Quelle: Veranstalter

Samstag, 16.01.2027
um 20:00 Uhr




Vier Musiker, unterschiedliche musikalische Erfahrungen und Perspektiven: Im Januar 2027 wird ein Quartett Realität, dessen Besetzung schon länger als Wunschprojekt von SAMUEL DIETZE und VINCENT MEISSNER im Raum stand. Gemeinsam mit dem dänischen Kontrabassisten JONAS WESTERGAARD und dem britisch-niederländischen Saxophonisten TOBIAS DELIUS treffen vier Musiker aufeinander, die ganz unterschiedliche Wege durch die Jazz- und Improvisationsszene genommen haben.

Samuel Dietze und Vincent Meissner lernten sich 2024 beim internationalen Festival und Workshop „International Jazzplatform“ im polnischen Łódź kennen und arbeiten seitdem regelmäßig in verschiedenen Formationen zusammen. Dietze, in Hoyerswerda geboren und heute in Dresden zuhause, ist als Schlagzeuger international in der Jazz- und Improvisationsszene aktiv. Dabei bewegt er sich selbstverständlich zwischen komponierter Musik, freier Improvisation und genreübergreifenden Formaten. Der in Freiberg aufgewachsene und seit 2019 in Leipzig lebende Vincent Meissner arbeitet als Pianist, Komponist und Improvisator. Mit seinem Trio veröffentlichte er bereits drei Alben beim renommierten Label ACT und ist darüber hinaus in zahlreichen Projekten der zeitgenössischen und improvisierten Musik aktiv.

Mit Jonas Westergaard kommt einer der profiliertesten europäischen Kontrabassisten der improvisierten Musikszene hinzu. Der aus Kopenhagen stammende Musiker ist seit den 1990er-Jahren international aktiv und hat mit so unterschiedlichen Künstlern wie Christian Lillinger, Christopher Dell, Michael Wollny und Jakob Bro gearbeitet.

Tobias Delius gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen der europäischen Improvisationsszene. Der in Oxford geborene Saxophonist und Klarinettist war Mitglied des Amsterdamer Instant Composers Pool Orchestra und arbeitete unter anderem mit Han Bennink, Misha Mengelberg, Steve Lacy, Louis Moholo und Christian Lillinger. 2025 wurde er mit dem Jazzpreis Berlin ausgezeichnet. Sein warmes, unverwechselbares Spiel verbindet eine tiefe Verwurzelung in der Jazztradition mit einem ausgesprochen offenen und gegenwärtigen musikalischen Denken.

Für das Quartett entsteht eigens komponiertes Material, das den vier Musikern zugleich viel Raum für spontane Entwicklungen lässt. Präzision und Freiheit treffen aufeinander, komponierte Strukturen werden zum Ausgangspunkt für intuitive Entscheidungen im Konzert. So entsteht eine Musik, die nicht einfach

Einlass 19 Uhr // Bitte nutzen Sie für Ihren Besuch bei uns möglichst öffentliche Verkehrsmittel. Danke!

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