Montag, 26.08.2019 bis Samstag, 19.10.2019

Kuznsthalle Mainz
Am Zollhafen 3-5
55118 Mainz






Eröffnung
Do 11/07
19 Uhr

 

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und lokalen Verwurzelung. Dabei schließt sie an die Formensprache von Minimalismus und konkreter Kunst an, verknüpft diese jedoch mit Materialien wie Tinte oder Garn, mit Objekten wie Büchern, Fotografien, Muscheln etc. und webt sie in Erzählungen ein. Latifa Echakhchs einzigartiges Materialgespür verbindet sich mit gesellschaftspolitischen Inhalten und Fragen nach kulturellen Wurzeln, Folgen der Migration sowie der Bedeutung von Revolutionen.

Die Künstlerin wurde in Marokko geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Mit den Eltern migrierte sie nach Frankreich, wo sie mit starken kulturellen Differenzen konfrontiert wurde. Das Gefühl der Entwurzelung, die Unkenntnis der fremden Sitten und Verhaltenscodices, aber auch die Vielzahl an andersartigen Alltagsgegenständen prägten Latifa Echakhch und weckten in ihr eine Sensibilität für die Begegnung mit anderen Kulturen. Heute lebt die Künstlerin in Paris und in der französischen Schweiz und interessiert sich insbesondere für Grenzgänge zwischen Ländern und Kulturen, zwischen „Heimaten“, für Narben, die an deren Berührungsstellen entstehen. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Wirkungsweisen nationaler Symbole in Zeiten der Globalisierung durch eine Auseinandersetzung mit Stereotypen, sprachlichen Codes, Ein- und Ausschlussmechanismen. Latifa Echakhch wirft Blicke auf das „Fremde", auf nationale wie religiöse Identitäten und reflektiert dabei aktuelle Debatten um Integration, Religionsfreiheit, auf Symbolen basierende Politik sowie auf politische Revolten. Mit minimalem Materialeinsatz und Gesten lässt sie Materialien und Objekte eigene Geschichten erzählen und entwickelt raumgreifende, sinnliche Inszenierungen.

Freiheit und Baum in der Kunsthalle Mainz geht von dem Freiheitsbaum aus – einem Symbol, das während der gesamten Französischen Revolution und der kurzlebigen Mainzer Republik Verwendung fand. Freiheitsbäume wurden hier meist aus Schwarzpappeln gefertigt und als Zeichen der Befreiung aufgestellt. Darüber hinaus dienten sie den Revolutionären zur Versammlung, zum geselligen Miteinander mit Tanz und Gesang von Revolutionsliedern. Standen sie anfangs noch für die Freiheit, wurden sie im Laufe der Geschichte zu Zeichen des Protests gegen soziale Missstände, ökonomische Ungleichheit und gesellschaftliche Unterdrückung. Auf verschiedenen Wegen, mittels diverser Objekte und Materialien nähert sich Latifa Echakhch in Freiheit und Baum der Bedeutung von „Revolution“. Sie wirft einen Blick zurück, ruft Ereignisse der Geschichte wach, beschwört sie erneut herauf, doch gänzlich ohne sie zu glorifizieren. Ausgehend von der Französischen Revolution werden dabei die Fragen nach Revolutionen der Gegenwart, nach deren Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit laut.

Latifa Echakhchs Ausstellung in der Kunsthalle Mainz schließt an die aktuelle Beschäftigung der Künstlerin mit Landschaft, Geschichte, Bühne und dem Menschen als Hybrid vergangener und zeitgenössischer Entwicklungen an. Indem sie Malerei, Skulptur, Video und Installation einbezieht, entwickelt sie in den Räumen der Kunsthalle Mainz eine begehbare parkähnliche Kulisse. So verknüpft Latifa Echakhch verschiedene Referenzsysteme, die Momente der europäischen Geschichte mit aktuellen weltpolitischen Entwicklungen verbinden und vollzieht dabei den Schritt vom Persönlichen ins Kollektive.

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, Pro Helvetia und das Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.

Dienstag, Donnerstag, Freitag 10–18 Uhr; Mittwoch 10–21 Uhr; Samstag und Sonntag 11–18 Uhr; Feiertage 11–18 Uhr; Montags geschlossen


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

Das könnte auch interessant sein

"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

28.02.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

28.02.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

28.02.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

28.02.2020
Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

28.02.2020
11:00 Uhr
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

28.02.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

28.02.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

28.02.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

28.02.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

28.02.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

28.02.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

28.02.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

28.02.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

28.02.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

28.02.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

28.02.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

28.02.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

28.02.2020
Wahr-nehmungen. Malerei, Grafik, Fotografie, Medienkunst, Video, Installation

Ausstellung mit Werken von Rosa Baum, Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Susanne Högner,  Ina Annette Hünnekens, Beate Kuhn, Kuni Liepmann, Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Ingrid Ott, Anne-Bärbel Ottenschläger, Ute Reisner, Dorothee Schabert, Sabine Schäfer, Christina Schneider, Rose Schrade, Rosemarie Vollmer

mit medialen Präsentationen weiterer Künstlerinnen der GEDOK Regionalgruppen Berlin, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Wiesbaden-Mainz und Wuppertal

Mediale Präsentationen und Video-Projektionen für den öffentlichen Raum, u.a.: Our Only Blue One, Film der Schlosslichtspiele 2019 von Maxi10sity in Kooperation mit dem KIT, dem ZKM und dem KME sowie Projektionen des Kunstprojekts „Leben ohne Insekten?“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe / Monitor-Präsentation mit Filmen des KIT-Zentrums für Klima und Umwelt.

Beitrag der GEDOK Karlsruhe für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

Im Rahmen der Kunstwochen für Klimaschutz, veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Fr, 7.2.2020, 19.00
Eröffnung der Kunstwoche
Vernissage der Ausstellung Wahr-nehmungen

Mi, 26.2. bis So, 1.3.
Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

So, 8.3. 11.00 – 15.00 Finissage

Mi bis So von 15:00 bis 19:00 Projektionen bis 22:00

Karlsruhe

28.02.2020
19:00 Uhr
Dirk Meissner – Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?

Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.

Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter die Titel Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.

Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Die Ausstellung wird am 8. Februar 2020 um 11 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten: 10- 16 Uhr, ab April 10-17 Uhr, montags geschlossen

 

Februar und März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

28.02.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

28.02.2020
100 Bilder des Jahres 2018

Noch bis zum 01. März 2020 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen!

Di bis So von 10 bis 16 Uhr

Bitterfeld-Wolfen

28.02.2020
»Our Loves Are Not Only Human – On Permaculture Networks, Atomic Blasts, Artificial Bodies & Bioplastics«

Die Ausstellung »Our Loves Are Not Only Human« widmet sich ausgewählten digitalen Projekten, die in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Web Residencies by Solitude & ZKM produziert worden sind. Die gezeigten Arbeiten befassen sich mit dem Thema kollektive Fürsorge und Verantwortung in der Gesellschaft. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, alternative Narrative und Handlungsweisen zu entwickeln.

Die teilnehmenden Künstler*innen inszenieren eine spekulative Zukunft, in der sowohl menschliche wie auch die Bedürfnisse nicht-menschlicher Welten berücksichtig werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Projekte sensibilisieren für gemeinschaftliche und inklusivere Erfahrungen und regen den Aufbau neuer Beziehungen an. Durch die eigene Vorstellungskraft werden gegenwärtige politische Machtverhältnisse und Strukturen in Frage gestellt.

Kuratiert von »Digital Solitude« (Inga Seidler, Denise Helene Sumi und Sarie Nijboer)

Eröffnung: Donnerstag, 20. Februar 2020, 19:00 Uhr

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0711 99619 474

Stuttgart

28.02.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

28.02.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

28.02.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

28.02.2020
Mitternachtskonzert: Pastor Leumund & Mittekill

Fr., 28.02.2020; Beginn: 23.00 Uhr

 

Mitternachtskonzert: Pastor Leumund & Mittekill

Hiphop und Elektro
 

Seit der Steinzeit sammelt Pastor Leumund Durchhalteparolen für Durchgeknallte.

Zu den psychedelischen Hiphop- und Elektro-Tracks von Friedrich Greiling aka Mittekill sind daraus nun Diskurs-Disco-Hymnen entstanden, mit denen sich nicht nur Schmunzelraverinnen und Hasskappenhäkler agitieren lassen.

Konzentriert euch ! Zwischen Apokalypse und Wischtelefon.

Konzentriert euch ! Zwischen Hysterie und Topfpflanzen.

Konzentriert euch ! Vor dem Lautsprecher.

Dieses Feuerwerk der knallbunten Schwarzmalerei kann man sich nicht nebenbei anhören. Der realdadaistische Seelsorger im knappen Suzuki-Kleid brachte mit Ohrwürmern wie "Schmetterling aus Beton" schon die dogmatischste Veranstaltung in Bewegung. Für ihn ist unser Sprachsystem auf Lügen gebaut, weshalb er seine Gemeinde gnadenlos mit umfunktionierten Worthülsen überschüttet und sich hartnäckig weigert, Floskeln nachzubeten. Das Abfeiern von Konsum und privatem Glück ist seine Sache nicht. Seine Kanzel ist für Zwischenfälle und Gastprediger*innen stets offen. Auf der Bühne hat er für den Fall eines Stromausfalls immer ein Megaphon dabei. Der Zufall ist sein Held.

Pastor Leumund machte sich u.a. im besetzten Cabaret Voltaire in Zürich und im zwischengenutzten Palast der Republik als Mitbegründer der wachstumskritischen Berliner Bergpartei einen Namen. Er tourte mit Mittekill, Bernadette La Hengst und Knarf Rellöm und produziert Hörcomics mit F.S.Blumm.

Friedrich Greiling hat als Mittekill die Clublandschaft mit Techno-Blues, Elektro-Chansons und zuletzt mit einem migrantischen Blasorchester aufgemischt. Die brachiale Eleganz seiner Punk-House-Tracks haben ihn zum umtriebigen Kollaboranten in der Berliner Indietronic- Szene gemacht. Er produziert inzwischen sehr viel Theatermusik.

 

Realdadaismus bezeichnet eine im Alltag praktizierte Ablehnung des vorgegebenen Sinns. Als praktizierter Dadaismus hintergeht er das herrschende System und manifestiert sich in zivilem Ungehorsam, grobem Unfug und Umnutzungen von öffentlichem und privatem Raum. Er ist ein kollektiv gelebter Bruch mit Denkweisen, Sprachsystemen und Verhaltensmustern und erforscht in einer unverständlich unvernünftigen Welt die Risse von Vernunft und Verstand.

 

https://www.facebook.com/Leumundo/

 

VvK & ermäßigt: 10,-€ (+ Geb.) / Ak: 13,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

Live Beetz - Former & Future Classics

Nächste Ausgabe der Mixed Lounge im Pantheon: Was haben sich Klassik, Pop und Electro Sound zu sagen? In der late night-Lounge des Pantheon treffen sie aufeinander in respektvollem Dialog - mit ähnlichen Themen, aber völlig verschiedenem Sound. Hier ist der Drink während der Musik nicht verboten, sondern erwünscht. Spannend entspannen ist angesagt. Es treffen sich dazu live und in Farbe: Musikstücke aus drei scheinbar unvereinbaren musikalischen Epochen und Stilrichtungen: Klassik, Pop und Minimal Electro nehmen einen respektvollen Dialog miteinander auf, ohne sich zu vermischen. Gut gemixt dagegen sind die legendären Cocktails an der Loungebar.

 

 


Der neue Live BEETz - Resident-DJ: DJ Tobby Lolli
Mit 14 Jahren legte er schon in einer Discothek auf, obwohl das Eintrittsalter 16 war. Seine Liebe zur Musik packte ihn eben sehr früh.
Die Liebe ist all die Jahre geblieben, aber die Orte machen gewechselt.
Heute legt DJ Tobby Lolli z.B. für die Int. Academy of Television Arts & Sciences (iEMMY) im Berliner China-Club, beim Fotobokfestival Oslo oder beim Filmpreis der Stadt Köln auf.
Und ab sofort bei den Live BEETz im Pantheon.

www.instagram.com/dj_tobby_lolli/?hl=de

Infos zu den auftretenden Pop- und Klassik-Künstlern des Abends folgen!

Bonn

28.02.2020
22:45 Uhr
Offene Ohren @ MUG im Einstein

Offene Ohren @ MUG im Einstein
präsentiert Improvisationsmusik in München
Stringquantet: Improvisierendes Streichquartett aus Wien

Mehr als das hörbar experimentierfreudige und alle musikalischen Grenzen auslotende Vierergespann tatsächlich auf vorhersehbare Strukturen setzt, fasst es seine Musik in weite, sich stetig verdichtende Spannungsbögen, die in ihrer Stimmung mal dunkel, geheimnisvoll und düster, und dann wieder plötzlich auf eine seltsam faszinierend Weise komplett schräg erklingen.

Hin und wieder tauchen aus den Tiefen der vielschichtigen Streichersounds immer wieder auch leichte Andeutungen von Melodien und Harmonien durch, die aber so schnell wieder verschwinden, wie sich aufgetaucht sind.

Dennoch, sie sorgen für zusätzliche Abwechslung und erweitern das ohnehin schon sehr wechselhafte Geschehen um zusätzliche bildhafte Facetten.

Es ist eine Ordnung vorhanden, ein dramaturgischer Erzählstrang, der sich mit Fortdauer des Geschehens hin zu einem steten Hin und Her zwischen wilden hochenergetischen Ausbrüchen und extrem reduzierten, dissonanten improvisatorischen Klangspielerein entwickelt und letztlich in einem sich in seiner Intensität der vollkommenen Stille annähernden Finale seinen Abschluss findet.

Simon Frick (AT)- Violine, Judith Reiter (AT) – Viola, Stimme, Maria Frodl (AT) – Violoncello, Thomas Stempkowski (AT) – Kontrabass

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

____________________
Halle 4

Eintritt 15,00 €
Ermäßigt 12,00 €
bis 15 Jahre freier Eintritt
Tickets: kontakt@offeneohren.org

München

28.02.2020
20:00 Uhr
Lars Ruppel · N.N. · Der Tod · Nicole Weißbrodt - Equal Care Day

Am Freitag Abend wollen wir gemeinsam all jene feiern, die Fürsorge und Care-Arbeit leisten
Equal Care Day

Almut Schnerring und Sascha Verlan haben den Equal Care Day 2016 initiiert, und seit 2018 wird er vom gemeinnützigen Verein klische*esc e.V. organisiert.

Carearbeit ist überwiegend „unsichtbare Arbeit“, sie wird, genau wie der Schalttag 29. Februar, oft übergangen. Daher findet der Equal Care Day am 29. Februar in Schaltjahren und in allen anderen Jahren am 1. März statt.

Der Equal Care Day liegt auch deshalb auf dem 29. Februar, weil Carearbeit zu 80% von Frauen übernommenwird, ob im Privaten, im Ehrenamt oder im professionellen Bereich. Männer übernehmen also 20% und brauchen damit vier Mal so lange, um denselben Umfang an Fürsorge- und Carearbeit beizutragen. Die Anlehnung an den Equal Pay Day und die Lohnlücke bei den Gehältern ist also bewusst: Da Care-Arbeit zu 80% von Frauen geleistet wird, trägt der Care Gap ganz wesentlich zum Pay Gap bei. Doch während anlässlich des Equal Pay Day seit vielen Jahren über ungleiche Bezahlung und mögliche Lösungswege gestritten wird, wurde der Gender Care Gap mit seinen sozialen Verwerfungen bislang kaum beachtet.

Die Bildung und Erziehung von Kindern, das Pflegen von Kranken, Alten, Menschen mit Behinderung, die ‚Mental Load‘ im privaten Haushalt: wer pflegt und versorgt, wer kocht und füttert, wer putzt, räumt auf, wäscht und kümmert sich – und zu welchem Preis?

Die systematische Schieflage wird Frauen allzu oft und immer noch als persönliche Entscheidung zur Last gelegt. Die Aufteilung läge in der Natur der Sache, Mutterliebe und Empathie würden Mädchen eben in die Wiege gelegt. Warum aber rechtfertigt der trübe Blick in die Steinzeit die mangelnde Wertschätzung dieser Leistung? Und warum genügt dieses Narrativ, um fürsorgliche Menschen lebenslang finanziell zu benachteiligen?

Die Initiative Equal Care Day fordert eine faire Bezahlung der professionellen Pflegearbeit und eine gerechtere Verteilung der privaten Carearbeit sowie den Abbau struktureller Diskriminierung. Sie bietet allen, vor allem aber Organisationen, die im Umfeld Care und Pflege, Familienarbeit und Geschlechtergerechtigkeit aktiv sind, die Möglichkeit, sich gemeinsam zu engagieren und mit allen Beteiligten Lösungen zu diskutieren.

Das BarCamp am Freitag, die Tagung am Samstag bieten in mehreren Sessions und Workshops Gelegenheit, die mangelnde Sichtbarkeit und unfaire Verteilung von Care-Arbeit zu thematisieren und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Wir wünschen uns, dass all jene, denen sonst aufgrund von Care-Verpflichtungen die Kraft und Zeit fehlt, dass sie an diesen beiden Tagen die notwendige Unterstützung erfahren, dass ein Bewusstsein entsteht und vielleicht auch ein Umdenken stattfindet, die gewohnten Verantwortlichkeiten einmal grundsätzlich in Frage zu stellen: wie kam es eigentlich zu dieser Aufteilung? Und wer profitiert davon?

Das Abendprogramm mitgestalten werden:

Nicole Weißbrodt

Sie ist Schau- und Puppenspielerin. Seit einigen Jahren ist sie gemeinsam mit Clarissa auf Tour, einer exzentrischen älteren Dame im Rollstuhl, einer Puppe, die sich selbst sehr wichtig nimmt und ihre Pflegerin Nicci immer spüren lässt, wie die Machtverhältnisse liegen und wer gefälligst zu schweigen hat.

Lars Ruppel

Er gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Slam Poet*innen in Deutschland, der sich hin und wieder fragte, ob der Kuckuck wirklich etwas weiß oder doch nur so tut. Mit den ‚weckworten‘ hat er ein Projekt entwickelt, das weit über die Lyrik-Szene und den Poetry Slam hinaus weist: er leitet Pflegekräfte an, die Menschen mit demenziellen Veränderungen betreuen, wie sie durch Gedichte und Lieder Erinnerungen und Lebensfreude wecken können, für beide Seiten, „dass Pflegeeinrichtungen Orte lebendiger Kultur werden.“

Der Tod

Er ist allgegenwärtig, in den Nachrichten, in Büchern und Filmen und natürlich auch im eigenen Lebensumfeld, trotzdem sprechen die meisten nicht gerne über ihn, zu persönlich, zu angstbeladen. Da ist es gut, dass wir ihn höchstselbst gewinnen konnten, da er endlich auf die Comedy-Bühne getreten ist und uns mitnimmt in die Tiefen und Untiefen seiner Gedankenwelten zwischen Friedhofsruhe und fürsorglicher Sterbebegleitung.

Equal Care Day - Lars Ruppel · Dominique Macri · Lia Sahin · Nicole Weißbrodt · Der Tod

Über Sorgearbeit, Pflege und Care spricht man nicht.
Oder möglichst wenig. Muss eben gemacht werden, bringt aber wenig Geld und Ehren. Also Themawechsel! Erst recht, wenn es um einen unterhaltsamen Abend geht. Oder, halt! Wieso eigentlich? Denn es gibt sie. Künstler*innen, die das Schwere mit dem Leichten respektvoll zu verbinden wissen. Die mit uns gemeinsam all jene feiern und wertschätzen wollen, die oft zu bescheiden, auf jeden Fall #unverSichtbar sind für ein gelingendes, gesellschaftliches Miteinander:


Einer davon ist Lars Ruppel, preisgekrönter Slam-Poet, der mit seinem Projekt »Weckworte« Menschen mit demenziellen Veränderungen einen neuen Zugang zu den eigenen Erinnerungen und Momente einer neuen Gemeinsamkeit schenkt.

larsruppel.de/

Dominique Macri, Dichterin, Slammerin, immer im Spagat zwischen Bühne und elterlicher Verantwortung. Es geht um Vereinbarkeit und Selbstausbeutung in einer Welt, die jene bevorzugt, die entweder keine fürsorglichen Pflichten haben oder diesen nicht nachkommen.

dominique-macri.de/

Oder Lia Sahin, „die übliche beatboxende rotharige Transgenderfrau mit türkischem Migrationsvordergrund“, Rapperin, Musikerin, unter anderem im Projekt RapFugees
engagiert und immer mit ihrer ganzen Geschichte auf der Bühne!

www.facebook.com/LiaTurkishgingerbread/

Nicole Weißbrodt, Schauspielerin, Puppenspielerin, die Pflegerin und persönliche Assistentin von Clarissa, einer exzentrischen älteren Puppen-Dame im Rollstuhl, die immer noch zu bestimmen weiß, wohin der Hase zu laufen hat.

nicole-weissbrodt.de/

Last but not least der Tod höchstpersönlich, der vor einigen Jahren die Comedy-Bühnen für seine Imagekampagne entdeckt und offensichtlich Gefallen am Genre gefunden hat: Der Tod als Spiegel der Gesellschaft.

www.endlich-tod.de/

An diesem Freitag-Abend wollen wir gemeinsam mit Ihnen all jene feiern, die Fürsorge und Care-Arbeit leisten.

Equal Care Day

Almut Schnerring und Sascha Verlan haben den Equal Care Day 2016 initiiert, und seit 2018 wird er vom gemeinnützigen Verein klische*esc e.V. organisiert.

Carearbeit ist überwiegend „unsichtbare Arbeit“, sie wird, genau wie der Schalttag 29. Februar, oft übergangen. Daher findet der Equal Care Day am 29. Februar in Schaltjahren und in allen anderen Jahren am 1. März statt.

Der Equal Care Day liegt auch deshalb auf dem 29. Februar, weil Carearbeit zu 80% von Frauen übernommenwird, ob im Privaten, im Ehrenamt oder im professionellen Bereich. Männer übernehmen also 20% und brauchen damit vier Mal so lange, um denselben Umfang an Fürsorge- und Carearbeit beizutragen. Die Anlehnung an den Equal Pay Day und die Lohnlücke bei den Gehältern ist also bewusst: Da Care-Arbeit zu 80% von Frauen geleistet wird, trägt der Care Gap ganz wesentlich zum Pay Gap bei. Doch während anlässlich des Equal Pay Day seit vielen Jahren über ungleiche Bezahlung und mögliche Lösungswege gestritten wird, wurde der Gender Care Gap mit seinen sozialen Verwerfungen bislang kaum beachtet.

Die Bildung und Erziehung von Kindern, das Pflegen von Kranken, Alten, Menschen mit Behinderung, die ‚Mental Load‘ im privaten Haushalt: wer pflegt und versorgt, wer kocht und füttert, wer putzt, räumt auf, wäscht und kümmert sich – und zu welchem Preis?

Die systematische Schieflage wird Frauen allzu oft und immer noch als persönliche Entscheidung zur Last gelegt. Die Aufteilung läge in der Natur der Sache, Mutterliebe und Empathie würden Mädchen eben in die Wiege gelegt. Warum aber rechtfertigt der trübe Blick in die Steinzeit die mangelnde Wertschätzung dieser Leistung? Und warum genügt dieses Narrativ, um fürsorgliche Menschen lebenslang finanziell zu benachteiligen?

Die Initiative Equal Care Day fordert eine faire Bezahlung der professionellen Pflegearbeit und eine gerechtere Verteilung der privaten Carearbeit sowie den Abbau struktureller Diskriminierung. Sie bietet allen, vor allem aber Organisationen, die im Umfeld Care und Pflege, Familienarbeit und Geschlechtergerechtigkeit aktiv sind, die Möglichkeit, sich gemeinsam zu engagieren und mit allen Beteiligten Lösungen zu diskutieren.

Das BarCamp am Freitag, die Tagung am Samstag bieten in mehreren Sessions und Workshops Gelegenheit, die mangelnde Sichtbarkeit und unfaire Verteilung von Care-Arbeit zu thematisieren und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Wir wünschen uns, dass all jene, denen sonst aufgrund von Care-Verpflichtungen die Kraft und Zeit fehlt, dass sie an diesen beiden Tagen die notwendige Unterstützung erfahren, dass ein Bewusstsein entsteht und vielleicht auch ein Umdenken stattfindet, die gewohnten Verantwortlichkeiten einmal grundsätzlich in Frage zu stellen: wie kam es eigentlich zu dieser Aufteilung? Und wer profitiert davon?

equalcareday.de/

 

Die Singphoniker

Die Singphoniker 

Johannes Euler, Countertenor 
Daniel Schreiber, Henning Jensen, Tenor 
Michael Mantaj, Christian Schmidt, Bass 
Benno Scharpf, Klavier 

»Fragile« 

Ludwig Thomas (*1957) 
Mein junges Leben hat ein End’ (nach Sweelink) 

Sting (*1952) 
Fragile 

Pierre de la Rue (um 1460–1518) 
Missa pro fidelibus defunctis  

Kurt Weill (1900-1950) 
Zu Potsdam unter den Eichen aus dem Berliner Requiem 
Kyrie  

Einojuhani Rautavaara (*1928-2016) 
Serenadi kuolemalle 
Tractus 

Peter Gabriel (*1959) 
Here Comes the Flood
Offertorium 

Hans Schanderl (*1960) 
Whispers of Heavenly Death 
Sanctus - Benedictus 

Knut Nystedt (*1915-2014) 
Peace I Leave With You Op. 43/2 
Agnus Dei 
Communio 

Eric Clapton (*1945) 
Tears in Heaven 

Carl Orff (1895 - 1982) 
Sunt lacrimae rerum aus Concento di voci 

Ludwig Thomas (*1957)
Der Mond ist aufgegangen 


Mit mehr als 1300 Konzerten in 29 Ländern und fast 40 CD-Einspielungen in über 35 Jahren gehören die Singphoniker zu den aktivsten Vokalensembles der internationalen Szene. Souverän beherrschen sie ein Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart, und raffiniert verbinden sie verschiedenste Stile zu stimmigen Konzertprogrammen. In Fragile stellen sie der um 1500 entstandenen Totenmesse des franko-flämischen Komponisten de la Rue (1460–1518) Musik unserer Zeit gegenüber, darunter Werke von Weill (1900–1950) oder des Finnen Rautavaara (1928–2016), aber auch Stings (*1952) titelgebenden Popsong Fragile. Sie alle haben ein Thema: die Endlichkeit allen Lebens. Spannend!


Karten
freie Platzwahl, flexibel einsetzbar (außer Sonderkonzerte)
Einzelkarte: 9 Euro (erm. 4,50 Euro für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Zehnerkarte: 72 Euro (erm. 36 Euro)
Vorverkauf: Infostand in der Stiftskirche (Mo-Do 10-19h, Fr-Sa 10-16h) 
Abendkasse: freitags ab 18.30 Uhr (immer ausreichend Karten vorhanden)
Bonuscard+Kultur-Inhaber erhalten an der Abendkasse eine Freikarte.

Stuttgart

28.02.2020
19:00 Uhr
Music Discovery Project
cresc… Biennale für aktuelle Musik

MUSIC DISCOVERY PROJECT
»MaschinenWerk«

SAMY DELUXE | Rap
CAROLINA EYCK | Theremin
STEVEN SLOANE | Dirigent

Die Begegnung verschiedener musikalischer Welten ist das Markenzeichen des Music Discovery Projects. Ungewohnte Kontraste und Mischungen zwischen Klassik und Pop, Orchester und Elektronik stehen hier stets im Fokus. Die Ausgabe 2020 bietet eine Premiere: Erstmals verbindet sich das grenzüberschreitende Musikprojekt des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt mit einem interessanten Festival. Es bereichert die gemeinsam mit dem Ensemble Modern veranstaltete Biennale für aktuelle Musik »cresc…« – und dies als großer Eröffnungsevent.
Im Spannungsfeld des Festivalthemas HUMAN_MACHINE treffen die sphärischen Klänge des Theremins – eines der ersten elektronischen Musikinstrumente – auf die rhythmischen Kräfte des Rap sowie auf reichhaltige Orchesterfarben. Special Guest des Musikevents sind die deutsche Rap-Legende Samy Deluxe sowie die Theremin-Virtuosin Carolina Eyck, die dem 1920 entwickelten Vorläufer des Synthesizers ohne direkte Berührung geisterhafte Klangpatterns entlockt. Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Steven Sloane garantieren sie ein packendes »MaschinenWerk« voll grooviger Energie, Vokal-Akrobatik und satten Beats.
___________

Encounters between different musical worlds are the hallmark of the Music Discovery Project. Here, the focus is on unusual contrasts and mixtures of classical and pop, orchestra and electronics always. This edition is a première: For the first time the cross-border music project of the Frankfurt Radio Symphony is being combined with an interesting festival, the Biennale for current Music »cresc…«, organised jointly by Frankfurt Radio Symphony and the Ensemble Modern. In keeping with the festival theme HUMAN_MACHINE, the Music Discovery Project juxtaposes the spherical sounds of the Theremin – one of the earliest electronical musical instruments – with the rhythmic forces of rap and rich orchestral colours. Featured guests include the German rap legend Samy Deluxe and the Theremin virtuoso Carolina Eyck, who coaxes ghostlike sound patterns from this precursor of the synthesizer, which was developed in 1920 and does not require direct touch, and. Together with the Frankfurt Radio Symphony, they guarantee a gripping »machine work« full of groovy energy, vocal acrobatics and pulsing beats.

Einlass 19:00 Uhr
DORNRÖSCHEN
KLASSISCHES MOSKAUER BALLETT
unter der Leitung von Anna Ivanova

DORNRÖSCHEN

Ballett in 2 Akten
Musik von P. I. Tschaikowsky

Der berühmte russische Komponist P. I. Tschaikowski bezeichnete „Dornröschen“ als sein bestes Balletstück. In der Tat, das Ballett, das er nach dem französischen Märchen „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault geschrieben hatte, wurde zu einem der schönsten Meisterwerke in der Geschichte des klassischen Balletts.

Seit seiner erfolgreichen Uraufführung im Jahr 1890 im glorreichen Mariinsky -Theater in Sankt Petersburg bleibt „Dornröschen“ bis heute eins der populärsten Klassischen Bühnenwerke der Welt. Das in die ausdrucksvolle Sprache des klassischen Tanzes genial übersetztes Märchen erzählt über die schöne Prinzessin Aurora, die durch den Fluch einer bösen Fee in den hundertjährigen Schlaf gefallen war und nur von dem liebevollen Kuss des jungen Prinzen wieder geweckt werden konnte.

Die talentierten Tänzer des Klassischen Moskauer Balletts begeistern das Publikum mit einem Ballettkunst auf höchstem Niveau – sehr klassisch und originalgetreu, aber auch frisch und modern, dank der geschickten choreographischen Umsetzung durch die künstlerische Leiterin und Choreographin des Ensembles Anna Ivanova. Die Tänzerinnen und Tänzer sind Preisträger zahlreicher internationaler Ballettwettbewerbe, alle durften die beste und die anspruchsvollste Ballettausbildung der Welt genießen.
Die unsterbliche Musik, großartige klassische Ballettkunst, opulentes Bühnenbild und prächtige Kostüme versetzen die Zuschauer in eine Zauberwelt, voller Schönheit, Leidenschaft und ewiger Liebe.
Ein wahrer Ballettgenuss für Groß und Klein!

Veranstalter: P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH
Mehr Info unter:
http://www.klassisches-ballett.com

Einlass: 18:30 Uhr

Kaiserslautern

28.02.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 39,50 €
ABBA DINNER - The Tribute Dinnershow
ABBA DINNER - THE TRIBUTE DINNERSHOW

Die größten ABBA-Hits live & hautnah!

In unserer ABBA-Tributeshow erleben Sie ABBA so privat wie nie zuvor und feiern eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte in den schönsten Schlössern und Hotels Deutschlands. Live und unplugged präsentiert die originalgetreue Tributeband ABBA ROYAL unsterbliche ABBA-Hits – garniert von einem erlesenen 4-Gänge-Menü.
Willkommen bei ABBA zu Hause!

Sie sind eingeladen als Musiker, Freund der Band oder Star der 70er Jahre zum Dinner zu Hause bei „Agnetha“, „Björn“, „Benny“ und „Anni-Frid“.

Der beste ABBA-Look der Gäste wird prämiert!

Mit verblüffend authentischen Stimmen stellen die Musikerinnen und Musiker Welthits wie „Dancing Queen“, „Super Trouper“, „Waterloo“ und viele andere unvergessene Hits vor. Erleben Sie den Grand Prix Eurovision de la Chanson 1974 noch einmal – live!

Eine Reise zurück zum Grand Prix 1974

Emotional wird es dann nach dem Hauptgang des Menüs beim Finale des Eurovision Song Contests: Die Dinnergäste hören weitere Songs aus dem Wettbewerb, tanzen oder schwelgen bei sanfteren Klängen in Erinnerungen. Natürlich dürfen Disco-Kugel, Plateauschuhe und Schlaghosen bei dieser First Class Dinnershow nicht fehlen – das perfekte Geschenk für jeden ABBA-Fan!

Mit der authentischen Tributeband ABBA ROYAL

Das hochprofessionelle Ensemble von ABBA ROYAL präsentiert ein mitreißendes ABBA-Erlebnis zum Greifen nah – exklusiv mit einem erstklassigen 4-Gänge-Menü.
Public Private Parts - Performance · Work in Progress
Im Rahmen von Open Spaces - Laughing & Loving

Der kanadische Künstler Gerard Reyes wirft die Frage auf, was wäre, wenn wir Sex ohne Scham hätten, versammelt in sex-positive-Übungsräumen, neugierig auf unsere Körper und Fantasien? Was, wenn wir jeden Tag unsere Zeit dem Solo-Sex widmeten, um tiefere Verbindungen zu schaffen? Im Jahr 2020 hat sich ein Ensemble von Sex-Geeks zusammengeschlossen, um die sexuelle Intelligenz (SI) der Menschen zu erhöhen, bevor sie durch soziale Angst oder digitale Entkörperung ausgelöscht wird. Ihre körperlichen Praktiken werden durch umfangreiche Körperarbeit, kosmische Beispiele und dokumentarische Videos weitergegeben, die Geist und Körper zu mehr Empfindung, Verbindung und Neugierde befähigen werden.

Posthuman sex geeks boost humans´ Sexological Intelligence (SI).

Regie, Choreografie, Performance: Gerard Reyes | Performance: Susan Paulson, Dustin Suarez, Bishop Black, Jasko Fide, JorgeTheObscene, Mara Morgen, KAy Garnellen, Rebecca Jackson, Caritia, Pina Brutal, Valentin Braun | Komposition: Devon Bate | Skulptur: Jasmine Reimer | Kostüm: SADAK | Lichtdesign: Marie-Aube St-Amant Duplessis | Produktion: Gerard Reyes | Koproduktion: Festival TransAmériques | Unterstützt durch Canada Council for the Arts, Conseil des arts et des lettres du Québec, Goethe Institut Montréal.

- - - - - - - -

In the frame of Open Spaces - Laughing & Loving

The canadian artist Gerard Reyes raises the question what if we had sex without shame, gathered in sex-positive practice spaces to get curious about our bodies and fantasies, and dedicated time everyday to having solo sex with the goal of a deeper connection? In the year 2020 a tribe of post-human sex geeks has joined forces to raise humans’ Sexological Intelligence (SI) before it is wiped out by social fear and degraded by digital disembodiment. A series of their physical practices will be relayed through expansive somatics, cosmic demos and documentary videos that will stretch the human mind and body towards greater sensation, connection and curiosity!

Posthuman sex geeks boost humans´ Sexological Intelligence (SI).

Direction, choreography, performance: Gerard Reyes | Performance: Susan Paulson, Dustin Suarez, Bishop Black, Jasko Fide, JorgeTheObscene, Mara Morgen, KAy Garnellen, Rebecca Jackson, Caritia, Pina Brutal, Valentin Braun | Composition: Devon Bate | Sculpture: Jasmine Reimer | Costume: SADAK | Light design: Marie-Aube St-Amant Duplessis | Production: Gerard Reyes | Coproduction: Festival TransAmériques | Supported by Canada Council for the Arts, Conseil des arts et des lettres du Québec, Goethe Institut Montréal.

Freier Eintritt
Swedish Legend - Absolut ABBA Tribute - Special Guest: Harpo (Moviestar)
Zehn Jahre lang haben Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson und Björn Ulvaeus mit der schwedischen Gruppe ABBA in den Jahren von 1972 bis 1982 die internationale Popmusik bestimmt. Und auch heute, über 35 Jahre nach ihrer Trennung, gehört ABBA zu den erfolgreichsten Gruppen der Musikgeschichte.
Schon sehr viele Musiker und Sänger haben sich nach dem Ende der Supergruppe an der Musik von ABBA versucht, nur ganz wenige haben es geschafft.
„ABBA in Perfektion“ (Waldecksche Landeszeitung), „Formation frenetisch gefeiert“ (Die Glocke), „Stürmischer Applaus für einen gelungenen Abend“ (Borkener Zeitung) sind nur einige Aussagen der Medien zu der von der deutsch-schwedischen Gruppe „Swedish Legend“ gespielten Produktion.

Auch Harpo, selbst Schwede, und mit seinem Hit „Moviestar“ für die Hymne einer ganzen Generation verantwortlich, ist voll des Lobes. „Es gibt für mich keine bessere ABBA Tribute-Show“. Und er muss es wissen. Kennt er doch alle ABBA-Mitglieder persönlich und hatte Anni-Frid bei seinem Welthit „Moviestar“ als Sängerin im Background dabei.

Daher ist die Produktion besonders stolz darauf, dass Harpo für „Swedish Legend - Absolut ABBA Tribute“ gewonnen werden konnte. Als Moderator und „Special Guest“ ist er seit Jahren fester Bestandteil der Show ist und wird natürlich auch seinen Welterfolg „Moviestar“ singen. Dabei hat bisher jedes Publikum ausgelassen gefeiert.

Die schwedisch-deutsche Band „Swedish Legend“ versteht es, wie kaum eine zweite Formation in Europa, die Kult-Hits wie „Waterloo“, „Dancing Queen“, Mamma Mia“, Voulez-Vous“ oder „Thank you for the music“, im Original-Sound zu spielen und das ABBA-Feeling fast originalgetreu live auf die Bühne zu bringen. Die für ABBA besonders typischen Frauenstimmen von Agnetha und Anni-Frid harmonieren perfekt und gemeinsam mit Björn und Benny und einer Gruppe von professionellen Musikern wird in einer mitreißenden Show ein wahres Hit-Feuerwerk entzündet, bei der Partystimmung unweigerlich vorprogrammiert ist.

Originalgetreuer Sound, Glamour, Glitzer, Plateauschuhe, authentische Kostüme und Discokugeln – alles so wie man es kennt. Als wäre das Original wieder auf der Bühne!

Einlass eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Namibia & Botswana -Tierisch gut - Michael Fleck
„Nach dem Verlassen des letzten Zivilisationsposten fahren wir in eine der wildesten und entlegensten Regionen Afrikas. Unsere Herausforderung ist das Kaokoveld im äußersten Nordwesten Namibias. Eine einzigartige Landschaft, die mit ihrer Weite immer wieder für magische Momente sorgt. Vor uns liegen 450 km mit teilweise kaum erkennbarer Wegführung, drei Fahrtage, zwei entgegenkommende Geländewagen und eine Reifenpanne.“ - Der Wildnis Afrikas folgen ist das Motto des Abenteurers und Fotografen Michael Fleck. Bekannt als Deutschlands Outdoorfamilie, bereisten die vier Flecks zum wiederholten Mal eine der spektakulärsten Landschaften des Kontinents. Auf einer zweimonatigen Geländewagentour erkundeten sie Namibia, Botswana und streiften bei den Victoria Fällen Zimbabwe.

In seiner neusten Multivisonshow berichtet Michael Fleck live und mit atemberaubenden Bildern und Filmsequenzen über seine Safaris und die hautnahe Begegnung mit Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörnern und den putzigen Erdmännchen. Er nimmt sie mit auf Gästefarmen mit ihrer sehr persönlichen Atmosphäre, zu Luxuslodges und in die Dörfer der ältesten Afrikanischen Volkstämme. Exemplarisch, am Beispiel der San und Himba berichtet er ohne die oft noch vorherrschende romantische, verklärte Sicht, von der realen Lebenssituation dieser ethnischen Randgruppen.

Namibia, das ehemalige Deutsch-Südwest-Afrika und Botswana bietet Landschaften der Superlative. Die weltberühmten Nationalparks Etoscha und Chobe, die Namibwüste mit den Sanddünen von Soususvlei, das Okavango Delta, die Kalahari und der Fischfluß Canyon sind einige der Höhepunkte. Eine mehrtägige Wanderung führt hinunter an den steil abfallenden Felswänden zum Grund des Fisch Rivers, dem zweitgrößten Canyon der Welt. Der Kontrast zu dieser schroffen Felslandschaft ist das paradisische Okawango Delta. In Einbäumen, den klassischen Mekoros sind sie mit zwei Führern tagelang in einer der unberührtesten Landschaften Afrikas unterwegs. „Wenn nur 10 Bootslängen entfernt eine Gruppe Hippos uns aus dem Wasser beobachtet, wir später in der Nähe unser Zelt aufschlagen und nur noch das Grunzen der Hippos und andere Geräusche der Wildnis und das Lagerfeuer knistern hören, wissen wir, warum wir den Ruf der Wildnis folgen“ berichtet Michael Fleck. Das ist Afrika in seiner ursprünglichsten Form. Nach dem Vortrag werden auch sie von der Sehnsucht und dem Afrikafieber gepackt sein.
Django 3000 - Tour 4000
Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, innezuhalten, Richtung Horizont in die aufgehende Sonne zu blicken – und zu schauen, wohin die Reise weitergeht. Und das fünfte Studioalbum „Django4000“ beschreibt den neuen Kurs ganz wunderbar. „Ein bisserl erwachsener, vielleichdt auch reflektierter“, beschreibt Florian „Da Geiga“ Starflinger, die neue Django-Musik auf dem neuen Album, das im Frühjahr 2019 erscheint.
Und tatsächlich: So hat man Django 3000 noch nie gehört. So neu, so anders – und doch so Django. Fast schon Django 4000. Eine turbulente, eine packende und mitreißende Platte ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet.
In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako- Bayerisch, auf Hochdeutsch und ab und zu auch auf Englisch singt geht es um den menschenunwürdigen, alles beherrschenden Materialismus: „Ich sehe sie liegen, die Leute im Dreck, da oben im Gold ist dein Versteck“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.
In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Wo de Berg san“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, übers so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.
Es sind neue Lieder für neue Zeiten auf dem fünften Studioalbum von Django 3000. 2019 steigen sie wieder in den Sattel, für die große „Tour 4000“: Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann, Bassist Korbinian Kugler und Keyboarder Max Schuller geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für herausragende Songs. Und auch wenn sich die eine oder andere Ballade eingeschlichen hat – von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.
Werd da Wahnsinn!!!

Einlass 19 Uhr
Löwen Frankfurt - Dresdner Eislöwen
Die Löwen Frankfurt spielen auch in dieser Saison in der DEL2 und wollen natürlich wieder ganz nach oben. Nachdem das Team letzte Saison Vizemeister wurde, haben die Löwen in der Saison 2019/2020 nur ein Ziel: Dem majestätischen Tier gerecht zu werden und die DEL2 anzuführen.

„Löwen Frankfurt“ ist mehr als nur der Name des Eishockey-Teams. Mit diesem Begriff verbindet man in der Main-Metropole eine Mannschaft auf Top-Niveau, spannende Spiele und eine mitreißende Stimmung auf den Rängen.

2010 begann die Ära der Frankfurter Löwen, nachdem die Frankfurt Lions Insolvenz anmelden mussten und so keine Lizenz für die nächste Saison bekamen. Doch wer geglaubt hatte, dass damit das Ende des Frankfurter Eishockeys gekommen sei, der war auf dem Holzpfad. Schnell wurde ein neues Logo gefunden und als Löwen Frankfurt ging der Verein in der Oberliga West an den Start. Wie der Phönix aus der Asche stieg das Team in neuer Formation bald darauf aus der Oberliga in die DEL2 auf. Die Löwen Frankfurt sind eine absolute Spitzenmannschaft – das liegt nicht nur an den talentierten Spielern, sondern auch an den treuen Fans. In der legendären Eissporthalle am Ratsweg sorgen bis zu 7.000 Zuschauerinnen und Zuschauer für eine atemberaubende Atmosphäre.

Sie müssen die Stimmung in der Eissporthalle einfach live erleben. Hier wird Ihnen beste sportliche Unterhaltung garantiert. Lassen Sie sich ein Spiel der Löwen Frankfurt auf keinen Fall entgehen. Jetzt Tickets sichern!

Freitag,
Andre Kramer: Zuckerbrot ist alle!
Andre Kramer ist Comedian/Kabarettist und lebt im Herzen von St. Pauli. Er ist der Mann, der mit dem Edeka-Schild auf der G20-Demo in Hamburg die Menschen in ganz Deutschland zum Lachen brachte. Mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „Zuckerbrot ist alle“ geht Kramer ab April 2018, nach einer umjubelten und ausverkauften Premiere auf der Reeperbahn, auf Tour durch die Republik.

„Zuckerbrot ist alle“ geht da weiter, wo „50 Shades of Grey“, eine erfundene Geschichte, aufgehört hat. Was im Roman glitzernde Fiktion war, ist hier Realität! Über die Qualität von „50 Shades of Grey“ lässt sich streiten, aber der Erfolg hat eines gezeigt: Das Thema BDSM/Fetisch ist raus aus der Schmuddelecke und die Menschen sind neugierig auf das Thema.

Andre Kramer beantwortet, was Sie schon immer über BDSM wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten. Ob als Angehöriger der Szene oder bloß als neugieriger Normalo. Zielsicher, wahnwitzig und rasant räumt Kramer mit Vorurteilen gegenüber der SM-Szene auf und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in seine Welt voller skurriler Ereignisse. Wem diese Reise zu weit geht, der ist an dem Abend trotzdem willkommen und gut aufgehoben!

Was passiert eigentlich wirklich auf den Parties in der Fetisch-Szene? Wie kommt man da rein? Was zieht man nur an? Haben Paare in der BDSM-Welt eigentlich auch ganz normalen Sex oder verhauen die sich den ganzen Tag? Bin ich krank, wenn ich mir dieses Programm anschaue? Und das auch noch gut finde? Warum „Nein“ kein gutes Safeword und „Käsekuchen“ einfach besser ist. Und was zum Teufel ist ein Safeword? Andre Kramer weiß es, denn er lebt es! Wie wird man ein Dom oder eine Domina und wie verhält man sich in Situationen des Alltags, in denen man alles andere als dominant wirkt, z.B. wenn Du im Kiosk eine gemischte Tüte für 1 Euro bestellst und dafür von einem Achtjährigen ausgelacht wirst?

Mit liebevoller Boshaftigkeit seziert Kramer genüsslich Szene-Klischees, aber ebenso Politik, Gesellschaft und das Leben an sich.
Pointen wie Peitschenhiebe, Gags mit der Gerte, Klamauk mit Kabelbinder.
Witzig. Schmutzig. St. Pauli.

Foto: Julia Cawley

http://www.agentour.org * Einlass ab 19:00 Uhr

Leipzig

28.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 23,00 €
Im Takt der Pferde
PFERDE-GALA: "Im Takt der Pferde"

Feine Dressuren, rasanter Fahrsport, perfekte Akrobatik - bei der großen Pferde-Gala "Im Takt der Pferde" haben Reiterinnen und Reiter ihren großen Auftritt.

Lassen Sie sich hinreißen von Tempo, Sport, Romantik und Überraschungen. Tauchen Sie ein in eine andere Welt und genießen Sie einen Abend der Extraklasse für die ganze Familie!

Beim Gala-Abend mit von der Partie ist der Weltstar Jean-Francois Pignon, der seit Jahrzenten Großmeister der Freiheitsdressur ist. 14 Pferde schwarz und weiß und ein kleiner Superstar, der die Herde durcheinanderbringt und gleichzeitig doch zusammenhält. Auch dabei ist die "compagnie impulsion", welche viele Genres der Pferdedarbietungen beherrscht. Western, Ungarische Post achtspannig gesprungen und Stuntreiten.

Ein weiteres Highlight ist der einmalige Auftritt der Gebrüder Grischa, Nico und Liam Ludwig. Sie zeigen Reining auf höchstem Niveau.

Anne Krüger präsentiert mit Ihrer Tochter Klara eine Tierdressur mit ihrem fast kompletten Bauernhof.
Der Wilde Westen wird durch Pullman City und Winnetou wieder zum Leben erweckt.

Das Landgestüt Marbach bidet eine Partnerschaft mit dem Schweizer Nationalgestüt Avenches zusammen mit dem bayrischen Landgestüt Schwaiganger und neu dabei aus Österreich ist der Haflinger Pferdezuchtverband Ebbs, Tirol.

Daniel Würgler, der Fahrsportexperte seit vielen Jahren, wird 2020 "noch einen drauf satteln". Sechs Sechserzüge "Black & White". Das heißt: 6 Kutschen, 36 Pferde, 144 Hufe werden die Halle zum Beben bringen.

Einlass ab 18:45 Uhr
Jan und Henry - Die große Bühnenshow
Deutschlands beliebte Erdmännchen gehen ab Oktober 2018 erstmals mit großer Bühnenshow auf Tournee!

Bekannt aus dem TV-Kinderprogramm „KIKA“ erleben die neugierigen, liebenswerten und leicht tollpatschigen Erdmännchen „Jan und Henry“ interessante Abenteuer für die kleinen Zuschauer.

Zu der Bühnenshow:

Das Theater Lichtermeer bringt mit „Jan und Henry“ erstmals eine bekannte TV-Serie auf die Bühne.

Ähnlich wie in den guten alten Muppets-Spielfilmen vereinen sich Puppen und Menschen zu einem Schauspiel-Ensemble in dem vor großem, wandlungsfähigen Bühnenbild live gespielt, gesungen, getanzt und auch musiziert wird.

In unserer Bühnenshow leben Jan und Henry in ihrer Erdhöhle unter einem Mietshaus. Sie kennen und lieben die Geräusche aus dem Haus über Ihnen. Eines Tages zieht ein neuer Hausmeister ein. Von da bleiben viele der geliebten Geräusche aus. Jan und Henry gehen der Sache detektivisch auf den Grund… Jan und Henry - auf musikalischer Mission, erstmals auf einer Theaterbühne, in einer lustigen und spannenden Geschichte mit viel Musik.

Zu Jan & Henry und Martin Reinl:

Die Erdmännchen-Brüder Jan & Henry werden gewöhnlich jede Nacht von einem neuen, unbekannten Geräusch vom Schlafen abgehalten. Mit viel Neugier und Phantasie versuchen sie jedes Rätsel zu lösen. Dabei entstehen die komischsten Geschichten.

Puppenvater Martin Reinl (Puppenstars/RTL, Woozle Goozle/SuperRTL, Zimmer frei/WDR) brennt mit Leidenschaft für seine Werke. Zahlreiche Preise sind der Dank für soviel Kreativität u.a. Kindermedienpreise Goldener Spatz, Der weiße Elefant oder Emil sowie mehrere Grimme-Preis Nominierungen.

Eine Produktion des Theater Lichtermeer.
http://www.theater-lichtermeer.de
Buch und Regie: Timo Riegelsberger & Jan Radermacher.
Musik und Songtexte: Timo Riegelsberger
Mit freundlicher Genehmigung und in Zusammenarbeit mit Martin Reinl – BigSmile Entertainment GmbH

Einlass Foyer ab 15:30 Uhr

Marbach am Neckar

28.02.2020
16:00 Uhr
Tickets
ab 19,00 €
Bergfest Cranger Kirmes - im Rahmen des 13. Historischen Jahrmarktes
Berg·fest – Substantiv, Neutrum [das] – Fest, Feier nach der Hälfte einer festgelegten Zeit [die in einer bestimmten Umgebung mit anderen gemeinschaftlich verbracht wird] (Duden)

Und was wäre eine schönere Umgebung, die „Halbzeit“ bis zur Cranger Kirmes zu feiern, als der Historische Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle Bochum? Die über 100 Jahre alte ehemalige Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins bietet eine faszinierende industriekulturelle Kulisse für diesen besonderen Anlass.

Die Besucher erwarten Schaustellergeschäfte, die in den vergangenen Jahrzehnten auf der Cranger Kirmes gastierten. Mit dabei sind unter anderem die Raupenbahn mit dem Klappverdeck von 1926, die aufwändig restaurierte „Fahrt ins Paradies“ und eines der ältesten mobilen Holzriesenräder. Viele weitere Attraktionen, wie Geisterbahn, Selbstfahrer, Flohzirkus, Holzpferdekarussell und die Looping Überschlagschaukel, Hau den Lukas, Dosenwerfen, eine Schießbude, Pfeilewerfen und, und, und, lassen die Herzen der Kirmesfans höherschlagen. Auch der beliebte Kultbiergarten „Zum Ritter“ ist, neben weiteren kulinarischen Angeboten, in der Jahrhunderthalle Bochum aufgebaut.

Mit typischen Kirmes-Leckereien und einem kühlen Getränk in der Hand, vergeht die Zeit bis zur Cranger Kirmes 2020 in dieser einzigartigen Atmosphäre gleich viel schneller. Die freie Fahrt auf den Fahrgeschäften ist, wie bei allen Veranstaltungen im Rahmen des Historischen Jahrmarkts, im Eintrittspreis enthalten.

Frank Lindner, mit seinen unvergleichlichen Crange-Hymnen, und die 2night Partyband sorgen an diesem Abend für ausgelassene Stimmung. Organisiert wird dieses bunte Fest von der Bochumer Veranstaltungs-GmbH in Kooperation mit der Stadt Herne und dem Deutschen Schaustellerbund e.V.

Alle aktuellen Infos und Eindrücke bekommt ihr auch immer auf unserer Facebook-Seite:
http://www.facebook.com/jahrhunderthallebochum

Bochum

28.02.2020
18:00 Uhr
Tickets
ab 15,00 €
Basta - in Farbe
Ein Zuviel an Grau musste man von basta noch nie befürchten. Beständig versorgen die fünf Jungs im besten Alter ihr Publikum seit Jahren mit lebensprallen Liedern, umwerfend komischen Geschichten und feinsinnigen Balladen und arbeiten so unentwegt an der kulturellen Kolorierung für eine Bunte Republik Deutschland.

Dass das a cappella, also nur mit Stimmen geschieht, ist dabei fast schon Nebensache. Ganze Orchester und Bands entstehen vor den inneren Augen und Ohren des Publikums. Auch hier ist es der (musikalische) Farbenreichtum, der souveräne Zugriff auf alle erdenklichen Genres und Stilrichtungen, der basta so auszeichnet.

Nachdem sie uns bei ihrer letzten Show „Freizeichen“ mit dem Büroshanty „Cut, copy & paste“ begeistert haben, spendieren sie uns dieses Mal mit ihrer Dancenummer „Reggaeton im Altersheim“ eine weitere so unwahrscheinliche wie geniale Kombination zweier Welten, die nach einmaligen Hören nicht mehr voneinander zu trennen sind.

Diese irrwitzigen und doch so passenden Kombinationen sind neben ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz so etwas wie bastas Markenzeichen: „Kranke Männer“ verbindet klassischen Hardrock mit maskuliner Wehleidigkeit, „Mein Auto“ alpine Ländlerromantik mit einer satirischen Hymne auf des Mannes besten Freund, das Auto.

Apropos Satire: Dass Gesellschaftskritik bei basta nie mit erhobenem Zeigefinger und Moralpredigten, sondern immer sympathisch und mit einem verschmitzten Lächeln dargereicht wird, ist ihre große Stärke.

basta schmieren uns keinen Honig um den Mund. Dass es manchmal schwer ist, dieses Leben, davon wissen und singen sie. Aber sie zeigen uns, dass wir das Recht haben, über all die Zumutungen zu schmunzeln. „Das Leben ist kein Wandtattoo“ heißt es bei ihnen, und dass dieser Satz schon fast selber zum Sinnspruch taugt, ist auch wieder eine so typische basta-Ironie.

Nein, basta nehmen das Leben ernst und humorvoll zugleich, und das muss man ihnen erstmal nachmachen. Sie gewinnen jeder schmerzlichen, traurigen oder auch nur banalen Situation einen neuen Blickwinkel ab und machen ihn damit schöner. Und was einem den einen oder anderen Tag normal, alltäglich und grau erschienen haben mag, das sieht man spätestens nach dem Besuch einer basta-Show: in Farbe.

http://www.basta-online.de

Einlass 19.45 h

Stuttgart

28.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 28,50 €
I Like It RAW

I Like It RAW – FAK upgrade 2.0 präsentiert eine Werkschau von mehr als 20 Bildenden
Künstler*innen aus den Ateliers und Werkstätten des ehemaligen RAW-tempel e.V., dem
heutigen Soziokulturellen Projekte Zentrum (SKPZ) auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain,
und aus befreundeten Projekten.


Ausstellungsdauer 21.02.2020 bis 29.02.2020
Eröffnung 21. Februar 2020 um 19.00 Uhr


Das auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain gegründete Freie AusstellungsKollektiv FAK Berlin geht
mit der diesjährigen Präsentation in die vierte Runde.

MALEREI • GRAFIK • BILDHAUEREI • FOTOGRAFIE • VIDEOKUNST • FILM • INSTALLATION •
ILLUSTRATION • STREET ART • GLASKUNST

Berlin

28.02.2020
12:00 Uhr
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

28.02.2020
ALTER EGO

Die für einen zweiteiligen Ballettabend kreierte und im Oktober 2019 in Dresden uraufgeführte Choreografie Alter Ego wird weiterentwickelt und in Frankfurt am Main als abendfüllendes Ballett zu sehen sein.

In Alter Ego verfolgt Godani erneut seine künstlerische Leidenschaft: Die unendlichen Möglichkeiten der Metamorphose in seiner choreografischen Arbeit. In dieser Kreation ist die choreografische Sprache von herkömmlichen Parametern befreit: Die Öffnung zu einer neuen Wahrnehmung wird ermöglicht. Menschliche Körper mit animalischen Merkmalen erschaffen ein Universum aus seltsamen Kreaturen: Tiere, halb Mensch und halb Insekt, interagieren und kommunizieren miteinander.

Aber der Choreograf hält nicht an all diesen Transformationen fest, sondern reichert die körperliche Bewegungssprache mit eckigen Formen an, um somit ästhetische Grenzen aufzubrechen. Animalische Wesen entdecken und konstruieren durch die Choreografie den Raum, dabei wird eine innovative Form der Kommunikation zwischen den Performer*innen hergestellt. Der gruselige Blick, die Gesten, Unterbrechungen, Pausen und unerfüllten Handlungen usw. erzeugen eine gemeinschaftliche Sprache zwischen all diesen Kreaturen. Stille und Stopps sind für dieses gemeinsame Erlebnis bedeutsam: Nicht nur der Raum wird in diesem Gefüge ausgesetzt, sondern auch die Zeit.

Godanis choreografische Praxis schafft einen reflektierten, bewussten Umgang mit performativen Handlungen und unterstreicht das Eigenengagement der Tänzerinnen und Tänzer. Mit ihnen erarbeitet der Choreograf eine visuelle Identität. Godani zu den Tänzer*innen: „ [...] Wichtig ist eure innere Vision, wie ihr den Raum wahrnehmt, stellt euch die Realität nicht vor, sondern beobachtet sie nur.“ Die Tänzerinnen und Tänzer stellen interne und externe Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen ihres Körpers her. Es ist die Konstruktion eines geometrischen, fast kaleidoskopischen „Meccano” zwischen ihnen und ihren eigenen Gliedmaßen. Aus der Choreografie entstehen Charaktere, die einen Reichtum von Bildern und Assoziationen hervorrufen und gleichzeitig die theatralen Komponenten eines mentalen Bildes betonen.

In Alter Ego sind alle künstlerischen Elemente transparent und rein. Ihre nüchterne Klarheit ist eine gezielte Suche nach ihrer endgültigen Natur: Eine schimmernde Erinnerung, eine Erzählung ohne dramatische Beteiligung. Godanis körperliche Ausdrucksweise ist gleichzeitig enthüllend und öffentlich, bleibt aber dennoch innerlich und zutiefst privat. Jede Geste, jede choreografische Leistung wird zum Schicksal mit der Eloquenz und Schönheit von abstrakter Poesie. Die Performer*innen wachsen zu temperamentvollen Figuren heran und bilden zusammen mit dem Choreografen einen magischen Kreis, in dem sie ungestüm zu evozieren versuchen, was dem Menschen für immer durch die Finger gleitet: Die Entschlüsselbarkeit des Lebens.
 

Öffentliches Einführungsgespräch (Anmeldung nicht erforderlich)

Sa, 29.02. | 19:00
mit Luisa Sancho Escanero, Repräsentantin des Künstlerischen Direktors / Künstlerische Koordinatorin, Dresden Frankfurt Dance Company.

FRANKENSTEIN

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst - in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen...

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung - passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc - steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung - außer in ästhetischer Hinsicht - von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann...

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner  Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

 

WILLKOMMEN

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]


Münster

28.02.2020
18:00 Uhr
Fusseln

„Der Duft von Plastikrosen/ Mit ins Grab genommenes Rezept für eine Grillsauce/ Dörfer die dem Tagebau gewichen sind/ Das an die Tochter vererbte Hochzeitskleid“ Wolfram Lotz hat eine Liste von Dingen, Momenten, „Fusseln“ erstellt, die in uns ein Ziehen in der Magengrube, Erinnerungen an die Sehnsucht nach verlorenem erzeugt.
Charlotte Sprenger macht daraus mit Studierenden der Schauspielschule der Keller eine Theatersprachchoreografie.
Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, ist einer der berühmtesten deutschen Dramatiker. Er studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er mit Der große Marsch u.a. den Kleistförderpreis und den Publikumspreis des Berliner Stückemarktes, für Einige Nachrichten ans All, das ebenfalls an vielen Theatern im deutschsprachigen und europäischen Raum aufgeführt wurde, wurde er in der Kritikerumfrage von Theater heute zum „Nachwuchsautor des Jahres“ gewählt. Für sein Stück Die lächerliche Finsternis wurde er 2015 zum „Dramatiker des Jahres“ gewählt.

"Fusseln" wird im Theater der Keller am 31.12.19 uraufgeführt.

Regie: Charlotte Sprenger
Regiemitarbeit: Frank Casali
Dramaturgie: Julia Fischer


Mit: Josa Butschkau, Luis Volkner, Paula Schäfer, Kathrin Selalovic, Merle Peters, Anna Marzinik, Paul Hofmann, Brit Purwin, Erika Rosalie Jell, Adeline Geuer, Katharina Abel, Ina Rottstegge, Zeynep Topal, Jack Rehfuß, Sefa Küskü, Leo Krause, Hannah Holthaus

Mike & Aydin - „UN – Unvereinte Nationen“

Das neue Bühnenprogramm des preisgekrönten Kabarettduo Mike & Aydin (u.a. Melsunger Kabarettpreis, Silberner Paderborner Einohr): Nach dem das Brexit-Opfer (der Brite) und der Problemdeutsche (türkischer Herkunft) mit ihrem ersten Bühnenprogramm "Nord-Süd-Gefälle" die Unterschiede der Nord- und Südeuropäer gnadenlos auseinandergenommen und ihr Programm auch international aufgeführt haben (Schottland, Schweiz, Österreich, Istanbul, Niederbayern), ist nun die Weltpolitik dran.



In einer Zeit, in der eine unüberlegt geschriebene Twitter-Nachricht eines Präsidenten mit einem undefinierbaren toten Tier auf dem Kopf einen Atomkrieg auslösen kann, diskutieren die beiden selbsternannten Politikwissenschaftler mit Unterhaltungshintergrund über die UN, eine Versammlung von 193 Ländern, die nur noch damit beschäftigt sind, sich gegenseitig zu schaden.



Dabei lassen Mike & Aydin auch Politiker zu Wort kommen, die wir zu unrecht (!) verurteilen: Trump, Putin, Kim Jong-Un, Erdogan und sogar Christian Lindner. Dabei sind sie politisch wieder so unkorrekt, dass jedem Grünen-Politiker beim Zuhören die Luft weg bleibt. Noch nie waren Klischees so lustig!



Ein Kabaretterlebnis mit evtl. Live-Musik!



Rezensionen über Mike & Aydin:



“Keck, politisch unkorrekt und spaßig.” Remscheider General-Anzeiger



“Ein fantastisches, abwechslungsreiches Spiel.” NGZ-Neuss



“Irrsinnig witziges Programm. Comedy Glanzauftritt.” Lokalo24



“Wenn alle soviel Humor hätten wie Aydin Isik und Mike McAlpine, könnte das klappen mit dem erweiterten Europa.” Kölnische Rundschau



Foto Sven Schaaf



Homepage .



tickets



 


Köln

28.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
Emil und die Detektive

„Also Freunde, unsere Parole heißt Emil!“


Zum ersten Mal darf der 1 1 jährige Emil allein nach Berlin fahren. Er hat seinen feinen Sonntagsanzug an und 140 Mark für seine Oma in Berlin dabei. Die hat er mit einer Stecknadel am Anzugfutter sicher befestigt, denkt er . Seine Großmutter und seine Co usine Pony Hütchen erwarten ihn wie verabredet am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt einfach nicht. Als er während der Zugf ahrt ein bisschen geschlafen hat, muss ihm jemand das Geld geklaut haben. Emil hat auch schon einen
Verd acht und macht sich hinter dem vermeintlichen Dieb her.

Während die Großmutter und Pony Hütchen noch auf ihn warten und überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd quer durch die große Stadt Berlin gestürzt. Aber Emil ist nicht lange allein. Bald bekommt er Unterstützung von Gustav mit der Hupe ’’, dem Professor dem kleinen Dienstag und vielen anderen Berliner Jungs. Um den Dieb zu stellen, richten die jungen Detektive eine Telefonzentrale ein und für alle Ein geweihten gilt ab sofort die ‘Parole Emil‘. Turbulent
geht ihr Abenteuer weiter und dabei wissen die jungen Detektive noch gar nicht, wen sie da eigentlich verfolgen…

‘Emil und die Detektive‘ ist ein spannender und humorvoller Abenteuer und Kriminalrom an für Kinder. Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit inspirierten Erich Kästner zu der Geschichte, die bereits mehrfach verfilmt wurde und zu einem Klassiker des Kinderkrimis geworden ist.

Zum Autor:
Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Kinder und Jugendbuchautoren, schrieb aber auch Satiren, Gedichte und Drehbücher. 1928 erschien das erste der beiden Bücher, die ihn auf einen Schlag weltberühmt gemacht haben: der Gedichtband 'Herz auf Taille' Ein Jahr später folgte das Kinderbuch 'Emil und die Detektive'. Bis 1933 erschienen zahlreiche Bücher, die seinen Erfolg festigten, darunter auch 'Pünktchen und Anton' und 'Das fliegende Klassenzimmer'. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bü cher verbrannt und Kästner erhielt Publikationsverbot . Nach Ende des Krieges leitete Kästner das Feuilleton der Neuen Zeitung und gründete das Kabarett 'Die Schaubude'. Allmählich begann er wieder Bücher zu schreiben, und zwar zunehmend für Kinder. 1957 bekam er den Georg Büchner Preis und 1960 wurde er mit dem Hans Christian Andersen Preis ausgezeichnet. Am 29. Juli 1974 starb Erich Kästner in München.

Zur Produktion:
Das Junge Theater Bonn inszeniert das Musical Emil und die Detektive in der begeiste rnden Musical Fassung von Marc Schubring (Musik) und Wolfgang Adenberg (Buch und Liedtexte). Andreas Lachnit führt Regie.

Bonn

28.02.2020
10:00 Uhr