Donnerstag, 23.09.2021
um 22:30 Uhr

Neustädter Kirche
Rote Reihe 8
30169 Hannover





Die US-amerikanische Ausnahmeformation Roomful of Teeth mit dem selbstironischen Namen und mehreren Grammy-Awards erkundet und kombiniert seit seiner Gründung im Jahr 2009 anspruchsvolle Vokaltechniken aus aller Welt: Obertongesang aus Tuva, Jodeln und „Belting“, dazu koreanische, georgische, indische, persische Traditionen und natürlich die perfekte Intonation eines in der europäischen A-cappella-Ästhetik ausgebildeten Ensembles. Nicht umsonst gelten die acht SängerInnen als eines der wenigen A-cappella-Ensembles, das sich Caroline Shaws „Partita“ gewachsen zeigt – eine viersätzige Suite, die RoF-Mitglied Shaw eigens für das Vokaloktett geschrieben hat. In diesem Konzert erklingt das Werk vor der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Komposition „The Little Match Girl Passion“ von David Lang: Auf sehr rituelle und berührende Weise bringt Lang hier Hans Christian Andersens Märchen vom „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ mit Bachs Matthäus-Passion zusammen und kombiniert beide mit einer Reihe weiterer assoziativer Textzitate.

In Kooperation mit den Niedersächsischen Musiktagen.

Programm

Caroline Shaw (*1982)
Partita for 8 Voices

David Lang (*1957)
The Little Match Girl Passion

Mitwirkende
Ensemble: Roomful of Teeth

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Dein Leben in Musik – musikalische Antworten auf existenzielle Erfahrungen
„Dein Leben in Musik" verlässt bewusst den Pfad klassischer Konzertformate. Ein Chor möchte zum Zuhörenden für seine ZuhörerInnen werden, möchte erfahren, was sie bewegt und in ihrem Leben bewegt hat. Und er möchte Antworten geben – spontane, ehrliche, manchmal überraschende Antworten. Der Landesjugendchor NRW verschreibt sich diesem Motto und bringt in diesem Konzert zwei Auftragswerke von Magdalena Zimmermann und Martin Kirchhübel zur Uraufführung. Daneben erklingen von den Chormitgliedern selbst ausgewählte Werke verschiedenster Genres und Epochen. Und einige Überraschungen, denn in diesem Konzert reagiert nicht das Publikum auf die Darbietungen des Chores – der Chor antwortet auf die Erzählungen der ZuhörerInnen!

In Kooperation mit dem ChorVerband Nordrhein-Westfalen.

Programm

Magdalena Zimmermann (*1985)
Take all my loves, my love, yea, take them all (UA)

Martin Kirchhübel (*1990)
Come Rain or Shine (UA)

Das Konzert basiert auf Interaktion mit den ZuhörerInnen, deshalb können die angegebenen Werke nur eine Auswahl darstellen. Die beiden oben genannten Uraufführungen sind für das Programm entstanden und werden in jedem Fall gesungen.

Stephan Görg (*1968)
A Life on the Ocean Wave

Heinrich Schütz (1585–1672)
Verleih uns Frieden gnädiglich

Heinrich Schütz (1585–1672)
Gib unsern Fürsten

Lajos Bárdos (1899–1986)
Cantemus!

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Abschied vom Walde

George Weiss (1930–2017), Bob Thiele (1922–1996), arr. Carsten Gerlitz (*1966)
What a Wonderful World

John Rutter (*1945)
All Things Bright and Beautiful

Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), Satz Wolfram Buchenberg (*1962)
Kein schöner Land

Linkin Park, arr.: Erik Sohn (*1974)
A Line in the Sand

Trad., arr.: Oliver Gies (*1973):
Die Gedanken sind frei

Benjamin Britten (1913–1976):
Advance Democracy

Mitwirkende
Chor: Landesjugendchor NRW
Leitung: Erik Sohn, Robert Göstl
Dein Leben in Musik – musikalische Antworten auf existenzielle Erfahrungen
„Dein Leben in Musik" verlässt bewusst den Pfad klassischer Konzertformate. Ein Chor möchte zum Zuhörenden für seine ZuhörerInnen werden, möchte erfahren, was sie bewegt und in ihrem Leben bewegt hat. Und er möchte Antworten geben – spontane, ehrliche, manchmal überraschende Antworten. Der Landesjugendchor NRW verschreibt sich diesem Motto und bringt in diesem Konzert zwei Auftragswerke von Magdalena Zimmermann und Martin Kirchhübel zur Uraufführung. Daneben erklingen von den Chormitgliedern selbst ausgewählte Werke verschiedenster Genres und Epochen. Und einige Überraschungen, denn in diesem Konzert reagiert nicht das Publikum auf die Darbietungen des Chores – der Chor antwortet auf die Erzählungen der ZuhörerInnen!

In Kooperation mit dem ChorVerband Nordrhein-Westfalen.

Programm

Magdalena Zimmermann (*1985)
Take all my loves, my love, yea, take them all (UA)

Martin Kirchhübel (*1990)
Come Rain or Shine (UA)

Das Konzert basiert auf Interaktion mit den ZuhörerInnen, deshalb können die angegebenen Werke nur eine Auswahl darstellen. Die beiden oben genannten Uraufführungen sind für das Programm entstanden und werden in jedem Fall gesungen.

Stephan Görg (*1968)
A Life on the Ocean Wave

Heinrich Schütz (1585–1672)
Verleih uns Frieden gnädiglich

Heinrich Schütz (1585–1672)
Gib unsern Fürsten

Lajos Bárdos (1899–1986)
Cantemus!

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Abschied vom Walde

George Weiss (1930–2017), Bob Thiele (1922–1996), arr. Carsten Gerlitz (*1966)
What a Wonderful World

John Rutter (*1945)
All Things Bright and Beautiful

Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869), Satz Wolfram Buchenberg (*1962)
Kein schöner Land

Linkin Park, arr.: Erik Sohn (*1974)
A Line in the Sand

Trad., arr.: Oliver Gies (*1973):
Die Gedanken sind frei

Benjamin Britten (1913–1976):
Advance Democracy

Mitwirkende
Chor: Landesjugendchor NRW
Leitung: Erik Sohn, Robert Göstl
Mr. Händel im Pub – auf dem schmalen Grat zwischen Barock und Folk
Musik aus einer pulsierenden Metropole: London war an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert Zentrum eines vielfältigen Musiklebens, das sich auf den Hof, die Kirchen, die Theater und Konzertsäle erstreckte, aber auch in den Privathäusern, auf der Straße und in den Wirtshäusern stattfand. Komponisten wie Purcell und Händel gingen bei Hofe ein und aus, fanden aber, wie man annehmen darf, mit ähnlicher Regelmäßigkeit den Weg in die Pubs der Nachbarschaft. Dass sie die dort gesungene und gespielte Musik keineswegs verachteten, zeigen einige Kompositionen aus ihrer Feder, so zum Beispiel melodisch volkstümliche, mitreißende Tanz- und Liedsätze aus Suiten und Sonaten. Mit „Mr. Händel im Pub“ lotet I Zefirelli die Grauzone zwischen sogenannter „ernster Musik“ und Unterhaltungsmusik aus und stellt in bester Londoner Tradition Barock- und Folk-Musik nebeneinander.

Programm

Anonymus/Traditional
No-Body’s Jigg; Mr. Lanes’s Magot; Fantomenland; Fig for a Kiss
(aus: The Dancing Master: Or for Dancing Country Dances, with the Figure and Tunes to each Dance)

Henry Purcell (1659 – 1695)
Sonata VIII a 3: Andante|Poco Largo|Allegro|Grave|Vivace-Allegro
(aus: Sonnatas of III Parts: Two Viollins and Basse to the Organ or Harpsecord Composed by Henry Purcell)
Well’s Humour (Hornpipe)
(aus: The Old Bachlor)

John Farmer (um 1570 – nach 1601)
Fair Phillys I Saw Sitting All Alone
(aus: The First Set of English Madrigals)

Improvisation
Improvisation über Faronell’s Ground
(aus: The Division Flute Containing The Newest Divisions upon the Choisest Grounds)

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
La Folia
(aus: XII Sonatas)

William Byrd
Though Amaryllis Dance in Green

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Sonata a Flauto e Cembalo (HWV 367a)
(aus: Holograph manuscript, ca. 1724)

Anonymus/Francesco Barsanti (1690 – 1775)/William McGibbon (um 1690 – 1756)
The Mad Buckgoat | Lord Aboyne’s Welcome or Cumbernauld House | Kat Oggie | Logan Water | The Rocks Road to Dublin
(aus: A Collection of Old Scots Tunes with a Bass for Violoncello or Harpsichord)
(aus: A Collection of Scots Tunes, some with Variations)

Mitwirkende
Ensemble: I Zefirelli
Bariton & Perkussion: Jeroen Finke
Blockflöte: Luise Catenhusen
Barockvioline: María Carrasco Gil
Barockcello: Jakob Kuchenbuch
Laute & Barockgitarre: Tobias Tietze
Cembalo & Perkussion: Tilmann Albrecht
Mr. Händel im Pub – auf dem schmalen Grat zwischen Barock und Folk
Musik aus einer pulsierenden Metropole: London war an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert Zentrum eines vielfältigen Musiklebens, das sich auf den Hof, die Kirchen, die Theater und Konzertsäle erstreckte, aber auch in den Privathäusern, auf der Straße und in den Wirtshäusern stattfand. Komponisten wie Purcell und Händel gingen bei Hofe ein und aus, fanden aber, wie man annehmen darf, mit ähnlicher Regelmäßigkeit den Weg in die Pubs der Nachbarschaft. Dass sie die dort gesungene und gespielte Musik keineswegs verachteten, zeigen einige Kompositionen aus ihrer Feder, so zum Beispiel melodisch volkstümliche, mitreißende Tanz- und Liedsätze aus Suiten und Sonaten. Mit „Mr. Händel im Pub“ lotet I Zefirelli die Grauzone zwischen sogenannter „ernster Musik“ und Unterhaltungsmusik aus und stellt in bester Londoner Tradition Barock- und Folk-Musik nebeneinander.

Programm

Anonymus/Traditional
No-Body’s Jigg; Mr. Lanes’s Magot; Fantomenland; Fig for a Kiss
(aus: The Dancing Master: Or for Dancing Country Dances, with the Figure and Tunes to each Dance)

Henry Purcell (1659 – 1695)
Sonata VIII a 3: Andante|Poco Largo|Allegro|Grave|Vivace-Allegro
(aus: Sonnatas of III Parts: Two Viollins and Basse to the Organ or Harpsecord Composed by Henry Purcell)
Well’s Humour (Hornpipe)
(aus: The Old Bachlor)

John Farmer (um 1570 – nach 1601)
Fair Phillys I Saw Sitting All Alone
(aus: The First Set of English Madrigals)

Improvisation
Improvisation über Faronell’s Ground
(aus: The Division Flute Containing The Newest Divisions upon the Choisest Grounds)

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
La Folia
(aus: XII Sonatas)

William Byrd
Though Amaryllis Dance in Green

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Sonata a Flauto e Cembalo (HWV 367a)
(aus: Holograph manuscript, ca. 1724)

Anonymus/Francesco Barsanti (1690 – 1775)/William McGibbon (um 1690 – 1756)
The Mad Buckgoat | Lord Aboyne’s Welcome or Cumbernauld House | Kat Oggie | Logan Water | The Rocks Road to Dublin
(aus: A Collection of Old Scots Tunes with a Bass for Violoncello or Harpsichord)
(aus: A Collection of Scots Tunes, some with Variations)

Mitwirkende
Ensemble: I Zefirelli
Bariton & Perkussion: Jeroen Finke
Blockflöte: Luise Catenhusen
Barockvioline: María Carrasco Gil
Barockcello: Jakob Kuchenbuch
Laute & Barockgitarre: Tobias Tietze
Cembalo & Perkussion: Tilmann Albrecht
Och sången doftar i natten... – schwedische Klangwelten
Mit dem Eric Ericson Chamber Choir erlebt das Publikum in diesem Konzert ein Ausnahmeensemble, das seit seiner Gründung vor über 75 Jahren eine der tragenden Säulen in der schwedischen Chorlandschaft ist. Der Chor begibt sich auf eine musikalische Wanderung vom einstimmigen Choral hin zur Vielstimmigkeit: Getragen von der Sehnsucht einer Sommernacht, entlang der Bildsprache Tomas Tranströmers, wie er das Licht im Juli beschreibt, mitten hinein in einen Mittsommertanz und weiter zu August Strindbergs „Traumspiel“ bewegt sich der Gesang auf seiner Reise durch nordische Klangwelten. Mit „Och sången doftar i natten...“ („Und der Gesang duftet des Nachts…") präsentiert der Eric Ericson Chamber Choir ein besonders farbiges Konzertprogramm mit Werken schwedischer KomponistInnen wie Hugo Alfvén, Karin Rehnqvist, Sven-David Sandström und anderen, denen allen gemein ist, dass sie fest in der skandinavischen Chortradition verankert sind.

Mit freundlicher Unterstützung der Dieter Fuchs Stiftung.

Programm

trad.
Dalakoral

Hugo Alfvén (1872–1960)
Aftonen

Andrea Tarrodi (*1981)
Andrum Juli

Ingvar Lidholm (1921–2017)
Vindarnas klagan
Troget och milt
(aus der Oper ”Ett drömspel”)

Anders Hillborg (*1954)
En midsommarnattsdröm

Karin Rehnqvist (*1957)
Davids nimm

Staffan Storm (*1964)
Hymne
(aus Schwarze Visionen)

Sven-David Sandström (1942–2019)
Lobet den Herrn

Mitwirkende
Chor: Eric Ericson Chamber Choir
Leitung: Florian Benfer
Och sången doftar i natten... – schwedische Klangwelten
Mit dem Eric Ericson Chamber Choir erlebt das Publikum in diesem Konzert ein Ausnahmeensemble, das seit seiner Gründung vor über 75 Jahren eine der tragenden Säulen in der schwedischen Chorlandschaft ist. Der Chor begibt sich auf eine musikalische Wanderung vom einstimmigen Choral hin zur Vielstimmigkeit: Getragen von der Sehnsucht einer Sommernacht, entlang der Bildsprache Tomas Tranströmers, wie er das Licht im Juli beschreibt, mitten hinein in einen Mittsommertanz und weiter zu August Strindbergs „Traumspiel“ bewegt sich der Gesang auf seiner Reise durch nordische Klangwelten. Mit „Och sången doftar i natten...“ („Und der Gesang duftet des Nachts…") präsentiert der Eric Ericson Chamber Choir ein besonders farbiges Konzertprogramm mit Werken schwedischer KomponistInnen wie Hugo Alfvén, Karin Rehnqvist, Sven-David Sandström und anderen, denen allen gemein ist, dass sie fest in der skandinavischen Chortradition verankert sind.

Mit freundlicher Unterstützung der Dieter Fuchs Stiftung.

Programm

trad.
Dalakoral

Hugo Alfvén (1872–1960)
Aftonen

Andrea Tarrodi (*1981)
Andrum Juli

Ingvar Lidholm (1921–2017)
Vindarnas klagan
Troget och milt
(aus der Oper ”Ett drömspel”)

Anders Hillborg (*1954)
En midsommarnattsdröm

Karin Rehnqvist (*1957)
Davids nimm

Staffan Storm (*1964)
Hymne
(aus Schwarze Visionen)

Sven-David Sandström (1942–2019)
Lobet den Herrn

Mitwirkende
Chor: Eric Ericson Chamber Choir
Leitung: Florian Benfer
Mother Earth! – Chormusik von Fredrik Sixten und Luke Byrne
Mit einer Zusammenstellung von neueren Chorwerken der Komponisten Fredrik Sixten aus Schweden und Luke Byrne aus Australien wirft „Mother Earth!“ einen musikalischen Blick auf die Wunder unseres Planeten – aber auch auf seine Verletzlichkeit und die Abgründe derer, die ihn bewohnen… So wird unter anderem Fredrik Sixtens „Peace“ erklingen, das den Opfern des Massakers in Norwegen 2011 gewidmet ist. Fredrik Sixten ist einer der bedeutendsten Komponisten Schwedens und insbesondere für seine reichhaltige Kirchenmusik bekannt. Die unkonventionellen, genreübergreifenden Werke von Luke Byrne sind von der Literatur, Australiens Insellage und der zerbrechlichen Schönheit der Natur inspiriert – wie zum Beispiel seine Komposition „Desert Sea“, die in diesem Konzert zu hören ist. Das Programm endet mit „Kasar mie la gaji“ („Die Erde ist müde“) von Alberto Grau: Seufzen und Ächzen, Klage und Anklage, die pure Verzweiflung des geknechteten Planeten. Ein Aufruf gegen die Zerstörung der Erde!

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Chorverband.

Programm

Fredrik Sixten (*1962)
Alleluia
The fleeing child, is Jesus
Ave verum corpus
Tantum ergo
A spotless rose
Peace, den Opfern des Massakers in Norwegen 2011 gewidmet

Orgel

Luke Byrne (*1980)
Where sails once flew
The Six Swans (“Die sechs Schwäne”)
Foundling (“Fundevogel”)
(aus: Four Songs from Grimm’s)
Desert Sea

Alberto Grau (*1938)
Kasar mie la gaji ("Die Erde ist müde"), komponiert 1990 zum World Choral Symposium

Mitwirkende
Chor: Junges Vokalensemble Hannover
Leitung: Klaus-Jürgen Etzold
Orgel: Harald Röhrig
Klavier: Cecily Reimann
Mother Earth! – Chormusik von Fredrik Sixten und Luke Byrne
Mit einer Zusammenstellung von neueren Chorwerken der Komponisten Fredrik Sixten aus Schweden und Luke Byrne aus Australien wirft „Mother Earth!“ einen musikalischen Blick auf die Wunder unseres Planeten – aber auch auf seine Verletzlichkeit und die Abgründe derer, die ihn bewohnen… So wird unter anderem Fredrik Sixtens „Peace“ erklingen, das den Opfern des Massakers in Norwegen 2011 gewidmet ist. Fredrik Sixten ist einer der bedeutendsten Komponisten Schwedens und insbesondere für seine reichhaltige Kirchenmusik bekannt. Die unkonventionellen, genreübergreifenden Werke von Luke Byrne sind von der Literatur, Australiens Insellage und der zerbrechlichen Schönheit der Natur inspiriert – wie zum Beispiel seine Komposition „Desert Sea“, die in diesem Konzert zu hören ist. Das Programm endet mit „Kasar mie la gaji“ („Die Erde ist müde“) von Alberto Grau: Seufzen und Ächzen, Klage und Anklage, die pure Verzweiflung des geknechteten Planeten. Ein Aufruf gegen die Zerstörung der Erde!

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Chorverband.

Programm

Fredrik Sixten (*1962)
Alleluia
The fleeing child, is Jesus
Ave verum corpus
Tantum ergo
A spotless rose
Peace, den Opfern des Massakers in Norwegen 2011 gewidmet

Orgel

Luke Byrne (*1980)
Where sails once flew
The Six Swans (“Die sechs Schwäne”)
Foundling (“Fundevogel”)
(aus: Four Songs from Grimm’s)
Desert Sea

Alberto Grau (*1938)
Kasar mie la gaji ("Die Erde ist müde"), komponiert 1990 zum World Choral Symposium

Mitwirkende
Chor: Junges Vokalensemble Hannover
Leitung: Klaus-Jürgen Etzold
Orgel: Harald Röhrig
Klavier: Cecily Reimann
Die Himmel erzählen… – Heinrich Schütz und seine Zeitgenossen
Geistliche Madrigale?
Das klingt im ersten Moment paradox, kennt man doch aus dem Frühbarock entweder geistliche Motetten oder weltliche Madrigale. In den Werken von Heinrich Schütz, Tobias Michael und Andreas Hammerschmidt verbinden sich beide Stile miteinander, man sprach von einer „sonderbar anmüthigen Italian Madrigalischen Manier“. Die fünf- bis sechsstimmigen, nur durch den Basso Continuo begleiteten Gesänge für den gottesdienstlichen Gebrauch gehören zu den Kostbarkeiten mitteldeutscher Vokalmusik des 17. Jahrhunderts. Das Konzert lädt dazu ein, die lebendige polyphone Musik von Altmeister Schütz und seinen Komponistenkollegen zu entdecken. Gemeinsam mit dem Ensemble Polyharmonique kann das Publikum die kunstvollen Strukturen dieser Werke erleben und sich von den expressiven Stilmitteln im Geiste Monteverdis mitreißen lassen. Wer sich als ZuhörerIn der heutigen Zeit darauf einlässt, sich dem „Durchdringenden“ dieser Musik hinzugeben, wird mit höchstem Kunstgenuss belohnt!

Programm

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes SWV 386
Ich bin ein rechter Weinstock SWV 389
O lieber Herre Gott SWV 381

Andreas Hammerschmidt (1611 – 1675)
Ach Herr wie sind meiner Feinde viel HaWV 280
Ich lieg und schlafe HaWV 281
Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn HaWV 449

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Das ist je gewißlich wahr SWV 388

Tobias Michael (1592 – 1657)
Unser Trübsal
Sei getrost bis in den Tod
Ich liege und schlafe

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Ich bin eine rufende Stimme SWV 383
Unser Wandel ist im Himmel SWV 390
Selig sind die Toten SWV 391

Mitwirkende
Ensemble: Ensemble Polyharmonique
Sopran: Joowon Chung, Hannah Morrison
Alt & primus inter pares: Alexander Schneider
Tenor: Johannes Gaubitz, Sören Richter
Bass: Matthias Lutze
Orgelpositiv: Klaus Eichhorn
Die Himmel erzählen… – Heinrich Schütz und seine Zeitgenossen
Geistliche Madrigale?
Das klingt im ersten Moment paradox, kennt man doch aus dem Frühbarock entweder geistliche Motetten oder weltliche Madrigale. In den Werken von Heinrich Schütz, Tobias Michael und Andreas Hammerschmidt verbinden sich beide Stile miteinander, man sprach von einer „sonderbar anmüthigen Italian Madrigalischen Manier“. Die fünf- bis sechsstimmigen, nur durch den Basso Continuo begleiteten Gesänge für den gottesdienstlichen Gebrauch gehören zu den Kostbarkeiten mitteldeutscher Vokalmusik des 17. Jahrhunderts. Das Konzert lädt dazu ein, die lebendige polyphone Musik von Altmeister Schütz und seinen Komponistenkollegen zu entdecken. Gemeinsam mit dem Ensemble Polyharmonique kann das Publikum die kunstvollen Strukturen dieser Werke erleben und sich von den expressiven Stilmitteln im Geiste Monteverdis mitreißen lassen. Wer sich als ZuhörerIn der heutigen Zeit darauf einlässt, sich dem „Durchdringenden“ dieser Musik hinzugeben, wird mit höchstem Kunstgenuss belohnt!

Programm

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes SWV 386
Ich bin ein rechter Weinstock SWV 389
O lieber Herre Gott SWV 381

Andreas Hammerschmidt (1611 – 1675)
Ach Herr wie sind meiner Feinde viel HaWV 280
Ich lieg und schlafe HaWV 281
Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn HaWV 449

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Das ist je gewißlich wahr SWV 388

Tobias Michael (1592 – 1657)
Unser Trübsal
Sei getrost bis in den Tod
Ich liege und schlafe

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Ich bin eine rufende Stimme SWV 383
Unser Wandel ist im Himmel SWV 390
Selig sind die Toten SWV 391

Mitwirkende
Ensemble: Ensemble Polyharmonique
Sopran: Joowon Chung, Hannah Morrison
Alt & primus inter pares: Alexander Schneider
Tenor: Johannes Gaubitz, Sören Richter
Bass: Matthias Lutze
Orgelpositiv: Klaus Eichhorn