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Der Film erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in einem Hotel unter sowjetischer Besatzung festsitzt. Mit großer Sorgfalt ließ Regisseur Heinrich Sabl Figuren aus Wachs, Holz und Draht in detailreichen Kulissen zum Leben erwachen. 25 Jahre arbeitete er an diesem eindrücklichen Stop-Motion-Film. Entstanden ist eine kunstvoll-surreale Parabel auf die ostdeutsche Nachkriegsgeschichte. Sabine Köhler von der Cie. Freaks war an der Entstehung des Films in der Anfangszeit beteiligt. Ihre Faszination für den Trick-Animationsfilm hat sich gehalten und fließt immer wieder auch in die Theaterarbeit der Compagnie ein.

Deutschland, 1945: die fünfjährige Sophie und ihre Eltern fliehen vor der Roten Armee. Im Gepäck haben sie nur ein paar Kleidungsstücke und Fahrkarten für ein Schiff nach Amerika. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Während einer Rast im Hotel gerät die Familie in einen Konflikt mit dem diabolischen Nazi Scharf und seinem Hitlerjungen Beckmann – mit fatalen Folgen. Im brutalen Handgemenge verliert die kleine Sophie nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Erinnerungen. Als sie wieder zu sich kommt, ist das Hotel in sowjetischer Hand und sie zur Köchin des Hauses befördert. Die Jahrzehnte verstreichen wie im Flug, und unter der Obhut des Sowjetsoldaten Wassili wächst Sophie zur Frau heran. Noch ahnt sie nicht, dass die Wahrheit über ihre Vergangenheit den Weg in ihre Zukunft ebnen wird – und der erste Hinweis im Luftschutzkeller des Hotels seit vielen Jahren nur darauf wartet, von ihr entdeckt zu werden.

Buch, Regie, Kamera, Produktion: Heinrich Sabl | Figuren: Franck Michel | Ausstattung: Harald Csipai, Gesine Richter, Matthias Mücke | Licht: Andreas Schild, Andy Kaiser | Animation: Florence Corre, Tristan Blust, Heinrich Sabl | Geräusche: Martin Langenbach | Musik: Erik Lautenschläger, Tom Mävers | Sounds: Torsten Ratheischak | Mischung, Tongestaltung: Heinrich Sabl, Jochen Jezussek | Co-Produktion: Philippe Bober | Filmverleih: Neue Visionen Filmverleih GmbH

Deutschland, 2025

Dauer: ca. 110 Minuten

Für Menschen ab 12 Jahren.

Nach der Filmvorführung ist der Regisseur des Films, Heinrich Sabl, im Gespräch zu erleben.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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