Die Dämonie der Liebe - Martin Heidegger & Hannah Arendt
Sonntag, 24.05.2026 um 19:00 Uhr
Bild: Reservix
Die Dämonie der Liebe - Martin Heidegger & Hannah Arendt
Sonntag, 24.05.2026
um 19:00 Uhr
Die Dämonie der Liebe – Martin Heidegger & Hannah Arendt
Ein Schauspiel von Ralph Günther Mohnnau
Dauer: 70 Min. ohne Pause
Regie: Pernilla Raue-Deppeler
Musik: Matthias Raue
Darsteller: Celia Hirt, Jochen Nötzelmann
Im Herbst 1924 besucht die junge bildschöne Studentin Hannah Arendt die Vorlesung des gefeierten rebellischen Philosophen Martin Heidegger. Es ereignet sich das, was Heidegger als „der jähe Blitz“ bezeichnete, jener Blick mit dem sich Liebende erkennen. „Das Dämonische hat mich getroffen“, schreibt er an Hannah Arendt, „noch nie ist mir so etwas geschehen“. Hannah Arendt „das Mädchen aus der Fremde“, erliegt der „dunklen Faszination“ Heideggers, dem „Zauberer von Meßkirch“.
Die politischen Verhältnisse zwingen die Liebenden in gegensätzliche Richtungen. Heidegger verbündet sich mit dem Nationalsozialismus, wird Rektor der Universität Freiburg. Hannah Arendt, als Jüdin an den Rand der Gesellschaft gedrängt, kann mit Glück Deutschland verlassen.
Nach ihrem Wiedersehen 1950 in Freiburg - Hannah Arendt inzwischen weltberühmte, ausgezeichnete Publizistin; Heidegger, als Nazi verfemt und verachtet, mit einem Lehrverbot belegt - setzt das Verhältnis wieder ein.
Eine Liebe um Verrat und die Leidenschaft des Denkens.
Eine Liebe, die trotz allem ein Leben lang anhält und durch nichts zu erschüttern ist.
Ausgezeichnet mit dem „Heidelberger Studentenkuss“ im Rahmen der Heidelberger Theatertage 2015.
Eventdaten bereitgestellt von: Reservix
Das könnte auch interessant sein
Daniel Schreiber liest „Liebe! Ein Aufruf“
Ohnmacht prägt unser politisches Grundgefühl: Hass und Gewalt bestimmen den Diskurs, viele ziehen sich ins Private zurück. Doch Daniel Schreiber zeigt in seinem neuen Buch einen radikalen Weg: die Liebe als politische Kraft. Sie hat große Revolutionen bewegt – und kann helfen, dem Klima des Hasses mit Widerstand, Trost und einer eigenen politischen Stimme zu begegnen.
Einlass: 19:00
Dresden
28.05.2026
20:15 Uhr
Tickets
ab 18,00 €
Recht und Angst in Demokratien - Reihe "DenkArt"
Recht und Angst in Demokratien - Reihe "DenkArt"
30.6.2026, 19:30 Uhr
Prof. Dr. Benno Zabel
Universitätslehrer für Strafecht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt a.M.,
Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Moderation: Prof. Marion Tiedtke
Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt a.M. und Dramaturgin
Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige
Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen.
Frankfurt am Main
30.06.2026
19:30 Uhr
Tickets
ab 10,00 €