Montag, 23.07.2018

Ausstellung
ZEITENWENDE(N)
23.07.2018 in Köln

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945): Kaiserreich und Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit diesen politischen Ereignissen in ihrer Kunst, ihren Tagebüchern und Briefen auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer Bruderschaft der Menschen.



Im 100. Gedenkjahr zum Ende des Ersten Weltkrieges widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln diesen spannungsgeladenen Themenfeldern im Œuvre von Käthe Kollwitz eine Sonderausstellung.



Zu sehen sind mehr als 200 Zeichnungen, Druckgraphiken, Plastiken und die bekanntesten Plakate der Künstlerin aus dem Bestand der Kölner Kollwitz-Sammlung – neu erworbene Blätter wie auch zahlreiche, äußerst selten gezeigte Werke. Die Ausstellung in acht Kapiteln präsentiert darüber hinaus umfangreiche Informationen zur Zeitgeschichte und zur Biographie der Künstlerin.



»Ich bin einverstanden damit, dass meine Kunst Zwecke hat«

Bereits in ihrer Kindheit in der Ära Bismarck träumt Käthe Kollwitz den Traum von Revolution und Barrikade. Ihr Frühwerk ist Ausdruck einer progressiven Gesinnung und zugleich soziale Anklage. Ihre Themen sind trotz der oft literarischen und historischen Sujets brandaktuell. Wilhelm II. und die Offiziellen des Kaiserreichs lehnen die Arbeiten der Künstlerin ab.



Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges fällt Kollwitz' jüngerer Sohn Peter als Kriegsfreiwilliger. Sein Tod bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben der Künstlerin. Je länger der Krieg dauert, umso mehr wandelt sie sich zur Pazifistin.



In der Zeit der Weimarer Republik erlangt Kollwitz höchste Bekanntheit und nutzt diese auch, um den Aufbau der jungen Demokratie zu unterstützen. Mit zahlreichen ihrer Arbeiten versucht sie in den Jahren der Inflation die Not zu lindern. Ein wichtiges Anliegen ist ihr außerdem die pazifistische Erziehung der Jugend.



»Für Deutschland bin ich tot …«

1932 und erneut nach der Machtübernahme Hitlers 1933 unterzeichnet Käthe Kollwitz einen Aufruf zum Zusammenschluss der Linksparteien, um eine nationalsozialistische Mehrheit zu verhindern – nicht ohne Konsequenzen: sie wird zum Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste gezwungen. Ab 1936 hat die Künstlerin faktisch Ausstellungsverbot und kann gegen den Zweiten Weltkrieg, den sie früh aufziehen sieht, nicht mehr öffentlich Stellung beziehen.



Kurz vor Ende des Krieges, am 22. April 1945, stirbt Käthe Kollwitz nach ihrer Evakuierung an ihren letzten Zufluchtsort in Moritzburg. Bis zuletzt hält sie an ihrer tiefen Überzeugung fest: »Aber einmal wird ein neues Ideal erstehen, und es wird mit allem Krieg zu Ende sein.«



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen

Dienstag, 24.07.2018

Ausstellung
ZEITENWENDE(N)
24.07.2018 in Köln

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945): Kaiserreich und Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit diesen politischen Ereignissen in ihrer Kunst, ihren Tagebüchern und Briefen auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer Bruderschaft der Menschen.



Im 100. Gedenkjahr zum Ende des Ersten Weltkrieges widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln diesen spannungsgeladenen Themenfeldern im Œuvre von Käthe Kollwitz eine Sonderausstellung.



Zu sehen sind mehr als 200 Zeichnungen, Druckgraphiken, Plastiken und die bekanntesten Plakate der Künstlerin aus dem Bestand der Kölner Kollwitz-Sammlung – neu erworbene Blätter wie auch zahlreiche, äußerst selten gezeigte Werke. Die Ausstellung in acht Kapiteln präsentiert darüber hinaus umfangreiche Informationen zur Zeitgeschichte und zur Biographie der Künstlerin.



»Ich bin einverstanden damit, dass meine Kunst Zwecke hat«

Bereits in ihrer Kindheit in der Ära Bismarck träumt Käthe Kollwitz den Traum von Revolution und Barrikade. Ihr Frühwerk ist Ausdruck einer progressiven Gesinnung und zugleich soziale Anklage. Ihre Themen sind trotz der oft literarischen und historischen Sujets brandaktuell. Wilhelm II. und die Offiziellen des Kaiserreichs lehnen die Arbeiten der Künstlerin ab.



Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges fällt Kollwitz' jüngerer Sohn Peter als Kriegsfreiwilliger. Sein Tod bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben der Künstlerin. Je länger der Krieg dauert, umso mehr wandelt sie sich zur Pazifistin.



In der Zeit der Weimarer Republik erlangt Kollwitz höchste Bekanntheit und nutzt diese auch, um den Aufbau der jungen Demokratie zu unterstützen. Mit zahlreichen ihrer Arbeiten versucht sie in den Jahren der Inflation die Not zu lindern. Ein wichtiges Anliegen ist ihr außerdem die pazifistische Erziehung der Jugend.



»Für Deutschland bin ich tot …«

1932 und erneut nach der Machtübernahme Hitlers 1933 unterzeichnet Käthe Kollwitz einen Aufruf zum Zusammenschluss der Linksparteien, um eine nationalsozialistische Mehrheit zu verhindern – nicht ohne Konsequenzen: sie wird zum Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste gezwungen. Ab 1936 hat die Künstlerin faktisch Ausstellungsverbot und kann gegen den Zweiten Weltkrieg, den sie früh aufziehen sieht, nicht mehr öffentlich Stellung beziehen.



Kurz vor Ende des Krieges, am 22. April 1945, stirbt Käthe Kollwitz nach ihrer Evakuierung an ihren letzten Zufluchtsort in Moritzburg. Bis zuletzt hält sie an ihrer tiefen Überzeugung fest: »Aber einmal wird ein neues Ideal erstehen, und es wird mit allem Krieg zu Ende sein.«



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Songwriter, Folk & Country ab 32,10 €
SEILER UND SPEER - Tour 2018
24.07.2018 in Köln

Wirft man einen Blick in die offiziellen Jahrescharts der Ö3 Top Austria Top 40, findet man genau einen österreichischen Act, der sowohl 2015 als auch 2016 und 2017 in den Album Top Ten aufscheint. Und nein, es sind weder die Philharmoniker noch der Volks-Rock ́n ́Roller. Das „Ham kummst“-Album (Fünffach-Platin) mit dem gleichnamigen Kult-Hit war also nicht die von vielen selbsternannten Experten prognostizierte Eintagsfliege, sondern nur der Startschuss einer außergewöhnlichen, sich stetig weiterentwickelnden Erfolgsstory. Es folgten ausverkaufte Tourneen durch den gesamten deutschsprachigen Raum, in deren Rahmen sich SEILER UND SPEER mit großer Produktion und grandioser Band -der wunderbaren MeliBar Combo- auch als beeindruckender und vor allem „echter“ Live Act bestätigten, was wiederum erfolgreiche Gastspiele auf den Top Positionen der größten Festivals mit sich zog (Nova Rock, Donauinselfest, ...). Mit dem zweiten, gleichfalls Platin-veredelten Album „Und weida?“ inkl. der Charts-Singles „I Was Made“, „I kenn di vo wo“ und „All Inclusive“ sowie den dazugehörigen Konzert-Reisen prolongierte man jene Erfolgsgeschichte, die auch im neuen Jahr weiter geschrieben wird. SEILER UND SPEER werden nach dem schweren Autounfall von Bernhard Speer ihre live-haftige Rückkehr im April 2018 zelebrieren und im Juni und Juli einige auserwählte Hallenshows und Open Airs in Österreich und Deutschland spielen, worauf sich das Kult-Duo schon besonders freut.

Foto: Tom Zonyga

Einlass: 19:00 Uhr