Montag, 19.04.2021 um 16:00 Uhr




Glücklich lebt die kleine Nixe mit ihren Schwestern in den Fluten des Meeres, bis sie sich eines Tages unsterblich in einen wunderschönen Prinzen verliebt. Sie beschließt, ihrer Sehnsucht zu folgen, die sie in das Reich der Meereshexe führt, wo sie ihre wunderschöne Stimme gegen zwei Beine eintauscht. Doch als sie auftaucht, wird sie enttäuscht, denn der Prinz erkennt sie nicht. Nun kann nur noch die Liebe einer Seele sie retten…

Es spielen: Sina Haarmann, Rebekka Corcodel, Thomas Matuszewski

Und so geht´s:
Auf Ihrem Ticket finden Sie einen Link (Bsp.: https://galli-berlin.de/video/xyz). Der Link ist ab 15.30h freigeschaltet. Diesen Link kopieren Sie in die Adresszeile Ihres Internet Browsers. Auf der folgenden Seite können Sie das Passwort eingeben, welches sich ebenfalls auf Ihrer Eintrittskarte befindet.

Und dann: viel Spaß beim Schauen!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
NITE CLUB live - Together again, featuring Sandy Edwards & Ron Jackson
Unter dem Motto „Together again“ wird die Konzertreihe fortgesetzt und NITE CLUB kommt zum sechsten Mal in Dein Wohnzimmer und verwandelt es für einen Abend in eine Tanzfläche. Das Konzertprogramm umfasst Soul, Neo-Soul, Funk & Danceclassics.



Dieses Mal haben wir uns einen wunderbaren Gast eingeladen:

Ron Jackson, amerikanischer Ausnahmesänger, Komponist und auch Schauspieler ist seit 10 Jahren regelmäßiger Gast in der Band NITE CLUB. Mit seiner wunderbaren Soulstimme war er u.a. bei Lionel Richie und Outkast zu hören. Ron Jackson aus Atlanta ist eine leidenschaftlicher Soul-Tunes Interpret, Gänsehaut garantiert.





Erlebe einen besonderen Livestream-Konzertabend der Extraklasse in hervorragender Bild- und Tonqualität und unbeschwerter, sicherer Atmosphäre und checke schon mal alle Deine Dancemoves für nach Corona.



Der Clou: Der Abend ist interaktiv. Die Zuschauer können sich über einen parallel laufenden Videochat untereinander sehen und die Band NITE CLUB sieht die Konzertbesucher von der Bühne aus auf großen Monitoren (eingeschaltete Videokamera vorausgesetzt). Eine direkte Interaktion und gemeinsames Tanzen ist möglich und erwünscht, es ist also fast wie vor Corona.



Du hast also die Möglichkeit der Tristesse des Lockdowns für einen Abend zu entkommen und dabei auch noch Künstler in dieser Zeit zu unterstützen.

Lasst uns auch in dieser Zeit in heimischer Umgebung einen schönen Abend zusammen verbringen, tanzen, ausgelassen sein und neue Leute im Chat kennenlernen.







Zum Ablauf der Veranstaltung:



Die einstündige Einlog- & Pre-Party-Phase wird von NITE CLUB DJ TYBREAK mit groovigen over- und underground Sounds begleitet. Alle Gäste können sich orientieren, einwählen und sich zuhause einrichten.



Im direkten Anschluss erleben die Zuschauer gemeinsam ein interaktives Online-Livekonzert von NITE CLUB.



Du kannst Dich entscheiden: Jogginghose an, Chipstüte auf und vom Sofa aus zuschauen oder Dich und Dein Wohnzimmer schick aufhübschen, Discokugel und Kamera an und los geht die Party! Eure At-Home-Party funktioniert natürlich auch barfuß im Jogger und mit Kind und Kegel.



Die Zuschauer können außerdem an einem Songvoting teilnehmen und somit mitentscheiden, was die Band spielt.



Im Anschluss an das Konzert geht die Aftershow-Party weiter mit dem NITE CLUB DJ. Es kann ausgiebig weiter gegrooved und gechattet werden.



Also im Grunde genommen: Alles wie früher!











Wie funktioniert das alles?



Es gibt drei Ticketkategorien:

-normales Einzelticket

-Family & Friends Ticket

-Supporterticket



Das normale Einzelticket ist für liebe Menschen, die sich alleine von Zuhause verbinden.

Das Family and Friends-Ticket ist ein Zugang für mehrere Personen in einem Haushalt, Familien oder, wenn man sich eine/n Freund*In zum Abhotten einladen möchte.

Das Supporterticket ist für tolle Menschen, die uns unterstützen wollen oder größere Gruppen in einem Haushalt gedacht.



Unser Tipp: Verschenke Einzeltickets auch an Lieblingsmenschen mit denen Du mal wieder feiern möchtest. Ihr könnt Euch im Rahmen der Veranstaltung in Zoom vernetzen und Euch wiedersehen.



Jeder Ticketbesitzer bekommt per Email den Stream-Link und einen persönlichen Freischaltcode, sowie eine Einladung zum Videochat.



Um dem Konzert in voller Bild- und Tonqualität beizuwohnen brauchst Du:

-ein internetfähiges Endgerät (Computer, Notebook, Fernseher/Smart TV, Tablet, Smartphone, etc.). Empfehlung: Bei zwei internetfähigen Endgeräten kannst Du bequem auf dem einen Gerät den Stream laufen lassen und auf dem anderen, mit der Kamera, den Chat.

-eine stabile Internetverbindung (mind. 5 mbit/s)

-einen Internetbrowser (Firefox, Safari o.ä.)

-für guten Sound empfehlen ein Paar gute Kopfhörer oder, noch besser gute Lautsprecher.





Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung mit Euch!



::::::::::::::::::::::





Musiker:

Sandy Edwards - Vocals

Ron Jackson - Vocals

Matthias Lutz - Keyboards

Vincent Golly - Drums

Jens Wrede - Bass

Sönke Rust - Gitarre

Stefan Maus - Saxofon

Einlass 19:30 Uhr
Ichglaubeaneineneinzigengott. - Theater im Livestream
„Allahu Akbar. Ich drücke die Taste.“
Ein Jahr, 10 Tage und 8 Stunden trennen drei Frauen von einer Schicksalsgemeinschaft: Eden Golan, Dozentin für jüdische Geschichte in Tel Aviv, liberal, westlich orientiert, warnt vor übersteigertem Nationalismus. Mina Wilkinson, eine in der Krisenregion stationierte amerikanische Soldatin, hat es satt, erfolglos den Friedensstifter zu spielen und wünscht sich nichts sehnlicher, als in ihre Heimat zurückzukehren. Schließlich die palästinische Studentin Shirin Akhras, die sich im Laufe eines Jahres in ihrem Hass auf Israel und seine Schutzmacht USA radikalisiert hat. Bei einem Selbstmordattentat in einer Bar verlieren zwei der Frauen ihr Leben.
Stefano Massini (*1975) gehört zu den wichtigsten neuen Autoren des italienischen Theaters. Zu den erfolgreichsten Texten zählen „Eine nicht umerziehbare Frau“ über Anna Politkowskaja sowie „Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie“ über die Bankenkrise von 2008. Der Monolog „Ichglaubeaneineneinzigengott.“ entstand 2010. Aus drei Lebensgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, baut Massini ein minutiös ausgefeiltes Mosaik aus Gefühlen, Gedanken und Stimmungen und stellt dabei politisch brisante Fragen: Wie wertvoll ist mein Leben? Müssen wir „religiösen Fanatismus“ als Motiv für grausamste Taten gelten lassen? Ist das kompromisslose Eingreifen gegen potentielle Attentäter grundsätzlich gerechtfertigt?
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
Check Out Celle!
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde - Unter diesem Motto steht die neue Folge von Check Out Celle „Abenteuer auf dem Reiterhof!“.
Moderator Simeon und das Check Out Celle-Team präsentieren den zuschauenden Kindern besondere Einblicke in die spannende Pferdewelt in und um Celle.
Wir senden live aus der Reitschule Hof Tannhorst, wo Moderator Simeon mit den Kindern reiten lernt, zeigt, was man bei der Pferdepflege beachten muss und was ein Tinker, Haflinger oder Shetty ist.

Bei einem Besuch des Landgestütes Celle werfen wir einen Blick in die berühmte Pferdezucht, schauen in die Stallungen, setzen uns in historische Kutschen und erfahren was ein Sattler macht.
Auf dem Heidegut in Eschede lernen wir, wie gefährlich und actionreich Vielseitigkeitsreiten, was man auch als Military-Reiten bezeichnet, ist.
Außerdem begleiten wir eine echte Westernreiterin, die uns zeigt, wie die Cowboys ,damals im Wilden Westen, ihre Kuhherden getrieben haben.
Als Highlight präsentieren uns die Freundinnen Emma und Felina, Gewinnerinnen der Kids-Reportage, ihre eigenen Pferde und nehmen uns mit auf einen Ausritt.

„Check Out Celle – Gemeinsam entdecken!“ ist eine online Exkursion für Kinder im Alter ab 8 Jahren.
Das Live-Streaming-Format der CD-Kaserne ermöglicht den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in Zeiten des Wechselmodell-Unterrichts und des Distanzlernens, digital Erlebnisse zu teilen, zu forschen und neues Wissen zu sammeln.
Den Livestream können die Schüler*innen sowohl aus dem Präsenzunterricht mit ihren Lehrer*innen, als auch aus dem Homeschooling einschalten.
Um sich am Geschehen zu beteiligen kann die Sendung, per Nachricht im Chat, selbst mitgestaltet werden. Die Teilnahme ist für alle Zuschauenden kostenfrei.
Die Livesendungen beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern eine Stunde.
Die Anmeldung ist ganz einfach per E-Mail an info@cd-kaserne.de möglich und kann durch die Lehrer*innen für die gesamte Klasse oder durch die Eltern der Kinder erfolgen.
Bei Fragen können sich Interessierte gerne per Mail oder Telefon (05141-97729-0) an das Team der CD-Kaserne wenden.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Sparkasse Celle I Gifhorn I Wolfsburg.
Eine Produktion der CD-Kaserne gGmbH.

Eckdaten:
Mi., 19.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Do., 20.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Empfohlen für die Klassenstufen 3 bis 5 (ab 8 Jahren)
Plattform: Zoom

Live Stream, Anmeldungen bitte an info@cd-kaserne.de richten, dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom-Link, kostenfrei.
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
Grand Hotel Grimm / Theater Film Stream - Theater Zitadelle Berlin
MI\19.05\19:00
DO\20.05\20:00
FR\21.05.\20:00

Grand Hotel Grimm -
Die Berliner Stadtmusikanten Teil 5
Theater Zitadelle
Figurentheater-Film-Stream für Erwachsene

Sie haben sich einen Traum erfüllt: Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz leiten inzwischen ein Hotel in Berlin und lassen es sich dort gut gehen. Es könnte alles so schön sein, auch wenn alle vier nicht mehr die Jüngsten sind und insbesondere die Katze an Gedächtnislücken leidet („Sagen Sie mal, sind Sie neu hier, oder erkenne ich Sie nicht, weil ich dement bin?“). Doch Gott hat beschlossen, dass die Zeit der Katze bald abgelaufen ist. Mit dem Teufel streitet er sich darum, ob sie in den Himmel oder in die Hölle kommen soll. Da sich Gott und Teufel am Telefon nicht einigen können, mieten sie sich unter dem Decknamen Grimm Gesellschaft gemeinsam mit dem Tod im Grand Hotel Grimm ein. Hier wollen sie um die Seele der Katze spielen. Aber sie haben ihren Plan ohne den Wolf gemacht, denn der bekommt Wind von der Sache und mischt sich ein…

Das Theater Zitadelle begeisterte schon mit den drei ersten Teilen der frechen und äußerst amüsanten Inszenierungen von „Die Berliner Stadtmusikanten“ das Häfler Publikum im Kiesel und beim Kulturufer. Teil 4 hat das Theater Zitadelle beherzt übersprungen und nun direkt Teil 5 inszeniert.

Die Presse urteilte: „Offen, leicht und hochprofessionell spielt das Team unter der Regie von Pierre Schäfer mit Theater- und Filmmitteln, mit Musik und Emotionen. (…) Das schräge Märchen erzählt so lustig und liebevoll vom Leben, Sterben und Abschiednehmen, dass einem das Herz am Ende ein wenig weicher wird.“

Dieser Figurentheater-Film-Stream ist weit mehr als eine abgefilmte Theateraufführung, da er geschickt Filmelemente in die Inszenierung einbaut.

Karteneinheitspreis: 7 Euro und sind erhältlich unter: Reservix oder kultur-friedrichshafen.de
Ermäßigungen sind nicht möglich!


Hiermit bestellen Sie ein Ticket für einen Video-Stream. Nach erfolgter Ticketbestellung erhalten Sie auf Ihrem Ticket. die entsprechende URL, sowie einen Zugangscode für das Livestreaming-Erlebnis.

Bitte rufen Sie einige Minuten vor Beginn der Veranstaltung, die auf dem Ticket vermerkte URL im
Webbrowser auf. Bei Ihrem internetfähigen Endgerät geben Sie Ihren persönlichen
Zugangscode ein. Der Video-Livestream startet automatisch zu dem genannten Zeitpunkt.

© Mechthild Nienaber

Sollten beim Streaming technische Probleme auftreten, melden Sie sich bei unseren Technikern unter Tel.: 08388-9209266
Check Out Celle!
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde - Unter diesem Motto steht die neue Folge von Check Out Celle „Abenteuer auf dem Reiterhof!“.
Moderator Simeon und das Check Out Celle-Team präsentieren den zuschauenden Kindern besondere Einblicke in die spannende Pferdewelt in und um Celle.
Wir senden live aus der Reitschule Hof Tannhorst, wo Moderator Simeon mit den Kindern reiten lernt, zeigt, was man bei der Pferdepflege beachten muss und was ein Tinker, Haflinger oder Shetty ist.

Bei einem Besuch des Landgestütes Celle werfen wir einen Blick in die berühmte Pferdezucht, schauen in die Stallungen, setzen uns in historische Kutschen und erfahren was ein Sattler macht.
Auf dem Heidegut in Eschede lernen wir, wie gefährlich und actionreich Vielseitigkeitsreiten, was man auch als Military-Reiten bezeichnet, ist.
Außerdem begleiten wir eine echte Westernreiterin, die uns zeigt, wie die Cowboys ,damals im Wilden Westen, ihre Kuhherden getrieben haben.
Als Highlight präsentieren uns die Freundinnen Emma und Felina, Gewinnerinnen der Kids-Reportage, ihre eigenen Pferde und nehmen uns mit auf einen Ausritt.

„Check Out Celle – Gemeinsam entdecken!“ ist eine online Exkursion für Kinder im Alter ab 8 Jahren.
Das Live-Streaming-Format der CD-Kaserne ermöglicht den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in Zeiten des Wechselmodell-Unterrichts und des Distanzlernens, digital Erlebnisse zu teilen, zu forschen und neues Wissen zu sammeln.
Den Livestream können die Schüler*innen sowohl aus dem Präsenzunterricht mit ihren Lehrer*innen, als auch aus dem Homeschooling einschalten.
Um sich am Geschehen zu beteiligen kann die Sendung, per Nachricht im Chat, selbst mitgestaltet werden. Die Teilnahme ist für alle Zuschauenden kostenfrei.
Die Livesendungen beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern eine Stunde.
Die Anmeldung ist ganz einfach per E-Mail an info@cd-kaserne.de möglich und kann durch die Lehrer*innen für die gesamte Klasse oder durch die Eltern der Kinder erfolgen.
Bei Fragen können sich Interessierte gerne per Mail oder Telefon (05141-97729-0) an das Team der CD-Kaserne wenden.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Sparkasse Celle I Gifhorn I Wolfsburg.
Eine Produktion der CD-Kaserne gGmbH.

Eckdaten:
Mi., 19.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Do., 20.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Empfohlen für die Klassenstufen 3 bis 5 (ab 8 Jahren)
Plattform: Zoom

Live Stream, Anmeldungen bitte an info@cd-kaserne.de richten, dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom-Link, kostenfrei.
Grand Hotel Grimm / Theater Film Stream - Theater Zitadelle Berlin
MI\19.05\19:00
DO\20.05\20:00
FR\21.05.\20:00

Grand Hotel Grimm -
Die Berliner Stadtmusikanten Teil 5
Theater Zitadelle
Figurentheater-Film-Stream für Erwachsene

Sie haben sich einen Traum erfüllt: Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz leiten inzwischen ein Hotel in Berlin und lassen es sich dort gut gehen. Es könnte alles so schön sein, auch wenn alle vier nicht mehr die Jüngsten sind und insbesondere die Katze an Gedächtnislücken leidet („Sagen Sie mal, sind Sie neu hier, oder erkenne ich Sie nicht, weil ich dement bin?“). Doch Gott hat beschlossen, dass die Zeit der Katze bald abgelaufen ist. Mit dem Teufel streitet er sich darum, ob sie in den Himmel oder in die Hölle kommen soll. Da sich Gott und Teufel am Telefon nicht einigen können, mieten sie sich unter dem Decknamen Grimm Gesellschaft gemeinsam mit dem Tod im Grand Hotel Grimm ein. Hier wollen sie um die Seele der Katze spielen. Aber sie haben ihren Plan ohne den Wolf gemacht, denn der bekommt Wind von der Sache und mischt sich ein…

Das Theater Zitadelle begeisterte schon mit den drei ersten Teilen der frechen und äußerst amüsanten Inszenierungen von „Die Berliner Stadtmusikanten“ das Häfler Publikum im Kiesel und beim Kulturufer. Teil 4 hat das Theater Zitadelle beherzt übersprungen und nun direkt Teil 5 inszeniert.

Die Presse urteilte: „Offen, leicht und hochprofessionell spielt das Team unter der Regie von Pierre Schäfer mit Theater- und Filmmitteln, mit Musik und Emotionen. (…) Das schräge Märchen erzählt so lustig und liebevoll vom Leben, Sterben und Abschiednehmen, dass einem das Herz am Ende ein wenig weicher wird.“

Dieser Figurentheater-Film-Stream ist weit mehr als eine abgefilmte Theateraufführung, da er geschickt Filmelemente in die Inszenierung einbaut.

Karteneinheitspreis: 7 Euro und sind erhältlich unter: Reservix oder kultur-friedrichshafen.de
Ermäßigungen sind nicht möglich!


Hiermit bestellen Sie ein Ticket für einen Video-Stream. Nach erfolgter Ticketbestellung erhalten Sie auf Ihrem Ticket. die entsprechende URL, sowie einen Zugangscode für das Livestreaming-Erlebnis.

Bitte rufen Sie einige Minuten vor Beginn der Veranstaltung, die auf dem Ticket vermerkte URL im
Webbrowser auf. Bei Ihrem internetfähigen Endgerät geben Sie Ihren persönlichen
Zugangscode ein. Der Video-Livestream startet automatisch zu dem genannten Zeitpunkt.

© Mechthild Nienaber

Sollten beim Streaming technische Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei unseren Technikern unter Tel.: 08388-9209266
Grand Hotel Grimm / Theater Film Stream - Theater Zitadelle Berlin
MI\19.05\19:00
DO\20.05\20:00
FR\21.05.\20:00

Grand Hotel Grimm -
Die Berliner Stadtmusikanten Teil 5
Theater Zitadelle
Figurentheater-Film-Stream für Erwachsene

Sie haben sich einen Traum erfüllt: Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz leiten inzwischen ein Hotel in Berlin und lassen es sich dort gut gehen. Es könnte alles so schön sein, auch wenn alle vier nicht mehr die Jüngsten sind und insbesondere die Katze an Gedächtnislücken leidet („Sagen Sie mal, sind Sie neu hier, oder erkenne ich Sie nicht, weil ich dement bin?“). Doch Gott hat beschlossen, dass die Zeit der Katze bald abgelaufen ist. Mit dem Teufel streitet er sich darum, ob sie in den Himmel oder in die Hölle kommen soll. Da sich Gott und Teufel am Telefon nicht einigen können, mieten sie sich unter dem Decknamen Grimm Gesellschaft gemeinsam mit dem Tod im Grand Hotel Grimm ein. Hier wollen sie um die Seele der Katze spielen. Aber sie haben ihren Plan ohne den Wolf gemacht, denn der bekommt Wind von der Sache und mischt sich ein…

Das Theater Zitadelle begeisterte schon mit den drei ersten Teilen der frechen und äußerst amüsanten Inszenierungen von „Die Berliner Stadtmusikanten“ das Häfler Publikum im Kiesel und beim Kulturufer. Teil 4 hat das Theater Zitadelle beherzt übersprungen und nun direkt Teil 5 inszeniert.

Die Presse urteilte: „Offen, leicht und hochprofessionell spielt das Team unter der Regie von Pierre Schäfer mit Theater- und Filmmitteln, mit Musik und Emotionen. (…) Das schräge Märchen erzählt so lustig und liebevoll vom Leben, Sterben und Abschiednehmen, dass einem das Herz am Ende ein wenig weicher wird.“

Dieser Figurentheater-Film-Stream ist weit mehr als eine abgefilmte Theateraufführung, da er geschickt Filmelemente in die Inszenierung einbaut.

Karteneinheitspreis: 7 Euro und sind erhältlich unter: Reservix oder kultur-friedrichshafen.de
Ermäßigungen sind nicht möglich!


Hiermit bestellen Sie ein Ticket für einen Video-Stream. Nach erfolgter Ticketbestellung erhalten Sie auf Ihrem Ticket. die entsprechende URL, sowie einen Zugangscode für das Livestreaming-Erlebnis.

Bitte rufen Sie einige Minuten vor Beginn der Veranstaltung, die auf dem Ticket vermerkte URL im
Webbrowser auf. Bei Ihrem internetfähigen Endgerät geben Sie Ihren persönlichen
Zugangscode ein. Der Video-Livestream startet automatisch zu dem genannten Zeitpunkt.

© Mechthild Nienaber

Sollten beim Streaming technische Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei unseren Technikern unter Tel.: 08388-9209266
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
ROT ODER TOT - von einem Land, das es (nicht) gab - Stream
*auf deutsch und wahlweise mit englischen Untertiteln oder Untertiteln für Gehörlose

Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 gegründet und am 3. Oktober 1990 wieder abgewickelt. So die Geschichte. Wir kennen sie. Ein gescheitertes Experiment. Doch wie viel wissen wir über die Geschichte(n) wirklich?

ROT ODER TOT ist die Dokumentation eines mehrjährigen Schauspielprojekts, das die Zuschauer*innen einlud, Wendepunkte aus fünf Jahrzehnten DDR-Geschichte neu zu entscheiden und zu diskutieren. Eleganz aus Reflex hat das Filmmaterial der fünf Theaterabende, die von 2017 bis 2019 aufgeführt wurden, verdichtet zu einer packenden Filmversion, die zwischen Defa und Doku oszilliert und nun Premiere beim Performing Arts Festival 2021 feiert. Die Fragen nach politischer Partizipation und der (Re-)Konstruktion von Geschichtsverlauf und Erinnerung sind nach wie vor hochaktuell und auch am Bildschirm fesselnd.

ARTIST TALK 26 Mai 20:30 Uhr: Fragen, applaudieren, vertiefen… Im Anschluss an den Livestream gibt es die Möglichkeit, die Company kennenzulernen und tiefer in die Themen der Arbeit einzutauchen. Michael Müller, künstlerischer Leiter am TD Berlin, sowie Produzentin und Filmregisseurin Annekatrin Hendel (IT WORKS!) sprechen mit dem künstlerischen Team von Eleganz aus Reflex: Carolin Millner, Theresa Selter und Fee Römer.

REGIE Carolin Millner BÜHNE Morgenstern & Wildegans DRAMATURGIE Theresa Selter KONZEPTIONELLE BERATUNG Fee Römer KOSTÜM Maylin Habig REGIEASSISTENZ Ivana Mitric KAMERA Teresa Hoerl CUT Kai Minierski SPIELER*INNEN Sarah Gailer /Johanna Miller /Sam Michelson / Oliver Konietzny / Anna Rausch / Magdalena Wabitsch / Andreas Jahncke / Florian Mania / Bettina Földesi / Philipp Scholtysik / Nicolai Gonther
DIE PRODUKTION entstand in Kooperation mit studioNAXOS. ERMÖGLICHT DURCH Kulturamt Frankfurt am Main / Ministerium für Kunst und Wissenschaft des Landes Hessen / Kulturfonds RheinMain / Bundeszentrale für politische Bildung / TuWas-Stiftung für Gemeinsinn / Stiftung Frauen in Europa / Holger Koppe Stiftung / Zürcher Hochschule der Künste / Naspa Stiftung / FAZIT Stiftung sowie flausen – young artists in residence.

ELEGANZ AUS REFLEX besteht aus den Künstler*innen Carolin Millner (Regie), Maylin Habig (Kostüm), Fee Römer (Soziologie), Theresa Selter (Dramaturgie) und Nils Wildegans (Bühne). Die Gruppe steht für eine Form des Sprechtheaters, die in enger Verbindung zu Performance und installativer Kunst steht und sich in ihren Stückentwicklungen mit historisch-politischen Themenkomplexen auseinandersetzt. In Abgrenzung zu einer journalistischen Herangehensweise arbeiten sie assoziativ, schlagen subtile Verbindungen ins Heute und entwickeln Welten, die zwischen einem Blick in die Vergangenheit und einer utopisch-dystopischen Zukunft oszillieren. „Wir glauben daran, dass subversive Kritik von Gegenwart nicht ohne den Blick in die Vergangenheit auskommt.“
http://www.caromillner.com

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Rot_oder_Tot_382

Berlin

26.05.2021
19:00 Uhr
Tickets
ab 5,50 €
CARE AFFAIR - Livestream
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_078

Berlin

27.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 7,70 €
CARE AFFAIR - Livestream
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_192

Berlin

28.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 7,70 €
Tax for free - Premiere - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
CARE AFFAIR - Stream on demand 24h
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_811

Berlin

29.05.2021
Tickets
ab 7,70 €
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
CARE AFFAIR - Stream on demand 24h
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_748

Berlin

30.05.2021
Tickets
ab 7,70 €
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher