Sonntag, 24.01.2027
um 17:00 Uhr




Manuel Randi und Oliver Lakota sind seit vielen Jahren befreundet und immer wieder kam die Idee auf, einmal ein gemeinsames „klassisches“ Konzert mit einem Orchester zu machen. Natürlich wird so ein Konzert einen ganz eigenen Charakter haben, wenn Ausnahmegitarrist Manuel Randi zusammen mit einem Streichorchester z.B. das Concerto Nr. 1 in a-moll (BWV 1041), das Concerto in C-Dur für Mandoline und Orchester und das sehr bekannte Gitarrenkonzert in D-Dur von Antonio Vivaldi spielt.
Oliver Lakota wird das Concerto in D-Dur von Giuseppe Tartini, das Doppelkonzert in C-Dur von Antonio Vivaldi und das Concerto in Es-Dur von Bellini für Trompete und Orchester spielen.

Manuel Randi (Gitarre) ist ein gefragter Musiker und hat die Möglichkeit, mit namhaften nationalen wie internationalen Größen wie Tullio De Piscopo, Eliade Bandini, Massimo Morriconi und Christian Meyer gemeinsam aufzutreten. Manuels Passion für den Gipsy-Jazz, der Musik von Django Reinhard, und die Klezmermusik spiegelt sich im Projekt “Ziganoff” wieder, wovon er jahrelang tragendes Mitglied war. Im Alter von 30 Jahren galt Manuel Randi als einer der wichtigsten und vielseitigsten Gitarristen Italiens. In dieser Zeit gab er dem Konservatorium eine zweite Chance und schrieb sich für Klassische Gitarre unter der Leitung von Professor Leopoldo Saracino ein. Saracino weihte ihn in die Geheimnisse des Griffbretts und der rechten Hand ein und festigte Manuels Leidenschaft für die Nylonsaiten. Dennoch verließ er nach drei Jahren das Konservatorium, da seine breitgefächerte Aktivität als Musiker und die familiären Verpflichtungen (Manuel ist glücklicher Vater von vier Kindern) sich nicht mehr mit dem Studium vereinbaren ließen. In Deutschland machte er sich in den folgenden Jahren hauptsächlich als Flamencogitarrist einen Namen und begleitete verschiedene Sänger und Ensembles (der Flamenco ist Manuels persönliche Leidenschaft- auch wenn er sich selbst nur für wenig mehr als einen mittelmässigen Flamencogitarristen hält).
Im Jahr 2011 wurde Manuel dann Mitglied des “Herbert Pixner Projekt”, der Band des Südtiroler Harmonikavirtuosen und Mulitinstrumentalisten Herbert Pixner und verzeichnet mit diesem Quartett von Jahr zu Jahr einen wachsenden Erfolg - sowohl beim Publikum, als auch bei den Kritikern. Ein ausverkauftes Konzert in den renommiertesten Sälen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz reiht sich an das andere. Viele der eingespielten CDs der Band werden mit der begehrten “Goldenen Schallplatte” ausgezeichnet. Trotz seines intensiven Tourlebens, bleibt Manuel Randi auch als Solist aktiv und veröffentlichte bereits zwei CDs mit eigenen Kompositionen : “New Old Songs” und “Toscana”. Hier spannt sich sich der enorme Bogen seines musikalischen Schaffens, das reich an unzähligen bunten Facetten und verschiedenen Stilen ist. Manuel Randis unglaubliche technische Versiertheit und seine enorme Vielfalt an Musikstilen lassen den Zuhörer tief beeindruckt zurück und begeistert immer wieder aufs neue.

Oliver Lakota (Trompete) wurde bereits zu vielen internationalen Musikfestivals eingeladen und kann auf einen beeindruckenden künstlerischen Werdegang zurückblicken. Höhepunkte seiner solistischen Tätigkeit waren die Auftritte in der Carnegie Hall von New York, seine Japan-Tourneen mit Robert Lehrbaumer (Wien) oder Veronika Böhmova (Prag) sowie die regelmäßigen Gastspiele als Solist mit den Philharmonischen Staatsorchestern in Toluca (Mexiko) und Monterrey (Mexiko). Seine viel beachteten Recital-Konzerte mit der Pianistin und Professorin Veronika Böhmova aus Prag zeigen die große Bandbreite seine Repertoires und die künstlerische Vielseitigkeit. Das Duo Lakota-Böhmova spielte in den letzten 15 Jahren bereits Konzerte in Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, USA, Deutschland und in Japan. Als Barocktrompeter tritt er regelmäßig mit verschiedenen Kammerorchestern auf, wie z.B. mit der "Camerata Prag" oder dem Ensemble ContraPunct_us. In der Besetzung "Trompete & Orgel" spielt Oliver Lakota seit vielen Jahren mit dem Bachpreisträger Pavel Svoboda (Prag), Michaela Kacerkova (Prag) und dem deutschen Organisten Stefan Kießling. Zahlreiche Auftritte als Solist mit dem tschechischen Kammerorchester „Barocco sempre Giovanne“, der „Cappella Istropolitana“, dem Radiosinfonieorchester Pilsen, dem Philharmonischen Orchestern von Oradea und Brasov, dem Orquestra de Camera de Cascais (Portugal), mehrere Konzerte mit den Staatsorchestern von Toluca (Mexiko) und Monterey (Mexiko) dokumentieren seine rege künstlerische Aktivität.

Die Besetzung:
Manuel Randi - Gitarren, Mandoline
Oliver Lakota – Piccolotrompete

Orchester: Camerata Prag unter der Leitung von Lucie Sedláková Hulová

Einlass: 16:15 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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