SWR Auf Sendung
Lesung und Gespräch mit Olivier Guez, Moderation: Katharina Borchardt

Archäologin, Abenteurerin, Agentin des Britischen Empire: Gertrude Bell war mit Lawrence von Arabien eng verbunden, eine Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens; die missverstandene Tochter einer reichen viktorianischen Familie liebte diese Region und wollte sie befrieden. Früh verlor sie ihre Mutter, kämpfte gegen die Erwartungen des Vaters und litt unter einer tragischen Liebe. Auf zwei Ebenen erzählt Olivier Guez atmosphärisch dicht und historisch versiert von den Ursprüngen der heutigen Konfliktregion und setzt der zu Unrecht Vergessenen ein Denkmal. Nicola Denis hat den Roman ins Deutsche übertragen. Guez, 1974 in Straßburg geboren, ist preisgekrönter Schriftsteller und Journalist. Er arbeitet u. a. für Le Monde, New York Times und Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für das Drehbuch „Der Staat gegen Fritz Bauer“ erhielt er den Deutschen Filmpreis. Sein Roman „Das Verschwinden des Josef Mengele“ wurde zum internationalen Bestseller. Olivier Guez lebt in Rom.

Eine Kooperation von Literaturhaus Stuttgart, Institut français und SWR Kultur, im Rahmen der 22. Französischen Wochen

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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