Zum 400. Todestag von John Dowland
Werke von Dowland und seinen Zeitgenossen Cipriano de Rore, Adrian Willaert, Thomas Campion, Johann Krüger u.a.

Im 16. und 17. Jahrhundert veränderten visionäre Astronomen wie Tycho Brahe, Johannes Kepler oder Galileo Galilei mit naturwissenschaftlichen Methoden den Blick des Menschen auf den Kosmos und seinen Platz darin grundlegend. Doch Astronomie, Astrologie und Theologie waren noch eng miteinander verbunden und im Glauben der Menschen tief verwurzelt (Kepler erstellte mehr als achthundert Horoskope!). Das Programm dieses Konzerts zum 400. Todestag des elisabethanischen Komponisten John Dowland, der am 20. Februar 1626 in Blackfriars (London) begraben wurde, entführt das Publikum in eine Zeit, als die Sterne den Tages- und Lebensrhythmus der Menschen bestimmten. Drei Phasen des Tagesablaufs beschreiben die Werke von John Dowland und seinen Zeitgenossen: Abend, Nacht und Morgen. Die Gestirne sind wiederkehrende Leitmotive in der Dichtung und Musik dieser Epoche. Sie stehen für das Schicksal und vergegenwärtigen die Vergänglichkeit. Auch John Dowland nimmt in seinen Kompositionen immer wieder Bezug auf die allegorischen Figuren der Zeit und des Schicksals.

Ensemble astrophil & stella
Charlotte Nachtsheim, Sopran
Mira Lange, Virginale der Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey
Guilherme Barroso, Laute und Renaissance-Gitarre
Johanna Bartz, Renaissance-Traversflöte und Leitung

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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