Dienstag, 16.04.2024
um 18:00 Uhr

Aula der Universität
Neuer Graben 29/Schloss
Osnabrück





Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Michael Fehling
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Bucerius Law School, Hamburg
 
Prof. Dr. Claudia Pahl-Wostl
Professorin für Ressourcenmanagement, Universität Osnabrück


Prof. Dr. Simone Pika
Professorin für vergleichende Kognitionsbiologie, Universität Osnabrück
 
Gesprächsleitung
Prof. Dr. Thomas Groß, Universität Osnabrück


 

16. April 2024, Aula der Universität, 18 Uhr, Neuer Graben 29/Schloss

 

Die Forschungsfreiheit ist ein grundlegendes Freiheitsrecht und ein bedeutsames Element unserer demokratischen Gesellschaft. Sie eröffnet Chancen und Fortschritt und wir profitieren von wissenschaftlichen Errungenschaften in vielfältiger Weise. Künstliche Intelligenz, Biotechnik, Hirn- und Stammzellenforschung, Atomwissenschaft – viele Forschungszweige bergen aber auch ethische Dilemmata und in nahezu allen Wissenschaftsgebieten besteht die Gefahr, dass nützliche Forschungsergebnisse zu schädlichen Zwecken missbraucht werden können. Bestimmte Forschungsthemen lösen immer wieder öffentliche Debatten aus und zuweilen werden auch Forderungen nach rechtlichen Beschränkungen der Wissenschaftsfreiheit laut. Zwar ist der Schutz der freien Forschung keineswegs unbegrenzt, der Umgang mit sensiblen Daten, der Einsatz von KI und Versuche mit Menschen und Tieren, werfen aber durchaus fundamentale Fragen auf. Was darf Wissenschaft? Wie groß ist ihre ethische Verantwortung? Wo beginnen die Grenzen von Forschung und wer definiert sie?

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier