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"Die Missachtung des Völkerrechts ist historisch kein neues Phänomen. Seit dem Westfälischen Frieden, der 1648 den Dreißigjährigen Krieg beendete, gab es immer wieder Phasen schwerer Krisen. Neu ist jedoch der moralische Anspruch, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg und den Nürnberger Prozessen entwickelt hat. Diese Maßstäbe lassen heutige Verstöße gravierender erscheinen. Zugleich hat der „Westen“ in den vergangenen Jahrzehnten selbst Glaubwürdigkeit verloren, etwa durch Rechtsbrüche im „Krieg gegen den Terror“. Das führte zu Doppelstandards, die bis heute nachwirken. Wer damals schwieg oder mittrug, muss sich heute nicht wundern, wenn diesen Ländern Inkonsequenz vorgeworfen wird."
In seinem neuen Buch „Ohnmacht des Völkerrechts“ zeichnet Prof. Dr. Christoph Safferling, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), diese Entwicklung nach und erklärt, was realistisch erwartet werden kann und warum die Lage nicht so hoffnungslos ist, wie sie scheint.

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München

24.04.2026
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