Quelle: Reservix

Donnerstag, 16.07.2026
um 20:00 Uhr




Ramón Ortega Quero, Oboe
DKO Deutsches Kammerorchester Berlin
Gabriel Adorján, Leitung

Als er 2007 den ARD Musikwettbewerb gewann, wurde Ramón Ortega Quero blitzartig berühmt – und Solo-Oboist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seitdem wird der Spanier auch als Gastsolist bei den großen Orchestern der Welt gefeiert. Der Oboist mit dem schlanken, flexiblen, warmen Ton und der unprätentiösen, doch intensiven Bühnenpräsenz artikuliert sprechend und agil, modelliert Melodie und Klangfarben wie ein Sänger und setzt kühne expressive Akzente.

Das Deutsche Kammerorchester Berlin ist für seine hohe Klangkultur, rhythmisch-artikulatorische Klarheit, stilistische Beweglichkeit und nuancierte Expressivität bekannt.

Mit dem DKO spielt Ortega Quero die Uraufführung der Konzertvariationen für Oboe und Orchester, die Stefan Heucke für ihn komponiert hat. In seiner eindringlichen, unmittelbar verständlichen, integrativ-tonalen Tonsprache durchlaufen Heuckes Variationen Gesten und Gestalten, die aggressiv-dramatisch, tänzerisch, lustig, traurig oder lyrisch-innig und geheimnisvoll sein können.

Wie in den Konzertvariationen strahlt die Oboe auch in Mozarts Oboenkonzert, sonnig und zugeneigt. Ein gut gelauntes Spiel entspinnt sich zwischen Solist und Orchester. Innig, überm schwebenden Klang des Orchesters, singt sich die Oboe spätestens im langsamen Satz in die Herzen, bevor sie in theatralischer Heiterkeit und fast schelmisch allein und mit dem Orchester tanzt.

Bezaubernde Werke für Streichorchester, britisch transparent und klar, unpathetisch, jedoch so voller Gefühl wie Mozarts und Heuckes Konzerte, leiten die Programmhälften ein. Alles andre als simpel, ist die „Simple Symphony“ des 20-jährigen Britten ein raffiniertes Spiel mit Einfachheit, mit Melodien, die er als Kind komponierte. Rhythmisch federnd die Bourrée, verspielt perkussiv das Pizzicato, verletzliche Melancholie in der Sarabande und ausgelassen das Finale. Fein und durchsichtig, vertraut und zugleich subtil modern im Klang die Serenade des 25-jährigen Edward Elgar: stille Schönheit, durchzogen von süßer Schwermut und Noblesse.

Die Oboe singt
Benjamin Britten (1913–1976): Simple Symphony, op. 4
Stefan Heucke (*1959): Konzertvariationen für Oboe und Orchester, op. 137 – Uraufführung
Edward Elgar (1857–1934): Serenade für Streicher e-Moll, op. 20
Wolfgang A. Mozart (1756–1791): Konzert für Oboe und Orchester C-Dur, KV 314

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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05.07.2026
18:00 Uhr
Tickets
ab 40,00 €
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