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Im neuen Roman der Journalistin, Autorin und Rechtswissenschaftlerin Özge Inan wird die literarische Öffentlichkeit selbst zum Schauplatz: Emma Rodenstock ist ein Phänomen; Kritik, Talkshows und Publikum reißen sich um die junge Dichterin aus der Unterschicht. Sie gibt der Debatte um Klassismus und Privilegien ein Gesicht. Bis Nazanin Esfahani, aufstrebende Journalistin, eine Unstimmigkeit in ihrer Geschichte findet. Sehr bald taucht auch eine zweite Lyrikerin auf, die Emmas Texte geschrieben haben will. Kann das wahr sein? Es wäre ein handfester Skandal. Auf ebenso hochunterhaltsame wie scharfsinnige Weise entlarvt Inan die Macht von Geschichten in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie.

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