Ein Jahrhundert, gezeichnet von zwei Weltkriegen und der Zerbrechlichkeit des Seins. Alles beginnt mit einem Axthieb – ein Akt brutaler Rettung, der ein langes, hinkendes Leben zwischen Tragik und unverhoffter Schönheit einleitet.
Dieser Roman erzählt von einem störrischen, zärtlichen Menschen im Schatten der Geschichte. Es ist die Geschichte eines Mannes, der das Sterben sah und im hohen Alter doch noch das Lieben lernt, obwohl er nie dazu erzogen wurde. Ein furchtloser Blick in die Vergangenheit, der die großen Fragen unserer Gegenwart stellt: Wie bewahrt man sich inmitten von Zerstörung seine Menschlichkeit? Ein überwältigendes Epos über Schuld, Glück und das Wunder eines ganzen Lebens.

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Bei Hanser erschienen »Die Winter im Süden« (Roman, 2008), »Die englischen Jahre« (Roman, Neuausgabe 2008), »Das Handwerk des Tötens« (Roman, Neuausgabe 2010), »Die ganze Wahrheit« (Roman, 2010), »In der Luft« (Erzählungen, Neuausgabe 2011), »Eine Ahnung vom Anfang« (Roman, 2013), »In der freien Welt« (Roman, 2016), »Die kommenden Jahre« (Roman, 2018), »Als ich jung war« (Roman, 2019), »Der zweite Jakob« (Roman, 2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, sowie zuletzt »Vier Tage, drei Nächte« (Roman, 2022) und »Mehr als nur ein Fremder« (2023). Nominiert für den Leipziger Buchpreis 2026. Copyright Autor*innen Foto: Isolde Ohlbaum

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein