Neuer Platz 6
33098 Paderborn

 

 

Öffnungszeiten:
Theaterkasse, Neuer Platz 6, 33098 Paderborn
dienstags bis samstags
10:00 - 13:30 Uhr
dienstags bis freitags
14:30 - 18:00 Uhr



Quelle: kulturkurier

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Kommende Events

THE BLACK RIDER The Casting of the Magic Bullets
19.12.2019 um 19:30 Uhr / Paderborn

The Black Rider The Casting of the Magic Bullets 

Musik und Gesangstexte von Tom Waits, Regie und Stage Design der Originalproduktion von Robert Wilson, Original Orchestration von Tom Waits und Greg Cohen, Buch von William S. Burroughs

Dramaturgie von Wolfgang Wiens

im Großen Haus

Ein richtiger Mann muss schießen können! Findet jedenfalls der Vater des schönen Käthchen und will ihre Hand nur dem treffsichersten Schützen geben. Der Amtsschreiber Wilhelm ist schwer in Käthchen verliebt, prinzipiell auch zu allem bereit, aber leider zu nichts in der Lage: Alle seine geheimen Schussübungen scheitern kläglich. Da kommt ihm der mysteriöse Stelzfuß mit Zaubergeschossen zu Hilfe – Kugeln, die niemals ihr Ziel verfehlen! Der einzige Haken: Das Ziel der letzten Kugel kann der Schütze nicht selbst bestimmen…

Die Freischütz-Sage erlangte bereits durch Carl Maria von Webers (1786-1826) Oper Weltruhm. Knappe 170 Jahre später wagte sich Rocklegende Tom Waits (*1949) an den Stoff. Herausgekommen ist eine ungeheure Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen – ein musikalischer Höllenritt, der seit 1990 auf der ganzen Welt Erfolge feiert.

DIE BESTEN PLÄTZCHEN DER WELT
19.12.2019 um 15:00 Uhr / Paderborn

Die besten Plätzchen der Welt

Weihnachtliches Puppenspiel von Rolf Bolt

im Foyer / ab 3 Jahren

Weihnachten steht vor der Tür. Doch das Fest der Liebe droht ineinem Fiasko zu enden. Der königliche Backofen hat den Dienst quittiert! Der gefräßige König hat nämlich einfach alle Plätzchen aufgegessen. Das hat den Ofen sehr wütend gemacht. Er streikt – und deshalb können keine neuen Plätzchen für das Weihnachtsfest gebacken werden.Um den Heiligen Abend doch noch irgendwie zu retten, schickt der König zwei Vagabunden los, die den Backofen zurückholen sollen. In den tief verschneiten Bergen finden sie ihn – nach wie vor zornig und kaum zu beruhigen. Wird es den Vagabunden gelingen, dem Backofen das Plätzchen-Backen wieder schmackhaft zu machen?

Rolf Bolt (*1963) studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, wo er das Puppenspiel für sich entdeckte. Seit 2014 realisiert er am Theater Paderborn das weihnachtliche Puppentheater im Foyer.

DIE BESTEN PLÄTZCHEN DER WELT
20.12.2019 um 15:00 Uhr / Paderborn

Die besten Plätzchen der Welt

Weihnachtliches Puppenspiel von Rolf Bolt

im Foyer / ab 3 Jahren

Weihnachten steht vor der Tür. Doch das Fest der Liebe droht ineinem Fiasko zu enden. Der königliche Backofen hat den Dienst quittiert! Der gefräßige König hat nämlich einfach alle Plätzchen aufgegessen. Das hat den Ofen sehr wütend gemacht. Er streikt – und deshalb können keine neuen Plätzchen für das Weihnachtsfest gebacken werden.Um den Heiligen Abend doch noch irgendwie zu retten, schickt der König zwei Vagabunden los, die den Backofen zurückholen sollen. In den tief verschneiten Bergen finden sie ihn – nach wie vor zornig und kaum zu beruhigen. Wird es den Vagabunden gelingen, dem Backofen das Plätzchen-Backen wieder schmackhaft zu machen?

Rolf Bolt (*1963) studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, wo er das Puppenspiel für sich entdeckte. Seit 2014 realisiert er am Theater Paderborn das weihnachtliche Puppentheater im Foyer.

DIE BESTEN PLÄTZCHEN DER WELT
21.12.2019 um 15:00 Uhr / Paderborn

Die besten Plätzchen der Welt

Weihnachtliches Puppenspiel von Rolf Bolt

im Foyer / ab 3 Jahren

Weihnachten steht vor der Tür. Doch das Fest der Liebe droht ineinem Fiasko zu enden. Der königliche Backofen hat den Dienst quittiert! Der gefräßige König hat nämlich einfach alle Plätzchen aufgegessen. Das hat den Ofen sehr wütend gemacht. Er streikt – und deshalb können keine neuen Plätzchen für das Weihnachtsfest gebacken werden.Um den Heiligen Abend doch noch irgendwie zu retten, schickt der König zwei Vagabunden los, die den Backofen zurückholen sollen. In den tief verschneiten Bergen finden sie ihn – nach wie vor zornig und kaum zu beruhigen. Wird es den Vagabunden gelingen, dem Backofen das Plätzchen-Backen wieder schmackhaft zu machen?

Rolf Bolt (*1963) studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, wo er das Puppenspiel für sich entdeckte. Seit 2014 realisiert er am Theater Paderborn das weihnachtliche Puppentheater im Foyer.

ZU DIR KOMMT ALLES FLEISCH
22.12.2019 um 18:00 Uhr / Paderborn

Zu dir kommt alles Fleisch

Eine progressive Selbstermächtigung zwischen Religion, Rape Culture und hegemonialer Männlichkeit nach Motiven von Mithu Sanyal und vielen anderen

Stückentwicklung von Fanny Brunner URAUFFÜHRUNG 

im Studio

Der Umstand ist seit Jahren bekannt – aber es passiert relativ wenig: Die katholische Kirche hat ein massives Missbrauchs-Problem! Kritiker*innen vermuten, dass die Ursache nicht nur in der rigiden Sexualmoral des Katholizismus zu suchen ist, sondern auch in der Organisationsstruktur der Kirche selbst. Aber das Thema Vergewaltigung hat die katholische Kirche nicht exklusiv. Sexualisierte Gewalt, keineswegs nur gegen Frauen, ist ein omnipräsentes Thema. Die Art, wie wir darüber reden, denken oder wie wir von Zeit zu Zeit unsere Rechtsprechung anpassen, sagt viel über die Stellung von Frauen, Homosexuellen, Trans-Menschen und nicht zuletzt von Kindern in der Gesellschaft.

Fanny Brunner inszenierte in der Spielzeit 2017/18 am Theater Paderborn Oliver Klucks Stück „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ nach der Autobiographie von Andreas Altmann.

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN
22.12.2019 um 15:30 Uhr / Paderborn

Die Bremer Stadtmusikanten

von Philipp Löhle, nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm URAUFFÜHRUNG

im Großen Haus / ab 6 Jahren

Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn – alle teilen das gleiche Schicksal: Sie sind alt, klapprig und schwach: Deshalb werden sie von ihren Besitzern vom Hof gejagt. In ihrer Not gründen die Tiere eine Bande – einer für alle, alle für einen. Der Plan: Zusammen werden sie nach Bremen gehen und dort als „Stadtmusikanten“ ihr Glück versuchen. Unterwegs machen die Tiere Halt in einem Wald, natürlich ein Wald voller Räuber. Schnell ändern sie ihren Plan und übernehmen das Räuberhaus – mit Musik, Solidarität und vielem mehr.

Schon in der letzten Spielzeit stand Philipp Löhle (*1978) mit einer Neuübersetzung von „Little Voice“ und der Bearbeitung von Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ auf dem Spielplan des Theater Paderborn. Jetzt hat er für das Theater Paderborn eine neue, frische Fassung der „Bremer Stadtmusikanten“ geschaffen.

NUR EIN TAG
26.12.2019 um 15:00 Uhr / Paderborn

Nur ein Tag

Kinderstück von Martin Baltscheit

im Theatertreff / ab 4 Jahren

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen! Jetzt müssen sie feststellen, dass die Fliege bezaubernd ist. Doch wer sagt ihr, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Wildschwein und Fuchs greifen zu einer Notlüge: Sie behaupten, der Fuchs würde den heutigen Tag nicht überleben. Die junge Fliege beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – inklusive des großen Glücks!

Das vielfach ausgezeichnete Multitalent Martin Baltscheit (*1965) überzeugt als Autor, Regisseur und Sprecher zugleich. 2007 wurde „Nur ein Tag” uraufgeführt – seitdem hat das Kindertheaterstück eine steile Karriere hingelegt. 2014 erschien die Hörspielfassung und wurde als „Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres” ausgezeichnet.

MONDSÜCHTIG
26.12.2019 um 18:00 Uhr / Paderborn

Mondsüchtig

Liederabend URAUFFÜHRUNG

im Studio

Die letzte bemannte Mondmission ist 47 Jahre her. 12 Menschen  setzten bisher ihren Moonboot auf den Himmelskörper. Aber seit1972 wurde dort keine Flagge mehr gehisst – bis jetzt: Der Monderlebt ein Comeback – als exklusives Reiseziel! Visum oder Reisepass werden nicht benötigt, es gibt keine Gesundheitsrisiken und trotz der komplizierten Anreise gilt der Mond als sicheres Reiseziel. Durch die fehlende Atmosphäre und Wolken hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sterne – was gibt es also Romantischeres, als nach einem anstrengenden Arbeitstag auf Erden hinauf zu düsen, sich in den Mondstaub zu legen und ein paar Lieder zu trällern?

Katharina Kreuzhage (Regie) und Peter Stolle (musikalische Leitung)leben nicht hinter dem Mond und gehen mit Ihnen und denbesten Mond-Hits aller Zeiten auf eine galaktische Reise.

MONDSÜCHTIG
27.12.2019 um 18:00 Uhr / Paderborn

Mondsüchtig

Liederabend URAUFFÜHRUNG

im Studio

Die letzte bemannte Mondmission ist 47 Jahre her. 12 Menschen  setzten bisher ihren Moonboot auf den Himmelskörper. Aber seit1972 wurde dort keine Flagge mehr gehisst – bis jetzt: Der Monderlebt ein Comeback – als exklusives Reiseziel! Visum oder Reisepass werden nicht benötigt, es gibt keine Gesundheitsrisiken und trotz der komplizierten Anreise gilt der Mond als sicheres Reiseziel. Durch die fehlende Atmosphäre und Wolken hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sterne – was gibt es also Romantischeres, als nach einem anstrengenden Arbeitstag auf Erden hinauf zu düsen, sich in den Mondstaub zu legen und ein paar Lieder zu trällern?

Katharina Kreuzhage (Regie) und Peter Stolle (musikalische Leitung)leben nicht hinter dem Mond und gehen mit Ihnen und denbesten Mond-Hits aller Zeiten auf eine galaktische Reise.

JUGEND OHNE GOTT
28.12.2019 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
29.12.2019 um 19:30 Uhr / Paderborn

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

von Edward Albee

Deutsch von Alissa und Martin Walser

im Großen Haus

Nach der Party ist vor der Party: Martha und George haben bei Bekannten schon ganz ordentlich getankt, jetzt lassen sie zu Hause den Abend – oder vielmehr die Nacht – mit einem neuen Kollegen von George und dessen Frau „ausklingen“. Enthemmt durch mehr und immer mehr Alkohol präsentieren George und Martha ihren Gästen die tiefen Wunden, die sie sich gegenseitig in langen Ehejahren geschlagen haben und ziehen das deutlich jüngere Pärchen in einen Strudel von Verachtung, Sadismus und wechselseitiger Abhängigkeit.

Edward Albees (1928-2016) „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ist sein bekanntestes Stück und wurde 1966 mit Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen verfilmt

THE BLACK RIDER The Casting of the Magic Bullets
31.12.2019 um 20:00 Uhr / Paderborn

The Black Rider The Casting of the Magic Bullets 

Musik und Gesangstexte von Tom Waits, Regie und Stage Design der Originalproduktion von Robert Wilson, Original Orchestration von Tom Waits und Greg Cohen, Buch von William S. Burroughs

Dramaturgie von Wolfgang Wiens

im Großen Haus

Ein richtiger Mann muss schießen können! Findet jedenfalls der Vater des schönen Käthchen und will ihre Hand nur dem treffsichersten Schützen geben. Der Amtsschreiber Wilhelm ist schwer in Käthchen verliebt, prinzipiell auch zu allem bereit, aber leider zu nichts in der Lage: Alle seine geheimen Schussübungen scheitern kläglich. Da kommt ihm der mysteriöse Stelzfuß mit Zaubergeschossen zu Hilfe – Kugeln, die niemals ihr Ziel verfehlen! Der einzige Haken: Das Ziel der letzten Kugel kann der Schütze nicht selbst bestimmen…

Die Freischütz-Sage erlangte bereits durch Carl Maria von Webers (1786-1826) Oper Weltruhm. Knappe 170 Jahre später wagte sich Rocklegende Tom Waits (*1949) an den Stoff. Herausgekommen ist eine ungeheure Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen – ein musikalischer Höllenritt, der seit 1990 auf der ganzen Welt Erfolge feiert.

THE BLACK RIDER The Casting of the Magic Bullets
31.12.2019 um 16:00 Uhr / Paderborn

The Black Rider The Casting of the Magic Bullets 

Musik und Gesangstexte von Tom Waits, Regie und Stage Design der Originalproduktion von Robert Wilson, Original Orchestration von Tom Waits und Greg Cohen, Buch von William S. Burroughs

Dramaturgie von Wolfgang Wiens

im Großen Haus

Ein richtiger Mann muss schießen können! Findet jedenfalls der Vater des schönen Käthchen und will ihre Hand nur dem treffsichersten Schützen geben. Der Amtsschreiber Wilhelm ist schwer in Käthchen verliebt, prinzipiell auch zu allem bereit, aber leider zu nichts in der Lage: Alle seine geheimen Schussübungen scheitern kläglich. Da kommt ihm der mysteriöse Stelzfuß mit Zaubergeschossen zu Hilfe – Kugeln, die niemals ihr Ziel verfehlen! Der einzige Haken: Das Ziel der letzten Kugel kann der Schütze nicht selbst bestimmen…

Die Freischütz-Sage erlangte bereits durch Carl Maria von Webers (1786-1826) Oper Weltruhm. Knappe 170 Jahre später wagte sich Rocklegende Tom Waits (*1949) an den Stoff. Herausgekommen ist eine ungeheure Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen – ein musikalischer Höllenritt, der seit 1990 auf der ganzen Welt Erfolge feiert.

JUGEND OHNE GOTT
02.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
03.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

von Edward Albee

Deutsch von Alissa und Martin Walser

im Großen Haus

Nach der Party ist vor der Party: Martha und George haben bei Bekannten schon ganz ordentlich getankt, jetzt lassen sie zu Hause den Abend – oder vielmehr die Nacht – mit einem neuen Kollegen von George und dessen Frau „ausklingen“. Enthemmt durch mehr und immer mehr Alkohol präsentieren George und Martha ihren Gästen die tiefen Wunden, die sie sich gegenseitig in langen Ehejahren geschlagen haben und ziehen das deutlich jüngere Pärchen in einen Strudel von Verachtung, Sadismus und wechselseitiger Abhängigkeit.

Edward Albees (1928-2016) „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ist sein bekanntestes Stück und wurde 1966 mit Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen verfilmt

MONDSÜCHTIG
04.01.2020 um 18:00 Uhr / Paderborn

Mondsüchtig

Liederabend URAUFFÜHRUNG

im Studio

Die letzte bemannte Mondmission ist 47 Jahre her. 12 Menschen  setzten bisher ihren Moonboot auf den Himmelskörper. Aber seit1972 wurde dort keine Flagge mehr gehisst – bis jetzt: Der Monderlebt ein Comeback – als exklusives Reiseziel! Visum oder Reisepass werden nicht benötigt, es gibt keine Gesundheitsrisiken und trotz der komplizierten Anreise gilt der Mond als sicheres Reiseziel. Durch die fehlende Atmosphäre und Wolken hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sterne – was gibt es also Romantischeres, als nach einem anstrengenden Arbeitstag auf Erden hinauf zu düsen, sich in den Mondstaub zu legen und ein paar Lieder zu trällern?

Katharina Kreuzhage (Regie) und Peter Stolle (musikalische Leitung)leben nicht hinter dem Mond und gehen mit Ihnen und denbesten Mond-Hits aller Zeiten auf eine galaktische Reise.

JUGEND OHNE GOTT
05.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

ZU DIR KOMMT ALLES FLEISCH
05.01.2020 um 18:00 Uhr / Paderborn

Zu dir kommt alles Fleisch

Eine progressive Selbstermächtigung zwischen Religion, Rape Culture und hegemonialer Männlichkeit nach Motiven von Mithu Sanyal und vielen anderen

Stückentwicklung von Fanny Brunner URAUFFÜHRUNG 

im Studio

Der Umstand ist seit Jahren bekannt – aber es passiert relativ wenig: Die katholische Kirche hat ein massives Missbrauchs-Problem! Kritiker*innen vermuten, dass die Ursache nicht nur in der rigiden Sexualmoral des Katholizismus zu suchen ist, sondern auch in der Organisationsstruktur der Kirche selbst. Aber das Thema Vergewaltigung hat die katholische Kirche nicht exklusiv. Sexualisierte Gewalt, keineswegs nur gegen Frauen, ist ein omnipräsentes Thema. Die Art, wie wir darüber reden, denken oder wie wir von Zeit zu Zeit unsere Rechtsprechung anpassen, sagt viel über die Stellung von Frauen, Homosexuellen, Trans-Menschen und nicht zuletzt von Kindern in der Gesellschaft.

Fanny Brunner inszenierte in der Spielzeit 2017/18 am Theater Paderborn Oliver Klucks Stück „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ nach der Autobiographie von Andreas Altmann.

JUGEND OHNE GOTT
10.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

JUGEND OHNE GOTT
11.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

ZU DIR KOMMT ALLES FLEISCH
11.01.2020 um 18:00 Uhr / Paderborn

Zu dir kommt alles Fleisch

Eine progressive Selbstermächtigung zwischen Religion, Rape Culture und hegemonialer Männlichkeit nach Motiven von Mithu Sanyal und vielen anderen

Stückentwicklung von Fanny Brunner URAUFFÜHRUNG 

im Studio

Der Umstand ist seit Jahren bekannt – aber es passiert relativ wenig: Die katholische Kirche hat ein massives Missbrauchs-Problem! Kritiker*innen vermuten, dass die Ursache nicht nur in der rigiden Sexualmoral des Katholizismus zu suchen ist, sondern auch in der Organisationsstruktur der Kirche selbst. Aber das Thema Vergewaltigung hat die katholische Kirche nicht exklusiv. Sexualisierte Gewalt, keineswegs nur gegen Frauen, ist ein omnipräsentes Thema. Die Art, wie wir darüber reden, denken oder wie wir von Zeit zu Zeit unsere Rechtsprechung anpassen, sagt viel über die Stellung von Frauen, Homosexuellen, Trans-Menschen und nicht zuletzt von Kindern in der Gesellschaft.

Fanny Brunner inszenierte in der Spielzeit 2017/18 am Theater Paderborn Oliver Klucks Stück „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ nach der Autobiographie von Andreas Altmann.

MONDSÜCHTIG
12.01.2020 um 18:00 Uhr / Paderborn

Mondsüchtig

Liederabend URAUFFÜHRUNG

im Studio

Die letzte bemannte Mondmission ist 47 Jahre her. 12 Menschen  setzten bisher ihren Moonboot auf den Himmelskörper. Aber seit1972 wurde dort keine Flagge mehr gehisst – bis jetzt: Der Monderlebt ein Comeback – als exklusives Reiseziel! Visum oder Reisepass werden nicht benötigt, es gibt keine Gesundheitsrisiken und trotz der komplizierten Anreise gilt der Mond als sicheres Reiseziel. Durch die fehlende Atmosphäre und Wolken hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sterne – was gibt es also Romantischeres, als nach einem anstrengenden Arbeitstag auf Erden hinauf zu düsen, sich in den Mondstaub zu legen und ein paar Lieder zu trällern?

Katharina Kreuzhage (Regie) und Peter Stolle (musikalische Leitung)leben nicht hinter dem Mond und gehen mit Ihnen und denbesten Mond-Hits aller Zeiten auf eine galaktische Reise.

Die Farbe des Morgens an der Front
18.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

von Mustafa Can

Deutsch von Jana Hallberg 

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG 

im Studio

Die Gutenacht-Geschichten, die ihnen ihre Großväter und Väter erzählthaben, handelten von Gewehren und Granaten. Nun ist auchder Alltag von Julia, Zelal, Suzan und Ester geprägt von Gewalt und Zerstörung. Wie immer gibt es nicht genügend Holz für Särge an der Front, während in diesem Krieg die junge Soldatinnen versuchen, sich zwischen den Gefechten an alltäglichen Ritualen festzuhalten. Doch auch beim kurzen Heimaturlaub sind Tod und Blut allgegenwärtig. Die erlebten Grausamkeiten entfremden die jungen Frauenvon den zu Hause Gebliebenen. Am Ende überwiegt die Hoffnung auf Frieden, irgendwann.

Der Journalist und Schriftsteller Mustafa Can wurde 1969 im kurdischen Dorf Kurekan in der Türkei geboren und wuchs in Schweden auf. Cans erstes Stück basiert auf Erzählungen junger Soldatinnen, die er während des Krieges in Kobane und im syrischen Kurdistan an der Front begleitete.

JUGEND OHNE GOTT
19.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

Die Farbe des Morgens an der Front
26.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

von Mustafa Can

Deutsch von Jana Hallberg 

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG 

im Studio

Die Gutenacht-Geschichten, die ihnen ihre Großväter und Väter erzählthaben, handelten von Gewehren und Granaten. Nun ist auchder Alltag von Julia, Zelal, Suzan und Ester geprägt von Gewalt und Zerstörung. Wie immer gibt es nicht genügend Holz für Särge an der Front, während in diesem Krieg die junge Soldatinnen versuchen, sich zwischen den Gefechten an alltäglichen Ritualen festzuhalten. Doch auch beim kurzen Heimaturlaub sind Tod und Blut allgegenwärtig. Die erlebten Grausamkeiten entfremden die jungen Frauenvon den zu Hause Gebliebenen. Am Ende überwiegt die Hoffnung auf Frieden, irgendwann.

Der Journalist und Schriftsteller Mustafa Can wurde 1969 im kurdischen Dorf Kurekan in der Türkei geboren und wuchs in Schweden auf. Cans erstes Stück basiert auf Erzählungen junger Soldatinnen, die er während des Krieges in Kobane und im syrischen Kurdistan an der Front begleitete.

JUGEND OHNE GOTT
30.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

ZU DIR KOMMT ALLES FLEISCH
30.01.2020 um 18:00 Uhr / Paderborn

Zu dir kommt alles Fleisch

Eine progressive Selbstermächtigung zwischen Religion, Rape Culture und hegemonialer Männlichkeit nach Motiven von Mithu Sanyal und vielen anderen

Stückentwicklung von Fanny Brunner URAUFFÜHRUNG 

im Studio

Der Umstand ist seit Jahren bekannt – aber es passiert relativ wenig: Die katholische Kirche hat ein massives Missbrauchs-Problem! Kritiker*innen vermuten, dass die Ursache nicht nur in der rigiden Sexualmoral des Katholizismus zu suchen ist, sondern auch in der Organisationsstruktur der Kirche selbst. Aber das Thema Vergewaltigung hat die katholische Kirche nicht exklusiv. Sexualisierte Gewalt, keineswegs nur gegen Frauen, ist ein omnipräsentes Thema. Die Art, wie wir darüber reden, denken oder wie wir von Zeit zu Zeit unsere Rechtsprechung anpassen, sagt viel über die Stellung von Frauen, Homosexuellen, Trans-Menschen und nicht zuletzt von Kindern in der Gesellschaft.

Fanny Brunner inszenierte in der Spielzeit 2017/18 am Theater Paderborn Oliver Klucks Stück „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ nach der Autobiographie von Andreas Altmann.

Die Farbe des Morgens an der Front
31.01.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

von Mustafa Can

Deutsch von Jana Hallberg 

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG 

im Studio

Die Gutenacht-Geschichten, die ihnen ihre Großväter und Väter erzählthaben, handelten von Gewehren und Granaten. Nun ist auchder Alltag von Julia, Zelal, Suzan und Ester geprägt von Gewalt und Zerstörung. Wie immer gibt es nicht genügend Holz für Särge an der Front, während in diesem Krieg die junge Soldatinnen versuchen, sich zwischen den Gefechten an alltäglichen Ritualen festzuhalten. Doch auch beim kurzen Heimaturlaub sind Tod und Blut allgegenwärtig. Die erlebten Grausamkeiten entfremden die jungen Frauenvon den zu Hause Gebliebenen. Am Ende überwiegt die Hoffnung auf Frieden, irgendwann.

Der Journalist und Schriftsteller Mustafa Can wurde 1969 im kurdischen Dorf Kurekan in der Türkei geboren und wuchs in Schweden auf. Cans erstes Stück basiert auf Erzählungen junger Soldatinnen, die er während des Krieges in Kobane und im syrischen Kurdistan an der Front begleitete.

JUGEND OHNE GOTT
01.02.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

JUGEND OHNE GOTT
06.02.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

Furor
20.03.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Studio

Ministerialdirigent Heiko Braubach ist Vollblutpolitiker und in der heißen Phase seines Wahlkampfes. Da kommt ihm ein Verkehrsunfall dazwischen: Dabei verletzt er einen jungen Mann so schwer,dass der sein Leben lang im Rollstuhl sitzen wird. Zwar ist Braubachim juristischen Sinne schuldlos, aber Jerome, der Cousin des Verletzten, ist entschlossen, sich nicht mit Politikerphrasen abspeisen zu lassen. Ein Schlagabtausch entspinnt sich: Auf der einen Seite der etablierte, pragmatische Politiker, auf der anderen Seite ein junger Mann mit extremer Positionen, die sich aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen.

Lutz Hübner (*1946) und Sarah Nemitz gehen in „Furor“ der Frage nach, wie demokratische Werte in unserer Gesellschaft erodieren und was politisches Handeln kompromittiert. Ein Stück, indem akute gesellschaftliche Phänomene wie Wutbürgertum, die Auswüchse der Gelbwesten-Bewegung, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones ihren Echoraum finden

Was ihr wollt
28.03.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
03.04.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
04.04.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
16.04.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
19.04.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
23.04.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
25.04.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
01.05.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
02.05.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
08.05.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
10.05.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Was ihr wollt
28.05.2020 um 19:30 Uhr / Paderborn

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.


Location bereitgestellt von: Kulturkurier