Montag, 23.07.2018

Ausstellung
In Bewegung
23.07.2018 in Leipzig

Die Stadt Leipzig verfügt über sehr lange und vielfältige Sporttraditionen. Zahlreiche Gebäude, Plätze oder größere Areale im Stadtgebiet sind eng mit regionaler, nationaler und internationaler Sportgeschichte verbunden. An diesen Orten entwickelte sich die Identität Leipzigs als Stadt des Sports.



Die Ausstellung basiert auf den Themen der „Sporthistorischen Stadtroute“, die 22 Orte von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Bewegungskultur ab 2018 im Stadtraum markieren wird.



Die Ausstellung greift Vorläufer des modernen Sports wie die 1443 gegründete und bis heute bestehende Leipziger Schützengesellschaft, die Ballhäuser, Fechten, Reiten und Kraftathletik auf. Außergewöhnliche Bauten, Ereignisse, Sportarten und Persönlichkeiten aus rund 200 Jahren organisierten Sports werden thematisiert. Einzigartige Objekte aus den Sammlungen des Sportmuseums präsentieren erstmals seit 1991 Leipziger Sportgeschichte vom Turnen über den Arbeitersport und olympische Erfolge bis hin zur Sportwissenschaft und unserem heutigen Verständnis von Sport.



Exponate wie die Stadtansicht von 1595 mit den ältesten Darstellungen sportlicher Betätigung in Leipzig, ein Rundlauf aus dem Schulturnen, historische Sportkleidung oder ein Seitenwagengespann, das bei den Stadtparkrennen im Clara-Zetkin-Park zum Einsatz kam, zählen zu den seltenen Ausstellungsstücken.



Besucher können sich neben der historischen Sportbetrachtung auch in die Gestaltung eines künftigen Sportmuseums in Leipzig aktiv einbringen.



Gäste mit Bewegungsdrang dürfen an den sportlichen Mitmach-Stationen im Finger Skateboarding trainieren oder sich als Radrennfahrer, Boxer und Gewichtheber verausgaben.



Während der Ausstellungslaufzeit werden die ersten beiden Standorte der sporthistorischen Route eingeweiht - an der Sporthalle Leplaystraße, hier stand die Wiege des Leipziger Sportstättenbaus, und am Fockeberg, hier begann Leipzigs Fußballgeschichte.



Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.




Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr
Ausstellung
DAUERAUSSTELLUNG
23.07.2018 in Leipzig

Die Ausstellung ist nach Erdteilen bzw. Großregionen gegliedert und umfasst eine Ausstellungsfläche von insgesamt 4200 Quadratmetern:

Die Exponate im Abschnitt SÜDOSTASIEN zeigen das handwerkliche Können und das ästhetische Empfinden der ausgewählten Kulturen und Ethnien. Sie erzählen von längst vergessenen Wanderungen und kulturellen Kontakten. Der Gebrauch spezieller Schmuckformen, Waffen, Kleidung ist nicht selten an eine besondere religiöse oder gesellschaftliche Funktion gebunden.

Im Bereich SÜDASIEN stehen Sri Lanka, der indische Kulturraum sowie die Kulturen der Ureinwohner der Region im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Dorfkomplex aus Kutch, in Gujarat, der von Kunsthandwerkern dieser Region aufgebaut wurde.

Im Ausstellungsbereich MONGOLEN und TIBETER wird ein zusammenhängender Kulturraum vorgestellt, der sich vom Südhang des Himalaya und seiner Ausläufer nord- und westwärts durch sechs Länder (Indien, Nepal, Buthan, China, Mongolei, Russland) von Asien bis nach Europa erstreckt.

Der OSTASIEN-Abschnitt mit China und Japan greift die „Bilder“ auf, die wir von diesen Ländern haben und reflektiert und hinterfragt sie.

Der Großraum NORDOSTASIEN besteht aus dem Fernen Osten Russlands, aus Korea, Nordjapan und Nordostchina. Ein gemeinsames Merkmal der Völker dieser Region ist der Schamanismus. Präsentiert wird auch die Ainu-Sammlung, die mit über 700 Objekten zu den größten Europas zählt.

Die ORIENT-Ausstellung „Kulturen im Dialog“ stellt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit des Nahen und Mittleren Ostens und die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften in Mittelasien dar. Im Mittelpunkt stehen die Basare, Tee- und Kaffeehäuser

Lange Zeit galten OSTAFRIKA und SÜDAFRIKA in Europa als geheimnisumwittertes Goldland des Altertums. Das „Reich des Priesterkönigs Johannes“ und „König Salomos Minen“ wurden häufig in diese Region verlegt. In den Steinbauten Simbabwes und den einst blühenden Handelszentren der Ostküste können die Besucher den Spuren dieser Legenden folgen. In der Ausstellung begegnen uns aber auch Buschmänner (San) und die Hirtennomadenvölker der Zulu, Massai und Herero. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Masken der ostafrikanischen Makonde.

Der Ausstellungsbereich AMERIKA vermittelt die Vielfalt nicht nur der indianischen Kulturen auf diesem Kontinent. Die Darstellung der afroamerikanischen Kultur Südamerikas wird die Themen Religion und Integration aufgreifen. Wunderschöne Federarbeiten aus dem Amazonasgebiet sowie eine umfangreiche Keramiksammlung aus dem Andenraum werden zu sehen sein. Die Ausstellung Nordamerikas greift die Kultur der „klassischen Indianer“ der Plains auf.

Der Bereich AUSTRALIEN und OZEANIEN zeigt sowohl die Vielfalt der traditionellen Kulturen der Ureinwohner auf, als auch die Perspektiven und Probleme dieser Menschen in unserer Zeit. Dabei wird Fiji als exemplarische Verbindungsstelle zwischen Melanesien und Polynesien besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Fiji-Sammlung des Museums zählt zu den ältesten der Welt.

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Dienstag, 24.07.2018

Ausstellung
In Bewegung
24.07.2018 in Leipzig

Die Stadt Leipzig verfügt über sehr lange und vielfältige Sporttraditionen. Zahlreiche Gebäude, Plätze oder größere Areale im Stadtgebiet sind eng mit regionaler, nationaler und internationaler Sportgeschichte verbunden. An diesen Orten entwickelte sich die Identität Leipzigs als Stadt des Sports.



Die Ausstellung basiert auf den Themen der „Sporthistorischen Stadtroute“, die 22 Orte von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Bewegungskultur ab 2018 im Stadtraum markieren wird.



Die Ausstellung greift Vorläufer des modernen Sports wie die 1443 gegründete und bis heute bestehende Leipziger Schützengesellschaft, die Ballhäuser, Fechten, Reiten und Kraftathletik auf. Außergewöhnliche Bauten, Ereignisse, Sportarten und Persönlichkeiten aus rund 200 Jahren organisierten Sports werden thematisiert. Einzigartige Objekte aus den Sammlungen des Sportmuseums präsentieren erstmals seit 1991 Leipziger Sportgeschichte vom Turnen über den Arbeitersport und olympische Erfolge bis hin zur Sportwissenschaft und unserem heutigen Verständnis von Sport.



Exponate wie die Stadtansicht von 1595 mit den ältesten Darstellungen sportlicher Betätigung in Leipzig, ein Rundlauf aus dem Schulturnen, historische Sportkleidung oder ein Seitenwagengespann, das bei den Stadtparkrennen im Clara-Zetkin-Park zum Einsatz kam, zählen zu den seltenen Ausstellungsstücken.



Besucher können sich neben der historischen Sportbetrachtung auch in die Gestaltung eines künftigen Sportmuseums in Leipzig aktiv einbringen.



Gäste mit Bewegungsdrang dürfen an den sportlichen Mitmach-Stationen im Finger Skateboarding trainieren oder sich als Radrennfahrer, Boxer und Gewichtheber verausgaben.



Während der Ausstellungslaufzeit werden die ersten beiden Standorte der sporthistorischen Route eingeweiht - an der Sporthalle Leplaystraße, hier stand die Wiege des Leipziger Sportstättenbaus, und am Fockeberg, hier begann Leipzigs Fußballgeschichte.



Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.




Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr
Ausstellung
DAUERAUSSTELLUNG
24.07.2018 in Leipzig

Die Ausstellung ist nach Erdteilen bzw. Großregionen gegliedert und umfasst eine Ausstellungsfläche von insgesamt 4200 Quadratmetern:

Die Exponate im Abschnitt SÜDOSTASIEN zeigen das handwerkliche Können und das ästhetische Empfinden der ausgewählten Kulturen und Ethnien. Sie erzählen von längst vergessenen Wanderungen und kulturellen Kontakten. Der Gebrauch spezieller Schmuckformen, Waffen, Kleidung ist nicht selten an eine besondere religiöse oder gesellschaftliche Funktion gebunden.

Im Bereich SÜDASIEN stehen Sri Lanka, der indische Kulturraum sowie die Kulturen der Ureinwohner der Region im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Dorfkomplex aus Kutch, in Gujarat, der von Kunsthandwerkern dieser Region aufgebaut wurde.

Im Ausstellungsbereich MONGOLEN und TIBETER wird ein zusammenhängender Kulturraum vorgestellt, der sich vom Südhang des Himalaya und seiner Ausläufer nord- und westwärts durch sechs Länder (Indien, Nepal, Buthan, China, Mongolei, Russland) von Asien bis nach Europa erstreckt.

Der OSTASIEN-Abschnitt mit China und Japan greift die „Bilder“ auf, die wir von diesen Ländern haben und reflektiert und hinterfragt sie.

Der Großraum NORDOSTASIEN besteht aus dem Fernen Osten Russlands, aus Korea, Nordjapan und Nordostchina. Ein gemeinsames Merkmal der Völker dieser Region ist der Schamanismus. Präsentiert wird auch die Ainu-Sammlung, die mit über 700 Objekten zu den größten Europas zählt.

Die ORIENT-Ausstellung „Kulturen im Dialog“ stellt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit des Nahen und Mittleren Ostens und die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften in Mittelasien dar. Im Mittelpunkt stehen die Basare, Tee- und Kaffeehäuser

Lange Zeit galten OSTAFRIKA und SÜDAFRIKA in Europa als geheimnisumwittertes Goldland des Altertums. Das „Reich des Priesterkönigs Johannes“ und „König Salomos Minen“ wurden häufig in diese Region verlegt. In den Steinbauten Simbabwes und den einst blühenden Handelszentren der Ostküste können die Besucher den Spuren dieser Legenden folgen. In der Ausstellung begegnen uns aber auch Buschmänner (San) und die Hirtennomadenvölker der Zulu, Massai und Herero. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Masken der ostafrikanischen Makonde.

Der Ausstellungsbereich AMERIKA vermittelt die Vielfalt nicht nur der indianischen Kulturen auf diesem Kontinent. Die Darstellung der afroamerikanischen Kultur Südamerikas wird die Themen Religion und Integration aufgreifen. Wunderschöne Federarbeiten aus dem Amazonasgebiet sowie eine umfangreiche Keramiksammlung aus dem Andenraum werden zu sehen sein. Die Ausstellung Nordamerikas greift die Kultur der „klassischen Indianer“ der Plains auf.

Der Bereich AUSTRALIEN und OZEANIEN zeigt sowohl die Vielfalt der traditionellen Kulturen der Ureinwohner auf, als auch die Perspektiven und Probleme dieser Menschen in unserer Zeit. Dabei wird Fiji als exemplarische Verbindungsstelle zwischen Melanesien und Polynesien besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Fiji-Sammlung des Museums zählt zu den ältesten der Welt.

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Mittwoch, 25.07.2018

Ausstellung
In Bewegung
25.07.2018 in Leipzig

Die Stadt Leipzig verfügt über sehr lange und vielfältige Sporttraditionen. Zahlreiche Gebäude, Plätze oder größere Areale im Stadtgebiet sind eng mit regionaler, nationaler und internationaler Sportgeschichte verbunden. An diesen Orten entwickelte sich die Identität Leipzigs als Stadt des Sports.



Die Ausstellung basiert auf den Themen der „Sporthistorischen Stadtroute“, die 22 Orte von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Bewegungskultur ab 2018 im Stadtraum markieren wird.



Die Ausstellung greift Vorläufer des modernen Sports wie die 1443 gegründete und bis heute bestehende Leipziger Schützengesellschaft, die Ballhäuser, Fechten, Reiten und Kraftathletik auf. Außergewöhnliche Bauten, Ereignisse, Sportarten und Persönlichkeiten aus rund 200 Jahren organisierten Sports werden thematisiert. Einzigartige Objekte aus den Sammlungen des Sportmuseums präsentieren erstmals seit 1991 Leipziger Sportgeschichte vom Turnen über den Arbeitersport und olympische Erfolge bis hin zur Sportwissenschaft und unserem heutigen Verständnis von Sport.



Exponate wie die Stadtansicht von 1595 mit den ältesten Darstellungen sportlicher Betätigung in Leipzig, ein Rundlauf aus dem Schulturnen, historische Sportkleidung oder ein Seitenwagengespann, das bei den Stadtparkrennen im Clara-Zetkin-Park zum Einsatz kam, zählen zu den seltenen Ausstellungsstücken.



Besucher können sich neben der historischen Sportbetrachtung auch in die Gestaltung eines künftigen Sportmuseums in Leipzig aktiv einbringen.



Gäste mit Bewegungsdrang dürfen an den sportlichen Mitmach-Stationen im Finger Skateboarding trainieren oder sich als Radrennfahrer, Boxer und Gewichtheber verausgaben.



Während der Ausstellungslaufzeit werden die ersten beiden Standorte der sporthistorischen Route eingeweiht - an der Sporthalle Leplaystraße, hier stand die Wiege des Leipziger Sportstättenbaus, und am Fockeberg, hier begann Leipzigs Fußballgeschichte.



Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.




Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr
Ausstellung
DAUERAUSSTELLUNG
25.07.2018 in Leipzig

Die Ausstellung ist nach Erdteilen bzw. Großregionen gegliedert und umfasst eine Ausstellungsfläche von insgesamt 4200 Quadratmetern:

Die Exponate im Abschnitt SÜDOSTASIEN zeigen das handwerkliche Können und das ästhetische Empfinden der ausgewählten Kulturen und Ethnien. Sie erzählen von längst vergessenen Wanderungen und kulturellen Kontakten. Der Gebrauch spezieller Schmuckformen, Waffen, Kleidung ist nicht selten an eine besondere religiöse oder gesellschaftliche Funktion gebunden.

Im Bereich SÜDASIEN stehen Sri Lanka, der indische Kulturraum sowie die Kulturen der Ureinwohner der Region im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Dorfkomplex aus Kutch, in Gujarat, der von Kunsthandwerkern dieser Region aufgebaut wurde.

Im Ausstellungsbereich MONGOLEN und TIBETER wird ein zusammenhängender Kulturraum vorgestellt, der sich vom Südhang des Himalaya und seiner Ausläufer nord- und westwärts durch sechs Länder (Indien, Nepal, Buthan, China, Mongolei, Russland) von Asien bis nach Europa erstreckt.

Der OSTASIEN-Abschnitt mit China und Japan greift die „Bilder“ auf, die wir von diesen Ländern haben und reflektiert und hinterfragt sie.

Der Großraum NORDOSTASIEN besteht aus dem Fernen Osten Russlands, aus Korea, Nordjapan und Nordostchina. Ein gemeinsames Merkmal der Völker dieser Region ist der Schamanismus. Präsentiert wird auch die Ainu-Sammlung, die mit über 700 Objekten zu den größten Europas zählt.

Die ORIENT-Ausstellung „Kulturen im Dialog“ stellt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit des Nahen und Mittleren Ostens und die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften in Mittelasien dar. Im Mittelpunkt stehen die Basare, Tee- und Kaffeehäuser

Lange Zeit galten OSTAFRIKA und SÜDAFRIKA in Europa als geheimnisumwittertes Goldland des Altertums. Das „Reich des Priesterkönigs Johannes“ und „König Salomos Minen“ wurden häufig in diese Region verlegt. In den Steinbauten Simbabwes und den einst blühenden Handelszentren der Ostküste können die Besucher den Spuren dieser Legenden folgen. In der Ausstellung begegnen uns aber auch Buschmänner (San) und die Hirtennomadenvölker der Zulu, Massai und Herero. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Masken der ostafrikanischen Makonde.

Der Ausstellungsbereich AMERIKA vermittelt die Vielfalt nicht nur der indianischen Kulturen auf diesem Kontinent. Die Darstellung der afroamerikanischen Kultur Südamerikas wird die Themen Religion und Integration aufgreifen. Wunderschöne Federarbeiten aus dem Amazonasgebiet sowie eine umfangreiche Keramiksammlung aus dem Andenraum werden zu sehen sein. Die Ausstellung Nordamerikas greift die Kultur der „klassischen Indianer“ der Plains auf.

Der Bereich AUSTRALIEN und OZEANIEN zeigt sowohl die Vielfalt der traditionellen Kulturen der Ureinwohner auf, als auch die Perspektiven und Probleme dieser Menschen in unserer Zeit. Dabei wird Fiji als exemplarische Verbindungsstelle zwischen Melanesien und Polynesien besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Fiji-Sammlung des Museums zählt zu den ältesten der Welt.

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Donnerstag, 26.07.2018

Ausstellung
In Bewegung
26.07.2018 in Leipzig

Die Stadt Leipzig verfügt über sehr lange und vielfältige Sporttraditionen. Zahlreiche Gebäude, Plätze oder größere Areale im Stadtgebiet sind eng mit regionaler, nationaler und internationaler Sportgeschichte verbunden. An diesen Orten entwickelte sich die Identität Leipzigs als Stadt des Sports.



Die Ausstellung basiert auf den Themen der „Sporthistorischen Stadtroute“, die 22 Orte von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Bewegungskultur ab 2018 im Stadtraum markieren wird.



Die Ausstellung greift Vorläufer des modernen Sports wie die 1443 gegründete und bis heute bestehende Leipziger Schützengesellschaft, die Ballhäuser, Fechten, Reiten und Kraftathletik auf. Außergewöhnliche Bauten, Ereignisse, Sportarten und Persönlichkeiten aus rund 200 Jahren organisierten Sports werden thematisiert. Einzigartige Objekte aus den Sammlungen des Sportmuseums präsentieren erstmals seit 1991 Leipziger Sportgeschichte vom Turnen über den Arbeitersport und olympische Erfolge bis hin zur Sportwissenschaft und unserem heutigen Verständnis von Sport.



Exponate wie die Stadtansicht von 1595 mit den ältesten Darstellungen sportlicher Betätigung in Leipzig, ein Rundlauf aus dem Schulturnen, historische Sportkleidung oder ein Seitenwagengespann, das bei den Stadtparkrennen im Clara-Zetkin-Park zum Einsatz kam, zählen zu den seltenen Ausstellungsstücken.



Besucher können sich neben der historischen Sportbetrachtung auch in die Gestaltung eines künftigen Sportmuseums in Leipzig aktiv einbringen.



Gäste mit Bewegungsdrang dürfen an den sportlichen Mitmach-Stationen im Finger Skateboarding trainieren oder sich als Radrennfahrer, Boxer und Gewichtheber verausgaben.



Während der Ausstellungslaufzeit werden die ersten beiden Standorte der sporthistorischen Route eingeweiht - an der Sporthalle Leplaystraße, hier stand die Wiege des Leipziger Sportstättenbaus, und am Fockeberg, hier begann Leipzigs Fußballgeschichte.



Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.




Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr