Programm:


George Gershwin (Arr.: Bernd Johannes Wolf):
"Who could ask for anything more? (I got rhythm)"

George Gershwin:
Concerto in F

Antonín Dvorák:
Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"


Mit der 9. Symphonie hat Antonín Dvorák eine betörend klangschöne Musik mit hinreißenden Melodien geschaffen, die uns eine Ahnung davon geben, wie die Beschäftigung mit Musik „Aus der neuen Welt“ Dvoráks Schaffen beeinflusste. Dabei war seine Absicht ausdrücklich nicht die Imitation, sondern das Nachspüren der besonderen „Farbe“ der Tänze und Spirituals der Ureinwohner und Afroamerikaner. Die umjubelte Uraufführung leitete Antonín Dvorák am 16. Dezember 1893 in New York selbst.

George Gershwin dagegen stellte sich nach dem riesigen Erfolg seiner „Rapsody in Blue“ einer großen Herausforderung: Sein Concerto in f, das im Dezember 1925 Premiere feierte, sollte die lebendige Energie der Großstadt New York widerspiegeln, gleichzeitig aber der klassischen dreisätzigen Form des Klavierkonzertes gehorchen. Damit gelang ihm ein Meisterwerk aus einer Mixtur aus Jazz, Blues und Klassik, das seine Frische und Aktualität bis heute nicht verloren hat.

An den Anfang des Programms „Aus der neuen Welt“ hat die Rhein-Ruhr Philharmonie ein wahrhaft ikonisches Stück George Gershwins gestellt: I got rhythm, ein Song, über dessen Akkordfolgen zu improvisieren im Jazz zum Standard großer Improvisationskunst gehört. Die Rhein-Ruhr Philharmonie präsentiert das Stück in einer eigens für den heutigen Abend geschaffenen Bearbeitung für großes Orchester und Jazzband von Bernd Johannes Wolf.



Der aus Moskau stammende Pianist Dr. Alexander Jakobidze-Gitman absolvierte seine Ausbildung am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau sowie an der Royal Academy of Music in London. Er verfolgt eine internationale Konzerttätigkeit und verbindet pianistische Praxis mit kulturhistorischer Vermittlung. Neben seiner Konzertarbeit ist er auch als Wissenschaftler tätig, unter anderem als Programmmanager des Bereiches „Ressource Künste“ am "WittenLab. Zukunftslabor Studium fundamentale" der Universität Witten/Herdecke.

Ingo Ernst Reihl wurde 1969 geboren. Nach seinem Kompositionsstudium gründete er 1985 das junge orchester NRW, das er bis heute leitet. Er war Chefdirigent des Staatlichen Kammerorchesters Belarus. Als Universitätsmusikdirektor ist er hauptamtlich an der Universität Witten/Herdecke tätig. Seine Arbeit als Gastdirigent zahlreicher Ensembles führte ihn durch West- und Osteuropa und ist auf zahlreichen CD- und Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentiert.



Mitwirkende:

Rhein-Ruhr Philharmonie
Alexander Jakobidze-Gitman, Klavier
Ingo Ernst Reihl, Dirigent


Foto Alexander Jakobidze-Gitman: © Künstleragentur
Foto Ingo Ernst Reihl: © Künstleragentur

Hausöffnung um 15:15 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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