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Literatur und ihre Vermittler
Gespräch mit Barbi Marković , Moderation: Ulrike Wörner
„Ich lasse mich nicht einschüchtern und mache hier, was ich will! Weil Literatur ein pauschaler Racheakt der kleinen, in die Ecke gedrängten Seelen ist. Die Kleinsten sollen die Größten sein“, so Barbi Marković in ihrer Poetikvorlesung „Stehlen, Schimpfen, Spielen“. Überhaupt ist die Poetik Markovics, die 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse für „Minihorror“ erhielt, eine Poetik der Kontraste: In ihren Texten verbindet sie das Alltägliche mit dem Absurden, mit Verfahren aus Comic, Videospielen, Popkultur und Slapstick. Aus Ernst und Leichtigkeit entsteht so eine Spannung, die mit einem lakonischen Erzählton einhergeht. Es ist also nur konsequent, dass ihr „Piksi-Buch“, das als bestes Fußballbuch des Jahres 2025 ausgezeichnet wurde, mit dem Satz „Ich hasse Fußball“ endet. Im Gespräch mit Ulrike Wörner kommen neben ausgewählten Textpassagen auch Einflüsse und Abweichungen sowie die eigen sinnigen Verschiebungen der Realität zur Sprache, dort wo die Wirklichkeit ins Stolpern gerät.

Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden- Württemberg

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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