Würdest du einen Raum betreten, in dem du die Kontrolle abgeben müsstest? Loslassen. Einfach loslassen. Und träumen … dürfen. Aber wovon genau? Wofür? Und vor allem: Mit welcher Kraft?

Die Gesellschaft will uns rational und voller Selbstkontrolle. Jede Minute soll getaktet, geplant und voll ausgeschöpft werden. Da trauen wir uns manchmal nicht mehr zu träumen und all die komplexen Gefühle zuzulassen, die damit verbunden sind. Woher also nehmen wir die Energie, Kunst zu machen, politische Visionen zu entwickeln und das „Unmögliche“ zu imaginieren?

In Weaving Dreams greift eine Gruppe junger Erwachsener diese Frage auf und begibt sich auf die Suche nach den Möglichkeiten des Träumens und nimmt sich die Zeit zu experimentieren und politische Visionen zu formulieren. Unter der Spielleitung von Schauspieler*in Sisi Bo’wale haben sich die Teilnehmer*innen der akademie der autodidakten mit dem Träumen als politische Praxis beschäftigt. Diese Praxis ist keinesfalls neu, denn Schwarze Communities und Communities of Color haben sich oft, gerade in Zeiten der Beunruhigung, der Angst oder des Grauens, bedient. Aus diesem Wissen bauen die Teilnehmenden auf. Das Ergebnis ist eine Performance, die uns auf eine Reise ins Universum des Unbewussten mitnimmt. Hier bieten sie uns ihr eigenes Vokabular des Imaginären, aber fragen uns auch - mit Neugierde und Vertrauen - den Raum mit ihnen zu betreten. Und weiterzubauen.


Foto: Zé de Paiva

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Willi Weitzel