Öffnungszeiten:
Vorverkauf | Mo-Fr | 10-13 | 14-18 Uhr
Abendkasse | Di-Sa | 18-22 Uhr | So 16-20 Uhr |


Quelle: kulturkurier

... mehr lesen


Details zur Location

Veranstaltungsraum
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe


Fotos der Location

Es liegen keine weiteren Fotos vor.


Kommende Events

WILLKOMMEN
23.01.2020 um 20:00 Uhr / Münster

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]


WILLKOMMEN
24.01.2020 um 20:00 Uhr / Münster

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]


WIR SIND DIE NEUEN
29.01.2020 um 18:00 Uhr / Münster

WIR SIND DIE NEUEN



Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff.



Die Alt-68er Anne, Eddi und Johannes beschließen aus finanziellen Gründen zusammenzuziehen und ihre alte Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor: drei Studenten, die für ihr jugendliches Alter erschreckend spießig sind. Sie stellen gleich klar, dass sie sich jegliche Ruhestörung verbitten, da sie mitten im Examensstress stecken und auch sonst für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge nicht zur Verfügung stehen. Der Clash der Generationen ist vorprogrammiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Senioren gar nicht die Hilfsbedürftigen sind . . . 



Lakonisch-feiner Blick auf einen Generationenkonflikt der ganz besonderen Art. 



Filmregisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete anschließend als Rundfunkreporter und Nachrichtenredakteur, bevor er sich dem Film widmete. Für seinen ersten Spielfi lm Shoppen erhielt er 2007 den Bayerischen Filmpreis. Sein dritter Film, die Komödie WIR SIND DIE NEUEN, kam 2014 mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn und Gisela Schneeberger in den Hauptrollen in die deutschen Kinos und wurde noch im gleichen Jahr mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Für das WBT hat Regisseurin Kathrin Sievers die Fassung erstellt. 



Inszenierung | Kathrin Sievers

Kostüm | Annette Wolf



Mit | Rosana Cleve | Heiko Grosche | Lena Gudrian | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen |



Vorstellungsdauer | 1 1/4 Std. | keine Pause



WBT_SAAL



„In seinem Film 'Wir sind die Neuen' spielt Ralf Westhoff mit den Klischees, indem er sie bewusst ins Gegenteil verkehrt. Und Kathrin Sievers setzt mit Ihrer Bühnenadaption im Borchert-Theater noch mal eins drauf" [Westfälische Nachrichten]


WIR SIND DIE NEUEN
30.01.2020 um 18:00 Uhr / Münster

WIR SIND DIE NEUEN



Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff.



Die Alt-68er Anne, Eddi und Johannes beschließen aus finanziellen Gründen zusammenzuziehen und ihre alte Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor: drei Studenten, die für ihr jugendliches Alter erschreckend spießig sind. Sie stellen gleich klar, dass sie sich jegliche Ruhestörung verbitten, da sie mitten im Examensstress stecken und auch sonst für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge nicht zur Verfügung stehen. Der Clash der Generationen ist vorprogrammiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Senioren gar nicht die Hilfsbedürftigen sind . . . 



Lakonisch-feiner Blick auf einen Generationenkonflikt der ganz besonderen Art. 



Filmregisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete anschließend als Rundfunkreporter und Nachrichtenredakteur, bevor er sich dem Film widmete. Für seinen ersten Spielfi lm Shoppen erhielt er 2007 den Bayerischen Filmpreis. Sein dritter Film, die Komödie WIR SIND DIE NEUEN, kam 2014 mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn und Gisela Schneeberger in den Hauptrollen in die deutschen Kinos und wurde noch im gleichen Jahr mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Für das WBT hat Regisseurin Kathrin Sievers die Fassung erstellt. 



Inszenierung | Kathrin Sievers

Kostüm | Annette Wolf



Mit | Rosana Cleve | Heiko Grosche | Lena Gudrian | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen |



Vorstellungsdauer | 1 1/4 Std. | keine Pause



WBT_SAAL



„In seinem Film 'Wir sind die Neuen' spielt Ralf Westhoff mit den Klischees, indem er sie bewusst ins Gegenteil verkehrt. Und Kathrin Sievers setzt mit Ihrer Bühnenadaption im Borchert-Theater noch mal eins drauf" [Westfälische Nachrichten]


DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ
02.02.2020 um 11:00 Uhr / Münster

DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ



Prof. Dr. Christa Runtenberg und WBT-Intendant Meinhard Zanger laden Sie zum gemeinsamen Philosophieren ein. Im PHILOSOPHISCHEN CAFÉ wird an fünf Sonntagen in der Spielzeit in gemütlicher Atmosphäre eine anspruchsvolle Form populärwissenschaftlichen, angewandten Philosophierens stattfinden und gelebt. Philosophische Fragen und Probleme, die relevant sind in der alltäglichen Lebenswelt werden durchdacht, diskutiert, reflektiert. Auch existentielle Themen und Fragen werden erörtert und aufgegriffen. DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ versteht sich als ein Ort, an dem das Selbstdenken der Philosophierenden im Mittelpunkt steht. Philosophische Perspektiven, Deutungsangebote, Bilder, Selbstverständnisse in Bezug auf bestimmte Fragen und Probleme werden aufgedeckt und reflektiert.



DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ ist ein Ort, an dem auch verschiedene Formen, Weisen, Techniken und Medien des Philosophierens zum Einsatz kommen wie Textdiskussionen, eigenes Schreiben, die Debatte und Argumentation, Vorträge mit Diskussion, Philosophierend im "open space" und vieles mehr. Verschiedene Referenten und Referentinnen, Experten und Expertinnen werden die jeweiligen Termine gestalten.



Der Eintritt ist frei.


HOW TO DATE A FEMINIST
06.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

HOW TO DATE A FEMINIST
Ein Vexierspiel von Samantha Ellis. Deutsch von Silke Pfeiffer.

Auf einer Kostümparty funkt es zwischen Wonderwoman und Robin Hood, alias Kate und Steve. Er ist Feminist. Sie auch, irgendwie, aber manchmal sollte ein Mann sich nehmen, was er will. Oder nicht? Aus dem Funken wird ein Feuer und Steve beginnt seinen Heiratsantrag mit einer Entschuldigung für die bis heute andauernde Unterdrückung der Frau. Als sich die Eltern in Sachen Hochzeit einschalten – bei Steve die Mutter Morag (Friedensaktivistin in Wollkleidung) und bei Kate der Vater Joe (aufgewachsen im Flüchtlingslager, alte Schule) – scheint die Katastrophe vorprogrammiert. Denn wer hätte gedacht, dass die beiden sich so gut verstehen . . .?

Eine augenzwinkernde Identitätssuche zweier Liebenden im Gefühlschaos aktueller Emanzipationsprozesse und Rollenklischees.

Samantha Ellis, geboren 1975 in London, schreibt Hörspiele, Sachbücher und Theaterstücke. Ihr erstes Buch How to be a Heroine erschien 2014, 2017 gefolgt von der Biographie Take Courage: Anne Brontë and The Art of Life. HOW TO DATE A FEMINIST wurde 2016 in London uraufgeführt und erlebte 2018 seine deutsche Erstaufführung in Karlsruhe. Alle sechs Figuren des Stücks werden von den Ensembleschauspielern Rosana Cleve und Johannes Langer gespielt. Regie führt Intendant Meinhard Zanger, als Gast arbeitet erstmals der italienische Künstler Walter Picardi als Bühnen- und Kostümbildner am Hause, der zuletzt in London lebte.

Inszenierung | Meinhard Zanger
Bühne & Kostüme | Walter Picardi

Mit | Rosana Cleve | Johannes Langer

HOW TO DATE A FEMINIST
07.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

HOW TO DATE A FEMINIST
Ein Vexierspiel von Samantha Ellis. Deutsch von Silke Pfeiffer.

Auf einer Kostümparty funkt es zwischen Wonderwoman und Robin Hood, alias Kate und Steve. Er ist Feminist. Sie auch, irgendwie, aber manchmal sollte ein Mann sich nehmen, was er will. Oder nicht? Aus dem Funken wird ein Feuer und Steve beginnt seinen Heiratsantrag mit einer Entschuldigung für die bis heute andauernde Unterdrückung der Frau. Als sich die Eltern in Sachen Hochzeit einschalten – bei Steve die Mutter Morag (Friedensaktivistin in Wollkleidung) und bei Kate der Vater Joe (aufgewachsen im Flüchtlingslager, alte Schule) – scheint die Katastrophe vorprogrammiert. Denn wer hätte gedacht, dass die beiden sich so gut verstehen . . .?

Eine augenzwinkernde Identitätssuche zweier Liebenden im Gefühlschaos aktueller Emanzipationsprozesse und Rollenklischees.

Samantha Ellis, geboren 1975 in London, schreibt Hörspiele, Sachbücher und Theaterstücke. Ihr erstes Buch How to be a Heroine erschien 2014, 2017 gefolgt von der Biographie Take Courage: Anne Brontë and The Art of Life. HOW TO DATE A FEMINIST wurde 2016 in London uraufgeführt und erlebte 2018 seine deutsche Erstaufführung in Karlsruhe. Alle sechs Figuren des Stücks werden von den Ensembleschauspielern Rosana Cleve und Johannes Langer gespielt. Regie führt Intendant Meinhard Zanger, als Gast arbeitet erstmals der italienische Künstler Walter Picardi als Bühnen- und Kostümbildner am Hause, der zuletzt in London lebte.

Inszenierung | Meinhard Zanger
Bühne & Kostüme | Walter Picardi

Mit | Rosana Cleve | Johannes Langer

DER KÖNIG LACHT (DSE)
08.02.2020 um 18:00 Uhr / Münster

DER KÖNIG LACHT (IL RE RIDE)

Deutschsprachige Erstaufführung. Deutsch von Aenne Busmann.

Einer alten Legende folgend lebt der "Uccello Grifone" (dt. Vogel Greif) in den Wäldern der nördlichen Länder. Er ist ein erstaunliches Wesen, das durch seine Augen in den Menschen schlüpfen und dessen Seele lesen kann. Der sterbende König ist auf der Suche nach seinem Nachfolger. Er unterzieht beide Söhne einem Test, um herauszufinden, wer der "Richtige" ist. Der Vogel lässt sich aber nur von dem "Richtigen" ansprechen. Die Prinzen gehen auf die Suche nach dem Vogel. Denn der, der mit einer Silberfeder zurückkehrt, zeigt, dass er es schaffe, sich dem Vogel zu nähern und würdig sei, König zu werden. Unterwegs werden die Brüder zu Rivalen . . .

Eine Reflexion über den Menschen, die Macht und die tautologische Natur der Systeme, in denen er sich befindet. Macht sei nur dann gerechtfertigt, wenn der Mensch unfähig zur Brüderlichkeit ist.

DER KÖNIG LACHT geht zurück auf ein uraltes überliefertes italienisches Märchen über den Vogel "Grifone". Die Brüder Grimm übernahmen das Motiv des Ausreißens der Silberfeder in ihrem Märchen Der Vogel Greif (1837), jedoch in einem völlig anderen Zusammenhang. DER KÖNIG LACHT ist ein schwarzes Märchen, das die Neapolitanerin Luisa Guarro selbst schrieb und in Neapel 2017 uraufführte. Die auf dem 2. Internationalen Theaterfestival in Rjasan 2017 eingeladene italienischsprachige Uraufführung wurde zum Triumph. Luisa Guarro inszeniert nun am WBT auch die deutschsprachige Erstaufführung.

Inszenierung, Bühne & Kostüme | Luisa Guarro
Lightdesign | Paco Summonte

Mit | Florian Bender | Johannes Langer | Meinhard Zanger

DER KÖNIG LACHT (DSE)
09.02.2020 um 18:00 Uhr / Münster

DER KÖNIG LACHT (IL RE RIDE)

Deutschsprachige Erstaufführung. Deutsch von Aenne Busmann.

Einer alten Legende folgend lebt der "Uccello Grifone" (dt. Vogel Greif) in den Wäldern der nördlichen Länder. Er ist ein erstaunliches Wesen, das durch seine Augen in den Menschen schlüpfen und dessen Seele lesen kann. Der sterbende König ist auf der Suche nach seinem Nachfolger. Er unterzieht beide Söhne einem Test, um herauszufinden, wer der "Richtige" ist. Der Vogel lässt sich aber nur von dem "Richtigen" ansprechen. Die Prinzen gehen auf die Suche nach dem Vogel. Denn der, der mit einer Silberfeder zurückkehrt, zeigt, dass er es schaffe, sich dem Vogel zu nähern und würdig sei, König zu werden. Unterwegs werden die Brüder zu Rivalen . . .

Eine Reflexion über den Menschen, die Macht und die tautologische Natur der Systeme, in denen er sich befindet. Macht sei nur dann gerechtfertigt, wenn der Mensch unfähig zur Brüderlichkeit ist.

DER KÖNIG LACHT geht zurück auf ein uraltes überliefertes italienisches Märchen über den Vogel "Grifone". Die Brüder Grimm übernahmen das Motiv des Ausreißens der Silberfeder in ihrem Märchen Der Vogel Greif (1837), jedoch in einem völlig anderen Zusammenhang. DER KÖNIG LACHT ist ein schwarzes Märchen, das die Neapolitanerin Luisa Guarro selbst schrieb und in Neapel 2017 uraufführte. Die auf dem 2. Internationalen Theaterfestival in Rjasan 2017 eingeladene italienischsprachige Uraufführung wurde zum Triumph. Luisa Guarro inszeniert nun am WBT auch die deutschsprachige Erstaufführung.

Inszenierung, Bühne & Kostüme | Luisa Guarro
Lightdesign | Paco Summonte

Mit | Florian Bender | Johannes Langer | Meinhard Zanger

DIE MARQUISE VON O.
13.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

DIE MARQUISE VON O.



Schauspiel von Heinrich von Kleist. Fassung von Tanja Weidner.



Die Geschichte beginnt im Krieg. Wie immer im Krieg wird gemordet, geplündert, vergewaltigt. Wie ein Engel erscheint in diesem Chaos ein russischer Offizier, der die Marquise in der Nacht der feindlichen Übernahme vor der sexuellen Gewalt seiner Soldaten schützt. Dieses verhinderte Kriegsverbrechen hat Folgen. Am nächsten Morgen werden die Soldaten hingerichtet und der gefeierte Retter verabschiedet sich. Wochen später stellt die Gerettete fest, dass sie schwanger ist. An eine Zeugung kann sie sich nicht erinnern. Für ihren Vater ist das die boshafte Lüge zur Verschleierung sexueller Eskapaden, die Mutter weiß nicht, was sie denken soll, und die Marquise entschließt sich zu einem radikalen Schritt. Per Anzeige sucht sie den Vater des Kindes. Sie führt eine radikale Aufklärungskampagne gegen sich selbst, und es zeigt sich eine Welt, in der es keine Gewissheiten gibt, nicht einmal die Gewissheit, dass eine Frau über sich selbst sagen kann, ob sie schwanger ist oder nicht. Und wer ist dann der selbsterklärte Vater? Ein Monster? Ein Retter? Ein Engel? Ein Soldat, der einen Fehler begangen hat? Ein Soldat, der den impliziten Regeln des Krieges folgte oder einfach nur ein Mann, der sich verliebt hat? Die Kette der unglaublichen Ungeheuerlichkeit ist an diesem Punkt noch nicht zu Ende, denn gesucht wird die Wahrheit. 



In einer detektivischen Rückschau, rasant und mit gewalttätig stürmender Sprache arbeiten sich die Figuren an die Wahrheit heran. Eine Wahrheit, die, je näher man ihr kommt, zerfällt.



Nach DIE HERMANNSSCHLACHT, DER ZERBROCHNE KRUG und DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT widmet sich Regisseurin Tanja Weidner einem weiteren Kleist-Text, der anlässlich der #metoo-Debatte aktueller ist denn je.



Inszenierung  | Tanja Weidner

Bühne & Kostüm | Annette Wolf 



Mit | Rosana Cleve


DIE MARQUISE VON O.
14.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

DIE MARQUISE VON O.



Schauspiel von Heinrich von Kleist. Fassung von Tanja Weidner.



Die Geschichte beginnt im Krieg. Wie immer im Krieg wird gemordet, geplündert, vergewaltigt. Wie ein Engel erscheint in diesem Chaos ein russischer Offizier, der die Marquise in der Nacht der feindlichen Übernahme vor der sexuellen Gewalt seiner Soldaten schützt. Dieses verhinderte Kriegsverbrechen hat Folgen. Am nächsten Morgen werden die Soldaten hingerichtet und der gefeierte Retter verabschiedet sich. Wochen später stellt die Gerettete fest, dass sie schwanger ist. An eine Zeugung kann sie sich nicht erinnern. Für ihren Vater ist das die boshafte Lüge zur Verschleierung sexueller Eskapaden, die Mutter weiß nicht, was sie denken soll, und die Marquise entschließt sich zu einem radikalen Schritt. Per Anzeige sucht sie den Vater des Kindes. Sie führt eine radikale Aufklärungskampagne gegen sich selbst, und es zeigt sich eine Welt, in der es keine Gewissheiten gibt, nicht einmal die Gewissheit, dass eine Frau über sich selbst sagen kann, ob sie schwanger ist oder nicht. Und wer ist dann der selbsterklärte Vater? Ein Monster? Ein Retter? Ein Engel? Ein Soldat, der einen Fehler begangen hat? Ein Soldat, der den impliziten Regeln des Krieges folgte oder einfach nur ein Mann, der sich verliebt hat? Die Kette der unglaublichen Ungeheuerlichkeit ist an diesem Punkt noch nicht zu Ende, denn gesucht wird die Wahrheit. 



In einer detektivischen Rückschau, rasant und mit gewalttätig stürmender Sprache arbeiten sich die Figuren an die Wahrheit heran. Eine Wahrheit, die, je näher man ihr kommt, zerfällt.



Nach DIE HERMANNSSCHLACHT, DER ZERBROCHNE KRUG und DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT widmet sich Regisseurin Tanja Weidner einem weiteren Kleist-Text, der anlässlich der #metoo-Debatte aktueller ist denn je.



Inszenierung  | Tanja Weidner

Bühne & Kostüm | Annette Wolf 



Mit | Rosana Cleve


ALLES WAS SIE WOLLEN
20.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

ALLES WAS SIE WOLLEN
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Deutsch von Georg Holzer.

Eine übergelaufene Wanne bringt die beiden Nachbarn Lucie und Thomas zusammen. Ihr Badewasser tropft von seiner Decke. Fix die Wohnung trocknen und die Kosten klären, alles könnte so schnell geklärt sein – und das wäre Lucie auch ganz recht. Sie schreibt gerade ein neues Theaterstück oder zumindest ist das der Plan, denn eine Schreibblockade treibt sie in den Wahnsinn. Aus einem Gespräch der Dramatikerin mit dem alleinerziehenden Vater werden zwei, aus zwei Gesprächen wird ein Essen und bei dem Essen wächst ein Plan, um ihre Blockade zu lösen. Aus der nachbarschaftlichen Beziehung wird ein vertrautes Verhältnis, bis Thomas mitbekommt, worüber Lucie schreibt . . .

Eine romantische Komödie, über die Grenzen von Privatsphäre in den Erzählungen anderer und die manchmal schwere Leichtigkeit der Liebe.

Die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière sind dem WBT durch ihr erstes Theaterstück DER VORNAME bestens bekannt. Damit landeten sie nicht nur in Frankreich und Deutschland einen Überraschungserfolg, sondern auch weltweit. Im WBT stand es seit der Spielzeit 2013/14 im Programm, wurde 63 Mal vor (fast) immer ausverkauftem Haus gespielt. Ihr neuestes Stück ALLES WAS SIE WOLLEN wurde 2016 in Paris uraufgeführt, die deutschsprachige Erstaufführung am Deutschen Theater Göttingen war im Oktober 2018. An der Seite von Ivana Langmajer gibt Markus Hennes seinen Einstand als neues WBT-Ensemblemitglied.

Inszenierung | Kathrin Sievers
Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck

Mit | Markus Hennes | Ivana Langmajer

ALLES WAS SIE WOLLEN
21.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

ALLES WAS SIE WOLLEN
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Deutsch von Georg Holzer.

Eine übergelaufene Wanne bringt die beiden Nachbarn Lucie und Thomas zusammen. Ihr Badewasser tropft von seiner Decke. Fix die Wohnung trocknen und die Kosten klären, alles könnte so schnell geklärt sein – und das wäre Lucie auch ganz recht. Sie schreibt gerade ein neues Theaterstück oder zumindest ist das der Plan, denn eine Schreibblockade treibt sie in den Wahnsinn. Aus einem Gespräch der Dramatikerin mit dem alleinerziehenden Vater werden zwei, aus zwei Gesprächen wird ein Essen und bei dem Essen wächst ein Plan, um ihre Blockade zu lösen. Aus der nachbarschaftlichen Beziehung wird ein vertrautes Verhältnis, bis Thomas mitbekommt, worüber Lucie schreibt . . .

Eine romantische Komödie, über die Grenzen von Privatsphäre in den Erzählungen anderer und die manchmal schwere Leichtigkeit der Liebe.

Die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière sind dem WBT durch ihr erstes Theaterstück DER VORNAME bestens bekannt. Damit landeten sie nicht nur in Frankreich und Deutschland einen Überraschungserfolg, sondern auch weltweit. Im WBT stand es seit der Spielzeit 2013/14 im Programm, wurde 63 Mal vor (fast) immer ausverkauftem Haus gespielt. Ihr neuestes Stück ALLES WAS SIE WOLLEN wurde 2016 in Paris uraufgeführt, die deutschsprachige Erstaufführung am Deutschen Theater Göttingen war im Oktober 2018. An der Seite von Ivana Langmajer gibt Markus Hennes seinen Einstand als neues WBT-Ensemblemitglied.

Inszenierung | Kathrin Sievers
Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck

Mit | Markus Hennes | Ivana Langmajer

WIR SIND DIE NEUEN
22.02.2020 um 18:00 Uhr / Münster

WIR SIND DIE NEUEN



Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff.



Die Alt-68er Anne, Eddi und Johannes beschließen aus finanziellen Gründen zusammenzuziehen und ihre alte Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor: drei Studenten, die für ihr jugendliches Alter erschreckend spießig sind. Sie stellen gleich klar, dass sie sich jegliche Ruhestörung verbitten, da sie mitten im Examensstress stecken und auch sonst für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge nicht zur Verfügung stehen. Der Clash der Generationen ist vorprogrammiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Senioren gar nicht die Hilfsbedürftigen sind . . . 



Lakonisch-feiner Blick auf einen Generationenkonflikt der ganz besonderen Art. 



Filmregisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete anschließend als Rundfunkreporter und Nachrichtenredakteur, bevor er sich dem Film widmete. Für seinen ersten Spielfi lm Shoppen erhielt er 2007 den Bayerischen Filmpreis. Sein dritter Film, die Komödie WIR SIND DIE NEUEN, kam 2014 mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn und Gisela Schneeberger in den Hauptrollen in die deutschen Kinos und wurde noch im gleichen Jahr mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Für das WBT hat Regisseurin Kathrin Sievers die Fassung erstellt. 



Inszenierung | Kathrin Sievers

Kostüm | Annette Wolf



Mit | Rosana Cleve | Heiko Grosche | Lena Gudrian | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen |



Vorstellungsdauer | 1 1/4 Std. | keine Pause



WBT_SAAL



„In seinem Film 'Wir sind die Neuen' spielt Ralf Westhoff mit den Klischees, indem er sie bewusst ins Gegenteil verkehrt. Und Kathrin Sievers setzt mit Ihrer Bühnenadaption im Borchert-Theater noch mal eins drauf" [Westfälische Nachrichten]


WIR SIND DIE NEUEN
23.02.2020 um 18:00 Uhr / Münster

WIR SIND DIE NEUEN



Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff.



Die Alt-68er Anne, Eddi und Johannes beschließen aus finanziellen Gründen zusammenzuziehen und ihre alte Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor: drei Studenten, die für ihr jugendliches Alter erschreckend spießig sind. Sie stellen gleich klar, dass sie sich jegliche Ruhestörung verbitten, da sie mitten im Examensstress stecken und auch sonst für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge nicht zur Verfügung stehen. Der Clash der Generationen ist vorprogrammiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Senioren gar nicht die Hilfsbedürftigen sind . . . 



Lakonisch-feiner Blick auf einen Generationenkonflikt der ganz besonderen Art. 



Filmregisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete anschließend als Rundfunkreporter und Nachrichtenredakteur, bevor er sich dem Film widmete. Für seinen ersten Spielfi lm Shoppen erhielt er 2007 den Bayerischen Filmpreis. Sein dritter Film, die Komödie WIR SIND DIE NEUEN, kam 2014 mit Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn und Gisela Schneeberger in den Hauptrollen in die deutschen Kinos und wurde noch im gleichen Jahr mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Für das WBT hat Regisseurin Kathrin Sievers die Fassung erstellt. 



Inszenierung | Kathrin Sievers

Kostüm | Annette Wolf



Mit | Rosana Cleve | Heiko Grosche | Lena Gudrian | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen |



Vorstellungsdauer | 1 1/4 Std. | keine Pause



WBT_SAAL



„In seinem Film 'Wir sind die Neuen' spielt Ralf Westhoff mit den Klischees, indem er sie bewusst ins Gegenteil verkehrt. Und Kathrin Sievers setzt mit Ihrer Bühnenadaption im Borchert-Theater noch mal eins drauf" [Westfälische Nachrichten]


EXTRAWURST
25.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

EXTRAWURST
Schauspiel in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob.

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

InszenierungMonika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

EXTRAWURST
26.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

EXTRAWURST
Schauspiel in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob.

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

InszenierungMonika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

EXTRAWURST
27.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

EXTRAWURST
Schauspiel in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob.

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

InszenierungMonika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

WILLKOMMEN
28.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]


WILLKOMMEN
29.02.2020 um 20:00 Uhr / Münster

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]



Location bereitgestellt von: Kulturkurier