Mittwoch, 18.03.2026
um 19:30 Uhr




Von 1648 bis heute – 500 Jahre Ringen um Krieg und Frieden: Die deutsche Außenpolitik der Gegenwart steht in historischen Traditionen. Über Jahrhunderte war die Mitte Europas Ort der Auseinandersetzung um Frieden und Vormacht. Krieg und Gewalt waren – und sind – Teil dieser Geschichte. Im Scheinwerferlicht der Zeitenwende beleuchtet Eckart Conze eine Thematik von höchster Aktualität. So wichtig eine verteidigungsfähige Bundeswehr ist, so wenig dürfen Außenpolitik und Diplomatie in den Hintergrund treten. Eckart Conze verbindet das Streben nach Frieden mit der Gewalt des Krieges: In historischer Perspektive geht es um die Frage nach deutschen Interessen und der deutschen Rolle in Europa und der Welt.

Informationen zum Podium folgen in Kürze.

Eckart Conze, geboren 1963, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg und zählt zu den profiliertesten deutschen Zeithistorikern. An den Universitäten Cambridge, Toronto, Utrecht und Jerusalem hatte er Gastprofessuren inne. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschichte von Adel und Eliten, die internationale Politik vom 18. bis ins 21. Jahrhundert, die Geschichte der Bundesrepublik sowie die Historische Sicherheitsforschung. Dass Eckart Conze keine Scheu vor großen Debatten hat, hat er als Mitautor von ›Das Amt und die Vergangenheit‹ bewiesen.

Foto: picture alliance / Uwe Zucchi

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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