Sonntag, 10.05.2026
um 17:00 Uhr




va Illouz beleuchtet die gegenwärtigen Konflikte um Meinungsfreiheit und moralische Sensibilität. Dafür untersucht sie zwei konkurrierende Modelle der Redefreiheit: eines, das freie Rede als zentrales demokratisches Prinzip verteidigt, und eines, das den Schutz vor Verletzung und Ausschluss betont. Sie fragt, wie liberale Gesellschaften mit diesen Spannungen umgehen und was dies für öffentliche Debatten und unser Zusammenleben bedeutet.

Prof. Dr. Eva Illouz forscht und lehrt an der Hebräischen Universität Jerusalem zu Emotionen, Kapitalismus, Kultur, Kommunikation und kulturellen Aspekten von deren Schnittstellen. 2018 wurde sie mit dem EMET-Preis für Soziologie ausgezeichnet.

Sprache: Englisch

In der Reihe Und jetzt? – Wie Deutschland und Europa ­handlungsfähig bleiben

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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