Zum 227. „Blauen Montag“ am 2. Februar 2026
überrascht der Kabarettist und Gastgeber Arnulf Rating sein Publikum wieder mit
einer wilden Mischung aus Comedians, Akrobaten, Musikern, Satirikern,
Lebenskünstlern, Slam-Poeten und ähnlichen Exzentrikern, Bekannten wie auch
Neuentdeckungen. Seit 1990 ist der „Blaue Montag“ die Schaubühne talentierter
Typen und originärer Persönlichkeiten, eine tempogeladene, schöne und schräge
Show, begleitet von wechselnden Live Bands. Seit 2004 übrigens als „Der Blaue Mittwoch“ auch im Kleist-Forum in Frankfurt/Oder.
Um 20 Uhr hebt sich der Vorhang im
Kabarett-Theater Die Wühlmäuse diesmal u.a. für Deutschlands ersten
iPad-Magier Andreas Axmann, den leidenschaftlichen
Stummfilm-Komponisten Stephan
Graf von Bothmer, für den
Diabolo-Breakdancer Söran Diabolista, für den vielseitigen
und scharfen Polit-Stand-Up Frowin, für den schlagfertigen Songwriter Michael
Krebs, für „großes
musikalisches Erzählkino“ mit dem Liedermacher Manfred
Maurenbrecher und für
den wortstarken Stand-Up-Kabarettisten Gernot
Voltz.
Die musikalische
Abendbegleitung übernehmen diesmal die Vocaphoniker mit Couplés und Liedern der 20er Jahre. Wie gewohnt
wird das Ganze von Arnulf Rating präsentiert und mit politischer Satire
gewürzt.
Tickets
gibt es ab 35,50 Euro unter karten@wuehlmaeuse.de,
telefonisch unter (030) 30 67 30 11 oder online
(ggf. zzgl. weiterer Kosten).
Der
Blaue Montag
Mit der Anzeige „Wir suchen
Kunstfurzer oder Leute, die andere 5 Minuten zum Lachen bringen“ nahm „Der
Blaue Montag“ 1989/1990 seinen Anfang im ehemaligen Quartier Latin
(heute Wintergarten), das Mitglieder der Musikgruppe BAP und der 3
Tornados (Arnulf Rating, Holger Klotzbach, Günter Thews) übernommen und zu
einem Varieté umgebaut hatten. Als das Quartier schließen musste,
organisierte Arnulf Ratings Maulhelden-Büro den „Blauen Montag“ nach einer
Pause bis 2005 wöchentlich im Tempodrom, die Show wurde dann für kurze
Zeit von Holger Klotzbach im TIPI am Kanzleramt beherbergt, bevor sie
2014 ins extra dafür umgebaute Kabarett-Theater Die Wühlmäuse umsiedelte
und dort seitdem etwa alle 2 Monate - außer in den Sommerferien - zu sehen ist.
Aus der Taufe gehoben als Erneuerung
des damals etwas verstaubten Varietés wurde „Der Blaue Montag“ ein Tummelplatz, Entwicklungslabor
und Abbild der wilden, extravaganten Kleinkunstszene Berlins. Er versammelt
Typen, Lebenskünstler, Originale des Großstadtdschungels, die - jeder für ein
paar Minuten - die Möglichkeit haben zu begeistern, zu provozieren, den Atem zu
rauben. Kleinkunst kombiniert mit anspruchsvollem, politischem Kabarett – die
Show greift weit über die Grenzen des Genres, bietet Platz für
Artistik/Akrobatik, Comedy, Gesang, Musik, Theater, Zauberer – aber auch Talk
oder Lesung. Viele bekannte Künstler standen beim „Blauen Montag“ schon – teils
noch in ihren Anfangszeiten - im Rampenlicht.