Quelle: Veranstalter


Menschen wollen nicht nur glücklich sein, sie suchen Sinn. Dazu gehört auch die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit, mit dem Schrecken und dem Unbekannten. So eine Sinnsuche kann einem durchaus das Herz bis zum Hals schlagen lassen. Das ist nichts für schwache Gemüter. Die Cie. Freaks und Fremde begibt sich auf Geisterfahrt – durch die Zeiten, Sphären und Kulturen. Während sich die Schreckgestalten traditioneller Geisterbahnen und Jahrmarktsattraktionen jedoch meist an Monstern aus Literatur, Film oder Computerspielen orientieren, fährt der GHOST TRAIN von Freaks und Fremde in die Welt persönlicher Abgründe. Sie begegnen Dämonen des Alltags und beschwören die Geister der Vergangenheit. Mit der Kunst des Geräusche-Machens, Objekt- und Puppentheater, mit Live-Musik, Projektionen und Illusionen fahren sie mit ihrem Publikum durch den Abgrund der Nacht bis zum Sonnenaufgang.

Dieser Zug macht auf seiner Fahrt an unerwarteten Orten halt. Es geht nicht um den schnellen Grusel, wenn Riesenspinnen, Zombies oder Vampire auftauchen oder Skelette, die Hinrichtungsszenen nachspielen. Freaks und Fremde spüren dem Moment nach, der nach dem Schrecken kommt. Die Reise führt zu Geist und Geistern in jeglicher Erscheinungsform und jeglichem Wortsinn. Das Fremde und Unerklärbare nimmt hier Gestalt an. Das scheinbar Tote wird beseelt und steht uns atmend und fragend gegenüber. Wie materialisiert sich das Nicht-Materielle, das Unbegreifbare? Einsteigen bitte!

»Wo keine Götter sind, walten Gespenster.« (Novalis, 1799)

Künstlerische Leitung, Szenografie, Spiel: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Komposition, Live-Musik: Tobias Herzz Hallbauer | Technische Leitung, Licht: Josia Werth | Video-Projektionen, Mitarbeit Ton: Beate Oxenfart | Mitarbeit Ausstattung: Bärbel Haage | Mitarbeit Ton und Sound: Frieder Zimmermann | Mitarbeit Regie und Dramaturgie: Jörg Lehmann | Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Eine Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden
Premiere: 19.09.2026, Societaetstheater

Dauer: ca. 90 Minuten

Nach der Vorstellung am 19.09.2026: Premieren-Party mit Krambambuli!

Dauer: ca. 90 Minuten

Nach der Vorstellung am 19.09.2026: Premieren-Party mit Krambambuli!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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