Dienstag, 21.01.2020
um 19:30 Uhr

Urania Berlin
An der Urania 17
10787 Berlin




Professorin Dr. Petra Ritter und Promovend und Arzt Paul Triebkorn simulieren die Gehirne von gesunden und kranken Menschen am Computer. Dafür haben sie und ihre Kollegen eine Simulationsplattform entwickelt – The Virtual Brain. Wie die Zusammenarbeit hunderter Wissenschaftler durch eine digitale Plattform ermöglicht wird, welche Rolle Großprojekte wie das EU Human Brain Project dabei spielen und wie Simulationen Patienten helfen können, werden Ritter und Triebkorn an beeindruckenden Beispielen visualisieren und erläutern.

Prof. Dr. Petra Ritter, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Paul Triebkorn, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

24.02.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

24.02.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

24.02.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

24.02.2020
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

24.02.2020
Vernetzung der Welt.

1919 wurde der Atlantik erstmals – und zwar fast gleichzeitig von einem Flugzeug und einem Luftschiff – ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Nur wenige Tage lagen zwischen den beiden Erstfahrten.

Mit technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, gekrönt von einem triumphalen Empfang in New York bietet die Fahrt an dramatischem Potenzial alles, was eine spektakuläre Erstfahrt braucht. Anhand eines interaktiven, eigens für diesen Anlass gebauten, drei Meter langen Schnittmodells, wird die Fahrt entlang der Logbuchaufzeichnungen des Commanders Edward Maitland wie in einem Diorama erzählt. Mediale Einspielungen ergänzen die Inszenierung.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel eines Zeppelin-Luftschiffs, des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. L 30 wurde nach dem Ersten Weltkrieg Belgien als Reparationsleistung zugesprochen und hat sich bis heute erhalten. Die Gondel wird erstmals überhaupt das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen.

Mit diesen und anderen Pionierflügen entwickelte sich die Luftfahrt, bis dahin überwiegend für militärische Zwecke genutzt, hin zur zivilen und verkehrstechnischen. Im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, so schwierig diese Zeit politisch und wirtschaftlich war, setzten im Bereich des völlig neuartigen Luftverkehrs bahnbrechende Entwicklungen ein.

LZ 127 Graf Zeppelin wurde 1929 berühmt für seine Fahrt um die ganze Welt, ab 1931 etablierte sich der routinemäßige Liniendienst mit Passagieren, Post und Fracht nach Rio de Janeiro. LZ 129 Hindenburg setzte 1936 Maßstäbe in Geschwindigkeit und Komfort auf der Nordatlantikroute nach New York. Brauchte einer der schnellsten Passagierdampfer um 1930 etwa fünf Tage von Europa nach New York, schaffte das Luftschiff die Strecke in 60 Stunden.

Die Ausstellung konzentriert sich aber keineswegs nur auf die Zeppelin-Luftschifffahrt. Sowohl die Erstleistungen und Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug werden in den Blick genommen, als auch die ambitionierten und technisch faszinierenden Großluftschiffprojekte in Großbritannien, R 100 und R 101 um 1930, die im weltumspannenden Verkehr innerhalb des britischen Empires eine wichtige Rolle spielen sollten, diese jedoch nie erreichten.

Die Geschichte der Atlantiküberquerung durch die Luft ist die Geschichte der Beschleunigung des Verkehrs, der Vernetzung, der Kommunikation und des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs, der Erschließung und Verteidigung politischer Einflusszonen und merkantiler Absatzmärkte.

Das Flugzeug hat den Systemkampf für sich entschieden und ist in seiner Schnelligkeit unübertroffen. Die Ausstellung zeigt die weitere Entwicklung des Transatlantikverkehrs, wie wir ihn heute kennen: routinemäßig, schnell und vergleichsweise günstig. Doch das Fliegen ist auch energetisch höchst aufwendig und stellt zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet und ein umfangreiches Begleitprogramm.

10-17 Uhr

Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

24.02.2020
11:00 Uhr
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

24.02.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

24.02.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

24.02.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

24.02.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

24.02.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

24.02.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

24.02.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

24.02.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

24.02.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

24.02.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

24.02.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

24.02.2020
Wahr-nehmungen. Malerei, Grafik, Fotografie, Medienkunst, Video, Installation

Ausstellung mit Werken von Rosa Baum, Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Susanne Högner,  Ina Annette Hünnekens, Beate Kuhn, Kuni Liepmann, Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Ingrid Ott, Anne-Bärbel Ottenschläger, Ute Reisner, Dorothee Schabert, Sabine Schäfer, Christina Schneider, Rose Schrade, Rosemarie Vollmer

mit medialen Präsentationen weiterer Künstlerinnen der GEDOK Regionalgruppen Berlin, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Wiesbaden-Mainz und Wuppertal

Mediale Präsentationen und Video-Projektionen für den öffentlichen Raum, u.a.: Our Only Blue One, Film der Schlosslichtspiele 2019 von Maxi10sity in Kooperation mit dem KIT, dem ZKM und dem KME sowie Projektionen des Kunstprojekts „Leben ohne Insekten?“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe / Monitor-Präsentation mit Filmen des KIT-Zentrums für Klima und Umwelt.

Beitrag der GEDOK Karlsruhe für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

Im Rahmen der Kunstwochen für Klimaschutz, veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Fr, 7.2.2020, 19.00
Eröffnung der Kunstwoche
Vernissage der Ausstellung Wahr-nehmungen

Mi, 26.2. bis So, 1.3.
Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

So, 8.3. 11.00 – 15.00 Finissage

Mi bis So von 15:00 bis 19:00 Projektionen bis 22:00

Karlsruhe

24.02.2020
19:00 Uhr
Dirk Meissner – Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?

Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.

Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter die Titel Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.

Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Die Ausstellung wird am 8. Februar 2020 um 11 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten: 10- 16 Uhr, ab April 10-17 Uhr, montags geschlossen

 

Februar und März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

24.02.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

24.02.2020
100 Bilder des Jahres 2018

Noch bis zum 01. März 2020 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen!

Di bis So von 10 bis 16 Uhr

Bitterfeld-Wolfen

24.02.2020
»Our Loves Are Not Only Human – On Permaculture Networks, Atomic Blasts, Artificial Bodies & Bioplastics«

Die Ausstellung »Our Loves Are Not Only Human« widmet sich ausgewählten digitalen Projekten, die in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Web Residencies by Solitude & ZKM produziert worden sind. Die gezeigten Arbeiten befassen sich mit dem Thema kollektive Fürsorge und Verantwortung in der Gesellschaft. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, alternative Narrative und Handlungsweisen zu entwickeln.

Die teilnehmenden Künstler*innen inszenieren eine spekulative Zukunft, in der sowohl menschliche wie auch die Bedürfnisse nicht-menschlicher Welten berücksichtig werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Projekte sensibilisieren für gemeinschaftliche und inklusivere Erfahrungen und regen den Aufbau neuer Beziehungen an. Durch die eigene Vorstellungskraft werden gegenwärtige politische Machtverhältnisse und Strukturen in Frage gestellt.

Kuratiert von »Digital Solitude« (Inga Seidler, Denise Helene Sumi und Sarie Nijboer)

Eröffnung: Donnerstag, 20. Februar 2020, 19:00 Uhr

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0711 99619 474

Stuttgart

24.02.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

24.02.2020
SC Freiburg - Fortuna Düsseldorf
Die Familienblöcke (Sparkassen-Tribüne "Block O" und Osttribüne "Block H") sind rauchfreie Bereiche. Wir bitten die Besucher, dies zu berücksichtigen. Karten für Menschen mit Behinderung können per E-Mail (karten@scfreiburg.com) bestellt werden.

Ermäßigungen

Stehplatz erm.:
Schüler ab 14 Jahren, Studenten, Auszubildende, Rentner, Menschen mit Behinderung, Bundesfreiwilligendienst (BFD) u. Inhaber Freiburger-Pass

Stehplatz Kind:
Kinder (6- einschließl. 13 Jahren)

Sitzplatz Kind Block O, H (RAUCHFREIER BEREICH):
Kinder (6- einschließl. 13 Jahren)

wichtiger Hinweis:
Bei Kartenbuchungen ab 5 Kalendertagen vor dem jeweiligen Spiel werden die Tickets nicht mehr per Post zugestellt, sondern zur Abholung hinterlegt. Sie können 1 Werktag nach Buchung (außer samstags), unter Vorlage der Bestellbestätigung, im Ticketcenter/Fanshop des Schwarzwald-Stadion (Mo.-Fr. 9-18 Uhr) und am Spieltag zur Stadionöffnung (2 h vor Spielbeginn) im Ticketkiosk (Ausgabestelle: rotes Gebäude vor dem Fanshop/ Ticketcenter/"Ausgabefenster Abholung") abgeholt werden.

Die Gebühr für Bearbeitung und Versand der Karte(n) beträgt EUR 3,00 je Bestellung und Rechnungsnummer.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie unter "Mein Account/Anmelden" Ihr Passwort zurücksetzen.

Haben Sie Fragen zum Bestellprozess oder zur Ihrer Buchung?
Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Telefonisch: 0761/38 551-777
Per E-Mail: karten@scfreiburg.com

Aktuell keine Tickets verfügbar.
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

24.02.2020
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Rosenmontags-Special: The Rocky Horror Picture Show (englisches Original)
DER Kultfilm überhaupt. Mit Tim Curry als Zeremonienmeister in Strapsen und Korsett, einem seltsamen Fest mit vielen Bekannten und einer Menge heißer Musik (u.a. Meatloaf). Eine Autopanne, ein merkwürdiges Schloß und schon stehen die frisch vermählten Brad und Janett am Anfang eines unglaublichen Abenteuers. "I take you on a strange journey" prophezeit Dr. Scott böses ...

Brad und Janet haben sich gerade verlobt und wollen ihren früheren Collegeprofessor besuchen, als sie wegen eines platten Reifens während eines Sturms Zuflucht in einem abgelegenen Schloss suchen müssen. Dort will der Transvestit Frank-N-Furter beim jährlichen Treffen für Besucher vom Planeten Transsylvanien gerade seine neueste Kreation, den blonden, muskelbepackten Rocky Horror, vorstellen. Im Laufe einer aufregenden Nacht verführt Frank sowohl Janet als auch Brad. Als Janet ihre neu gewonnene Lust an Sex auch mit Rocky teilt, hört der Spaß für Frank jedoch auf...

Unbeschwert kitschiges Rockmusical aus den siebziger Jahren, das als Parodie auf die Horrorfilmgeschichte die sexuelle Befreiung erzwingt und Polysexualität feiert. Die filmische Umsetzung des Bühnenstücks von Richard O´Brien (im Film der buckelige Diener Riff Raff) erwies sich zunächst als Flop an den Kinokassen. Durch den Einsatz in Spätvorstellungen und die zunehmende Begeisterung der Fans entwickelte sich der Film zum weltweiten Kultspektakel, bei dem das kostümierte Publikum selbst eine Show mit Zwischenrufen, Mitsingen, Reis werfen und Wasserpistolen veranstaltete.

Großbritannien 1975
Regie: Jim Sharman
Darsteller: Tim Curry, Susan Sarandon, Barry Bostwick, Richard O´Brien
Laufzeit: 100 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

Präsentiert in der englischen Originalfassung und neuer digitaler Kopie.

Wichtig: Bitte tauschen Sie am Veranstaltungstag an unserer Kasse Ihr "print@home Ticket" gegen ein SCHAUBURG Ticket ein.
Kunst
Für Ihr drittes Theaterstück „»KUNST«“ (UA 1994) erhielt Yasmina Reza u. a. den Prix Molière, die höchste Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann. Zu Recht!
Mit ihren funkelnden Dialogen voller Esprit kreist die Autorin, die laut Starkritiker Gerhard Stadelmaier »so leichte Komödien schreibt, dass man gar nicht merkt, wie schwer sie sind« (FAZ, 25.5.2014), auf höchst komische Weise um die Abgründe bürgerlicher Männlichkeit. Jetzt geht »Kunst« in einer 2017 für den INTHEGA-Preis nominierten Produktion des EURO-STUDIO Landgraf erneut auf Tournee:

Worum geht’s?
Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios! Für 200.000 Franc!!. Geradezu ein Schnäppchen!!! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hätte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst ist, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

Von der Wirkung dieses längst zum modernen Klassiker gewordenen Kabinettstückchens der großen Dramatikerinnen- und Schauspielkunst kann sich das Publikum am Montag, 24. Februar um 20:00 Uhr in der Stadthalle Northeim überzeugen. Unter der Regie von Fred Berndt (auch Raum, Mitarbeit Bühne: Zoltan Labas), der Rezas Gesellschaftskomödie bereits 1996 sehr erfolgreich für das EURO-STUDIO in Szene setzte, stehen diesmal Leonard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schafmeister als Marc, Serge und Yvan auf der Bühne. Die Kostüme stammen von Barbara Krott.

Bild: © Jürgen Frahm

Einlass ab 19:30 Uhr
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)

Bitte weichen Sie auf einen anderen Termin aus, die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Blechschaden mit Bob Ross
Blechschaden: 2020 mit neuem Programm on Tour

Seit über 30 Jahren auf der Bühne, jedes Ensemble-Mitglied ein ausgewiesener Spitzenmusiker, da läge es nahe, der Gruppe Blechschaden das Etikett „altbewährt und nie erreicht“ aufzukleben. Aber das ist ja nur die eine Seite der Blech(bläser)-Medaille; die andere, für die sie von ihrer treuen Fangemeinde geliebt wird, ist ihr unermüdliches Engagement, der Musik ihre spaßige Seite abzugewinnen und dabei jeden Versuch, unbedingt zwischen U- und E-Musik unterscheiden zu wollen, geradezu ad absurdum zu führen. Die weltweit bekannte „Spaßfraktion“ der Münchener Philharmoniker zeigt mit jedem ihrer Auftritte, dass jede Art von Musik, egal ob Pop oder Oper, Musical oder klassische Symphonie, zum Vergnügen werden kann, bietet man sie nur richtig, also unkonventionell, dar.
Auch im neuen Programm für ihre Tournee 2020 mixen die philharmonischen „Fremdenlegionäre“ die verschiedenen musikalischen Genres zu einem höchst unterhaltsamen Melodien-Cocktail, garniert mit urkomischen Moderationen und Einlagen. Vor allem ihr schottischer Leiter Bob Ross greift dabei ganz unschottisch großzügig in die Humor-Kiste. Ob „Klassik, aber mit Humor“ („Nessun dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“), Musical-Hits „in Blech“ („I Don’t Know To Love Him“ aus Webbers „Jesus Christ Superstar“) oder eine plötzlich orchestral erklingende Pop-Hymne („Earth, Wind and Blechschaden Fire“): Bei all der ernsthaften Professionalität, mit der die Musiker ihre Instrumente, beherrschen, steht für Blechschaden immer eines im Vordergrund: Dem Publikum Spaß an der und um die Musik herum zu bereiten. Geht das in Bayern ohne Bayerisches? Natürlich nicht! Also darf auch etwas Zünftiges wie der „Steingadener Musikantenmarsch“ nicht fehlen.
Der Münchner Merkur beschrieb die außergewöhnliche Fähigkeit des Ensembles um seinen Gründer Bob Ross, musikalische Perfektion mit höchster Unterhaltungskunst zu verbinden, treffend so: „Blechschaden bedeutet die perfekte Aufhebung aller Grenzen zwischen E- und U-Musik“ und die Neue Westfälische Zeitung fasste das Resümee eines Blechschaden-Konzert in die goldenen Worte: „´We are the Champions´ klingt es sinfonisch kompakt durch den Raum – ja fürwahr, das sind sie, und die Zugaben von ´Rocky´ bis zu einem knackigen irischen Rundtanz sind ebenfalls vom Feinsten – kein Wunder, dass sie schon zweimal den ‚Echo-Klassik‘ gewannen.“
Doch der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten hören: „Blechschaden“ ist wieder live on Tour – diesen humorvollen Ausflug in die Welt der Musik sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
Überall ist besser als nichts! - das Jubiläumsprogramm 70 Jahre Stachelschweine
„Überall ist besser als nichts“ im Berliner Kabarett "Die Stachelschweine"

„Überall ist besser als nichts“ ist das brandaktuelle Nummernprogramm des neuen Stachelschweine-Ensembles.
Die zweite Produktion des Hauses, seit Kabarettist Frank Lüdecke die künstlerische Leitung übernommen hat.

Das Programm wendet sich an den überzeugten Urberliner aus der Schwäbischen Alb ebenso, wie an den Touristen, für den die Stadt hier möglicherweise gekennzeichnete Zonen einrichten muss.
Aber auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive wird nicht fehlen. Kommen nach den Negativzinsen jetzt auch die Negativlöhne? Können Negativmieten gedeckelt werden? Wie will Anja Karliczek das Internet aus den neuen Bundesländern heraushalten? Und wer ist überhaupt Anja Karliczek?

„Überall ist besser als nichts“ ist ein Kaleidoskop des täglichen Wahnsinns:
Ein Neuköllner Bestatter erläutert, welche Kompromisse Sie bei der 999 Euro-Beerdigung eingehen müssen.
Eine SUV-Panzerfahrerin erklärt den ökologischen Umgang mit E-Roller-Touristen und Ü-70 Schleichern. Und die Leiterin der KITA „Zum lustigen Tannenzapfen“ gibt Tipps im Umgang mit aggressiven Anthroposophen.
In knapp zwei Stunden werden Sie satirisch bestens unterhalten und Musik gibt es auch!

Text: Frank Lüdecke/Sören Sieg
Regie: Marcus Kaloff
Musikalische Leitung: Sören Sieg

Es spielen:
Jenny Bins
Michael Sosna
Andrea Wesenberg

Foto: Fotostudio Urbschat
12. Balkan- und Gypsyparty mit Taxi Sandanski - feat. Julius Oppermann // anschließend Tanzbar!
Und wie kann es anders sein: auch 2020  führen wirkstatt und JUBEZ  mit „der etwas anderen“ Rosenmontagsparty eine rauschende Alternativ-Prunksitzung durch und setzen damit die gemeinsame musikalische Tradition fort. Für eine mitreißende Balkanfete sorgt „Taxi Sandanski“ - über die Klassiker des Genres hinaus mit Anlehnungen an Balkan-Brass, Polka und Russendisko und mit eigenen Kompositionen. Alles ist tanzbar - und immer sind die Balkanwurzeln spürbar.

Dafür sorgen die originäre Balkanperkussion und das tiefe Blech, die mit den Grooves von E-Bass und Gitarre die typischen Rhythmen zaubern. So tanzen Folklorefreunde ihre traditionellen Tänze zwischen hüpfendem Partyvolk, und wer nicht tanzt, der lauscht dem leidenschaftlichen Gesang und den schwindelnden Melodien von Saxophon, Akkordeon und Trompete. „Taxi Sandanski ist ein Live-Erlebnis, kultig und gute Laune verbreitend, ein hoher Spaßfaktor ist garantiert." – so urteilte einst „Die Rheinpfalz“.

Wir freuen uns auf special guest Julius Oppermann, mit dem Taxi Sandanski bereits im Staatstheater Karlsruhe musizierte. Als Perkussionist sammelte Oppermann Erfahrung in Deutschland, Frankreich und den USA und ist als Mitorganisator des Sommermusikfestes Experte für die unterschiedlichen Facetten der Weltmusik.

Taxi Sandanski sind: Angie Metzler (Saxofone, Klarinette), Bastian Sandberger (Trompete, Gitarre), Jan Stoess (Gitarre, E-Gitarre) Christoph Obert (Akkordeon, Dudelsack, Leadvocals), Georg Gerardi (E-Bass), Jan Sandberger (Tuba), Sakis Gatidis (Darabuka, Tapan, Tambourin) feat. Julius Oppermann (Percussion)

Im Anschluss große Jubez-„Tanzbar“ mit DJ Faris und DJ Ralf bis „in die Puppen“… für Konzertbesucher natürlich kostenlos!
FARID
SHOW

FARID: Wahre Magie. Echte Illusionen

Paris Hilton wollte ihren Augen nicht trauen, Actionhero Bruce Willis verschlug es komplett die Sprache und auch TV-Legende Thomas Gottschalk, Fußballgott Lukas Podolski und Schlager-Queen Helene Fischer glauben seither an Magie. An seine Magie: FARID zählt zu Deutschlands faszinierendsten Illusionisten.

FARID hat rein gar nichts mit dem muffigen Stereotyp vom älteren Herrn im schwarzen Smoking zu tun, der bei viel Kunstnebel einen weißen Hasen aus seinem Zylinder zaubert. FARID benötigt für seine Illusionskunst keinen doppelten Boden und keine Special-Effects, aufwändige Kulissen oder billige Taschenspieler-Requisiten: Er lässt vielmehr die Macht der Imagination für sich sprechen.

FARID entstaubt sein Genre behutsam, wirft sämtliche Klischees über Bord und führt sie mit seiner sympathischen, geerdeten Art auf ein neues Level. Auf Augenhöhe verzaubert er die Zuschauer mühelos mit seinem Talent und der Kraft seiner Gedanken. Moderne Magie auf Weltniveau – verblüffend, geheimnisvoll, einzigartig!

Heute zählt FARID nationale und internationale Stars aus Musik, Entertainment und Spitzensport wie Halle Berry, Helene Fischer, Barbara Schöneberger, Dave Grohl, Dirk Nowitzki, Pharrell Williams und Bruce Willis zu seinen größten Fans. „Mein Ziel ist es, das Publikum mit meiner Kunst zu berühren. Ich will jeden einzelnen Zuschauer mitnehmen auf eine kleine Reise, auf der er seine Sorgen für ein paar Momente vergessen kann und vielleicht für einen Augenblick wieder zum staunenden Kind wird“, so FARID über sein neues Programm.

FARID ist der Magier der leisen Töne, der während seiner Shows eine ganz besondere Nähe zu den Zuschauern aufbaut. Ob er komplette Autos vor den ungläubigen Augen des Publikums auftauchen lässt, oder die geheimsten Gedanken seiner Kandidaten liest: Zu seinen Spezialitäten gehören große Illusionen und Bühnenshows genauso wie unerklärliche Minimal-Kunststücke. Im Vordergrund steht bei FARID die unmittelbare Interaktion mit den Zuschauern, die er auf ganz besondere Weise fesselt und zum wichtigen Teil seiner Show macht!

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 - 4020720
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)
3. Bremer Stinksatzung: "Am Abgrund des Randes "

Mit: Nagelritz, Pago Balke, Libretto Fatale, LaAnn, Chor HartBackbord, Peter Lüchinger.

Immer vorwärts, und nicht vergessen: vor uns der Abgrund und alle Jecken dicht hinter uns – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Karnevalisten, Kabarettisten, Slammer und Satiriker!

Bremen

24.02.2020
20:00 Uhr
We Are The City & Hope
We Are The City

Das kanadische Art Rock Trio WE ARE THE CITY kündigt die Veröffentlichung seines neuen, inzwischen fünften Albums an: "RIP" erscheint am 24.01.2020 auf Sinnbus (EU), Tooth and Nail (USA) und Light Organ (ROW).

Mit der Veröffentlichung des Vorgängers "AT NIGHT" bereits mit angedeutet, ist "RIP" das zusammenhängende Begleitalbum, das als leuchtender Prog-Pop-Kontrapunkt fungiert zum deutlich experimentelleren und wilderen Charakter von AT NIGHT.

Zwei Jahre verbrachten WE ARE THE CITY damit, „RIP" zu kreieren. Meisterlich gemischt von JUNO-Gewinner Matty Green (The Weeknd, Frank Ocean, Paul McCartney) und Steve Bays (Hot Hot Hot Heat, Mounties) ist es ein emotionales Prog-Pop-Opus voller Hymnen, wie auch intime Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit.

HOPE

Marschieren, Gewalt, sklavische Disziplin, Technokratie und Techno, das ist Deutsch. Ironischer: wann immer
ausserhalb von Deutschland eine deutsche Band geliebt wird, dann genau dafür. Am deutlichsten wird das bei DAF, Kraftwerk und Rammstein. Aber kann es deutsche Popmusik geben?
Würde Portishead heute in Berlin gegründet werden und Josef Beuys mit einer groben Drahtbürste diBand in
Stücke reissen, um sie in einem dunklen, 30 Meter hohen Silo zur künstlichen Produktion für Eisberge
auszustellen, käme dieses Gesamtkunstwerk Hope wohl am nächsten.
ALGIERS und IDLES waren die ersten, die sich ausserhalb von Deutschland in dieses zerberstende emotionale Monster von Band verliebt haben, und mit denen sie ausgiebig auf Tour gingen. Dann wurden Hope von der Presse beim Eurosonic als neues, weirdes Popwunder gefeiert. („Ballet mixes with Post-Punk better than you think“ - buzz.ie, „a monumental experience“ - NBHAP.com)
Ihr selbstbetiteltes Debütalbum haben sie mit Olaf Opal (The Notwist) in einer zerfallenen Lungenheilanstalt
aufgenommen, um die innere Zerstörung und Kälte einzufangen.
Es hat das Zeug zum zeitlosen Klassiker. Songs wie Raw, Cell, Kingdom und Drop Your Knives versprühen mehr dunkle und dystopische Energie als alle Black-Mirror-Staffeln zusammen. Es sind Lieder, die dem
entmystifiziertem, gentrifiziertem und kunstfreien Raum „Berlin“ entstanden sind.
Die einzige Antwort auf die Gesellschaft in ihrem derzeitigen Stadium kann nur die radikalste, unmittelbarste und freiste Kunst sein.

Einlass 19:00 Uhr
Vernon Subutex Vol. I
3-teiliges Stück: Premiere von Teil I ist am 3. Februar, Teil II und III folgen am 10. März und 15. April.

Nach dem Roman von Virginie Despentes • Mit Iris Reinhardt Hassenzahl und Christoph Maasch

Wer ist Vernon Subutex? Eine urbane Legende, der letzte Zeuge einer Welt von Sex, Drugs und Rock ‘n‘ Roll, einer, mit dem es unsere Zeit nicht gut meint. Gerade noch Besitzer eines Kult-Plattenladens mit Erfolg und besten Kontakten, steht er nun plötzlich auf der Straße und quartiert sich mithilfe von Facebook und einer Notlüge reihum bei alten Freunden und Weggefährten ein – so beginnt eine Reise zu den Abgründen einer zutiefst verunsicherten Gesellschaft. Es entsteht ein grandioses Sittengemälde unserer Zeit, das kein gesellschaftliches Thema unberührt lässt. Als der erste Teil des Roman 2015 in Frankreich erschien, führte er monatelang die Bestsellerlisten an und machte seine Autorin zu einer der wichtigsten und gefragtesten Schriftstellerinnen des Landes. Mit ihrer Subutex-Trilogie ist Virginie Despentes eine »menschliche Komödie« unserer Zeit gelungen – der Vergleich mit Balzac ist nicht zu hoch gegriffen. (Quelle: Kiepenheuer & Witsch).

Uns ist es nun gelungen, als zweites deutsches Theater alle drei Subutex-Bände auf die Bühne bringen zu dürfen. Das war ein längerer Weg, schließlich war die Autorin Virginie Despentes persönlich von unserem Konzept so überzeugt, dass sie nach längerem Überlegen "oui" sagte – und wir durften loslegen. Wir machen nun nichts Geringeres, als alle drei Teile in drei abendfüllenden Theaterstücken zu präsentieren. Mit Spiel, filmischen Einlagen, Musik und Geräuschen. Drei Abende, von denen jeder für sich steht, alle drei aber ein zusammenhängendes, großes Ganzes ergeben. Ein Risiko, ein Wagnis, eine Herausforderung, ein Spaß, ein dickes Ding – ein Erlebenis, wie Sie es im Stalburg Theater noch nie genießen konnten. Wir freuen uns sehr darauf.

Einlass 19 Uhr

Hossa! Ausverkauft!
Dr. Woo´s Rock´n´Roll Circus - A Tribute To The History Of Rock
Was wäre, wenn The Who und Metallica gemeinsame Sache machen würden? Wie klänge es, wenn The White Stripes, Michael Jackson und Rage Against The Machine einen Song schreiben? Und wie schafft es eine Band die nur einen Song spielt ins Vorprogramm von Weltstars wie den Scorpions, Alice Cooper, Motörhead, Saxon, Saga, Mother’s Finest und Uriah Heep?

Die Antwort auf all diese Fragen lautet Dr. Woo’s Rock ’n’ Roll Circus. Nein, das ist keine Coverband, sondern ein einzigartiges musikalisches Konzept: A Tribute To The History Of Rock in einer Mash-Up-Medley-Show mit 2,5 Stunden Rockmusik, die man so noch nie gehört hat. Musik Nonstop, ohne Netz und doppelten Boden. Ein musikalischer Exkurs durch die Highlights der Rock-, Hard Rock- und Metal-Geschichte, der immer wieder die Frage stellt: „Was wäre wenn...?“ – und dann die oft überraschende, aber immer musikalisch plausible Antwort liefert, wenn ein Hit den nächsten jagt.

Mit anderen Worten: Dr. Woo’s Rock ’n’ Roll Circus packen über 50 Songs in einen nahtlosen Megasong, der durch fließende Übergänge und ausgefeilte Variationen Überraschendes und Vertrautes virtuos mixt. „Einzigartig! Frech! Ein absoluter Live-Tipp“, sagt zum Beispiel Tom Glas von Bayern 3 zur begeisternden Live-Show. Angetrieben von einer groovenden Rhythmussektion aus Bass (Jürgen Ebert) und Drums (Avi Kress) sorgen zwei Gitarren (Steff Lehner, Fabian Reif) und Keyboards (Uli Markus) für das authentische Fundament, auf dem Sänger Peter Hader durch die wilde Achterbahnfahrt der Rockgeschichte führt.

Das Spektakel ist tanzbar, mitreißend und ansteckend! Regelmäßig wird ein anfangs skeptisches Publikum zu einem ausgelassen mitsingenden Teil des Rock ’n ’Roll-Zirkus. Das hat Dr. Woo’s Rock ’n’ Roll Circus nicht nur als Special Guest der eingangs genannten Megastars bewiesen, sondern auch bei zahlreichen eigenen Headliner-Shows. Dazu zählen nicht nur angesagte Clubs im gesamten süddeutschen Raum, wie z. B. Hirsch Nürnberg, Kammerspiele Ansbach, VAZ Burglengenfeld, Legends Lounge Olching sondern auch umjubelte Shows u. a. in Berlin und Leipzig.

Erwähnenswerte Auftritte als Special Act bei anerkannten Festivals wie Pyras Classic Rock Night, Bike and Music Festival Geiselwind, Tollwood Festival München, Fürth Festival, Rock’n’Race Bad Tölz, u. v. m. sprechen für die Vielseitigkeit dieser einzigartigen Band.
Auch im Radio ist Dr. Woo’s Rock ’n’ Roll Circus präsent: Die Single „Billie Jean meets Cameo“ läuft unter anderem bei Bayern 3, Radio Gong, Star FM und Rockradio.fm.
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)
I Like It RAW

I Like It RAW – FAK upgrade 2.0 präsentiert eine Werkschau von mehr als 20 Bildenden
Künstler*innen aus den Ateliers und Werkstätten des ehemaligen RAW-tempel e.V., dem
heutigen Soziokulturellen Projekte Zentrum (SKPZ) auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain,
und aus befreundeten Projekten.


Ausstellungsdauer 21.02.2020 bis 29.02.2020
Eröffnung 21. Februar 2020 um 19.00 Uhr


Das auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain gegründete Freie AusstellungsKollektiv FAK Berlin geht
mit der diesjährigen Präsentation in die vierte Runde.

MALEREI • GRAFIK • BILDHAUEREI • FOTOGRAFIE • VIDEOKUNST • FILM • INSTALLATION •
ILLUSTRATION • STREET ART • GLASKUNST

Berlin

24.02.2020
12:00 Uhr
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

24.02.2020
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

24.02.2020