Freitag, 25.09.2020
um 20:00 Uhr

HAU1
Stresemannstraße 29
10963 Berlin




Das Eröffnungsprogramm für den neuen Raum im HAU1 entwickeln die Gast-Kurator*innen Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall und Tmnit Zere. “Radical Mutation” schlägt Brücken zwischen historischen Kämpfen für Gleichberechtigung, Antirassismus und Diversität in Kultur und aktuellen Bestrebungen für radikale Veränderungen. Berlin ist der Ausgangspunkt für das Nachzeichnen dieser Geschichten und ihrer Spuren, die uns von Douala nach Neukölln, vom Tiergarten nach Harlem führen. Im Zuge der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Kämpfe gegen strukturelle Ungleichheiten konzipiert das Programm kulturelle Realitäten, die unsere Komplexitäten widerspiegeln und zu Räumen für das Schmieden von Allianzen, Regeneration und Heilung werden.

Das sagen die Gast-Kurator*innen über ihre Arbeit im HAU1:
”Das Programm ‘Radical Mutation: On the Ruins of Rising Suns’ schlägt Brücken zwischen historischen Kämpfen für Gleichberechtigung, Antirassismus und ‘representation’ in Kultur und aktuellen Bestrebungen für radikale Veränderungen. Berlin ist der Ausgangspunkt für das Nachzeichnen dieser Geschichten und ihrer Spuren, die uns von Douala nach Neukölln, vom Tiergarten nach Harlem führen. Der Titel des Programms bezieht sich auf eine der ersten überlieferten Schwarzen Theaterstücke (‘Sonnenaufgang im Morgenland’, 1930), welches in einem beliebten Arbeiter*innen-Festsaal in Neukölln aufgeführt wurde und die die Darstellung von Schwarzen Menschen in kulturellen Produktionen der Weimarer Republik in Frage stellte. ‘Radical Mutation’ nimmt symbolisch an der Aufführung von ‘Sunrise in Morning Land’ teil, spaziert durch den Berliner Tiergarten mit Alain Locke und Claude McKay in den 1920er Jahren, die später die Harleme Renaissance Bewegung prägten, diskutiert mit der Schauspielerin Rasha (dargestellt in Schads Gemälde “Agosta, der Flügelmensch, und Rasha, die schwarze Taube”, 1929) in ihrer Zirkuskarawane auf dem Leopoldplatz über Kultur und Politik und lauscht den Gesprächen von Mai Ayim und Audre Lourde über Lyrik und den Kampf gegen Rassismus. ‘Radical Mutation’ gedenkt dieser Bestrebungen, spürt sie auf und verlagert sie in einen 1908 erbauten historischen Theaterraum (das Hebbel-Theater, HAU1). In Folge der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Kämpfe gegen Rassismus und strukturelle Diskriminierungen wird das Programm zu einer Zäsur. Es konzipiert kulturelle Realitäten, die unsere Komplexitäten widerspiegeln und zu Räumen für das Schmieden von Allianzen, Regeneration und Heilung werden.” – Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall und Tmnit Zere

Guest curators Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall and Tmnit Zere conceive the opening programme in this new space in HAU1. “Radical Mutation” forges bridges between historical struggles for equality, anti-racism and representation in culture and current efforts for radical change. Berlin is the starting point for tracing these histories and their legacies. In the wake of the Covid-19 pandemic and current struggles against structural inequalities, the programme envisions cultural realities that deeply reflect our complexities and become spaces for alliances, recovery and healing.

This is what the guest curators say about their work at HAU1:
“The program ‘Radical Mutation: On the Ruins of Rising Suns’ forges bridges between historical struggles for equality, anti-racism and representation in arts/culture and current efforts for radical change in cultural spaces. The city of Berlin is the starting point for tracing these histories and their legacies, which lead us from Douala to Neukölln, from Tiergarten to Harlem and beyond. The title of the program references one of the first recorded Black theatre revues produced in Germany (‘Sunrise in Morning Land’, 1930) staged at a popular working class ballroom in Neukölln, which challenged the portrayal of Black people in cultural productions of the Weimar Republic. ‘Radical Mutation’ symbolically attends ‘Sunrise in Morning Land’’s performance, strolls through Berlin’s Tiergarten with Alain Locke and Claude McKay in the 1920s, who later shaped the Harlem Renaissance movement, discusses culture and politics with actress Rasha (portrayed in Schad’s painting ‘Agosta the Winged Man and Rasha the Black Dove’, 1929) in her circus caravan on Leopoldplatz and listens in on May Ayim and Audre Lourde’s conversations on poetry and the anti-racist struggle. ‘Radical Mutation’ commemorates these endeavours, traces their erasure and shifts them to a historical theatre space built in 1908 (the Hebbel-Theater, HAU1). In the wake of the Covid-19 pandemic and current struggles against racism and structural and environmental inequalities, the program becomes a caesura. It envisions cultural realities that deeply reflect our complexities and become spaces for alliances, recovery and healing.” – Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall and Tmnit Zere

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Future Fortune (Englisch)
Wie wird unsere Zukunft aussehen, die genau jetzt, in dieser Gegenwart, beginnt? In einer Zeit anhaltender Ungewissheit widmet sich Dragana Bulut in ihrer neuen HAU-Koproduktion der Frage, was für Strategien Menschen nutzen, um in die eigene Zukunft vorauszuschauen und sie zu gestalten. Begleitet von einem semi-humanoiden Roboter erkundet Bulut das Spannungsverhältnis zwischen Determinismus, freiem Willen und Entscheidungsprozessen. Ein Bezugspunkt ist das einflussreiche, doch nahezu vergessene Theaterstück R.U.R. von Karel Capek, auf das der Begriff “Roboter” zurückgeht. Durch den Einsatz von Mitteln der Science-Fiction reist die Performance durch die Zeitlichkeit ihrer eigenen Produktion innerhalb des zeitgenössischen Kunstmarktes. Ist die Zukunft bereits durch die Gegenwart vorherbestimmt? Und falls ja, wie kann man sie denken, entwerfen und gestalten?

What will our future look like, starting with this present now? In a time of constant uncertainties, in her new HAU co-production Dragana Bulut explores how people use different strategies in order to predict and also shape their future. Together on stage with a semi-humanoid robot, she looks into the tension between determinism, free will and choice making. Thereby she also refers to the influential but almost forgotten play R.U.R. by Karel Capek, who introduced the term ‘robot’. Using tools of classic science fiction, the performance time travels through the temporality of its own production within the contemporary art market. Is the future already determined by the present? If so, what happens when we sacrifice the present for the construction of the future?

Restkarten ggf. 3 Tage vor Veranstaltung
Future Fortune (Englisch)
Wie wird unsere Zukunft aussehen, die genau jetzt, in dieser Gegenwart, beginnt? In einer Zeit anhaltender Ungewissheit widmet sich Dragana Bulut in ihrer neuen HAU-Koproduktion der Frage, was für Strategien Menschen nutzen, um in die eigene Zukunft vorauszuschauen und sie zu gestalten. Begleitet von einem semi-humanoiden Roboter erkundet Bulut das Spannungsverhältnis zwischen Determinismus, freiem Willen und Entscheidungsprozessen. Ein Bezugspunkt ist das einflussreiche, doch nahezu vergessene Theaterstück R.U.R. von Karel Capek, auf das der Begriff “Roboter” zurückgeht. Durch den Einsatz von Mitteln der Science-Fiction reist die Performance durch die Zeitlichkeit ihrer eigenen Produktion innerhalb des zeitgenössischen Kunstmarktes. Ist die Zukunft bereits durch die Gegenwart vorherbestimmt? Und falls ja, wie kann man sie denken, entwerfen und gestalten?

What will our future look like, starting with this present now? In a time of constant uncertainties, in her new HAU co-production Dragana Bulut explores how people use different strategies in order to predict and also shape their future. Together on stage with a semi-humanoid robot, she looks into the tension between determinism, free will and choice making. Thereby she also refers to the influential but almost forgotten play R.U.R. by Karel Capek, who introduced the term ‘robot’. Using tools of classic science fiction, the performance time travels through the temporality of its own production within the contemporary art market. Is the future already determined by the present? If so, what happens when we sacrifice the present for the construction of the future?

Restkarten ggf. ab 3 Tage vor Vorstellung verfügbar / Remaining tickets may be available 3 days before the performance
Future Fortune (Englisch)
Wie wird unsere Zukunft aussehen, die genau jetzt, in dieser Gegenwart, beginnt? In einer Zeit anhaltender Ungewissheit widmet sich Dragana Bulut in ihrer neuen HAU-Koproduktion der Frage, was für Strategien Menschen nutzen, um in die eigene Zukunft vorauszuschauen und sie zu gestalten. Begleitet von einem semi-humanoiden Roboter erkundet Bulut das Spannungsverhältnis zwischen Determinismus, freiem Willen und Entscheidungsprozessen. Ein Bezugspunkt ist das einflussreiche, doch nahezu vergessene Theaterstück R.U.R. von Karel Capek, auf das der Begriff “Roboter” zurückgeht. Durch den Einsatz von Mitteln der Science-Fiction reist die Performance durch die Zeitlichkeit ihrer eigenen Produktion innerhalb des zeitgenössischen Kunstmarktes. Ist die Zukunft bereits durch die Gegenwart vorherbestimmt? Und falls ja, wie kann man sie denken, entwerfen und gestalten?

What will our future look like, starting with this present now? In a time of constant uncertainties, in her new HAU co-production Dragana Bulut explores how people use different strategies in order to predict and also shape their future. Together on stage with a semi-humanoid robot, she looks into the tension between determinism, free will and choice making. Thereby she also refers to the influential but almost forgotten play R.U.R. by Karel Capek, who introduced the term ‘robot’. Using tools of classic science fiction, the performance time travels through the temporality of its own production within the contemporary art market. Is the future already determined by the present? If so, what happens when we sacrifice the present for the construction of the future?
Future Fortune (Englisch)
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Future Fortune (Englisch)
Wie wird unsere Zukunft aussehen, die genau jetzt, in dieser Gegenwart, beginnt? In einer Zeit anhaltender Ungewissheit widmet sich Dragana Bulut in ihrer neuen HAU-Koproduktion der Frage, was für Strategien Menschen nutzen, um in die eigene Zukunft vorauszuschauen und sie zu gestalten. Begleitet von einem semi-humanoiden Roboter erkundet Bulut das Spannungsverhältnis zwischen Determinismus, freiem Willen und Entscheidungsprozessen. Ein Bezugspunkt ist das einflussreiche, doch nahezu vergessene Theaterstück R.U.R. von Karel Capek, auf das der Begriff “Roboter” zurückgeht. Durch den Einsatz von Mitteln der Science-Fiction reist die Performance durch die Zeitlichkeit ihrer eigenen Produktion innerhalb des zeitgenössischen Kunstmarktes. Ist die Zukunft bereits durch die Gegenwart vorherbestimmt? Und falls ja, wie kann man sie denken, entwerfen und gestalten?

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Future Fortune (Englisch)
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What will our future look like, starting with this present now? In a time of constant uncertainties, in her new HAU co-production Dragana Bulut explores how people use different strategies in order to predict and also shape their future. Together on stage with a semi-humanoid robot, she looks into the tension between determinism, free will and choice making. Thereby she also refers to the influential but almost forgotten play R.U.R. by Karel Capek, who introduced the term ‘robot’. Using tools of classic science fiction, the performance time travels through the temporality of its own production within the contemporary art market. Is the future already determined by the present? If so, what happens when we sacrifice the present for the construction of the future?
Future Fortune (Englisch)
Wie wird unsere Zukunft aussehen, die genau jetzt, in dieser Gegenwart, beginnt? In einer Zeit anhaltender Ungewissheit widmet sich Dragana Bulut in ihrer neuen HAU-Koproduktion der Frage, was für Strategien Menschen nutzen, um in die eigene Zukunft vorauszuschauen und sie zu gestalten. Begleitet von einem semi-humanoiden Roboter erkundet Bulut das Spannungsverhältnis zwischen Determinismus, freiem Willen und Entscheidungsprozessen. Ein Bezugspunkt ist das einflussreiche, doch nahezu vergessene Theaterstück R.U.R. von Karel Capek, auf das der Begriff “Roboter” zurückgeht. Durch den Einsatz von Mitteln der Science-Fiction reist die Performance durch die Zeitlichkeit ihrer eigenen Produktion innerhalb des zeitgenössischen Kunstmarktes. Ist die Zukunft bereits durch die Gegenwart vorherbestimmt? Und falls ja, wie kann man sie denken, entwerfen und gestalten?

What will our future look like, starting with this present now? In a time of constant uncertainties, in her new HAU co-production Dragana Bulut explores how people use different strategies in order to predict and also shape their future. Together on stage with a semi-humanoid robot, she looks into the tension between determinism, free will and choice making. Thereby she also refers to the influential but almost forgotten play R.U.R. by Karel Capek, who introduced the term ‘robot’. Using tools of classic science fiction, the performance time travels through the temporality of its own production within the contemporary art market. Is the future already determined by the present? If so, what happens when we sacrifice the present for the construction of the future?
Future Fortune (Englisch)
Wie wird unsere Zukunft aussehen, die genau jetzt, in dieser Gegenwart, beginnt? In einer Zeit anhaltender Ungewissheit widmet sich Dragana Bulut in ihrer neuen HAU-Koproduktion der Frage, was für Strategien Menschen nutzen, um in die eigene Zukunft vorauszuschauen und sie zu gestalten. Begleitet von einem semi-humanoiden Roboter erkundet Bulut das Spannungsverhältnis zwischen Determinismus, freiem Willen und Entscheidungsprozessen. Ein Bezugspunkt ist das einflussreiche, doch nahezu vergessene Theaterstück R.U.R. von Karel Capek, auf das der Begriff “Roboter” zurückgeht. Durch den Einsatz von Mitteln der Science-Fiction reist die Performance durch die Zeitlichkeit ihrer eigenen Produktion innerhalb des zeitgenössischen Kunstmarktes. Ist die Zukunft bereits durch die Gegenwart vorherbestimmt? Und falls ja, wie kann man sie denken, entwerfen und gestalten?

What will our future look like, starting with this present now? In a time of constant uncertainties, in her new HAU co-production Dragana Bulut explores how people use different strategies in order to predict and also shape their future. Together on stage with a semi-humanoid robot, she looks into the tension between determinism, free will and choice making. Thereby she also refers to the influential but almost forgotten play R.U.R. by Karel Capek, who introduced the term ‘robot’. Using tools of classic science fiction, the performance time travels through the temporality of its own production within the contemporary art market. Is the future already determined by the present? If so, what happens when we sacrifice the present for the construction of the future?
Homecoming (Deutsch)
Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert. Gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf und Hellerau in Dresden entwickelt machina eX ihr zweites Wohnzimmer-Game. In “Homecoming”bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.



Wichtige Hinweise vor dem Ticketkauf:

“Homecoming” ist ein Spiel für den PC und wird im Messenger Telegram gespielt – empfohlen ist hier die Desktop-Version (Download:
https://desktop.telegram.org). Die Teilnahme alleine mit der Smartphone-Version von Telegram ist nicht möglich, lediglich eine zusätzliche Nutzung der Smartphone-Version.

Der Ticketkauf kann über den Button “Ticket” bei den einzelnen Spielterminen gestartet werden, ist jedoch erst nach einem Zwischenschritt in Telegram möglich.

Tickets können nur online und einzeln erworben werden.

Mit der Registrierung via Telegram erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer und Ihrer Adresse für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht.

Im Rahmen des Spiels werden weitere Webseiten besucht, für die teilweise eine Webcam benötigt wird. Auch aus diesem Grund ist für die gesamte Spieldauer eine stabile Internetverbindung notwendig.

Im Anschluss an das Spiel sind alle Spieler*innen eingeladen, sich in einem Jitsi-Meeting auszutauschen. Dazu erhalten alle am Ende des Spiels einen Link. Es empfiehlt sich, vorab bereits die Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) zu installieren.

Karten sind ausschließlich über http://www.hebbel-am-ufer.de buchbar

-

05.11.2020
17:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Deutsch)
Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert. Gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf und Hellerau in Dresden entwickelt machina eX ihr zweites Wohnzimmer-Game. In “Homecoming”bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.



Wichtige Hinweise vor dem Ticketkauf:

“Homecoming” ist ein Spiel für den PC und wird im Messenger Telegram gespielt – empfohlen ist hier die Desktop-Version (Download:
https://desktop.telegram.org). Die Teilnahme alleine mit der Smartphone-Version von Telegram ist nicht möglich, lediglich eine zusätzliche Nutzung der Smartphone-Version.

Der Ticketkauf kann über den Button “Ticket” bei den einzelnen Spielterminen gestartet werden, ist jedoch erst nach einem Zwischenschritt in Telegram möglich.

Tickets können nur online und einzeln erworben werden.

Mit der Registrierung via Telegram erklären Sie sich mit der Speicherung und Verwendung Ihrer Mobilfunknummer und Ihrer Adresse für die Zwecke des mit der Veranstaltung verbundenen Spielformats für dessen Dauer einverstanden. Sämtliche im Rahmen und Vorfeld der Veranstaltung mit machina eX ausgetauschten Daten werden nach Ende der Veranstaltung gelöscht.

Im Rahmen des Spiels werden weitere Webseiten besucht, für die teilweise eine Webcam benötigt wird. Auch aus diesem Grund ist für die gesamte Spieldauer eine stabile Internetverbindung notwendig.

Im Anschluss an das Spiel sind alle Spieler*innen eingeladen, sich in einem Jitsi-Meeting auszutauschen. Dazu erhalten alle am Ende des Spiels einen Link. Es empfiehlt sich, vorab bereits die Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) zu installieren.

Karten sind ausschließlich über http://www.hebbel-am-ufer.de buchbar

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05.11.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Englisch)
Autumn has finally come during this long year of pandemic. A young woman returns to her hometown because she can no longer afford to pay her rent in the big city. An agency sends thick envelopes to evaluate how well the population can weather the crisis. And, on the internet, a community emerges that celebrates the voluntary decision to go without as a lifestyle alternative to the desire for the easing of restrictions. Together with HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf and Hellerau in Dresden, machina eX develops its second living room game. In “Homecoming”, the audience members all stay at home. From there, they set out to prominent as well as remote parts of the internet to explore a story over the course of live performances and chats that extends far beyond their own four walls.

In order to play, a computer with access to the internet, a telephone and a mail box are required.



Please note before purchasing a ticket:

“Homecoming” is a game for your personal computer and is played via the messaging app Telegram – with the desktop version being recommended here (download:
https://desktop.telegram.org). Taking part only with the smartphone version of Telegram is not possible, the smartphone version can only be used aditionally.

The ticket purchase can be started with the button “Ticket” at the single dates but is only possible after an intermediate step in Telegram.

Tickets can only be purchased online and in single numbers

By registering via Telegram you agree to the storage and use of your mobile phone number and your address for the purposes of the game format of the event for its duration. All data exchanged with machina eX during and prior to the event will be deleted after its end.

In the course of the game, other websites will be visited for which a webcam is sometimes required. Also against this background, a stable internet connection is required for the entire duration of the game.

After the game, all players are invited to come together in a Jitsi meeting. All players will receive a link at the end of the game. It is recommended to install the Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) beforehand.

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06.11.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Englisch)
Autumn has finally come during this long year of pandemic. A young woman returns to her hometown because she can no longer afford to pay her rent in the big city. An agency sends thick envelopes to evaluate how well the population can weather the crisis. And, on the internet, a community emerges that celebrates the voluntary decision to go without as a lifestyle alternative to the desire for the easing of restrictions. Together with HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf and Hellerau in Dresden, machina eX develops its second living room game. In “Homecoming”, the audience members all stay at home. From there, they set out to prominent as well as remote parts of the internet to explore a story over the course of live performances and chats that extends far beyond their own four walls.

In order to play, a computer with access to the internet, a telephone and a mail box are required.



Please note before purchasing a ticket:

“Homecoming” is a game for your personal computer and is played via the messaging app Telegram – with the desktop version being recommended here (download:
https://desktop.telegram.org). Taking part only with the smartphone version of Telegram is not possible, the smartphone version can only be used aditionally.

The ticket purchase can be started with the button “Ticket” at the single dates but is only possible after an intermediate step in Telegram.

Tickets can only be purchased online and in single numbers

By registering via Telegram you agree to the storage and use of your mobile phone number and your address for the purposes of the game format of the event for its duration. All data exchanged with machina eX during and prior to the event will be deleted after its end.

In the course of the game, other websites will be visited for which a webcam is sometimes required. Also against this background, a stable internet connection is required for the entire duration of the game.

After the game, all players are invited to come together in a Jitsi meeting. All players will receive a link at the end of the game. It is recommended to install the Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) beforehand.

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06.11.2020
17:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Deutsch)
Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert. Gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf und Hellerau in Dresden entwickelt machina eX ihr zweites Wohnzimmer-Game. In “Homecoming”bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.



Wichtige Hinweise vor dem Ticketkauf:

“Homecoming” ist ein Spiel für den PC und wird im Messenger Telegram gespielt – empfohlen ist hier die Desktop-Version (Download:
https://desktop.telegram.org). Die Teilnahme alleine mit der Smartphone-Version von Telegram ist nicht möglich, lediglich eine zusätzliche Nutzung der Smartphone-Version.

Der Ticketkauf kann über den Button “Ticket” bei den einzelnen Spielterminen gestartet werden, ist jedoch erst nach einem Zwischenschritt in Telegram möglich.

Tickets können nur online und einzeln erworben werden.

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Im Rahmen des Spiels werden weitere Webseiten besucht, für die teilweise eine Webcam benötigt wird. Auch aus diesem Grund ist für die gesamte Spieldauer eine stabile Internetverbindung notwendig.

Im Anschluss an das Spiel sind alle Spieler*innen eingeladen, sich in einem Jitsi-Meeting auszutauschen. Dazu erhalten alle am Ende des Spiels einen Link. Es empfiehlt sich, vorab bereits die Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) zu installieren.

Karten sind ausschließlich über http://www.hebbel-am-ufer.de buchbar

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07.11.2020
17:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Deutsch)
Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert. Gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf und Hellerau in Dresden entwickelt machina eX ihr zweites Wohnzimmer-Game. In “Homecoming”bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.



Wichtige Hinweise vor dem Ticketkauf:

“Homecoming” ist ein Spiel für den PC und wird im Messenger Telegram gespielt – empfohlen ist hier die Desktop-Version (Download:
https://desktop.telegram.org). Die Teilnahme alleine mit der Smartphone-Version von Telegram ist nicht möglich, lediglich eine zusätzliche Nutzung der Smartphone-Version.

Der Ticketkauf kann über den Button “Ticket” bei den einzelnen Spielterminen gestartet werden, ist jedoch erst nach einem Zwischenschritt in Telegram möglich.

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Im Anschluss an das Spiel sind alle Spieler*innen eingeladen, sich in einem Jitsi-Meeting auszutauschen. Dazu erhalten alle am Ende des Spiels einen Link. Es empfiehlt sich, vorab bereits die Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) zu installieren.

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07.11.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Deutsch)
Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert. Gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf und Hellerau in Dresden entwickelt machina eX ihr zweites Wohnzimmer-Game. In “Homecoming”bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.



Wichtige Hinweise vor dem Ticketkauf:

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08.11.2020
17:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Homecoming (Deutsch)
Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert. Gemeinsam mit dem HAU Hebbel am Ufer, dem FFT Düsseldorf und Hellerau in Dresden entwickelt machina eX ihr zweites Wohnzimmer-Game. In “Homecoming”bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.



Wichtige Hinweise vor dem Ticketkauf:

“Homecoming” ist ein Spiel für den PC und wird im Messenger Telegram gespielt – empfohlen ist hier die Desktop-Version (Download:
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Im Rahmen des Spiels werden weitere Webseiten besucht, für die teilweise eine Webcam benötigt wird. Auch aus diesem Grund ist für die gesamte Spieldauer eine stabile Internetverbindung notwendig.

Im Anschluss an das Spiel sind alle Spieler*innen eingeladen, sich in einem Jitsi-Meeting auszutauschen. Dazu erhalten alle am Ende des Spiels einen Link. Es empfiehlt sich, vorab bereits die Jitsi-App (Download: https://jitsi.org) zu installieren.

Karten sind ausschließlich über http://www.hebbel-am-ufer.de buchbar

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08.11.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Neubau - ein Heimatfilm
Sommer in der Uckermark: Markus ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin. In Tagträumen erscheint ihm eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer queeren urbanen Wahlfamilie, die ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Als er sich in Duc verliebt, wird alles noch komplizierter. Denn eigentlich stehen in Markus’ Neubauwohnung schon die gepackten Kisten für den Umzug in die große Stadt.

Wo möchte ich leben – und wie? Mit diesen existentiellen Fragen beschäftigt sich “Neubau”. Der Heimatfilm ist eine Kooperation zwischen dem Schauspieler und Autor Tucké Royale, dem Regisseur Johannes M. Schmit, Schuldenberg Films und dem HAU Hebbel am Ufer und hat im letzten Jahr mit dem Filmdreh begonnen. Die Aufnahmen von Markus‘ Hologrammfamilie sind anlässlich des 50. Jahrestags der Aufstände im Stonewall Inn in New York während der Autokolonne “Stonewall Uckermark” durch Brandenburg entstanden, organisiert wurde diese durch einen Open Call. Mittlerweile hat “Neubau” den Max Ophüls Preis 2020 und den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film erhalten und kehrt kurz vor seinem bundesweiten Kinostart (12.11.) zurück, um im neugestalteten HAU1 das Zeitalter neuer Selbstverständlichkeit und gegenseitiger Fürsorge auszurufen.

Summer in the Uckermark: Markus is torn between his love for his grandmother, whom he has to stay at home and take care of, and his desire for a new love in Berlin. Over the course of a series of daydreams, he is visited by a collection of fabulous and sparkling demons who serve as harbingers for a queer urban chosen family who can free him from his loneliness. When he falls in love with Duc, everything gets even more complicated. In fact, the boxes are already packed in Markus’ apartment in a newly constructed building for his move to the big city.

Where do I want to live – and how? There are the existential questions that “Neubau” (newly constructed building) concerns itself with. This Heimat (homeland) film is a cooperation between the actor and writer Tucké Royale, the director Johannes M. Schmit, Schuldenberg Films, and HAU Hebbel am Ufer. It began shooting last year. The recordings of Markus’ hologram family were made in honour of the 50th anniversary of the riots at Stonewall Inn in New York during the motorcade “Stonewall Uckermark” through Brandenburg, which was organised via an open call. In the meantime, “Neubau” has received the 2020 Max Ophüls prize for societally relevant films and − shortly before its nationwide cinema release − is coming to the newly adapted HAU1 to call for an age of new self-evident understanding and mutual care.
Remaining Strangers
Als Höhepunkt ihrer langjährigen Beschäftigung mit historischen und zeitgenössischen Vorstellungen vom “Fremden” wendet sich Simone Aughterlony nunmehr den spezifischen sozialen Praktiken und Phänomenen bei der Aufnahme des*der Fremden zu. Ihr konzeptueller und emotionaler Blickwinkel bei der Performance “Remaining Strangers” wird bestimmt durch das antike griechische Konzept der Xenia, in dem es um das Verhältnis Fremde*r/Gastgeber*in geht, sowie dessen stets gesuchtes Gegenstück, die Xenophilie, das heißt die Liebe zum Unbekannten. Immer neue Anordnungen von Faltstühlen versprechen eine Ortsgebundenheit und ein vorübergehendes Angekommen-Sein, bis uns aufgeht, dass die Ressourcen zunehmend schwinden und anderen Zwecken zugeführt werden. Heute stellt sich mehr denn je die Fragen, wie wir einen Ort ohne die Zwänge des Eigentums begreifen können. Wie können wir zu etwas zurückkehren, dass niemals unser war, sondern uns nur eine gewisse Zeit zur Verfügung stand? Mit Klappstühlen und Mikrophonen als simplen Requisiten richten die von dem Musiker Hahn Rowe begleiteten Performer*innen Jen Rosenblit und Nic Lloyd einen Abend der ständigen Bewegung für ihre Gäste aus.

As the culmination of her long research into historical and contemporary notions of ‘the stranger’ Simone Aughterlony continues her exploration through the particular social practices and phenomena that arise in the reception of the stranger. Xenia, a Greek concept which refers to the stranger/host relation, and its most sought counterpart Xenophilia, a love of the unknown, guide the conceptual and affective lens through which the performance “Remaining Strangers” unfolds. Folding chairs in constant rearrangement suggest a locality and momentary belonging until we realize the resources are becoming few and largely repurposed. Especially now, how can we consider the place we are without the binds of ownership? How can we land back to something that was never ours yet simply held us for an epoch of time? With the simple means of party chairs and microphones, the performers Jen Rosenblit and Nic Lloyd, joined by musician Hahn Rowe prepare an ever-shifting event for their guests.
Remaining Strangers
Als Höhepunkt ihrer langjährigen Beschäftigung mit historischen und zeitgenössischen Vorstellungen vom “Fremden” wendet sich Simone Aughterlony nunmehr den spezifischen sozialen Praktiken und Phänomenen bei der Aufnahme des*der Fremden zu. Ihr konzeptueller und emotionaler Blickwinkel bei der Performance “Remaining Strangers” wird bestimmt durch das antike griechische Konzept der Xenia, in dem es um das Verhältnis Fremde*r/Gastgeber*in geht, sowie dessen stets gesuchtes Gegenstück, die Xenophilie, das heißt die Liebe zum Unbekannten. Immer neue Anordnungen von Faltstühlen versprechen eine Ortsgebundenheit und ein vorübergehendes Angekommen-Sein, bis uns aufgeht, dass die Ressourcen zunehmend schwinden und anderen Zwecken zugeführt werden. Heute stellt sich mehr denn je die Fragen, wie wir einen Ort ohne die Zwänge des Eigentums begreifen können. Wie können wir zu etwas zurückkehren, dass niemals unser war, sondern uns nur eine gewisse Zeit zur Verfügung stand? Mit Klappstühlen und Mikrophonen als simplen Requisiten richten die von dem Musiker Hahn Rowe begleiteten Performer*innen Jen Rosenblit und Nic Lloyd einen Abend der ständigen Bewegung für ihre Gäste aus.

As the culmination of her long research into historical and contemporary notions of ‘the stranger’ Simone Aughterlony continues her exploration through the particular social practices and phenomena that arise in the reception of the stranger. Xenia, a Greek concept which refers to the stranger/host relation, and its most sought counterpart Xenophilia, a love of the unknown, guide the conceptual and affective lens through which the performance “Remaining Strangers” unfolds. Folding chairs in constant rearrangement suggest a locality and momentary belonging until we realize the resources are becoming few and largely repurposed. Especially now, how can we consider the place we are without the binds of ownership? How can we land back to something that was never ours yet simply held us for an epoch of time? With the simple means of party chairs and microphones, the performers Jen Rosenblit and Nic Lloyd, joined by musician Hahn Rowe prepare an ever-shifting event for their guests.
Remaining Strangers
Als Höhepunkt ihrer langjährigen Beschäftigung mit historischen und zeitgenössischen Vorstellungen vom “Fremden” wendet sich Simone Aughterlony nunmehr den spezifischen sozialen Praktiken und Phänomenen bei der Aufnahme des*der Fremden zu. Ihr konzeptueller und emotionaler Blickwinkel bei der Performance “Remaining Strangers” wird bestimmt durch das antike griechische Konzept der Xenia, in dem es um das Verhältnis Fremde*r/Gastgeber*in geht, sowie dessen stets gesuchtes Gegenstück, die Xenophilie, das heißt die Liebe zum Unbekannten. Immer neue Anordnungen von Faltstühlen versprechen eine Ortsgebundenheit und ein vorübergehendes Angekommen-Sein, bis uns aufgeht, dass die Ressourcen zunehmend schwinden und anderen Zwecken zugeführt werden. Heute stellt sich mehr denn je die Fragen, wie wir einen Ort ohne die Zwänge des Eigentums begreifen können. Wie können wir zu etwas zurückkehren, dass niemals unser war, sondern uns nur eine gewisse Zeit zur Verfügung stand? Mit Klappstühlen und Mikrophonen als simplen Requisiten richten die von dem Musiker Hahn Rowe begleiteten Performer*innen Jen Rosenblit und Nic Lloyd einen Abend der ständigen Bewegung für ihre Gäste aus.

As the culmination of her long research into historical and contemporary notions of ‘the stranger’ Simone Aughterlony continues her exploration through the particular social practices and phenomena that arise in the reception of the stranger. Xenia, a Greek concept which refers to the stranger/host relation, and its most sought counterpart Xenophilia, a love of the unknown, guide the conceptual and affective lens through which the performance “Remaining Strangers” unfolds. Folding chairs in constant rearrangement suggest a locality and momentary belonging until we realize the resources are becoming few and largely repurposed. Especially now, how can we consider the place we are without the binds of ownership? How can we land back to something that was never ours yet simply held us for an epoch of time? With the simple means of party chairs and microphones, the performers Jen Rosenblit and Nic Lloyd, joined by musician Hahn Rowe prepare an ever-shifting event for their guests.
Vanishing Twin / Conny Frischauf
Etwas gewagt wäre wohl die These, Vanishing Twin mit dem Album “The Age of Immunology”, das bereits im November 2019 auf Fire Records erschien, eine sinistere Prophezeiung zu unterstellen. Dennoch bemerkenswert ist, dass sich die Band dafür mit den Thesen des Medizinanthropologen A. David Napier in seinem gleichnamigen Buch auseinandersetzte, das bereitsAnfang der 2000er Jahre eine Analogie zwischen Immunologie, im Sinne der Abwehr von Körperfremdem, und aktuellen gesellschaftlichen Mustern herstellte.In den Texten von Vanishing Twin, gesungen in den Muttersprachen der aus England, Japan, Belgien, Italien und Frankreich stammenden Musiker*innen, werden diese gesellschaftlichen Verhärtungen und Abwehrmuster gegenüber ‘the non-self’ in Frage gestellt. Auch im Sound von Vanishing Twin spiegelt sich die Vielfältigkeit der Band in pop-historischen Referenzen wieder: Tropicalia-eske Rhythmen, verjazzte Klavierklänge, Filmscore-Anleihen, wabernde, elektronische Retro Futurismen, Reverb-Gitarrenspuren und der Einfluss von Krautrock verinnerlichen sich hier in improvisationshafter Spielfreude zu einer starken, musikalischen Aussage.

In Down-Tempo Gemächlichkeit lässt Conny Frischauf ihre Lieder atmen und in Sound und Sprache entfalten. Mittels verspulter 8-Bit Minimalismen, Synthie-Klangflächen in kosmische Musik-Tradition, analogen Drum-Computern, obskuren Soundschnipseln und verhalltem Gesang generiert die Wienerin unaufdringliche Hits die bei aller Eingängigkeit mit nerdiger Undergroundhaftigkeit elegant Kitsch umsegeln.

Somewhat daring would probably be the thesis to imply a sinister prophecy for Vanishing Twin with the album “The Age of Immunology”, which was already released on Fire Records in November 2019. Nevertheless, it is remarkable that the band took up the statements of the medical anthropologist A. David Napier in his book of the same name, which already in the early 2000s established an analogy between immunology, in the sense of the defence against foreign bodies, and current social patterns. In the texts of Vanishing Twin, sung in the native languages of the musicians from England, Japan, Belgium, Italy and France, these social hardenings and defence patterns against ‘the non-self’ are questioned. Vanishing Twin´s sound also reflects the band´s diversity in pop-historical references: Tropicalia-esque rhythms, jazzy piano sounds, film score borrowings, billowing, electronic retro futurisms, reverb guitar tracks and the influence of kraut rock are internalised here in improvisational joy of playing to form a strong, musical statement.

In downtempo leisureliness Conny Frischauf lets her songs breathe and unfold in sound and language. By means of 8-bit minimalism, synthie soundscapes in cosmic music tradition, analogue drum computers, obscure sound snippets and reverberant vocals, the Viennese generates unobtrusive hits that, despite their catchiness, elegantly sail around kitsch with nerdy underground qualities.
Hate Hate But Different
English text below

Den Rechten geht es um Traditionen, sie zu bewahren, wiederaufzunehmen, neu als alt zu erfinden, historisch vergangen Geglaubtes in veränderter Gestalt auf die soziale Bühne zurückzurufen. Eine dieser Traditionen ist der Hass. Ein politisches Gefühl, verstreut und in Bewegung. Der rechte Hass hat immer ein Netzwerk, dadurch wird er stark und kommt zum Reden, Hetzen, Handeln. Einzelhasser gibt es nicht, auch die Mörder, wie in Halle oder Hanau, handeln aus und vor einer Gemeinschaft − wenn auch oft einer digitalen. Schon in der Weimarer Republik stellte Hass rechte politische Gemeinsamkeit her, aber wann trägt der historische Vergleich eigentlich? Und was bedeutet das für eine uns noch offen erscheinende Zukunft? Kommt man da wieder raus? Die Berliner Gruppe Futur II Konjunktiv kommt nach der Kooperation für das Festival “HEINER MÜLLER!” 2016 zum ersten Mal mit einer Premiere ans HAU. Die Inszenierung begibt sich in die Bedingungen und Erscheinungen des Hasses und ihre Folgen für die Gehassten, die ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben gegen die Rechten stellen.



The right-wing is concerned with traditions, with preserving them, with resuming them, inventing the new from the old, and calling thoughts which have long since historically passed back to the social stage in a changed form. One of these traditions is hate. This is a political feeling, dispersed and in motion. Right-wing hate always has a network that strengthens it and allows it to speak, inveigh, and act. There are no individual haters, they, like the murderers in Halle or Hanau, act from and on behalf of a community - even if this is often a digital one. Hate created political similarities within the right-wing back in the Weimar Republic, but when does the historical comparison become relevant? And what does it mean for a future that still seems open to us? Is it possible to escape it? The Berlin-based group Futur II Konjunktiv is making their very first premiere at HAU, following the cooperation for the festival “HEINER MÜLLER!” in 2016. The production examines the conditions and appearances of hate and its consequences for those hated who stand up for their right to a self-determined life against the right-wing.
Hate Hate But Different
English text below

Den Rechten geht es um Traditionen, sie zu bewahren, wiederaufzunehmen, neu als alt zu erfinden, historisch vergangen Geglaubtes in veränderter Gestalt auf die soziale Bühne zurückzurufen. Eine dieser Traditionen ist der Hass. Ein politisches Gefühl, verstreut und in Bewegung. Der rechte Hass hat immer ein Netzwerk, dadurch wird er stark und kommt zum Reden, Hetzen, Handeln. Einzelhasser gibt es nicht, auch die Mörder, wie in Halle oder Hanau, handeln aus und vor einer Gemeinschaft − wenn auch oft einer digitalen. Schon in der Weimarer Republik stellte Hass rechte politische Gemeinsamkeit her, aber wann trägt der historische Vergleich eigentlich? Und was bedeutet das für eine uns noch offen erscheinende Zukunft? Kommt man da wieder raus? Die Berliner Gruppe Futur II Konjunktiv kommt nach der Kooperation für das Festival “HEINER MÜLLER!” 2016 zum ersten Mal mit einer Premiere ans HAU. Die Inszenierung begibt sich in die Bedingungen und Erscheinungen des Hasses und ihre Folgen für die Gehassten, die ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben gegen die Rechten stellen.



The right-wing is concerned with traditions, with preserving them, with resuming them, inventing the new from the old, and calling thoughts which have long since historically passed back to the social stage in a changed form. One of these traditions is hate. This is a political feeling, dispersed and in motion. Right-wing hate always has a network that strengthens it and allows it to speak, inveigh, and act. There are no individual haters, they, like the murderers in Halle or Hanau, act from and on behalf of a community - even if this is often a digital one. Hate created political similarities within the right-wing back in the Weimar Republic, but when does the historical comparison become relevant? And what does it mean for a future that still seems open to us? Is it possible to escape it? The Berlin-based group Futur II Konjunktiv is making their very first premiere at HAU, following the cooperation for the festival “HEINER MÜLLER!” in 2016. The production examines the conditions and appearances of hate and its consequences for those hated who stand up for their right to a self-determined life against the right-wing.
Who’s Afraid of Raimunda
Dem Namen nach ist Raimunda wohl eine Frau. Aber eigentlich ist sie eine allegorische Figur für die Historie verborgener, unsichtbarer, vom Patriarchat oder von anderen Machtgefügen in den Schatten gestellter Identitäten.

Der Performer und Choreograf Josep Caballero García setzt sich in seinen Arbeiten für die Auflösung normativer Kategorisierungen und Stigmatisierungen in homogenen Gesellschaften ein. So greift “Who’s Afraid of Raimunda” auf literarische und musikalische Versatzstücke von der iberischen Halbinsel im Mittelalter zurück, welche dem hedonistischen Wunsch nach einem sowohl religiösen, als auch sexuellen, freien Leben nachgehen. Aber wer ist Raimunda? Für Caballero García verkörpert sie den lustvollen Widerstand gegen repressive Macht- und Ausgrenzungsmechanismen. In seiner neuen Arbeit sind alle Raimunda. Die Performer*innen bewegen sich spielerisch zwischen Historie und Fiktion, zwischen Fakt und Utopie und re-konfigurieren die tradierten Bilder und Rollen unserer kulturellen Körper. Die HAU-Koproduktion hat Caballero García eigens für das queer-feministische Kunst- und Kulturzentrum District Berlin adaptiert. Es ist eine Zusammenarbeit mit den Performer*innen Göksu Kunak aka Gucci Chunk, Lea Martini und Enis Turan, der interdisziplinären Künstlerin Claudia Hill, mit Elliott Cennetoglu zuständig für das Lichtdesign, der Dramaturgin Anne Kersting, sowie mit den Komponisten Thomas Dorsch und Alexandre Maurer und 12 Musiker*innen der Lüneburger Symphoniker.

Raimunda is probably a woman by name. But actually she is an allegorical figure, for the history of hidden, invisible identities dwarfed by patriarchy or other power structures.

In his work, the performer and choreographer Josep Caballero García advocates the dissolution of normative categorizations and stigmatizations in homogeneous societies. “Who’s Afraid of Raimunda” uses literary and musical set pieces from medieval Iberia, which pursue the hedonistic desire for a religious, as well as sexual, free life. But who is Raimunda? For Caballero Garcia, she embodies the lustful resistance against repressive mechanisms of power and exclusion. In his new work everyone will be Raimunda: The performers move playfully between history and fiction and reconfigure traditional images and roles of our cultural bodies.

Caballero García adapted the HAU co-production especially for the queer feminist art and cultural centre District Berlin. It is a collaboration with the performers Göksu Kunak aka Gucci Chunk, Lea Martini and Enis Turan, the interdisciplinary artist Claudia Hill, Elliott Cennetoglu responsible for lighting design, the dramaturge Anne Kersting, as well as with the composers Thomas Dorsch and Alexandre Maurer and 12 musicians of the Lüneburg Symphony Orchestra.
Hate Hate But Different
English text below

Den Rechten geht es um Traditionen, sie zu bewahren, wiederaufzunehmen, neu als alt zu erfinden, historisch vergangen Geglaubtes in veränderter Gestalt auf die soziale Bühne zurückzurufen. Eine dieser Traditionen ist der Hass. Ein politisches Gefühl, verstreut und in Bewegung. Der rechte Hass hat immer ein Netzwerk, dadurch wird er stark und kommt zum Reden, Hetzen, Handeln. Einzelhasser gibt es nicht, auch die Mörder, wie in Halle oder Hanau, handeln aus und vor einer Gemeinschaft − wenn auch oft einer digitalen. Schon in der Weimarer Republik stellte Hass rechte politische Gemeinsamkeit her, aber wann trägt der historische Vergleich eigentlich? Und was bedeutet das für eine uns noch offen erscheinende Zukunft? Kommt man da wieder raus? Die Berliner Gruppe Futur II Konjunktiv kommt nach der Kooperation für das Festival “HEINER MÜLLER!” 2016 zum ersten Mal mit einer Premiere ans HAU. Die Inszenierung begibt sich in die Bedingungen und Erscheinungen des Hasses und ihre Folgen für die Gehassten, die ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben gegen die Rechten stellen.



The right-wing is concerned with traditions, with preserving them, with resuming them, inventing the new from the old, and calling thoughts which have long since historically passed back to the social stage in a changed form. One of these traditions is hate. This is a political feeling, dispersed and in motion. Right-wing hate always has a network that strengthens it and allows it to speak, inveigh, and act. There are no individual haters, they, like the murderers in Halle or Hanau, act from and on behalf of a community - even if this is often a digital one. Hate created political similarities within the right-wing back in the Weimar Republic, but when does the historical comparison become relevant? And what does it mean for a future that still seems open to us? Is it possible to escape it? The Berlin-based group Futur II Konjunktiv is making their very first premiere at HAU, following the cooperation for the festival “HEINER MÜLLER!” in 2016. The production examines the conditions and appearances of hate and its consequences for those hated who stand up for their right to a self-determined life against the right-wing.
Hate Hate But Different
English text below

Den Rechten geht es um Traditionen, sie zu bewahren, wiederaufzunehmen, neu als alt zu erfinden, historisch vergangen Geglaubtes in veränderter Gestalt auf die soziale Bühne zurückzurufen. Eine dieser Traditionen ist der Hass. Ein politisches Gefühl, verstreut und in Bewegung. Der rechte Hass hat immer ein Netzwerk, dadurch wird er stark und kommt zum Reden, Hetzen, Handeln. Einzelhasser gibt es nicht, auch die Mörder, wie in Halle oder Hanau, handeln aus und vor einer Gemeinschaft − wenn auch oft einer digitalen. Schon in der Weimarer Republik stellte Hass rechte politische Gemeinsamkeit her, aber wann trägt der historische Vergleich eigentlich? Und was bedeutet das für eine uns noch offen erscheinende Zukunft? Kommt man da wieder raus? Die Berliner Gruppe Futur II Konjunktiv kommt nach der Kooperation für das Festival “HEINER MÜLLER!” 2016 zum ersten Mal mit einer Premiere ans HAU. Die Inszenierung begibt sich in die Bedingungen und Erscheinungen des Hasses und ihre Folgen für die Gehassten, die ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben gegen die Rechten stellen.



The right-wing is concerned with traditions, with preserving them, with resuming them, inventing the new from the old, and calling thoughts which have long since historically passed back to the social stage in a changed form. One of these traditions is hate. This is a political feeling, dispersed and in motion. Right-wing hate always has a network that strengthens it and allows it to speak, inveigh, and act. There are no individual haters, they, like the murderers in Halle or Hanau, act from and on behalf of a community - even if this is often a digital one. Hate created political similarities within the right-wing back in the Weimar Republic, but when does the historical comparison become relevant? And what does it mean for a future that still seems open to us? Is it possible to escape it? The Berlin-based group Futur II Konjunktiv is making their very first premiere at HAU, following the cooperation for the festival “HEINER MÜLLER!” in 2016. The production examines the conditions and appearances of hate and its consequences for those hated who stand up for their right to a self-determined life against the right-wing.
Drei -Tage -Ticket / Show Me A Good Time
Das Jetzt ist alles, was uns bleibt. In diesem Moment des Innehaltens hängt die Gegenwart fest und die Zukunft scheint ungewisser denn je. Im vergangenen Juni, zur Zeit des kulturellen Lockdowns, als in Berlin die Theaterhäuser geschlossen waren, zeigten Gob Squad “Show Me A Good Time” als ambitionierte 12-stündige Live-Stream-Performance. Von der leeren Bühne des HAU1 versuchte ein*e einzelne*r Performer*in Zuschauer*innen an den Bildschirmen überall auf der Welt zu erreichen, während die anderen die Straßen von Berlin und Sheffield erkundeten oder intime Situationen aus ihrem zu Hause teilten.

Die Welt verändert sich in rasantem Tempo und es gibt kein Zurück mehr. Was wird bleiben und was muss sich ändern, während die Zeit erbarmungslos voranschreitet? Wie können wir aus unserer Isolation heraustreten und die Komfortzone unserer sozialen Blasen verlassen, in die wir uns eingehüllt haben? Wie können wir uns wieder verbinden und mit Fremden Kontakt aufnehmen? Und wo lässt sich in dieser neuen Normalität je wieder eine gute Zeit finden? Auf einer Bühne, auf der Straße oder zu Hause auf dem Sofa?

Nun, da die Theater langsam wieder ihre Türen öffnen, haben Gob Squad “Show Me A Good Time” in eine Serie aus dreistündigen Episoden für ein exklusives Live-Publikum transformiert. Als zeitreisende Forscher*innen versuchen sie erneut, die Schichten einer uns fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden, wie wir weitermachen können. Begleitet uns live im HAU1 oder online auf unserer Reise durch die Zeit! Seit über 25 Jahren versuchen Gob Squad die Grenzen zwischen Kunst, Theater und dem “echten” Leben zu verwischen. Manchmal nutzen sie dazu die Straße oder andere öffentliche Orte, die keine Theater sind. Und manchmal Kameras, die das urbane Leben mit all seiner Gefahr, Schönheit und Unordnung in die Behaglichkeit des Theaters übertragen. Oft geschieht auch beides gleichzeitig.

All we have left is now. The past has passed and the future looks more uncertain than ever. Back in June, in the middle of Berlin’s cultural lockdown, when all the theatres were closed, Gob Squad presented “Show Me A Good Time” as an ambitious 12-hour livestream. From the empty stage of HAU1, a single performer reached out to audiences across the world, whilst others explored the streets of Berlin and Sheffield, or shared intimate secrets from their homes. The world is changing fast, and there is no going back to the way things were. What will remain and what will change as history marches relentlessly onwards? As we retreat into our social bubbles, how can we connect to strangers? And where are the good times in the new normal? On a stage? On the streets? At home on the sofa?

Now that theatres are cautiously open again, Gob Squad have reworked “Show Me A Good Time” as a series of three hour episodes, performed for an exclusive live audience in HAU1 as well as online. Come and be part of it!

For over 25 years, Gob Squad have been blurring the boundaries of art, theatre and real life. Sometimes they perform on the streets or in other public non-theatre locations. Sometimes they use cameras to bring the urban jungle, with all its danger, beauty and messiness, into the comfort of a theatre. Often they do both simultaneously.
Show Me A Good Time
English text below

Das Jetzt ist alles, was uns bleibt. In diesem Moment des Innehaltens hängt die Gegenwart fest und die Zukunft scheint ungewisser denn je. Im vergangenen Juni, zur Zeit des kulturellen Lockdowns, als in Berlin die Theaterhäuser geschlossen waren, zeigten Gob Squad “Show Me A Good Time” als ambitionierte 12-stündige Live-Stream-Performance. Von der leeren Bühne des HAU1 versuchte ein*e einzelne*r Performer*in Zuschauer*innen an den Bildschirmen überall auf der Welt zu erreichen, während die anderen die Straßen von Berlin und Sheffield erkundeten oder intime Situationen aus ihrem zu Hause teilten.

Die Welt verändert sich in rasantem Tempo und es gibt kein Zurück mehr. Was wird bleiben und was muss sich ändern, während die Zeit erbarmungslos voranschreitet? Wie können wir aus unserer Isolation heraustreten und die Komfortzone unserer sozialen Blasen verlassen, in die wir uns eingehüllt haben? Wie können wir uns wieder verbinden und mit Fremden Kontakt aufnehmen? Und wo lässt sich in dieser neuen Normalität je wieder eine gute Zeit finden? Auf einer Bühne, auf der Straße oder zu Hause auf dem Sofa?

Nun, da die Theater langsam wieder ihre Türen öffnen, haben Gob Squad “Show Me A Good Time” in eine Serie aus dreistündigen Episoden für ein exklusives Live-Publikum transformiert. Als zeitreisende Forscher*innen versuchen sie erneut, die Schichten einer uns fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden, wie wir weitermachen können. Begleitet uns live im HAU1 oder online auf unserer Reise durch die Zeit! Seit über 25 Jahren versuchen Gob Squad die Grenzen zwischen Kunst, Theater und dem “echten” Leben zu verwischen. Manchmal nutzen sie dazu die Straße oder andere öffentliche Orte, die keine Theater sind. Und manchmal Kameras, die das urbane Leben mit all seiner Gefahr, Schönheit und Unordnung in die Behaglichkeit des Theaters übertragen. Oft geschieht auch beides gleichzeitig.



All we have left is now. The past has passed and the future looks more uncertain than ever. Back in June, in the middle of Berlin’s cultural lockdown, when all the theatres were closed, Gob Squad presented “Show Me A Good Time” as an ambitious 12-hour livestream. From the empty stage of HAU1, a single performer reached out to audiences across the world, whilst others explored the streets of Berlin and Sheffield, or shared intimate secrets from their homes. The world is changing fast, and there is no going back to the way things were. What will remain and what will change as history marches relentlessly onwards? As we retreat into our social bubbles, how can we connect to strangers? And where are the good times in the new normal? On a stage? On the streets? At home on the sofa?

Now that theatres are cautiously open again, Gob Squad have reworked “Show Me A Good Time” as a series of three hour episodes, performed for an exclusive live audience in HAU1 as well as online. Come and be part of it!

For over 25 years, Gob Squad have been blurring the boundaries of art, theatre and real life. Sometimes they perform on the streets or in other public non-theatre locations. Sometimes they use cameras to bring the urban jungle, with all its danger, beauty and messiness, into the comfort of a theatre. Often they do both simultaneously.
Who’s Afraid of Raimunda
Dem Namen nach ist Raimunda wohl eine Frau. Aber eigentlich ist sie eine allegorische Figur für die Historie verborgener, unsichtbarer, vom Patriarchat oder von anderen Machtgefügen in den Schatten gestellter Identitäten.

Der Performer und Choreograf Josep Caballero García setzt sich in seinen Arbeiten für die Auflösung normativer Kategorisierungen und Stigmatisierungen in homogenen Gesellschaften ein. So greift “Who’s Afraid of Raimunda” auf literarische und musikalische Versatzstücke von der iberischen Halbinsel im Mittelalter zurück, welche dem hedonistischen Wunsch nach einem sowohl religiösen, als auch sexuellen, freien Leben nachgehen. Aber wer ist Raimunda? Für Caballero García verkörpert sie den lustvollen Widerstand gegen repressive Macht- und Ausgrenzungsmechanismen. In seiner neuen Arbeit sind alle Raimunda. Die Performer*innen bewegen sich spielerisch zwischen Historie und Fiktion, zwischen Fakt und Utopie und re-konfigurieren die tradierten Bilder und Rollen unserer kulturellen Körper. Die HAU-Koproduktion hat Caballero García eigens für das queer-feministische Kunst- und Kulturzentrum District Berlin adaptiert. Es ist eine Zusammenarbeit mit den Performer*innen Göksu Kunak aka Gucci Chunk, Lea Martini und Enis Turan, der interdisziplinären Künstlerin Claudia Hill, mit Elliott Cennetoglu zuständig für das Lichtdesign, der Dramaturgin Anne Kersting, sowie mit den Komponisten Thomas Dorsch und Alexandre Maurer und 12 Musiker*innen der Lüneburger Symphoniker.

Raimunda is probably a woman by name. But actually she is an allegorical figure, for the history of hidden, invisible identities dwarfed by patriarchy or other power structures.

In his work, the performer and choreographer Josep Caballero García advocates the dissolution of normative categorizations and stigmatizations in homogeneous societies. “Who’s Afraid of Raimunda” uses literary and musical set pieces from medieval Iberia, which pursue the hedonistic desire for a religious, as well as sexual, free life. But who is Raimunda? For Caballero Garcia, she embodies the lustful resistance against repressive mechanisms of power and exclusion. In his new work everyone will be Raimunda: The performers move playfully between history and fiction and reconfigure traditional images and roles of our cultural bodies.

Caballero García adapted the HAU co-production especially for the queer feminist art and cultural centre District Berlin. It is a collaboration with the performers Göksu Kunak aka Gucci Chunk, Lea Martini and Enis Turan, the interdisciplinary artist Claudia Hill, Elliott Cennetoglu responsible for lighting design, the dramaturge Anne Kersting, as well as with the composers Thomas Dorsch and Alexandre Maurer and 12 musicians of the Lüneburg Symphony Orchestra.
Show Me A Good Time
English text below

Das Jetzt ist alles, was uns bleibt. In diesem Moment des Innehaltens hängt die Gegenwart fest und die Zukunft scheint ungewisser denn je. Im vergangenen Juni, zur Zeit des kulturellen Lockdowns, als in Berlin die Theaterhäuser geschlossen waren, zeigten Gob Squad “Show Me A Good Time” als ambitionierte 12-stündige Live-Stream-Performance. Von der leeren Bühne des HAU1 versuchte ein*e einzelne*r Performer*in Zuschauer*innen an den Bildschirmen überall auf der Welt zu erreichen, während die anderen die Straßen von Berlin und Sheffield erkundeten oder intime Situationen aus ihrem zu Hause teilten.

Die Welt verändert sich in rasantem Tempo und es gibt kein Zurück mehr. Was wird bleiben und was muss sich ändern, während die Zeit erbarmungslos voranschreitet? Wie können wir aus unserer Isolation heraustreten und die Komfortzone unserer sozialen Blasen verlassen, in die wir uns eingehüllt haben? Wie können wir uns wieder verbinden und mit Fremden Kontakt aufnehmen? Und wo lässt sich in dieser neuen Normalität je wieder eine gute Zeit finden? Auf einer Bühne, auf der Straße oder zu Hause auf dem Sofa?

Nun, da die Theater langsam wieder ihre Türen öffnen, haben Gob Squad “Show Me A Good Time” in eine Serie aus dreistündigen Episoden für ein exklusives Live-Publikum transformiert. Als zeitreisende Forscher*innen versuchen sie erneut, die Schichten einer uns fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden, wie wir weitermachen können. Begleitet uns live im HAU1 oder online auf unserer Reise durch die Zeit! Seit über 25 Jahren versuchen Gob Squad die Grenzen zwischen Kunst, Theater und dem “echten” Leben zu verwischen. Manchmal nutzen sie dazu die Straße oder andere öffentliche Orte, die keine Theater sind. Und manchmal Kameras, die das urbane Leben mit all seiner Gefahr, Schönheit und Unordnung in die Behaglichkeit des Theaters übertragen. Oft geschieht auch beides gleichzeitig.



All we have left is now. The past has passed and the future looks more uncertain than ever. Back in June, in the middle of Berlin’s cultural lockdown, when all the theatres were closed, Gob Squad presented “Show Me A Good Time” as an ambitious 12-hour livestream. From the empty stage of HAU1, a single performer reached out to audiences across the world, whilst others explored the streets of Berlin and Sheffield, or shared intimate secrets from their homes. The world is changing fast, and there is no going back to the way things were. What will remain and what will change as history marches relentlessly onwards? As we retreat into our social bubbles, how can we connect to strangers? And where are the good times in the new normal? On a stage? On the streets? At home on the sofa?

Now that theatres are cautiously open again, Gob Squad have reworked “Show Me A Good Time” as a series of three hour episodes, performed for an exclusive live audience in HAU1 as well as online. Come and be part of it!

For over 25 years, Gob Squad have been blurring the boundaries of art, theatre and real life. Sometimes they perform on the streets or in other public non-theatre locations. Sometimes they use cameras to bring the urban jungle, with all its danger, beauty and messiness, into the comfort of a theatre. Often they do both simultaneously.
Who’s Afraid of Raimunda
Dem Namen nach ist Raimunda wohl eine Frau. Aber eigentlich ist sie eine allegorische Figur für die Historie verborgener, unsichtbarer, vom Patriarchat oder von anderen Machtgefügen in den Schatten gestellter Identitäten.

Der Performer und Choreograf Josep Caballero García setzt sich in seinen Arbeiten für die Auflösung normativer Kategorisierungen und Stigmatisierungen in homogenen Gesellschaften ein. So greift “Who’s Afraid of Raimunda” auf literarische und musikalische Versatzstücke von der iberischen Halbinsel im Mittelalter zurück, welche dem hedonistischen Wunsch nach einem sowohl religiösen, als auch sexuellen, freien Leben nachgehen. Aber wer ist Raimunda? Für Caballero García verkörpert sie den lustvollen Widerstand gegen repressive Macht- und Ausgrenzungsmechanismen. In seiner neuen Arbeit sind alle Raimunda. Die Performer*innen bewegen sich spielerisch zwischen Historie und Fiktion, zwischen Fakt und Utopie und re-konfigurieren die tradierten Bilder und Rollen unserer kulturellen Körper. Die HAU-Koproduktion hat Caballero García eigens für das queer-feministische Kunst- und Kulturzentrum District Berlin adaptiert. Es ist eine Zusammenarbeit mit den Performer*innen Göksu Kunak aka Gucci Chunk, Lea Martini und Enis Turan, der interdisziplinären Künstlerin Claudia Hill, mit Elliott Cennetoglu zuständig für das Lichtdesign, der Dramaturgin Anne Kersting, sowie mit den Komponisten Thomas Dorsch und Alexandre Maurer und 12 Musiker*innen der Lüneburger Symphoniker.

Raimunda is probably a woman by name. But actually she is an allegorical figure, for the history of hidden, invisible identities dwarfed by patriarchy or other power structures.

In his work, the performer and choreographer Josep Caballero García advocates the dissolution of normative categorizations and stigmatizations in homogeneous societies. “Who’s Afraid of Raimunda” uses literary and musical set pieces from medieval Iberia, which pursue the hedonistic desire for a religious, as well as sexual, free life. But who is Raimunda? For Caballero Garcia, she embodies the lustful resistance against repressive mechanisms of power and exclusion. In his new work everyone will be Raimunda: The performers move playfully between history and fiction and reconfigure traditional images and roles of our cultural bodies.

Caballero García adapted the HAU co-production especially for the queer feminist art and cultural centre District Berlin. It is a collaboration with the performers Göksu Kunak aka Gucci Chunk, Lea Martini and Enis Turan, the interdisciplinary artist Claudia Hill, Elliott Cennetoglu responsible for lighting design, the dramaturge Anne Kersting, as well as with the composers Thomas Dorsch and Alexandre Maurer and 12 musicians of the Lüneburg Symphony Orchestra.
Show Me A Good Time
English text below

Das Jetzt ist alles, was uns bleibt. In diesem Moment des Innehaltens hängt die Gegenwart fest und die Zukunft scheint ungewisser denn je. Im vergangenen Juni, zur Zeit des kulturellen Lockdowns, als in Berlin die Theaterhäuser geschlossen waren, zeigten Gob Squad “Show Me A Good Time” als ambitionierte 12-stündige Live-Stream-Performance. Von der leeren Bühne des HAU1 versuchte ein*e einzelne*r Performer*in Zuschauer*innen an den Bildschirmen überall auf der Welt zu erreichen, während die anderen die Straßen von Berlin und Sheffield erkundeten oder intime Situationen aus ihrem zu Hause teilten.

Die Welt verändert sich in rasantem Tempo und es gibt kein Zurück mehr. Was wird bleiben und was muss sich ändern, während die Zeit erbarmungslos voranschreitet? Wie können wir aus unserer Isolation heraustreten und die Komfortzone unserer sozialen Blasen verlassen, in die wir uns eingehüllt haben? Wie können wir uns wieder verbinden und mit Fremden Kontakt aufnehmen? Und wo lässt sich in dieser neuen Normalität je wieder eine gute Zeit finden? Auf einer Bühne, auf der Straße oder zu Hause auf dem Sofa?

Nun, da die Theater langsam wieder ihre Türen öffnen, haben Gob Squad “Show Me A Good Time” in eine Serie aus dreistündigen Episoden für ein exklusives Live-Publikum transformiert. Als zeitreisende Forscher*innen versuchen sie erneut, die Schichten einer uns fremdgewordenen Wirklichkeit freizulegen, um herauszufinden, wie wir weitermachen können. Begleitet uns live im HAU1 oder online auf unserer Reise durch die Zeit! Seit über 25 Jahren versuchen Gob Squad die Grenzen zwischen Kunst, Theater und dem “echten” Leben zu verwischen. Manchmal nutzen sie dazu die Straße oder andere öffentliche Orte, die keine Theater sind. Und manchmal Kameras, die das urbane Leben mit all seiner Gefahr, Schönheit und Unordnung in die Behaglichkeit des Theaters übertragen. Oft geschieht auch beides gleichzeitig.



All we have left is now. The past has passed and the future looks more uncertain than ever. Back in June, in the middle of Berlin’s cultural lockdown, when all the theatres were closed, Gob Squad presented “Show Me A Good Time” as an ambitious 12-hour livestream. From the empty stage of HAU1, a single performer reached out to audiences across the world, whilst others explored the streets of Berlin and Sheffield, or shared intimate secrets from their homes. The world is changing fast, and there is no going back to the way things were. What will remain and what will change as history marches relentlessly onwards? As we retreat into our social bubbles, how can we connect to strangers? And where are the good times in the new normal? On a stage? On the streets? At home on the sofa?

Now that theatres are cautiously open again, Gob Squad have reworked “Show Me A Good Time” as a series of three hour episodes, performed for an exclusive live audience in HAU1 as well as online. Come and be part of it!

For over 25 years, Gob Squad have been blurring the boundaries of art, theatre and real life. Sometimes they perform on the streets or in other public non-theatre locations. Sometimes they use cameras to bring the urban jungle, with all its danger, beauty and messiness, into the comfort of a theatre. Often they do both simultaneously.