Freitag, 24.04.2026
um 19:00 Uhr




Über dem Hildesheimer Theater strahlen, und mahnen, Worte aus einem Gedicht von Friedrich Schiller:

„Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben,
Bewahret sie!
Sie sinkt mit euch! Mit euch wird sie sich heben!“

Doch was meint Schiller mit „der Menschheit Würde“? Und worauf gründet sie sich?
Der Vortrag wird in Schlaglichten verschiedene Antworten der Philosophiegeschichte zu Menschsein und Würde beleuchten. Bezugnehmend auf Konzepte aus dem frühen Mittelalter, entstanden zu Beginn der Neuzeit Menschenbilder, die bis heute wirkmächtig sind, ob mit Blick auf das Verhältnis von Mensch und Welt, in der Bewertung von ‚KI‘ oder im Nachdenken über eine gerechte Gesellschaft.

Ergänzt um Positionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert fragt der Vortrag schließlich mit Blick auf heute, welche Selbstverständlichkeiten sich aus welchen Menschenbildern ergeben. Denn jede Vorstellung vom Menschen prägt – oft unbemerkt – welchen Argumentationen wir folgen, welche Verantwortlichkeiten wir anerkennen und zu welchen moralischen Anforderungen, Überzeugungen und Werten wir gelangen.
Unsere Menschenbilder wirken, bei der Frage nach einer lebenswerten Zukunft wie auch nach einer gerechten Gegenwart.
Der Abend lädt ein zur gemeinsamen Reflexion: Welche Menschenbilder leiten uns? Welche Hoffnungen tragen uns? Und welche Überzeugungen geben uns Orientierung – im Alltag wie in den großen Fragen unserer Zeit?

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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