Fünf Chöre mit über 250
Sängerinnen und Sängern: Für dieses grandiose Projekt kann der Chor gar nicht
groß genug sein!
Und deshalb treten
der KonzertChor Stuttgart, das Ensemble stuttgart vokal,
der Kölner Männer-Gesang-Verein, der Frauenchor BonnSonata sowie
der Mädchen- und Frauenchor der Schola Cantorum Leipzig gemeinsam
auf: erst in der Kölner Philharmonie, dann in der Stuttgarter Liederhalle unter
der Leitung von Sebastian Kunz. Der Schauspieler Stefan Wilkening begleitet als
Sprecher das Geschehen, als Orchester spielt das ensemble scatenato. Die Solisten
heißen: Samantha Gaul als Nausikaa (Sopran), Monica Mascus als Penelope
(Mezzosopran) und Martin Berner als Odysseus (Bariton).
Die Odyssee erzählt von
den langen Irrfahrten des griechischen Helden Odysseus, der nach dem
Trojanischen Krieg versucht, in seine Heimat Ithaka zurückzukehren. Auf seiner
Reise begegnet er zahlreichen Gefahren und mythischen Wesen wie Zyklopen,
Sirenen, Hexen und sogar Göttern, während zuhause in Ithaka seine Frau Penelope
und sein Sohn Telemachus auf ihn warten.
„Hemme des Fahrzeugs
Eile!“
Ob sich das Tempo wirklich
noch drosseln lässt?
Der KonzertChor
Stuttgart, stuttgart vokal, der Kölner Männer-Gesang-Verein (bekannt für sein
großes kölsches Chor-Musical „Divertissementchen“), der Frauenchor BonnSonata
und der Mädchen- und Frauenchor der Schola Cantorum Leipzig sind nicht mehr zu
bremsen: Seit September 2025 laufen die Vorbereitungen und Proben der 250
Sängerinnen und Sänger für die gemeinsamen Aufführungen des Odysseus von
Max Bruch in der Kölner Philharmonie und der Stuttgarter Liederhalle auf
Hochtouren.
Max Bruch: Odysseus
Sonntag, 12. Juli
2026, 18 Uhr, Beethoven-Saal der Liederhalle
Karten über Easy Ticket,
den Stuttgarter Liederkranz (Tel. 0711 299 17 86 oder info@stuttgarter-liederkranz.de) oder an der Abendkasse
Leitung: Sebastian
Kunz
Odysseus bietet Ihnen die einmalige Möglichkeit, neben den
fünf Chören auch das Orchester ensemble scatenato spielen zu hören und in den
Genuss dreier Solisten zu kommen: Lernen Sie Samantha Gaul als Nausikaa
(Sopran), Monica Mascus als Penelope (Mezzosopran) und Martin Berner als
Odysseus (Bariton) kennen. Der Schauspieler Stefan Wilkening – bekannt u.a. aus
dem Tatort Schwarzwald und den Rosenheim Cops – begleitet als Sprecher das
Geschehen und rundet die Aufführung ganz wunderbar ab. Vielleicht haben Sie ihn
dieses Jahr auch bereits in dem Kinofilm „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche
Lücke“ gesehen.
Odysseus erzählt von den langen Irrfahrten des griechischen
Helden Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg versucht, in seine Heimat
Ithaka zurückzukehren. Auf seiner Reise begegnet er zahlreichen Gefahren und mythischen
Wesen wie Zyklopen, Sirenen, Hexen und sogar Göttern, während zuhause in Ithaka
seine Frau Penelope und sein Sohn Telemach auf ihn warten.
Max Bruch, einer der
wichtigsten Komponisten des 19. Jahrhunderts, schuf mit Odysseus 1871
sein erstes Oratorium – ein monumentales Werk, das die Heimkehr des Odysseus in
eindrucksvoller musikalischer Sprache nacherzählt. Bruch gelingt es darin,
klassische Stoffe mit romantischer Klangsprache zu verbinden und eine Brücke
zwischen Antike und Moderne zu schlagen. Das Werk ist reich an emotionaler
Tiefe, dramatischer Spannung und feinen musikalischen Charakterzeichnungen. Gleichzeitig
ist es eine lockere Aneinanderreihung musikalischer Szenen, die vor allem durch
Kontraste bestechen: Es gibt spektakuläre Übergänge von Soli zu Chören, von
Entsetzen und Furcht in der Totenwelt zu quasi idyllischer Seefahrt und von
sphärischem Sirenengesang zum Seesturm.
Oder mit den Worten Max
Bruchs ausgedrückt:
„Hemme des Fahrzeugs Eile!“ „Horch! Von fern her grollt es heran!“ „Kund ist uns alle Schönheit der Welt.“ „Komm und lausche unserem Gesang.“ „Blitzesschlangen, Blitzesschlangen…“ „Heiter genieße mit uns das Leben!“ „Nirgend ist‘s lieblicher ja als in der Heimat.“