Samstag, 04.07.2026
um 18:00 Uhr




Die Künstler:
Vogler Quartett (Berlin)
Tim Vogler – Violine
Frank Reinecke – Violine
Stefan Fehlandt – Viola
Stephan Forck – Violoncello

Das Konzert spannt einen Bogen von der Wiener Klassik bis in die Spätromantik des 20. Jahrhunderts. Den Auftakt bildet das heitere „Vogel-Quartett“ von Joseph Haydn, dessen lebendige Motive und spielerische Klangbilder zu den charmantesten Werken der klassischen Quartettliteratur zählen.

Mit dem zweiten Streichquartett von Erich Wolfgang Korngold folgt ein klanglich farbenreiches Werk der frühen Moderne, das spätromantische Ausdruckskraft mit filmisch anmutender Emotionalität verbindet.

Den Abschluss bildet das berühmte Klavierquintett Es-Dur von Robert Schumann – ein Meilenstein der romantischen Kammermusik, der mit leidenschaftlicher Energie, lyrischen Momenten und einem brillanten Finale zu den beliebtesten Werken seiner Gattung gehört.

Seit seiner Gründung im Jahr 1985 steht das Vogler Quartett für eine außergewöhnliche Verbindung aus individueller künstlerischer Persönlichkeit und gewachsener Ensemblekultur. In unveränderter Besetzung haben Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck über vier Jahrzehnte hinweg einen unverwechselbaren Quartettklang entwickelt – geprägt von kammermusikalischer Intelligenz, technischer Souveränität und interpretatorischer Feinfühligkeit. 2025 feierte das Ensemble sein 40-jähriges Bestehen – ein in der internationalen Quartettlandschaft nahezu einzigartiges Jubiläum.

Der internationale Durchbruch gelang bereits 1986 mit dem ersten Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian. Prägende Impulse erhielten die Musiker von Mentoren wie Eberhard Feltz, György Kurtág und dem LaSalle Quartett mit Walter Levin.

Neben der klassischen Quartettliteratur von Haydn bis zur Zweiten Wiener Schule widmet sich das Vogler Quartett auch selten gespielten Werken, außergewöhnlichen Projekten und zeitgenössischer Musik, häufig auch in Uraufführungen. Komponisten wie Jörg Widmann, Mauricio Kagel oder Frank-Michael Beyer schrieben Werke für das Ensemble.

Als gefragtes Ensemble gastiert das Vogler Quartett in den großen Musikzentren Europas sowie in Nordamerika, Japan, Australien und Neuseeland. Eigene Konzertreihen in Berlin und Neubrandenburg sowie die künstlerische Leitung internationaler Kammermusikfestivals ergänzen die intensive Konzerttätigkeit. Darüber hinaus geben die Musiker ihre Erfahrung als Professoren und Dozenten an Hochschulen und in Meisterkursen weltweit weiter.

Pianist und Künstlerischer Leiter des Kammermusikforum in Baden-Württemberg e.V. Ruben Meliksetian zählt zu den profilierten Musikern seiner Generation. Sein Spiel verbindet feine klangliche Nuancen mit großer Ausdruckskraft und einem ausgeprägten Gespür für die dramaturgische Gestaltung musikalischer Werke. Publikum und Presse schätzen gleichermaßen seine technische Brillanz, klangliche Fantasie und musikalische Tiefe.

Seine Ausbildung erhielt Meliksetian an der Hochschule für Musik Karlsruhe, wo er unter anderem bei Sontraud Speidel studierte und sein Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Bereits früh wurde er bei internationalen Klavier- und Kammermusikwettbewerben ausgezeichnet.

Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Klavier-Festival Ruhr oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas sowie nach Asien, Israel, Brasilien und in die USA. Sein Repertoire reicht von Bach bis zur zeitgenössischen Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Kammermusik.

Neben seiner Konzerttätigkeit ist Ruben Meliksetian Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Als engagierter Pädagoge, Juror und Initiator verschiedener Konzertreihen setzt er sich zudem intensiv für die Förderung junger Musikerinnen und Musiker ein.

Copyright: Vogler Quartett ©Christian Kern

Einlass: 17:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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