Mittwoch, 10.02.2021
um 18:00 Uhr

THEATER THIKWA
Fidicinstraße 40
10965 Berlin



/// Diese Veranstaltung findet digital statt – Tickets für den Zugang zum Videostream mit Audiodeskription erhalten Sie hier. Video abrufbar am Veranstaltungstag von 18 bis 24 Uhr. /// Die Preiskategorie ist selbstverantwortlich und solidarisch frei wählbar. ///

Es ist nicht einfach, in einem Körper zu stecken, der Ja sagt, aber gleichzeitig auch Vielleicht. Vertigo heißt Schwindel – das unsichere Terrain auf dem man herumschliddert, wenn man sich zu Anderen in Beziehung setzen soll. In Vertigo beschreiben Menschen sich und ihre Äußerungsmöglichkeiten, denen man unterstellt, Autisten zu sein. Eine Untersuchung der Innenräume und ihrer Peripherie, gerne mit einem Rap zwischendurch, mit Tanz und Beat-Boxing oder einem Manga-Superhelden. Mythos Autismus: Während SIE gucken, was bei uns nicht stimmt, gucken wir, was bei DENEN anders ist. Ein ernsthaft leichtes Break-Beat-Oratorium des Daseins.

Von und mit: Max Edgar Freitag, Frank Schulz | Live-Musik: Alexander Maulwurf, Louis Edler | Bühne: Isolde Wittke | Grafik Spirale: Dirk Lebahn | Kostüme: Pablo Alarcón | Lichtdesign: Katri Kuusimäki | Konzept und Regie: Gerd Hartmann | Foto: David Baltzer

Streaming Vimeo-Video mit Audiodeskription abrufbar zwischen 18 und 24 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

25.02.2021
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

25.02.2021
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

25.02.2021
Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

25.02.2021
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2. Lockdown
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Kulturhaus Osterfeld - Solidaritätsticket (es findet keine Veranstaltung statt) - #seidabei
Im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim findet die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene Spielraum. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Sparten, künstlerische und kulturelle Projekte sowie Theaterproduktionen. Kurse und Treffs zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen runden die Palette der vielfältigen Möglichkeiten des Kulturhauses ab.

Die Marke Soziokultur „fördert bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler. Sie sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“ (Statistikbericht Soziokultur) Soziokulturelle Zentren sind offen für andere Formen von Kultur, machen Angebote für Menschen, die selbst kulturell und künstlerisch aktiv werden, greifen gesellschaftliche Themen, politische Fragen und Inhalte auf, stellen Raum für Präsentationen und künstlerische Produktionen bereit, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, organisieren kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bilden nachhaltig agierende Netzwerke. Allein das Kulturhaus Osterfeld arbeitet mit über 70 Partnern (Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen) in Netzwerken zusammen.

Seit der Eröffnung am 2. September 1994 entwickelte sich „das Osterfeld“ zum größten Kultur- und Kommunikationszentrum der Region. Jährlich nehmen normalerweise bis zu 150.000 Besucher und Nutzer die Aktivitäten des Kulturhauses wahr. Bei Kursen, Treffs und Theaterproben finden pro Tag durchschnittlich über 12 Belegungen statt.

Mit einem Spendenticket sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin, im Rahmen der Möglichkeiten, und auch in Zukunft ein breit gefächertes, soziokulturelles Programm anbieten können.
Speyer.Kultur.Support.Ticket. - #seidabei #speyermachtsichstarkfürdieszene
Die Situation für Kulturschaffende und die Veranstaltungsbranche in Speyer ist nach wie vor für viele existenzbedrohend. Ausgefeilte Hygienekonzepte, reduzierte Sitzpläne, Kontakterfassung, Lüftungsgeräte, Desinfektions-Stationen haben geholfen und dennoch ist die Kultur von einem zweiten Lockdown betroffen. Theater, Museen, Galerien, Kinos, Veranstaltungsstätten mussten wieder schließen. Erneut fallen Veranstaltungen aus, das wird auch in den nächsten Wochen so weiter gehen.
Dies beeinträchtigt weiterhin massiv die Lebensgrundlage freischaffender Künstler*innen. Deshalb ist es auch in den kommenden Monaten außerordentlich wichtig, die Speyerer Kulturszene zu unterstützen. Das bedeutet konkret, Kulturprojekte zu fördern und Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen – natürlich im Rahmen der jeweils geltenden Corona-Verordnungen -, die ohne finanzielle Hilfe in Zeiten von Corona nicht realisierbar sind. „Speyer.Kultur.Support“ wird sich deshalb erneut für die Szene stark machen und freischaffende Speyerer Künstler*innen unterstützen.

Für viele Speyererinnen und Speyerer ist Kultur eine Herzensangelegenheit. Auch sie können einen Beitrag leisten und im Rahmen ihrer eigenen finanziellen Möglichkeiten helfen. Erwerben Sie Kultur.Support.Tickets und unterstützen Sie den "Härtefonds Kultur". Alle Spendeneinnahmen kommen den Solo-Selbstständigen im Kulturbereich zugute.

Für Zuwendungen bis zu 200 € genügt es, dem Finanzamt mit der Steuererklärung den Bareinzahlungsbeleg oder einen Kontoauszug vorzulegen. Für Zuwendungen über 200 € ist als Nachweis eine von der Stadt Speyer ausgestellte Zuwendungsbestätigung erforderlich, die wir Ihnen gerne schicken.

http://www.speyer.de/kultursupport

Speyer

25.02.2021
Tickets
ab 25,00 €
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegründet 1765 als fünfte in der Reihe der weltweiten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen).

Die Schau im Historischen Waisenhaus führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

Zu einem Rundgang durch die Online-Ausstellung laden wir Sie ganz bequem von zu Hause aus ein.

Di-So, feiertags 10-17 Uhr, außer 24.-26.12.2020 und 31.12.2020/1.1.2021

Halle

25.02.2021
Langenargener Festspiele | #seidabeiSoliTicket - Spendenaktion
Solidaritätsticket der Langenargener Festspiele – Sommertheater am Bodensee

Liebe Theaterfreunde,

Die Corona-Pandemie bringt so ziemlich alles durcheinander: Anstatt unsere dritte Festspielzeit – vom 04. Juli bis 09. August 2020 – auszutragen, haben wir das Programm auf die vierte Festspielzeit – 26. Juni bis 08. August 2021 – übertragen.
Durch die Verschiebung des Programms fehlen uns sämtliche Einnahmen, weshalb wir besonders jetzt auf jede Unterstützung angewiesen sind.

Wie Ihr uns unterstützen könnt?
Die Veranstaltung #seidabeiSoliTicket ist eine fiktive Veranstaltung von uns. Stellt Euch vor Ihr seid voller Vorfreude auf dem Festspielgelände angekommen. Ein perfekter Sommertag für einen Festspielbesuch. Der See glitzert in der Sonne. Spannung liegt im Zuschauerraum auf die gleich beginnende Aufführung. – All unsere Angebote samt Getränke und Snacks könnt Ihr "imaginär" hier direkt im Webshop buchen ohne tatsächliche Gegenleistung.

Euer Beitrag kommt uns – dem Langenargener Festspiele e. V. – als Spende zugute für folgenden Zweck:

- für die Soloselbstständig beschäftigen Künstler
- für die Durchführung der theaterpädagogischen Workshops für Schulen und Freizeiten
- für die laufenden Kosten im Verwaltungs-/ Organisationsbereich

Unsere jungen Festspiele haben schon viele Hürden genommen. So nehmen wir auch
diese, weil wir alle gemeinsam eines wollen:
Euch auch zukünftig unterhaltsame, tiefgründige und emotionale Theatervorstellungen bieten und zwar für die ganze Familie. Darüber hinaus liegt es uns am Herzen weiterhin unsere erfolgreichen theaterpädagogischen Workshops anbieten zu können, um damit kulturelle Bildung im Rahmen der Langenargener Festspiele möglich zu machen.

Wir freuen uns, wenn wir wieder für Euch spielen dürfen. Auf unserer Internetseite findet Ihr unsere aktuellen Veranstaltungsinformationen, darunter auch die Aufführungstermine für den kommenden Festspielsommer 2021.

Herzlichst Euer Langenargener Festspielverein mit Team

Hinweis:
Weitere Informationen zur Unterstützung der Langenargener Festspiele, auch bezüglich einer Spendenquittung gibt es online unter
http://festspielpartnerwerden.langenargener-festspiele.de – Informationen zur Aktion #seidabei von Reservix unter Weblink https://ticketmagazin.reservix.de/seidabeisoliticket-unterstuetze-die-eventbranche/

Langenargen

25.02.2021
Tickets
ab 25,00 €
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

"Visible light" /"sichtbares Licht" Gemälde von MARIA LUISA ENGELS in Wiesbaden

65 Arbeiten der spanischen Künstlerin Maria Luisa Engels können ab dem 07.12.2020 in die geräumige und schöne "Villa Justitia" (Wiesbaden) besichtigt werden. Parallel können Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung hier besichtigen.

Die Arbeiten sind zwischen 2010 und 2020 entstanden, haben verschiedenen Größen und zeigen unterschiedlichen Techniken.

Maria Luisa Engels wurde in Oviedo (Spanien), geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugendjahre. 1992 zieht Maria Luisa zunächst nach Maastricht (Niederlande) und danach nach Dortmund. Seit 1998 wohnt sie bei Frankfurt am Main. Ihre Leidenschaft zur Malerei beginnt, als sie noch Studentin ist und ihre Mutter ihr die ersten Malutensilien schenkt.

1989 entdeckt Maria Luisa die Ölmalerei für sich und hat sich seitdem autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken weiterentwickelt (Aquarell, Acryl und Strukturpaste). Seit 2011 erfolgt die regelmäßige Beschäftigung als Künstlerin.

Maria Luisa Engels experimentiert gerne mit unterschiedlichen Materialien, wobei bis jetzt Acryl auf Leinwand ihr bevorzugtes Medium ist. Ihr Stil ist realistisch-koloristisch mit großer Detailtiefe, die Farben sind intensiv und kräftig. Die Themen sind vielseitig: Natur- und Stadtlandschaften, Menschen und Tiere. Die Themeninhalte sind inspiriert von Reisen, die sie rund um die Welt unternimmt, von Südamerika bis Japan.

Trotz der derzeitigen Einschränkungen können die Werke nach Voranmeldung (unter 0151 72333446) vom 7. Dezember bis zum 16. März 2021 besichtigt werden.


Die Vernissage findet am 16.01.2021 von 15:30-17:00 statt.

Die Werk können vorher besichtigt und käuflich erworben werden.

Besuchen Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung mit Bildkatalog.


Villa Justitia:

Uhlandstrasse 4,

65189 Wiesbaden ,

Tel. (0611) 450 2312.

Email: bcp@villa-justitia.com)

Wiesbaden

25.02.2021
Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text- Bild- Kuriositäten

Vorerst ab 22.12.20 digital zu sehen.

Die Ausstellung „Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text – Bild – Kuriositäten“, deren Eröffnung mehrfach verschoben wurde, steht und hängt völlig fertig, nur das Licht ist noch aus. Am 22. Dezember, haben wir sie, da nicht anders möglich, digital eröffnet. So wird, wenn das Haus weiter geschlossen bleiben muss, auf der Homepage und auf dem youtube-Kanal des Gleimhauses immer mal wieder ein Kurzfilm/Video über die Ausstellung veröffentlicht. Da ein Besuch auch im Februar nicht möglich sein wird, haben wir mit unseren Führungen und Veranstaltungen ins digitale Format gewechselt.

Wer kennt sie nicht, die phantasievollen Geschichten des Mannes, der oft als ‚Lügenbaron‘ bezeichnet wird. Der Geburtstag der historischen Persönlichkeit Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 - 1797) hat sich unlängst zum 300. Mal gejährt. Aus diesem Münchhausen ist eine literarische Figur geworden. Gleims Zeitgenossen, Rudolf Erich Raspe und Gottfried August Bürger, haben die Münchhausen-Geschichten berühmt gemacht und den Startschuss dafür gesetzt, dass der Tausendsassa Münchhausen in der ganzen Welt bekannt wurde.

Unsere in Kooperation mit der Münchhausen-Bibliothek Zürich entstandene Ausstellung widmet sich Münchhausen auf vielfältige Weise. Überblicksweise wird die Gesamtheit der Phänomene vorgestellt, die mit „Münchhausen“ zu tun haben, etwa in der Medizin und Philosophie oder auch als Motiv bei Zigarrenbauchbinden, Schlüsselanhängern, Zinnfiguren etc. Im Mittelpunkt stehen jedoch Raspe und Bürger und vor allem die literarischen Geschichten und ihre Illustrationen.

10:00 - 16:00 Uhr

Halberstadt

25.02.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

25.02.2021
Crawlers

»CRAWLERS« ist ein anonymes Kollektiv sozialer Bots, die Daten von BenutzerInnen sammeln und ein unheimliches paralleles soziales Netzwerk aus verzerrten Wahrheiten und gestohlenen persönlichen Informationen aufbauen.

Die Bots agieren in den sozialen Netzen unter versteckten Accounts und verhalten sich wie Menschen: Sie interagieren mit den Personen in ihrer Freundesliste, senden Kommentare und vernetzen sich kontinuierlich, um alle erhältlichen Daten der befreundeten Profile zu sammeln. Aus diesen Daten heraus werden für die gecrawlten Profile der echten Menschen neue verfremdete Accounts auf einer Spiegel-Website generiert. Die Freundinnen und Freunde der Bot-Gruppe erhalten eine Einladung, das eigene virtuelle Alter Ego online zu untersuchen. Die Spiegelprofile wirken realitätsnah, aber verzerrt – nichts ist korrekt, alles wurde transformiert und verfälscht. Es ist eine digitale Parallelwelt, ein dunkler, illegaler Ort mit unheimlichen Parallelen.

Das Konzept der Arbeit befasst sich mit dem allgegenwärtigen Verhalten von Undercover-Bots. Alexander Schubert sensibilisiert für die permanenten und allgegenwärtigen Praktiken automatisierten Datendiebstahls im Netz und reflektiert die Einwirkung technischer AkteurInnen auf unsere digitalen Identitäten. Um die personenbezogenen Informationen der Profile zu verändern und zu erweitern, werden aktuelle Methoden der Künstlichen Intelligenz angewendet. Sogenannte Deep-Learning-Modelle sind in der Lage, Halbwahrheiten und scheinbar kohärente Alternativwelten zu erzeugen.

Das Werk »CRAWLERS« läuft kontinuierlich auf mehreren Servern und kann online besucht werden. Die Spiegelprofile und die nachverfolgbaren Aktivitäten der Bots werden im Rahmen einer Installation im ZKM präsentiert.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts »Das intelligente Museum« statt und wird gefördert im Programm »Kultur Digital« der Kulturstiftung des Bundes.

 

Mehr zu »Crawlers«: https://zkm.de/de/ausstellung/2021/01/crawlers

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

25.02.2021
We=Link: Sideways

Die in dieser Online-Ausstellung präsentierten Werke erstrecken sich über drei Jahrzehnte der Netzkunstpraxis, vom wohl ersten Kunstwerk der Internet-Ära der Thing BBS von 1991 bis zur aktuellsten Produktion, welche sich noch während der Ausstellungseröffnung fortlaufend weiterentwickelt. »We=Link: Sideways« zeigt 22 Werke von 28 KünstlerInnen und Künstlerkollektiven, von Netzkunst-Pionieren bis Millennials.

Die Ausstellung umfasst das erste von Künstlern betriebene Bulletin Board System, einem Vorgänger der im Folgenden immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, sowie diverse Ausdrucksformen künstlerischer Strategien und kritischer Technologien, die darauf abzielten, ein kommerzielles Monopol von Netzwerkinfrastrukturen und –protokollen zu durchbrechen, die intrinsische Logik von Netzwerksicherheit und Überwachung sowohl durch provokante Haltungen als auch durch scherzhafte Anspielungen zu enthüllen, und kommerzielle oder institutionelle Verfahrensweisen zu unterbrechen oder sie sich wiederanzueignen. Gleichzeitig hat die experimentelle Natur der Netzkunst fortwährend ihre variierenden ästhetischen Aussagen weiterentwickelt, einhergehend mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen sich rasant verändernder Technologien.

Zwei Werke unter der Schirmherrschaft von SUNRISE / SUNSET werden zu Schwellenmomenten jeden Tages die Ausstellungswebsite und die Websites mehrerer Partnerinstitute übernehmen, durch direkten Eingriff basierend auf lokalen Zeitzonen und Umweltdaten; dabei enthüllen sie die intrinsische Logik von Lokalität in Globalität, und die disruptive und transformative Natur des Netzwerks.

Die Ausstellung enthält ebenfalls eine seltene Kollektion von Artefakten früher chinesischer Internetkultur aus ihren formgebenden Jahren in den späten 1990ern und frühen 2000ern. Im amateurhaften Enthusiasmus und der selbsterklärten Autonomie zeichnet sich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Pioniergeist ihrer Vorgänger ab.

Während der sechsmonatigen Ausstellungszeit wird eine Reihe von zugehörigen Programmen und Performances organisiert.

»We=Link: Sideways« ist die zweite Ausgabe des »We=Link«-Programms, einer Plattform zur Präsentation von Online-Kunst. Sie wurde ursprünglich vom Chronus Art Center Ende Februar 2020 als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie konzipiert.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/11/welink-sideways

 

Besuchen Sie die digitale Ausstellung: http://we-link.chronusartcenter.org/

Karlsruhe

25.02.2021
Kein Thema 5

Bettina Albrecht | annhoff | Frauke Beeck | Peter Berndt | Jan Beumelburg | Christine Blümer | Helga Maria Bonenkamp | Birgit Cauer | Anke Doepgen | Eva Erbacher | Beatrice Falck | Gudrun Fischer-Bomert | Karin Fleischer | FRANEK | Monika Funke Stern | Bernhard Geiselmann | Marianne Gielen | Isabel Glathar | Hubertus von der Goltz | Pedra Guiness | Sue Hayward | Jens Heller | Michael M. Heyers | Ulrike Hogrebe | Ute Hoffritz
Bettina Hünicke | kat. Kiesinger-Becker | Ursula Kornfeld | Daniela Kwee | Henning Loeschcke | Ute Manoloudakis |Achim Mogge | Siegrid Müller-Holtz | Christoph Müller-Stüler | Dorothea Neumann | Renate Pfrommer | Regina Roskoden | Gisela Schattenburg | Verena Schirz-Jahn | Ursula Schmelzer | Ryn Shaparenko | Elisabeth Sonneck | Frauke Schmidt-Theilig | Menno Veldhuis | Susanne Wehr | Su Weiss | Anna Werkmeister | Frank Michael Zeidler | Elvira Zimmermann

Mit den im Kunstverein KunstHaus Potsdam vertretenen künstlerischen Positionen bildet sich ein breites Spektrum an Fragestellungen und Medien ab, das alljährlich zum Auftakt eines neuen Ausstellungsjahres mit der Reihe „Kein Thema“ präsentiert wird. Bewusst wird auf eine konkrete Themenvorgabe verzichtet. Jeder/m Kunstschaffenden wird damit größtmögliche Freiheit eingeräumt, den Blick für individuelle und gesellschaftliche Fragen oder kunst-immanente Kosmen zu öffnen. Eine Besonderheit ist die Auswahl der Werke vor Ort in den Ateliers durch ehrenamtlich tätige Mitglieder des Vorstands und Honorarkräfte des Hauses, die diese Aufgabe ebenfalls in ihrer Freizeit übernehmen. Um die Corona-Regeln einhalten zu können, werden in diesem Jahr die Werke in zwei aufeinanderfolgenden Hängungen gezeigt.

 

 

12-17 Uhr

Potsdam

25.02.2021
15:30 Uhr
Ein Woodstock der Ideen

Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums von Joseph Beuys im Jahr 2021 widmen das Museum Ulm und die Kunsthalle Vogelmann Heilbronn dem Jahrhundertkünstler ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Dabei steht Joseph Beuys nicht nur als herausragende Künstlerpersönlichkeit, sondern vornehmlich auch als politische Person im Fokus sowie seine besondere und spezielle Verbindung zum deutschen Südwesten. So bezog Joseph Beuys den Filz für seine Objekte in Giengen an der Brenz und in Wangen im Allgäu wurde seine berühmte Honigpumpe für die documenta 6 hergestellt. Die Beziehung des Künstlers zum deutschen Süden wird insbesondere auch durch die erstmalige Auswertung des Joseph Beuys-Archivs des Autors, Verlegers und Publizisten Rainer Rappmann mit Briefen, Ton-, Bild- und Filmdokumenten in Zusammenhang mit dem Internationalen Kulturzentrum Achberg (INKA) intensiv beleuchtet.

Das vor 50 Jahren gegründete INKA galt in den 1970er- und 80er-Jahren als ein wichtiges Zentrum des geistig-politischen Aufbruchs in Deutschland. Hier trat Joseph Beuys jährlich auf und arbeitete im Sinne seiner Idee der „Sozialen Plastik“. Sein erweiterter Kunstbegriff ist auch besonders geeignet, um das 75-jährige Jubiläum der ersten freien Kommunalwahlen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen und mithin in einem umfangreichen Begleitprogramm aktuelle Fragen zur Relevanz der Demokratie mit einer jungen Generation wie etwa Fridays for Future oder Future2 zu diskutieren.

Auch Joseph Beuys‘ Engagement bei den „Grünen“ steht für seine Verflechtungen zum süddeutschen Raum. Als die Partei „Die Grünen“ im Januar 1980 in Karlsruhe gegründet wurde, war der Künstler als Teilnehmer des Gründungsparteitages vor Ort. Auch wenn Joseph Beuys seine eigenen politischen Vorstellungen bei den „Grünen“ nicht durchsetzen konnte, so blieb er jedoch bis zu seinem Tod Mitglied der Partei. Ab 1980 gestaltete er Wahlplakate für die Partei, die in die Produktion seiner Editionen einflossen, die auch in der Ausstellung präsentiert werden. Als Ausdruck seiner Idee der Demokratisierung von Kunst nehmen zudem auch seine vielfältigen und zahlreichen Multiples einen wesentlichen Raum in der Ausstellung ein.

: Zu den Ausstellungen erscheint eine umfassende gemeinsame Begleitpublikation mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Stefanie Dathe, Marc Gundel, Rita E. Täuber, Rhea Thönges-Stringaris Rainer Rappmann, Sabine Heilig, Wolfgang Zumdick, Lukas Beckmann, Barbara Martin, Rainer Willert sowie Kirsten Claudia Voigt, 320 Seiten, 28 €.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann

Di bis Fr von 11 - 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

25.02.2021
Jahreskarte Center for Literature - Jahreskarte ermäßigt
Mit der Jahreskarte des Burg Hülshoff - Center for Literature haben Sie die Möglichkeit, alle Veranstaltungen des Center for Literature zu besuchen. Die Jahreskarte ist nach Kaufdatum ein Jahr gültig.


Alle Veranstaltungen finden Sie unter:
http://www.burg-huelshoff.de

Die Jahreskarte gilt für eine Person und ist nicht übertragbar. Ab Kaufdatum ist sie ein Jahr gültig. Wenden Sie sich nach Kauf der Jahreskarte bitte an presse@burg-huelshoff.de da wir Ihnen zusätzlich postalisch eine gestaltete Jahreskarte zukommen lassen. Sollten Sie die Jahreskarte verschenken wollen, wird in dieser auch der Name der Person eingetragen, für die die Karte gelten soll.


Disclaimer:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Havixbeck

25.02.2021
12:00 Uhr
Tickets
ab 49,00 €
Jahreskarte Center for Literature
Mit der Jahreskarte des Burg Hülshoff - Center for Literature haben Sie die Möglichkeit, alle Veranstaltungen des Center for Literature zu besuchen. Die Jahreskarte ist nach Kaufdatum ein Jahr gültig.


Alle Veranstaltungen finden Sie unter:
http://www.burg-huelshoff.de

Die Jahreskarte gilt für eine Person und ist nicht übertragbar. Ab Kaufdatum ist sie ein Jahr gültig. Wenden Sie sich nach Kauf der Jahreskarte bitte an presse@burg-huelshoff.de da wir Ihnen zusätzlich postalisch eine gestaltete Jahreskarte zukommen lassen. Sollten Sie die Jahreskarte verschenken wollen, wird in dieser auch der Name der Person eingetragen, für die die Karte gelten soll.


Disclaimer:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Havixbeck

25.02.2021
12:00 Uhr
Tickets
ab 109,00 €
Lucile Schwörer-Merz, Cosima Klischat: nebulös

Die Ausstellung nebulös zeigt eine neue gemeinsame Werkreihe von Lucile Schwörer-Merz und Cosima Klischat mit künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen Film und Video, Zeichnung, Fotografie und Installation.

indirect hallucinations due to disease
Oliver Sacks beschreibt Halluzinationen als Auswirkung eines Mangels sinnlicher Erfahrungen. Verliert man beispielsweise durch eine Krankheit den Geruchssinn, beginnt das Gehirn, Gerüche herzustellen, quasi zu erfinden. Auch ein visueller Mangel, den man beispielsweise in Gefangenschaft erfährt, führt zu einer Kompensation des Gehirns, die Bilder entstehen lässt, die andere nicht sehen (zitiert aus einem Interview von Sophie Hunger im Musikexpress 09/20, Seite 39). Infolge der Auswirkungen einer Ansteckung durch das Virus SARS-CoV-2 sowie durch die Beschränkungen der dadurch ausgelösten Pandemie verlieren Menschen ihre Sinne, leben in Isolation und erfahren Ausnahmesituationen, wie den Mangel an körperlicher Nähe. Über Halluzinationen ermöglicht das menschliche Gehirn einen Ausgleich.
Die Künstlerinnen Lucile Schwörer-Merz und Cosima Klischat wollen mit Ihrer Ausstellung die BesucherInnen in eine solche irreale Welt der Halluzinationen eintauchen lassen und darstellen, welche Bedürfnisse grundlegend für das menschliche Leben sind.

24 Stunden – Schaufenster-Ausstellung

Karlsruhe

25.02.2021
Frankfurt am Main: Fortlaufende Kurse in Hatha Yoga und Modern Dance mit Jörg Wenzel

Wir werden an Technik, Stil und Philosophie des Modern Dance und Zeitgenössischen Tanz arbeiten. Der Tanz Unterricht bei Tanz Yoga Frankfurt in Frankfurt am Main beeinhaltet Elemente aus dem Modernen Tanz, Zeitgenössischen Tanz, Contemporary Dance, Jazz Dance, Jazz Tanz sowie dem Klassischen Ballett, Tanzimprovisation und Dehnübungen.

Die Yoga Stunden sind in ihrer Asana Praxis energiegeladen und körperlich herausfordernd - sowie durch das Studium der Philosophie, der Atemübungen, Meditation und singen - unheimlich betörend und entspannend.
Der Yoga Unterricht wird mit Musik aus den verschiedensten Musikrichtungen begleitet und untermalt.
https://tanz-yoga-frankfurt.de/

Frankfurt

25.02.2021
18:00 Uhr
Tickets
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

25.02.2021
Muriel Zoe . Anemochorie

Offene Gesten des Geheimnisvollen. Neue Malerei von Muriel Zoe

Die Figuren in Muriel Zoes aktueller Malerei sind in mysteriöse Handlungen verwickelt. Sie greifen förmlich etwas aus der Luft, halten undefinierbare Gegenstände in den Händen, winken einem unsichtbaren Gegenüber zu oder deuten auf etwas, das sich dem visuellen Zugriff entzieht. Die unkenntlichen, verschwommenen, wie von Farbschleiern verdeckten Gesichtszüge der Agierenden lenken den Blick auf deren Körperhaltung: An die Stelle mimischer Details rückt der gestische Ausdruck, der in Zoes gemalten Bewegtbildern im Fluss bleibt und keine eingleisige Lesart zulässt. Die Hamburger Künstlerin (*1969, aufgewachsen in Norddeutschland und Südindien), die sich mit Druckgrafik und Malerei ebenso einen Namen gemacht hat wie als Musikerin, ist in ihren Bildern aus der jüngeren Zeit den Tiefendimensionen des Alltäglichen auf der Spur. Die Gesten ihrer Sujetsentspringen  konkreten, oft ganz beiläufigen Aktivitäten des Lebens, die in den Kompositionen geheimnisvolle Ambiguität entfalten. Als Ausgangsmaterialien dienen Zoe eigene Skizzen ebenso wie private und gefundene Fotografien, Zeitungsausschnitte, Erinnerungen und Screenshots. Intuitiv ausgewählte Bildfragmente werden von ihr aus dem jeweiligen Ursprungskontext herausgelöst, um vielfältige Bedeutungsebenen freizusetzen.

Die Künstlerin baut ihre Malerei in einem vielschichtigen Verfahren auf, in dessen Verlauf das jeweilige Motiv überlagert, verwischt, transformiert und zunehmend abstrahiert wird. Die Verwendung stark verdünnter Acryl- und Ölfarbe wurde durch die von Zoe langjährig druckgrafisch eingesetzte Lithografie-Tusche inspiriert. Durch die flüssige Konsistenz der Farbe wird die spezifische Transparenz und Fluidität erzeugt, die auf der Bildfläche unterliegende Strukturen wie durch einen Farbdunst hindurchschimmern und die Prozesshaftigkeit ihrer Malerei sichtbar werden lässt. Die lakonischen Titel der weitgehend 2019/2020 entstandenen Arbeiten sind gezielt offengehalten: Discovery, Gardening, Weaver, Winkender, Zubereitung, Zuschauerin. Sie haben lediglich Hinweis-Charakter, bieten eine lose Rahmung für eigene Einstiege der Betrachterin, des Betrachters in Zoes rätselhafte Aktionsräume.

Das gilt auch für die Arbeit Anemochorie, die auf das Phänomen der Windausbreitung von Blütenpflanzen Bezug nimmt und als Leitmotiv der gegenwärtigen Ausstellung in der Galerie Holthoff fungiert. Ausgehend von einer Fotovorlage, in der eine Frau eine Pflanze auseinanderzupft, damit sich die Flugsamen in der Luft verteilen können, zeigt das gemalte Bild eine objektlose

Pantomime des konzentrierten Emporhaltens. In einem weiteren Bild, Handsign (2020), basierend auf einer fotografischen Repräsentation von Gebärdensprache, ist das Handzeichen der dargestellten Figur vielfältig interpretierbar und verdeutlicht die zentrale Rolle, die Gesten als Instrumente der Kommunikation und des Verhaltens in unserer Welt und Wirklichkeit einnehmen.

Muriel Zoe entwickelt in ihrer Malerei eine gleichermaßen dynamische wie filigrane Choreographie der Handbewegungen und Handlungen, die sich als Chiffren des menschlichen Daseins von der individuellen zur kollektiven Expression erweitern. „Jedes Bild hat eine eigene Geschichte“, sagt die Künstlerin. Diese Geschichten aber bleiben bis auf Weiteres vielsträngig, ohne Auflösung oder Konklusion, in der Schwebe. 

Belinda Grace Gardner

Jan Lisiecki & Royal Philharmonic Orchestra
ABGESAGT: 6. Meisterkonzert: Jan Lisiecki & Royal Philharmonic Orchestra

+++ Dieses Konzert findet nicht statt und entfällt ersatzlos. +++

Auch mit Mitte Zwanzig kann man schon zurückblicken – und wenn man Jan Lisiecki heißt, dann sogar bereits auf viele Jahre einer steilen Karriere. Als der polnisch-kanadische Pianist im Februar 2019 zuletzt bei den Hörtnagel Konzerten gastierte, hatte der sympathische Tastenheld nicht nur längst einen Exklusivvertrag der Deutschen Grammophon in der Tasche, sondern außerdem die Herzen einer stetig wachsenden Zuhörerschaft. Auch die Nürnberger Zeitung umjubelte ihn für sein „fulminantes Konzert in der Meistersingerhalle: Jan Lisiecki beeindruckte mit einer so differenzierten wie reifen Interpretation […] in allen Facetten pianistischen Könnens.“ Mit seinem temperamentvollen Spiel dürfte er die Idealbesetzung für Edvard Griegs so berühmtes wie beliebtes Klavierkonzert sein. Das Werk, das den Durchbruch für seinen 25-jährigen Schöpfer bedeutete und bis heute ein Wunschkonzert-Klassiker ist, begeistert als gefühlvoll aufbrandende Solitär, dessen stürmische Brillanz schon Franz Liszt überzeugte.

Lisieckis musikalischer Partner ist das renommierte Londoner Royal Philharmonic Orchestra, das mit der Ouvertüre zur Schauspielmusik „The Wasps“ eine Kostprobe des großen Briten Vaughan Williams mitbringt – und eine Suite aus Prokofjews mitreißender „Romeo und Julia“-Ballettmusik! Kongenial geleitet von seinem neuen Chefdirigenten Vasily Petrenko, der dem Toporchester bereits seit Jahren als Gast verbunden ist. Herzlich willkommen in Nürnberg, Maestro Petrenko!


Jan Lisiecki | Klavier
Vasily Petrenko | Dirigent
Royal Philharmonic Orchestra


Programm:

Vaughan Williams
Ouvertüre zu „The Wasps“

Edvard Grieg
Klavierkonzert a-Moll op. 16

Sergei Prokofjew
„Romeo und Julia“-Suite (Auszüge)


Öffnung des Hauses: 19.00 Uhr, Saaleinlass 19.30 Uhr

Einlass 19:00 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
On the road with howl | Unterwegs mit Geheul - Beat Generation
Ausstellungsgespräch
The beat goes on
Die Beat Generation: Streifzug durch einen literarischen Urknall
Livezuschaltung mit Lawrence Ferlinghetti, Allen Cassady und Franz Dobler (angefragt)

Die Initial-Zündung ereignete sich vor über 65 Jahren - am 7.Oktober 1955 mit einer alkohol-geschwängerten Lesung in einer umgebauten Garage in San Francisco: die Six Gallery Lesung. Das Echo erfolgte 1957: Ein Gericht erlaubte die Veröffentlichung des zuvor verbotenen Gedichts ´Howl´ von Allen Ginsberg, eine wütende Anklage der amerikanischen Mainstream-Gesellschaft. Das war der Durchbruch für die Literatur der Beats. Entstanden ist sie in den 1940er/50er Jahren hauptsächlich in New York durch eine Freundesgruppe um Jack Kerouac und Allen Ginsberg, die die zeitgenössische Literatur revolutionierten: mit Einführung des Straßenslangs in ihre Texte, mit spontanem Schreiben, mit einem Mix aus Texten und Musik, mit Lesungen in Clubs und Bars. Heute ist die moderne Literatur ohne den Einfluss der Beat-Poeten nicht mehr denkbar. Coronabedingt musste der ursprünglich für den Jubiläumsmonat Oktober geplante Termin verschoben werden; in der Zwischenzeit sind leider einige der eingeladenen Gäste verstorben: die Dichterin Diane di Prima, die wichtigste weibliche Stimme der Beats, der Lyriker und Dramatiker Michael McClure, ein Freund der Rockband „The Doors“, und der deutsche Schriftsteller Jürgen Ploog, ein enger Bekannter von William S. Burroughs. Deshalb sind nun angefragt: Lawrence Ferlinghetti, der Herausgeber von ´Howl´, der Autor und Musiker John Allen Cassady, Sohn des intimen Kerouac-Freundes Neal Cassady – und auf deutscher Seite Franz Dobler, Autor und Beat-Poeten-Fan.
Schreibzimmer 2020 - Abschlusslesung
Aufgrund der aktuellen Lage wird die Veranstaltung auf den 24.06.21 verschoben.


Donnerstag 25.02.21 / 19.30 h / Eintritt frei
Schreibzimmer 2020 – Abschlusslesung
Moderation: Karen Köhler und Nadja Küchenmeister

Feierliche Präsentation der Werkstatttexte
Im Sommer 2020 haben sich trotz der unsicheren Situation wieder schreibende junge Menschen für das Schreibzimmer, die bereits 15. Schreibwerkstatt für Jugendliche am Literaturhaus Frankfurt, beworben. An drei Wochenenden im Herbst trafen sich dann die 20 ausgewählten Nachwuchsschriftstellerinnen und -schriftsteller auf Zoom zu ihren Lyrik- und Prosa-Schreibwerkstätten. Geleitet wurden sie allen Kontaktbeschränkungen zum Trotz digital von der Autorin Karen Köhler unter dem Motto „Grenzüberschreitung“ und von der Lyrikerin Nadja Küchenmeister unter dem Titel „Alle Wege führen in die Welt“. Nun kommen alle zum Abschluss für eine gemeinsame Lesung zusammen und erstmals ins Literaturhaus und gewähren dem Publikum Einblicke in ihr Schreiben.

Im LYRIK-SCHREIBZIMMER 2020 mit Nadja Küchenmeister:
Anna Born, Inga Grote, Marie Stanke, Lavinia Stankovic, Clara Urban, Fanny Walger und Clara Wendel

Im PROSA-SCHREIBZIMMER 2020 mit Karen Köhler:
Lina Daoudi, Leah Skye Dengler, Selin Erdogan, Christine Henne, Lara Horvath, Taisia Litvinova, Ronja Lobner, Amelie Michel, Annina Pelster, Karoline Risse, Florentine Henrica Rudolf, Fanny Stollhans und Finn Tubbe

Das Schreibzimmer 2020 wird ermöglicht durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung sowie den Rotary Club Frankfurt – Alte Oper und den Rotary Club Frankfurt – Römer.

Nähere Infos ab Anfang Februar hier.


Foto: Karen Köhler © Christian Rothe

Die Veranstaltung wird auf den 24.06.21 verschoben.
Digitale Elternsprechstunde mit Nicola Schmidt
Erziehen ohne Schimpfen – aber wie?!
Diese Sprechstunde richtet sich an alle Eltern, die einmal genauer hinschauen möchten: Warum schimpfen wir eigentlich? Wie können wir Regeln durchsetzen? Wie können wir im Alltag weniger schimpfen? Ein wichtiger Schritt ist es, die Ursachen zu erkennen. Durch Organisation des Familienalltags, simple Minuten-Übungen und Schulung der Achtsamkeit kommt man oft schon ein großes Stück voran. Nicola Schmidt zeigt Alternativen zum Schimpfen und vermittelt unterhaltsam und erfrischend fundiertes Erziehungswissen in Bestform. Außerdem beantwortet Sie genau die Fragen, die Sie schon immer über Kindererziehung wissen wollten.

Die Workshop-Dauer beträgt ca. 90 Minuten und findet über Zoom statt. Der Zoom-Link zur Teilnahme wird vor der Veranstaltung per Mail zugesandt. Falls Sie 24 Stunden vor der Veranstaltung noch keine Mail in Ihrem Postfach finden, wenden Sie sich bitte an events@thalia.de.

Mit dem Kauf eines Tickets für diese Veranstaltung stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu. Unsere Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
http://www.thalia.de/Datenschutz

Zum Buch:
Ruhig, liebevoll und klar bleiben. In Kontakt bleiben.
»Statt auszuflippen, zählen Sie ruhig bis zehn!« Vielleicht haben Sie diesen Ratschlag schon gehört? Oder gedacht? Oder verflucht? Wenn es nur so einfach wäre … Es gibt Studien darüber, dass Kinder alle 3 bis 9 Minuten zurechtgewiesen, geschimpft und bestraft werden, im Supermarkt noch öfter. Dahinter stecken oft Stress und Überforderung, die Kinder erwischen einen wunden Punkt oder es fehlen schlicht die Alternativen. Nach einer ordentlichen Standpauke fühlen sich alle schlecht – Kinder und Eltern.
Nicola Schmidt zeigt in ihrem Buch „Erziehen ohne Schimpfen“, wie es anders geht. Eltern können klare Ansagen machen und gleichzeitig empathisch und liebevoll mit ihren Kindern bleiben. Dabei helfen kreative Ideen zur Konfliktlösung, Entlastungstricks für den Familienalltag und Mini-Übungen zur Selbstfürsorge. Sie werden überrascht sein, wie viel entspannter Ihr Familienleben sich anfühlen kann!

Hier geht’s zum Buch https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID143471577.html

Zur Autorin:
Nicola Schmidt ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Dozentin. Sie schreibt als Wissenschaftsjournalistin für Print- und Online-Medien – am liebsten darüber, wie Babys und Kinder glücklich aufwachsen. Schon seit 2008 bloggt sie erfolgreich über bedürfnisorientiertes Elternsein. Im Jahr 2010 gründete Nicola Schmidt das artgerecht-Projekt, das Elternkurse und –treffen veranstaltet und Eltern-Coaches ausbildet. In ihren jährlichen Wildniscamps können Familien artgerechtes Clan-Leben erfahren. Weitere Informationen unter:
http://www.artgerecht-projekt.de

Der Link zu der Veranstaltung wird Ihnen 24 Stunden vor der Veranstaltung per Mail zugesendet.

25.02.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 15,00 €
Faszination Wissenschaft - Ein Abend mit Herlinde Koelbl
Sie sind weltberühmt und Koryphäen auf ihrem jeweiligen Gebiet. Doch über ihre Fachkreise hinaus kennt sie fast niemand: Die großen Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unserer Zeit. Corona hat erstmals das Interesse einer breiten Öffentlichkeit auf die Köpfe hinter der Spitzenforschung gelenkt. Wer sind sie, die Spezialisten, die Bahnbrechendes über unsere Gesundheit und die Zukunft des Planeten herausfinden?

HERLINDE KOELBL, berühmte Fotografin, weltweit gereiste Reporterin und geniale Interviewerin, hat 60 der weltbesten Forscher*innen für ihren neuen Text-Bild-Band porträtiert (Knesebeck Verlag, Deutsch von Niels Boeing, Susanne Schmidt-Wussow).
Von der Astronomie über die Biochemie, von der Quantenphysik über die Stammzellforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz: Die »Menschen(ein)fängerin« Herlinde Koelbl (Süddeutsche Zeitung) zeigt die Person hinter der Forschung, zeigt, was sie – unabhängig von Herkunft oder Nationalität – antreibt, immer weitermachen lässt. Es ist das Buch der Stunde und ein außergewöhnliches Psychogramm der Frauen und Männer, deren Wissen unsere Zukunft erschafft.

Streamticket: Euro 5.- (zzgl. 1,95 ReserviX-Servicegebühr)

Der Stream kann bis 60 min. vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 h zur Verfügung. Zugang zum Stream über folgende Seite: stream.reservix.io/1644643. Hier müssen Sie Ihren persönlichen Zugangscode eingeben, den Sie mit Kauf des Stream-Tickets erhalten. UND LOS GEHTS! Der STREAM startet gegen 19.45 Uhr.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
KÖRPERWELTEN Salzburg - Am Puls der Zeit
Ab sofort haben Interessierte wieder die Gelegenheit, die Ausstellung „KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ im Messezentrum Salzburg (Halle 4) zu besuchen. Und nicht nur das: Die Ausstellungszeit, die ursprünglich bis 7. März ging, wird bis zum 25. April 2021 verlängert.
In allen Ausstellungsbereichen ist das Tragen einer FFP2-Maske für Besucher ab 14 Jahren verpflichtend. Kinder ab 6 Jahren (und unter 14 Jahren) müssen stattdessen einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen.

Ausgenommen sind in beiden Fällen Personen, denen das Tragen einer FFP2-Maske bzw. eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist. Hier ist auf Nachfrage ein entsprechender Nachweis vorzulegen (z.B. ärztliche Bestätigung).

Nähere Infos finden Sie unter
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen/FAQ--Mechanische-Schutzvorrichtung-(MNS).html

Bereits gekaufte Karten für die Zeit, in der geschlossen ist, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden: Sie werden automatisch und ohne Aufpreis in Flex-Tickets für die restliche Ausstellungszeit umgewandelt. Flex- und Geschenktickets, die einen Besuch der Ausstellung zu jedem beliebigen Zeitpunkt ermöglichen, sind weiterhin buchbar.


In „KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ zeigt die Ausstellungsmacherin Dr. Angelina Whalley den menschlichen Körper in vielen Facetten, veranschaulicht seine Verwundbarkeit und sein Potenzial angesichts der Herausforderungen, denen er sich im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht. „Die Ausstellung soll den Besucher einladen, die dauerhafte Reizüberflutung des modernen Lebens und ihre langfristigen Auswirkungen auf Körper und Geist kritisch zu hinterfragen. Ich möchte den Besucher anregen, sich seiner Verantwortung für seine eigene Gesundheit bewusst zu werden“, sagt Dr. Angelina Whalley. Über Erläuterungen zur Ernährung, Bewegung oder Stärkung des Immunsystems hinaus wird sie in der Ausstellung aufzeigen, wie ein gesundes langes Leben im 21. Jahrhundert gelingen kann.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig verändert. Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits auf diese Selbstentdeckungsreise begeben. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Anhand faszinierender Präparate werden für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige
Erkrankungen erläutert. Rund 200 Exponate gibt es in Salzburg zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe.

Um Einlass und Besucherführung zu optimieren, ist beim Ticketkauf die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist zeitlich unbegrenzt. Bereits gekaufte Karten für die Zeit, in der nicht geöffnet werden konnte, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Sie werden automatisch und ohne Aufpreis in Flex-Tickets für die restliche Ausstellungszeit
umgewandelt.

Salzburg

25.02.2021
09:00 Uhr
Tickets
ab 19,00 €
Happy New Ears mit einem Porträt Unsuk Chin - Ensemble Modern On Air | Wiederholung
Happy New Ears mit einem Porträt Unsuk Chin

Mit dem Ensemble Modern verbindet die in Berlin lebende südkoreanische Komponistin Unsuk Chin eine langjährige Zusammenarbeit. 2009 entstand im Auftrag des Ensemble Modern und des Siemens Arts Program für das Projekt „into…“ das Werk „Gougalon“ (2009/11), das im kommenden Happy New Ears-Konzert im Fokus steht. Das ursprünglich in der Oper Frankfurt geplante Konzert wird nun live am 22. Februar 2021 (19.30 Uhr) aus dem Dachsaal der Deutschen Ensemble Akademie gestreamt. Am 25. und 28. Februar 2021 (19.30 Uhr) wird die Aufzeichnung als Wiederholung gezeigt. Durch den Abend führt die Moderatorin Kerstin Schüssler-Bach, es dirigiert Roland Kluttig. Unsuk Chin wird per Zoom aus Rom zugeschaltet sein, wo sie derzeit an der Villa Massimo residiert.

Mit einem Rausch der Klangfarben und Rhythmen inszeniert Unsuk Chin in „Gougalon“ Kindheitserinnerungen an südkoreanische Straßentheaterszenen. „Imaginäre Volksmusik“, die gleichzeitig stilisiert, innerlich gebrochen und primitiv daherkommt, nennt sie selbst ihre rauen Klänge. Im Rahmen von "into …" hatte Unsuk Chin 2008 das Pearl River Delta bereist. Hier brachte die Atmosphäre der alten und verarmten Wohnviertel von Guangzhou, die gar nicht weit weg von überdimensionierten Videoleinwänden, ultramodernen Gebäuden und glitzernden Konsumtempeln liegen, Kindheitserinnerungen an das Seoul der 1960er Jahre an die Oberfläche, einer Zeit, die gekennzeichnet war von Armut und Militärdiktatur.

Ensemble Modern has enjoyed a long-standing collaboration with the South Korean composer Unsuk Chin, who lives in Berlin. In 2009 Ensemble Modern and the Siemens Arts Program commissioned her to write the work ›Gougalon‹ (2009/11), part of the project ›into...‹. This work will be the focus of the upcoming Happy New Ears concert. Originally planned for performance at the Frankfurt Opera, it will now be streamed live on February 22, 2021 at 7:30 pm from the rooftop hall of the Deutsche Ensemble Akademie (repeated on February 25 and 28, 2021). The evening will be moderated by Kerstin Schüssler-Bach; Roland Kluttig conducts. Unsuk Chin will join the evening remotely via zoom from Rome, where she is currently in residence at the Villa Massimo.

Programm
Unsuk Chin: Gougalon - Szenen aus einem Straßentheater (2009/2011)
Ensemble Modern
Roland Kluttig, Dirigent
Unsuk Chin, Komponistin und Gesprächspartnerin (per Zoom zugeschaltet)
Kerstin Schüssler-Bach, Moderation

Das detaillierte Programm finden Sie hier:
https://oper-frankfurt.de/media/pdf/HNE_Progr_22_2_2021.pdf

Die Happy New Ears Reihe 2020/2021 ist eine Kooperation von Ensemble Modern, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie Oper Frankfurt. Gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Frankfurt am Main

25.02.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 5,00 €
Mudra - Premiere / Live-Stream
Mudras sind symbolträchtige Handgesten, die oft in göttlichen Darstellungen im Hinduismus und Buddhismus zu finden sind. Sie stehen u.a. für den Weg ins Innere, für Energie und Erleuchtung. Ausgehend von ihrer sakralen Grundbedeutung verfolgt Jasmine Fan die Entwicklung dieser gestischen Sprache bis in den modernen Alltag hinein an Beispielen wie den Hong Kong Protesten, der gestischen Sprachunterstützung in Italien oder der Verwendung von Emojis in der digitalen Kommunikation.
Dabei verarbeitet sie gemeinsam mit den beiden Tänzer*innen Isabella Boldt (Deutschland) und Ying Yun Chen (Taiwan) den persönlichen Zwiespalt zwischen europäischer Kultur und taiwanesischen Wurzeln.
Die Kraft der Mudras durchdringt die statischen und dynamischen Choreographien der Tänzerinnen und wird von den subtilen Klangwelten des Komponisten Ilya Selikhov (Russland) und der Sounddesignerin Sum Sum Shen (Taiwan) umhüllt. Videoprojektionen verstärken die Wirkung der Mudras mitsamt ihren mystischen Bedeutungen und spirituellen Ursprüngen.

Jasmine Fan versteht es die Ideen der auf Trennung beruhenden wissenschaftlichen Weltsicht des Westens und der alles verschmelzenden östlichen Weltanschauung in Einklang zu bringen. Sie verfolgt die Entwicklung der spirituellen Mudras zurück und legt so den heiligen Ursprung dieser Gesten frei.

Konzept und Choreographie: Jasmine Fan / Künstlerische Leitung: Jasmine Fan / Dramaturgie: Xiang-Jun Fan, Jean-Claude Mondot / Tänzerinnen: Ying-Yun Chen, Isabella Boldt / Sounddesign: Sum-Sum Shen / Komposition: Ilya Selikhov / Video: Jasmine Fan / Kostüm: Anne Lena Grote / Foto und Film-Kameramann: Tobias Hoops / Lichtdesign: Sönke Christian Herm / Produktionsassistenz: Doria Worden

Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Dank an Martin Stobbe von Galerie Stobbe, Paderie, Mondot, DfdK Hamburg, Claashof in Dittmern

Foto © Tobias Hoops
Der gute Mensch von Sezuan - Parabel von Bertold Brecht - Musik von Paul Dessau
Güte, sagt lBertold Brecht, ist für den Menschen natürlich. Zur Grausamkeit bedarf es intensiver Anstrengung. Doch der Preis der Güte ist hoch.

Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang, der sie zu einem guten Menschen bringen soll, um eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Die Prostituierte Shen Te ist als Einzige bereit, obwohl ihr damit ihre nächtlichen Einnahmen entgehen. Als Dank bekommt sie das Startkapital für einen kleinen Tabakladen. Aber Shen Te ist eine schlechte Unternehmerin: Ihre Bereitschaft zu helfen, wird radikal ausgenutzt. Um ihr Unternehmen zu retten, erfindet sie ein Alter Ego. Als skrupelloser Vetter Shui Ta baut sie den Laden zu einem Tabakimperium aus. Doch lange hält sie dem Druck ihrer doppelten Identität nicht stand ...

Brechts Parabel „Der gute Mensch von Sezuan“ (1943) erzählt anschaulich, wie die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen nicht nur die geschäftlichen, sondern auch die privaten Lebensbereiche durchdringt. Ist es in einer neoliberalen Gesellschaft naiv, „gut zu sein und doch zu leben“? Wie könnte moralisches Handeln aussehen?

Produktion: Landestheater Tübingen
Regie: Dominik Günther
Ausstattung: Sandra Fox
Mit: Ensemble des Landestheaters Tübingen

Ring D – Klassiker & Moderne
Im Freien Abo wählbar

Diese Veranstaltung ist verschoben in die nächste Spielzeit 2021/2022. Derzeit sind keine Buchungen möglich.
Lisa Fitz | Dauerbrenner – das große Jubiläumsprogramm - Vorpremiere
Sie kann auf 4000 Sologastspiele zurückblicken und hat um die 200 Songs geschrieben. „Dauerbrenner- das große Jubiläumsprogramm“ ist das 16. Kabarettprogramm der Kabarett-Ikone Lisa Fitz – aber ganz sicher ist sie nicht, ob´s nicht doch mehr waren.

Die Presse schreibt: „Eine bayrische Urgewalt, deren wuchtiger Präsenz man sich keine Sekunde entziehen kann! Sie liefert ein derart kraftvolles, intelligentes, witziges Programm, dass man als Besucher mit brummendem Schädel und gepusht von aktiv agierenden Glückshormone den Saal verlässt. (Michael Fuchs-Gamböck, 2020)

Als Enfant terrible, Aufklärerin, Rocklady, Bürgerschreck und Politikum belebte und bereicherte Lisa Fitz seit ihrem Karrierebeginn als Senkrechtstarterin die TV- und Medienlandschaft, inspirierte und provozierte, absolvierte unzählige Talkshows, TV-Sendungen und Interviews. Und sie sei, meint sie rückblickend, in 40 Jahren sicher auch in die eine oder die andere Falle getappt. „Irren gehört zum Erfolg!“

Ausgezeichnet
Lisa Fitz wurde 2019 mit dem Bayrischen Verdienstorden ausgezeichnet, sowie 2015 mit dem Kabarett-Ehrenpreis des Bayerischen Fernsehens. Sie entstammt der legendären, weitverzweigten Künstlerdynastie Fitz, war Pionierin des Frauenkabaretts, brachte als erste Frau ein Soloprogramm mit eigenen Texten auf die Bühne und schickte die Frauenbewegung mit Witz und Verve auf den Weg.

Einlass ab 18.00 Uhr, Sie werden platziert.

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Onlineübertragung Lesung Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu liest in der Landesbibliothek SH in Kiel aus seinen Texten.

Die Lesung wird nur online übertragen. Anmeldungen bitte bis zum 23. Februar 2021 unter: digital@shlb.landsh.de. Einen Tag vor der Lesung wird als Anmeldebestätigung der Zugangslink übersandt. Für die Lesung erbitten wir im Nachgang eine Spende zugunsten der #KulturhilfeSH.

Inhaltlich wird es, passend zur Landesbibliothek, um "Überlieferung" gehen, um "Bewahren und Erneuern". Damit haben der Stil und die Formen der Prosa Zaimoglus genauso Platz wie seine Rückgriffe auf Historisches oder die eigene Vorgeschichte. Lassen Sie sich überraschen! Im Nachgang zu seiner Lesung diskutiert der Schriftsteller mit Julia Buchholz, verantwortlich für die Landesgeschichte an in der Landesbibliothek, und Dr. Maike Manske, die die Handschriften betreut.

Schon in seinem Debüt "Kanak Sprak" zeigt Feridun Zaimoglu, inzwischen Ehrenprofessor des Landes Schleswig-Holstein, ein bestimmendes Merkmal seiner Werke: die deutsche Sprache vom Barock bis in die Gegenwart dichterisch auszuloten, zu erweitern und neu zu formen. Bis auf ihr neuhochdeutsches Fundament ging er dann in seinem Luther-Roman "Evangelio" (2017) zurück, für den er sich durch die üppigen, berauschenden Sätze des Spätmittelalters inspirieren ließ. Nicht anders geht es dem Formenreichtum literarischer Prosa in Zaimoglus Arbeit. Ob romantischer Briefroman, moderne Künstlernovelle, Tagebuchprosa, historischer oder Entwicklungsroman usw., die modernisierende Aneignung unterschiedlicher Erzählformen bestimmt den Gang seines Schaffens bis zum jüngsten Roman "Die Geschichte der Frau".

Der immer wieder neuen und überraschenden Auseinandersetzung mit den Erzähltraditionen entspricht auch das Überraschungsmoment, das den Zaimoglu-Leser bei den Stoffen der Romane und Erzählungen erwartet. Man könnte sagen, nichts ist vor ihm sicher.

Veranstalter: Landesbibliothek SH / Literaturhaus SH

Kiel

25.02.2021
19:00 Uhr
OPEN HOUSE!


Vortrag von Jürgen Oellers, Leiter Stadtarchiv Friedrichshafen.

Der Vortrag zeigt den staatlichen Luftschutz im Zweiten Weltkrieg vor Ort auf: Bau von Luftschutzräumen und -stollen, Brandschutz und Meldewesen. Er gibt Antworten darauf, warum der Bombenkrieg die Grenzstadt am Bodensee zerstörte und wie deren Kulturbestände verlorengingen.


Bitte beachten Sie:
Aufgrund der Corona-Vorschriften findet diese Veranstaltung ausschließlich digital statt.

Dauer
19.00 - 20.00 Uhr

Kosten
Kostenlos

Hinweise
Livestream im debatorial®, auf YouTube und Facebook

Friedrichshafen

25.02.2021
19:00 Uhr
Die Werkstatt der Schmetterlinge
Die Veranstaltung am Sonntag findet als Live-Stream statt. Wir begrüßen Sie vor der Vorstellung in unserem virtuellen Foyer auf Zoom und laden Sie im Anschluss an den Stream zum Publikumsgespräch mit den Künstler*innen ein. Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

Die Veranstaltung am Donnerstag ist für Kitas und Schulen kostenlos. Bitte melden Sie Gruppen unter ticket@schaubude.berlin über Ihre Einrichtung an. Eine Moderation via Zoom findet an diesem Tag nicht statt.

Durch Ihren Einkauf in unserem Ticketshop wird Ihre E-Mail-Adresse aufgenommen. Sie erhalten zunächst eine Bestätigung über den Ticketkauf (Ausdruck nicht notwendig). Der Zugangslink zur Veranstaltung wird Ihnen bis spätestens 15 Minuten vor der Vorstellung zugesandt.
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ab 5
Livestream Puppentheater frei nach Gioconda Belli • In Deutsch

Rodolfo ist einer von den vielen Gestaltern aller Dinge, die jedes Lebewesen der Erde, jedes Ding, mit Weisheit auszumalen und zu realisieren vermögen. Sein größter Traum ist es, ein Wesen zu erschaffen, das wie ein Vogel und zugleich wie eine Blume ist. Als Rodolfo wieder einmal zur Arbeit in der nicht allzu beliebten Insektenwerkstatt eingeteilt wird, ergreift er seine Chance. Bisher waren die Spinnen der größte Erfolg der Erfinder– doch das sollte sich ändern: Mit tausenden von Entwürfen und stundenlangen Naturstudien erfindet Rodolfo ein neues Geschöpf, das er » Schmetterling« nennt.

Stream in Kooperation mit dem Bürgerhaus Hürth



from 5
Puppet theatre freely adapted from Gioconda Belli • in German

Rodolfo is one of the many designers of all things, who are able to paint and realise every living being on earth, every thing, with wisdom. His greatest dream is to create a being that is like a bird and like a flower at the same time. When Rodolfo is once again assigned to work in the not-so-popular insect workshop, he seizes his chance. Up to now, spiders had been the inventors´ greatest success - but that was about to change: With thousands of designs and hours of nature studies, Rodolfo invents a new creature that he calls a "butterfly".

Streaming in Cooperation with Bürgerhaus Hürth


Artisanen, Berlin
Melissa
Melissa Perales moved from Chicago to Berlin in the 90s. Since then she has organized an international film festival (Circles of Confusion - Independent & Underground film & video fest), owned her own restaurant (UCF Berlin), and began booking and promoting live shows and film screenings under the moniker M: Soundtrack. As a concert promoter she presents international acts monthly in venues such as Schokoladen, Acud or Kantine am Berghain. M: Soundtrack has become a platform and meeting point within the Berlin independent music scene since 2004 and she co-curates the Torstrassenfestival. Melissa is a board member of all2gethernow, a platform for new strategies in music culture and the music business. Melissa’s passion is soundtracks, therefore starting Supertape was the likely result: music supervision and consulting company which she runs together with the documentary filmmaker, Sabine Steyer. In 2017, Melissa co-founded and curated the festival We Make Waves e.V., a Berlin-based network for women, trans and non-binary in music. Her next mission in 2019/20, is a talk & concert based platform for female-identifying and non-binary people working in music and other creative industries called Night School/NOW. Supporting the local music and film community has been a great part of her resume since 1995. Melissa had the initial idea for Music Pool Berlin and was part of developing the project. She´s working as a consultant in the orientation consultation. Non-German/English speaking musicians and innovators are welcome to make appointments from January 2020 on Wednesday´s.

Questions: Melissa@musicpoolberlin.net

Die Veranstaltung ist ausgebucht.
„Check Out Celle! Gemeinsam entdecken“
CD-Kaserne startet neues Format für Kinder präsentiert von der SVO

Am Mittwoch, den 24. Februar und Donnerstag, den 25. Februar, gibt es für Kinder ab acht Jahren neue Folgen des Livestreams „Check Out Celle“ aus der CD-Kaserne. Nach dem großen Auftakterfolg mit mehreren hundert Kindern und dem Zauberer Simabu, geht es in diesen Folgen um die Polizeiinspektion Celle.

Die Zuschauenden lernen alles über die Hintergründe der Polizeiarbeit. In Gesprächen mit Polizistinnen und Polizisten erfahren wir, wie es in einem Polizeiwagen aussieht, welche Ausrüstung die Polizei hat, warum es auch Hunde und sogar Pferde bei der Polizei gibt, wie man Kriminalfälle löst, wie man Diebe fängt und wie ein echter Polizeigriff bei einer Festnahme funktioniert. Die Spurenspezialistin Jenny zeigt euch außerdem, wie man Spuren richtig sichert.

Seit Anfang Februar präsentiert die CD-Kaserne mit der Unterstützung der SVO Celle das Live-Stream-Format „Check Out Celle!“ und lädt zum gemeinsamen Entdecken unserer Stadt ein. Hier gibt es vieles zu erkunden und durch den Livestream fühlt es sich fast wie eine Exkursion mit der Schulklasse an. In Zeiten von Distanzunterricht und Homeschooling ist dies eine willkommene Abwechslung für viele Familien.

Die Livesendung beginnt um 10 Uhr und dauert ca. eine Stunde.

Eckdaten:
Mi., 24.2.2021, 10 Uhr
Do., 25.2.2021, 10 Uhr
Dauer je ca. 60 Minuten inkl. Fragerunde (Die Shows sind identisch)
Empfohlen für die Klassenstufen 3 bis 6 (ca. 8 Jahre)
Plattform: Zoom

Anmeldungen werden unter: info@cd-kaserne.de angenommen. Weitere Informationen gibt es unter
http://www.cd-kaserne.de oder unter Tel.: 05141/977290.

Für eine erfolgreiche Anmeldung werden folgende Daten benötigt:
• Name
• Anzahl der teilnehmenden Kinder (ggf. Schule, Klasse)
• An welchem Tag möchten Sie teilnehmen? (Datum der Veranstaltung)
• E-Mail-Adresse

Sie erhalten anschließend eine Bestätigung per E-Mail.
Die Teilnahme ist kostenfrei für alle Teilnehmenden.

Diese neue Veranstaltungsreihe für Kinder wird präsentiert von der SVO – Rundum bestens versorgt.

Live Stream, Anmeldungen bitte an info@cd-kaserne.de richten, dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom-Link, kostenfrei.

2021

25.02.2021
10:00 Uhr
Tickets
Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten - DAS ORIGINAL - Tournee 2020 / 2021
Bereits seit 20 Jahren leitet Ernst Hutter die „Egerländer Musikanten – Das Original“, welche sein legendärer damaliger Chef Ernst Mosch 1956 gegründet hatte. Ernst Hutter, der nach Moschs Tod 1999 das Orchester weiterführte, ist es gelungen, in dieser Zeit die Erfolge der „Egerländer Musikanten – Das Original“ auf eine breite Basis zu stellen, die auch die Zukunft im Blick hat.

Sein Orchester ist in der Tradition der „Original Egerländer Musikanten“ nicht nur „das erfolgreichste Blasorchester der Welt“. Sie erreichen mit ihrer Musik, dem stets professionell, aber auch zugleich sympathischen Auftreten, die Menschen aller Altersgruppen. Für die Jungen sind sie Vorbilder in der Bläserwelt, für die Alten immer noch das „Maß aller Dinge“. „Ernst Mosch hat mich gelehrt, immer ehrlich, emotional und authentisch als Künstler aufzutreten. Meine Aufgabe in den letzten 20 Jahren war es, sein Lebenswerk in die Zukunft zu führen, aber auch eigene Akzente zu setzen“, sagt Ernst Hutter.

Mit über 40 Konzerten sind „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“ weiterhin „auf den Spuren“ ihrer legendären Vorgänger. Leidenschaftlich und mit ausgeprägtem musikalischem Können präsentieren die Musiker ihrem Publikum die großen Hits aus der Mosch-Ära genauso wie neue Kompositionen aus der Feder der Bandmitglieder.

Und so erwartet das Publikum nicht nur eine Zeitreise in die Geschichte der „Egerländer Musikanten“ mit Klassikern und Hits vom „Egerländer Musikantenmarsch“ bis zu „Bis bald auf Wiederseh’n“, sondern auch eine bunte Palette zeitgemäßer neuer Kompositionen.
Ein stilvolles Bühnenambiente und die bewährte Moderation von Edi Graf garantieren dem Publikum zusätzlich ein musikalisches Erlebnis der ersten Güte!
Foto: René Traut

Einlass: 19:00 Uhr

ABGESAGT!
Sebastian Lehmann - Andere Kinder haben auch schöne Eltern
Andere Kinder haben auch schöne Eltern - aber Sebastians sind die besten. Die besten, die er je hatte. Deswegen telefoniert er sehr häufig mit ihnen. Die Telefonate schreibt er mit und liest sie dann auf Bühnen vor. Das hat sich als guter Therapieansatz erwiesen. Auch fürs Publikum. Aber nicht nur das: Sebastian ist viel unterwegs und erzählt von den Abgründen, die einem im Regionalexpress erwarten, den lustigsten Beleidigungen im Straßenverkehr und der unendlichen Weisheit eines Berliner Busfahrers. Außerdem übersetzt er die schönsten Hits der 80er, 90er und von heute. Damit die Welt endlich erfährt, wie Britney Spears auf deutsch klingt und Udo Jürgens auf chinesisch.

Sebastian Vater bittet um zahlreiches Erscheinen bei den Shows, damit er endlich die Unterstützung für seinen Sohn einstellen kann. "Meine Mutter ruft aus meiner Heimatstadt Freiburg an", so beginnt jede Folge von Sebastian Lehmanns Radiocomedy "Elternzeit", die auf SWR3 und rbb radioeins läuft. Er ist Mitglied der größten Lesebühne Deutschlands, der Lesedüne, und hat zahlreiche Bücher geschrieben. Zuletzt erschienen "Mit deinem Bruder hatten wir ja Glück - Telefonate mit meinen Eltern" (Goldmann) und sein Roman "Parallel leben" (Voland & Quist).

Veranstaltungshinweise:

Donnerstag, 25.Februar 2021
Beginn 20:30 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Info-Tel. (07221) 398011


Rantastic GmbH
Aschmattstr. 2
76532 Baden-Baden

Einlass 18:30 Uhr

Die Veranstaltung wurde verschoben.
ABGESAGT // DichtungsRing | Ususmango - Ungefiltert
Neuer Termin folgt!

Mitbegründer des Ensembles "RebellComedy" (WDR) und bekannt aus ZDF Kultur, Pussy Terror, Comedy Central.

Tickets online via Reservix:
https://www.reservix.de/tickets-dichtungsring-ususmango-ungefiltert-in-kehl-das-kulturhaus-am-25-2-2021/e1640560

,,Bisschen psycho, aber ich mag ihn." (sagt er über sich selbst).

Der Stand-up-Comedian Ususmango hat schon alles gemacht und beinahe alles geschafft. Einziger Ausländer auf dem Gymnasium. Ist halt so. Design-Studium in Aachen. Überlebt.

Aus Frust mit Babak Ghassim RebellComedy gegründet und in den letzten Jahren zur größten Comedyshow Deutschlands gemacht. Geschafft. Inzwischen 4 Staffeln beim WDR abgedreht. Drin. Als einziger Stand-up-Comedian Deutschlands schon in Saudi-Arabien auf Arabisch aufgetreten. Check. Früher keine Jordans, jetzt aber alle.

Auch das. Ja. Ususmango ist ein Visionär und hält das sorgfältig ausgewählte Ensemble von zehn verrückten Rebellen zusammen, um mit ihnen zusammen weiterhin Comedy in Deutschland nachhaltig zu prägen. Er designt, synchronisiert, schreibt Konzepte macht ein bisschen dies und ein bisschen das (vor allem aber das...) Er hat an so ziemlich jedem Comedy-Wettbewerb teilgenommen, und einen beinahe gewonnen.

Vorher ausschließlich das Herzblut in die RebellComedy gepumpt, kümmert sich Usus jetzt um die Sache, die er bisher noch nicht geschafft hat. Die Königsdisziplin. Sein erstes Solo seit 10 Jahren. Den "verrücktesten Blick auf alles", wie Benaissa Lamroubal seine Comedy beschreibt, gewährt Ususmango in seinem Solo: ungefiltert.

Kehl

25.02.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 17,50 €
Extrawurst - Komödie in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Komödie in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache. Die Mitgliederversammlung des Tennisclubs einer deutschen Kleinstadt soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es da nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste ja bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt.

Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, »Gutmenschen« und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill, es geht darum, wie wir zusammenleben. Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann.

Besetzung: Gerd Silberbauer und andere
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Foto: Gerd Silberbauer

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Bernd Kohlhepp und Uli Boettcher - …denn sie wissen (noch) nicht, was sie tun… - Das Impro-Duell
Ein Abend wie eine Wundertüte! Dieses Programm hält erstaunliche Überraschungen parat - vor allem solche, von denen nicht einmal Boettcher und Kohlhepp etwas wissen.
Die beiden Vollblut-Kabarettisten stürzen sich in ein Duell in dem die Fetzen fliegen und kein Auge trocken bleibt.
Kohlhepp und Boettcher zelebrieren die große Kunst des Improvisierens in einer Abendshow und haben dennoch immer die Gunst des Publikums im Sinn.
Dabei können Sie Unglaubliches erfahren: zum Beispiel, was sich bei Ihrem Ski-Urlaub ereignen wird, den sie selbst noch gar nicht angetreten haben.
Oder welche Geheimnisse in Ihrem Fahrradkeller auf Aufklärung warten. Lassen Sie sich nicht entgehen, wenn Ihr Lieblingsfilm mit einem komplett anderen (vielleicht viel besserem Schluss) gespielt wird.
Bringen Sie Ihre Fotos mit, wenn Sie diese nicht ohnehin auf dem Handy bei sich haben: Schicken Sie Ihre Fotos oder Nachrichten an kasse@renitenztheater.de.
Die beiden werden sie zum Ergötzen ihrer Zuschauer in ihr Impro-Duell mit einbauen. Denn nur eines ist an diesem Abend sicher: Sie werden sich wundern.
Und wenn Sie sich nicht wundern, würde uns das schon sehr wundern, wenn an diesem Abend die beiden Herren Aspekte ihres Lebens kapern werden und mit ihren unverwechselbaren Mitteln (hemmungsloser Gesang, schier menschenunmögliche Akrobatik und beeindruckende Kombinatorik) völlig neue Geschichten darin entdecken...
Kohlhepp und Boettcher sind beide jeweils Haupt-Preisträger des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis (2015 und 2012).
Sie spielten den Stehgreif-Film WINNETOU IV und das Demenzstück „DER UNSICHTBARE HUND“.
Bernd Kohlhepp ist seit vielen Jahren Mitglied im Harlekin-Theatersport Ensemble in Tübingen.Uli Boettcher ist Mitbegründer des Ravensburger Pendants.
Das neueste Gefahrgut-Programm „…denn sie wissen (noch) nicht, was sie tun… - Das Impro-Duell“ steht ganz in dieser Tradition - und geht gleich noch einen großen Schritt darüber hinaus.

http://www.berndkohlhepp.de
http://www.uliboettcher.de

Einlass 19.45 h

Derzeit keine Buchung möglich, weitere Infos folgen

Stuttgart

25.02.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 22,50 €
Das Lesen der Anderen

Podcast mit Max Czollek, Dichter, Berlin | Jo Frank, Dichter und Verleger, Berlin | Jeanine Meerapfel, Präsidentin Akademie der Künste | Terry Reintke, Abgeordnete der Grünen im Europaparlament

Online auf Facebook, YouTube, SoundCloud, #kanalfuerpoesie & rewritingthefuture.org

Welche Rolle spielen Gedichte im gesellschaftlichen Diskurs – und welche Rolle spielen sie für Menschen, die Gesellschaft mitgestalten? Fördert Poesie Resilienz, schärft sie den Blick, ermöglicht sie Erkenntnisse oder Wahrnehmungsverschiebungen? Was können Gedichte, diese Universen auf kleinstem Raum? Was müssen sie? Oder dürfen sie? Was wollen sie überhaupt?

Max Czollek und Jo Frank laden FreundInnen und KomplizInnen ein, jeweils ein Gedicht vorzustellen, das sie in ihrem Leben, ihrem Arbeiten, ihrem Gestalten begleitet, das für sie Wehrhaftigkeit bedeutet – ihnen Kraft gibt, sie irritiert, sie inspiriert, ein Gedicht zum Aufdrehen und gegen das Leiserdrehen.

In Kooperation mit dem Festival Re:Writing the Future

Bei Re:Writing the Future geht es darum, die Pluralität künstlerischer Arbeiten sichtbar zu machen, die die europäischen Gesellschaften, insbesondere Deutschland ausmachen. Die diversen Herkünfte und Hintergründe der KünstlerInnen werden dabei nicht als etwas Anderes, sondern als eine Grundlage verstanden, von der wir ausgehen wollen und müssen, wenn wir uns die Zukunft vornehmen. In diesem Sinne ist der Blick für künstlerische Vielfalt auch ein Blick auf das Re:Writing der Zukunft, welches gegenwärtig passiert.

 

25.02.2021
12:00 Uhr
MAYBEBOP - „Das große streaming-Wunschkonzert“
MAYBEBOP
„Das große streaming-Wunschkonzert“

am 05. März 2021 um 20 Uhr

ein Geschenk an die treue Fangemeinde

Neunzehn Jahre MAYBEBOP – ausverkaufte Konzerttourneen von Berlin bis Saarbrücken, von Flensburg bis Passau, neunzehn Jahre mit über 200 TV-Auftritten , neunzehn Jahre begeisterte KonzertbesucherInnen!
„Die Maybebopper wissen einfach, wie man Erwartungen erfüllt und mit Leichtigkeit niveauvoll unterhält“, lobt die „Hannoversche Allg. Zeitung“, „das Tempo der Show ist flott, Sound und Licht perfekt, eine gut dosierte Song-Mischung garantiert bestes Entertainment.“

Und für das treue MAYBEBOP-Publikum und alle anderen Musikfreunde haben die vier Interpreten ein streaming-Wunschkonzert geplant. Die Fans können sich aus dem MAYBEBOP-Repertoire ihren Lieblingssong wünschen. Zum Beispiel per e-Mail an kontakt@maybebop.de oder bei facebook oder im Gästebuch oder oder oder.… „Das große streaming-Wunschkonzert“ wird der in der Form auf alle einmalig stattfinden!

MAYBEBOP sind vier schräge Typen, die sich in der Musik-und Theaterszene etabliert haben. Ihr Charme ist einfach unwiderstehlich, sie singen super, tanzen gerne, sind albern und doch ernst, sind künstlerisch einzigartig.
MAYBEBOP präsentieren praktisch eine eigene Kunstform. Diese Eigenständigkeit verleiht ihrer Kunst Geheimratsecken: angenehm reif und gerade deshalb verlockend sexy.
MAYBEBOP sind Jan M. Bürger, Lukas H.H.Teske, Oliver Gies und Christoph Hiller.

Und wie beschreibt die Band sich selbst? „Maybebop macht witzigen, hintergründigen Deutsch-Pop ohne Instrumente, weil die Stimme das Schönste aller Instrumente ist. Es macht einfach tierisch Spaß. Außerdem können wir nix anderes.“

Ihre überwiegend eigenen deutschen Songs durchleuchten den Wahnsinn des täglichen Seins: witzig und berührend, manchmal böse und skurril, aber immer mit wohltuendem Tiefgang und musikalisch unglaublich vielfältig. Mit ihrer perfekt durchgestylten Show berühren sie alle Sinne und bleiben dabei immer nah am Publikum.
TURANDOT

Man erzählt sich so allerlei.
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib).

Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.
Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist.

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.

mit Arno Friedrich | Melda Hazirci | Mario Linder | Margrit Carls | Theresa Bendel

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer

Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

25.02.2021
14:00 Uhr
Thilo Seibel – „ParOdiesisch!“ - Ein Parodien-Reigen durch das „postfaktische Zeitalter“

Die Veranstaltung vom 25.02.2021 wurde auf den 08.05.2021 verlegt.

Premiere 

Der große Gas- und Zigarren-Philosoph Gerhard Schröder hat einmal gesagt, man müsse „das Richtige tun“. Nur, was ist „das Richtige“? Denn wir leben im „postfaktischen Zeitalter“: Für die einen gelten Fakten vom Fun-Faktor her als etwa so attraktiv wie Frank Walter Steinmeier mit einer Dosis Beruhigungsmittel, manche finden ausschließlich nackte Fakten aufregend, und der Rest sagt: „Postfaktisches Zeitalter interessiert mich nicht. Seit wann ist denn die Post faktisch?“

Was ist Fakt, was ist Fake, was ist Meinung, was ist Bullshit? Sind wir klimabedingt kurz vor dem Untergang der menschlichen Zivilisation? Oder kann man ohnehin nicht mehr von „Zivilisation“ sprechen, seit es Twitter und Facebook gibt?

Benennen wir Fakten: In seinem neuen Programm „ParOdiesisch!“ bietet Thilo Seibel Lösungs-vorschläge mit mindestens sieben brüllkomisch parodierten Persönlichkeiten. Das Programm ist ein Survival-Training für eine Zeit, in der Meinungen mit Fakten verwechselt werden, und Seibel kann Ihnen zwar nicht das Paradies bescheren, aber wenigstens ein ParOdies.

Ob Thilo Seibel laut Pressestimmen nun „ein Meister des Parodierens“ ist oder „ein komödiantisches Naturtalent, das aus allen Rohren feuert“ und ob er dabei „politisches Kabarett der Extraklasse“ liefert – diese Meinungen der Presse von der Augsburger- über die Rhein-Neckar- und die Dorstener bis hin zur Stuttgarter Zeitung können Sie selbst auf Faktengehalt überprüfen

Sebastian Lehmann - Andere Kinder haben auch schöne Eltern
Andere Kinder haben auch schöne Eltern - aber Sebastians sind die besten. Die besten, die er je hatte. Deswegen telefoniert er sehr häufig mit ihnen. Die Telefonate schreibt er mit und liest sie dann auf Bühnen vor. Das hat sich als guter Therapieansatz erwiesen. Auch fürs Publikum. Aber nicht nur das: Sebastian ist viel unterwegs und erzählt von den Abgründen, die einem im Regionalexpress erwarten, den lustigsten Beleidigungen im Straßenverkehr und der unendlichen Weisheit eines Berliner Busfahrers. Außerdem übersetzt er die schönsten Hits der 80er, 90er und von heute. Damit die Welt endlich erfährt, wie Britney Spears auf deutsch klingt und Udo Jürgens auf chinesisch.

Sebastian Vater bittet um zahlreiches Erscheinen bei den Shows, damit er endlich die Unterstützung für seinen Sohn einstellen kann. "Meine Mutter ruft aus meiner Heimatstadt Freiburg an", so beginnt jede Folge von Sebastian Lehmanns Radiocomedy "Elternzeit", die auf SWR3 und rbb radioeins läuft. Er ist Mitglied der größten Lesebühne Deutschlands, der Lesedüne, und hat zahlreiche Bücher geschrieben. Zuletzt erschienen "Mit deinem Bruder hatten wir ja Glück - Telefonate mit meinen Eltern" (Goldmann) und sein Roman "Parallel leben" (Voland & Quist).

Veranstaltungshinweise:

Donnerstag, 25.Februar 2021
Beginn 20:30 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Info-Tel. (07221) 398011


Rantastic GmbH
Aschmattstr. 2
76532 Baden-Baden

Einlass 18:30 Uhr
TEDxMetzingen - Diversity
BITTE BEACHTEN SIE: Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie werden wir den Termin auf Sommer 2021 verschieben. Genauere Informationen zum neuen Termin erhalten Sie im Januar 2021. Wir danken für Ihr Verständnis!
Bereits gekaufte Tickets behalten Gültigkeit, können aber auch kostenlos storniert werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Januar 2021 per E-Mail von Reservix.



NUR FÜR KURZE ZEIT: Tickets zum Blind-Booking-Vorteilspreis!

Unter dem Motto "Diversity - the importance of being different?" bringen die drei Partner Advanced UniByte GmbH Metzingen, die KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen GmbH und die Kreissparkasse Reutlingen die TEDx zum dritten Mal in unseren Landkreis. Top Speaker geben innovative Impulse und regen zu inspirierenden Diskussionen an.

Bekannt wurde die gemeinnützige Organisation TED durch Onlinevideos. Die Videos zeigen Menschen, die in maximal 18 Minuten bei einem TED-Event die Rede ihres Lebens halten. Denker und Macher sind dort aufgerufen, ihre Ideen und Überzeugungen zu präsentieren.
Im Sinne des Leitgedankens „ideas worth spreading“ (Ideen, die es wert sind verbreitet zu werden) wurde TEDx ins Leben gerufen. Dies ermöglicht selbständige Events zusätzlich zu den weiter bestehenden TED-Konferenzen.

Das lokal organisierte Event TEDxMetzingen bringt das TED-Erlebnis in diesem Jahr wieder in unsere Region. Gemeinsam mit den TEDx-Speakern wollen wir unserem Publikum zeigen, dass Menschen aus unterschiedlichsten Regionen Vorreiter für Integration und Diversität auf lokaler wie auch nationaler Ebene sind.

Sichern Sie sich jetzt schon Ihre Tickets zum Blind-Booking-Vorteilspreis!

Weitere Informationen zu den Speakern folgen demnächst.

Interessant: 1€ pro Ticket wird an den Klimafonds „Grüner Topf“ im Landkreis Reutlingen gespendet, dieser fördert klimafreundliche Projekte in der Region!

MEHR INFOS & OFFIZIELLE WEBSITE:
http://www.tedxmetzingen.com

Vorverkaufsstellen in Reutlingen:
- Tourist Information, Marktplatz 2
- Plattenlädle, Eberhardstr. 7
- Thomas Cook Reisebüro, Katharinenstr. 15
- SBEntertainment GmbH & Co. KG, Karlstr. 72

Vorverkaufsstellen in Metzingen:
- Tourist Information, Am Lindenplatz 4
- Metzinger-Uracher Volksblatt, Hindenburgstr. 6
- Neckaralbreisen, Eisenbahnstr. 24

Einlass ab 17:30 Uhr

Metzingen

25.02.2021
18:00 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Notenlos - Das Wunschkonzert der Extraklasse
Zwei Typen, zwei Pianos, zwei Stimmen und ein Abend voller Überraschungen: Bastian Pusch und Andreas Speckmann präsentieren ein Wunschkonzert der Extraklasse, wie Sie es noch nie gehört haben! Ein Wunschkonzert, das jedes Mal komplett anders klingt – ganz nach Lust, Laune und Kreativität des Publikums. Das ist nämlich nicht nur live dabei, sondern gestaltet den Abend interaktiv mit …

Im Duett und im Duell improvisieren sich die beiden Ausnahmemusiker durch Klassik, Jazz, Musical und Pop. Ohne Playback, ohne Hilfsmittel und natürlich ohne Noten spielen sie sich und ihre Pianos an die Leistungsgrenze – und darüber hinaus! Zum Beispiel beim Publikumswunsch, ein bestimmtes Thema allen möglichen und unmöglichen Interpreten samt ihrer charakteristischen Ausdrucksweise in den Mund zu legen. Da treffen schon mal Kinderlieder auf Filmmusik, Reggae auf Rock´n’Roll, Grönemeyer auf Pavarotti oder Elvis auf Marianne und Michael.

Bei „Notenlos“ wird der Stilbruch zum Stilmittel, Lieblingssongs und Interpreten werden durch den Kakao gezogen und die Lust an der musikalischen Grenzüberschreitung zelebriert. Denn Bastian Pusch und Andreas Speckmann wollen und haben vor allem eines: Spaß. Und den produzieren sie im Dauerfeuer, jeder Takt ist für eine neue Überraschung gut. Niemand weiß vorab, wohin die Reise geht: weder das verblüffte Publikum noch die ebenso verblüfften Künstler. Charmante Moderationen gehen Hand in Hand mit genialer Spontanität, aberwitzige Ideen treffen auf virtuose Musikalität – so wird jede Notenlos-Show zu einem absolut einzigartigen Erlebnis!
Meadows - "The Emergency Tour"
Intim, ergreifend, authentisch und tiefgründig: Meadows gibt sein Innenleben preis. Manchmal düster, manchmal hoffnungsvoll, aber immer voller Leben und Emotionen.

Geboren und aufgewachsen ist der Fingerstyle Gitarrist und Songwriter Christoffer Wadensten in der Kleinstadt Söderköping an der Ostküste Schwedens. Er hat die letzten paar Jahre unter dem Pseudonym Meadows die Welt bereist und mit seiner introspektiven, akustischen Musik zahlreiche Clubs und Wohnzimmer erfüllt und verzaubert. Seine Musik vereint Menschen, macht Fremde zu Freunden und Fans, die in seiner Musik Zuflucht und Vertrauen finden.

Seine erste EP "The Only Boy Awake" wurde im Jahr 2016 durch das deutsche Label "What We Call Records" veröffentlicht. Der Titeltrack wurde in die Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" ("13 Reasons Why”) aufgenommen. Mittlerweile kann Meadows über 30 Millionen Streams vorweisen.

Der Titel von Meadows’ neuem Album - "The Emergency Album" - ist inspiriert vom amerikanischem Lyriker Frank O’Hara. Es erzählt von der Fähigkeit einen Gefühlszustand während eines Notfalls zu fassen und spüren. Das Album markiert einen Wendepunkt in Wadenstens Leben und schafft Platz für einen neuen Zyklus in dessen Musik: Tiefsinnig, betrübt und wunderschön zugleich.

Hier ist nichts gesampelt oder programmiert. Die Arrangements reichen von schlichter Gitarre und Stimme hin zu tiefgehenden, detailverliebten Songs. Man könnte Wadensten als “Mad Professor” im Studio bezeichnen, der mit akustischen Instrumenten und analogen Synthesizern ein zeitlos schönes Endergebnis schafft.

"The Emergency Album" wird am 27. März über das New Yorker Label AntiFragile Music erscheinen.

Einlass ab 19.00 Uhr
DIE STERNE
Ein selbstbetiteltes Album. Auf dem Cover: der Sänger – das letzte verbliebene Ur-Mitglied – ganz allein als aus allen Zeiten geplumpster Dichterfürst, als leicht lädierter, aber wissender Dandy. Ein erstes Hören, und plötzlich sitzt man da, mit lauter Hits in den rauschenden Ohren und zig Textfetzen, die einem durch den Kopf spuken, und ist wie durchgeschüttelt von einem Album, das immer wieder von Freiheit und Verstrickung, von Möglichkeiten und Zwängen handelt. Das neue Album von Die Sterne ist da. Ein Album, auf das man - ohne es zu wissen - so sehr gewartet hat. Eine Platte, die wie keine zweite angeschlossen ist an die Themen unserer Tage – und die trotzdem einlädt auf eine eskapistische Reise durch unerhörte Soundlandschaften. Es lebe der Widerspruch! Es leben Die Sterne!

Die Fakten zuerst: Mit Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich haben zwei wichtige Gründungsmitglieder vor anderthalb Jahren die Band verlassen. Auf „Die Sterne“ bilden Jan Philipp Janzen und Phillip Tielsch, beide Mitglieder der Kölner Band Von Spar, die Rhythmusgruppe. Neben den Sterne-Livemusikern Dyan Valdes und Max Knoth wirken zudem u.a. das Kaiser Quartett, Carsten „Erobique“ Meyer und die Düsseldorf Düsterboys mit. Krautige Flächen treffen auf Italo-Pop, verspulten Folk, Psychedelia und Disco. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Es ist ein Sound, den man in dieser Überstrahltheit (nicht nur von Die Sterne!) noch nicht kannte – und der doch ganz ihr eigener ist. Vielleicht klingt so die Freiheit.

Das Album vor oben beschriebenem personellen Hintergrund schlicht „Die Sterne“ zu nennen, ist eine sehr lässige Ansage: Die Sterne im Jahr 2020, das ist ein offenes System, in dem freilich mehr denn je der Blick auf das Kontinuierliche dieser musikalischen Institution frei wird: Frank Spilker, seine Songs, Texte und Themen. Seine künstlerische Coolness und seine Dringlichkeit als soziales Wesen.

Die ersten Sekunden der Platte tönen, als wäre ein Vintage-Synthesizer in Bob Dylans „Tangled Up In Blue“ gekracht, am Ende wird WahWah-befeuerter Rave-Pop draus. „Das Herz schlägt aus nach allen Seiten“, singt Spilker über unseren unperfekten Empathiemuskel; Widersprüchlichkeit als menschlichste Form der Libertät.
Mit „Der Palast ist leer“ erreicht die Platte einen ersten Höhepunkt: Michael Rother steigt bei Stereolab ein. Kaum freut man sich über die Cowbell, wehen orchestrale Wolken um die Zinnen. Der Text formuliert nur scheinbar eine Utopie von Unbeherrschtheit. Man ist geneigt, sofort mitstürmen zu wollen, aber Spilker kennt kein Schwarzweiß: Was, wenn sich wirklich niemand mehr um uns kümmerte? Unerhört – man ahnt es nicht!
„Der Sommer in die Stadt wird fahren“ ist flirrender Italo-Pop mit psychedelisch-dräuender Schlagseite (Man denke: Lucio Battisti, circa 1977) und einem herrlich gespreizten Text. Wieder spielt das Kaiser Quartett ganz groß auf. Vielleicht auch ein Lied über falsche Sehnsüchte und Idealisierung. Immer gut, wenn Fragen bleiben.
„Du musst gar nichts“ – fast ein Hausbesetzer-Funk-Pop-Stück wie es Kölner Spät-Kraut-Bands wie Dunkelziffer oder die Phantom Band in den 80ern hätten machen können – nimmt das Kernthema der Platte wieder auf: Wenn man tatsächlich gar nichts muss, jeder Zwang und jedes Ritual weg ist – dann bleibt nur noch der Blick in den Abgrund der Freiheit. Beängstigend.
Nach dem bereits vorab veröffentlichten „Hey Dealer“, bei dem die Flaming Lips der „Embryonic“-Ära auf eine Wagenladung Pilze vorbeischauen, schubst „Unterschiedlich subtil“ den Hörer auf spiegelglatte Wave-Pop-Flächen. Es geht um Macht und Manipulation. Und gerade, als man sich zu fragen beginnt, ob Spilker hier von politischer Einflussname oder den Zwängen modernen Band-Marketings singt, errichtet das Kaiser Quartett mal eben wieder eine dieser unglaublichen Streicher-Kathedralen. Eine Welt voller Möglichkeit, nur: Was ist Gift und was ist Medizin?
Mit „Das Elend kommt (nicht)“ wird es grimmig: Während eine psychotische Fuzz-Gitarre mehr und mehr freidreht, wird klar: Es ist halbwegs müßig, den offensichtlichen Konsensfeind in zig Talkshows zu bequatschen, wenn der wahre Gegner viel näher ist, als man wahrhaben möchte. Und wo wir schon beim Konsensfeind sind: „Die Message“– irgendwo zwischen Dr. John und P-Funk verortet – macht endgültig klar: Für Faschismus gibt es keine Ausreden und Erklärungen. Der Fall liegt ganz einfach: „Der Arsch ist die Message.“ Lässiger als hier kann man den Müll nicht runtertragen.
In „Wir kämen wieder vor“ schaut der Sänger auf ein Umfeld zwischen Paralyse und faulem Arrangement beim Tanz mit den Verbrechern. „Ihr wollt ein Wir - hier gibt’s kein Uns / Integriert euch doch selbst - passt euch doch an!“, singt Spilker, und dann hebt dieser schöne Popsong ab in die Neil-Young-Umlaufbahn. „Die besten Demokratien“ spinnt diesen Gedanken weiter ins Große. Im Fadenkreuz: Das Heucheln von Zivilisiertheit in westlichen Kulturen („Wir finden eine Lösung - gib mir das Problem / Wir stehen ein für Werte und wir wollen Werte sehn“). Ein Flexatone wird geschüttelt, Die Sterne funkeln wieder Arthur Russells Disco Anarcho. Da ist noch Licht im Palast, aber, wie gesagt: Du musst gar nichts!
Jetzt klingt sie langsam aus, diese Zauberplatte. Aber wie wunderbar weird: Auf den retro-futuristischen Dub-Pop „Drinks & Love“ folgt ganz zum Schluss das von einem Tanpura-Sample durchsponnene „Halbvergangener Tag“, das den Eindruck nahelegt, Frank Spilker und seine Mitmusiker hätten am Abend zuvor mit Syd Barrett und der Incredible String Band durchgemacht. Hedonismus, altes Haus: eine oberflächliche, aber ewig verführerische Form der Freiheit.
Und dann, obwohl man sich jetzt wie durchgeschüttelt fühlt und es im Kopf nur so wimmelt vor frisch angestoßenen Gedanken – und Fragen! – , will man das alles gleich noch mal hören. Diesmal aber lauter. Weil man tanzen will. Und dann tanzt man. Man tanzt die Freiheit und die Verstricktheit. Das klare Dagegen und die Widersprüchlichkeit. Die Ambivalenz und die Eindeutigkeit. Aber niemals mit den Verbrechern! Der Arsch ist die Message!
Gut, dass Die Sterne wieder da sind. Gut, dass Frank Spilker wieder Lieder singt.
Wir kommen wieder vor.
(Eric Pfeil)

Einlass: 19 Uhr
MATIJA - byebyeskiesofyesterday - Tour 2021
Wir schreiben das Jahr 2020. Die Popkultur ist zersplittert, diffus, wesentlich schnelllebiger als noch vor
wenigen Jahren. Die Gitarre gilt unter Kids nicht mehr als das aller-coolste Instrument. Und trotzdem
gibt es die Künstler, die sich den Trends nicht unterwerfen und weder alt noch abgehangen wirken. Hört
man Matija, gibt es viel zu entdecken: Upbeat-Funk, Alternative Welten, Indie-Disko, ein verzweifeltes
Liebeslied. Und nicht zuletzt der Blick auf den Wandel der Zeit.
Das Münchener Trio um Frontmann Matt Kovac ist ehrlich, detailverliebt und impulsiv. Und vor allem
eins: präsent auf Deutschlands Bühnen. Ihr Live-Auftritte sind noch unvorhersehbarer als 2020. Bereits
das Jahr zuvor war ein großartiges Jahr für Matija: eigene Tour mit ersten ausverkauften Konzerten,
das erste Netflix Feature eines Songs in einer Serie, die erste Award Nominierung, Tour Support für die
Kytes im Mai plus zahlreiche Festival Gigs inkl. c/o pop, Dockville, Reeperbahn Festival, Nürnberg pop,
Sound of the Forest & Waves Vienna.
Die weltweite Corona-Krise, die die Live-Branche beinahe stillstehen lässt, geht auch an Matija nicht
spurlos vorbei. Aus zwei Touren, die für 2020 geplant waren, ist nun eine 19-Show starke Tour Anfang
2021 gewachsen. Dann kommt endlich die Zeit das zweite Studioalbum byebyeskiesofyesterday, das
am 9. Oktober 2020 über das Hamburger Label Clouds Hill erscheinen wird, live zu präsentieren.

Einlass 19:00 Uhr
Severin Groebner "Gut möglich"
Regie: Mathias Repiscus

„Meine Zukunft ist so problematisch, daß sie mich selbst zu interessieren anfängt", schrieb Greorg Büchner 1835. Zwei Jahre später war er tot. Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft.

Severin Groebner aber, die Wiener Kassandra aus dem Gemeindebau, der Theresias unter den Exilösterreichern, das austriakische Orakel mit Vibrationshintergrund (er fährt viel Bahn) wirft unerschrocken einen Blick nach vorn. Ins Ungewisse. Was kommt, was geht und was wird gehen? Und was wird uns auf die Nerven gehen?

Fünfmal schaut er ins Futur und findet sich in unterschiedlichen Situationen wieder: Bankrott, berühmt, bescheuert, bekehrt und beerdigt. Fünf Möglichkeiten über die Zukunft und wie sie für uns werden könnte. Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und nimmt uns mit auf eine Reise ins Mögliche. Und wen trifft man dort? Klimawandel, Krieg, Kollektive, Kontinentaldrift oder Kunstinstallationen? Oder drei Meter große Ameisen, die sich von Plastik ernähren? Oder doch wieder nur uns selbst - nur älter.

Kommen Sie und schauen Sie mit Severin Groebner in die Zukunft. Oder anders gesagt: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.

Eine Veranstaltung des Kulturforums Landshut e.V. und der Alten Kaserne
im Rahmen der Landshuter Literaturtage

Severin Groebner, geboren in Wien, ist ein Grenzgänger zwischen Humor und Musik, Pointen und Poesie, Kabarett und Kaspar Hauser, Genie und Wahnsinn, sowie Deutschland und Österreich.
Beethoven zieht wieder um
Kinderkonzert mit viel Musik von Ludwig van Beethoven / ab 5 J.

Ludwig van Beethoven muss in Wien wieder einmal die Wohnung wechseln. Er hält es in seiner Dachwohnung nicht mehr aus. Die vielen Treppen! Im Sommer ist es immer so heiß, dann im Winter die Kohlen schleppen. Macht man das Fenster auf, ist es laut.

Er muss weg. Am besten aufs Land!

In großen Holzkisten verstaut liegen sein Hausrat und seine Kompositionen und warten auf den Abtransport ins neue Quartier. Seine beiden Musiker Herr Tackenberg (Fagott) und Herr Schlummer (Klarinette) haben aber gar keine Lust, bei der Schlepperei zu helfen. Der Meister selbst ist nervös… so ganz ohne Beschäftigung, gerade jetzt fällt ihm dauernd etwas ein, und ein ganz besonderes Musikstück braucht er gerade dringend zur Überarbeitung. Aber wo ist es? Nun packt Beethoven alles wieder aus!!!
Seine Haushälterin Frau Hansmeier ist außer sich... die schöne Ordnung ist dahin. Beethoven aber ist begeistert. Was er so alles im Lauf der Zeit komponiert hat. Toll! Die Musiker freuen sich über jedes Fundstück. Na klar! Das klingt wirklich alles toll. Frau Hansmeier fängt sogar an zu singen! Doch zum Trio fehlt noch jemand. Wo ist Frau Nötzel mit der Oboe? Und dann klopft es auch noch aus einer der Kisten...

Eine spannende Entdeckungsreise im Notenchaos von Ludwig van Beethoven mit viel Musik.

Dauer: 1 Stunde 10 Minuten ohne Pause

Es steht Begleitmaterial als PDF zur Verfügung. Anfordern unter info@kk-uelzen.de

CECILIA MUSIC CONCEPT


gefördert von der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg


PRESSESTIMMEN
„Überall fordern die Kinder meinen Beethoven sehr nachdrücklich auf, doch endlich mal aufzuräumen. Denn er lässt immer alles rumliegen. Und da freuen sie sich tierisch, wenn sie das mal einem Erwachsenen sagen können.“ (Jörg Schade)


HINWEIS: Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen steht nur ein eng begrenztes Platzangebot zur Verfügung. Wenn Sie zusammensitzen möchten, reservieren Sie bitte Ihre Karten in einer gemeinsamen Bestellung. Wir können Sie dann auf nebeneinanderliegenden Sitzen ohne Sicherheitsabstand platzieren. Am Veranstaltungstag werden die Plätze nach Reihenfolge des Eintreffens vergeben (First come first serve).
Bitte achten Sie auf die vorgeschriebenen Abstandsregelungen auch außerhalb des Zuschauerraumes. Grundsätzlich bitten wir Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, die nach Einnahme des Sitzplatzes während der Vorstellung abgenommen werden darf.



Ticket-Ermäßigungen:
• Gruppen ab 10 Vollzahlern erhalten 1 Freikarte
• Kulturkreismitglieder erhalten Sonderkonditionen
• Begleitpersonen von Gruppen erhalten Freikarten
• Rollstuhlfahrer mit B-Schein erhalten 1 Freikarte für die Begleitperson
• nur buchbar unter info@kk-uelzen.de oder Touristinfo 0581-800 6172

zzgl. 2,-€ / Ticket an der Tageskasse (außer Kulturkreis-Mitglieder)

gefördert von
HAVANA NIGHTS - Das karibische Tanz-Musical aus Kuba
“HAVANA NIGHTS – Das Tanz-Musical aus Kuba”

Die besten Tänzer Havannas, eine Starbesetzung des „Circo Nacional de Cuba“ und eine Live „Girl-Band” präsentieren eine spektakuläre Inszenierung des neuen Tanz-Musicals „Havana Nights“ und entführen das Publikum auf die heißblütige Insel Kuba. Erleben Sie eine feurige Mischung aus Salsa, Merengue, Hip-Hop, Breakdance und kubanischer Zirkustradition. 34 hochkarätige Künstler, höchstes tänzerisches Niveau und unglaubliche akrobatische und musikalische Darbietungen werden geboten. Die Leidenschaft, das Temperament und die Dynamik der Karibik lassen das Erlebnis vollkommen werden.

Die Story
Erzählt wird die Geschichte des Touristen Luca, der zum ersten Mal nach Kuba reist. Zigarrengeruch liegt in der Luft, bunte Oldtimer beherrschen die Straßen, Musik dringt aus den Bars in die kleinen Gassen, wo hübsche Kubanerinnen zwischen den alten Kolonialbauten Salsa tanzen. Luca ist sofort verzückt von dieser für ihn neuen Welt. Sein Blick schweift umher und versucht all die tollen Eindrücke aufzusaugen bis er die wunderschöne Aleyna entdeckt und bei ihrem Anblick erstarrt. Und schon war es um ihn geschehen…
Er hat es nicht leicht, insbesondere Aleynas Brüder sind von seiner Zuneigung nicht besonders begeistert. So muss Luca sich auf den Straßen Havannas unbeholfen behaupten, um das Vertrauen, den Respekt und nicht zuletzt Aleynas Herz für sich zu gewinnen. 34 hochkarätige Künstler sind Botschafter der Lebensfreude und der guten Laune Kubas.

Choreografische Innovation
Für die „Havana Nights Company“ fanden sich die besten Tänzer Havannas zusammen. Das Kreativ-Team hat sich auf die choreografischen Besonderheiten des modernen und klassischen Tanzes sowie auf die exotische Vielfalt der kubanischen Stilrichtungen konzentriert. Eine feurige Mischung aus Salsa, Merengue, Hip-Hop und Breakdance: Höchstes tänzerisches Niveau, gepaart mit choreografischer Kreativität!

Die Kraft kubanischer Akrobatik
Die Star-Artisten des weltberühmten „Circo Nacional de Cuba“, Preisträger zahlreicher internationaler Zirkusfestivals (unter anderem in Monte Carlo, China, Italien, Spanien und Frankreich), sorgen für eine unglaubliche akrobatische Darbietung. Der „Circo Nacional de Cuba“ wurde bereits 1959 gegründet. Mit Wurzeln in den Straßen Havannas, basierend auf jahrhundertealter kubanischer Zirkus-Tradition, überraschen die Akrobaten seit ihrem Bestehen immer wieder mit neuen Ideen.

Girl-Band
Echte kubanische Frauenpower, verbunden mit Latino-Glamour und musikalischen Traditionen Kubas. Die 9-köpfige Girl-Band ist ein seltener Musikgenuss. In dieser Band vereinen sich Leidenschaft und Können in ihrer schönsten Form. Der Zusammenklang der Instrumente und die pulsierende Energie des kubanischen Temperaments, lassen die Herzen der Zuschauer höherschlagen.

Erleben Sie das unvergleichliche Tanz-Musical „Havana Nights“ und einen Abend mit authentischer Karibik-Atmosphäre. Erliegen Sie dem Charme und dem Schwung eines wahrhaft charaktervollen Landes. Havanna sehen, hören und fühlen!
Lebensfreude pur – Karibik-Flair für alle Sinne!

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland
Nominiert für den Live Entertainment Award 2016 in der Kategorie „Beste Show des Jahres“

Weitere Informationen unter
http://www.havana-nights-show.de.

Einlass: 18:30 Uhr

Bad Orb

25.02.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 45,99 €
Alte Bekannte | Bunte Socken - Tour 2021/22 - Essen
Mit Beginn des Jahres 2021 gehen „Alte Bekannte“, die Nachfolgeband der A-cappella-Kultgruppe „Wise Guys“, mit ihrem dritten Liveprogramm „Bunte Socken“ auf große Deutschlandtour. Zahlreiche Songs ihres unter gleichem Namen erscheinenden dritten Albums bilden das Herz der neuen Liveshow.

„Bunte Socken“ ist ein Album, das die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Welt und der Menschen feiert. Ein Album, das zu trotzigem Optimismus aufruft und dazu einlädt, sich von den Widrigkeiten dieser Zeiten nicht unterkriegen zu lassen. Nicht ganz so extrem offensiv-fröhlich wie die Vorgänger-CD „Das Leben ist schön“ bietet die neue CD – und das neue Liveprogramm – eine musikalische und inhaltliche Bandbreite, die sich nicht nur hören und sehen lassen kann, sondern die alle Konzertbesucher froh und bestärkt auf den Heimweg entlässt. „Alte Bekannte“ sind kreativ und überraschend wie nie zuvor und sind endgültig zu einer exzellenten musikalischen Einheit verschmolzen.

Abgerundet wird das Programm mit Songs der ersten beiden Alben „Wir sind da!“ (2017) und „Das Leben ist schön“ (2019, Platz 9 der deutschen Album-Charts) und natürlich mit ein paar handverlesenen Schätzen aus dem Kanon der „Wise Guys“, die ja zum Großteil aus der Feder des jetzigen Alten Bekannten Daniel „Dän“ Dickopf stammen.

„Alte Bekannte“ begeistern mit ihrem Liveprogramm Menschen aller Altersgruppen. Eine Konzertbesucherin sagte der Band nach ihrem ersten Konzertbesuch 2019: „Ich kam als Wise-Guys-Fan und gehe als Alte-Bekannte-Fan!“ Und damit ist sie bei weitem nicht die Einzige.

19 Uhr
Ingo Oschmann - Schönen Gruß, ich komm zu Fuß!
Seine Auftritte im Quatsch Comedy Club oder Bühnen-Erfolgsprogramme wie „Wunderbar – es ist ja so!“ und „Wort, Satz und Sieg!“ beweisen es eindrucksvoll: Ingo Oschmann gehört zweifellos zu den bekanntesten deutschen Komikern. In zahlreichen Sendungen des deutschen Fernsehens trat er bereits als Stand-up-Comedian und Zauberer auf. Seinem Publikum präsentiert die Spaßkanone einzigartige Momente, bei denen es Pointen nur so hagelt. Denn Oschmann überzeugt mit einem magischen Programm zwischen verbalen Höhenflügen und menschlichen Abgründen.

Kein anderer Comedy-Künstler schafft den Spagat zwischen Stand-Up-Comedy, Improvisation und professioneller Zauberei so gekonnt wie Ingo Oschmann. Ingos Spezialität sind amüsante Geschichten aus dem Leben, die jeder liebt und kennt – witzig verpackt und pointiert. Neben zahlreichen Auszeichnungen und Nominierungen wie beispielsweise der Swiss Comedy Award oder der Deutsche Comedypreis, ging Oschmann außerdem als Sieger der ersten Staffel der Sat.1-Casting-Show „Star Search“ hervor. Doch auch als Autor zeigt er sein Können, so schrieb er neben seinem verlockenden Geocoaching-Guide „Jäger des versteckten Schatzes“ auch bereits in Kooperation mit Jürgen von der Lippe das begehrte Buch \"Schönen Abend\".

Zusätzlich zu Theateraufführungen und Moderationen, erfreut Ingo auch seine kleinen Fans mit dem Kinderfilm „Halli Hallo Kindershow“. Erleben Sie Ingo Oschmann live und seien Sie dabei, wenn das Multitalent sein Publikum wortgewandt zum Lachen bringt!
Miss Allie - Die kleine Singer-Songwriterin mit Herz
Miss Allie - Die kleine Singer-Songwriterin mit Herz Schon frech: Da steht sie, und los geht’s bevor sie es selbst beabsichtigt. Miss Allie ist sofort präsent, ganz direkt und unwiderstehlich einnehmend. Das gilt fürs Publikum ebenso wie für eine Menge Preise landauf, landab, die man als so junge, frische, Singer-Songwriterin einsammeln kann, wenn man das richtige Herzblut und eine akustische Gitarre mitbringt. Fassungslos authentisch und mit verwegener Entschlossenheit spielt sich die "Kleine Singer-Songwriterin mit Herz“ in die Herzen ihrer ZuhörerInnen - auch im TV und Hörfunk. Wovon sie ein Lied singen kann? Von ihrem Herzen in der Toilette und dem “Schweinesteak Medium“. Sie singt über Männer, Politik, gelbe Pferde mit lila Punkten und den weiblichen Zyklus. Es sind die besonderen, intensiven Momente im alltäglichen Auf und Ab des Lebens, die bei Miss Allie ins Zentrum rücken. Sie spürt diese Erlebnisse überall auf, nimmt sie liebevoll bis spöttisch an die Hand und stellt sie mit ganz eigenem Charme und Humor ins Rampenlicht. Der Ton wechselt von fröhlich, kokett, verspielt über rockig-zupackend bis hin zu ergreifend ehrlicher und tiefer Emotion. Miss Allie würzt ihre Lieder mit überraschenden Wendungen, agiert stets improvisationsfreudig und bleibt am Puls der ZuschauerInnen, die sie scharenweise zu ihren Allie-ierten macht. Wer die Schublade braucht, sollte für Miss Allie eine sehr große aufmachen, changiert sie doch spielerisch zwischen wunderschönen Popsongs und klassischem Liedermachen. Teilweise sind ihre Songs garmusikalische Stand-Ups, mit denen sie eine ganz neue Farbe auf Comedy- Bühnen bringt. Am Ende bleibt immer Miss Allie – die schlagfertige, emotionale Singer-Songwriterin, die einfach macht und strahlt. Ein wahrhaftiges Live-Erlebnis. Vor Jahren war die Straße ihre Bühne. Heute spielt sie ausverkaufte Solokonzerte, tritt in diversen TV-Shows und Radiosendungen auf. Dabei besticht sie mit ihrer ansteckend fröhlichen und herzensguten Art und ihrer einzigartigen Musik. http://www.missallie.de

Einlass: 19:30 Uhr

Karlsruhe

25.02.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 23,20 €