Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. 

 

 

Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.

Für Veranstaltungen stehen zwei Säle, ein Salon und vier Seminarräume zur Verfügung:

Großer Saal (179 m² + 34 m² Empore): bis 199 Personen

Giebelsaal (103 m²): bis 80 Personen

Salon (67 m²): bis 30 Personen

4 Seminarräume (31 - 47 m²): ca. 20 - 40 Personen je nach Raum

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Details zur Location

Veranstaltungsraum
bis ca. 200 Personen
Indoor
modern
Stadt
keine Angabe
Parkhaus / Tiefgarage
ca. 100-200 Meter
keine Angabe
Präsentation
Seminar/Schulung
Tagung/Konferenz
WLAN
Teilklimatisiert


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Kommende Events

Religiöser Antisemitismus in Christentum und Islam
25.10.2021 um 09:30 Uhr / Frankfurt am Main

Sei es bei Luther oder den Kirchenvätern: Seit der Antike gehört der religiöse Antisemitismus zur christlichen Identität. Bis heute finden sich religiös fundierte antisemitische Clichés und Motive in theologischen wie populären bis hin zu verschwörungstheoretischen Diskursen. Auch in der muslimischen Tradition gibt es judenfeindliche Argumentations muster, die ihren Eingang bis in die Schulhöfe finden. Der Fachtag möchte die Ursprünge des religiösen Antisemitismus erläutern und theologische wie praktische Entgegnungen erarbeiten.

Kooperation:
· Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
· Religionspädagogisches Amt Frankfurt
· Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN

Eintritt: 20 €, erm. 10 €
Tickets ab 20,00 €
Jazz gegen Apartheid
26.10.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

Kreativ und engagiert entwickelten Exilsüdafrikaner ihre avantgardistische Musik in Europa. Der Komponist Johnny Dyani porträtierte als musikalischer Chronist seine Zeitgenossen. Diese Porträts von Musikern und Befreiungskämpfern wie Steve Biko, Nick Moyake und Mandela werden mit der Fotografie von Jürgen Schadeberg zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt.

Besetzung: Doppelquartett u.a.
· Claude Deppa (tp)
· Daniel Guggenheim (ts)
· John Edwards (b)
· Christopher Dell (vib)
· Makaya Ntshoko (dr)
· Christian Lillinger (dr)

Kooperation:
· Kultur im Ghetto e.V.

Eintritt: 15 €, erm. 12 €
Tickets ab 15,00 €
Kraftquellen für gutes Unterrichten
26.10.2021 um 19:00 Uhr / Frankfurt am Main

Ein Workshop für Lehrer*innen über drei Abende:
26. Oktober,
9., 23. November 2021
je dienstags, 19:00 -21:00 Uhr

Die Corona-Pandemie bringt für Schüler*innen wie Lehrer* innen eine hohe Belastung mit sich und bleibt eine Herausforderung für die Bildung. Vieles wird neu und digital; vieles soll jetzt nachgeholt und aufgearbeitet werden. Gerade hier stellen wir die Frage nach den persönlichen wie fachlichen Ressourcen für gutes Unterrichten und lassen uns von Vorschlägen verschiedener spiritueller Wege und von wissenschaftlichen Erkenntnissen (Positive Psychologie, Mind-Body-Medizin) anregen, um dann gemeinsam das Potential der Achtsamkeit und des Embodiment zu erkunden und umzusetzen.

Mit:
· Vera Kaltwasser, Oberstudienrätin, Theaterpädagogin, Autorin, MBSR- und Qigong- Lehrerin, tätig in der hessischen Lehrer*innen-Fortbildung

Kooperation:
· Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt

Bitte anmelden: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

Eintritt: 30 €

Bitte per E-Mail anmelden: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de
"Veränderung" ... rabbinisch gesehen
28.10.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

Oft wird das jüdische Religionsrecht als gesetzlich und starr wahrgenommen, doch gerade das Gegenteil ist der Fall. Die Halacha ist eine undogmatische Lehre in Bewegung, die sich immer wieder erneuert. Eine virtuelle Reise durch die Geschichte wird aufzeigen, wie es die jüdische Religion immer wieder geschafft hat, den Herausforderungen ihrer jeweiligen Zeit zu begegnen, ohne dabei die eigene verbindliche Tradition aufzugeben.

Mit:
· Rabbiner Jehoshuah Ahrens, Darmstadt

Eintritt: 5 €, erm. 4 €
Tickets ab 5,00 €
Gottlos beten
01.11.2021 um 19:00 Uhr / Frankfurt am Main

Gottlos beten, geht atheistisch an Gott glauben? Kann man in der sogenannten nachchristlichen Ära noch beten? Taugt die geläufige Formel „Beten ist Sprechen mit Gott“ in einer Zeit, in der Gott zu schweigen scheint? Muss dann nicht auch der Mensch schweigen? So wie die Buddhisten eintauchen in die schweigende Meditation? Der Jesuit und Zen-Meister und bekannte Autor Niklaus Brantschen beschreibt seine Antworten.

Mit:
· Pater Niklaus Brantschen SJ, Jesuit, Zen-Meister, Lassalle-Haus, Zug/Schweiz
· Verena Maria Kitz, Pastoralreferentin, Leiterin des Zentrums für Trauerseelsorge und geistliche Begleiterin im Bistum Limburg, Frankfurt

Eintritt: 5 €, erm. 4 €
Tickets ab 5,00 €
Yvonne - die Burgunderprinzessin
02.11.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

Sinn. Bedürftig.
Yvonne – die Burgunderprinzessin von Witold Gombrowicz

Yvonne schweigt. Je länger sie schweigt, desto mehr sprechen die anderen. Je länger sie zusieht, desto abgründiger werden die Taten derer, auf die ihr Blick fällt. Das Stück von 1935 ist ein in sich selbst gekehrter Spiegel, der Sinnstiftung von uns fordert und zugleich verweigert und so zu einer Projektionsfläche gesellschaftlicher Sinnbedürfnisse wird.

Mit:
· Torsten Flassig, Ensemble Schauspiel Frankfurt
· Manja Kuhl, Ensemble Schauspiel Frankfurt
· Alexander Leiffheidt, Dramaturgie
· Dr. Stefan Scholz, KARM
· Dr. Lisa Straßberger, KARM, u.a.

Premiere: Fr 22. Oktober 2021

Platzreservierung erforderlich
Eintritt frei
Tickets ab 1,00 €
Bildungsgerechtigkeit in einer digitalisierten Welt
02.11.2021 um 18:00 Uhr / Frankfurt am Main

Wie kann es gelingen, auch benachteiligte Länder in die Bildungsdigitalisierung einzubinden, um weltweite Bildungsgerechtigkeit zu schaffen?

Mit:
· Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium
· Prof. Rolf van Dick, Vizepräsident Goethe Universität Frankfurt
· u.a.m.

Kooperation:
· Stiftung Childaid Network, Königstein i.T.

Anmeldung erforderlich: veranstaltungen@childaid.net oder telefonisch 06174-2597939
Eintritt frei

Anmeldung erforderlich: veranstaltungen@childaid.net oder telefonisch 06174-2597939
Religion und Freiheit
02.11.2021 um 18:00 Uhr / Frankfurt am Main

Seminar zum Konzept des Verhältnisses von Religion und Freiheit nach Hans Joas und seinem Buch „Im Bannkreis der Freiheit“

Di 2., Mi 10., Mi 17., Di 23. November 2021

Wie verhalten sich die Geschichte der Religion und die Geschichte der politischen Freiheit zueinander? Breit und unübersichtlich ist die Vielfalt der Auffassungen, die es dazu in der Philosophie, den Wissenschaften und der Öffentlichkeit gibt, so die Auskunft von Hans Joas. Er selbst entwickelt in seinem Buch „Im Bannkreis der Freiheit“ anhand von ausgewählten Denkern ein neues Verständnis von Religion und Freiheit, das für eine Globalgeschichte des moralischen Universalismus dienlich sein will. Was das genau bedeutet und wie Religion und Freiheit zueinander ins Verhältnis gesetzt werden, wird im Seminar vorgestellt, in Auszügen gemeinsam gelesen und diskutiert. Es setzt die Lektüre einschlägiger Texte voraus, die nach verbindlicher und frühzeitiger Anmeldung mitgeteilt werden, genauso wie der Online-Zugang nach Anmeldung übermittelt werden wird.

Mit:
· Prof. Dr. Günter Kruck, KARM, Frankfurt

Präsenzteilnahme sowie virtuelle Teilnahme: Eintritt (gesamte Seminarreihe) 20 €, erm. 10 € (Bitte die E-Mail Adresse angeben)
Für die Onlineteilnahme bitte Anmelden: ch.keim@bistumlimburg.de

Ausgebucht
Tickets ab 20,00 €
Identitätsfalle: Wer grenzt wen aus?
03.11.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

DENKART – IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Ein partizipativer Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart im Haus am Dom Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität
passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken:
Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Mit:
· Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe

Moderation:
· Dr. Rebecca Schmidt

Kooperation:
· Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
· Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt
· Heinrich-Böll-Stiftung e.V., gefördert durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte

Eintritt: 10 €, erm. 7 €
Tickets ab 10,00 €
Schöpfung: die tiefe Verbundenheit oder der Große Segen? (Präsenzteilnahme)
06.11.2021 um 09:00 Uhr / Frankfurt am Main

Ende oder Wende: zwingt uns die Klimakrise zu einem Neubeginn? Der globale Kollaps als unser Lehrer oder Lehrerin? Ökologisch leben: Unsere Atmosphäre ist die Hülle des Lebens! Ein Schmetterling ist viel mehr als eine Raupe mit Flügeln! Den Wandel transformieren: die Krise als unser evolutionärer Augenblick in den Anthropozän anzunehmen, um zu einer neuen menschlichen Identität zu gelangen: Ein Leben in Verbundenheit! Der Buddhistisch-Christliche Thementag 2021 greift die RELIGION UND FREIHEIT, KOMMUNIKATION, BUDDHISTISCH-CHRISTLICHER THEMENTAG
Ökologiefrage auf und bringt den ökologischen Buddha mit dem ökologischen Christus ins Gespräch: Lassen Sie sich von den tiefenökologischen Dimensionen beider Wege berühren.

Mit:
· Sylvia Wetzel, Buddhistin, Publizistin, Berlin
· Prof. Dr. Michael von Brück, Christ, evangelischer Theologe, Zen- und Yoga-Lehrer, München
· Franz-Johannes Litsch, Buddhist, Netzwerk engagierter Buddhisten, Münstertal
· Schwester Theresia Raberger, Franziskanerin, Tierschützerin, Felsentor/Schweiz
· Richard Stiegler, Heilpraktiker, Psychotherapeut, Meditationslehrer, Autor, Kiefersfelden

Kooperation:
· Pfarrstelle für Interreligiösen Dialog im Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt
· Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt

Eintritt: 29 €, erm. 19 €
Tickets ab 29,00 €
Schöpfung: die tiefe Verbundenheit oder der Große Segen? (Zoomteilnahme)
06.11.2021 um 09:00 Uhr / Frankfurt am Main

Ende oder Wende: zwingt uns die Klimakrise zu einem Neubeginn? Der globale Kollaps als unser Lehrer oder Lehrerin? Ökologisch leben: Unsere Atmosphäre ist die Hülle des Lebens! Ein Schmetterling ist viel mehr als eine Raupe mit Flügeln! Den Wandel transformieren: die Krise als unser evolutionärer Augenblick in den Anthropozän anzunehmen, um zu einer neuen menschlichen Identität zu gelangen: Ein Leben in Verbundenheit! Der Buddhistisch-Christliche Thementag 2021 greift die RELIGION UND FREIHEIT, KOMMUNIKATION, BUDDHISTISCH-CHRISTLICHER THEMENTAG
Ökologiefrage auf und bringt den ökologischen Buddha mit dem ökologischen Christus ins Gespräch: Lassen Sie sich von den tiefenökologischen Dimensionen beider Wege berühren.

Mit:
· Sylvia Wetzel, Buddhistin, Publizistin, Berlin
· Prof. Dr. Michael von Brück, Christ, evangelischer Theologe, Zen- und Yoga-Lehrer, München
· Franz-Johannes Litsch, Buddhist, Netzwerk engagierter Buddhisten, Münstertal
· Schwester Theresia Raberger, Franziskanerin, Tierschützerin, Felsentor/Schweiz
· Richard Stiegler, Heilpraktiker, Psychotherapeut, Meditationslehrer, Autor, Kiefersfelden

Kooperation:
· Pfarrstelle für Interreligiösen Dialog im Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt
· Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt

Eintritt: 15 €
Um den Zoom-Link zu erhalten, ist die Angabe der E-Mail-Adresse zwingend erforderlich.
Tickets ab 15,00 €
Fair Finance Week 2021
08.11.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

Das Finanzwesen ist im Wandel. Unter der Überschrift der Großen Transformation werden grüne und nachhaltige Investitionsmöglichkeiten angeboten. Private Geldanlagen sollen den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft fördern. Doch wieviel davon ist wirklich zukunftsorientiert und auf Wirkung ausgerichtet? Was ist doch eher Green-Washing?

Kooperation:
Fair Finance Network Frankfurt

Bitte anmelden: veranstaltung@triodos.de
Eintritt frei

Bitte anmelden: veranstaltung@triodos.de
Wie (un)demokratisch ist die Polizei?
24.11.2021 um 19:00 Uhr / Frankfurt am Main

Mit dem Bündnis „Demokratie stärken. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen“ laden wir zur Diskussion dieser und weiterer Fragen ein.

U.a. mit:
· Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin
· Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Kriminologe

Kooperation:
· Bündnis „Demokratie stärken. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen“

Platzreservierung erforderlich
Eintritt frei!

Bitte per E-Mail anmelden: hausamdom@bistumlimburg.de
Koloniale Bilderwelten?
30.11.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

Bildsprache und Erzählmuster in der Filmarbeit aus den Ländern des Südens Entwicklungspolitischer Fernsehworkshop

Ethik-Kodices von Hilfswerken haben schon in den 1990er Jahren dafür gesorgt, dass die Bilder hungernder, verelendeter Menschen („Biafra-Kinder“) nicht mehr für die Spendenwerbung verwendet werden. Wie kann es gelingen, dass die Menschen des Südens selbst ihre Situation beschreiben?

Mit:
· Dr. Michaela Zöhrer, Universität Augsburg

Kooperation:
· Filmtage Globale Perspektive

Platzreservierung erforderlich
Eintritt frei
Tickets ab 1,00 €
Identitätsraub: Wer darf über wen sprechen?
02.12.2021 um 19:30 Uhr / Frankfurt am Main

DENKART – IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Ein partizipativer Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart im Haus am Dom Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität
passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken:
Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Mit:
· Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe

Moderation:
· Dr. Rebecca Schmidt

Kooperation:
· Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
· Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt
· Heinrich-Böll-Stiftung e.V., gefördert durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte

Eintritt: 10 €, erm. 7 €
Tickets ab 10,00 €
LiteraturLounge - Eva Rossmann - Vom schönen Schein
05.12.2021 um 11:00 Uhr / Frankfurt am Main

Literaturlounge im Haus am Dom. Eine Veranstaltungsreihe von Kultur & Bahn in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus. Die Lesungen finden an jedem ersten Sonntag im Monat statt.

Moderiert u. a. von Martin Maria Schwarz (hr).

Bitte anmelden:
l.ruske@lothar-ruske-pr.de

Eintritt frei

Anmeldung: l.ruske@lothar-ruske-pr.de


Location eingetragen von: eventsTODAY Team