Lucy (4,6 Milliarden Jahre) - Premiere
von Gwendoline Soublin
Deutsch von Corinna Popp
Lucy Afarensis arbeitet an der Fisch-Theke im SuperRiesen-Supermarkt. Lucy legt auf, Lucy wiegt ab, Lucy tippt ein, Lucy klebt auf. Von früh bis spät, jeden Tag. Und jeden Tag wird sie für jeden Fehler von ihrem Vorgesetzten als Neandertalerin beleidigt. Als Lucy auf ihrer morgendlichen Busfahrt zur Arbeit die Tupperbox mit ihrem Mittagessen gestohlen wird, will sie die Diebe verfolgen und steigt aus dem Bus aus. Unbeabsichtigt
begibt sie sich auf einen Weg, der sie nicht nur komplett aus ihrem gewohnten Leben aussteigen lässt. Wie im Sog zieht es sie durch 4,6 Milliarden Jahre Menschheitsgeschichte zurück bis zum Beginn des Lebens auf dem Planeten Erde. Und noch weiter bis zu einem vielleicht neuen Urknall. Mit Humor und großer Poesie erzählt Gwendoline Soublin in ihrem Theaterstück die Geschichte einer Frau, die unter prekären Bedingungen lebt, und die der Geschichte unseres Planeten Erde. Die junge Regisseurin Julie Grothgar, die für ihre Inszenierung »Das eingebildete Tier« von Valère Novarina am Theater an der Ruhr in Mülheim in die Auswahl des Nachtkritik-
Theatertreffen gewählt wurde, stellt sich erstmals am Theater Aachen vor.
EN ↦ Lucy works at the fish counter in a supermarket. One day, she unwittingly embarks on a journey that takes her completely out of her normal life. With humour and great poetry, Gwendoline Soublin tells the story of a woman living in precarious conditions and the history of our planet Earth.
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