Quelle: Veranstalter


Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt

Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt.
Donnerstag 08.10.26 / 20 h
Edgar Selge: Juras letzter Winter
Moderation: Shirin Sojitrawalla
Saalticket 30 / 12 Euro

„Besser kann man nicht schreiben.“ – Süddeutsche Zeitung
«Es ist ganz gleich, wo wir beginnen, uns im Vertrauen zu üben: mit uns oder mit anderen. Nur anfangen müssen wir.» Jura Rjabinkin ist sechzehn Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis. Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Eine bewegende Lektüre, ein Buch von unbändiger literarischer Fantasie. Das Gespräch leitet die Kritikerin Shirin Sojitrawalla.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Karten beim Schauspiel und unter http://www.schauspielfrankfurt.de. Es gelten die dortigen Ermäßigungen.


Foto: © Muriel Liebmann

Karten beim Schauspiel Frankfurt und unter http://www.schauspielfrankfurt.de

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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