski, Alessa Sänger, Flóra Sebö, Convin Splettsen, Linda Thielmann und Catharina Wallwaey.

Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37, 60594 Frankfurt

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#Plakatiert #Posted

Mo geschlossen Di-So 11-18 Uhr Mi 11-20 Uhr

Frankfurt am Mainz

26.08.2019
Dresdner Moderne 1919 bis 1933. Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen

Dresden war zwischen 1919 und 1933 eine dynamische Großstadt mit vielen Planungsvorhaben und Baustellen. Es entstanden große neue Wohnquartiere mit Mietwohnungen, Eigenheimen und Villen; innovative Verwaltungs-, Industrie- und Schulgebäude etablierten die Neue Sachlichkeit im Bauen, Schwimmbäder ein verändertes Körperideal. Hochhausfantasien, ehrgeizige Museumsprojekte, das erste Kugelhaus der Welt und weitere Ausstellungsbauten repräsentierten die neuen technischen und gestalterischen Möglichkeiten.


Bei aller Aufgeschlossenheit hierfür blieb Dresden aber stets eine wertkonservative Stadt, die sich nicht vorbehaltlos der Avantgarde verschrieb. Ausstellung und Katalog zeigen, wie die demokratischen Impulse, die Technikbegeisterung und der Elan der 1920er Jahre in Dresden deshalb zu einer spezifischen und ausgesprochen spannenden Melange führten. Modernität und Modernisierung konnten dabei ganz unterschiedliche architektonische und städtebauliche Formen annehmen –keineswegs nur die der Weißen Moderne.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

26.08.2019
Otto Boll

Für die Ausstellung seiner Werke im Skulpturenpark Waldfrieden hat Otto Boll eine Auswahl getroffen, bei der es in des Künstlers eigenen Worten um „Begegnung mit einem Gegenüber im Raum, die körperliche Erfahrung des skulpturalen Gegenstandes“ geht. Voraussetzung dieser prozesshaften Erfahrung ist in der Tat Körperlichkeit als Bewegung des Betrachters, denn erst mit dieser Bewegung entfaltet sich die besondere Räumlichkeit der linearen, sehr eng mit der Zeichnung zusammenhängen Skulpturen.



Vor allem dieser Aspekt ist es, der Otto Boll im Zusammenhang mit seinem Schaffen sagen lässt, Plastik verlange „Anwesenheit“ des Betrachters. Denn es zählt zu den besonderen Eigenheiten seiner Skulpturen, dass sie sich der Reproduzierbarkeit, sei es der sprachlichen, sei es der abbildenden, zum Beispiel durch Fotografie, in besonderer Weise entziehen bzw. in der Reproduktion wesentlicher Merkmale beraubt werden. Denn in der Reproduktion geht das Voranschreiten der Wahrnehmung und die Vollendung der Skulptur im Auge des Betrachters verloren.



Ihre lineare Formgebung weist nicht nur auf ihre Herkunft aus der Zeichnung. Fast immer scheint sie auf einen Punkt zu deuten oder – selbst wenn sie in einer Kreisbahn verläuft – irgendwo hinzuzielen, nur, um sich dort zu verlieren. So stehen sich Vollendung und Auflösung in der Formensprache Otto Bolls ausdrücklich gegenüber.



Die Ausstellung findet in der oberen Ausstellungshalle des Skulpturenparks Waldfrieden statt. Sie beginnt am 29. Juni und endet am 22. September 2019. 


11-18 Uhr

Wuppertal

26.08.2019
Gustav Kluge

Der Druck vom geschnittenen Holzstock spielt im Werk des 1947 in Wittenberg geborenen und heute in Hamburg lebenden Gustav Kluge eine Schlüsselrolle. Von den ursprünglich ca. 190 Druckstöcken der Jahre 1983 bis 2018 entstanden kaum klassische Auflagen, vielmehr hat der Künstler in der Regel nur wenige unikatäre Varianten abgezogen. Seine rund 900 Holzdrucke zeigen Tendenz, die klassischen Grenzen des Mediums zu überwinden und sich mit malerischen Elementen zu verbinden. Neben Holzreliefs und Druckstöcken werden im Museum Lothar Fischer auch erstmals ausgewählte Skulpturen Kluges gezeigt.



Die Wanderausstellung, zu der das Werkverzeichnis der Druckstöcke erscheint, ist in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg und dem Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen erarbeitet worden


Mo/Di geschlossen Mi-Fr 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Sa/So 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Neumarkt

26.08.2019
Abstraktion und Informel

„Das ganze Leben ist ein Auf und Ab.
Niemand sollte so vermessen sein zu glauben, dass es immer nur aufwärts geht. Niemand ist wertvoller oder besser weil man sich gerade oben auf dem Gipfel befindet und nicht im Schatten des Tales, denn das Licht wandert.“ (Helmut Müller)

Unser aller Leben besteht aus Veränderung. Aufgewachsen und wohnhaft in Emden prägten die ostfriesische Landschaft mit ihren Menschen, der Natur und vor allem dem Kommen und Gehen der Gezeiten, Müllers Lebenswelt. Alles um uns herum befindet sich in beständigem Wandel, macht den Augenblick, in dem etwas Neues entsteht, so unwiderstehlich.
Hierin findet sich auch die Faszination der Gestaltung von Kunstwerken. Im individuellen Schaffensprozess, beeinflusst nur durch verschiedene Materialien und Formen von Bewegung. Spannende Momentaufnahmen zwischen den Ereignissen, in ihrer Entstehung oft emotional und intuitiv.
Wechselwirkungen. Zwischen Ästhetik und Auseinandersetzung, zwischen Konformität und Emotion; der Drang nach persönlicher Freiheit als Konstante im Leben von Helmut Müller wird stets durchkreuzt von Veränderungen und Neuerungen, die sich vor allem in seiner Kunst widerspiegeln.

Als einen Teil der Dauerausstellung präsentieren wir Ihnen in unseren Galerieräumen die neusten Werke Helmut Müllers, die stärker denn je vom Stil und der Philosophie des Informel geprägt sind.

täglich 11-17 Uhr

Emden

26.08.2019
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

26.08.2019
Edith Wulf: Erinnerungen – Illustrationen. Malerei. Zeichnungen

Die Paderborner Künstlerin Edith Wulf zeigt erstmals eine Auswahl ihres umfangreichen künstlerischen Schaffens zum Thema „Erinnerungen“: Erinnerungen an Vergangenes und Liebgewonnenes, Orte des Gedenkens, Vergänglichkeit und Verlust, so vielfältig sind die Inhalte der Erinnerungen, die sie in ihren Illustrationen, Zeichnungen und Malereien zum Ausdruck bringt. So vielseitig wie die von Edith Wulf verwandten Techniken, so sind auch ihre Motive spannungsreich: Linien, Figuren, Körper entstehen, lösen sich auf und fügen sich erneut zusammen.


Edith Wulf, Jg. 1935, studierte Grafik und Design in Bielefeld und Dortmund. Seit den 1980er Jahren ist sie als Dozentin und freischaffende Künstlerin tätig. Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen belegen ihr künstlerisches Schaffen.


Sonderausstellungsraum, Zugang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Eintritt frei

Künstlergespräch mit Edith Wulf
- 14.7. So | 15 Uhr
- 31.8. Sa | 18 Uhr (im Rahmen der Paderborner Museumsnacht)
-   1.9. So | 15 Uhr

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 10 bis 18 Uhr

Büren-Wewelsburg

26.08.2019
Ausstellung Bauhaus Ulm

Ein neues Bauhaus wird gegründet, und zwar in Ulm: Diese Nachricht verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg rasch unter ehemaligen Bauhäuslern wie auch unter all denjenigen, die sich mit Architektur und Produktgestaltung beschäftigten. Die Initiative dazu ging von den HfG-Gründern Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill aus; von Bauhaus-Gründer Walter Gropius erhielten sie die Erlaubnis, ihre Schule nach dem Untertitel des Bauhauses „Hochschule für Gestaltung“ zu nennen.

Unterstützung erhielten die HfG-Gründer außerdem von den ehemaligen Bauhäuslern Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten, die in den 1950er Jahren einen Teil des Grundlehre-Unterrichts an der HfG übernah­men. Andere wie Sibyl Moholy-Nagy, Gustav Hassenpflug, Herbert Bayer oder Ludwig Mies van der Rohe kamen nach Ulm, um sich von Max Bill das Projekt vorstellen und durch den Neubau führen zu lassen, der in einigen Dingen durchaus auf das Bauhaus­gebäude von Walter Gropius Bezug nahm. Die Ausstellung im HfG-Archiv beschäftigt sich mit der Anfangszeit der Hochschule für Gestaltung, in der das Bauhaus und seine Prinzipien noch präsent und bestimmend waren: Ausgangspunkt für den eigenen Weg, den die HfG in der Folgezeit in Bezug auf die Gestalterausbildung nahm und für die Tomas Maldonado eine „Visuelle Methodik“ konzipierte.

: Ein Ausstellungsprojekt im Rahmen des Jubiläumsprogramm 100 Jahre Bauhaus

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

26.08.2019
Ausstellung Tod im Tal des Löwenmenschen

Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der „Löwenmensch“ entdeckt wurden. Sie sind der Grund, warum die Höhlen im unteren Talabschnitt seit 2017 zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zählen.

Nicht die gleiche Aufmerksamkeit genießen noch die anderen archäologischen Funde aus dem Lonetal. Dazu gehören menschliche Skelettreste aus fast allen Höhlen des rund 45 km langen Tales – von Ursping nahe der Lonequelle bis zum Vogelherd als talabwärts letzter Höhle mit Spuren menschlicher Nutzung. Sie stammen aus der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter und belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende nicht nur als Wohn- oder Siedlungsplatz dienten. Sie wurden wiederholt auch als Bestattungsort, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt.

Unsere Knochengeschichten erzählen von spannenden Abenteuern rund um ihre Entdeckung und Bergung. Sie beschreiben Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft. Und sie schildern die erstaunlichen Erkenntnisse aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Untersuchungen an den Knochen zur Altersbestimmung, zur Anthoropologie oder zur Archäogeneitik. Diese geben Einblick in die Totenbehandlung, aber auch die Lebensumstände zu verschiedenen Zeiten und lassen uns einzelne Ereigniss oder Schicksale erahnen.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

26.08.2019
Ausstellung Sachen gibt's!

Depots sind die Wunderkammern der Museen. Wenn sich die Türen öffnen, geht es nicht nur um das Entdecken, sondern vor allen auch um das Erhalten und Sortieren. Die Ausstellung Sachen gibt‘s! versteht sich als Plädoyer für die Entdeckung der Sammlungsdepots. Sie möchte dem Wiederentdeckten eine Bühne bieten, Geschichten aufspüren und der Suche nach dem eigenen Selbstverständnis dienen. Denn man versteht nur, was das Museum sein kann, wenn man weiß, was das Museum besitzt.

Für das Ausstellungsprojekt wurden die Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold eingeladen, in den Depots auf Entdeckungs-reise zu gehen und die unterschiedlichsten Raritäten, Kuriositäten und Sammlungsstücke fotografisch in ein neues Licht zu rücken. Mit Humor, Hintersinn und in ungewöhnlicher Kombinatorik, in der die Epochen, Stile und Gattungen verschmelzen, sind skurrile Arrangements und inszenierte Stillleben entstanden, die zum Wundern, Staunen und Schmunzeln anregen.

Über die Arbeit der Sammlungsfotografen hinaus wirft die Ausstellung einen Blick hinter die Kulissen, erzählt die Geschichte des Hauses und lädt zum Mitmachen ein. Dabei begeben  sich die Besucher auf eine Expedition in die Welt des Museums, wählen ein Lieblingsstück aus, verleihen rätselhaften Dingen eine neue Identität, erzählen von ihren persönlichen Andenken und entdecken wie ein Museum riecht und klingt.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

26.08.2019
Taunus-Kunst-Triennale 1

AUSSCHREIBUNG läuft bis zum 26. August 2019

Der Kunstverein Hofheim e.V. und Stadtmuseum Hofheim am Taunus haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kunsttradition in der Main-Taunus-Region in zeitgemäßer Form weiterzuentwickeln.

Wir möchten den mit hiesiger Region verbundenen Künstlerinnen und Künstlern ein neues, regelmäßig wiederkehrendes Forum bieten, bei dem sie sich und ihre Arbeit präsentieren können und die interessierte Öffentlichkeit Gelegenheit erhält, sich mit aktuellen Tendenzen der zeitgenössischen Kunst auseinanderzusetzen.

Der Weg dazu heißt „Taunus-Kunst-Triennale“. Sie soll zum ersten Mal vom 24. November 2019 bis zum 16. Februar 2020 im Stadtmuseum Hofheim stattfinden. Unter dem Motto „Blick auf heute“ laden wir alle Künstlerinnen und Künstler mit professioneller Ausbildung oder vergleichbarer Qualifikation, die im Main-Taunus-Kreis geboren sind, wohnen, gewohnt haben oder arbeiten, ganz herzlich zur Teilnahme ein. Ihre Bewerbungen reichen Sie bitte bis Montag, 26. August 2019 beim Stadtmuseum Hofheim ein. Die Auswahl der Werke erfolgt durch eine unabhängige Fach-Jury. Ausschreibung, Ausstellung und Katalog werden von mehreren Sponsoren gefördert.

Ausschreibungs- und Teilnahmebedingungen unter: www.hofheim.de/stadtmuseum oder www.kunstvereinhofheim.de.

 

 

Hofheim am Taunus

26.08.2019
Erzähl mir was vom Tod

Omas, Väter, Teenies und Grundschulkinder, Menschen von 5 bis 99 Jahre kommen hier zusammen und erfahren, dass Alter, Zeit, Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind. Es gibt Räume zum Nachdenken, zum Spielen und zum Ausprobieren. Es gibt Dinge zum Staunen, Weinen und Lachen.
Eine Produktion des Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Was ist das eigentlich: Tod? Warum müssen Tiere und Menschen sterben? Was passiert mit mir, wenn ich tot bin? Das Thema Tod ist ein Tabu, etwas, worüber wir ungern sprechen. Die Mitmachausstellung lädt zu einer lebendigen Expedition ins Jenseits ein. Begeben Sie sich mit Ihren Kindern auf eine ungewöhnliche Reise. Ein Ewigkeitstrank gefällig? Stöbern und Spielen im "Wohnzimmer der Erinnerung?"

Infos und Anmeldung für einen Ausstellungsbesuch von Schulklassen, Vorschul- und anderen Gruppen unter 06192/900305 oder 06192/202396, stadtmuseum@hofheim.de

 

Di 10-13 Di - Fr 14-17 Sa/So 11-18 Uhr

Hofheim am Taunus

26.08.2019
Bert Jäger zum 100. Geburtstag

Der Freiburger Künstler Bert Jäger, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, wird anlässlich seines Jubiläums mit einer umfassenden Werkschau von den 50er Jahren bis zu seinem Tod gewürdigt. Als eine der profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten am Oberrhein fügt sich der 1998 verstorbene Maler nahtlos in die große Ausstellung „Kunst Kosmos Oberrhein“ ein, die zeitgleich einen Überblick über das außerordentlich reiche Kunstschaffen der trinationalen Region bietet.
Die Biografie von Bert Jäger ist in vielfältiger Hinsicht mit der Entwicklung und Verortung der Bildenden Kunst am Oberrhein nach 1945 verwoben. Er kehrte 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Baden zurück und nahm seine künstlerische Arbeit wieder auf: Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sein Werk ist stark von der französischen Avantgarde, von Informel und Abstraktem Expressionismus geprägt und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei, Bild und Sprache, Farbflächen und Linien.

Mi bis Fr 14.00-18.00Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr

Durbach

26.08.2019
KunstKosmos Oberrhein

Bis zum 13.10.2019 widmet sich die große Wechselausstellung im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg unter dem Titel „Kunst Kosmos Oberrhein“ ganz den Arbeiten von Künstlern der trinationalen Region.

Die Schweiz, Frankreich und Deutschland teilen sich die Oberrheinregion, die ein reiches kulturelles Erbe, aber auch eine überaus lebendige zeitgenössische Kunstszene vorzuweisen hat. Ihre Bewohner haben gemeinsame Wurzeln, und trotz der wechselvollen Geschichte haben kosmopolitisch-europäisch denkende Menschen über alle Grenzen hinweg immer wieder gemeinsame Projekte initiiert, haben zusammen gearbeitet und sind kreativ tätig geworden.
Die große Ausstellung würdigt die vielfältige Kunstlandschaft des Oberrheins und begibt sich auf Spurensuche nach dem Verbindenden und den Gemeinsamkeiten, aber auch den Eigenheiten ihrer Vertreter.
Der Rhein bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, verbindet aber zugleich als Wasserstraße die Region mit dem Rest der Welt. Die Kulturen an seinen Ufern sind einander verwandt, teilen Mythen und Traditionen und blicken zugleich auch auf eine zerrissene, konfliktreiche Geschichte zurück. All dies prägt die Kunst auf französischer, deutscher und Schweizer Seite seit Jahrhunderten bis heute – Tradition steht neben den Einflüssen von außen, die Region war stets der Welt zugewandt, und das spiegelt sich auch in der künstlerischen Vielfalt.
In dem Bewusstsein, nicht alle Aspekte beleuchten, nicht alle Künstler zeigen zu können, widmet  sich die Ausstellung mit ungefähr 200 Arbeiten der Bandbreite der Kunst am Oberrhein von konzeptueller Kunst über informelle Ansätze, konkrete Kunst bis hin zur figurativen Kunst in all ihren Spielarten. Dabei sorgt insbesondere der Blick über die Grenze immer wieder für Neuentdeckungen und überraschende Parallelen. Immer wieder gab und gibt es auch gemeinsame grenzübergreifende Projekte und Künstler wie Tomi Ungerer, der sich besonders für eine ästhetische und künstlerische Verbindung eingesetzt hat und dem eine kleine Schau im Kabinett gewidmet ist.

Mi bis Fr 14.00 - 18.00 Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr Bitte beachten Sie, dass wir immer am Ausstellungsende für den Aufbau der Folgeausstellung ca. 2 Wochen schließen. Genaue Informationen finden Sie auf unserer Webseite https://www.museum-hurrle.de/

Durbach

26.08.2019
Latifa Echakhch - Freiheit und Baum

Eröffnung
Do 11/07
19 Uhr

 

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und lokalen Verwurzelung. Dabei schließt sie an die Formensprache von Minimalismus und konkreter Kunst an, verknüpft diese jedoch mit Materialien wie Tinte oder Garn, mit Objekten wie Büchern, Fotografien, Muscheln etc. und webt sie in Erzählungen ein. Latifa Echakhchs einzigartiges Materialgespür verbindet sich mit gesellschaftspolitischen Inhalten und Fragen nach kulturellen Wurzeln, Folgen der Migration sowie der Bedeutung von Revolutionen.

Die Künstlerin wurde in Marokko geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Mit den Eltern migrierte sie nach Frankreich, wo sie mit starken kulturellen Differenzen konfrontiert wurde. Das Gefühl der Entwurzelung, die Unkenntnis der fremden Sitten und Verhaltenscodices, aber auch die Vielzahl an andersartigen Alltagsgegenständen prägten Latifa Echakhch und weckten in ihr eine Sensibilität für die Begegnung mit anderen Kulturen. Heute lebt die Künstlerin in Paris und in der französischen Schweiz und interessiert sich insbesondere für Grenzgänge zwischen Ländern und Kulturen, zwischen „Heimaten“, für Narben, die an deren Berührungsstellen entstehen. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Wirkungsweisen nationaler Symbole in Zeiten der Globalisierung durch eine Auseinandersetzung mit Stereotypen, sprachlichen Codes, Ein- und Ausschlussmechanismen. Latifa Echakhch wirft Blicke auf das „Fremde", auf nationale wie religiöse Identitäten und reflektiert dabei aktuelle Debatten um Integration, Religionsfreiheit, auf Symbolen basierende Politik sowie auf politische Revolten. Mit minimalem Materialeinsatz und Gesten lässt sie Materialien und Objekte eigene Geschichten erzählen und entwickelt raumgreifende, sinnliche Inszenierungen.

Freiheit und Baum in der Kunsthalle Mainz geht von dem Freiheitsbaum aus – einem Symbol, das während der gesamten Französischen Revolution und der kurzlebigen Mainzer Republik Verwendung fand. Freiheitsbäume wurden hier meist aus Schwarzpappeln gefertigt und als Zeichen der Befreiung aufgestellt. Darüber hinaus dienten sie den Revolutionären zur Versammlung, zum geselligen Miteinander mit Tanz und Gesang von Revolutionsliedern. Standen sie anfangs noch für die Freiheit, wurden sie im Laufe der Geschichte zu Zeichen des Protests gegen soziale Missstände, ökonomische Ungleichheit und gesellschaftliche Unterdrückung. Auf verschiedenen Wegen, mittels diverser Objekte und Materialien nähert sich Latifa Echakhch in Freiheit und Baum der Bedeutung von „Revolution“. Sie wirft einen Blick zurück, ruft Ereignisse der Geschichte wach, beschwört sie erneut herauf, doch gänzlich ohne sie zu glorifizieren. Ausgehend von der Französischen Revolution werden dabei die Fragen nach Revolutionen der Gegenwart, nach deren Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit laut.

Latifa Echakhchs Ausstellung in der Kunsthalle Mainz schließt an die aktuelle Beschäftigung der Künstlerin mit Landschaft, Geschichte, Bühne und dem Menschen als Hybrid vergangener und zeitgenössischer Entwicklungen an. Indem sie Malerei, Skulptur, Video und Installation einbezieht, entwickelt sie in den Räumen der Kunsthalle Mainz eine begehbare parkähnliche Kulisse. So verknüpft Latifa Echakhch verschiedene Referenzsysteme, die Momente der europäischen Geschichte mit aktuellen weltpolitischen Entwicklungen verbinden und vollzieht dabei den Schritt vom Persönlichen ins Kollektive.

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, Pro Helvetia und das Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.

Dienstag, Donnerstag, Freitag 10–18 Uhr; Mittwoch 10–21 Uhr; Samstag und Sonntag 11–18 Uhr; Feiertage 11–18 Uhr; Montags geschlossen

Mainz

26.08.2019
Paradox

Bad Elster

26.08.2019
Louise Rösler (1907-1993)

Ausstellung vom 17. Juli bis 15.September 2019 in der Galerie Parterre Berlin

»Den humanitären Katastrophen ihrer Zeit – von denen sie persönlich auf das Schmerzhafteste betroffen war – hielt Louise Rösler ein Denken in positiven Kategorien des Sinnlichen unter allen Umständen entgegen. Sie wich der Welt nicht aus, sondern reflektierte deren visuellen und atmosphärischen Ansturm gleichsam in der Totale und ohne moralischen Deutungsimpuls.«
Katrin Arrieta im Arbeitsheft zur Ausstellung

LOUISE RÖSLER wurde 1907 als Tochter des Malers Waldemar Rösler und seiner Frau, der Malerin Oda Hardt-Rösler in Berlin geboren. Ihre ersten künstlerischen Unterricht erhielt sie 1923 an der privaten Kunstschule von Hans Hofmann in München. Von 1925 bis 1927 folgte ein Studium der Malerei an den Vereinigten Staatsschulen in Berlin bei Karl Hofer; ihre Studienkollegen waren Werner Laves, Ernst Wilhelm Nay, Kurt Roesch und Walther Kröhnke. Von 1928 bis 1930 hielt sich Louise Rösler in Paris auf, zusammen mit Walter Kröhnke bereiste sie Südfrankreich, Spanien und Italien. 1933 heirateten Louise Rösler und Walter Kröhnke und nahmen ihren Wohnsitz in Berlin. Walter Kröhnke wurde bei Kriegsausbruch zur Wehrmacht eingezogen und seit 1944 vermisst. 1940 wurde die Tochter Anka geboren, die 2004 das Museum Ateliershaus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn eröffnet hat. Bei der schweren Bombardierung Berlins 1943 verlor Louise Rösler Atelier und Wohnung und wurde nach Königstein/Taunus evakuiert. 1952/53 Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Neuen Rheinischen Sezession. Erst 1959 kehrte sie nach Berlin zurück und erhielt 1990 ein Ehrenstipendium des Berliner Senators für kulturelle Angelegenheiten.

Mittwoch bis Sonntag 13 - 21 Uhr Donnerstag 10 - 22 Uhr

Berlin

26.08.2019
Goethe

Johann Wolfgang Goethe ist der weltweit bekannteste Dichter deutscher Sprache. Bereits zu Lebzeiten erstreckte sich sein Ruhm auf ganz Europa. Seine literarischen Werke wurden in unzählige Sprachen übersetzt und Figuren wie Werther oder Faust eroberten alle Kunstgattungen und sämtliche Sparten der Populärkultur. Wie kein zweiter Dichter seiner Zeit hat Goethe jene Veränderungen reflektiert, die um 1800 die politischen, ökonomischen und kulturellen Fundamente Europas erschütterten. Er war aber nicht nur ein kritischer Beobachter der anbrechenden Moderne, sondern zugleich ein äußerst wandlungsfähiger Künstler, der bis heute Schriftsteller, Maler und Bildhauer sowie Komponisten, Fotografen und Filmregisseure inspiriert hat.



«Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.»Johann Wolfgang Goethe



Die erste große Goethe-Ausstellung seit 25 Jahren veranschaulicht sein Werk und seine Biografie im Horizont der frühen Moderne sowie die einzigartige Rezeptionsgeschichte seines Wirkens. Neben Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie werden auch Theater, Film und Musik eine wichtige Rolle spielen. Die groß angelegte Schau versammelt ca. 250 Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit. Mit Werken von Caspar David Friedrich, Auguste Rodin, William Turner und Angelika Kauffmann über Piet Mondrian und Paul Klee bis hin zu Cy Twombly, Andy Warhol, Barbara Klemm und Ólafur Elíasson reicht die Perspektive der Ausstellung vom späten 18./frühen 19. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit. Die wechselvolle Rezeptionsgeschichte seines Werks wie auch seiner Person bildet einen wichtigen Ausgangspunkt für Fragen nach der Aktualität Goethes, der diese Ausstellung nachgeht.


Di., Mi. von 10 bis 21 Uhr, Do. bis So. von 10 bis 19 Uhr, Ft. für angemeldete Gruppen ab 9 Uhr, Mo. geschlossen

André Ficus

Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen – hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber im mediterranen Süden. Die Ausstellung im Roten Haus zeigt, dass der als intellektuell und weltläufig bekannte Maler sich innerlich mehr und mehr von der Welt zurückzog. Der überraschende Fund eines Briefwechsels gibt – anlässlich von Ficus‘ 100. Geburtstag – Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Künstlers.

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags: 11-17 Uhr

Meersburg

26.08.2019
Briten in Westfalen

Befreier, Besatzer, Verbündete, Freunde und was noch? Über siebzig Jahre lebten britische Militärangehörige und Deutsche in Westfalen nebeneinander und miteinander. Die Ausstellung fragt danach, wie Militärfamilien in Westfalen lebten, wo sich Briten und Deutsche begegneten und was sie voneinander dachten.

Etwa 200 Menschen – Briten und Deutsche – haben durch Wissen, Erinnerungen, Objekte und Fotos dazu beigetragen, ein facettenreiches Bild der deutsch-britischen Geschichte in Westfalen zu zeichnen.

Nicht zuletzt fragt die Ausstellung danach, was von der gemeinsamen Zeit in Westfalen bleibt und welche Erinnerungen und Andenken mit nach Großbritannien gehen. Was ist wichtig und was darf nicht vergessen werden?

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Briten in Westfalen“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Di bis Fr 10 bis 17 Uhr, Sa und So 10 bis 18 Uhr

Büren-Wewelsburg

26.08.2019
Ausstellung: Neubau Linden-Museum

Im Sommersemester 2019 stellt sich das Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Alexander Schwarz der Frage nach der baulichen Zukunft des Linden-Museums. Die fiktive Aufgabenstellung orientiert sich dabei an der realen Vorstellung des angestrebten Neubaus. Unterschiedliche Standorte in der Stuttgarter Innenstadt werden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für das ethnologische Museum diskutiert. Die jeweilige städtebauliche Disposition stellt spezifische Anforderungen an die Museumsentwürfe und bietet Raum für zeitgenössische kuratorische Ansätze. In der Ausstellung im Linden-Museum werden Modelle und Zeichnungen verschiedener Entwurfspositionen präsentiert. Die in universitärer Freiheit entstandenen Entwürfe sollen auch zur Diskussion über die Bedeutung des Linden-Museums für den öffentlichen Stadtraum im Stuttgarter Zentrum anregen.

Di bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

26.08.2019
Führung durch das Zeppelin Museum

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen? Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs.

In unserer Kunstabteilung zeigen wir Ihnen die Ausstellung "Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand" und "Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten".

Öffentliche Führung.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

Friedrichshafen

26.08.2019
00:14 Uhr
Eigentum verpflichtet.

Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne? Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, sowie von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

 

Öffentliche Führung. Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

 

Friedrichshafen

26.08.2019
00:11 Uhr
Livespeaker

Die transdisziplinär konzipierte Ausstellung beschäftigt sich erstmals mit dem heutigen Einsatzspektrum von Drohnen als logischer Weiterentwicklung von unbemannten Ballonen, Flugzeugen und Fernlenkwaffen. Zeitgenössische KünstlerInnen analysieren ihre Hybridform als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor und holen die häufig unsichtbaren Technologien so in den Bereich des Sichtbaren zurück. Sie verhandeln Fragen der Technikmystifizierung, Überwachung/Gegenüberwachung und des Objekt-/Subjektstatus von Drohnen.

Halten Sie immer sonntags Ausschau nach unseren Livespeakern, die gerne mit Ihnen über die Ausstellung ins Gespräch kommen.

 

11-16 Uhr

Friedrichshafen

26.08.2019
Erfinderwerkstatt

Kl. 1-4

Aufgabe der jungen Erfinderinnen und Erfinder ist es, ein möglichst lustiges, aber auch nützliches Produkt zu entwerfen, das z. B. auf dem Schreibtisch seinen Platz findet. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von einem Büroklammer-Kran bis zum rollenden Stiftebecher. Weitere Ideen sind willkommen! Alle Erfindungen müssen im Workshop auf den Spaß- und Nutzfaktor getestet und den anderen Erfindern vorgestellt werden, können aber am Ende des Workshops für weitere Praxistests mit nach Hause genommen werden.

Dauer: 4 Tage

Kosten: 56 €

Anmeldung bis Mo., 29. Juli 2019

Mannheim

26.08.2019
09:30 Uhr
Münzprägestation

Immer samstags, sonntags und feiertags nehmen wir unsere Münzprägestation in Betrieb. Wer mag, kann seine eigene Münze prägen.

Kosten: nur Eintritt

Zielgruppe(n): Familien, Kinder, Jugendliche, Erwachsene

Treffpunkt: Ebene A

Ohne Anmeldung

Mannheim

26.08.2019
01:40 Uhr
Summer Special

Entdecken und experimentieren: Auf Ebene A können Kinder ab 8 Jahren in einem klimatisierten Raum an einer möglichst ausgefeilten Kettenreaktion mitbauen, die jeweils um 15 Uhr angestoßen wird. Mit dem Smartphone und der App „Actionbound“ haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich auf eine Spurensuche nach historischen Kinderspielen zu begeben, und auf der schattigen Freifläche stehen für Kinder ab 4 Jahren Straßenspiele von damals und heute zum Ausprobieren bereit.

Kosten: Nur Eintritt

Ohne Anmeldung

Mannheim

26.08.2019
01:00 Uhr
Feldbahn

Die Bahn bietet 24 Plätze, es kann also zu kurzen Wartezeiten kommen. Die Fahrten müssen bei Dauerregen leider ausfallen.

Samstags, sonn- und feiertags, ab 14 Uhr Mittwochs 10-13 Uhr (letzte Abfahrt 12.30 Uhr)

Mannheim

26.08.2019
Game of Drones

Drohnen gelten als die wichtigste Kriegstechnologie seit der Erfindung der Atombombe. Ohne Gefahr für eine sich sonst an Bord befindende Besatzung können Drohnen ferngesteuert eingesetzt werden, z.B. für gezielte militärische Aktionen. Gegenwärtig sind Drohnen noch keine autonom operierenden Systeme, die Entscheidungen selbst treffen. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz können sie aber zu unheimlichen Kriegswaffen werden. Dieser Ausbau zu lernenden und autonom agierenden Maschinen wirft ethische Fragen auf, die vor allem vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und militärischer Interessen reflektiert werden müssen.

Als unbemannte Fluggeräte werden Drohnen nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch für unterschiedlichste zivile Zwecke eingesetzt: u.a. zur Kontrolle von Grenzen, Überwachung, Datensammlung sowie in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor. Drohnen sind damit im Massenmarkt angekommen. 2020 werden voraussichtlich 1,2 Millionen unbemannte Flugobjekte allein in Deutschland unterwegs sein. 

Heutige Drohnen sind Weiterentwicklungen von unbemannten Ballonen, Fernlenkwaffen und Modellflugzeugen für zivile und militärische Zwecke. Ausgehend von dieser historischen Verortung beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Einsatz von Drohnen und ihrer hybriden Funktion als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor. Als eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint, zeigt die Ausstellung deren Widersprüchlichkeit in all ihren Facetten auf: vom Überwachungsapparat zum Instrument des Widerstands und Protests, vom animistisch beseelten Objekt bis hin zum Einsatz in der strategischen Kriegsführung.

Teilnehmende KünstlerInnen: Ignacio Acosta, Korakrit Arunanondchai, Anohni, Frédérick A. Belzile, James Bridle, Gonçalo F. Cardoso & Ruben Pater, Omer Fast, Adam Harvey, Lawrence Lek, Martha Rosler, Raphaela Vogel

 

täglich 9-17 Uhr

Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

26.08.2019
11:00 Uhr
Image of Thought | Positionen zeitgenössischer, konzeptueller Fotografie

Alle hier vorgestellten Positionen haben eigene künstlerische Strategien im Umgang mit dem Medium Fotografie entwickelt. Mit unterschiedlichsten stilistischen Herangehensweisen und experimentellen Konzepten werden die Möglichkeiten der Fotografie hinterfragt, Grenzen erweitert und Bildinhalte verdichtet. Neue Denk- und Bildräume entstehen über die Grenzen des Fotografischen hinaus. Die Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir heute leben, aber auch philosophische und kunstwissenschaftliche Aspekte stehen dabei im Fokus.

Alle an dieser Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst und haben in Leipzig künstlerische Fotografie studiert.


Di,Mi 12-17h
Do 12-20h
Fr-So 12-17h

Potsdam

26.08.2019
SCHEIN ODER SEIN.

Zum 10-jährigen Bestehen zeigt das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts die Jubiläums-Ausstellung „SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts“.

Die leistungsstarke Performerin in der Firma, der unermüdliche Selfie-Poser im Netz, die prominente Selbstvermarktung von allem Privaten – viele heutige Alltagserscheinungen der Selbstdarstellung nehmen ihren Anfang in der Phase des historischen Übergangs von der höfischen Bühne zum Bürgertheater im frühen 19. Jahrhundert. Damals wurden die Hoftheater nach und nach durch Stadttheater ersetzt. Dem Aufstieg des bürgerlichen Theaters stand die zunehmende Theatralisierung des bürgerlichen Alltags gegenüber. Aus dem festen Gefüge der alten Ständeordnung mit ihren vorgegebenen Lebensbahnen entlassen, musste der Bürger nun etwas aus sich machen und wurde zum Darsteller seiner selbst. Denn seine innovativen Leistungen in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft musste der Bürger nicht nur erbringen. Er musste sie in Konkurrenz zu vielen anderen, ebenfalls fleißigen Individuen gebührend in Szene setzen. So begann, was viele Alltags- und Berufsfelder bis heute prägt: Mach es nicht nur gut, sondern sprich auch darüber.

Die Ausstellung zeigt die Kunst und Technik des eindrucksvollen Auftritts im 19. Jahrhunderts. Die Besucher gehen durch einen Ausstellungsrundgang, der sie vor, auf und hinter die Bühne führt. Zu sehen sind historische Bühnenbilder aus Zuschauersicht. Dann wieder gelangen die Besucher auf eine Bühne, als seien sie selbst die Schauspieler. Oder sie finden sich hinter den Kulissen wieder, wo Geräuschmaschinen und verborgene Spezialeffekte auf ihren dramatischen Einsatz lauern. Die fließenden Übergänge von Zuschauer- und Bühnenraum machen für die Museumsbesucher räumlich erlebbar, wie alltägliches Sein und theatralischer Schein sich seit dem frühen 19. Jahrhundert zunehmend vermischten und es heute noch tun.

Die Fotografien von normalen Bürgern auf ihren „Carte de visite“ begannen damals, den Aufnahmen von Schauspielern in ihren Bühnenrollen zu ähneln, private Inneneinrichtungen glichen imposanten Bühnenbildentwürfen, großbürgerliche Villen sahen nun aus wie Palastarchitekturen aus der Oper. Malerei und Karikatur zeigten die Spannung von alltäglicher Realität und dramatischer Fiktion, wirkmächtig in den Gemälden von Anselm Feuerbach (1829–1880) und Carl Gehrts (1853–1898). Behütete Bürgertöchter konnten sich in solcher Malerei als „Julia“, brave Verwaltungsbeamte als „Minnesänger“ wiedererkennen. Spöttisch kommentieren die Karikaturen von Honoré Daumier (1808–1879), wie der bürgerliche Alltag sich zunehmend theatralisierte, während die routiniert deklamierten Klassiker auf den Bühnen immer alltäglicher und banaler wirkten.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Kuratorin Dr. Irene Haberland, Bonn, und ist eine Kooperation mit dem Theater Baden-Baden.

Di. bis So., 11 bis 18 Uhr, montags geschlosse, bis auf feiertags

Baden-Baden

26.08.2019
Die F.N.-Schlaufe. Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche

„Die F. N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“
Graphic Novel und Malerei des Rebellen und Romantikers THOMAS ZIEGLER (1947– 2014)

14. Juli bis 20. Oktober 2019

Der Künstler Thomas Ziegler setzt Friedrich Nietzsches philosophisches Leben ins Werk und gestaltet mit Text und Bild den Schelmenroman „Die F.N.-Schlaufe“. Das Werk ist eine tollkühn rasende Bild-Text-Achterbahn, die das historisch verbürgte Personenarsenal – etwa Richard Wagner und Lou von Salomé, Jacob Burckhardt und Elisabeth Förster-Nietzsche – mit Figuren aus Märchen und Mythologie, aus Politik und Religion, aus Film und Comic anreichert – sowie mit Tieren, immer wieder mit Tieren. Die F. N.-Schlaufe ist zugleich komisch und ernst. Kunst wird hier zur fröhlichen Wissenschaft, denn sie darf alles, was die akademische Wissenschaft nicht darf. Indem sie verfremdet, indem sie alle Register des Grotesken und des Burlesken zieht und gegen das weihevolle Pathos selbsternannter Nietzsche-Jünger ausspielt, kann sie die so peinlich auf ihre feierliche Würde achtende Wissenschaft zurückführen – zurückführen zur Philosophie, die stets mit sich selbst im Unreinen ist, zurückführen zu Nietzsche.

„Kunst ist nicht / artig“, beginnt ein Sechszeiler aus Zieglers Feder. Zieglers Kunst ist eine Meisterin der Kombinatorik, sie ist frech und erfrischend respektlos. Und so wird sie genau das, was sie laut Nietzsche sein sollte: „Die Kunst ist das grosse Stimulans zum Leben“. Hier wird die Nähe zur Frühromantik offenbar und soll mit den Werken Zieglers ihre Präsenz entfalten.

Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr montags geschlossen

Jena

26.08.2019
Kriegerhelm und Irisblüte

In Japan erhalten Bücher normalerweise einen Eignerstempel. Doch es gibt auch gedruckte Exlibris, deren Größe zwischen einer großen Briefmarke und einer kleinen Postkarte schwankt. Die Gestaltung dieser originellen Klein-Kunstwerke zeigt eine große Vielfalt und reicht von filigranen, detailreichen Szenen zu flächigen Darstellungen. Samurai-Krieger und Theatermasken finden sich dort ebenso wie Landschaften, Pflanzen und Kinderspielzeug. Das Siebold-Museum zeigt rund 400 dieser Miniaturdrucke aus der Sammlung des Exlibris-Experten Paul G. Becker, die dieser der Siebold-Gesellschaft gestiftet hat.

Di - So 14.30 - 17.30 Uhr

Würzburg

26.08.2019
SÜSSKRAM – NASCHEN IN NEUSS

Gesüßte Speisen waren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit etwas sehr Seltenes. Und ohne die Römer hätte es sogar noch weniger Süßes am Niederrhein gegeben: Sie machten vor fast 2000 Jahren den Obstanbau in der Region bekannt. Die von ihnen hier erstmals angebauten Äpfel, Pflaumen oder Trauben konnten zu Gelee gekocht und zum Süßen von Speisen verwendet werden.

Im Hochmittelalter brachten dann Kaufleute Rohrzucker aus dem Orient nach Europa. Zucker war zu dieser Zeit ein Luxusgut. Aber wer es sich leisten konnte, aß kandierte Früchte und Nüsse als „Confect“ zum Abschluss eines opulenten Festmahls.

Anfang des 19. Jahrhunderts setzte eine wahre Geschmacksexplosion ein! Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde der Zucker immer billiger. Überall im Rheinland entstanden nun Konditoreien, zu deren Spezialitäten vor allem Torten gehörten, so auch in Neuss. 1826 eröffnete hier Carl Herkenrath eine Konditorei, in der er seinen Kunden „Bisquit-, San-, Orangen-, Citron-, Wiener-, Schweizer- und Punsch-Torten aller Art“ anbot.

Durch den Anbau der neu gezüchteten Zuckerrübe wurde Zucker ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Produkt, das sich immer mehr Menschen leisten konnten. Von Bonbons über die Milchschokolade bis hin zum Eis strömten zahlreiche neue Süßigkeiten auf den Markt und ermöglichten den Kunden vielfältige Entdeckungen in einem geschmacklichen Neuland.

Am Niederrhein, einem der Hauptanbaugebiete der Zuckerrübe, siedelten sich bald große Süßwarenfirmen an. Neuss wurde dabei zu einem Zentrum der rheinischen Süßwarenindustrie. Zu den namhaften Produzenten gehörte die 1881 gegründete „Zuckerwarenfabrik Otto Mayser“, die vor allem Bonbons und Lutscher herstellte. Internationale Bedeutung erreichte der Kakao- und Schokoladenhersteller Novesia. 1860 von dem Apotheker Peter Ferdinand Feldhaus gegründet, erlebte die Schokoladenfabrik in den 1960er Jahren die Blütezeit ihrer 120-jährigen Geschichte. Zu ihren bekanntesten Produkten gehörte die „Novesia Goldnuss-Schokolade“ mit garantiert 27 ganzen Haselnüssen.

Di bis Sa von 11:00 bis 17:00 Uhr Sonn- und Feiertage: 11:00 bis 18:00 Uhr

Neuss

26.08.2019
Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung Garten der irdischen Freuden interpretieren über 20 internationale Künstler*innen das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt Garten der irdischen Freuden soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, Klimawandel, Kolonialisierung, Globalisierung, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. Gleichzeitig sind Werke zu sehen, die den Garten in seiner poetisch-sinnlichen Dimension erfahrbar machen: Immersive Installationen und eine Virtual-Reality-Arbeit rufen eine intensive Naturfülle auf, verdeutlichen aber auch die Fragilität des paradiesischen Zustands.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Mit Arbeiten von Maria Thereza Alves, Korakrit Arunanondchai, Hicham Berrada, John Cage, Tacita Dean, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Futurefarmers, Lungiswa Gqunta, Rashid Johnson, Yayoi Kusama, Louise Lawler, Renato Leotta, Isabel Lewis, Libby Harward, Jumana Manna, Uriel Orlow, Heather Phillipson, Pipilotti Rist, Maaike Schoorel, Taro Shinoda, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

26.08.2019
Bani Abidi

Bani Abidi ist bekannt für ihre unverwechselbare Filmästhetik, die sich mit den dunklen Absurditäten des Alltags auseinandersetzt. Die Einzelausstellung They Died Laughing eröffnet im Juni und zeigt ihre Filme und Druckerzeugnisse der letzten zehn Jahre. Bani Abidis Narrative erzählen von individuellen Erfahrungen mit komplexen Fragen des Patriotismus, die von den historischen Machtkämpfen und den geopolitischen Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten Indien und Pakistan bestimmt werden. Auf humorvolle Art und Weise wendet sie sich in ihren frühen performativen Videoarbeiten in ironischen Rollenspielen selbst der Kamera zu und dupliziert ihr eigenes Bild, um beide Staaten und ihre Grenzpolitik zu adressieren. Später entwickelt Bani Abidi visuelle Strategien, um das gelebte Drama in Städten wie Lahore und Karachi anhand von realen und fiktiven Randfiguren und Erzählungen einzufangen. They Died Laughing ist ihre bisher umfangreichste Einzelausstellung.

Kuratiert von Natasha Ginwala.

Foto: Bani Abidi, The Distance from Here, 2010. Video, 12 Sek.

© Bani Abidi, Courtesy Bani Abidi.

Berlin

26.08.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg bis zum 31.10.2019 künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

Zu den Ausstellungen erscheint der Katalog „B.A.R.O.C.K.“ mit Textbeiträgen von Mark Gisbourne, herausgegeben von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Verlag der Edition Cantz. Er ist für 24,80€ zu erwerben.
Außerdem gibt es wundervolle Künstlerinnen-Editionen in unserem Shop.

 

In Kooperation mit

Stiftung Preussische Schlösser und Garten Berlin-Brandenburg

 

Bild: Luzia Simons, Stockage 97, 2011, 160 x 140 cm, Lightjet Print diasec © VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

Mi-Mo von 12:00 bis 18:00 Uhr, Di geschlossen

Berlin

26.08.2019
Urban Jungle

Mitwirkende Künstler: Alessandro Cemolin | Andrej Wolff | Heinz Christian Wilp | Torsten Holzapfel

In was für einer Stadt wollen wir leben? Was sind gebaute Dinge? Wie können Architektur, Design und Philosophie zusammenwirken? Mit der Ausstellung "URBAN JUNGLE" laden wir zu einer interdisziplinären und kritischen Auseinandersetzung über die Struktur des Wohnens ein. Die Künstler schauen aus dem Jetzt auf eine dystopisch-visionäre Urbanisierung der Stadt und setzen, im Sinne Heideggers, das Wohnen vor das Bauen. Dabei beleuchten die Werke die Dimensionen der baulichen, lebensweltlichen und existentiellen Bedeutung des "Stadt-Bauens" abstrakt oder uniform und untersuchen die Grenzen zwischen Utopie und Dystopie einer architektonischen und urbanistischen Avantgarde.

Mo bis Sa von 12:00-20.00Uhr

Berlin

26.08.2019
Revier

In der Nacht, wenn der Lärm Berlins verstummt, trägt das Schlagen und Schluchzen der Nachtigallen im Frühling über mehrere Straßen. Bei der Wahl ihres Revieres scheinen nicht wenige die Schallverstärkung durch Brückenkörper zu nutzen, die Lautstärke einer S-Bahn übertönen sie spielend.

Auf nächtlichen Streifzügen hat sich Daniela Friebel auf die Suche nach Nachtigallen in Tempelhof-Schöneberg begeben und diese Orte anschließend bei Tageslicht fotografiert. Die Bilder zwischen Platz der Luftbrücke und Mauerweg zeigen Orte, die sonst wenig Beachtung finden und reflektieren den Begriff Revier auf vielschichtige Weise.

Berlin

26.08.2019
19:00 Uhr
Zug um Zug

Arbeiten von Künstlern aus dem Grödnertal/Südtirol

Zug um Zug – der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf ein Werk der Ausstellung. Roland Perathoner hat bekannte Personen des öffentlichen Lebens in Südtirol als Figuren eines Schachspiels dargestellt: das Leben als großes Spiel um Anerkennung, Einfluss, Macht und Gewinn.

Aber zu einem menschlichen Miteinander braucht es noch mehr: beispielsweise Wertschätzung, Verständnis, Vertrauen, gegenseitigen Respekt und Begegnung auf Augenhöhe. Erst das macht aus Figuren Menschen!

Die Ausstellung versammelt Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol. Ausgewählt wurden Werke, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Dass Begegnungen und Beziehungen zwischen Menschen nicht immer gelingen und durchaus ihre Hindernisse haben, wird an vielen der Arbeiten deutlich.

Die ausgestellten Werke mögen den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung einen kleinen Eindruck vermitteln, wie sich aus der 400jährigen Tradition der Grödner „Herrgottschnitzer“ eine vielseitige Kunstszene entwickelt hat.

Folgende Künstler sind mit Werken in der Ausstellung vertreten:

Filip Moroder Doss

Armin Grunt

Gerald Moroder

Hubert Mussner

Eric Perathoner

Roland Perathoner

Ivo Piazza

Georg Demetz Pilat

Hermann Josef Runggaldier

Thaddäus Salcher

Flavio Senoner

 

Führungen durch die Ausstellung können Sie buchen unter
Tel. +49-651-7105255 oder
per E-Mail unter museum@bistum-trier.de

Führungshonorar 35,00 Euro (ca. 60 Min.) zzgl. Eintritt

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Kultur im Bischöflichen Generalvikariat Trier sowie der Diözesanstelle für Exerzitien, geistliche Begleitung und Berufungspastoral.

Di bis Sa von 9 bis 17 Uhr So u. Feiertag 13 bis 17 Uhr

Trier

26.08.2019
Joan Miró

Anfangs noch vom Dadaismus und Surrealismus beeinflusst, vollzog der spanische Künstler Joan Miró Mitte der 1920er Jahre einen grundlegenden Stilwechsel, der ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne machte. Als Maler und Bildhauer schuf der in Barcelona geborene Künstler ein bedeutendes Œuvre, das in einer Reihe mit Werken von Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque steht. Späte Arbeiten der Jahre 1970-82 werden ab 24. August bis 24. November 2019 im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen sein. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Yorkshire Sculpture Park statt.


Joan Miró (1893-1983) gehört zu den Künstlern, die die klassischen Moderne begründet haben. Nach seinem Kunststudium in Barcelona setzt sich sein anfänglich noch gegenständliches Schaffen ab den 20er Jahren zunehmend mit den von Frankreich aus die Welt erobernden Kunstströmungen auseinander. Mit seiner Übersiedlung nach Paris zeigt sein Werk zunächst noch fauvistische und kubistische Einflüsse, bevor er sich dem Surrealismus anschließt. Wie andere namhafte Künstler seiner Zeit betätigt er sich nicht nur als Maler und Grafiker, sondern mit zunehmendem Alter auch als Keramiker. Ebenso bedeutsam ist sein bildhauerisches Schaffen, das einen wesentlichen Teil seines OEuvres ausmacht.

April bis Oktober Dienstag bis Sonntag, 11-18 Uhr November bis März Freitag bis Sonntag, 11-17 Uhr Der Skulpturenpark ist an gesetzlichen Feiertagen geöffnet.

Wuppertal

26.08.2019
Arp-Schnitger-Festival II: »Freu dich sehr«

Programm:

Johann Pachelbel: Toccata C-Dur; Kyrie, Gott, Vater in Ewigkeit; Fuge b-Moll

Dieterich Buxtehude: Fuge C-Dur BuxWV 174, Chaconne e-Moll BuxWV 160

Johann Sebastian Bach: Fuge b-Moll über ein Thema von Corelli BWV 579, Fuge c-Moll über ein Thema von Legrenzi BWV 574b, Choral »Ein feste Burg ist unser Gott« BWV 720, Fuge D-Dur BWV 532a

Georg Böhm: Partita über »Freu dich sehr o meine Seele«



St. Sixtus und Sinicius, die größte und älteste Kirche des ganzen Wangerlandes, beherbergt eine prächtige Orgel von Joachim Kayser, einem Zeitgenossen Arp Schnitgers. Das von dem aus Jever stammenden Orgelbauer gefertigte Instrument umfasste 1694 zunächst nur ein Manual mit zehn Registern und ein angehängtes Pedal und wurde später um ein Brustwerk mit fünf und ein selbständiges Pedalwerk mit sechs Registern ergänzt. Der junge französische Tastenvirtuose Benjamin Alard, 2004 1. Preisträger beim internationalen Cembalowettbewerb »Musica Antiqua« in Brügge sowie 2007 beim Gottfried Silbermann-Wettbewerb in Freiberg, widmet sich derzeit in einem groß angelegten Aufnahmeprojekt dem Gesamtwerk Johann Sebastian Bachs für Solo-Tasteninstrumente. Dementsprechend setzt er ihn ins Zentrum seines Programms, flankiert von den ihn prägenden Komponisten Pachelbel und Buxtehude sowie Georg Böhm, der als Organist in Lüneburg wirkte, während Bach dort seine Ausbildung an der Michaelisschule erhielt.



Benjamin Alard Orgel



Tickets: Einheitspreis € 15 (erm. € 12)



Foto: Kirche St. Sixtus und Sinicius, Hohenkirchen (© Patric Leo)


Wangerland-Hohenkirchen

26.08.2019
20:00 Uhr
Allianz Forum am Pariser Platz: Eva Menasse [A/ D]

Die Schriftstellerin Eva Menasse, die im letzten Jahr die Eröffnungsrede»Digitale Gespenster« beim ilb hielt, liest beim Pariser Platz der Kulturen aus ihren Werken und spricht mit Joachim Scholl [D].

Anmeldung erforderlich: repraesentanz-berlin@allianz.com.

Eintritt frei

Berlin

26.08.2019
19:00 Uhr
Klassische Führung in den Ferien

Mehr als sieben Millionen Auswanderer traten von Bremerhaven aus die Schiffspassage



nach Übersee an. Dort, wo sie Europa verließen, befindet sich heute das Deutsche Auswandererhaus. Die Teilnehmer der Führung begeben sich auf eine Zeitreise und begegnen Auswanderern aus zwei Jahrhunderten auf ihrem Weg in eine ungewisse Zukunft. Im zweiten Ausstellungsteil



entdecken sie dann 300 Jahre Einwanderungsgeschichte nach Deutschland. Anschließend besteht die Möglichkeit, in der Familienrecherche selber nach ausgewanderten Vorfahren zu suchen.



Begrenzte Teilnehmerzahl. Telefonische Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 – 0



Preis: Familienticket zzgl. 3,00 € p. P.


Bremerhaven

26.08.2019
10:30 Uhr
Die 3 kleinen Schweinchen

Willi, Billi und Zilli, die drei Schweinebrüder, haben immer etwas zu tun: Der eine singt gern, der andere macht Kunststücke. Der dritte fährt gern Roller. Eines Tages treffen sie den bösen Wolf. Der erzählt ihnen, dass die Schule ausfallen würde. Schade eigentlich, aber die drei Schweinchen haben schon eine Idee, wie sie den Tag verbringen können. Wenn da nur nicht immer dieser nervige Wolf wäre. Einmal mehr beweisen sie ihren Witz und den Zusammenhalt und können den Bösewicht so besiegen. Ein fröhliches Farbschattenspiel mit Musik, Ukulele und Gesang für alle ab 3 Jahren.

Maik Zöllner – Spiel, Ukulele, Gesang

Schwartzsche Villa, Zimmertheater
Veranstalter: Scuraluna – Schattenbühne Berlin
Eintritt: Sonntag: 6 €, Montag: 5 € (Erzieher_innen frei)
Karten/Infos: 030 76 23 46 06
www.scuraluna.de

Berlin

26.08.2019
10:30 Uhr
Die Päpstin
DIE PÄPSTIN – das Musical
Nach dem Weltbestseller von Donna W. Cross

Das erfolgreiche Musical „DIE PÄPSTIN“ mit der Musik von Dennis Martin kommt als Sommer-Highlight ins Theaterhaus nach Stuttgart!
Nach der überregional gefeierten Neuinszenierung im vergangenen Jahr kehrt das Historiendrama rund um eine bemerkenswerte Frau, die um Selbstbestimmung, Liebe und für eine bessere Welt kämpft, für zwanzig exklusive Shows zurück nach Stuttgart.
Die Wiederaufnahme des Sensationserfolges ist ein besonderer Höhepunkt im Jahreskalender von Musicalfans, denn DIE PÄPSTIN begeistert wie kaum ein anderes Werk durch berührende Songs, aufwändige Kostüme und magische Bühnenbilder. Ein Gesamtkunstwerk, welches uns die beeindruckende Geschichte der Päpstin Johanna auf mitreißende Weise erzählt.

Mit Sandy Mölling, Uwe Kröger, Jan Ammann, Matthias Stockinger, Alexander Kerbst, Hannes Staffler, David Jakobs und Kevin Tarte in den Hauptrollen* steht eine absolute Starbesetzung auf der Bühne!

Für eine ganze Generation von Musikfans ist Sandy Mölling als das Gesicht der „No Angels“ eine Ikone! Die Band verkaufte über 5 Millionen Tonträger und hatte vier Nummer1 Hits in Deutschland!
Seit 2014 steht Sandy Mölling auch regelmäßig auf den großen Deutschen Musicalbühnen und zeigt nun als DIE PÄPSTIN die gesamte Bandbreite ihres darstellerischen und musikalischen Könnens!

Inhalt des Musicals:
Im Jahr 814 kommt als Tochter eines Dorfpfarrers und einer sächsischen Heidin ein Mädchen zur Welt: Johanna. Das Kind ist außergewöhnlich klug und lernt heimlich und gegen den Willen seines Vaters lesen und schreiben. Durch eine Verkettung von Zufällen bekommt Johanna schließlich die Gelegenheit, die Klosterschule zu besuchen. Doch als junge Frau hat sie es dort nicht leicht, immer größer werden die Anfeindungen von allen Seiten.
Vom Schicksal sich selbst überlassen trifft sie eine einsame Entscheidung: Sie verlässt Dorstadt, legt ihre Frauenkleider ab, schneidet sich das Haar und gibt sich fortan als Mann aus. Aus Johanna wird Johannes Anglicus, der als Mönch ins Kloster Fulda eintritt. Es beginnt ein jahrzehntelanges Versteckspiel, das Johanna zur Gejagten macht.
Von Fulda führt ihr Weg nach Rom. Ins Zentrum der Macht. Rom ist gefährlich. Feinde bedrohen die Stadt. Und am Hof des Papstes spinnen mächtige Gegner ihre Intrigen. Doch Johanna geht ihren Weg weiter und steigt auf zum Leibarzt des Papstes. Als ihr jedoch plötzlich und unerwartet der einzige Mann, den sie jemals geliebt hat, in Rom begegnet, muss sie sich entscheiden zwischen Liebesglück und Unabhängigkeit.
Und doch steht ihre schwerste Aufgabe noch bevor: Als der Papst stirbt, wählt das römische Volk sie zu dessen Nachfolger und stellt sie vor eine fast unlösbare Aufgabe. Johanna muss ihr Geheimnis wahren. Denn niemand darf wissen, wer sie wirklich ist.


* Je nach Vorstellungstag kann es zu abweichenden Rollenbesetzungen kommen

Die voraussichtlichen Spieldaten der einzelnen Darsteller (Änderungen vorbehalten):
Sandy Mölling (Päpstin Johanna): alles Termine außer Di 27.08.
Kristin Backes (Päpstin Johanna): Di 27.08.
Uwe Kröger (Aeskulapius): alle Termine
Jan Ammann: (Gerold): 11.08. (beide Shows), 12.08. 25.08. (beide Shows), 26.08.
Matthias Stockinger (Gerold): 17.08, 18.08. (beide Shows) Hannes Staffler (Gerold) alle übrigen Termine David Jakobs (Anastasius): 18.08. -25.08.
Kevin Tarte (Rabanus): 26.08.+27.08.

Die übrigen Rollen und Termine werden in Kürze bekannt gegeben.
Insgesamt stehen über 35 Darsteller live auf der Bühne.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Carrie – Das Musical
VIP TICKETS:

Wollten Sie schon immer einen "echten Star" kennenlernen? Einen Darsteller, den Sie gerade eben noch auf der Bühne bewundert haben, einen Augenblick später persönliche Fragen stellen können? Gemeinsam einen Drink geniessen dürfen? Diese Möglichkeit haben Sie jetzt bei CARRIE – DAS MUSICAL im FIRST STAGE Theater. Im Rahmen unserer VIP Kategorie erhalten Sie ein Glas Prosecco, ein für Sie signiertes Programmheft und ein Plakat. Dazu erleben Sie unsere Darsteller in einem persönlichen Meet and Greet!

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CARRIE – DAS MUSICAL
Nach dem Roman von Stephen King.

Satan lauert überall! Davon ist jedenfalls Margret White überzeugt und macht ihrer Tochter Carrie das Leben zur Hölle. Das unterdrückte Mädchen wird zum perfekten Opfer ihrer Mitschüler und zum ständigen Ziel von Hohn und Spott. Dem hat die 16-Jährige nichts entgegenzusetzen und so flüchtet sie sich in Rachefantasien – bis sie eines Tages feststellt, dass ihre Fantasien wahr werden…

Carrie ist das erste veröffentlichte Werk des US-amerikanischen Bestseller-Autors und machte ihn weltberühmt. Doch während das Buch Kings Ruf als ´King of Horror` begründete, wandelt das Fame-Duo Michael Gore (Musik) und Dean Pitchford (Lyrics) den Stoff in ein unter die Haut gehendes Drama: Mitreißende Choreografien, intime Momente, psychologischer Thriller! „Es wird die Leute vor Spannung in die Sitze drücken“, verspricht so auch Produzent und Theaterdirektor Thomas Gehle.

Auch technisch werden keine Mühen gescheut, um der Vorlage gerecht zu werden: Die bisher aufwendigste Produktion des First Stage Theaters setzt auf raffinierte Showeffekte, um die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit Maya Hakvoort in der Rolle der Mutter Margaret wurde zudem ein echter Musicalstar verpflichtet.

Was ursprünglich als „Showcase“ der Stage School gestartet ist, hat sich spätestens seit FAME 2018 zu einem qualitativ hochkarätigen Produktionsformat entwickelt.

Dafür steht auch in diesem Jahr wieder die Produktionscrew unter Leitung von Dennis Schulze, Regisseur und musikalischem Leiter Felix Löwy und dem Choreografen Phil Kempster, die schon FAME auf ein neues Qualitätslevel hoben. Erleben Sie Musical in einer neuen Dimension und lassen sie sich fesseln von einer emotionalen Geschichte und Showeffekten der Extraklasse.

Musik von Michael Gore
Songtexte von Dean Pitchford
Buch von Lawrence D. Cohen
Nach dem Roman von Stephen King
Deutsche Textfassung von Martin Wessels-Behrens und Judith Behrens

Showlänge ca.140 Min. inkl. Pause
Empfohlen für Zuschauer ab 12 Jahren
Zirkus des Horrors "ASYLUM – das Irrenhaus" | Krefeld
Innovativ, fremdartig, temporeich, anders!
Zirkus des Horrors mit neuer Show auf Deutschland-Tournee

Nach sensationellen Erfolgen in allen deutschen Großstädten geht der ZIRKUS DES HORRORS 2018 mit seiner neuen Show „ASYLUM – Das Irrenhaus“ auf große Deutschland-Tour und gastiert schon bald ganz in Ihrer Nähe!

Der gesamte, gigantische Zeltkomplex vom Zirkus des Horrors verwandelt sich in ein Irrenhaus voller außergewöhnlicher Künstler. „ASYLUM“ vereint artistische Spitzenleistungen, körperliche Einmaligkeiten und irrwitzige Comedy zu einer einzigartigen, spektakulären Show. Staunen Sie über Artisten, die das Unglaubliche zelebrieren, lachen Sie über schräge Comedy und erleben Sie die Unterhaltungsform Zirkus neu inszeniert.

ASYLUM ist Innovativ, fremdartig, temporeich, anders. Alles dreht sich um den renommierten italienischen Psycho-Forscher Professore Salvatore dei Morti, der mit seinen haarsträubenden Behandlungsmethoden bisher fast ausschließlich auf Unverständnis und Missachtung stieß. Dei Morti erhofft sich, seine Methoden mit dem Zirkus des Horrors in allen Städten propagieren zu können und dadurch seinen Durchbruch zu erringen… Er will beweisen, dass der Fortschritt in der modernen Medizin ungeahnte Möglichkeiten bietet. Er lässt Blinde wieder sehen, Lahme wieder gehen und Todgeglaubte wieder tanzen!

In Professore die Mortis „ASYLUM“ werden Wunder wahr! Drum treten Sie ein, und werden Teil dieser wunderbaren Anstalt, die sich jetzt im Zirkus des Horrors präsentiert!

Freuen Sie sich auf eine völlig neue, komplett durchgestylte Show und erleben Sie Nervenkitzel und Gänsehaut pur. Doch Vorsicht: Der Besuch ist nichts für schwache Nerven und niemand wird ihn je vergessen…

Einlass ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn