Quelle: Veranstalter

Dienstag, 03.11.2026
um 19:30 Uhr




Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr.
Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind.

Moderation: Marie Krutmann, freie Lektorin, Redakteurin & Autorin

Einlass: 19:00 Uhr

Der Vorverkauf startet am 07.09. um 10 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Quelle: Veranstalter
Das können wir uns nicht leisten
Quelle: Veranstalter
Lesung & Gespräch | Miriam Carbe| Unerwünschte Töchter