Talk und Vernetzungstreffen

In politisch spannungsreichen Zeiten werden die alten Bruchlinien tiefer. Differenzen von Klasse, gender, Religion, race, Kultur, Sprache, politische Prägungen werden zunehmend als Gegensätze und Ausschlusskriterien wahrgenommen. Bis selbst Gemeinsamkeiten hintenangestellt und vergessen scheinen. Gemeinsamkeiten, die uns im Leben, im Widerstehen und Überleben eigentlich tragen sollten. Wo kommen wir zusammen, wo können wir zusammenkommen? In welchen Räumen können wir Differenzen aushalten und verhandeln? Welche kulturellen Formate haben wir, um uns zu begegnen und neue Verbindungen zu knüpfen?

Das Theater ist als Raum der Erprobung des sozialen Miteinanders ein besonderer Ort: Denn auf der Bühne stehen meist Gegensätze, Antagonist*innen, jung und alt, gut und böse, eine*r und viele. Aber um diese Gegensätze zu zeigen oder herzustellen, müssen differente Leute irgendwie zusammenarbeiten. Wir fragen daher Menschen, die mit mindestens einem Bein im Theater stehen: welche Erfahrungen sie gemacht haben, welche Orte der Begegnung für sie wichtig waren und sind, welche Räume wir brauchen – um über die uns hindernden Differenzen hinweg zusammenzukommen. Es geht um exemplarische Orte für das Zusammengehen von BIPOCs, hier und anderswo, um Praktiken, die sich nützlich erwiesen, und Begegnungen, die uns stärken.

Be different & come together, stay connected & act in solidarity.


Grafik: Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Superorganism
Springmaus - Total kollegial