Chor Slavica Dresden – Neujahrskonzert 2027 - Sergei Rachmaninow: Ganznächtliche Vigil, op. 37 (Всенощное бдение / Das große Abend- und Morgenlob)
Samstag, 16.01.2027 um 19:00 Uhr
Quelle: Veranstalter
Chor Slavica Dresden – Neujahrskonzert 2027 - Sergei Rachmaninow: Ganznächtliche Vigil, op. 37 (Всенощное бдение / Das große Abend- und Morgenlob)
Samstag, 16.01.2027
um 19:00 Uhr
Chor Slavica Dresden – Neujahrskonzert 2027
Sergei Rachmaninow
Ganznächtliche Vigil, op. 37
(Nachtwache / Всенощное бдение / Das große Abend- und Morgenlob)
Gastchor: Chemnitzer Kammerchor
Am 16. Januar 2027 um 19 Uhr erklingt in der Dreikönigskirche Dresden Sergei Rachmaninows berühmte „Ganznächtliche Vigil“, op. 37.
Die auch „Das große Abend- und Morgenlob“ oder „Nachtwache“ genannte Komposition umfasst 15 mehrstimmige Gesänge und vereint liturgische Elemente des Nachtgottesdienstes am Vorabend bedeutender Feiertage der orthodoxen Kirche. Sie zählt zu den bedeutendsten Werken der orthodoxen Chormusik und gilt als eines der eindrucksvollsten A-cappella-Werke der Chorliteratur überhaupt.
Rachmaninow verbindet in seiner Musik archaische Melodien mit einer überwältigenden Klangfülle, tiefer Spiritualität und Momenten großer innerer Ruhe. Dunkle, warme Chorklänge treffen auf strahlende stimmliche Höhepunkte, es entsteht ein emotionaler Stimmungswechsel zwischen Nacht und Morgen, Stille und Aufbruch, Vergänglichkeit und Hoffnung.
Tief beeindruckt und inspiriert von den Gottesdiensten, die er in seiner Kindheit gemeinsam mit seiner Großmutter erlebte, schrieb Rachmaninow 1915 im Alter von 42 Jahren innerhalb nur weniger Wochen dieses große Meisterwerk. Traditionelle Gesänge vereinte er mit klassisch europäischem Kompositionshandwerk und schaffte so eine einzigartige, bis heute zeitlos wirkende Klangsprache.
Für dieses besondere Konzert vereinen sich der Chor Slavica Dresden, der Chemnitzer Kammerchor, das Dresdner Ensemble VIP und Gastsängerinnen und Gastsänger zu einem großen gemeinsamen Klangkörper.
Als Hauptwerk des Abends bildet das rund einstündige Chorwerk den ersten Teil unseres Neujahrskonzertes.
Nach einer Pause folgen dann slawische und deutschsprachige Lieder der beteiligten Chöre, mit denen wir das neue Jahr fröhlich willkommen heißen.
Wir freuen uns, Sie zu diesem außergewöhnlichem Konzerterlebnis begrüßen zu dürfen!
Einlass: 18:00 Uhr
Eventdaten bereitgestellt von: Reservix
Das könnte auch interessant sein
22. Neujahrskonzert Bruchsal 2027 - Sergej Rachmaninow (Klavierkonzert) / Johannes Brahms
Die Stadt Bruchsal und das Stamitz-Orchester Mannheim unter der Leitung von Jan-Paul Reinke laden traditionell zu Jahresbeginn zum Neujahrskonzert im Bürger- und Veranstaltungszentrum Bruchsal ein.
Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Klavierkonzert Nr. 3 in d-Moll, op. 30
I. Allegro ma non tanto
II. Intermezzo: Adagio
III. Finale: Alla breve
Klavier: Sofya Pisetsky
PAUSE
Johannes Brahms (1833-1897)
Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 73
I. Allegro non troppo
II. Adagio non troppo
III. Allegretto grazioso
IV. Allegro con spirito
Musikalische Leitung: Jan-Paul Reinke
Reihe 14 - Reihe 19: Zwischengang ist nicht garantiert!
Einlass: 16:30 Uhr
Bruchsal
24.01.2027
17:00 Uhr
Tickets
ab 17,00 €
viertes kaiserpfalzkonzert
Sergei Rachmaninow (1873-1943): Sinfonie d-Moll »Jugendsinfonie«
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893): Violinkonzert D-Dur op. 35
Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975): Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10
Dirigent _ Florian Ziemen
Mit _ Preisträger_in des 3. internationalen Violinwettbewerbs Stuttgart, tfn_philharmonie
Goslar
08.05.2027
19:30 Uhr
Tickets
ab 9,00 €
viertes sinfoniekonzert
Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Sinfonie d-Moll »Jugendsinfonie«
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Violinkonzert D-Dur op. 35
Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975)
Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10
Dieses Konzert widmet sich frühen Werken dreier
Komponisten, die auf unterschiedliche Weise die
russische Musiktradition geprägt haben. Es zeigt,
wie sich eine individuelle musikalische Stimme
innerhalb dieser Tradition herausbildet.
Rachmaninows »Jugendsinfonie« entstand während
seiner Studienzeit am Moskauer Konservatorium und
blieb unvollendet. Der erhaltene Satz lässt bereits jene
dunkle Klangfarbe und melodische Intensität erkennen,
die sein späteres Schaffen kennzeichnen sollten.
Tschaikowskis Violinkonzert zählt zu den bedeutendsten
Gattungsbeiträgen seiner Art. Die Solovioline entfaltet
eine kantable Ausdruckskraft im Dialog mit dem Orchester,
durchzogen von russischer Lyrik und Melancholie.
Schostakowitschs Sinfonie Nr. 1 entstand als Abschlussarbeit
am Konservatorium. Der überwältigende Erfolg
des Werkes begründete seine Laufbahn und machte
ihn zu einer zentralen Figur der sowjetischen Musik.
Zugleich markiert es den Beginn eines künstlerischen
Weges, der später zunehmend von Spannungen
zwischen individueller Schöpferkraft und gesellschaftspolitischen
Erwartungen geprägt sein sollte. In dieser
frühen Sinfonie begegnet uns jedoch eine Musik von
jugendlicher Frische und origineller Erfindungsgabe.
Hildesheim
09.05.2027
19:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €