Weihnachtskonzert - In freudiger Erwartung
IN FREUDIGER ERWARTUNG II
- besinnliche adventlich-weihnachtliche Musik für Sopran, Viola und Orgel
mit dem Ensemble Santa Cecilia (Lübeck)
Zsuzsa Bereznai, Sopran / Semjon Kalinowsky, Viola / Konrad Kata, Orgel
Das Lübecker Trio präsentiert ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm mit Werken von J. S. Bach (Arie aus dem „Weihnachtsoratorium“), G. F. Haendel (Arie aus dem Oratorium „Messias“) sowie mit adventlichen und weihnachtlichen Liedern aus der Zeit des Barock, der Romantik und der frühen Moderne aus der Feder der Komponisten wie: H. v. Herzogenberg, P. Cornelius, H. Wolf, M. Reger, P. A. Yon und E. Mauersberger.
Kurze Weihnachtsgedichte und -geschichten sowie instrumentale Werke von C. Saint-Saëns, J. S. Bach, G. F. Haendel und H. Sitt und runden das abwechslungsreiche Programm ab. Nicht fehlen werden auch polnische Weihnachtslieder.
Dank einer ungewöhnlichen vokal-instrumentalen Besetzung können sich die Zuhörer auf ein besonderes Klangerlebnis freuen.
Das in Lübeck gegründete und international besetzte ENSEMBLE SANTA CECILIA hat mit seiner selten zu hörenden Besetzung und ausgefallenen Programmen bald das norddeutsche Publikum begeistern können. Das breite Repertoire des Ensembles umfasst Musik aus drei Jahrhunderten. Dazu gehören einerseits musikalische Raritäten für Originalbesetzung: Sopran, Viola und Orgel (Basso Continuo) und andererseits Bearbeitungen und Arrangements bekannter Werke der Musikliteratur
Zsuzsa Bereznai, Sopran
Die aus Budapest stammende Sopranistin Zsuzsa Bereznai schloß ihr Gesangsstudium an der Staatl. Hochschule für Musik in Freiburg bei Ingeborg Most und Bernd Göpfert 2003 mit Auszeichnung ab. Internationale Meisterkurse und weiterführende Studien brachten sie seit 2000 u.a. zu Ingrid Kremling, Charles Spencer, Ulf Bästlein, Jutta Bucelis-Dean, Anna Reynolds, Jean Cox, Emma Kirkby sowie Paul O´Dette.
Ihre Konzerttätigkeit, deren Repertoire einen weiten Bogen von der frühbarocken bis zur zeitgenössischen Musik spannt, führte sie über den deutschsprachigen Raum hinaus nach Ungarn, Frankreich, Italien bis nach Namibia.
In der Produktion „Klingender Opernführer“ sang sie 2006/07 die Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflِöte“. Die Taschenoper Lübeck verpflichtete sie 2008 für die drei Frauenrollen in „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am Lübecker Theater, wo sie ferner ebenfalls für die TOL die Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ sang, womit sie auch beim Rheingau Musik Festival zu hören war.
Im Buxtehude Festjahr 2007 sang sie mehrmals als Solistin in diversen Lübecker Kirchen. Regelmäßig gastiert sie bei den Bachtagen in Aschaffenburg.
Auch dem Liedgesang widmet sie sich mit Hingabe. Als Stimmbildnerin war sie 2001-2014 für die Lübecker Knabenkantorei und bis 2010 für die Mitglieder des Landesjugendchores Schleswig-Holstein tätig.
Zahlreiche CD-Aufnahmen, wie z.B. für den Hänssler-Verlag mit dem „Solistenensemble“ unter der Leitung von Gerhard Schnitter oder Solo-CDs zusammen mit dem Bariton Jan Westendorff dokumentieren ihr musikalisches Schaffen.
Das Ensemble Capella Ostinato, das sie im Jahr 2015 mitbegründete, ist ein gefragtes Ensemble für Musik der Renaissance und des Frühbarock. 2019 war das Ensemble mit einem Bach-Programm beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival zu Gast.
Semjon Kalinowsky, Viola
erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule
für Musik Lemberg und später an der Staatlichen Musikakademie Danzig.
Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig bei renomierten Festivals in Europa und Israel auf. Sein muskalisches Leben wurde stark geprägt durch eine langjährige und angeregte Duotätigkeit mit seiner Frau, der Pianistin, Bella Kalinowska. Er ist Mitglied beim Trio Arpeggione, eine regelmäßige Zusammenarbeit verband ihn mit den Organisten Torsten Laux und Franz Danksagmüller.
Zu den Höhepunkten der letzten Konzertsaisons gehörten seine Auftritte
bei solchen Festivals, wie: Wuppertaler Orgeltage, Orgelfestival Rønne,
IDO Düsseldorfer Orgelfestival, Bach-Tage Aachen, Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz, Jewish Musik Days in Haifa, Orgelsommer Lübeck, Orgelsommer Darmstadt, Pargas Orgeldagar, Het OrgelPark Amsterdam, Orgelfrühling Eisenstadt, Orgeltage Hohenems, Orgelfestival Svendborg, Kathedralfestival Brügge und Orgelfestival Malta.
Als Herausgeber hat Semjon Kalinowsky zahlreiche in Vergessenheit geratene Werke für Viola, deren Notenmanuskripte er in den europäischen Musikbibliotheken aufgespürt hat, bei namhaften Verlagen wie: Robert Lienau, Peters, Hofmeister, Schott, Strube und Bärenreiter veröffentlicht.
Semjon Kalinowsky spielt eine Viola von Johann Baptist Schweitzer, 1817.
Konrad Kata, Orgel
studierte Orgel bei Joachim Grubich an der Frédéric-Chopin-Musikakademie
in Warschau und bei Martin Haselböck an der Musikhochschule Lübeck (Diplome mit Auszeichnung).
Seine Ausbildung vertiefte er bei über 20 Meisterkursen, die er bei führenden europäischen Pädagogen absolviert hat.
1994 und 1995 erhielt er Prämien beim Lübecker Possehl-Musikpreis- Wettbewerb und 1996 bekam er den 3. Preis beim Johann-Heinrich- Schmelzer-Wettbewerb in Melk, Österreich.
1999-2009 erweiterte er seine Horizonte durch das Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der CAU zu Kiel.
Als Kammermusiker ist er Mitglied im Ensemble Sankt Cäcilia und ein gefragter Continuo-Spieler (Orgel und Cembalo) in verscheidenen Ensembles und Orchestern in Norddeutschland.
Seit mehreren Jahren verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Bratschisten, Semjon Kalinowsky.
Konrad Kata ist Organist in der Pfarrei „Zu den Lübecker Märtyrern“ in Lübeck.
Seit 1987 führt ihn eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker ins In- und Ausland. Rundfunk- und CD-Einspielungen begleiten seine musikalischen Aktivitäten.
Copyright: Semjon Kalinowski
Einlass: 16:00 Uhr