Quelle: Veranstalter


Gemeinsam mit ihren Kollegen Phil Donkin und Fabian Arends ergründet die
Pianistin und Komponistin Clara Vetter ein Klangspektrum vom Jazz hin zum
Impressionismus und der Neuen Musik. Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb ihre
Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“. Vetter sucht die Verbindungen zwischen
den Dingen, die sie inspirieren, und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und
ganz in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit
begründet, die der baden-württembergischen Jazzpreisträgerin 2023 nachgesagt wird.
Die Pianistin erzählt in ihren Kompositionen über ihre sensible und vielschichtige
Wahrnehmung der Welt um sie herum. Ihre audio-visuellen synästhesieartigen Impulse
zeichnen sich subtil in ihrer Musik ab. Geräusche, Texturen und optische Eindrücke aus
der Natur inspirieren Vetter besonders, da sie meist in höchster Komplexität, jedoch auf
selbstverständliche Weise und mit Leichtigkeit auftreten. Organische Bewegungsabläufe
übersetzen sich in komplexe rhythmische, manchmal agogische Sprache. Gesehene
Farben und Formen werden zu harmonischen Farben. Eine individuelle Klangsprache
entsteht, die tiefes musikalisches Forschen in den Fokus stellt — mit Sinneseindrücken
aus dem äußeren Leben und inneren Erfahrungen, gestützt durch künstlerisches
Handwerk, Virtuosität und Intuition.
In ihrem neuen Album What dances here spannt Vetter durch metaphorische
märchenartige Bilder einen musikalischen Bogen von innerer und äußerer Wahrnehmung
zur Fantasie. Es ist eine Widmung an die Koexistenz von Realität, Fantasie und
Weiterentwicklung darin.
Besetzung:
Clara Vetter - Piano
Reza Askari - Bass
Fabian Arends - Schlagzeug

Einlass 1,5 Stunden vor Beginn

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix