Donnerstag, 19.03.2026
um 19:30 Uhr




Gespräch mit Petra Thorbrietz und Philipp Haußmann
Moderation: Felix Heidenreich
Am 12. April wird in Ungarn gewählt – eine Schicksalswahl auch für Europa. Denn das Land, das so wichtig für die deutsche Wiedervereinigung und die Demokratie im Osten war, hat sich verändert.
Viele Jahre wurde das Land von der EU subventioniert, diese hat damit auch einen Veränderungsprozess mitfinanziert, der heute mit Sorge betrachtet wird. Denn Viktor Orbán setzt auf eine rechtsradikale Wende in Europa, so Petra Thorbrietz in ihrem Buch „Wir werden Europa erobern! Ungarn, Viktor Orbán und die unterwanderte Demokratie“. Neben Petra Thorbrietz kommen mit Philipp Haußmann, CEO der Klett-Gruppe, und Felix Heidenreich, Autor und Politikwissenschaftler, der das Gespräch moderieren wird, zwei weitere Kenner der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Räume Ungarns hinzu. Orbán hat den Staat systematischer umgebaut, als es im deutschsprachigen Raum wahrgenommen wird, sagt Haußmann. So hat er wesentliche Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen in Stiftungen überführt, in denen das Personal auch nach einer Abwahl dafür sorgt, dass die Linie nicht geändert werden kann. Was das für die Kultur und auch die Bildung in Ungarn bedeutet, soll in diesem Gespräch beleuchtet werden.

In Kooperation mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart und dem Wirtschaftsclub im Literaturhaus e.V.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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