Quelle: Veranstalter


Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45
Wolfgang Rihm: Das Lesen der Schrift. 4 Stücke (2001-2002) für Orchester

Chloë Morgan - Sopran
Daniel Ochoa - Bariton
Bachchor St. Lorenz
Fränkische Kammerphilharmonie
Michael Riedel - Leitung

Johannes Brahms’ Ein deutsches Requiem ist keine Totenmesse im herkömmlichen Sinne. Hier werden nicht die Toten beklagt, sondern die Lebenden getröstet. Es ist eine bewegende Musik, die den Blick nach vorne richtet – kraftspendend wie eine feste Umarmung, „wunderbar, erschütternd und besänftigend“, wie Clara Schumann es formulierte. Dem Werk voran geht Wolfgang Rihms Das Lesen der Schrift. Es setzt einen kontrastierenden Akzent in zeitgenössischer Tonsprache. Rihm entwirft eine dunkle, verdichtete Klanglandschaft; introspektiv kreist die Musik um das Wort als existenzielle Erfahrung – tastend, intensiv und von großer innerer Spannung getragen. Momente von Einkehr und stiller Intensität leuchten auf: eher suchend als tröstend, eher fragend als gewiss.

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Die Eintrittskarte gilt auch als Fahrkarte im gesamten VGN-Verbundgebiet (ab vier Stunden vor Konzertbeginn bis Betriebsschluss).

ACHTUNG: Im Mittelschiff gibt es keine Einzelplatznummerierung!
Sie buchen also nicht den exakt angeklickten Sitzplatz, sondern lediglich die Sitzreihe!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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