Mittwoch, 17.08.2022
um 12:00 Uhr

Vitra Schaudepot
Charles-Eames-Straße 2
79576 Weil am Rhein



The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours (duration: 2 hours) explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Furthermore please note that the Fire Station by Zaha Hadid will be refurbished from 1 July to 16 September 2022 and will not be accessible during this period. Thank you very much for your understanding.

Delays cannot be considered.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Daniel Buren - Tatsuo Miyajima - Bettina Pousttchi

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird.

Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Betrachter*innen erreichen die Halle vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht.

Jedes Werk wird direkt auf die grosse Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Aussenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

Daniel Buren: 19. März - 22. Mai
Seit den 1970er Jahren hat Daniel Buren (*1938, lebt und arbeitet in-situ) Arbeiten in und auf Architektur realisiert, so unter anderem 2016 für die Fassade der Fondation Louis Vuitton in Paris oder im Rahmen seiner Ausstellung im Guggenheim Museum New York 2005. Prägnantes visuelles und stets wiederkehrendes Detail seiner Arbeit ist die Verwendung von 8,7 cm breiten vertikalen weißen Streifen. Damit verbindet er seine weltweit realisierten Werke in einen Gesamtzusammenhang. Eine permanente Installation von Daniel Buren befindet sich im Café des Von der Heydt - Museum Wuppertal.

Tatsuo Miyajima: 4. Juni – 21. August
Tatsuo Miyajima (*1957, lebt und arbeitet in Ibaraki, Japan) ist international bekannt geworden mit Arbeiten und Installationen aus farbigen LED (Licht emittierende Dioden) Zahlen, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten etwa von 1 – 9 zählen. Der Künstler beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen unserer Wahrnehmung von Zeit und Raum. Tatsuo Miyajima hat zahlreiche Werke in Korrespondenz mit Architektur realisiert, etwa für die Universität Dufour in Genf, das Denver Art Museum in den USA oder für die Fassade des ICC Tower in Hong Kong 2016. Eine seiner bekannten LED-Arbeiten ist in der Villa Waldfrieden installiert.

Bettina Pousttchi: 3. September - 6. November
Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Unter anderem hat sie 2021 eine fotografische Arbeit für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin realisiert, 2014 eine Arbeit auf Fenster im Rahmen ihrer Ausstellung im Nasher Sculpture Center in Dallas oder 2012 für die Rotunde und den Ostflügel der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Von Dezember 2021 bis Juni 2022 werden ihre Werke im Arp Museum Rolandseck ausgestellt und ab Juni 2022 findet eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn statt, für die die Künstlerin eine grosse Installation auf der Dachterrasse realisieren wird.

 

11-18 Uhr

Wuppertal

27.09.2022
Ausstellung: Faszination Jugendstil.

Mit einer Vase fing alles an: Vor zehn Jahren entdeckte das Stadtmuseum bei einer Auktion zwei Jugendstil-Vasen mit dem Stempel einer regionalen Manufaktur und stieß auf die fast vergessene Geschichte der Keramikwerke Servais aus Trier-Ehrang. Mittlerweile verfügt das Museum nicht nur über eine beachtliche Sammlung dekorativer Objekte aus jener Produktionszeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Jedes Stück erweiterte auch das Wissen um die Firmenhistorie und die Künstler, die dort arbeiteten und ihre Faszination für den Jugendstil nach Trier brachten.

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet.

Trier

27.09.2022
Tierische Gefährten?

Tiere nehmen in der Geschichte und in der Gegenwart eine bedeutende Rolle ein. Als Nutztiere waren und sind sie Nahrungs- und Rohstofflieferanten, aber auch Helfer oder Beschützer. Heimtiere werden aus Freude und Interesse oder als Gefährten gehalten und zunehmend zu „Ersatzmenschen“. Dabei hat sich das Verhältnis zum Tier vor allem im städtischen Raum gewandelt und ist sehr ambivalent. Es wechselt zwischen Nähe und Distanz, Verhätschelung und Ausbeutung, aber auch zwischen Bewunderung und Ablehnung oder gar Ekel. Die Ausstellung zeigt anhand historischer Exponate, Grafiken, Gemälde und Fotografien, aber auch in kleinen Filmbeiträgen und Interviews, dass Mensch und Tier in einer unauflöslichen Beziehungsgeschichte stehen. Diese enge Verzahnung, die wechselseitigen Abhängigkeiten, das teilweise problematische Zusammenleben, aber auch die Freude an und mit Tieren am Beispiel von Pferd, Hund und Taube sind Themen dieser Ausstellung.

Dienstag–Sonntag 10–17 Uhr

Jena

27.09.2022
Otl Aicher

Otl Aicher (1922–1991) war einer der führenden Gestalter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit den Plakaten für die Volkshochschule Ulm (vh ulm) oder für die Olympischen Spiele 1972 in München schuf Otl Aicher bis heute prägende Entwürfe. Als Mitbegründer der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm (1953–1968), an der er zeitweise die Abteilung „Visuelle Kommunikation“ leitete, setzte er noch immer nachwirkende Impulse in der Gestaltungsausbildung. Seine Werke wurden international ausgestellt und sind bis heute Vorbild für Generationen angehender Gestalterinnen und Gestalter.

Seit 1997 pflegt das HfG-Archiv / Museum Ulm (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) den Nachlass. Aus diesem reichhaltigen Schatz präsentiert das HfG-Archiv (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) aus Anlass des 100. Geburtstages von Otl Aicher eine für sein Werk kennzeichnende Auswahl von 100 Plakaten. Im Laufe seines Lebens entwarf Otl Aicher unzählige Plakate, die für Vorträge, Veranstaltungen, Produkte oder politische Parteien warben. Das Plakat kann als Leitmedium in seinem Werk angesehen werden.

Zu sehen sind Plakate, die für die Volkshochschule Ulm (vh ulm), Großereignisse wie die Olympischen Spiele 1972 in München, kulturelle Veranstaltungen, die Politik oder für Unternehmen entstanden sind. Sie belegen eindrücklich die Vielfältigkeit seines grafischen Schaffens.

Während der Ausstellung nehmen im monatlichen Wechsel thematische Vitrinen einzelne Aspekte in den Blick, die den Fotografen, Architekten oder Möbelgestalter Otl Aicher erlebbar werden lassen.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm beleuchtet weitere Themen aus designhistorischer wie aus designpraktischer Sicht.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2022
BEN WILLIKENS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 22. Mai 2022 eine umfangreiche Retrospektive des Malers

Ben Willikens (*1939) mit rund 100 Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Er ist bekannt für seine großformatigen Bilder von fiktiven, menschenleeren Räumen in subtilen Grautönen, die wie idealtypische Architekturen der Renaissance wirken. Im Motiv des Raums verarbeitet Willikens biografische Erlebnisse, aber auch die deutsche Vergangenheit und internationale Kunstgeschichte.

Gemälde aus der Sammlung Schaufler werden ergänzt durch Leihgaben aus Museen, Privatbesitz und aus dem Atelier des Künstlers. Hauptwerke wie das Abendmahl aus dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt a. M. – ein Zitat der berühmtesten Abendmahlsdarstellung der Kunstgeschichte von Leonardo da Vinci – werden ebenso zu sehen sein wie selten gezeigte, surreal anmutende Zeichnungen der 1960er-Jahre. Die eindrückliche Serie der Anstaltsbilder mit beklemmenden Motiven wie Krankenbahren, Badewannen und Ausgussbecken entstand nach einem Klinikaufenthalt des Künstlers im Alter von 30 Jahren. Sie wird durch Fotografien und Fotostudien erweitert.

 

In der Orte-Serie ab Mitte der 1990er-Jahre setzt sich Willikens mit der Architektur des National-sozialismus und ihrer Wirkung auseinander. So zeigt Raum 1614, ORTE 2 das Panorama-Fenster in Adolf Hitlers ehemaligen Wohnhaus in Obersalzberg.

Atelier- und Künstlerräume des 20. Jahrhunderts unter anderem von Piet Mondrian und Kurt Schwitters sind Thema der Räume der Moderne. In diesen Werken verlässt Willikens die strenge Grisaille-Malerei seiner Gegenräume und integriert zunehmend farbige Elemente.

Auch Willikens Bühnengestaltungen, die seit Mitte der 1980er-Jahre zu seinem Werk gehören, werden thematisiert.

 

Einen vorläufigen Abschluss von Willikens Lebenswerk und der Retrospektive im SCHAUWERK bildet eine Werkgruppe, die während des Lockdown der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstand, sowie jüngst realisierte Gemälde.  

Di, Do 15:00-19:00 Uhr Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

27.09.2022
Andreas Schmitten

Die Andreas Schmitten gewidmete Ausstellung des Skulpturenpark Waldfriedens versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten. Sie sind verbunden durch ihren Entstehungszeitraum, der in die Zeit der Pandemie fällt. Als zusammenängende Werkgruppe zeigen sie ein subjektives künstlerische Protokoll dieser Zeit, das in packender Unmittelbarkeit die Jahre zwischen 2019 und 2021 reflektiert.

Andreas Schmittens multidisziplinäres und vielgestaltiges Oeuvre umfasst Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Unter Anwendung ästhetischer Inszenierungsstrategien, die aus Religion, Theater und Werbung bekannt sind, schafft Schmitten skulpturale Installationen von makelloser Fremdartigkeit. Seine Schöpfungen erinnern mitunter an kostbares Mobiliar, Theaterkulissen oder bekannte Werke der Kunstgeschichte. Sie verweisen oft auf die Möglichkeit einer Handhabung, ohne ihren Zweck zu enthüllen. In ihrer Perfektion wirken sie so erhaben und unnahbar wie die Artefakte einer untergegangenen Zivilisation.

Die Ausstellung im Skulpturenpark versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten, die zwischen 2019 und 2021 unter den Bedingungen der Pandemie entstanden sind. Die fünfteilige Werkgruppe gehört sicherlich zu Schmittens bisher ambitioniertesten Werken. In Martin Germanns Worten handelt es sich dabei um "Abdrücke, Lesezeichen einer Abwesenheit, vielleicht aber auch einer Erinnerung – denn ein biografischer Ausgangspunkt steht immer am Anfang dieser künstlerischen Arbeit. Darauf aufbauend und diese schrittweise camouflierend kreiert Schmitten dingliche, plastisch-metaphorische Armaturen für das Management menschlicher Wünsche. Letztlich sind seine Werke Bühnen, mittels derer sich das kunstweltliche Schauspiel der Konsumption und Rezeption vollziehen darf".
Andreas Schmitten (*1980) ist ein deutscher Bildhauer. Mit Einzelausstellungen war er u.a. im Kunstmuseum Bonn, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im Museum Kurhaus Kleve und der Kunsthalle Bremerhaven vertreten.

Zudem wurden seine Werke u.a. in Ausstellungen in Paris, New York, London, Brüssel, Tokyo sowie Los Angeles gezeigt und sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Andreas Schmitten lebt und arbeitet in Neuss.

11:00 bis 18 Uhr

Wuppertal

27.09.2022
750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin

Bis zum 21. November 2022 ist die Jubiläumsausstellung 750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin mit Fotografien aus den vergangenen 150 Jahren des Kloster Chorin zu sehen.

1272 wurden die Zisterzienser erstmals in der „Marienkirche“ zu Chorin erwähnt. Damals haben die Mönche den ersten Standort des Klosters Mariensee am Parsteiner See nach ca. 15 Jahren Bauzeit verlassen und mit dem Neubau eines Klosters am heutigen Standort in Chorin begonnen. Bestätigt wurde die Verlegung 1273 von den Landesherren, den Brandenburgischen Markgrafen Johann, Otto und Konrad. Wir nehmen diese überlieferten Daten zum Anlass, 2022 und 2023 ein großes Jubiläum zu begehen. Trotz der Auflösung der Abtei vor 480 Jahren blieb das ehem. Kloster bis heute ein Sehnsuchtsort. Viele Gäste suchen das alte Bauwerk auf und finden Erfüllung an diesem besonderen Ort.

Die Definition des ehemaligen Klosters Chorin als Sehnsuchtsort hängt eng mit bauerhaltenden Maßnahmen und der Anerkennung als wertvolles Denkmal ab Mitte des 19. Jhd. zusammen. 2002 machte eine Sonderausstellung im Rahmen von Kulturland Brandenburg unter dem Titel „Romantische Sehnsucht, Inszenierter Verfall“ darauf aufmerksam. 20 Jahre später widmet sich die neue Sonderausstellung der Wahrnehmung des ehemaligen Klosters aus Sicht der Fotografen, Maler, Theater- sowie Filmemachern und Gäste.

Eröffnung: 18. Juni 2022 um 14 Uhr.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung wird bis 31.10. täglich von 9 bis 18 Uhr, ab 1. November von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Tägl. 9.00–18.00 Uhr. Bitte achten Sie auf Konzertzeiten, zu denen die Galerie nicht zugänglich ist.

Chorin

27.09.2022
Ausstellung: Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

25. Juni bis 27. November 2022

Macht, Kultur und Zivilisation – weit über sein Ende hinaus strahlt der Mythos Rom eine Faszination aus, die sich von der Spätantike bis in die Gegenwart verfolgen lässt. Anhand von Gemälden, Skulpturen und Objekten aus 1000 Jahren Kunstgeschichte führt die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift vor Augen, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, mal als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden. Aspekte wie der imperiale Anspruch neuzeitlicher Kaiser, die Renaissance, aber auch das Entstehen anti-römischer Helden werden dabei mit bildgewaltigen Kunstwerken aus namhaften Museen der Welt thematisiert, u.a. aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Musée d‘ Orsay Paris, dem Amsterdamer Rijksmuseum, den Uffizien in Florenz oder der Art Gallery of South Australia.

Die Ausstellung ist Teil der großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ in Trier.

Mehr Informationen unter: https://untergang-rom-ausstellung.de/

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Trier

27.09.2022
Verena Issel

Verena Issel (*1982) entwirft mit ihren Werken rätselhafte, verspielte oder humorvoll anmutende, raumgreifende Szenarien, deren gesellschaftliche Bezüge große Ernsthaftigkeit entfalten können. Für ihre zumeist begehbaren Rauminstallationen verwendet sie in der Regel kurzlebige Materialien wie Schaumstoff, Styropor, Plastik oder Filz. Die Ansammlungen der objekthaften Arbeiten leben von der Vielfalt der Einzelteile, die wirken, als könnten sie immer wieder neu kombiniert werden. Viele Plastiken erscheinen auf den ersten Blick heiter, transportieren aber zumeist eine dezidiert politische Aussage.
Heute lebt Verena Issel - sie war Artist in Residence in Kobe, Seoul, Wladiwostok, Teheran und Shanghai – in Berlin und Hamburg. In ihren Kunstwerken setzt sie unter anderem Eindrücke der vielen Reisen künstlerisch um.

Mi bis Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

27.09.2022
John Sanborn. Between Order and Entropy

Die Ausstellung »Between Order and Entropy« präsentiert das Werk des amerikanischen Künstlers John Sanborn, der in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem der prominentesten Protagonisten der amerikanischen Videokunstszene wurde.

Sanborns Werk reicht von den Anfängen der experimentellen Videokunst über MTV-Musikvideos bis hin zu interaktiver Kunst und digitaler Medienkunst. Als Berater von Apple und Adobe hat er die Möglichkeiten der neuen Bildtools mitgestaltet und war maßgeblich am Beginn der digitalen Bildrevolution in Kalifornien beteiligt. Sanborns neues Werk umfasst komplexen Medieninstallationen, die sich mit Fragen der kulturellen Identität, der Erinnerung, der Mythologien und dem menschlichen Drang, Geschichten zu erzählen, auseinandersetzen.

Ausstellungseröffnung am 08.07.2022 um 18:00 Uhr.

Mi bis Fr von 10:00 bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

27.09.2022
Bilderbücher Bücherbilder

Mit der Adaption von Erich Maria Remarques Antikriegsroman »Im Westen nichts Neues« als Graphic Novel begann 2014 für das Künstlerpaar Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer eine bis heute andauernde produktive Schaffenszeit. Die Originale des Buches werden vom Remarque-Friedenszentrum verwahrt und betreut; und wurden – neben der Ausstellung hier in Osnabrück – bereits weltweit – von San Francisco bis Tscheboksary (Russland) – ausgestellt.

Es folgte 2016 die Comic-Reportage »Liebe Deinen Nächsten« über die Mitfahrt an Bord der »Aquarius«, in der der Einsatz des zivilen Seenotrettungsschiffes auf den lebensgefährlichen Fluchtrouten im Mittelmeer geschildert wird.

2020 erschien dann pünktlich zum 300. Geburtstag von Justus Möser das Buch »MÖSER« als Begleitpublikation zur großen Ausstellung »MÖSER – die begehbare Gaphic Novel«.

Ein Langzeitprojekt ist die Adaption von Grimmelshausens »Der abenteuerliche Simplicissimus« als illustrierter Roman.

Aktuell arbeiten sie an einer Graphic Novel über das Leben und Werk von Heinrich Heine. Dieses Buch entsteht in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf. Ein erstes Bild wird exklusiv in dieser Ausstellung in Osnabrück zu sehen sein.

Eröffnung am Donnerstag, 14. Juli, 19:30 Uhr im Remarque-Friedenszentrum.

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr: 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr Sa + So: 11 bis 17 Uhr

Osnabrück

27.09.2022
Neue Wahrheit? Kleine Wunder!

„Welch eine wunderbare göttliche Erfindung, die Daguerre gemacht hat! Ich sage Ihnen, man könnte den Verstand verlieren, wenn man so ein von der Natur gewissermaßen selbst geschaffenes Bild sieht.“
Der Berliner Kunsthändler Louis Sachs am 26. September 1839 in Paris

Die Ausstellung in der Kunstsammlung Jena erzählt mit über 200 Exponaten aus einer bedeutsamen, vorher nicht gezeigten Privatsammlung von der Frühzeit des neuen Mediums. Dabei rücken nicht nur zahlreiche jener Daguerreotypien ins Zentrum, die durch ihre silbrig glänzenden Oberflächen heute wie magische Erscheinungen aus der Vergangenheit anmuten. Mit seltenen Objekten und historischen Dokumenten werden gleichermaßen die kultur- und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge der Erfindung thematisiert, in der sich technische und ästhetische Qualitäten auf einzigartige Weise verweben.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

27.09.2022
Jost Münster

Jost Münster vertraut ganz auf die Mittel und Möglichkeiten der Malerei. 1968 in Ulm geboren studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart sowie am Goldsmiths Collage of Arts in London, wo er auch heute lebt und arbeitet. Er gehört einer Künstlergeneration an, welche die Bestimmung dessen, was ein Gemälde heute sein und leisten kann, überprüft und erweitert.

Malerei und Plastik, Fläche und Raum, Sein und Schein verbinden sich in seinen Werkzyklen zu kontrastreich aufgeladenen und feintonig abgestimmten geometrischen Abstraktionen, die unsere Seherfahrung irritieren.

Jost Münster bedient sich eines umfangreichen Vokabulars der malerischen Texturen und komplementären Ausdrucksformen, um uns in vorgetäuschte Räumlichkeiten zu entführen. Motivisch schöpft er aus der Beobachtung von Farben, Formen und Strukturen im urbanen Umfeld. Er befragt die Beschaffenheit und das Gefüge von Gebautem und Montiertem, von Fassaden, Fenstern, Toren oder Silhouetten auf ihren bildnerischen Gehalt und transformiert sie in differenzierte Farbund Materialkompositionen. Dabei scheut er auch nicht vor plastischen Lineaturen im Raum und applizierten Collageelementen aus Fund- und Gebrauchsstücken zurück.

Malerei und Material begegnen sich, verwickeln uns in eine vielstimmige Unterhaltung über das Verhältnis von Alt und Neu, Sichtbar und Unsichtbar, realem und gemaltem Raum und sensibilisieren unsere Wahrnehmung für die Ästhetik des Alltäglichen.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2022
Zum Glück!

Seit seiner Gründung im Jahre 1982 unterstützt der Verein Freunde des Ulmer Museums das Museum Ulm insbesondere auch bei Ankäufen für die Museumssammlungen.

So sind in den letzten Jahren Werke u.a. von Georges Braque, Otto Dix, Erich Heckel, George Grosz, Jenny Holzer, Paul Klee, Dieter Krieg, Wolfgang Laib, Heinz Mack, Jeanne Mammen, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle oder Kiki Smith hinzugekommen.

Zum 40jährigen Jubiläum bedankt sich das Museum Ulm für dieses großzügige bürgerschaftliche Engagement mit einer Präsentation von ausgewählten Werken, die mit der Unterstützung der Freunde des Ulmer Museums e.V. für die Sammlungen des Museums Ulm erworben werden konnten.




Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2022
Louise Bourgeois

The Woven Child ist die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit dem textilen Werk von Louise Bourgeois beschäftigt. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Collagen, Büchern und Drucken zeigt sie die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen, die diese hervorriefen.

Berlin

27.09.2022
Oska Gutheil 2022

Die Malerei von Oska Gutheil entzieht sich den klassischen Zuordnungen. Sie hat Anteile aus dem Punk, bezieht ihre Unmittelbarkeit aus der naiven Kunst und zeugt zugleich von akademischer Grundausbildung.

Im Rahmen unserer Ausstellungen zur Malerei der Gegenwart ist die Position neu, reflektiert aber eine Richtung junger Malerei, die vor allem im angloamerikanischen Raum seit Jahren an Boden gewinnt.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

27.09.2022
Die Stimmen der Dinge

Tayé, das Krokodil in der Wunderkammer, ist in großer Not. Die Erinnerungen der Dinge, die hier seit über 300 Jahren die Geschichte der Welt erzählen, werden vom Vergessen bedroht! Gerade noch hat Wilhelm, die Perücke in Schrank 9, Opernarien gesungen – jetzt fehlt sein schräger Gesang. Ananda, die Trommel aus Südindien, ist verstummt und Anton und Martha, die Kinder der Salzburger, sind außer Rand und Band, denn ihre Eltern haben alles vergessen… Eine neue WebApp lädt Kinder und Familien in den Bund der Hüterinnen und Hüter gegen das Vergessen ein, um Spiel für Spiel die Stimmen der Dinge zurückzugewinnen – und das alles gemütlich zu Hause!

27.09.2022
Die Macht der Emotionen

Unsere Jahresausstellung lädt dich und deine Freunde zu einem einmaligen interaktiven Emotionenparcours ein: Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden bieten eine grundlegende Orientierung im »Dschungel der Emotionen«. Dafür bündelt sie aktuelles Emotionswissen und verknüpft dieses mit Alltagserfahrungen aus unterschiedlichsten Bereichen des Lebens. In sieben Themenräumen erleben ihr, welchem Zweck Emotionen dienen, was sie bewirken, wie sie uns beeinflussen, warum wir sie brauchen und wie wir lernen können, mit ihnen umzugehen.

Probiers aus! Der interaktive Parcours öffnet überraschende Spiel- und Gedankenräume.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Waisenhaus-Kabinett

4 Taler und 16 Groschen gelten als Gründungskapital der Franckeschen Stiftungen. Wie aus dieser unverhofften Spende an einen einfachen Pfarrer in Glaucha eine unvergleichliche Schulstadt erwuchs, erfahren Sie in der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses. Eine Multimediainstallation und zahlreiche außergewöhnliche Objekte entführen Sie in die faszinierende Gründungs- und Wirkungsgeschichte von Franckes Werk. Denn was mit einer Armenschule und einem Waisenhaus begann, entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten zu einem wahren Reformprojekt, das auf Bildung baute: Über 2.000 Schüler lernten in den unterschiedlichsten Schulen, eigens errichtete Wirtschaftsgebäude, ein Krankenhaus und eine Apotheke garantierten die Versorgung der über 3.000 Menschen auf dem Gelände, die einzigartigen kulturhistorischen Sammlungen in Bibliothek und Wunderkammer wurden angelegt und Franckes Ideen innerhalb und außerhalb Europas verbreitet. Nicht weniger als eine »Weltveränderung durch Menschenveränderung« wollte August Hermann Francke erreichen. Entdecken Sie, was er dadurch alles in Bewegung setzte.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Pietismus-Kabinett

Welche Wirkmacht hat das Wort? Für den Halleschen Pietismus war das Wort von zentraler Bedeutung. In der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses zeigen wir Ihnen, wie das Wort August Hermann Franckes Reformbewegung um die Welt tragen konnte.

Francke entwickelte mit dem Halleschen Pietismus zentrale reformatorische Ziele Martin Luthers weiter. Sein Ansatz war dabei so klar wie revolutionär: Jeder Mensch sollte durch die eigene Bibellektüre zu Gott finden. Dafür mussten aber auch alle – Jungen wie Mädchen – lesen lernen, jeder sollte sich eine eigene Bibel leisten können und diese sollte auch in der eigenen Muttersprache gedruckt sein. Francke etablierte deshalb Schulen für alle Stände, druckte Millionen deutschsprachiger Volksbibeln und spann ein internationales Netzwerk, durch das die Bibel in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Seine Bildungsoffensive erlaubte es einer breiten Bevölkerung, mit dem Wort umzugehen. In den evangelischen Pfarrhäusern des 18. Jahrhunderts wurden die Autoren der Romantik und Aufklärung groß. Im Pietismus verbreitete sich eine Kultur der Selbstreflexion, die sich in Tagebüchern und Selbstzeugnissen niederschlug und uns heute erstaunliche Einblicke in das Seelenleben der Menschen dieser Zeit gewährt. Symbolhaft zeigt sich die Kraft des Wortes auch in der aufwändig restaurierten Kanzel aus der Kirche St. Ulrich in Halle, von der Francke ab 1715 predigte und die Sie in der Ausstellung bewundern können.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Historisches Waisenhaus

Palastartig erhebt sich am Franckeplatz das Waisenhaus. Damals wie heute ist es das Herzstück der Franckeschen Stiftungen. 1698 als erstes Gebäude der Schulstadt errichtet, steht es für eine neue Facette des europäischen Barock, die selbstbewusste Repräsentation ohne prunkvollen Schmuck verbindet und wegweisend für die Waisenhausarchitektur wurde.

Heute ist das Waisenhaus unser museales und kulturelles Zentrum. Gleich zu Beginn führen Sie zwei Dauerausstellungen durch die Stiftungsgeschichte sowie die weltweiten Wirkungen des Pietismus. In der ersten Etage überrascht der ehemalige Bet- und Singesaal durch seine lichte Architektur. Er genießt heute aufgrund seiner großartigen Akustik auch als Konzertsaal einen exzellenten Ruf. In den angrenzenden Tagungsräumen dokumentiert eine Fotoausstellung die beeindruckenden Renovierungsarbeiten seit Wiedergründung der Stiftungen 1991. Die zweite Etage ist für unsere wechselnden Sonderausstellungen reserviert, die Ihnen wichtige Themen der Stiftungsgeschichte aus historischer und aktueller Perspektive näher bringen. Passieren Sie die Kunst- und Naturalienkammer im Dachgeschoss, erreichen Sie über eine schmale, hölzerne Stiege den Altan. Hier öffnet sich ein weiter Blick über das imposante Gesamtensemble mit Schulbauten aus drei Jahrhunderten. Von hier aus bietet sich auch ein großartiges Panorama der Altstadt Halles. Im Sockelgeschoss können Kinder im Krokoseum ihre eigenen Wege gehen.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Fromme Gefühle. Bilder und Texte in Büchern des Pietismus

Beherrschung der Affekte, Herzensfrömmigkeit und Tränen der Reue: der Pietismus als Frömmigkeitsbewegung nutzte die Macht der Gefühle, um die Haltung zu Gott im Inneren der Gläubigen aufzuspüren und sie in der Gemeinschaft bezeugen zu lassen. In den frommen Schriften der Bewegung ist das Ziel – die Stärkung des individuellen religiösen Empfindens und die Anleitung zu einem frommen, sittlichen Leben – heute noch nachlesbar. Die Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek stellt die frommen Gefühle in Büchern des Pietismus an Kleinoden aus der Sammlung der Franckeschen Stiftungen vor. Im stadtweiten Themenjahr »Macht der Emotionen« zeigt die Schau eine Auswahl der Gefühle, die beim Betrachten der Illustrationen und beim Lesen in den Bibelausgaben und erbaulichen Schriften evoziert werden sollten.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Kunst- und Naturalienkammer
Die Kunst- und Naturalienkammer gilt als der älteste deutsche Museumsraum. Sie wurde von August Hermann Francke zu Unterrichtszwecken angelegt und ist heute wieder nach dem originalen Museumskonzept des 18. Jahrhunderts an ihrem historischen Platz in der Mansarde des Historischen Waisenhauses aufgestellt.

Achtzehn reich verzierte Sammlungsschränke bergen ca. 3000 Naturalien, Kuriositäten und Artefakte. Sie vermitteln den einzigartigen Eindruck einer barocken Wunderkammer. Anders als Museen heute, folgt die Kammer einem enzyklopädischen Sammlungsanspruch. Unterschieden wird zunächst zwischen Naturalien und Artefakten. Die Naturalien wurden in Steine, Pflanzen und Animalien getrennt, die Artefakte in bildende Kunst, Schreibkunst, Münzen, Alltagskultur und Kleidung. Ziel war es, ein Spiegelbild der Welt zu schaffen: Einen Mikrokosmos, der den Makrokosmos als wunderbare Schöpfung Gottes fassbar machte.
Ausführliche Informationen

In loser Folge finden rund um die Kunst- und Naturalienkammer Kunstprojekte statt. In den sogenannten "Zeitgenössischen Reflexionen zur Kunst- und Naturalienkammer" laden die Stiftungen Künstler ein, mit der Kammer in einen künstlerischen Dialog zu treten.

Di-So 10-17 Uhr

Halle

27.09.2022
Die Kulissenbibliothek der Franckeschen Stiftungen

Willkommen im Wissenskosmos des Barock: Wer auf knarrenden Dielen die stille Erhabenheit unseres historischen Bibliothekssaals betritt, ist sofort umfangen vom Weltwissen der Frühen Neuzeit. Wie Kulissen in einem barocken Theater ragen die originalen Bücherregale in den Raum hinein und beherbergen rund 50.000 Bücher aus allen Wissensgebieten. Hinter unscheinbaren Buchrücken verbergen sich erstaunliche Schätze wie die erste deutsche Bibel, die in Amerika gedruckt wurde.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Bibliothek des Waisenhauses als eine der ersten öffentlichen Bibliotheken in Deutschland gegründet. Vor allem durch Schenkungen, Büchertausch und eigene Verlagserzeugnisse wuchs die Bibliothek so rasch an, dass sie wenige Jahre später vergleichbar war mit bedeutenden deutschen Universitätsbibliotheken. 1728 erhielt sie ein eigenes Gebäude, das als ältester erhaltener profaner Bibliothekszweckbau Deutschlands gilt. Nicht erst seit jüngster Zeit wird die Bibliothek von Gästen und Forschern aus aller Welt aufgesucht: Bereits Albrecht von Haller, Johann Joachim Winckelmann und Johann Wolfgang von Goethe bewunderten ihre bibliophilen Kostbarkeiten. Eine Auswahl stellen wir für Sie in wechselnden Kabinettausstellungen im ehemaligen Lesezimmer der Bibliothek zusammen.

10-17 Uhr

Halle

27.09.2022
Eine Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung

Das TECHNOSEUM ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Auf sechs Ebenen und rund 10.000 qm Ausstellungsfläche wird der technische und soziale Wandel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt. Vorführungen, Mitmachstationen und Augmented Reality machen die Geschichte lebendig und bieten ein interaktives Museumserlebnis.

Weitere Informationen unter: https://www.technoseum.de/

Mannheim

27.09.2022
ISTnienie. Künstlergruppe Twozywo

ISTnienie. Gruppe Twozywo – eine Retrospektive

Dauer der Ausstellung: 19.08 – 16.11.2022

Eröffnung: Donnerstag, den 18. August 2022, 19.00 bis 21.00 Uhr

Die Ausstellung „ISTnienie” ist eine Retrospektive der Künstlergruppe Twozywo, die zwischen 1994 und 2011 aktiv war. Mariusz Libel und Krzysztof Sidorek arbeiteten anfangs als Gruppe Pinokio, damals unter Beteiligung von Robert Czajka, nach 1998 als Twożywo. Das Künstlerkollektiv bediente sich der konzentrierten Übermittlung der Sticker, Poster und Schablonen. Twozywo arbeitete im urbanen Raum: Auf den Wänden von Warschau, in Bussen und Bahnen. Treffende, überraschende Texte wie: „Und jetzt schreibe, was dich von den anderen unterscheidet” oder „Alle Gesichter im Bus sehen gleich aus“, sowie die synthetische Form ihrer Werke erregten Aufmerksamkeit und rissen die Rezipienten aus den eingefahrenen Gleisen. Ihre Stärke bestand sowohl in der großen Menge der angefertigten Schablonengraffitis, als auch in der Intensität der Botschaften, die an für die Passanten unerwarteten Stellen auftauchten. Auf den Wänden erschienen großformatige Wallpaintings, unter anderem „Człowieczy los” („Menschliches Schicksal“, der im Rahmen der Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf in Kooperation mit dem hiesigen Verein Farbfieber e.V. entstand) und „Skok w wiarę” („Sprung in den Glauben“). Auf den Billboards kehrten künstlerische Plakate ein, wie z.B. „Emanacje słabości” („Emanationen der Schwäche“) oder „Mamy po dwadzieścia lat, chcemy zmieniać i budować świat” („Wir sind zwanzig und wollen die Welt verändern“). Warschau wurde geradezu attackiert von mehrdeutigen Slogans und überraschenden Wortspielen.

Die Exposition im Polnischen Institut Düsseldorf bildet ein deutsches Pendant zur Ausstellung „prze\T/rwanie” (einver\b/leiben), die auf Initiative der 66P – Subiektywna Instytucja Kultury we Wrocławiu (Subjektive Kulturinstitution in Breslau) – entstand. Eine besondere Rolle bei der erneuten Betrachtung des künstlerischen Schaffens der Künstlergruppe Twożywo spielt Osman Djajadisastra, dank dessen Unterstützung der retrospektive Bildband „Wir plündern die Ruinen der Realität“ (Warschau 2020) erschien.

Karolina Vyšata, Kuratorin der Ausstellung

Di bis Fr: 11 bis 17 Uhr

Dauerausstellung KUNST- Spotlight: NAY

Vom 20.08. bis 13.11.2022 präsentiert das Stadtmuseum in seiner Dauerausstellung KUNST das Spotlight: NAY.

In Hofheim lebte Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) sechs Jahre, von 1945 bis 1951, hier entstanden seine berühmten „Hekate-Bilder“ sowie die „Fugalen Bilder“. Neben Arbeiten Nays sind Werke der mit Hofheim verbundenen Künstlerinnen und Künstler Hanna Bekker vom Rath, Marta Hoepffner, Ida Kerkovius, Emy Roeder, Ottilie W. Roederstein, Karl Schmidt-Rottluff, Friedel Schulz-Dehnhardt und Günter Schulz-Ihlefeldt zu sehen. Eine Kabinettausstellung anlässlich der Retrospektive im Landesmuseum Wiesbaden.

Abb. Ernst Wilhelm Nay: Eruption, 1965, Farbaquatinta auf Arches-Velin, 43,9 x 31,4 cm, Stadtmuseum Hofheim am Taunus © VG Bild-Kunst 2022.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr Montags geschlossen

Hofheim am Taunus

27.09.2022
„ … die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken.“

Anlässlich des Geburtsjubiläums widmet sich das Romantikerhaus dem Werk des Dichters in besonderer Weise. Neben pointierten Einblicken in sein Leben und Werk steht eine Klanginstallation des Künstlers Tim Helbig im Zentrum der Ausstellung. Die raumfüllende Installation aus zahlreichen Miniatur-Lautsprechern und einer künstlerischen Kabelführung wird es dem Besucher ermöglichen, Passagen aus Novalis’ Werk anhand einer elektroakustischen Komposition neu zu erleben. Dabei werden neben konkreten Klängen ausgewählte Motive und gesprochene Textfragmente aus dem unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen im Fokus stehen, darunter auch eines der wirkmächtigsten Symbole der Romantik: die geheimnisvolle ‚blaue Blume‘.

Tim Helbig absolvierte nach seinem Studium der Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar das Masterstudium »Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung« bei Prof. Robin Minard an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein künstlerisches Schaffen umfasst die Konzeption und Realisation vielschichtiger Klanginstallationen, die Komposition akusmatischer Musik, Kompositionen für experimentelle und traditionelle Instrumente mit Live-Elektronik, sowie experimentelle Theatermusiken. Er ist außerdem als Musiker und Live-Elektroniker im Rahmen von Improvisationskonzerten aktiv.

Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr

Jena

27.09.2022
Cristina Peri Rossi

Una exposición bibliográfica sobre la narrativa y poesía de Cristina Peri Rossi. Rossi es una escritora, activista política y traductora uruguaya, galardonada con el Premio Cervantes en 2021. En 1972, tuvo que abandonar Uruguay debido a las censuras durante la dictadura militar. De hecho, su obra se prohibió en el país al igual que la mención de su nombre en los medios. Se exilió en España, donde también tuvo que huir poco después a París por la dictadura franquista. Después regresó a España, donde ha escrito la mayor parte de su obra y donde reside desde entonces.

Eine bibliographische Ausstellung über die Erzählungen und Gedichte von Cristina Peri Rossi. Rossi ist eine uruguayische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Übersetzerin, die im Jahr 2021 mit dem Cervantes-Preis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 1972 musste sie Uruguay aufgrund der Zensur während der Militärdiktatur verlassen. Ihr Werk wurde in dem Land verboten, ebenso wie die Erwähnung ihres Namens in den Medien. Sie ging nach Spanien ins Exil, wo sie kurz darauf wegen der Franco-Diktatur ebenfalls nach Paris fliehen musste. Danach kehrte Rossi nach Spanien zurück, wo sie den größten Teil ihrer Werke schrieb und wo sie seither lebt.

 

In der Bibliothek des Instituto Cervantes wollen wir Peri Rossi mit einer bibliografischen Ausstellung würdigen.                Vom 01/09/2022 bis 30/09/2022

Besuchszeiten: Montag: 10:30- 14:00 Uhr / 15:00- 18:30 Uhr l Dienstag- Donnerstag: 12:00- 14:00 Uhr/ 15:00 - 18:30 Uhr l Freitag: 10:00- 14:00 Uhr

Lunes: 10:30- 14:00 h / 15:00- 18:30 h l Martes- jueves: 12:00- 14:00 h/ 15:00 - 18:30 h l Viernes: 10:00- 14:00 h

Hamburg

27.09.2022
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

27.09.2022
14:00 Uhr
Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977

Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977
4.9. – 13.11.2022

Hofheim in der Gebietsreform Die hessische Gebietsreform der Jahre 1969 bis 1977 veränderte die Stadt Hofheim nachhaltig. Zu dem bereits 1938 eingemeindeten Stadtteil Marxheim kamen mit Lorsbach, Langenhain, Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen fünf weitere Orte hinzu. Was für Hofheim ein wichtiges Wachstum darstellte, bedeutete für die eingemeindeten Orte die Aufgabe ihrer Eigenständigkeit.
In teils langwierigen Verhandlungen wurde über die Ausgestaltung der neuen Kommune verhandelt, manchmal auch gestritten. Insbesondere dort, wo sich die Interessen der hessischen Landesregierung, umliegender größerer Städte und die Vorstellungen der Gemeinden zunächst nicht in Übereinstimmung bringen ließen, verschafften sich zunehmend auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger lautstark und energisch Gehör.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Eingemeindungen von 1972 (Diedenbergen und Lorsbach) beleuchtet die Ausstellung des Stadtarchivs diesen vielschichtigen Prozess. Alternative Konzepte werden ebenso thematisiert, wie die Entwicklung des neuen Hofheims zur Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

Hofheim am Taunus

27.09.2022
Günther Uecker

3.9.2022 - 2.10.2022
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 15-18 Uhr
Vernissage, Freitag, 2.9.2022 um 19 Uhr

Günther Ueckers (*1930) Werkzyklus Huldigung an Hafez interpretiert die bildsprachliche Fülle der Poesie des persischen Dichters Hafez in der Mannigfaltigkeit seiner von Farbe und Rhythmus geprägten Bildwelten. Er ist nicht der erste abendländische Künstler, der durch die Rezeption von Hafez‘ zeitloser Lyrik eine Annäherung von Orient und Okzident heraufbeschwört. Bereits Goethe ließ sich zu seinem West-Östlichen Divan inspirieren. Durch seine Studien der Geschichte des Irans wurde er einerseits gewahr, wie tief die Poesie Hafez‘ noch heute in der iranischen Bevölkerung verwurzelt ist. Andererseits erkannte Uecker die hohe Bedeutsamkeit der traditionellen Orient-Rezeption des Westens für unsere Gegenwart. Sprache ist seit jeher ein zentraler Aspekt im vielseitigen Werk Ueckers. Die transformativen Aspekte im Werk Hafez‘, werden in Ueckers bildlicher Exegese nicht nur aufgenommen, sondern vertieft: Seine künstlerische Hand stiftet eine gänzlich neue Signifi kanz im west-östlichen Dialog – dieses huldigende Plädoyer für Offenheit und Toleranz stimuliert die Noesis des Betrachters.

15 - 18 Uhr

Bad Homburg

27.09.2022
FIGUR — GRUND 2

Die Gruppenausstellung „FIGUR — GRUND 2“ vereint vier aktuelle Positionen der figurativen Ölmalerei, die trotz unterschiedlicher Ansätze eine vergleichbare künstlerische Haltung zum Ausdruck bringen. In der je spezifischen Verhandlung von Figur und Grund reflektieren ihre Werke komplexe Themen wie Weiblichkeit oder Digitalität, sie erschaffen neue Symbolismen und befragen die Mittel der Repräsentation und deren kulturhistorische oder gesellschaftspolitische Prägung. Alle vier Malerinnen sind zwischen 1984 und 1990 geboren und wurden an Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum ausgebildet. In ihrem Schaffen revidieren sie die Grenzen der Gattung, der Materialien und des Formenvokabulars. Sie lehnen jede egomane Form der malerischen Geste ab und erweitern auf subtile Weise und mit produktiver analytischer Distanz die Möglichkeiten dessen, was „Ausdruck“ und „Subjektivität“ in der Malerei sein können.

Mi - So 12 - 17 Uhr

Potsdam

27.09.2022
ImproLABOR

Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, das Improvisieren auf einer Bühne auszuprobieren. Körperarbeit, Bewegung, Darstellen von Gefühlen, Stimme & Gesang.

Nach der langer Pause geht alles auf Anfang, egal ob Du schon Jahre improvisierst oder dich erst jetzt auf das Glatteis der Bühne begibst, Du begegnest Menschen, die scharf auf Geschichten und spielerischen Austausch sind.

Termine: (06. Sept. – 15. Nov.) jew. 19:30 h | mit Gastmusiker | 9 Abende | dienstags

Kursgebühr :
249 € Unterstützer / 169 € Otto-Normalverdiener / 149 € Fördermitglieder, 99 € ermäßigt Sozialhilfeempfänger/Schüler/Studenten bis 27 Jahre

Der erfahrene Theaterpädagoge, Schauspieler, Autor, Clown- Doktor und Regisseur Wolfgang Vielsack verbindet in diesem Workshop viele Elemente des traditionellen Theaters mit denen des Improtheaters.

Wiesbaden

27.09.2022
19:30 Uhr
Soun-Gui Kim: Lazy Clouds

Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland.

Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst. 

Mi bis Fr von 10:00 Uhr bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

27.09.2022
ART & CHILDREN

ART & CHILDREN – die multimediale Installation aus Fotografie, Film, einer App und einem Hologramm verbindet den kreativen Aspekt mit der Bildung. Die Ausstellung öffnet Kindern (und nicht nur ihnen) den Zugang zum kulturellen Erbe und zu ästhetischen Entdeckungen, die durch die neuen Technologien populär geworden sind. Die Interaktion mit auf Kindergesichtern gemalten Bildern, die von den Werken bedeutender Malerinnen und Maler inspiriert sind, ermöglicht Kindern auf der ganzen Welt die Begegnung mit der Kunst von Meistern, die in den Museen und Privatsammlungen der Welt zu finden sind.

Statische Bilder werden durch eine App auf dem Handy zum Leben erweckt und kommunizieren so auf zweierlei Weise mit den Kindern, sie inspirieren, wecken die Kreativität und lehren zugleich. Alle Bilder sind von Werken großer Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Hier finden sich Anknüpfungen an Kunst von: Frida Kahlo, Vincent van Gogh, Andy Warhol, Yayoi Kusama, Roman Opałka, Gustav Klimt, Hokusai, Wassily Kandinsky, Salvador Dalí, Henri Matisse, Piet Mondrian, Mark Rothko, Marija Prymatschenko, Wojciech Fangor und Zofia Stryjeńska.

„Ich bin Kunsthistorikerin und Fotografin. Ich suchte nach einer Möglichkeit, das Interesse meiner Tochter an der Kunst zu entwickeln, ihre Sensibilität und Kreativität zu fördern und ihre Leidenschaft, Neues zu erschaffen, zu wecken. Es hat sich herausgestellt, dass Kinder manchmal nicht auf das hören, was ihre Eltern sagen, sondern auf das, was ihre gleichaltrigen Freunde ihnen sagen. So entstand die Idee, dass Kinder durch den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien mit anderen Kindern auf der ganzen Welt über Kunst sprechen können. Ich entdeckte auch, dass dieses Projekt gleichzeitig von Freiheit und Vielfalt spricht und beweist, dass man unabhängig davon, wo man geboren wird und in welchem Umfeld man aufwächst, etwas schaffen, Grenzen überwinden und der sein kann, der man sein möchte. Und wie Mark Rothko sagte: Kunst kann die Welt verändern – diese spezielle Welt eines einzigen Kindes.“ – sagt Sylwia Grochowska, die Kunsthistorikerin und Fotografin aus Warschau, Polen, und Autorin der Ausstellung.

Die App runvido.com, die ein interaktives Element in die Ausstellung einführt, wurde von Natalia und Grzegorz Ciosek entwickelt. Weitere Informationen über die App finden Sie auf der Website www.runvido.com

Autorin des Projekts: Sylwia Grochowska

Offizielle Website des Projekts: www.artandchildren.pl

Projektpartner: Polnisches Institut Düsseldorf, Zentralbibliothek Düsseldorf KAP1, Stadt Düsseldorf und Stadt Warschau im Rahmen der Städtepartnerschaft Düsseldorf – Warschau, Startup Runvido.

Die Ausstellung „ART & CHILDREN“ wurde zum ersten Mal im polnischen Pavillon auf der Dubai World Expo gezeigt und wurde alleine in nur einer Woche im November 2021 von fast 40.000 Gästen besucht.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung „ART & CHILDREN“ wird auf der Website vorgestellt: https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/veranstaltungen.html  

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 21 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Cassandra Complex

Cassandra Complex bringt sechs internationale Künstler:innen zusammen, um das zunehmende Gefühl der Entfremdung im Zeitalter der Klimakrise einzufangen. Die Ausstellung erkennt diesen Moment als einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit an und dient als warnendes Beispiel, indem sie mit poetischen Argumenten aufzeigt, wie die Dialektik von Natur und Geschichte tief miteinander verbunden sind. Obwohl sie zeigt, wie tief die Wurzeln der zeitgenössischen Entfremdung in unserer Kultur liegen, trägt Cassandra Complex auch einen Funken Optimismus in sich. Die sechs Künstler:innen der Ausstellung lassen neue Welten entstehen und gestalten ebenso Welten neu, die an den Rand gedrängt, übersehen oder zum Schweigen gebracht wurden. Sie verwandeln so das lähmende Gefühl der Entfremdung in ein Gefühl der Hoffnung und des Widerstands.

Die Ausstellung wird kuratiert von Adriana Blidaru, Gastkuratorin des AIR_Frankfurt Curator-in-Residence-Programms 2022.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Dr. Marschner Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt

Di - Fr 14 bis 19 Uhr, Sa und So 12 bis 18 Uhr

Frankfurt am Main

27.09.2022
YOYI! Care, Repair, Heal

YOYI! Care, Repair, Heal (YOYI! Fürsorge, Reparatur, Heilung) bringt die vielfältigen, manchmal widersprüchlichen Perspektiven von 26 Künstler*innen zusammen. Die Gruppenausstellung setzt sich mit Themen wie der Politisierung von Gesundheit, Indigenen Wissenssystemen, Formen von (Wahl-)Verwandtschaft, gerechter Landnutzung und -verteilung, Dekolonisation und den Rechten des Nicht-Menschlichen auseinander, die alle mit verschiedenen Konzepten von Fürsorge, Reparatur und Heilung verwoben sind.

Berlin

27.09.2022
Luise. Archäologie eines Unrechts

In der Ausstellung "Luise. Archäologie eines Unrechts" gibt Stefan Weger (*1986 in Bremen) einen Einblick in die Geschichte des polnischen Zwangsarbeiters Walerian Wróbel und der Bauerstochter Luise, seiner Urgroßmutter, welche auf tragische Weise zum Schicksal des minderjährigen Zwangsarbeiters beigetragen hat. Dem Ansatz der research-based photography folgend, sucht er als Teil der vierten Nachkriegsgeneration nach neuen Antworten auf die Fragen nach Schuld und Verantwortung sowie nach zeitgemäßen Formen des Erinnerns an das Unrecht im Nationalsozialismus – gerade als Nachfahre der Tätergesellschaft. In der Auseinandersetzung mit historischem Material, sowohl aus staatlichen als auch privaten Archiven, und dem verfallenen Bauernhof gelingt ihm eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus anhand der eigenen Familiengeschichte.

Ein pädagogisches Begleitprogramm (ab Klasse 9) wird im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit Fotograf und Ausstellungsmacher Stefan Weger angeboten. Informationen hierzu folgen in Kürze auf www.wewelsburg.de.

Eine Veranstaltung des DemokatieBüros „Vielfalt lieben“ im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (Regionalkoordination Kreis Paderborn)

Im Sonderausstellungsraum, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und feiertags 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

27.09.2022
Schönhauser Allee

Die Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg weckte zwischen dem Bau der Berliner Mauer und dem Ende des 20. Jahrhunderts das Interesse zahlloser Fotograf:innen. Mithilfe teils experimenteller fotografischer Prozesse dokumentierten sie das alltägliche Leben auf den Straßen, in Geschäften und Lokalen eines Viertels, in dem Menschen unterschiedlichster sozialer Schichten zusammenlebten. Die Ausstellung beleuchtet die Faszination Schönhauser Allee und ihren Wandel im Verlauf der Jahrzehnte.

Fotografien von Ursula Arnold, Sybille Bergemann, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Harold Hauswald, Bernd Heyden, York der Knöfel, Werner Lieberknecht, Werner Mahler, Helga Paris, Manfred Paul, Robert Paris, Ludwig Rauch, Rudolf Schäfer, Uwe Steinberg und Brigitte Voigt.

Mi-So 13-21 Uhr, Do 10-22 Uhr

Berlin

27.09.2022
Lars Duppler

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 10,- Euro


Lars Duppler ist ein Geheimtipp, den fast jeder kennt: Von John Taylor und Joachim Kühn ausgebildet, Finalist beim Martial Solal Klavierwettbewerb, unterwegs mit eigenen Bands und an der Seite von Niels Klein, Jens Düppe, Nils Wülker und vielen mehr. Wenn einer wie er, inzwischen selbst Dozent, sich unmittelbar nach dem ebenso leidenschaftlichen wie erfolgreichen Soloprogramm »Naked« freischlägt und sein nächstes Projekt »Unbound« titelt, also eher entfesselt als nur ungebunden, ist das ein klares, gutes Zeichen.
Das neue Trio mit seinen langjährigen Kollegen und Freunden Denis Gäbel und Jens Düppe funktioniert wie Duppler sagt, »ohne Netz und doppelten Boden« und ist »eine logische Erweiterung des Solo-Programms«, nämlich durch die Unterstützung des Saxophons im melodischen und durch Düppes Schlagzeug im rhythmischen Bereich. Das »unbound« im Bandnamen bezieht sich auf die Freiheit der Besetzung, das musikalische Konzept bleibt offen: Das Trio kann Stücke spielen, die auch in sein Piano-Solo-Programm passen könnten, es macht aber auch Druck im unteren Frequenzbereich, denn trotz des fehlenden Basses kommen Vamps und rockige Parts nicht zu kurz.
»Durch die Besetzung mit Fender Rhodes und Moog statt Piano habe ich soundmäßig ganz andere Möglichkeiten«, sagt Duppler. »Mit den verschiedenen Effekten habe ich gewissermaßen ein zusätzliches Instrument an der Hand – das Schaffen von »Soundräumen« ist in Verbindung mit den Mitmusikern eine schöne neue Möglichkeit: Die Musik kann atmosphärisch atmen, aber eben auch rockig sein. Harmonisch bin ich trotzdem ungebunden und halte mir alle Optionen offen – und das Saxophon erdet die Musik Richtung Jazz.« Gekonnt und bewusst nutzen die drei Musiker die »freien« Räume, die ihnen einerseits die Besetzung öffnet und die sie sich andererseits erspielen. Die Transparenz, die ihnen diese Ungebundenheit bietet, macht das Trio so besonders – autark und ungezügelt, Musikgenuss »unbound«.

Pumpenhausmusik #4 ERDE - Dresdner Kammerchor I Hans-Christoph Rademann
Der Dresdner Kammerchor lädt auch 2022 wieder zu wunderbaren Konzerten ein. Hier erwartet Sie erstklassige Vokalmusik gepaart mit programmatischer Vielfalt. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Ein unverwechselbarer Klang ist eines der wichtigsten Kriterien für Chöre - und in dieser Kategorie ist der Dresdner Kammerchor einfach herausragend. Unter der Leitung des gefeierten Dirigenten Hans-Christoph Rademann feiert der Chor bei zahlreichen Konzerten, auch außerhalb Europas, große Erfolge und ist bekannt für seine lebendige Ausstrahlung und seine hochkarätige Besetzung.

Alles begann 1985, als Studierende der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden gemeinsam mit Rademann den Kammerchor ins Leben riefen. Über die Jahre entwickelte sich das Studienprojekt zu einem international geachteten Klangkörper. Das Besondere an diesem Chor ist, dass er ein äußerst breit gefächertes Repertoire zu bieten hat. Mal wissen die Sängerinnen und Sänger mit der weltweit ersten Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung zu begeistern. Mal widmen sie sich zeitgenössischen Werken mit Uraufführungen und eigenen Auftragswerken. Mit dieser Bandbreite hat sich der Kammerchor weit über die Grenzen Deutschlands einen Namen gemacht. Konzertreisen in die Vereinigten Staaten, nach Indien oder Südafrika belegen sein besonderes Renommee. Keine Frage, dieser Chor zählt zur absoluten Elite und das stellt er immer wieder eindrucksvoll unter Beweis.

Wenn der Dresdner Kammerchor zum Konzert einlädt, dann müssen Sie einfach live dabei sein. Hier wird Ihnen ein außerordentlicher Hörgenuss geboten, den Sie mit Sicherheit so schnell nicht vergessen werden!

Einlass: 19 Uhr
Queer Poetry Slam - Vereint in Vielfalt
Poetry Slam – das ist brandaktuelle Literatur in ihrer lebendigsten Form. Taufrische Texte und bewegende Performance: Nur wer damit in die Herzen des Publikums trifft, kann sich auf dieser Bühne im Wettstreit behaupten.

Slammen kann jeder, der seiner eigenen Poetik folgt: Von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst erlaubt. Doch ohne das Publikum werden hier keine Erfolge gefeiert – Rhythmus und Performance sind Trumpf, denn die Interaktion zwischen Publikum, Slampoet und Moderator ist ein grundlegender Bestandteil. So stellen die Zuhörer nicht nur die Jury des Wettbewerbs, sondern sind dazu aufgerufen, ihre Meinung kundzutun. Marc Smith, der als Erfinder dieser Vortragsform gilt, forderte die ersten Slam-Zuhörer im Chicago der 80-er Jahre auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln zu zeigen: „Slam ist das Paradebeispiel für die Demokratisierung der Kunst.“ Nach der englischsprachigen ist die deutschsprachige Slam-Szene die zweitgrößte der Welt. Hier finden mehr als 130 Poetry Slams regelmäßig statt und erreichen dabei bis zu rund tausend Zuschauer pro Veranstaltung. Deutschsprachige Slampoeten wurden vom Goethe-Institut auf alle Kontinente eingeladen, geben Workshops an Universitäten und Schulen, sind auf Buchmessen und treten auf Literaturfestivals auf.

Eine überwältigende Show ist garantiert, wenn wildentschlossene Poeten die Bühne erobern – lass Dich in ihren Bann ziehen und sei dabei wenn das Publikum johlt und die Stimmung überkocht!
Hannes und der Bürgermeister - „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“
Komede-Scheuer Mäulesmühle und Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle

Albin Braig und Karlheinz Hartmann als Hannes und der Bürgermeister mit ihrem neuen Programm: „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“

Hierarchie hin – Hierarchie her: "Hannes und der Bürgermeister" muss es heißen, nicht etwa umgekehrt!
Mag auch der Bürgermeister eines kleinen, bescheidenen Städtchens irgendwo im Schwäbischen – dort, wo die Schwaben noch handfest sind – sich als würdige Amtsperson fühlen, als Vater der Gemeinde sozusagen, dem nichts so sehr am Herzen liegt wie das Wohl und Wehe seiner Bürger, und mag der Hannes auch nur
der Amtsbote sein – wenn’s irgendwo klemmt, erschallt der Ruf durch die Amtsräume: "Dr Hannes soll reikomma!" Und der Hannes kommt, wenn auch manchmal ungern. Und der Hannes weiß Rat: Ob es nun um eine Jahrhundertfeier geht, um Tourismus, Steuern, Hochzeiten, Musikfestivals, ohne den Hannes läuft gar nichts! Und dabei kommt ihm nicht nur sein unverdorbener, gradliniger, von keines Gedanken Blässe getrübter Verstand zugute, sondern auch seine umfassende Volkshochschulbildung. Kein Thema, zu dem der Hannes nicht einen entsprechenden Kurs absolviert hätte. Und wenn man die Sorgen und Nöte dieses Bürgermeisters – oder besser Dorfschultes – betrachtet, so sehr unterscheiden sie sich eigentlich auch nicht von denen seines Amtskollegen in Berlin. Na ja, ein bisschen übertrieben ist das vielleicht schon, aber mit dem OB der Landeshauptstadt kann man sich schon vergleichen. Nur hat´s der schwerer: Wenn der mal nicht mehr weiter weiß, kann er nicht einfach schreien: "Dr Hannes soll reikomma!" Alles in Allem also witzige, spritzige und hintersinnige Sketche mit Albin Braig als Hannes und Karlheinz Hartmann als Bürgermeister. Den musikalischen Teil der Show bestreiten in bewährter Manier die vier Hausund Hofmusikanten von „HERRN STUMPFES ZIEH & ZUPF KAPELLE“: Skrupellos aber liebenswert, traditionsverbunden und (vielleicht gerade deswegen) eigenwillig bringen sie das Rathaus zum Swingen und Grooven - und blasen dem Hannes und seinem Bürgermeister gehörig den Marsch.

Einlass 19:00 Uhr
FWK - DJK Vilzing
Weiter geht's für die FC Würzburger Kickers! Der Traditionsverein wird niemals schlapp, seine treuen Fans mit Nervenkitzel und Action zu füttern. Sichern Sie sich jetzt Ihre Plätze für die Saison 2022/2023 und atmen Sie endlich wieder Stadionluft! Tickets gibt's wie immer bei Reservix.

Wenn rot-weiße Fahnen von den Rängen der Flyeralarm Arena wehen, dann geben die Kickers auf dem Rasen alles. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken bleiben die Punkte garantiert in Würzburg. Wer Fankultur, Traditionssport und Tempo-Fußball live erleben will, muss die Heimspiele am Dallenberg besuchen!

1907 wurde der Verein gegründet. In den ersten Jahren spielten sich die Kickers an die Spitze des Regionalfußballs, nach dem 2. Weltkrieg schnupperten sie immer wieder am Aufstieg in die 2. Liga – allerdings erfolglos. Erst 1977 gelang ihnen der große Coup, danach schien dem Fußballclub allerdings die Luft ausgegangen zu sein. Erst 2015 gelang die Rückkehr in die 3. Bundesliga und der sofortige Durchmarsch. Bei all den Aufs und Abs konnten sich die Spieler immer auf die Unterstützung ihrer treuen Fans verlassen. Selbst in den unteren Ligen war den Anhängern kein Weg zu weit, um ihren Verein anzufeuern. Hier ist Fußball viel mehr als nur ein Sport.

Feuern Sie gemeinsam mit der großen Fanfamilie Ihre Lieblingsmannschaft an. Wenn die Rothosen den Platz betreten, gibt es auch auf den Rängen kein Halten mehr. Eine große Party rund um den Fußball ist garantiert. Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Einlass ab: 17:30 Uhr
Freibier wird teurer
Bitte informieren Sie sich in den Tagen vor der Veranstaltung über die aktuellen Corona-Zutrittsbestimmungen der Herkuleskeule über http://www.herkuleskeule.de.


"Ein irrwitziges Spektakel über eine irrwitzige Welt"
FREIBIER WIRD TEURER SCHÖNE AUSSICHTEN

„Frust oder Lust?“ fragen sich die drei Kabarettisten Birgit Schaller, Hannes Sell, Jürgen Stegmann und die Musiker Jens Wagner und Volker Fiebig. Sind die da oben irre und wir blind? Oder sind wir blind und die irre? Oder sind wir alle irre, weil wir blind sind? Lügt die Wahrheit in der Mitte? In der letzten Kneipe klimpert ein Pianist letzte Töne und letzte Besucher trinken sich auf der Suche nach dem Sinn im Unsinn mit einem letzten Bier die Welt schön. Wolfgang Schaller führt mit Matthias Nagatis Regie und zeichnet für das Textbuch verantwortlich.

Dresden

27.09.2022
19:30 Uhr
Tickets
ab 23,00 €
Cyrano de Bergerac
Edmond Rostand
CYRANO DE BERGERAC
Romantische Komödie in fünf Aufzügen
Deutsch von Ludwig Fulda, Spielfassung von Ulrich Wiggers

Wer kennt ihn nicht – Cyrano de Bergerac, den empfindsamen Haudegen mit der großen Nase? In Frankreich gibt es kaum eine beliebtere Bühnenfigur, kaum ein Theaterstück wird so oft und so gerne gelesen oder gespielt. Und spätestens seit der Verfilmung mit Gérard Depardieu in der Hauptrolle sind Edmond Rostands Versdrama aus dem Jahre 1897 und sein Titelheld weltberühmt.

Wenn er doch nur nicht so eine große Nase hätte! Cyrano ist nicht nur ein feinfühliger Poet und Kunstkenner, sondern auch ein gewiefter und unerschrockener Kämpfer. Dennoch wagt er es nicht, seiner ebenso wortgewandten wie wunderschönen Cousine Roxane seine Liebe zu gestehen. Viel zu groß ist seine Angst, dass sie ihn wegen seines Aussehens abweisen könnte. Stattdessen leiht er dem gutaussehenden, aber etwas einfältigen Christian heimlich seine Worte, um Roxane zu becircen.

Doch zu allem Unglück hat auch der mächtige Graf Guiche ein Auge auf Roxane geworfen. Um ungestört seinen amourösen Abenteuern nachgehen zu können, droht er damit, die Gascogner Kadetten – das Regiment, in dem Cyrano und Christian dienen – in den Krieg zu schicken.

Lassen Sie sich von feinster Poesie und temporeichen Degenkämpfen in das Paris des Jahres 1640 entführen – und freuen Sie sich auf Edmond Rostands tragikomische Liebesgeschichte in einer opulenten Inszenierung mit einem großen, spielfreudigen Ensemble!

Vorstellungen 16.9. bis 22.10.2022

Mit Robert Besta, Diana Gantner, Kristin Hansen, Annette Mayer, Stefan Müller-Doriat, Jörg Pauly,
Gideon Rapp, Pablo Sprungala, Daniel Tille, Sebastian Volk
Regie Ulrich Wiggers
Bühne und Kostüme Leif-Erik Heine
Kampfchoreographie Klaus Figge
Dramaturgie Susanne Schmitt
Hirn der Finsternis - Traummaschine Inc. - ab 8 J. - Ein Spiel ums Gehen und Vergessen
Ein Spiel ums Gehen und Vergessen
In ihrem neuen Projekt bereisen die Traummaschinist*innen das Hirn eines vergesslichen Kapitäns und haben für diese Unternehmung ein besonderes Gelände in Hamburg ausfindig gemacht: den Ursprung der Mühlenau an der HSV-Arena.
Ein künstlich entwässertes Bachbett auf dem ehemaligen Stoltzenberg-Gelände und daneben ein Wall, der einst für den Bau der U5 aufgeschichtet wurde. Diese bizarre Landschaft erzählt von vielen, teils vergeblichen Gestaltungsversuchen des Menschen und von furchtbaren Altlasten der Vergangenheit, die einfach nicht versickern wollen.
In dieser seltsamen Szenerie trifft das Publikum auf den Kapitän. Er hat vergessen, wo es langgeht, und nicht einmal sein Boot, die Amygdala, scheint noch da zu sein. Mithilfe einer Karte arbeiten sich Publikum und Performer*innen immer tiefer in die Windungen von Gegenwart und Vergangenheit vor und treffen auf bewegte Bilder eines Lebens.
Wenn das Erinnern schwerfällt, was bleibt dann von einem Menschen? Und wie ändern sich die Prioritäten von Generation zu Generation? Gemeinsam rekonstruieren Performer*innen und Publikum eine Vergangenheit und auch eine mögliche Zukunft. „Hirn der Finsternis“ erzählt auch vom Generationenwechsel und von sich wandelnden Paradigmen im Fluss der Zeit.
Treffpunkt: Bushaltestelle Arenen, Sylvesterallee (53°35´18.6"N 9°54´04.0"E)
Foto: Matthias Hataj

Dauer: ca. 60 Minuten - gespielt wird bei jeder Witterung. Leider NICHT barrierefrei.

Konzept/Umsetzung, Produktion: Traummaschine Inc. GbR | Mit: Pascal Fuhlbrügge, Judith Huber, Jochen Klüßendorf, Charlotte Pfeifer, Christoph Theussl | Kostüme: Katrin Rieber | Graphik: Raoul Doré | Künstlerische Produktionsleitung: Rat & Tat Kulturbüro und Hannes Stutz | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Bettina Ehrenberg

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Perspektive Pop präsentiert: EAGLES MUSIC SHOW Performed by ULTIMATE EAGLES (UK)
Ultimate Eagles präsentieren die Songs der Eagles - aus all ihren Alben und jeder Phase der Bandgeschichte. Zu erleben gibt es eine umfassende Hommage an die in den 70er Jahren gegründete Country-Rock-Band und deren Hits „Hotel California“, „Lyin‘ Eyes“, „One Of These Nights“, „Take It To The Limit“, „Desperado“, „Take It Easy“ und vielen weiteren. Die Eagles zählten fast ein Jahrzehnt lang zu den erfolgreichsten amerikanischen Musikgruppen. Sie polierte das Western-Image auf, schrieb Songs über Tequila, Outlaws und James Dean, heißt es bei Universal.
Ultimate Eagles gelten nach eigenen Angaben als weltweit beste Eagles-Show, die Band hat bisher vor mehr als 450.000 Menschen in über zwölf Ländern gespielt. Die Bandmitglieder sind alle erfahrene Profis, die auch schon mit Größen wie Joe Cocker, Paul Young, Roger Daltrey, Bonnie Tyler, Tom Jones und auch Queen auf der Bühne standen. Einige arbeiteten außerdem zusammen mit Barbara Streisand, Janet Jackson, Status Quo und Iron Maiden. Der Abend verspricht hervorragende Satzgesänge und Musikkompositionen - geschrieben von Legenden.

Neben den bekannten Vorverkaufsstellen erhalten Sie Tickets auch online:

http://www.reservix.de
http://www.rantastic.com


Veranstaltungshinweise:

Dienstag, den 27. September 2022
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Info-Tel.: 07221 398011

Die Veranstaltung findet Open-Air statt, wird aber bei schlechtem Wetter nach innen verlegt.


Rantastic GmbH
Aschmattstr. 2
76532 Baden-Baden

Einlass ab 18:00 Uhr

Baden-Baden

27.09.2022
19:30 Uhr
Tickets
ab 29,50 €
Stocky´s Bächle-Spaziergang - Die Bächleputzer City-Tour – mit Stocky, dem originalen Bächleputzer!
Freiburg hat viel zu bieten – und die Freiburger “Bächle” sind hierbei sicher eines der größten Wahrzeichen der Stadt im Breisgau. Sie sind eine weltbekannte Touristenattraktion, die es in dieser Form nur in der “Sonnenstadt” im Südwesten gibt. Es ist unumstritten: Die Freiburger Bächle gehören zu Freiburg wie das Münster und der Schwarzwald, ohne sie kommt keine Stadtführung und kein Reiseführer aus.


Die Freiburger Bächle als historisches Be- und Entwässerungssystem – eine Innovation aus und im Mittelalter – sind Arbeitsplatz von Alain, unserem echten “Bächleputzer”, welcher von den Freiburgern liebevoll “Stocky” genannt wird. Als Bächleputzer hat er täglich die vielen Wasserläufe aus dem Mittelalter im Blick, die sich durch das historische Zentrum der badischen Schwarzwald-Metropole ziehen. Die kleinen Kanäle nennt man im Alemannischen Dialekt “Bächle” – und Alemannisch ist auch Stockys Muttersprache.

Beim Bächle-Spaziergang mit unserem Stocky nimmt euch dieser – wohlgemerkt in seinem alemannischen Dialekt – mit auf einen Spaziergang durch die Freiburger Altstadt entlang ausgewählter Bächle. Er gibt exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Bächle-Systems und in den wahrscheinlich ältesten Beruf der Stadt im Breisgau, der des Bächleputzers.

Die ein oder andere Anekdote aus seinen – so manchmal doch zum Schmunzeln anregenden – Erlebnissen aus seinem Berufsalltag sowie aus vielen Jahrhunderten Bächle-Geschichten hat Stocky sicher auch im Gepäck!

Und das alles nur exklusiv im City-Touren-Programm von Freiburgs “Lebendiger Sehenswürdigkeit”, Schwarzwald Drag Queen Betty BBQ. Viel Spaß!

Bitte folgende Kurz-Informationen beachten:-
Informativer und interaktiver (Nachfragen erlaubt!) Bächle-Spaziergang mit dem original Bächleputzer Stocky.
- Im Fokus stehen die Freiburger Bächle sowie die Tätigkeiten und der Beruf des Bächleputzers.
- Geführt von Stocky, dem originalen Freiburger Bächleputzer!
- Dauer der Führung rund 90 Minuten
- Teilnahme ab 0 Jahre, von 0 bis 18 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten/Aufsichtsperson
- Bitte beachtet unsere Regeln für die Teilnahme an City- und Kneipen-Touren unter
https://betty-bbq.com/cms/regeln/
- Bitte beachtet für alle City-Touren unsere durch das Coronavirus bedingten Hinweise unter https://betty-bbq.com/cms/corona/
- Die Freiburger Bächle unterliegen regelmäßigen Kontrollen sowie Wartungs- und Reinigungsarbeiten, zu denen die zentrale Wasserzufuhr geändert oder ausgeschalten werden kann. Daher können wir nicht garantieren, dass die Bächle bei jedem Veranstaltungstermin Wasser führen.
- Diese City-Tour wird – in der exklusiven wie auch in der öffentlichen Durchführung – stets nur von Stocky geführt.
- Es wird versucht, ein Aufeinandertreffen mit Betty BBQ während der Bächleputzer City-Tour zu arrangieren, dies ist jedoch aufgrund Terminüberschneidungen meistens nicht möglich.

Einlass: 16:15 Uhr

Freiburg im Breisgau

27.09.2022
16:30 Uhr
Tickets
U19 Slowakei - Deutschland
Berechtigte Personengruppen können sich für DFB U-Länderspiele (U20-U15 m/w) kostenfrei registrieren. Für die Ticketbuchung muss der per E-Mail bekanntgegebene Aktionscode angegeben werden.

Aufgrund der Parkplatzsituation am Konrad-Koch-Stadion wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen!

Personengruppen:

- Vereins-/NLZ-Vertreter
- Verbandssportlehrer/Stützpunktkoordinatoren
- Familie/Freunde
- Berater von nominierten Spielern
- Presse/Medienvertreter
- Schiedsrichter
- Geladene Gäste

Vorsätzlich falsche Angaben führen unweigerlich zum Ausschluss an der Veranstaltung. Wir möchten darauf hinweisen, dass nicht berechtigte Personen bis zu zwei Tage vor der Veranstaltung schriftlich über die Nichtberücksichtigung benachrichtigt werden können.

Bitte beachten Sie, dass die Spiele unter Berücksichtigung der jeweils am Veranstaltungstag geltenden Corona-Verordnung der örtlichen Behörden stattfindet.


Eligible groups of people can register for the DFB U international matches (U20-U15 m/f) free of charge. To book the ticket, you have to enter the promotional code that was sent to you by email.

- Club representative
- Association sports teachers/base coordinators
- Family and friends
- Advisors of nominated players
- Press/media representatives
- Referees
- Invited guests

Deliberately providing false information will inevitably lead to exclusion from the event. We would like to point out that unauthorized persons can be notified in writing of non-consideration up to two days before the event.

Please note that the games will take place in accordance with the Corona regulations of the local authorities that apply on the day of the event.

Einlass: 14 Uhr
Zirkus Charles Knie – Tournee 2022 – mit dem schönsten WASSERSPEKTAKEL – Füssen
Europas Top-Zirkus präsentiert seine neueste Produktion

Seit vielen Jahren zählt der Zirkus Charles Knie zu den ersten Adressen in Europa, wenn es um erstklassige Zirkuskunst geht.

Weit über 500.000 kleine und große Zirkusfans strömen in jeder Saison in unsere weiß-roten Zeltanlagen, und lassen sich von den hochkarätigen Shows unseres auf dem „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ prämierten Unternehmens begeistern.

Unser Erfolgsrezept – echter Circus, in dem wir uns der Traditionen bedienen, und diese dramaturgisch geschickt und kreativ mit dem Modernen verbinden.

Diese Innovationskraft zeichnet alle Produktionen des Zirkus Charles Knie aus, hat die Marke geprägt und steht für einen unverwechselbaren Stil, den wir technisch und künstlerisch von Saison zu Saison auf ein immer professionelleres Level gehoben haben.

Die neue Show ist das Ergebnis von zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause. In dieser Zeit haben die Ideen für das Comeback oft unwirkliche Ausmaße angenommen. Das kommt dabei heraus, wenn genug Zeit da ist und Team der Kreativen alles auf dem Debattentisch landet, egal wie verrückt es auch sein mag.

Das Ergebnis - großer Zirkus für die ganze Familie, in der die Szenerie den Druck und das Tempo macht. Wir illuminieren unser einmaliges 40-köpfiges Artisten- und Clown-Comedy Ensemble in bestem Lichtdesign und sattem Sound. Wir spielen mit tausenden Litern Wasser auf Europas größter transportabler Wasser-Bühne, und lassen es in fulminanten Fontänen bis zu 15 Metern hoch tanzen. In einer riesigen Laser-Show schicken wir das Publikum auf eine Reise in ferne Galaxien.

Wir sind uns sicher – es gibt niemanden, der nicht dabei sein will.
Daniel Helfrich - Trennkost ist kein Abschiedsessen
Daniel Helfrich ist bekannt für skurriles geistreiches Klavierkabarett. Zwischen tiefschwarzem Humor und wohligem Quatsch ist seine Performance eine Mischung aus mitreißender Klaviermusik zu inbrünstig vorgetragenen, herrlich schrägen, mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten. Sich selbst virtuos am Klavier begleitend durchstreift er die vielfältigsten Musikstile und hat immer einen Ohrwurm an der Angel.

Daniel Helfrich – Trennkost ist kein Abschiedsessen

Was wäre passiert, wenn Adam sich von Eva getrennt hätte? Wäre uns allen dadurch viel erspart geblieben? Oder wie trennt sich eigentlich ein Informatiker? Durch Steuerung - Alt - Entfernen?

In seinem neuen Programm „Trennkost ist kein Abschiedsessen“ befreit Daniel Helfrich das Thema „Trennung“ von seinem schlechten Ruf und entdeckt darin vor allem eines: riesengroßen Spaß.

Helfrichs Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Ob Partner, Essen, Müll oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. In diesem Programm wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert. Nichts bleibt dem humorvollsten Trennungsexperten seit Heinrich dem 8. verborgen. Denn eigentlich macht Trennen so richtig Spaß, wenn man nicht gerade ein Paar-Tattoo besitzt.

„Trennkost ist kein Abschiedsessen“ ist ein Programm über Mütter, die auf Handys starren, moderne Männer, missglückte Kommunikation und weitere „Erste-Welt-Probleme“. Ein geistreiches Programm nicht nur für Petersiliensafttrinker und Bambusbecherbesitzer, sondern auch für Menschen mit nicht ganz ernst gemeinten Trennungsabsichten oder übertriebener Trennungsangst. Ein Programm für alle, die Lust auf urkomische Lieder und gehobenen Blödsinn haben.

In seinem fünften Programm deutet uns Daniel Helfrich die Trennungszeichen der Zeit und offenbart, was in seinem Musiker-leben Musik-erleben bedeutet. Sich selbst wie gewohnt virtuos am Klavier begleitend durchstreift er vielfältigste Musikstile und zeigt, wie man unfallfrei durch Konsumfalltüren fällt, denn seine Pointen besitzen immer einen doppelten Boden.

Skurriles gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie, das Sie auch musikalisch mitreißen wird. „Trennkost ist kein Abschiedsessen“. Guten Appetit.

Foyer und Bar ab 16:00 Uhr geöffnet. Einlass in den Saal ab 16:30.
Öffentliche Stadtführung Freiburg 2022 - Öffentlicher Stadtrundgang Freiburg
Erleben Sie das malerische und grüne Freiburg bei einem schönen Rundgang durch die Altstadt. Ihr Tourguide zeigt Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die kleinen Wasserläufe entlang der Straßen und Gassen, die verwinkelten „Gässle“ und die vielen bunten Rheinkieselmosaike, die Freiburg sein ganz besonderes Flair verleihen. Lassen Sie sich zum Münsterplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und Profanbauten führen und sehen Sie auch den traditionellen Bauernmarkt (vormittags) und die zahlreichen Cafés.

Start der Tour ist der Rathausplatz, wo Ihr Guide bereits auf Sie wartet. Schon auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche historische Gebäude zu entdecken. Von hier aus geht es dann über die Kaiser-Joseph-Straße, der ehemaligen Großen Gass´ des mittelalterlichen Freiburgs, zum Freiburger Münster, dem kulturellen Mittelpunkt der historischen Altstadt und herausragenden Beispiel mittelalterlicher Gotik.

Entdecken Sie gemeinsam mit dem Guide die bizarr geformten Wasserspeier, den filigranen Kirchturm und den bunten Bauernmarkt auf dem Münsterplatz. Im Anschluss entdecken Sie einige der historischen Sehenswürdigkeiten um das Münster herum: das historische Kaufhaus, die Alte Wache, das Haus zum schönen Eck und viele mehr. Weiter geht es dann über die Konviktstraße, eine der schönsten Gassen Freiburgs, bis hin zum „Handwerkerviertel"
Open Stage IN DER ROSENAU - präsentiert von Timm Sigg
Vor über 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“: Eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Dieses Prinzip der „Offenen Bühne“ war in den Jahren danach bald in allen großen Städten dieser Republik zu finden. Inzwischen wird allabendlich im ganzen Land auf unzähligen, meist kleinen Bühnen eine sogenannte „Open Stage“ veranstaltet, bei der immer wieder neu und anders besondere Momente und tragische Augenblicke, komische Ereignisse und große, persönliche Erfolge durchlebt und gefeiert werden!

Die OpenStage in der Rosenau war vor zwölf Jahren in Stuttgart die erste Offene Bühne und zunächst noch vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist. Inzwischen wird die OpenStage in der Rosenau sowohl von Künstlern als auch vom Publikum heftig frequentiert und gut besucht. Sie ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Bühnenkultur und aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Die OpenStage findet immer an einem Montag statt, während der Spielzeit 2x im Monat.
Sich anmelden und auftreten kann jeder – Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedians, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... Profis, Laien und Anfänger. Anmeldung erforderlich! in der Rosenau bei Michael Drauz unter 0711/661 90 40 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de. Jeder Künstler hat eine Spielzeit von 10 Minuten. Außer einem Abendessen und Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben.

Saalöffnung & Bewirtung ab 18.00 Uhr
Lisa Eckhart - Die Vorteile des Lasters - ungenierte Sonderausgabe
Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.
Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben´s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.
Darum gilt es, die Sünden neu zu erfinden. Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie empört man seine Umwelt ohne als Künstler verleumdet zu werden? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Wie verachtet man die Unterhaltungsindustrie ohne Adorno schmeichelnd ans Gemächt zu fassen? Wie wird man zum Ketzer einer säkularisierten Welt?
Seien Sie neidisch auf andere, doch anstatt ihnen nachzueifern, ziehen Sie sie auf Ihr Niveau. Seien Sie träge und zeigen Sie Ihrem Partner, wer in der Beziehung die Windeln anhat. Seien Sie jähzornig und beschimpfen Sie Werner Herzog. Seien Sie wollüstig und beschränken Sie sich nicht auf die zwei, drei Abgründe Ihres Körpers. Seien Sie eitel und entreißen Sie Ihre Schönheit dem trüben Auge des Betrachters. Seien Sie geizig und teilen Sie nicht länger brüderlich wie Kain den Schädel seines Bruders. Seien Sie maßlos in allem, nur niemals der Mittelmäßigkeit.

http://www.lisaeckhart.com

Einlass: 19:30 h

evtl. nur noch sichteingeschränkte Plätze telefonisch buchbar unter 0711-297075

Stuttgart

27.09.2022
20:00 Uhr
Tickets
ab 28,50 €
Chiemgau Arena - ARENA-TOUR
ARENA-TOUR:
Lassen Sie sich mitnehmen, auf eine Reise in die Biathlon-Welt. Erfahren Sie in rund zwei Stunden viel Wissenswertes über die historische Sportstätte, welche sich über die letzten 40 Jahre zu einem der bedeutendsten Bundesstützpunkte für die olympischen Sportarten Langlauf, Skisprung, Nordische Kombination und Biathlon entwickelt hat. Ihr Guide führt Sie dabei u.a. auch zu den nicht frei zugänglichen Bereichen der Chiemgau Arena.

CHIEMGAU KARTE:
Als Inhaber einer Chiemgau Karte (u.a. Touristen mit Übernachtungen in Ruhpolding und Inzell) ist die Teilnahme an einer Arena-Tour kostenlos. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob Ihre Unterkunft eine Chiemgau Karte ausstellt. Die Chiemgau Karte muss am Veranstaltungstag vor Ort vorglegt werden.
Eine Anmeldung bzw. ein Ticket ist dennoch erforderlich. Das Ticket muss nicht zwingend gedruckt und kann bei der Anmeldung von Ihrem Smartphone gescannt werden.

BÜRGERKARTE:
Als Inhaber der Bürgerkarte Ruhpolding wird Ihnen die Tour für 5,00 € angeobten. Bitte geben Sie hierfür Ihren 10-Stelligen Code (Dieser befindet sich auf der Bürgerkarte unter dem QR-Code) in das Aktionscode-Feld ein.

VERANSTALTUNGSINFOS:
Treffpunkt: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
Dauer: ca. 2 Stunden

BESONDERE HINWEISE:
Die Mitnahme von Kinderwägen/Buggys ist nicht möglich.
Das Mitführen von Tieren ist nicht erlaubt.
Gerne bieten wir barrierefreie und englischsprachige Arena-Touren an. Anfragen bitte an: arena-tour@chiemgau-arena.de

Die Arena-Touren unterliegen den aktuell gültigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen!

TREFFPUNKT: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
Duo Zaruk - Agua
Foto: Pablo Neustadt

Duo Zaruk: Iris Azquinezer (Violoncello) // Rainer Seiferth (Gitarre)

Der Mensch besingt seit Urzeiten das Wasser. Alles Leben ist durch das Wasser miteinander verbunden. Das Wasser aus dem wir bestehen, das Wasser, das uns ernährt und reinigt. Musik kleidet das Strömen des Flusses, die entspringende Quelle und das dröhnende Gewitter in Klänge, vertont Schneefall, Tau und Tränen.
Das in Madrid ansässige Duo Zaruk, bestehend aus Iris Azquinezer (Violoncello) und Rainer Seiferth (Gitarre), präsentiert in seinem neuen Programm „Agua“ Melodien und Lieder verschiedener Kulturen, Gegenden und Zeiten, die vom Wasser im engen oder weiteren Sinne handeln. Von Finnland über die iberische Halbinsel bis Brasilien, von deutscher Romantik über traditionelle Gesänge des Alentejo bis zu Antonio Carlos Jobim. Zaruks kunstvoll verspielte Instrumental-Bearbeitungen bewegen sich mühelos und fließend zwischen Klassik, moderner Klangmalerei und Improvisation, sind ebenso grenzenlos wie das Element, das sie besingen.
Iris Azquinezer ist eine der bekanntesten jungen Cellistinnen Spaniens. Ihre beiden von der Fachpresse hochgelobten CDs „Azuly Jade“ und „Blanco y Oro“ beinhalten sowohl Bach-Suiten als
auch Kompositionen aus eigener Feder.
Rainer Seiferth ist gebürtiger Deutscher und seit vielen Jahren in Spanien ansässig. Auch musikalisch ist er ein Nomade: auf der beim französischen Label Alpha Classics erschienenen CD „Akoé“ seines Ensembles Taracea spielt er die altspanische Vihuela und verbindet Renaissancemusik mit Jazz.

http://www.rainerseiferth.de

Fürth

27.09.2022
20:00 Uhr
Tickets
ab 15,00 €
Uri Caine & Theo Bleckmann
Zwei der kreativsten und respektlosesten Jazzmusiker New Yorks nehmen es mit den westlichen klassischen Kunstliedern auf. Der Pianist Uri Caine spielte unter anderem in Bands unter der Leitung von Philly Joe Jones, Hank Mobley, Odean Pope, Bobby Durham und Grover Washington und hat über 33 Alben als Leader für Blue Note, Tzadik und vor allem Winter [&] Winter aufgenommen. Seine Goldberg-Variationen wurden von der Kritik hoch gelobt, ebenso wie zahlreiche Interpretationen von Mahlers umfangreichem Werk. Als Komponist hat Caine weltweit mit Orchestern und Kammermusikensembles zusammengearbeitet, darunter das American Composers Orchestra, die Wiener Volksoper, das BBC Concert Orchestra, Concerto Köln und das Arditi Quartet.

Theo Bleckmann ist ein mehrfach GRAMMY®-nominierter Sänger, Komponist und ECM-Aufnahmekünstler, der über 20 Alben aufgenommen und mit Künstlern wie Ambrose Akinmusire, Sheila Jordan, Kneebody, Ben Monder, Bang on a Can All-Stars und vor allem Meredith Mönch zusammengearbeitet hat. Als Komponist erhielt Bleckmann Aufträge vom American Composers Orchestra, E-Mex Berlin und dem Jack Quartet.

Caine und Bleckmann nehmen sich eines Repertoires an, das normalerweise dem klassischen Gesangskonzert vorbehalten ist, aber beide haben eine lange Geschichte des Wechsels zwischen (zeitgenössischer) klassischer Musik und Jazz. Sie haben zusammen aufgenommen und getourt – ihre Liebe und Musikalität für diese Songs machen dies zu einem Jazzkonzert von beispielloser Innovation, Freude und spielerischen Improvisationen, das die westliche klassische Tradition auf den Kopf stellt. Ihr Repertoire umfasst Liederzyklen von Schumann, Schubert und Wagner sowie Lieder von Gershwin, Kurt Weill, Hanns Eisler, Scarlatti, Mahler und vielen mehr.

19:30 Uhr
The Mirror

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler:innen der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths aus Australien die Bühne betreten.

Bereits 2019 haben sie das Chamäleon Publikum mit ihrem besonderen Zirkusstil begeistert. Nun kehren sie mit ihrem neuesten Werk ins Chamäleon zurück.

Konzeptionelle Raffinesse ist mittlerweile zu einem der Markenzeichen von Gravity & Other Myths geworden. In ihren Aufführungen entstehen nuancenreiche Bilderwelten, die durch hochenergetische Akrobatik-Choreografien zum Leben erweckt werden.  Im Zentrum stehen jedoch immer wieder die Wärme und Persönlichkeiten der Künstler:innen, die gemeinsam ein eingeschworenes Ensemble bilden und uns mit viel Ehrlichkeit, Humor und Verletzlichkeit an ihrer Welt teilhaben lassen.

Das neue Werk von Gravity & Other Myths, The Mirror, ist physisch und konzeptionell die bisher anspruchsvollste Herausforderung der Kompanie. Gemeinsam mit Regisseur Darcy Grant setzen sich die Künstler:innen mit der Idee der Selbstliebe auseinander und mit der Wertschätzung, die wir unserem äußeren gegenüber unserem inneren Selbst beimessen. „Die Welt ist voll von Beispielen unzugänglicher Kunst von brillant unverständlichen Meistern, aber auch von Unterhaltung, die sich einem aufdrängt“ sagt Darcy Grant. „Gemeinsam suchen wir nach Inszenierungsmöglichkeiten, die diese oft sehr harte Grenze zwischen diesen beiden Welten abmildern und hinterfragen und dabei denken wir unweigerlich darüber nach, wie wir uns selbst in dieser Gleichung sehen.“

Wie können wir über unsere körperlichen Grenzen hinausgehen und uns gleichzeitig fragen, warum wir das überhaupt tun? Wie sehr hängt unsere Selbstliebe davon ab, wie wir von anderen wahrgenommen werden? The Mirror ist sowohl eine Anspielung auf die Extreme, die Menschen bereit sind zu gehen, um anderen zu gefallen, als auch eine Reflexion über die verborgenen Teile von uns selbst, die uns einzigartig machen.

Kirsten Jäschke. Nur Festes Gewölk | Kurzführung

Mit Porzellanplastiken, Zeichnungen und Schmuckstücken gibt die Städtische Galerie Dresden Einblick in das Werk von Kirsten Jäschke. Feinfühlig lotet die Künstlerin in ihren Arbeiten die Differenz zwischen Härte und Weichheit, zwischen nüchterner Klarheit und Zartheit aus. Die Wirkung des Materials verblüfft, wenn zerbrechliches, starres Porzellan unerwartet wandelbar und samtig erscheint oder wenn kleine, harte Perlen so miteinander verflochten werden, dass anschmiegsame Ketten entstehen.

Auch Kirsten Jäschkes Zeichnungen leben von dieser Dialektik: Zarte Linien strukturieren die Blätter; sie kontrastieren mit Farbflächen, die beim Trocknen Wellen im dünnen Transparentpapier aufwerfen. Festes und Unbeständiges fallen in eins – »Nur Festes Gewölk«.

Dresden

27.09.2022
16:30 Uhr
Bettina Pousttchi

Bettina Pousttchi ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Die für den Waldfrieden konzipierte Fotoinstallation, Fluidity House, überzieht die gesamten Fensterflächen der unteren Ausstellungshalle mit einem netzartigen weissen Muster.

Die Form beruht auf Fotos, die die Künstlerin von Fachwerkhausfassaden gemacht und dann zu ihrem eigenen Muster verarbeitet hat. Sie nennt dies ein „transnationales Muster“, da es auf fluide Weise die Architektursprache von zwei unterschiedlichen Kulturräumen miteinander verbindet, die des europäischen mit der des(vorder-)asiatischen Raumes. Die Intervention lässt das Gebäude zu einer Skulptur werden mit einem spannenden Wechselspiel zwischen Transparenz und Opazität, welche sich mit den unterschiedlichen Lichtsituationen und Landschaftsausblicken über den Ausstellungszeitraum hinweg verändern wird.

Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) hat zahlreiche Werke dieser Art realisiert, unter anderem 2021 für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin, 2019 für die Berlinische Galerie Berlin oder 2014 im Nasher Sculpture Center in Dallas. Momentan und noch bis Ende Oktober 2023 ist ihre begehbare Skulptur The Curve auf dem Dach der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen.

ONE WINDOW THREE ARTISTS

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird. Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Halle kann vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg erreicht werden. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht. Jedes Werk wird direkt auf die große Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Außenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

 

 

Wuppertal

27.09.2022
11:00 Uhr
Alma Hoppe: Finale Arrabbiata - Das Letzte kommt zum Schluss

Ist ein Ende in Sicht? Und wenn ja:In welcher Hinsicht? Und warum eigentlich?

Das Kabarett Alma Hoppe rechnet ab und auf. Mit sich, der Welt, den Widrigkeiten unseres persönlichen Universums. Ein Heidenspaß im Hier und Jetzt unserer verpassten Zukunfts-Chancen.

Sie wissen: Die Maßnahmen der Regierung kommen nie zu spät. Die Probleme kommen immer nur zu früh. Es herrscht Schieflage in der Waagschale der Unwägbarkeiten. Deshalb sezieren sie unaufhaltsam nationale, internationale und persönliche Krisen, werden zum akribischen Horchposten deutscher Befindlichkeit auf dem Weg zur Weltvergessenheit.

Sie mobilisieren ihre letzten Reserven. Sie sind die rhetorischen Minenleger, deren Bühnenmunition mit scharfen Schüssen ein heftiges Säbelrasseln im Kanonenfutter einläutet: Worthülsen gefüllt mit Pfeffer, ein Wechselbad aus Gelächter und offenkundiger Gemeinheit.

„Eine engagierte, brisante, aber überaus unterhaltsame Mixtur aus Politik-, Wirtschafts- und Gesellschafts-Satire mit hohem Spaß-Faktor. Alma Hoppe bietet dem Liebhaber tiefschwarzen Humors einen unterhaltsamen Abend, zartbesaiteten Gästen wird so manches Mal der Atem gestockt haben.“ (Hamburger Abendblatt)

„Mit einem Programm, „das selbst die kühlsten Hanseaten im Mikrowellentempo auftauen lässt.“ (NDR)

Das unverwechselbare Markenzeichen: „Mit den heiklen Tagesordnungspunkten des aktuellen deutschen Kabaretts verfahren sie dramaturgisch und darstellerisch überzeugend, manchmal sogar drastisch. Und sie sind frech, rotzfrech, wenn sie unverhohlen auf die Zuschauer losgehen.“ (SZENE, Hamburg)

Eine dreiste Volldampf-Abschieds-Show: Mit dem Neuesten von heute, morgen und gestern: brandaktuellen neuen Nummern, explosiver Satire und den Lieblings-Krachern aus mittlerweile 65 Programmen.

Ist ein Ende in Sicht? Warum eigentlich? Das Beste kommt zum Schluss. Das Finale Arrabbiata.

Regie: Henning Venske

Anish Kapoor

Anish Kapoor steht seit den 1970er Jahren für einen künstlerischen Umgang mit Raum, Optik und Wahrnehmung, der ebenso spannend wie individuell ist. Seine  geheimnisvollen Objekte und Skulpturen, oftmals in monumentalen Ausmaßen, stellen die Grenzen von Architektur und Skulptur in Frage. Seine jüngeren, meist ortspezifischen Arbeiten spielen mit metaphysischen Gegensätzen und regen zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung mit den Werken an. Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart.

Anish Kapoor, der aus Mumbai stammt, lebt seit 1973 in London, wo er Kunst studierte. Er vertrat 1990 Großbritannien auf der Biennale von Venedig und erhielt den begehrten Preis „Premio 2000“ der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.

Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören Gallerie dell’Accademia & Palazzo Manfrin, Venedig, Italien (2022), Modern Art Oxford, Großbritannien (2021); Pinakothek der Moderne, München, Deutschland (2020); Central Academy of Fine Arts Museum and Imperial Ancestral Temple, Peking (2019); Fundación Proa, Buenos Aires (2019); Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto, Portugal (2018); Universitätsmuseum für Zeitgenössische Kunst (MUAC), Mexiko-Stadt (2016); Schloss Versailles, Frankreich (2015); Jüdisches Museum und Toleranzzentrum, Moskau (2015); Gropius-Bau, Berlin (2013); Sakıp Sabancı Müzesi, Istanbul (2013); Museum für Zeitgenössische Kunst, Sydney (2012).

 

Wuppertal

27.09.2022
11:00 Uhr