Freitag, 15.11.2019
um 20:00 Uhr

Theater Freudenhaus
Westfalenstraße 311
45276 Essen




Oskar ist Sportreporter bei der WAZ, trinkt und zockt gerne und lebt glücklich geschieden in seiner riesigen, völlig verlotterten "Männer"_Wohnung in Essen Rüttenscheid.
In der findet gerade der regelmäßige Doppelkoppabend mit den Kumpels statt. Doch heute fehlt einer in der Runde: Felix. Der ist gerade frisch unglücklich getrennt. Und nachdem er den Abend erfolglos damit verbracht hat, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, zieht es ihn zu Oskar und den Jungs.
Felix ist mit seiner ausgeprägten Ordnungsphobie und Hypochondrie das vollkommene Gegenteil zu Oskar. Trotzdem und weil Kumpels sich nun mal in der Not helfen, beschließt Oskar den unglücklichen Felix in seiner Wohnung aufzunehmen.
Felix übernimmt schnell die Regie in der "Beziehung", kauft ein, kocht und putzt. Aber schon bald geht der pingelige Felix mit seinem eigenartigen Putz- und Sauberkeitswahn auf die Nerven. Ein turbulenter "Ehekrieg" beginnt ...

Einlass: 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

11.12.2019
11:00 Uhr
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

11.12.2019
Gotthard Graubner

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemaligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.

 

Mi bis Fr von 14 - 17 Uhr, Sa/So von 11-17 Uhr

Neumarkt

11.12.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

11.12.2019
Die Babysitterin

DIE BABYSITTERIN

Komödie von Catherine Léger 
aus dem Französischen ( Québec ) von Sonja Finck
Deutschsprachige Erstaufführung

Nachdem Cédric im Stadion eine Sportreporterin vor laufender Kamera sexistisch beleidigt hat, was sich im Netz blitzschnell verbreitet, hat er ein großes Problem. Seine Freundin Nadine und sein politisch korrekter Bruder Jean-Michel finden das gar nicht lustig und sein Arbeitgeber feuert ihn. Nadine, die mit ihrer Mutterrolle kämpft, will die Sache abhaken, doch Jean-Michel und Cédric sind überzeugt, dass sich nun die Männer endlich die Frauenfeindlichkeit vornehmen müssen.
Sie fangen an, ein Buch zu schreiben. Eine Mischung aus Selbstanklage und öffentlicher Entschuldigung. Um sich ganz der neuen Aufgabe widmen zu können, engagiert Cédric die Babysitterin Émy, die einer Männerfantasie entsprungen scheint. Während aber das Schreibprojekt unfreiwillig immer sexistischer wird, erprobt Nadine, unterstützt von Émy, ihre Träume von Autorität und Unterwerfung. 
Provokant befragt Catherine Léger Rollenbilder und aktuelle Phänomene wie eine zunehmende sprachliche Verrohung im Netz. Inspiriert von einem 2017 viral gegangenen Video, in dem Reporterinnen sexistisch beleidigt werden, untersucht DIE BABYSITTERIN Formen der Frauenfeindlichkeit und legt Verunsicherungen offen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist sexistisch, was nicht? Was darf man sagen, was nicht? Was ist „normal“?

Mit Daniela Voß, Elisabeth Grünebach, Adrian Spielbauer, Timo Wenzel
Regie Philipp Jescheck
Ausstattung Michele Lorenzini
Dramaturgie Petra Maria Grühn
Assistenz Ruth Schnell
Licht Hans Peter Boden
Maske Barbara Gellermann
Technik Philipp Kolb

TERMINE
Premiere 20. November 2019 - Mi - 20:00 Uhr
21. - 23. November 2019 - Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
27. - 30.11. November 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
04. - 07. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
11. - 14. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr

Rechte Verlag der Autoren
Gefördert vom Kulturreferat München

Überblicksführung: Wege in die Abstraktion

Marta Hoepffner ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden.
  
Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin eine große Ausstellung. Gezeigt werden frühe s/w-fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), ihre Porträts sowie farbfotografische Studien.

Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister, von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner ist ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt auch sie die Schule. Die Impulse, die Hoepffner von Baumeister erhält, sind prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Denn obwohl die beiden KünstlerInnen auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie der Weg in die Abstraktion: Baumeister als Maler und Hoepffner als Fotografin.

Die Ausstellung stellt das vielfältige Werk der Künstlerin vor, die präsentierten Arbeiten reichen von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung des Zeppelin Museums sind in der Ausstellung hochkarätige Leihgaben und Archivalien zu sehen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

11.12.2019
15:00 Uhr
Reclaim Context

100 Jahre nach seiner Gründung gehen vom Bauhaus noch immer Impulse aus, beziehen sich Designer und Künstler auf Entwürfe und Haltungen dieser ersten deutschen Gestaltungshochschule.

An verschiedenen Orten in Weimar, dem Geburtsort des Bauhauses, haben zu Beginn des Jubi­läumsjahres 100 Akteure aus den Bereichen Kunst, Gestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Performance und Musik eigene Projekte entwickelt, die alle in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit dem Bauhaus stehen.Die Projektgruppe Bauhaus Studio 100 unter Leitung von CananYilmaz, HP Großmann, Wolfgang Sattler und Stefan Kraus hat daraus eine Serie von sieben Ausstellungen kuratiert, die im Lauf des Jahres 2019 zu sehen sind.

Die siebte und letzte Station ist das HfG-Archiv. Hier wird eine Auswahl aus sämtlichen Arbeiten gezeigt. Rund 50 Gestalter werden dort im „Studio HfG“ ihre Arbeiten präsentieren, darunter sowohl Designobjekte als auch Kunstwerke sowie Arbeiten, die die Trennung zwischen Kunst und Design überwinden.

Di von 11.00 Uhr bis 17:00 Uhr,Do 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ulm

11.12.2019
Atmosphären

Die drei Künstlerinnen Carolin Israel, Xenia Fumbarev und Julia Schewalie erschaffen mit ihrer Kunst unterschiedliche Atmosphären, die uns in ihren Bann ziehen. Sie wecken vergessene Erinnerungen, Gefühle und Stärken in uns. Sie lösen uns von dem Rationalen und geben uns einen Raum für das Immaterielle – wir müssen es nur zulassen.

Die farbenstarken Bildwelten der Künstlerin Carolin Israel (*1990, Chemnitz) üben eine große Anziehungskraft aus. In ihren abstrakten Farbathmosphären und Kompositionen sind gegenständliche, realistische Fragmente gestreut und interagieren miteinander und spielen mit dem immerwährenden Zwiespalt zwischen Mythos und Logos, Fühlen und Denken. Diese Klarheit in der Unklarheit macht die Faszination ihrer Arbeiten aus, die so eine eigene Aura entwickeln.

Ein Gegen -wie Ruhepol bilden die Werke der Künstlerin Xenia Fumbarev (*1986, Kiew, Ukraine). Sie arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Malerei. Fassadenbilder werden auf Betonplatten im Siebdruckverfahren hergestellt. Diese Fotos enthalten mehrere visuelle Elemente: Schatten, die auf die Fassaden geworfen werden, oder Texturen der Wände selbst. Zarte Motive treffen auf Rohstoffe, flüchtige Momente auf monolithischen Beton. Fumbarevs Werke strahlen dadurch eine Art „Geistigkeit“ aus. In der mythologischen Vorstellung und in vielen Volksglauben wird durch den Schatten das innere seelische Wesen des Menschen und der Atmosphäre sichtbar gemacht.

Für die Künstlerin Julia Schewalie (*1988 Pawlodar, Kasachstan, SU) ist insbesondere die Reflexion von Licht auf farbneutralen Oberflächen von Interesse. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen Materialien und Stoffen wie u.a. Nylon, Schellack oder verkohltem Holz und sortiert, (de)konstruiert, ordnet und komponiert damit ihre Bildkonstellationen und hebt durch diesen kreativen Verarbeitungsprozess die Materialien in die Sphären der Kunst. Die Lichtspiegelungen und Reflexionen in ihren Arbeiten beziehen stets den Raum mit ein, dadurch verändern sich die Werke ununterbrochen und kennen keinen festen Zustand. Als Betrachter ist man fasziniert vom diesem Wechselspiel der Wahrnehmung.

 

So strahlen die Werke dieser drei Künstlerinnen eine besondere Atmosphäre aus und erzeugen einen Raum der Kontemplation, Energie und Emotion, den es zu entdecken gilt.

Di bis Fr 11 - 19 Uhr; Sa 13 - 17 Uhr; u.n.V.

München

11.12.2019
Projekt3drei 2019: POLE POSITION. Fotografie

Vernissage am Samstag, 07.12.2019 um 19 Uhr
Einführung: Simone Maria Dietz, M.A. 

Finissage am Sonntag, 22.12.2019 von 17 bis 19 Uhr
Adventskaffee. Die Künstlerinnen werden anwesend sein.

Wie jedes Jahr seit der Gründung von projekt3drei im Jahr 2014 gaben die Künstlerinnen von projekt3drei ein Thema vor, zu dem Fotografinnen und Fotografen bis zu drei Arbeiten einreichen konnten. Und wie immer waren freie Assoziationen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.
POLE POSITION, das Thema 2019, lud ein zum freien Spiel mit Wörtern, Gedanken, Geschichten, Farben, Formen... Was sagen die Suchmaschinen, die Wörterbücher, was sagt die Phantasie, was sagt das Gefühl?
Die ausgesuchten Arbeiten werden, eingebunden in eine Installation, in drei parallel laufenden Beamer-Projektionen zu sehen sein.

projekt3drei | Projektstruktur 2019
Birgit Spahlinger: Projektleitung, künstlerische Konzeption, digitale Umsetzung.Katrin Eschenberg: Projektleitung, künstlerische Konzeption, technische Umsetzung.
Astrid Hansen: Beratung

 

Mi bis So von 17.00 bis 19.00 Uhr

Karlsruhe

11.12.2019
Der Nussknacker - Moscow Classic Ballet
MOSCOW CLASSIC BALLET

Die traditionelle Wintertournee 2019–2020

„Der Nussknacker“

Ein Märchen zwischen Traum und Wirklichkeit: Der Tschaikowsky-Klassiker „Nussknacker“ verzaubert seit je her Jung und Alt und ist eine lieb gewonnene Tradition für Ballett-, Musik- und Märchen-Liebhaber, gerade in der Vorweihnachtszeit.

Die Geschichte handelt von der kleinen Marie, die von ihrem Onkel Drosselmeier am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt. Im Traum zieht sie mit dem Nussknacker und seinen Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Mit ihrer Hilfe siegt der Nussknacker, worauf er sich in einen Prinzen verwandelt und sie in das Reich der Süßigkeiten mitnimmt. Für Marie beginnt eine Reise in eine märchenhafte und faszinierende Wunderwelt.

Das Deutsche Publikum darf sich beim Nussknacker auf das hochkarätige Ensemble des Moscow Classic Ballet freuen, das sich aus Absolventinnen und Absolventen namhafter russischer Ballettschulen zusammensetzt. Die Tänzerinnen und Tänzer arbeiten für berühmte Russische Theater, ua. das Bolschoi- und das Mariinsky-Theater. Das Ensemble und Direktor Hasan Usmanov reiste bereits über sämtliche Kontinente und kann Aufführungen in Ländern wie Brasilien, Frankreich, China, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Spanien, Italien, Dänemark und den USA vorweisen. Die Tänzerinnen und Tänzer des russischen Balletts sind für ihre Anmut und gleichzeitig eiserne Körperdisziplin bekannt. Das Moscow Classic Ballett versteht es, seine Kunst und Eleganz auf höchstem Niveau und in emotionaler Perfektion zu zeigen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der hochwertigen Bühnendekoration und den bezaubernden Kostümen. Top-Designer der Ballettwelt haben eigens für diese Winter-Produktion wahre Kunstwerke entworfen. Glitzernde Kristalle schmücken die aufwändig gestalteten Kostüme der Tänzerinnen und Tänzer.

Die perfekte Einstimmung auf die Weihnachtszeit – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Einlass eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich
Pfortissimo - Rest of Pförtner
Wenn es ein Anfang vom Ende gibt, dann muss es auch ein Ende vom Anfang geben. Aber was fängt dann an? Und wann endet es? Lange Zeit hat er alles geschluckt. Jetzt will er sein Schweigen brechen. Aber, nicht jeder, der in sich geht, findet hinterher wieder hinaus. Dennoch, die Erkenntnis des Pförtner im Bundeskanzleramt lautet: Politiker sind nicht an der Macht, sie sind nur an den Regierungen. Und das Wort „Regierungen“ kann man nicht übersetzen, denn Regierungen muss man überstehen. Schließlich ist es dem Pförtner im Kanzleramt egal, wer unter ihm Kanzler ist. Als langgedienter Türsteher, als assistent manager of people controlling, hat er alle und alles überlebt. Eins hat sich verändert. Früher hat man ihm gesagt, was er machen soll und heute soll er machen, was ihm gesagt wird. Früher hielten sich Könige aus dem Volk Narren und heute halten die Regierenden das Volk zum Narren. Doch am Ende war es stets dasselbe: Wenn Regenten die Hosen runterlassen, dann zeigen sie ihr wahres Gesicht. Doch wer guckt denn da noch hin? Unwissenheit und Interessenlosigkeit sind die Tugenden aller Mitläufer. Natürlich hat auch der Mitläufer ein Ziel vor den Augen. Und zwar das Brett vor seinem Kopf. Bei manchem ist das Brett allerdings schon so morsch, dass ein Holzwurm darin verhungern muss. Das Brett vor dem Kopf ist die Tragfläche für geistige Höhenflüge. Doch wer immer über den Dingen schwebt, muss sich nicht wundern, wenn er kein Bein mehr auf den Boden kriegt.
Kabarettist Lothar Bölck, bekannt als Pörtner aus dem „Kanzleramt Pforte D“, der gleichnamigen Polit-Satire des MDR Fernsehens, begibt sich mit seinem vorläufig letztem Soloprogramm auf Abschiedstournee. Seine Bühnen- und Fernsehfigur, den Pförtner, schickt er in den Unruhestand. Sein “weisen sie sich bitte aus“ nimmt er für sich wörtlich. Doch ein letztes Mal noch wird er die Besucher satirisch durch sein Kanzleramt führen und sie über Macht und Ohnmacht der Politik zum Lachen bringen, wo es manchmal eher zum Heulen ist. Noch einmal will er der Politik den Marsch blasen. Und zwar Pfortissimo. Sein Motto: Wenn wir die gesellschaftlichen Strukturen nicht verändern, werden sich die gesellschaftlichen Veränderungen strukturieren.
Kommen, sehen und hören Sie Bölck´s Rest of Pförtner oder was er noch einmal sagen wollte!

Einlass 18.30 Uhr
Danceperados of Ireland - Spirit of Irish Christmas
Spirit of Irish Christmas Tour

Die Begeisterung für den irischen Stepptanz ist im Namen
dieser neuen irischen Tanzshow festgeschrieben. Frei aus
dem Englischen übersetzt heißt sie „die Tanzwütigen“.
Ja, die Iren können einfach das Tanzen, Singen und Spielen
nicht sein lassen. Es liegt ihnen im Blut.
Jedes Land hat seine ganz besondere Art und Weise Weihnachten
zu feiern. Irland bildet da keine Ausnahme. Die Danceperados
of Ireland bringen uns mit ihrer „Spirit of Irish Christmas“
Tour Weihnachtsbräuche der Grünen Insel näher. Sie entführen
uns mitten in diese besondere Zeit, die einige sehr eigenwillige
Blüten treibt wie z.B. die „Wren Boys“. Junge Burschen schwärzen
ihre Gesichter, setzen wilde Strohhüte auf und ziehen sich
Lumpenkostüme über. So ziehen sie verkleidet von Haus zu
Haus, singen ganz spezielle Lieder und lassen sich beschenken.
In den alten Zeiten wurde auch ein gefangener Zaunkönig mitgeführt.
Der Zaunkönig galt als mit dem Teufel im Bunde.
Es wird deutlich: die irischen Bräuche gehen noch auf vorchristliche
Rituale zurück.

Die Danceperados nehmen uns in eine Zeit zurück vor der
Kommerzialisierung der Weihnacht und des in der angelsächsischen
und unseren Welt überall präsenten Weihnachtsmanns.
Die englischen Kolonialherren bannten einst den
katholischen Gottesdienst und erst recht den auf Gälisch, begleitet
von Irish Folk Melodien. Es gibt uralte Hymnen in gälischer
Sprache, die zu Weihnachten gesungen wurden, und sie werden
bei der „Irish Christmas Show“ auch erklingen. Dazu kommen
noch einige der Weihnachtslieder in Englisch, die als „Carols“ bezeichnet
werden. Die „Wexford Carol“ ist z.B. weltbekannt. Es dürfen natürlich auch Lieder neueren Ursprungs nicht fehlen.
Da viele Iren damals und heute ihren Lebensunterhalt im Ausland verdienen mussten und
müssen, ist Weihnachten immer die Zeit im Jahr, in der alle im
Ausland lebenden Iren nach Hause streben. Sie haben das ganze
Jahr ihre Freunde und Familien nicht gesehen und sie sind überglücklich
zusammen feiern zu können. Die Pubs sind brechend
voll und Whiskey und Bier fließen in Strömen.

Dazu werden Jigs & Reels gespielt, die auch weihnachtliche Namen
haben, wie z.B. „Christmas Eve“. Wo Jigs & Reels gespielt
werden, da wird auch wie wild getanzt… Da wird es einem klar:
Eine irische Stepptanzshow mit dem Motto „Irish Christmas“ -
das passt doch wunderbar zusammen! Eine auf Musik und
Tanz fein abgestimmte Multivision mit winterlichen Landschaften
und Weihnachtsmotiven gibt dem Publikum das
Gefühl mittendrin – also in Irland dabei zu sein.

Was die Danceperados von einer herkömmlichen Tanzshow unterscheidet,
ist die Qualität der Tänzer, Musiker und Sänger. Sie
leisten sich den Luxus, gleich ein Sextett mit auf Tour zu nehmen.
Die Musiker gehören zur Crème de la Crème des Irish Folk.
Es sind einige All Ireland Champions dabei. Für die Choreographie
ist der zweimalige „World Champion“ Michael Donnellan
zuständig. Er war sowohl Solist bei Riverdance als auch
Lord of the Dance. Nach Michael Flatley dürfte er wohl der
Stepptänzer mit dem größten Profil und einer beeindruckenden
Biographie sein. Aus einem großen Pool an Bewerbungen hat
Michael die Besten ausgewählt. Die Klasse der Tänzer/innen
kann man daran ersehen, dass es alle zusammen auf mehr als
40 World Dancing Champion oder All Ireland Titel bringen.

Ohne Playback zu arbeiten ist jedoch das wichtigste Alleinstellungsmerkmal.
Das Publikum auf diese Weise zu täuschen,
wie es so oft bei anderen Produktionen üblich ist,
können die Tanzwütigen nicht mit ihrem Ethos vereinbaren.
Die Tänzer und Musiker lieben die künstlerische Herausforderung,
ohne Netz und doppelten Boden zu steppen und zu spielen.
Nur so kann man spontan reagieren und auch improvisieren.
Statt das Publikum mit Showeffekten zu blenden, überzeugen
es die Danceperados mit einer überschäumenden Lebendigkeit
und Authentizität. Alles ist live! Jetzt können die Weltmeister
endlich zeigen, was sie können!

Die Danceperados haben sich an die Spitze einer Bewegung
gesetzt, die den irischen Stepptanz aus den Klauen der großen
Produzenten befreien und ein Stück menschlicher, freier
und näher an den Ursprüngen machen möchte. Die Medien
und Fans sind von der Kraft und der Kompetenz dieses neuen
und ehrlichen Konzepts elektrisiert. Mit „standing ovations“ feiern
sie ein Ensemble, dem es gelungen ist, Show und Kultur miteinander
zu versöhnen.

Einlass: 19:00 Uhr
DER NUSSKNACKER
RUSSISCHES KLASSISCHES STAATSBALLETT -
DER NUSSKNACKER

Musik von P. I. Tschaikowsky
Klassisches Ballett in 2 Akten

Der Nussknacker ist Weihnachten!

Schon seit über hundert Jahren nimmt Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ einen festen Platz in der Theater- und Musikkultur der ganzen Welt ein. Jeden Winter freuen sich Jung und Alt über die Gelegenheit, noch einmal in die zauberhafte Atmosphäre dieses Balletts einzutauchen.
Allein in der Zeit der Kindheit, in der Traum und Wirklichkeit so untrennbar verbunden sind, ist es möglich, sich von einem Moment zum anderen in die wunderbare Märchenwelt zu begeben, in den schönen Prinzen zu verlieben, der die Gefühle selbstverständlich erwidert, aber auch ungewöhnliche Abenteuer am Weihnachtsbaum zu erleben. Der mitternächtliche Stundenschlag kündigt sodann die Erfüllung der unglaublichsten Wünsche an.

Von Peter Tschaikowsky im Jahr 1892 komponiert, nach einer literarischen Vorlage des romantischen Märchens von E.T.A. Hoffmann, hat „Der Nussknacker“ sofort die Herzen des Publikums weltweit erobert.

Mit dem Russischen Klassischen Staatsballett gelangt der Zuschauer in eine wunderbare Welt, in der lebendig gewordene Puppen tanzen, die bewaffneten Mäusescharen unter dem Druck der Spielzeug-Armee zurückweichen, und am Ende das Gute und die Liebe triumphieren. Die berauschende Schönheit der Musik, das tänzerische Können der Tänzerinnen und Tänzer sowie die exquisite klassische Choreographie bescheren nicht nur den erfahrenen Liebhabern des klassischen Balletts, ob Jung oder Alt ein wahres Fest!

Veranstalter: P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH
Mehr Info unter:
http://www.klassisches-ballett.com

Einlass: 18:00 Uhr

Schwabach

11.12.2019
19:00 Uhr
Tickets
ab 32,50 €
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:00 Uhr
A Christmas Carol
American Drama Group Europe: A Christmas Carol
Schauspiel in englischer Sprache

Die American Drama Group Europe präsentiert auch dieses Jahr wieder Charles Dickens´ berühmtes Weihnachtsmärchen in englischer Sprache, in welchem der alte Geizhals Ebenezer Scrooge in der Weihnachtsnacht zu einem gütigen Menschen wird.

Unbeeindruckt von jeglicher Weihnachtsstimmung sitzt Scrooge am Heiligen Abend in seinem Büro. Gegenüber seinem ärmlichen Schreiber Bob Cratchit benimmt er sich kleinlich und boshaft. Auch die in wohlmeinender Absicht vorgetragene Einladung seines Neffen Pred zum Weihnachtsmahl lehnt er ab, einige Bittsteller, welche für wohltätige Zwecke sammeln wollen, jagt er davon. Später wird er von dem Geist Marleys, seines verstorbenen ehemaligen Geschäftspartners und von den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnachten heimgesucht. Diese zeigen ihm das Glück, das dieser durch Geiz und Egoismus versäumt hat. Sie verdeutlichen ihm aber auch die Einsamkeit, in der er einmal sterben wird, wenn er nicht vorher sein Leben bessert. Vor seinen Augen erscheinen Szenen aus seiner Kindheit sowie der weihnachtliche Haushalt seines Neffen und der seines Angestellten. Davon äußerst betroffen wandelt er sich vom herzlosen Egoisten zum Mustermenschen der Hochherzigkeit; aus dem boshaften Alten wird ein Liebling der Erwachsenen und Kinder.

Gruppenbuchungen bitte unter kbb@wilhelma-theater.de sowie telefonisch: 0711 95 48 84 61
A Christmas Carol
American Drama Group Europe: A Christmas Carol
Schauspiel in englischer Sprache

Die American Drama Group Europe präsentiert auch dieses Jahr wieder Charles Dickens´ berühmtes Weihnachtsmärchen in englischer Sprache, in welchem der alte Geizhals Ebenezer Scrooge in der Weihnachtsnacht zu einem gütigen Menschen wird.

Unbeeindruckt von jeglicher Weihnachtsstimmung sitzt Scrooge am Heiligen Abend in seinem Büro. Gegenüber seinem ärmlichen Schreiber Bob Cratchit benimmt er sich kleinlich und boshaft. Auch die in wohlmeinender Absicht vorgetragene Einladung seines Neffen Pred zum Weihnachtsmahl lehnt er ab, einige Bittsteller, welche für wohltätige Zwecke sammeln wollen, jagt er davon. Später wird er von dem Geist Marleys, seines verstorbenen ehemaligen Geschäftspartners und von den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnachten heimgesucht. Diese zeigen ihm das Glück, das dieser durch Geiz und Egoismus versäumt hat. Sie verdeutlichen ihm aber auch die Einsamkeit, in der er einmal sterben wird, wenn er nicht vorher sein Leben bessert. Vor seinen Augen erscheinen Szenen aus seiner Kindheit sowie der weihnachtliche Haushalt seines Neffen und der seines Angestellten. Davon äußerst betroffen wandelt er sich vom herzlosen Egoisten zum Mustermenschen der Hochherzigkeit; aus dem boshaften Alten wird ein Liebling der Erwachsenen und Kinder.

Gruppenbuchungen bitte unter kbb@wilhelma-theater.de sowie telefonisch: 0711 95 48 84 61
Ronja Räubertochter - Weihnachtsmärchen von Astrid Lindgren
Weihnachtsmärchen von Astrid Lindgren
Für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass

FÜR ZUSCHAUER AB 6 JAHREN

Dass Ronja eine richtige Räubertochter ist, ist ihr egal. Sie liebt den Wald und das Leben mit all seinen Abenteuern. Und was das für welche sind! Mysteriöse und drollige Gestalten laufen ihr über den Weg – Rumpelwichte, Wilddruden oder Graugnome. Manche sind nur neugierig, andere gefährlich. Wie gut, dass ihr irgendwann Birk, ein gleichaltriger Junge, am Höllenschlund der Mattisburg gegenübersteht. Eigentlich sind ihre beiden Familien verfeindet. Doch wie schön ist das Leben, wenn man gemeinsam Neues erleben kann! Leider ist das ihren Familien fremd. Ronjas Vater Mattis befällt die Schwermut, als er erfährt, dass die feindliche Borkabande sicheren Unterschlupf in seiner Burg sucht, auf der Seite, die er seit Ronjas Geburt nicht mehr betreten hat. Er sieht seinen Frieden gestört und kämpft mit allen Mitteln darum, ihn wiederzufinden. Ronja und Birk zeigen Mut, sie ziehen in den Wald. Irgendwann müssen auch die Erwachsenen einsehen, dass man nur überlebt, wenn man gemeinsam füreinander einsteht. Erst aufgrund Ronjas liebevoller Ausdauer schafft es Mattis, seine Vorurteile abzulegen. Das Leben ist schließlich gefährlich genug.

Die Räubertochter Ronja ist die Heldin des weltberühmten Kinderbuchs von Astrid Lindgren, das ganzen Generationen gezeigt hat, wie Freundschaft über Höllengräben hinweg jenseits von Alter, Herkunft oder Geschlecht scheinbar Unmögliches möglich macht. Das Buch ist zudem eine Parabel auf das Leben – vom Frühjahr der Jugend bis zum Winter des Alters – und somit für alle Generationen spannend. Es zeigt uns, wie wichtig es sein kann, sich und anderen die Chance zu geben, über sich selbst hinauszuwachsen.

Regie: Milena Paulovics
Bühne & Kostüme: Pascale Arndtz
Musik: Michael Rodach

Mit: Bo-Phyllis Strube, Oliver Breite, Johanna-Julia Spitzer, Lukas Benjamin Engel, Sebastian Reusse, Mathias Kopetzki, Maximilian Klas

Eine Aufführung des Hans Otto Theaters Potsdam im Rahmen des Theaterverbundes

Eine Aufführung des Hans Otto Theaters Potsdam

Restkarten gibt es evtl. noch an der Abendkasse oder unter 03381/511111
Der grüne Kakadu
Ensembleprojekt des 3. Jahrgangs Schauspiel in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bühnen- und Kostümbild der Universität der Künste Berlin

"Es ist ein seltsamer Ort! Es kommen Leute her, die Verbrecher spielen - und andere, die es sind, ohne es zu ahnen." Und während sie sich alle im "Grünen Kakadu" versammeln, erscheinen draußen diejenigen, deren Erscheinen unerwünscht ist. Aber was geht uns die Revolution an?
Die Revolution als Spektakel. Das Spektakel als Revolution? Frei nach dem Motto: Gewalt ist die notwendige Bedingung der Revolution, knüpft Schnitzler an die Sonntagabendkultur der deutschen Unterhaltungsindustrie an: Ein Mord geschieht. Wir sehen vom Sofa aus zu und draußen beginnt es zu brennen. Aber wir haben den eisernen Vorhang, macht euch keine Sorgen.

Die Regisseurin Rebekka David sucht die Schauspielstudierenden des 3. Jahrgangs der UdK Berlin im Theater, findet sie in der französischen Revolution und ahnt, warum sie dort nicht hingehören. Wir nehmen das Unheil des 21. Jahrhunderts wahr und suchen nach einem Abenteuer. Wir kamen, um uns zu unterhalten und gingen, um uns zu retten. Manchmal ist nichts zu tun die äußerste Gewalt.

Regie: Rebekka David
Bühne: Klothilde Habrant (Studiengang Bühnenbild)
Kostüme: Clarissa Fuhr (Studiengang Kostümbild)
Dramaturgie: Florian Hein, Marion Hirte
Regieassistenz und konzeptionelle Mitarbeit: Maximilian Riethmüller
Chorleitung: Florian Hein

Es spielen: Antonis Antoniadis, Lorenz Hochhuth, Maral Keshavarz, Philipp Keßel, Kei Muramoto, Luc Schneider, Liv Stapelfeldt, Charlotte Will, Kotbong Yang

ausverkauft - evtl. Restkarten an der Abendkasse
United Volleys - Shakhtior Soligorsk
Die United Volleys spielen in der Saison 2019/2020 erneut in der Bundesliga, der höchsten Spielklasse des deutschen Volleyballsports. Nach einer soliden letzten Spielzeit steht nun der Gewinn der Meisterschaft auf dem Plan. Spannende und hochklassige Spitzenduelle sind vorprogrammiert.

Die United Volleys wollen in jedem Spiel die Erwartungen ihrer Fans übertreffen. Um dies zu schaffen, setzen die Verantwortlichen auf Spitzenspieler und Top-Talente, einen professionellen Trainerstab und die magische Atmosphäre der Fraport Arena in Frankfurt am Main.

Das Team der TG 1862 Rüsselsheim nannte sich 2015 in United Volleys um. Der Name ist hier Programm. Denn bei den Volleyballern aus Rüsselsheim handelt es sich um die besten Talente der Region, die zusammen mit erfahrenen Profi-Spielern ein Feuerwerk der Volleyball-Kunst abliefern wollen. In Kooperation mit vielen Vereinen aus der Region bündeln die United Volleys ihre Kräfte. Das neue Konzept und der neue Name sind aber auf keinen Fall als Bruch mit der Vereinstradition zu sehen. Die TG 1862 Rüsselsheim ist mit ihrer über 150-jährigen Geschichte bei jedem Spiel präsent. So schafft das Team den Spagat zwischen Neuerung und Tradition.

Lassen Sie sich die Spiele der United Volleys auf keinen Fall entgehen. Hier wird Ihnen beste Unterhaltung geboten. Erleben Sie mit den United Volleys ein unvergessliches Sport-Event!

Einlass: 60 min. vor Spielbeginn
Jugend ohne Gott, Dauer ca. 1:20 Std.keine Pause
Als das ‚Zeitalter der Fische‘ beschreibt eine Figur in Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“ die Zeit des aufkeimenden Faschismus. In dieser Etappe auf dem Weg von der Weimarer Republik hin zu Nazideutschland wächst eine Jugend heran, der humanitäre Werte wie Empathie oder ein eigenständiges, differenziertes Urteilsvermögen abhandenkommen. Mittendrin ein Lehrer, der zunächst versucht seine Haut respektive seinen Pensionsanspruch zu retten. Das, was im Jahr 1936 aus allen Lautsprechern tönt und was die Schüler unreflektiert nachbeten, wagt er nicht in ihren Schulheften zu korrigieren.
In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.

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Weihnachten mit unseren Stars - mit Stefan Mross, Monika Martin, Kastelruther Männerquartett, Anna-Carina Woitschack
Der klingende Adventskalender der Schlager- und Volksmusikwelt ist auch 2019 wieder auf großer Deutschland- Tournee…
„Weihnachten mit unseren Stars“ 2019

Pünktlich zu Weihnachten gibt es wieder ein musikalisches Glanzstück: Ab dem 29. November 2019 präsentieren Stefan Mross, Monika Martin, das Kastelruther Männerquartett und Anna-Carina Woitschack in ganz Deutschland besinnliche und fröhliche Titel auf ihrer Tour „Weihnachten mit unseren Stars“.

Veranstaltet vom THOMANN Künstler Management in Kooperation mit dem Deutschen Musik Fernsehen hat die Veranstaltungsreihe „Weihnachten mit unseren Stars“ im vergangenen Jahr das Publikum mit wundervollen Melodien und viel Gefühl verzaubert. Nun geht die Erfolgs-Tournee weiter!

Der berühmte TV-Moderator Stefan Mross begeistert mit seiner liebenswerten, witzigen und geerdeten Art seit Jahrzehnten seine Fans. In diesem Jahr feiert der Entertainer sein großes 30-jähriges Bühnenjubiläum und freut sich darauf, gemeinsam mit unterschiedlichen Künstlern das Musikerlebnis der diesjährigen Vorweihnachtszeit zu präsentieren!

Die Künstlerin mit der unverkennbaren Stimme ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen im Schlager und volkstümlichen Genre: Monika Martin hat im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Preise und Auszeichnungen verliehen bekommen, Millionenerfolge gefeiert und ist dabei stets sie selbst geblieben - ganz Mensch, hochemotional und leidenschaftlich. Die Nähe zu ihrer Fan-Familie spürt man bei jedem ihrer Auftritte. Seit mehr als 20 Jahren verzaubert die sympathische Sängerin ihr Publikum nun schon mit einfühlsamen, herzerwärmenden Liedern. Freuen Sie sich auf diese einmalige Frauenstimme in weihnachtlichem Ambiente!

Ein unvergleichliches Klangerlebnis bietet das Kastelruther Männerquartett. Wunderbare, glasklare Stimmen mit warmem Timbre besingen das Wunder der Berge und das Lob Gottes. Man hört an der Hingabe des Gesangs und der Ehrlichkeit der Lieder, dass Ihre religiösen Titel eine Freude und Bestimmung zugleich sind. Dieser Männerchor bereitet echte Gänsehautmomente!

Für Lebensfreude und Leidenschaft sorgt der Schlagerstar Anna-Carina Woitschack. Die charmante Künstlerin wurde in eine Familie mit jahrhundertelanger Puppenspieler-Tradition hineingeboren und tourte schon als kleines Mädchen durch die Lande. Mit 18 Jahren präsentierte sie ihr Können als Sängerin bei „DSDS“.

Zusammen mit diesen wundervollen Gästen und seinem neuen Partner THOMANN Künstler Management GmbH aus Burgebrach zaubert der für sein einnehmendes Wesen bekannte Stefan Mross im Winter 2019 die grandiose Live-Tournee „Weihnachten mit unseren Stars“ auf die Bühnen Deutschlands.

Einlass ab 15:00 Uhr
Die Bremer Stadtmusikanten Dauer ca. 1:20 Std. inkl. Pause
Seit Jahrhunderten ist die Geschichte der vier Freunde bei Groß und Klein wohl bekannt. Dabei fängt alles außerhalb der Stadtmauern von Bremen an für die tierischste Musikantentruppe seit der Aufzeichnung der Brüder Grimm. Geplagt von Rückenproblemen merkt der Esel, dass es nicht gut um ihn steht. Auf der Flucht vor der Axt beschließt er seine Karriere als Stadtmusikant in der Großstadt zu starten. Auch den Hund, die Katze und den Hahn überzeugt er von dieser Idee. So zieht das Ensemble los, bis sie am Abend eine kleine Hütte im Wald erreichen, die als die perfekte Herberge scheint.
Neugierig blicken sie durch das Fenster und beobachten die Hausbewohner, eine Räuberbande, die sich an den Essensvorräten bedienen. Angezogen von dem leckeren Essen schmieden die vier Freunde einen Plan, um die Räuber aus dem Haus zu jagen. Und so springt der Hund auf den Esel, der Kater auf den Hund, der Hahn auf den Kater und sie beginnen in ihren platzierten Tonlagen zu singen. Das Werk dieser zeitgenössischen Komponisten lässt die Männer daraufhin die Flucht ergreifen und die vier Freunde das bequeme Nachtquartier mit dem reichhaltigen Buffet beziehen. Ob die vier Freunde die Stadt jemals erreichen werden?
Philipp Löhle gehört zu den renommiertesten, meistgespielten deutschsprachigen Autoren und war an namhaften Theatern als „Hausautor“ engagiert, derzeit am Staatstheater Nürnberg. Als Autor und Regisseur ist er bereits seit der Inszenierung von „Eine Weihnachtsgeschichte“ auch dem Coburger Publikum bestens bekannt. Nun widmet er sich dem Grimm’schen Märchen in seiner neuen Bearbeitung für die Bühne.

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Jazz Workshop

Mi., 11.12.2019; Beginn: 20:00 Uhr; Eintritt frei

 

Jazz Workshop

 
                                     

Nicht nur für Einsteiger! Anhand von Standards werden Zusammenspiel und Improvisation trainiert, auch können unbekannte Übungen ins Spiel kommen. Offen für alle Instrumentalisten und Sänger, die ihren musikalischen Horizont erweitern wollen. Dieser Workshop wird vom Förderverein Kasseler Jazzmusik finanziert und findet in der Regel jeden 2. Mittwoch im Monat statt. Die Leitung hat Berthold Mayrhofer (Info: Tel KS-26037). Einfach vorbei schauen.

Eintritt frei!

 

www.jazzvereinkassel.de

 

 

 

Kassel

11.12.2019
20:00 Uhr
Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe - Die Weihnachtstour

Die WEIHNACHTSTOUR und Das neue Album von Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe 



Ein jedes Jahr, wenn die zuckerwattige Weihnachtszeit beginnt, scharrt der Meister Guildo Horn seine geselligen Orthopädischen Strümpfe um sich, denn gemeinsam wird sich auf die schönste Zeit des Jahres vorbereitet: Die „Weihnachten mit Guildo“ Tour steht vor der Tür und dieses Jahr bringen die Orthopäden eine liebevolle Gabe mit. 



“Weihnachten mit Guildo” Ein Meisterwerk, welches es versteht Heintje mit Deep Purple zu versöhnen. 

4 neue Studiotracks, “Vom Himmel hoch, da komm ich her”, "In The Ghetto" ( In der Krippe- Der kleine Esel) oder "Everlasting Love" ( Schöne Weihnachtszeit) und obendrein die Live Highlights vom letztjährigen Weihnachtskonzert in Horns Heimatstadt Trier. 



Die Orthopädischen Strümpfe, die asoziale Blasszentrale Dessau und vor allem die sangesfreudigen Fans in Bestform. Das Christkind wird’s freuen: YMCA (Es weihnachtet sehr), I’ll put you together again (Wenn doch jeden Tag Weihnachten wär), Under the moon of love (Unter dem Weihnachtsstern), Weihnachten bin ich zu Haus und Music was my first love (Ich wünsch Euch frohe Weihnacht') machen „Weihnachten mit Guildo“ zum wohl zärtlichsten und herzlichsten Weihnachtsalbum des Jahres. Mit hundertprozentiger Zimtgarantie. Greift zu, euer Tannenbaum wird hell erleuchtet sein. 





Das alles nun auch live in Eurer Stadt, denn Ende des Jahres sollte die Welt sich noch einmal so richtig verwöhnen zu lassen und wem könnte man sich da besser anvertrauen als einem der besten Live-Entertainer, den Deutschland zu bieten hat: Dem Meister Guildo Horn.



www.guildo-horn.com



 



www.youtube.com/watch?v=oRObKnRw9JI


Bonn

11.12.2019
20:00 Uhr
Tickets
Nature Writing

Lesung & Gespräch mit Gerhard Falkner (Autor, Berlin) | Alice Oswald (Autorin, Devon) | Sjón (Autor, Reykjavík) | Moderation Asmus Trautsch (Autor, Berlin)

Die zweite Veranstaltung der Reihe Wissen der Dichtung widmet sich dem Nature Writing. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und Naturlyrik im Zeitalter des Anthropozäns, in dem der Mensch erstmalig zum entscheidenden geologischen Faktor in der Erdentwicklung wurde.

Alice Oswald (geboren 1966 in Reading) folgt in ihrem Langgedicht Dart (Faber & Faber 2002), einem der kanonischen Texte des Nature Writing, dem Lauf des gleichnamigen Flusses in der Grafschaft Devon, der bei Dartmoor entspringt und bei Dartmouth in den Ärmelkanal mündet. Der Text ist eine kunstvolle, polyperspektivische Feldforschung mit Bodenproben und O-Tönen der Anrainer.

Der Autor und Künstler Sjón (geboren 1962 in Reykjavik) legt mit seinem Band bewegliche berge (Edition Rugerup 2018, Übersetzung Betty Wahl und Tina Flecken) ungewöhnliche Naturgedichte vor, in denen eine Schöpfergöttin in Schwermut versinkt, weil das Gesicht der Welt vor ihren Augen ein anderes wird. Erzählt wird von einer Zeit, „bevor wir den eisbären und den weißen falken verloren / als wir noch hörten das krächzen weißer raben“.

„Hinaus in die verzwickte Natur!“, heißt es bei Gerhard Falkner (geboren 1951 in Schwabach) in dessen jüngstem Band Schorfheide: Gedichte en plein air (Berlin Verlag 2019), der den Leser in das glazial geprägte Biosphärereservat gleichen Namens entführt. Er unternimmt darin den Versuch, den naturpoetischen Grundwortschatz, der sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts selbst erledigte, auf den neuesten Stand zu bringen.

Die Veranstaltung wird englisch-deutsch gedolmetscht.

Gefördert aus Mitteln der Stiftung Preußische Seehandlung

Mit freundlicher Unterstützung durch den British Council und ECHOO Konferenzdolmetschen

Eintritt: 6/4 €

The Holly and The Ivy

Traditionelle englische und deutsche Advents- und Weihnachtslieder in traditionellem wie in modernem Gewand,

deren Melodien allseits bekannt sind und welche die Herzen höher schlagen lassen.

Willkommen beim Kammerchor der Humboldt-Universität!

 

 

Eintritt: 12,00 EUR, ermäßigt 8,00 EUR

Berlin

11.12.2019
19:00 Uhr
»Christian Saalberg: Die dritte Minute der Morgenröte«

Der Lyriker Mirko Bonné und Saalbergs Tochter Viola Rusche laden mit ihrer im Schöffling Verlag erschienenen, sorgsam komponierten Auswahl von Saalbergs lyrischem Werk zur (Neu-)Entdeckung des 2006 verstorbenen Kieler Dichters ein. Es ist die Wiederentdeckung einer ganz großen Gestalt der Gegenwartslyrik, unverwechselbar in ihrer Imaginationskraft und ihren melodiösen Elegien

Die Gedichte von Christian Saalberg (*1926 in Hirschberg (heute: Jelenia Góra), gestorben 2006 in Kronshagen) sind von allerfeinster Art: filigran, lebenserfahren, weltzugewandt. Eingeschrieben ist ausnahmslos jedem Vers das poetische Aufbegehren gegen Zweckmäßigkeit und Leistungswut. Das Kindliche, Erfinderische, das Schöne im Abseitigen und der Reichtum im Kleinsten, bei Saalberg ist es alles aufbewahrt. Saalberg erschrieb sich ein vom Surrealismus geprägtes, alle Tradition aber überflügelndes Werk und publizierte zwischen 1963 und 2005 im Stillen 23 Gedichtbände, die versessen machen auf den Saalberg-Sound. Liebe, Tod, Sagbarkeit und Würde des Randständigen sind Hauptthemen in diesem poetischen Kosmos. Christian Saalbergs Dichtung öffnet eine Tür, die einen neuen Blick auf die Realität erlaubt.

Eintritt: 7,– / 4,–

Veranstalter: Literaturhaus S-H

Kiel

11.12.2019
19:00 Uhr
(K)einmal werden wir noch wach. Böse Lieder und Geschichten

Auch an Weihnachten ist nicht alles Gold, was glänzt. Zwischen Tannengrün und Lametta drohen Pech und Pannen, Tod und Teufel – so will es wenigstens die Satire: Von der „Weihnachtschimpfe“ über den „Weihnachtsmann auf der Reeperbahn“ bis hin zum Amoklauf auf dem Weihnachtsmarkt bieten Bastian Kopp uns Thomas Eicher einiges auf, um die schwarzen Seiten des frohen Festes hervorzukehren. Sogar die weihnachtliche Lesung selbst wird zum Thema: als desaströses Erlebnis des Vorlesers. Aber keine Sorge – am Ende sorgen doch wenigstens Bücher für Entspannung: „Wer vor Weihnachten in der Stimmung ist, sich etwas vorlesen zu lassen, der beginnt nach Heiligabend mit der Lektüre jener Bücher, die er auf dem Gabentisch gefunden hat. Nachrichten, die behaupten, dass während der Festtage die Gewalt in Ehen und Familien ansteigt, treffen nur zum Teil zu. Denn Leser haben gar keine Zeit, sich mit Partnern oder Familienangehörigen auseinanderzusetzen, schon gar nicht handgreiflich.“

Thomas Eicher lebt in Dortmund. Er arbeitet als Moderator, Rezitator und Kulturmanager. Seit 2004 ist er Geschäftsführer von Melange e.V. Der promovierte Literaturwissenschaftler hat Erzählungen, Fachbücher und Anthologien publiziert.

Bastian Kopp (geb. 1975) lebt in Düsseldorf. Er arbeitet seit Jahren freischaffend als Pianist, Liedbegleiter, Komponist und Sänger. Besonders als Interpret von Liedern Georg Kreislers hat er sich einen Namen gemacht.

 


Menden

11.12.2019
19:00 Uhr
Die Stadt und das Klima

Vortrag von Andreas Hofer, Intendant Internationale Bauausstellung 2027 Stadt Region Stuttgart GmbH

Städte tragen aktiv zum Klimawandel bei und sind gleichzeitig auch von seinen Folgen betroffen. Doch sie können aktiv werden. Wie sieht eine solche Stadtplanung aus, die mit wenig Raum, vielen Menschen und großen Verkehrsströmen zurechtkommen muss? Was kann die Architektur dabei leisten? Wieviel Grün ist in verdichteten Räumen möglich?

Eintritt frei

Mannheim

11.12.2019
18:00 Uhr
Orientalische Märchen für Kinder

Es gibt Tee und Gebäck.

Mittwoch, 6., 13., 20., 27. November
Mittwoch, 4., 11. Dezember
jeweils 15:30 Uhr
Dauer: ca. 30 – 45 Minuten
Teilnahmegebühr: 5 € / Person
Begrenzte Plätze

Anmeldung
Telefon: 069 212-39344, Di – Fr, 9:00 – 15:00 Uhr
E-Mail: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Frankfurt am Main

11.12.2019
15:30 Uhr
Die wilden Schwäne

Auf einmal ist alles anders: Die Brüder, Elisas liebste Spielgefährten, sind verschwunden. Dafür kreisen Schwäne am Himmel. Die stolzen Vögel ziehen nach einer Weile traurig davon. Das Mädchen macht sich auf die Suche und entschlüsselt am Ende das Geheimnis, wie sie die Schwäne wieder in ihre Brüder verwandeln kann. Für Kinder ab 3 Jahren nach Hans-Christian Andersen. Katharina Fial – Puppentheater Fingerleicht

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalter: Puppentheater Fingerleicht

Eintritt: 6 € (5 € für Gruppen mit JKS-Gutschein, ErzieherInnen frei)

Karten/Infos: 030 21 46 73 06, post@manufaktur-fuer-feine-texte.de

www.puppentheater-fingerleicht.de

Berlin-Steglitz

11.12.2019
10:30 Uhr
Eine musikalische Schlittenfahrt

Leopold Mozart: Die musikalische Schlittenfahrt



Hans Sandig: Weihnachtsfreude »Sind die Lichter angezündet«



Hans Naumilkat: Vorfreude, schönste Freude




  • MDR-KINDERCHOR

  • Leipziger Symphonieorchester




  • Alexander Schmitt | Dirigent

  • Axel Thielmann | Sprecher



Tickets: 10 €


Leipzig

11.12.2019
10:00 Uhr
Weihnachtsmann, vergiss mich nicht

Im Winter gibt es im Bärental keine Pilze, keine Brombeeren und keinen Honig. Im Winter gibt es im Bärental nur Schnee, Schnee, Schnee. Da schlafen alle großen und kleinen Bären tief unter der Schneedecke in ihrer Höhle. Sie halten Winterschlaf. Sie verschlafen Schnee und Eis und wachen erst wieder auf, wenn es Frühling wird. Ja, sie verschlafen sogar Weihnachten… Alle? – Nein, einer nicht. Berti, der liegt in seiner Höhle und kann nicht schlafen, denn ein Gedanke jagt ihm durch den Kopf: Wird der Weihnachtsmann mich auch nicht vergessen? Und schon macht sich Berti auf in die dunkle Winternacht, um den Weihnachtsmann zu suchen. In einem tief verschneiten Bühnenbild erzählt und spielt eine Schauspielerin Bertis Suche nach dem Weihnachtsmann.

Dabei wechseln Schauspiel, Erzähltheater und Figurenspiel – kleine einfache Lichtspiele sorgen für viel Atmosphäre.

Ein Gastspiel vom Theater Patati Patata, Reutlingen mit Sonka Müller   für Kinder ab 3 Jahren, Dauer: ca. 40 Min.

www.jungebuehne.ludwigsburg.de

Eintritt: 5 € für Kinder / 7 € für Erwachsene / 4 € pro Kind für Kindergartengruppen und Klassen

Tel. Kartenreservierung: 07141 910 3245 oder Email: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

Ludwigsburg

11.12.2019
11:00 Uhr
SCHWANENSEE

Die schöne Prinzessin Odette muss als Schwan ihr Leben fristen, weil sie nicht die Frau des mächtigen Zauberers Rotbart werden möchte. Trost findet sie bei der Fee Gesine und ihren Schwestern. Nur in der Mittersommernacht darf sie am geheimnisvollen Schwanensee ihre menschliche Gestalt annehmen.

Dort entdeckt sie der junge Prinz Ilja und beide verlieben sich unsterblich in einander.
 
Ohne ihr Geheimnis zu erahnen, lädt der Prinz Odette ein, mit ihm am Abend seinen Geburtstag zu feiern. Vor der versammelten Gesellschaft des Königshofes will er ihr seine ewige Liebe und Treue schwören.

Doch der arglistige Zauberer Rotbart erfährt von dieser heimlichen Verabredung. Gemeinsam mit seiner eifersüchtigen Tochter Odile ersinnt er einen hinterhältigen Plan, um die Erlösung der Prinzessin und das Glück des jungen Paares zu verhindern.

Eine der schönsten und beliebtesten Liebesgeschichten vieler Generationen verbinden die meisten von uns mit der wunderschönen Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Die Handlung für das romantische Märchen um eine verzauberte Prinzessin verfassten die russischen Librettisten Vladimir Petrovic Begicev und Vasily Geltser. Sie ließen sich dabei von einer Reihe klassischer Märchenmotive vieler Länder inspirieren.

Dass diese Sage auch als reines Theaterstück Jung und Alt bezaubern kann, bewies Autor Andreas Ludin bereits 2012 mit seiner Theaterfassung von SCHWANENSEE.

Unterstützt von Felicitas Busch und Mareike Ernst und einem großen Ensemble bringt er sein Stück in diesem Jahr noch einmal auf DIE kleine BÜHNE.

Winterzauber zum Fest

Musikalisch und szenisch zusammengestellt von Carola Böhnisch und Christian Möbius



Alle Jahre wieder freuen wir uns auf das Weihnachtsfest mit seinen lieb gewordenen Ritualen. Neben Kerzenschein und dem Duft frisch gebackener Plätzchen gehört sicher auch immer wieder das weihnachtliche Singen im Familienkreis sowie ein festlicher Besuch im Cottbuser Theater zu einer wunderbaren Zeit des Genießens und Erinnerns. Gönnen Sie sich eine Auszeit von jeglicher Weihnachtshektik, lassen Sie sich verzaubern und ins Reich winterlicher Phantasien entführen.



Und wenn Sie Lust haben, können Sie gerne bei einigen Liedern mitsingen und gemeinsam mit allen Chören und dem Philharmonischen Orchester musizieren. Stimmen Sie ein in die allseits bekannten alten Weisen wie „Leise rieselt der Schnee“, „Bald nun ist Weihnachtszeit oder „Alle Jahre wieder“. Und keine Angst, die vollständigen Texte, die möglicherweise in Vergessenheit geraten sind, können Sie beim Singen mitlesen. Kommen und erleben Sie ein stimmungsvolles Weihnachten im Theater!


Cottbus

11.12.2019
18:00 Uhr
Das kalte Herz

Peter Munk, einen armen, hart arbeitenden Köhlerburschen, erfasst die Sehnsucht nach Ansehen, Reichtum und Erfolg. Verzweifelt setzt er seine ganze Hoffnung auf die alten, abergläubischen Wundergeschichten. Er sucht sein Glück zuerst beim sagenumwobenen Glasmännlein, dann wendet er sich an den als Dämon gefürchteten Holländer-Michel und geht mit ihm einen Pakt ein: Er tauscht sein Herz gegen einen kalten Stein und erhält im Gegenzug unermesslichen Reichtum. Doch von nun an kann er sich an nichts mehr erfreuen. Wilhelm Hauffs Novelle ist auf den ersten Blick ein schaurig-schönes romantisches Märchen, auf den zweiten eine irrwitzige Jagd durch die Abgründe der menschlichen Seele und auf den dritten eine hellsichtige Untersuchung des Lebens in einer von Habgier geprägten Welt. Vor allem jedoch ist DAS KALTE HERZ eine bewegende Geschichte.



Nach WILHELM TELL ist nun eine weitere Produktion von Jo Fabian zu sehen, die am Theater an der Ruhr entstand. Zu erleben ist das Hauffsche Märchen in einer Inszenierung mit sieben Schauspielern.


Cottbus

11.12.2019
10:00 Uhr
Kaiserpfalz franconofurd

Das Archäologische Museum Frankfurt präsentiert auf dem Domhügel den ehemaligen Archäologischen Garten mit den ältesten erhaltenen Gebäuderesten Frankfurts, in neuer architektonischer und musealer Gestalt.



Die Kaiserpfalz franconofurd bietet, geschützt durch das „Stadthaus am Markt“, ein Schaufenster in die Ursprünge der Stadt Frankfurt: ein römisches Bad, die Mauern des karolingischen



Königshofes, spätmittelalterliche Keller – Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte! Darüber hinaus werden ausgewählte Funde aus den Grabungen im Herzen der Frankfurter Altstadt in einem neuen Ausstellungsraum präsentiert.



 


Frankfurt

11.12.2019
16:30 Uhr
DREI MÄNNER IM SCHNEE

Wieder­auf­nahme wegen des großen Erfolges!

05.12.2019 - 05.01.2020

Mit: Barbara Bach, Volker Conradt, Patrick Dollmann, Christian Fischer,
Manfred Molitorisz, Claudia Plöckl, Detlev Nyga, Ute Stein, Ricarda Klingelhöfer

Regie: Pia Hänggi
 
Der millio­nen­schwere Unternehmer Tobler studiert mit Vorliebe die Menschen und will
wissen, wie die andere Seite lebt – sprich der Ottonor­mal­bürger mit dem knappen Geldbeu­tel. Er nimmt am Preisauss­chreiben seiner eigenen Firma teil und gewinnt prompt den zweiten
Preis, einen Winterurlaub im Grand­ho­tel zu Bruck­beuren in den Alpen. Zum Entset­zen seiner
Familie entschließt er sich die Reise tatsäch­lich anzutreten, nicht als Geheim­rat Tobler, sondern
inkog­nito als einer der „armen Schlucker“ in deren Leben er blicken möchte. So ganz auf sich gestellt ist er jedoch nicht, denn er spannt seinen langjähri­gen Diener Johann ein, der ihn begleiten und dabei einen Reederei-​Millionär mimen soll. Die Scharade scheint perfekt, wäre da nicht Toblers Tochter Hilde­gard, die den verklei­de­ten Millionär im Hotel ankündigt, und durch eine Verwech­slung unfrei­willig den
arbeit­slosen Fritz Hagedorn – Gewin­ner des ersten Preises – ins Zentrum der Aufmerk­samkeit rückt. Geheim­rat Tobler landet stattdessen im unbeheizten Dachz­im­mer und wird vom Personal gleich zu verschiede­nen Gelegen­heit­sar­beiten einges­pannt. So entsteht wiederum eine Freund­schaft mit dem vermeintlichen Millionär Hagedorn. Diener Johann sieht sich verpflichtet Tochter Hilde­gard über die Geschehnisse zu berichten, die ihm aus lauter Sorge mit ihrer Haushäl­terin zusam­men nachreist und mit ihrem Eintr­e­f­fen alles so richtig durcheinan­der­bringt. Millionär Tobler bekommt derweil zu spüren, dass er als armer Schlucker unter den vornehmen Hotel­gästen gar nicht gern gesehen ist – in dieser rasan­ten Komödie um Schein und Sein, in der Erich Kästner meister­haft mit der Oberfläch­lichkeit der Menschen spielt und ihr den Spiegel vorhält.

WIE IM HIMMEL

 

Nach einem Zusammenbruch beschließt der Stardirigent Daniel, sein Leben zu entschleunigen und sich in die Einsamkeit seines Heimatdorfes zurückzuziehen. Doch sein Ruhm eilt ihm voraus, und so bitten die Dorfbewohner ihn schon bald, die Leitung des Kirchenchors zu übernehmen. Nach anfänglichem Zögern stellt Daniel sich dieser Aufgabe mit zunehmender Begeisterung und bekommt nach und nach wieder Freude daran, seine unendliche Liebe zur Musik an die Menschen weiterzugeben. Neben den ureigenen Stimmen eines jeden Sängers lockt er auch bei jedem lange verschüttete Sehnsüchte hervor.

Während die Chormitglieder zu einer selbstbewussten, starken Gemeinschaft zusammenwachsen, findet Daniel selbst seine Liebe zum Leben und zu den Menschen wieder. Doch das gefällt nicht jedem im Dorf und er gerät zwischen die Fronten.
Als die Einladung zu einem europaweiten Chorwettbewerb eintrifft, ist sich Daniel nicht sicher, ob er dieser Herausforderung gewachsen ist...

"Wie im Himmel" avancierte 2005 zu einem der erfolgreichsten schwedischen Filme aller Zeiten und fand auch in Deutschland ein begeistertes Publikum. Es ist eine Hymne auf die Kraft der Musik und stellt die alte Frage nach dem Sinn unseres Daseins.

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Regie Dominik Wilgenbus und Jochen Schölch Bühne/Licht Hans-Peter Boden und Thomas Flach Kostüme Uschi Haug Ton Alessio Zachariades

Mit Dirk Bender, Vanessa Eckart, Lilly Forgách, Sebastian Griegel, Matthias Grundig, Paul Kaiser, Marc-Philipp Kochendörfer, Patrick Nellessen/Jakob Tögel, Nikola Norgauer, Astrid Polak, Hubert Schedlbauer, Nathalie Schott

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Vorstellungsdauer ca. 2 Std. 20 Min. (inklusive Pause)

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"[Es] gelingt so mit kleinsten Mitteln ein wunderbar berührender Abend. (...) Wenn es so etwas wie eine Auszeichnung für das Weihnachtsstück des Jahres gäbe: 'Wie im Himmel' am Metropoltheater hätte sie verdient." (Süddeutsche Zeitung)
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Eintrittspreise
€ 19 | € 23 | € 27
ermäßigt € 15 | € 19 | € 23
juniorermäßigt € 13 | € 17 | € 21 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert
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Produktion und Veranstalter: GbR Flach u.a. "Wie im Himmel"

Kunst statt Kantine

Kunst in der Mittagspause: Alle zwei Wochen wird mittwochs in 15 Minuten ein wechselndes Exponat der Sonderausstellung Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR einzeln und intensiv besprochen.

Natalie Woltmann und Franziska Schmidt (Bildung und Vermittlung)

Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt | Treffpunkt an der Kasse

16.10. Angela Hampel, Paarungen I. II. III.
30.10. Wolfgang Mattheuer, Draußen, Drinnen und ich
13.11. Doris Ziegler, Selbst mit Sohn
27.11. Gerhard-Kurt Müller, Knabe und Trommler
11.12. Uwe Pfeifer, Auf dem Wege
08.01. Christl Göthner, Florian

Dresden

11.12.2019
12:00 Uhr
DIE MARQUISE VON O.

DIE MARQUISE VON O.



Schauspiel von Heinrich von Kleist. Fassung von Tanja Weidner.



Die Geschichte beginnt im Krieg. Wie immer im Krieg wird gemordet, geplündert, vergewaltigt. Wie ein Engel erscheint in diesem Chaos ein russischer Offizier, der die Marquise in der Nacht der feindlichen Übernahme vor der sexuellen Gewalt seiner Soldaten schützt. Dieses verhinderte Kriegsverbrechen hat Folgen. Am nächsten Morgen werden die Soldaten hingerichtet und der gefeierte Retter verabschiedet sich. Wochen später stellt die Gerettete fest, dass sie schwanger ist. An eine Zeugung kann sie sich nicht erinnern. Für ihren Vater ist das die boshafte Lüge zur Verschleierung sexueller Eskapaden, die Mutter weiß nicht, was sie denken soll, und die Marquise entschließt sich zu einem radikalen Schritt. Per Anzeige sucht sie den Vater des Kindes. Sie führt eine radikale Aufklärungskampagne gegen sich selbst, und es zeigt sich eine Welt, in der es keine Gewissheiten gibt, nicht einmal die Gewissheit, dass eine Frau über sich selbst sagen kann, ob sie schwanger ist oder nicht. Und wer ist dann der selbsterklärte Vater? Ein Monster? Ein Retter? Ein Engel? Ein Soldat, der einen Fehler begangen hat? Ein Soldat, der den impliziten Regeln des Krieges folgte oder einfach nur ein Mann, der sich verliebt hat? Die Kette der unglaublichen Ungeheuerlichkeit ist an diesem Punkt noch nicht zu Ende, denn gesucht wird die Wahrheit. 



In einer detektivischen Rückschau, rasant und mit gewalttätig stürmender Sprache arbeiten sich die Figuren an die Wahrheit heran. Eine Wahrheit, die, je näher man ihr kommt, zerfällt.



Nach DIE HERMANNSSCHLACHT, DER ZERBROCHNE KRUG und DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT widmet sich Regisseurin Tanja Weidner einem weiteren Kleist-Text, der anlässlich der #metoo-Debatte aktueller ist denn je.



Inszenierung  | Tanja Weidner

Bühne & Kostüm | Annette Wolf 



Mit | Rosana Cleve


Münster

11.12.2019
20:00 Uhr
OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


Michel aus Lönneberga

„Unfug denkt man sich nicht aus, der passiert einfach.“

Seit Astrid Lindgren den kleinen Michel aus Lönneberga 1963 in ihren Geschichten zum Leben erweckte, haben diese Erzählungen um den kleinen Bauernsohn aus Lindgrens Heimat eine ungeheure Verbreitung erfahren. Die Michel-Bücher wurden weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft, in 53 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und erscheinen regelmäßig in neuen Ausgaben und Auflagen.

Michel ist ein Lausbub wie aus dem Bilderbuch, und stark wie ein kleiner Ochse ist er auch. Er lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester Klein-Ida, mit der Magd Lina und dem Knecht Alfred auf dem Hof Katthult in Lönneberga, einem kleinen Dorf in Schweden. Mit seinen runden blauen Augen und seinem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – aber nur solange er schläft. Denn Michel hat mehr Unfug im Kopf als jeder andere Junge in ganz Lönneberga, und vermutlich auch mehr als jeder andere Junge in ganz Schweden und auf der ganzen Welt. Und Michel besitzt ein außerordentliches Talent dafür, sich selbst und andere in Schwierigkeiten zu bringen, obwohl er das nie mit boshafter Absicht tut.

Denn eigentlich ist Michel ein durch und durch liebevoller Junge, der es im Grunde immer gut meint. Immer wieder hat seine Mutter ihn ermahnt, nur ja das Essen aufzuessen. Keinen einzigen Tropfen wollte er von der leckeren Suppe übrig lassen, doch jetzt steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Und sowas passiert Michel eigentlich immer. Doch wenn es drauf ankommt, ist Verlass auf ihn. Kurz vor Weihnachten wird der Knecht Alfred schwer krank, und niemand ist da außer Michel. Also nimmt der mutige Junge die Dinge selbst in die Hand, spannt die Pferde an und bringt Alfred so schnell er kann zum nächsten Arzt…

Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für sein Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben, die ebenso lustig wie spannend und berührend ist. Bernard Niemeyer inszeniert die Geschichte um den wilden Blondschopf für Zuschauer ab 5 Jahren.

Zur Autorin:
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 in Näs im schwedischen Småland geboren. Für ihre mehr als 70 Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über 70 Sprachen übersetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugendliteraturpreis. Astrid Lindgren verstarb 2002 in Stockholm.

Bonn

11.12.2019
10:00 Uhr
BLB: Das Schmuckstück

Suzanne Pujol hat sich nach 30 Jahren Ehe wohl oder übel an die Pascha-Allüren und die ironisch-herablassende Poltrigkeit ihres Mannes Robert gewöhnt. Seine sexuellen Eskapaden hat sie schon lange durchschaut, mit der Rolle der bürgerlichen Hausfrau hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Unmut macht sich nun aber unter den Arbeitern von Roberts Regenschirmfabrik, die er von seinem Schwiegervater geerbt hat, breit. Höhere Löhne und sozialere Arbeitsbedingungen kommen für den skrupellosen Kapitalisten aber nicht in Frage. Die Belegschaft tritt in Streik! Nach einem Handgemenge wird Robert gefangen genommen. Hilfesuchend wendet sich Suzanne an den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin. Diesem gelingt es, den Unternehmer freizubekommen, konfrontiert ihn aber gleichzeitig mit einer unsauberen Buchführung. Robert erleidet einen Herzanfall. Dass sein Sohn Laurent die Musikerin Floriane heiraten möchte, macht die Sache nicht besser; muss er doch annehmen, deren Vater zu sein! Während Robert zur Erholungskur geht, übernimmt Suzanne kurzerhand die Leitung der Firma und krempelt den Laden kräftig um. Ob sie bereit ist, den Chefsessel je wieder herzugeben? Und wie geht Robert wohl mit den bisher geheim gehaltenen Tatsachen um, die seine Ehefrau ihm nun unter die Nase reibt? Das Schmuckstück erlangte durch die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu große Bekanntheit. Wir bringen die temporeiche Komödie über Emanzipation und Frauenpower mit einer kleinen Band und live gesungenen Chansons auf die Bühne.  

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy  

Die französischen Autoren Barillet und Grédy begannen ihre Zusammenarbeit 1950. Gleich ihr erstes gemeinsames Stück Le Don d’Adèle wurde preisgekrönt. Das Autorenduo bekennt sich zum Unterhaltungstheater nach dem Vorbild der klassischen französischen Komödie und gehört zu den weltweit bekanntesten Dramatikern des Boulevardtheaters. Sie haben über 30 Komödien geschrieben, darunter Die Kaktusblüte, welche die Badische Landesbühne in der Spielzeit 2013.2014 mit großem Erfolg spielte.

Freudenstadt

11.12.2019
20:00 Uhr
Schauspieltraining

Das wöchentliche Schauspieltraining eignet sich für alle, die Lust auf Theaterspielen haben, sich auf der Bühne ausprobieren oder für die Bühne des Lebens proben wollen.
Die Dozentinnen vermitteln eine große Vielfalt an Theatertechniken und Methoden. Es freuen sich auf Sie: Daniela Nering, Helga Schuster, Sarah Hieber und Kerstin Becke

Jede Wocheneinheit ist in sich abgeschlossen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wann:
1. Block, mittwochs, 20.00-21:30 vom 02. Oktober 2019  bis 29. Januar 2020.
2. Block, mittwochs, 20.00-21.30 vom 05. Februar  2020  bis 24. Juni 2020

Kein Training in den Schulferien.

Kosten: 75,-/55,- €* pro 5er-Karte. Die 5er-Karte ist nur innerhalb eines Blockes gültig. Auf Wunsch einmaliges Schnuppertraining à 15 € möglich (keine Ermäßigung, bitte  passend mitbringen). Umtausch oder Rücknahme bereits erworbener Karten nicht möglich. Einstieg jederzeit möglich.

* Ermäßigung für Schüler, Azubis, Studierende bis 27 Jahre und für Schwerbehinderte

Infos und Anmeldung unter 0821-34 94 666 und seminar@sensemble.de

Augsburg

11.12.2019
20:00 Uhr