Samstag, 26.12.2020
um 15:00 Uhr

Streaming Event




1. Konzert

Miriam Ast und Daniel Prandl Duo
Folksongs

Folksongs aus Großbritannien, wie Scarborough Fair, Danny Boy und Greensleeves kommen in vielerlei Bearbeitungen vor und haben weitläufigen Bekanntheitsgrad. Dies hat das Duo inspiriert, auch im deutschen Volksliedgut zu stöbern, dem man bereits im 18. Jahrhundert den Begriff der „Nationalpoesie des Natürlichen“ (Rousseau) gab. Diese Volkspoesie spiegelt zudem den reichen Schatz des deutschen Liedguts. Auch Goethe sammelte Volkslieder im Elsass und sandte seine Sammlung an den Verleger HERDER mit den Worten: „Liedergens aus den Kehlen der ältesten Müttergens aufgezeichnet“. Letztlich findet das „Kunstlied im Volkslied“ Einzug in Opernarien, Duetten von Operetten, Singspielen und anderen Bühnenwerken. Schuberts Kunstlied „Am Brunnen vor dem Tore“ zählt daher zu den am weitesten verbreiteten „Edelvolksliedern“ – so wie es davon zeugt: „… dass das was das Volk als sein Eigentum betrachtet, es mit ihm schaltet, wie es will“.

Dies ist der Ausgangspunkt für die aus Speyer stammende Vocalistin und dem Mannheimer Jazzpianisten. Die Seele mancher Stücke hat das Duo nun erforscht und ähnlich wie es auch historisch bereits erfolgt war durch Umsingen, Veränderung oder Rekomposition entfesselt und eine neue kompositorische Deutung eingehaucht. „Es waren zwei Königskinder“ ist zum Beispiel als Königskinderballade recht bekannt, deren Stoff auf die der antiken Sage der Liebenden Hero und Leander zurück geht. Aber von was berichten die Titel wie „Ich hab‘ die Nacht geträumet“, oder „Zogen einst fünf wilde Schwäne“? Dies werden die Künstler im Live-Konzert berichten.

In ihrem neuen Projekt gehen die Jazzvocalistin Miriam Ast und der Pianist Daniel Prandl auf Spurensuche nach deutschen Volksliedern, die besonders in ihrer Generation in Vergessenheit geraten sind. Dies war die Initialzündung für die Auswahl ihres Programms. Sind sie doch vertraut mit den Folksongs anderer Länder, erkunden die beiden Musiker nun den reichen Schatz an Melodien und Texten des Liedguts ihrer Heimat. Ausgewählt haben sie letztlich deutsche und europäische Volkslieder, welche sie mit frischem Blick, Freude am Experimentieren und unter Einfluss des Modern Jazz neu arrangiert haben. Dabei legen beide besonderes Augenmerk auf die bewegenden Geschichten, die hier erzählt werden.

Das kommende Konzert in Speyer ist nicht die erste Zusammenarbeit des Duos. Seit einigen Jahren treten sie gemeinsam auf und präsentieren unterschiedliche Programme. Beide haben im In- und Ausland Jazz studiert, sie in Mainz und London, er in Mannheim und Helsinki. Miriam Ast ist Gesangsdozentin am Leeds College of Music und lebt seit sechs Jahren in London. Daniel Prandl ist Klavierdozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.

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2. Konzert

Thomas Siffling Quintett
Thomas Siffling plays the music of Chet Baker

Siffling gilt im deutschsprachigen Raum als einer der etabliertesten und erfolgreichsten Jazzmusiker seiner Generation. Er zeichnet sich durch seinen unverwechselbar weichen und geschmackvollen Trompetensound und seine lyrische, nie aufdringliche und unanstrengende Spielweise aus. Dies sind seine Parallelen zu seinem Vorbild, dem Amerikaner Chet Baker, dem großen Lyriker auf der Trompete. Siffling wird vom Publikum und Fachpresse als Vorreiter für einen „neuen deutschen Jazzsound“ gefeiert. Melodien, der Sound und eine entspannte Art des Jazz stehen hierbei immer im Vordergrund.

Für die palatia Jazz Trostperlen-Konzerte hat er sich für ein besonderes Chet Baker Programm entschlossen und dazu hervorragende Sparringpartner zur Bildung eines Quintetts eingeladen. Mit Thilo Wagner am Flügel wirkt eine Ikone des Deutschen Jazz mit, der mit vielen Größen der nationalen und internationalen Jazzszene bereits gespielt hat. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, USA und Kanada. Am Bariton Saxophon können wir den Kölner Marcus Bartelt erwarten, der in vielen Top Bands als Sideman, wie z.B. Bob Brookmeyerʻs New Art Orchestra, Michel Herr und LifeLines, in der Lionel Hampton All Star Celebration Band an der Seite von u.a. Jason Marsalis/Fred Wesley/Pee Wee Ellis und Red Holloway, dem Brussels Jazz Orchestra, DE PHAZZ, Chilly Gonzales, der Frankfurt Jazz Big Band u.v.m. spielt.

Einen weiteren Teamplayer fand er in Joel Locher am Kontrabass, der Virtuosität, Präzision und Klarheit zum vollen Glanz des Basssounds bringt und nicht zuletzt mit Oliver Strauch ist ein Meister seines Fachs am Schlagzeug zu erwarten, der bereits mit Kenny Wheeler, Lee Konitz, Philip Catherine, Martial Solal, Bobby Shew, Birelli Lagrene; Nils Landgren und vielen anderen Stars weltweit gespielt hat.

Mit dem von Thomas Siffling zusammengestelltem Programm von Chet Bakers bekanntesten Kompositionen wird dies ein Abend mit feinstem West Coast Sound und einer großartigen All-Star-Band.

Einlass 18.00h (kulinarisches Programm)

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

21.01.2021
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

21.01.2021
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

21.01.2021
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
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der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
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Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
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die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

21.01.2021
Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

21.01.2021
Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

Der 1900 in Hanau geborene Martin Schunck hatte eine besondere Beziehung zu Trier: Neben seiner Jugend und Schulzeit verbrachte er hier auch seinen Ruhestand – und legte in seiner Wohnung eine beeindruckende Kunstsammlung an.

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtet das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

21.01.2021
Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

Die Neugründung der Trierer Universität 1970 wird immer wieder als besonderes Ereignis für die Entwicklung Triers nach 1945 hervorgehoben. 2013 zeichnete der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten den Campus der Universität Trier als einen von 100 besonderen Orten aus. Was aber macht diese Universität zu einem besonderen Ort? Wie ist ihr Verhältnis zur ersten Trierer Universität (1473-1798)? Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in eine Institution, die sich als stark geisteswissenschaftlich ausgerichtete Universität einen Namen machte, dies stets als neue Herausforderung erlebt, sich in der Region verwurzelt und in der Welt zuhause sieht. Anlässlich des 50. Jahrestags der Neugründung zum Wintersemester 1970 beleuchtet eine Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift die bewegte Geschichte der Universität Trier.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

21.01.2021
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2. Lockdown
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Kulturhaus Osterfeld - Solidaritätsticket (es findet keine Veranstaltung statt) - #seidabei
Im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim findet die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene Spielraum. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Sparten, künstlerische und kulturelle Projekte sowie Theaterproduktionen. Kurse und Treffs zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen runden die Palette der vielfältigen Möglichkeiten des Kulturhauses ab.

Die Marke Soziokultur „fördert bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler. Sie sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“ (Statistikbericht Soziokultur) Soziokulturelle Zentren sind offen für andere Formen von Kultur, machen Angebote für Menschen, die selbst kulturell und künstlerisch aktiv werden, greifen gesellschaftliche Themen, politische Fragen und Inhalte auf, stellen Raum für Präsentationen und künstlerische Produktionen bereit, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, organisieren kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bilden nachhaltig agierende Netzwerke. Allein das Kulturhaus Osterfeld arbeitet mit über 70 Partnern (Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen) in Netzwerken zusammen.

Seit der Eröffnung am 2. September 1994 entwickelte sich „das Osterfeld“ zum größten Kultur- und Kommunikationszentrum der Region. Jährlich nehmen normalerweise bis zu 150.000 Besucher und Nutzer die Aktivitäten des Kulturhauses wahr. Bei Kursen, Treffs und Theaterproben finden pro Tag durchschnittlich über 12 Belegungen statt.

Mit einem Spendenticket sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin, im Rahmen der Möglichkeiten, und auch in Zukunft ein breit gefächertes, soziokulturelles Programm anbieten können.
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegründet 1765 als fünfte in der Reihe der weltweiten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen).

Die Schau im Historischen Waisenhaus führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

Zu einem Rundgang durch die Online-Ausstellung laden wir Sie ganz bequem von zu Hause aus ein.

Di-So, feiertags 10-17 Uhr, außer 24.-26.12.2020 und 31.12.2020/1.1.2021

Halle

21.01.2021
„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

Unter dem Titel präsentieren wir ab Samstag den 21.11. Arbeiten von Michael Pickl- er ist unserer jüngster Künstler-Neuzugang.
Für seine Frauenfiguren konnten wir recht schnell eine kleine Fangemeinde hier in der Galerie aufbauen umso mehr freuen wir uns, ihn Ihnen jetzt größer zu präsentieren zu können.
Im Zentrum der Werksschau steht die Frau- der Michael Pickl eine wunderbare Leichtigkeit, eine Schlichtheit, man kann auch sagen eine radikale Einfachheit und eine geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg gibt.

“….. mit dem Schnitzen bin ich so weit, es folgt das Pigmentieren…..  wieder weiter mit dem Schnitzen,
pigmentieren, schnitzen … solange bis ich zufrieden bin,
insbesondere ist es das Gesicht an dem ich am längsten arbeite“ 
O.T. Michael Pickl

Alles Schöne ist Geheimnis, wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der Planeten am Firmament, die Natur, eine Blume oder …. Schön kann eine Körperhaltung, ein menschliches Gesicht der komplexer Ausdruck sein, das Treffende und Anmutige wieder zu geben, sichtbar für uns die Betrachter zu machen, ist die besondere Gabe von Michael Pickl .

Präsentiert werden Mädchen, Frauengestalten von Michael Pickl im Kontext von Malerei-von ausgesuchten Künstlern der Galerie.
Die Werksschau ist bis zum 31. Januar 2021 in der Galerie in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12 zu besichtigen.

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen findet keine Eröffnungsveranstaltung statt.
Die Galerie ist geöffnet jeweils Donnerstag, Freitag zu den gewohnten Öffnungszeiten 14:30 bis 19 Uhr,
Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich die Ausstellung ohne große Wartezeiten anzusehen. Nachdem maximal im Moment 7 Personen gleichzeitig eingelassen werden können, bitten wir Sie, sich im Vorfeld anzumelden und ein festes Zeitfenster zu reservieren! 
Hier geht es zur Anmeldung :
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

 

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch.
Herzlichst Ihr    Peter Elzenheimer

 

 

Bitte beachten Sie die Kernöffnungszeiten der Galerie
im Stammhaus in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12:

Donnerstag     14:30 bis 19:00 Uhr
Freitag            14:30 bis 19:00 Uhr
Samstag          11:00 bis 15:00 Uhr

Außerhalb der Zeiten nach Vereinbarung!

 

Vorschau:

Im Moment arbeiten wir an den Ausstellungsvorbereitungen für:
  „Wir sind eine Insel“ Carin Grudda-Malerei-Bronzen-Grafiken und Assemblagen
die Ausstellungen  wird 2021 in Bad Soden-Stadtgalerie im „Badehaus“ präsentiert.
Mehr dazu in unserem nächsten ART-Aktuell

 

Corona-Info:

Zum Schutz unser aller Gesundheit haben wir als Helfer Philips Luftreiniger, für die Ausstellung-
Verkaufsräume, organisiert, sie entfernen sicher über HEPA-Aktivkohlefilter 99,97% der
Luftübertragenen Allergene wie Feinstaub, Pollen, Bakterien und Viren ….

So bleibt unter Einbehaltung der bestehenden Hygiene-Maßnahmen  die Galerie, der Verkaufsraum für Sie, für uns alle zusätzlich sicherer !!

Um Kontakte zu minimieren können Sie unseren ART-Service 1:1 weiterhin nach Terminabsprache, gerne auch außerhalb der normalen Galerie Öffnungszeiten, nutzen.
Vereinbaren Sie Ihren Termin per Mail: info@galerie-elzenheimer.de oder Telef. 06196  8 21 21

Wir haben zusätzlich für Sie einen weiteren virtuellen Ausstellungsraum
bei Facebook eingerichtet: https://www.facebook.com/artgalerieonline/ hier können Sie aktuelle oder auch gerne frühere Ausstellung der Galerie Elzenheimer und Künstlerateliers online anschauen …das Leben mit Kunst geht also weiter!

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch in der Galerie ! 

 

ART-Service 1:1= 
Beratung zeitlich und räumlich exklusive für Sie-Liefer- und Abholservice, Einrahmungs-Service,
Termine für unsere weiteren Dienstleistungen nach Absprache auch in Ihren Räumen möglich
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

Do,Fr 14:30 bis 19:00 Uhr Samstag: 11.00 bis 15:00 Uhr Ansonsten nach Vereinbarung

Schwalbach am Taunus

21.01.2021
Tickets
Langenargener Festspiele | #seidabeiSoliTicket - Spendenaktion
Solidaritätsticket der Langenargener Festspiele – Sommertheater am Bodensee

Liebe Theaterfreunde,

Die Corona-Pandemie bringt so ziemlich alles durcheinander: Anstatt unsere dritte Festspielzeit – vom 04. Juli bis 09. August 2020 – auszutragen, haben wir das Programm auf die vierte Festspielzeit – 26. Juni bis 08. August 2021 – übertragen.
Durch die Verschiebung des Programms fehlen uns sämtliche Einnahmen, weshalb wir besonders jetzt auf jede Unterstützung angewiesen sind.

Wie Ihr uns unterstützen könnt?
Die Veranstaltung #seidabeiSoliTicket ist eine fiktive Veranstaltung von uns. Stellt Euch vor Ihr seid voller Vorfreude auf dem Festspielgelände angekommen. Ein perfekter Sommertag für einen Festspielbesuch. Der See glitzert in der Sonne. Spannung liegt im Zuschauerraum auf die gleich beginnende Aufführung. – All unsere Angebote samt Getränke und Snacks könnt Ihr "imaginär" hier direkt im Webshop buchen ohne tatsächliche Gegenleistung.

Euer Beitrag kommt uns – dem Langenargener Festspiele e. V. – als Spende zugute für folgenden Zweck:

- für die Soloselbstständig beschäftigen Künstler
- für die Durchführung der theaterpädagogischen Workshops für Schulen und Freizeiten
- für die laufenden Kosten im Verwaltungs-/ Organisationsbereich

Unsere jungen Festspiele haben schon viele Hürden genommen. So nehmen wir auch
diese, weil wir alle gemeinsam eines wollen:
Euch auch zukünftig unterhaltsame, tiefgründige und emotionale Theatervorstellungen bieten und zwar für die ganze Familie. Darüber hinaus liegt es uns am Herzen weiterhin unsere erfolgreichen theaterpädagogischen Workshops anbieten zu können, um damit kulturelle Bildung im Rahmen der Langenargener Festspiele möglich zu machen.

Wir freuen uns, wenn wir wieder für Euch spielen dürfen. Auf unserer Internetseite findet Ihr unsere aktuellen Veranstaltungsinformationen, darunter auch die Aufführungstermine für den kommenden Festspielsommer 2021.

Herzlichst Euer Langenargener Festspielverein mit Team

Hinweis:
Weitere Informationen zur Unterstützung der Langenargener Festspiele, auch bezüglich einer Spendenquittung gibt es online unter
http://festspielpartnerwerden.langenargener-festspiele.de – Informationen zur Aktion #seidabei von Reservix unter Weblink https://ticketmagazin.reservix.de/seidabeisoliticket-unterstuetze-die-eventbranche/

Langenargen

21.01.2021
Tickets
ab 25,00 €
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

21.01.2021
Paco Knöller

In einer Kabinettausstellung präsentiert das Museum Ulm zum 70. Geburtstag neue grafische Arbeiten des aus Obermarchtal stammenden Künstlers Paco Knöller, der heute zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Malern und Zeichnern seiner Generation zählt. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys erkannte Paco Knöller das Potential der Zeichnung als ein „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“.

In seinem Werk untersucht Paco Knöller den symbiotischen Austausch zwischen Malerei und Zeichnung und durchdringt dabei die scheinbar gegensätzlichen Kräfte von Linearität und Bildraum. Seine Bildsprache entwickelt sich in einem Spannungsfeld zwischen virulenten Gebärden, rhythmischem Gestus, punktuellen Setzungen, filigranen Lineaturen und ausgedehnten Farbräumen. Seismographisch folgt der Duktus seiner Handschrift intuitiven Regungen. Dabei schafft Paco Knöller eine fragile Balance zwischen zarten, zaghaften, sich allmählich entwickelnden Linien und kräftigen Farbfeldern, wodurch energetisch aufgeladene Bilder entstehen, die die beiden unterschiedlichen malerischen Methoden vereinen und zerstreuen.

Paco Knöller wurde 1950 in Obermarchtal geboren. Er begann sein Studium 1972 bei Joseph Beuys und studierte bis 1978 an der Kunstakademie Düsseldorf. Ebenfalls im Jahr 1978 richtete ihm die Städtische Galerie Ravensburg die erste Einzelausstellung aus. Seitdem sind seine Arbeiten regelmäßig in führenden deutschen Museen gezeigt worden, wie der Nationalgalerie Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Sprengel Museum Hannover, der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und dem Museum Hamburger Bahnhof Berlin.

Von 2001 bis 2013 hatte er eine Professur an der Hochschule der Künste in Bremen inne.

Paco Knöller lebt und arbeitet in Berlin.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

21.01.2021
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

"Visible light" /"sichtbares Licht" Gemälde von MARIA LUISA ENGELS in Wiesbaden

65 Arbeiten der spanischen Künstlerin Maria Luisa Engels können ab dem 07.12.2020 in die geräumige und schöne "Villa Justitia" (Wiesbaden) besichtigt werden. Parallel können Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung hier besichtigen.

Die Arbeiten sind zwischen 2010 und 2020 entstanden, haben verschiedenen Größen und zeigen unterschiedlichen Techniken.

Maria Luisa Engels wurde in Oviedo (Spanien), geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugendjahre. 1992 zieht Maria Luisa zunächst nach Maastricht (Niederlande) und danach nach Dortmund. Seit 1998 wohnt sie bei Frankfurt am Main. Ihre Leidenschaft zur Malerei beginnt, als sie noch Studentin ist und ihre Mutter ihr die ersten Malutensilien schenkt.

1989 entdeckt Maria Luisa die Ölmalerei für sich und hat sich seitdem autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken weiterentwickelt (Aquarell, Acryl und Strukturpaste). Seit 2011 erfolgt die regelmäßige Beschäftigung als Künstlerin.

Maria Luisa Engels experimentiert gerne mit unterschiedlichen Materialien, wobei bis jetzt Acryl auf Leinwand ihr bevorzugtes Medium ist. Ihr Stil ist realistisch-koloristisch mit großer Detailtiefe, die Farben sind intensiv und kräftig. Die Themen sind vielseitig: Natur- und Stadtlandschaften, Menschen und Tiere. Die Themeninhalte sind inspiriert von Reisen, die sie rund um die Welt unternimmt, von Südamerika bis Japan.

Trotz der derzeitigen Einschränkungen können die Werke nach Voranmeldung (unter 0151 72333446) vom 7. Dezember bis zum 16. März 2021 besichtigt werden.


Die Vernissage findet am 16.01.2021 von 15:30-17:00 statt.

Die Werk können vorher besichtigt und käuflich erworben werden.

Besuchen Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung mit Bildkatalog.


Villa Justitia:

Uhlandstrasse 4,

65189 Wiesbaden ,

Tel. (0611) 450 2312.

Email: bcp@villa-justitia.com)

Wiesbaden

21.01.2021
Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text- Bild- Kuriositäten

Vorerst ab 22.12.20 digital zu sehen.

Die Ausstellung „Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text – Bild – Kuriositäten“, deren Eröffnung mehrfach verschoben wurde, steht und hängt völlig fertig, nur das Licht ist noch aus. Am 22. Dezember, um 10 Uhr wollen wir sie, wenn nicht anders möglich, wenigstens digital eröffnen. So wird, wenn das Haus weiter geschlossen bleiben muss, auf der Homepage und auf dem youtube-Kanal des Gleimhauses zu diesem Zeitpunkt ein Kurzfilm über die Ausstellung veröffentlicht. Sollte ein Besuch auch im Januar nicht möglich sein, wechseln wir mit unseren Führungen und Veranstaltungen ins digitale Format.

Wer kennt sie nicht, die phantasievollen Geschichten des Mannes, der oft als ‚Lügenbaron‘ bezeichnet wird. Der Geburtstag der historischen Persönlichkeit Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 - 1797) hat sich unlängst zum 300. Mal gejährt. Aus diesem Münchhausen ist eine literarische Figur geworden. Gleims Zeitgenossen, Rudolf Erich Raspe und Gottfried August Bürger, haben die Münchhausen-Geschichten berühmt gemacht und den Startschuss dafür gesetzt, dass der Tausendsassa Münchhausen in der ganzen Welt bekannt wurde.

Unsere in Kooperation mit der Münchhausen-Bibliothek Zürich entstandene Ausstellung widmet sich Münchhausen auf vielfältige Weise. Überblicksweise wird die Gesamtheit der Phänomene vorgestellt, die mit „Münchhausen“ zu tun haben, etwa in der Medizin und Philosophie oder auch als Motiv bei Zigarrenbauchbinden, Schlüsselanhängern, Zinnfiguren etc. Im Mittelpunkt stehen jedoch Raspe und Bürger und vor allem die literarischen Geschichten und ihre Illustrationen.

10:00 - 16:00 Uhr

Halberstadt

21.01.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

21.01.2021
Crawlers

»CRAWLERS« ist ein anonymes Kollektiv sozialer Bots, die Daten von BenutzerInnen sammeln und ein unheimliches paralleles soziales Netzwerk aus verzerrten Wahrheiten und gestohlenen persönlichen Informationen aufbauen.

Die Bots agieren in den sozialen Netzen unter versteckten Accounts und verhalten sich wie Menschen: Sie interagieren mit den Personen in ihrer Freundesliste, senden Kommentare und vernetzen sich kontinuierlich, um alle erhältlichen Daten der befreundeten Profile zu sammeln. Aus diesen Daten heraus werden für die gecrawlten Profile der echten Menschen neue verfremdete Accounts auf einer Spiegel-Website generiert. Die Freundinnen und Freunde der Bot-Gruppe erhalten eine Einladung, das eigene virtuelle Alter Ego online zu untersuchen. Die Spiegelprofile wirken realitätsnah, aber verzerrt – nichts ist korrekt, alles wurde transformiert und verfälscht. Es ist eine digitale Parallelwelt, ein dunkler, illegaler Ort mit unheimlichen Parallelen.

Das Konzept der Arbeit befasst sich mit dem allgegenwärtigen Verhalten von Undercover-Bots. Alexander Schubert sensibilisiert für die permanenten und allgegenwärtigen Praktiken automatisierten Datendiebstahls im Netz und reflektiert die Einwirkung technischer AkteurInnen auf unsere digitalen Identitäten. Um die personenbezogenen Informationen der Profile zu verändern und zu erweitern, werden aktuelle Methoden der Künstlichen Intelligenz angewendet. Sogenannte Deep-Learning-Modelle sind in der Lage, Halbwahrheiten und scheinbar kohärente Alternativwelten zu erzeugen.

Das Werk »CRAWLERS« läuft kontinuierlich auf mehreren Servern und kann online besucht werden. Die Spiegelprofile und die nachverfolgbaren Aktivitäten der Bots werden im Rahmen einer Installation im ZKM präsentiert.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts »Das intelligente Museum« statt und wird gefördert im Programm »Kultur Digital« der Kulturstiftung des Bundes.

 

Mehr zu »Crawlers«: https://zkm.de/de/ausstellung/2021/01/crawlers

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

21.01.2021
DIE NÄHE UND DIE FERNE. Cornelia Weihe (Halle)

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Karlsruhe-Halle präsentiert Cornelia Weihe ihre Werke.

Plastische Arbeiten | Zeichnungen | Malerei

8. bis 30. Januar 2021
Ort: GEDOK Künstlerinnenforum

Die Ausstellung ist von außen durch die großen Galeriefenster gut einsehbar. Der Einführungstext der Künstlerin hängt / liegt aus.

Einzelne Besucher*innen / Haushalte können die Ausstellung nach Terminabsprache auch innen besichtigen: Mo bis Fr von 15.00 – 19.00 Uhr.

In ihrer Ausstellung DIE NÄHE UND DIE FERNE präsentiert die Künstlerin Cornelia Weihe plastische Arbeiten, Zeichnungen und Malerei aus den letzten Jahren. Inhaltlich verarbeitet sie immer wieder klassische Themen wie Körper, Kopf und Landschaft, deren Interpretation stets im Spiegel der Zeit zu sehen ist. Vor allem die Arbeiten aus Stahl stehen im Kontrast zu realistischen Formen, lassen aber dennoch die Nähe zum Vorbild erkennen.

Cornelia Weihe ist Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin. Sie lebt und arbeitet in Halle (Saale), wo sie als künstlerische Mitarbeiterin der Bildhauerklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle tätig ist.

 

Mo bis FR 15.00 – 19.00 Uhr nach Anmeldung

Karlsruhe

21.01.2021
We=Link: Sideways

Die in dieser Online-Ausstellung präsentierten Werke erstrecken sich über drei Jahrzehnte der Netzkunstpraxis, vom wohl ersten Kunstwerk der Internet-Ära der Thing BBS von 1991 bis zur aktuellsten Produktion, welche sich noch während der Ausstellungseröffnung fortlaufend weiterentwickelt. »We=Link: Sideways« zeigt 22 Werke von 28 KünstlerInnen und Künstlerkollektiven, von Netzkunst-Pionieren bis Millennials.

Die Ausstellung umfasst das erste von Künstlern betriebene Bulletin Board System, einem Vorgänger der im Folgenden immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, sowie diverse Ausdrucksformen künstlerischer Strategien und kritischer Technologien, die darauf abzielten, ein kommerzielles Monopol von Netzwerkinfrastrukturen und –protokollen zu durchbrechen, die intrinsische Logik von Netzwerksicherheit und Überwachung sowohl durch provokante Haltungen als auch durch scherzhafte Anspielungen zu enthüllen, und kommerzielle oder institutionelle Verfahrensweisen zu unterbrechen oder sie sich wiederanzueignen. Gleichzeitig hat die experimentelle Natur der Netzkunst fortwährend ihre variierenden ästhetischen Aussagen weiterentwickelt, einhergehend mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen sich rasant verändernder Technologien.

Zwei Werke unter der Schirmherrschaft von SUNRISE / SUNSET werden zu Schwellenmomenten jeden Tages die Ausstellungswebsite und die Websites mehrerer Partnerinstitute übernehmen, durch direkten Eingriff basierend auf lokalen Zeitzonen und Umweltdaten; dabei enthüllen sie die intrinsische Logik von Lokalität in Globalität, und die disruptive und transformative Natur des Netzwerks.

Die Ausstellung enthält ebenfalls eine seltene Kollektion von Artefakten früher chinesischer Internetkultur aus ihren formgebenden Jahren in den späten 1990ern und frühen 2000ern. Im amateurhaften Enthusiasmus und der selbsterklärten Autonomie zeichnet sich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Pioniergeist ihrer Vorgänger ab.

Während der sechsmonatigen Ausstellungszeit wird eine Reihe von zugehörigen Programmen und Performances organisiert.

»We=Link: Sideways« ist die zweite Ausgabe des »We=Link«-Programms, einer Plattform zur Präsentation von Online-Kunst. Sie wurde ursprünglich vom Chronus Art Center Ende Februar 2020 als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie konzipiert.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/11/welink-sideways

 

Besuchen Sie die digitale Ausstellung: http://we-link.chronusartcenter.org/

Karlsruhe

21.01.2021
»Beyond Walls – Über Grenzen hinaus«

 

---- Aktuelle Informationen unter www.akademie-solitude.de ----

 

Im Rahmen ihres 30-jährigen Jubiläums präsentiert die Akademie Schloss Solitude die Ausstellung »Beyond Walls«. Sie versammelt Werke von aktuellen und früheren Stipendiat*innen, die sich mit nationalen, kulturellen oder sprachlichen Grenzen beschäftigen – Barrieren, die in unserer Gesellschaft starke Wirkung entfalten. Die Internationalität der Akademie widerspiegelnd, setzen sich die Künstler*innen mit geopolitischen und sozialen Phänomenen an Schauplätzen wie Stuttgart, Beirut oder Lubumbashi auseinander.

In unterschiedlichen Medien fragen die Künstler*innen nach der Art und Weise, wie wir unser Zusammenleben gestalten. Warum ist unser Bedürfnis, uns voneinander abzugrenzen oft stärker als unser Antrieb, gemeinschaftlich zu denken und zu handeln? Gerade in einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft durch Covid-19 rapide verändert, wendet sich die Ausstellung gegen eine Politik der Spaltung und rückt die Bedeutung von Verantwortung und Fürsorge in den Vordergrund.

Beteiligte Künstler*innen: Rheim Alkadhi, Shirin Barghnavard, Chiara Bugatti, Butterland, Estudio Jochamowitz Rivera, Ana Filipovic und Philipp Mecke, Giuliana Kiersz, Manuel Mathieu, Padraig Robinson, Georges Senga

Ausstellungsdesign: Fotini Lazaridou-Hatzigoga, Ilke Penzlien


Fr, 4. Dezember 2020, 19 Uhr
Beyond Stucco
Seit der Jahrtausendwende entwickelt sich das Wohnungswesen mit rasanter Geschwindigkeit vom Gemeinwohl zu einem Vehikel der Gewinnakkumulation. In dem Vortrag beschäftigt sich die Architektin und Künstlerin Ana Filipovic mit der Frage, welche neuen architektonischen Formen eine solche gewinnorientierte Logik hervorbringt.
Eintritt 7 € / 5 € , Anmeldung über Kunstmuseum Stuttgart
 
Fr, 18. Dezember 2020, 19 Uhr
»Rehearsing Brutality, until it is totally destroyed«
Performance von Chiara Bugatti mit anschließendem Gespräch über das Projekt »Brute Force«. In Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett.
Mit freundlicher Unterstützung der Kremer Pigmente GmbH & Co. KG

Fr, 15. Januar 2021, 19 Uhr
INVISIBLE
Der Dokumentarfilm Invisible (2019) von Shirin Barghnavard zeigt Überbleibsel der Berliner Mauer, während die Stimmen internationaler Künstler*innen aus dem Off über ihre eigenen Erfahrungen mit Trennung und Ausgrenzung sprechen. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Shirin Barghnavard (Regie) und Mohammad Reza Jahanpanah (Produzent, Kamera) über den Film. Die Diskussion wird moderiert von Doreen Mende (Harun Farocki Institut, Berlin).
Der Film wird am 16. Januar 2021 um 11 Uhr ein weiteres Mal in der Ausstellung gezeigt.
Eintritt 7 € / 5 € , Anmeldung über Kunstmuseum Stuttgart

Kurator*innen: Elke aus dem Moore, Sarie Nijboer, Sebastian Schneider
 

Die Jubiläums-Aktivitäten der Akademie Schloss Solitude werden gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung und die Wüstenrot Stiftung.

Di–So: 10–18 Uhr Fr: 10–21 Uhr

Stuttgart

21.01.2021
26. Festival der Kleinkunst: Starbugs Comedy - "CRASH BOOM BANG"
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Diese Veranstaltung ist eine neue, weitere Veranstaltung mit Starbugs Comedy. Hierfür haben die Tickets von der Show vom 21.10.20 keine Gültigkeit, da es sich nicht um die Knurrhahn-Preisverleihung handelt! Hierfür sind neue Tickets zu erwerben.
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Regie: Nadja Sieger

Der Name ist Programm. Starbugs Comedy lassen es so richtig krachen. Sie spielen mit allem, was ihnen in die Hände kommt. Und das sind nicht nur Klischees. Wie lebendige Cartoons springen, tanzen und reiten die Comedians durch ihre Sketche und machen dabei vor nichts Halt, ausser vor der Pause. Die drei Schweizer tanzen auf vielen Hochzeiten, gelegentlich auch mit falschen Damen. Eben noch auf dem Tanzparkett, findet man sich im Wilden Westen und in der nächsten Sekunde auf einer grossen Konzertbühne wieder.

Gastspiele in über dreissig Ländern, eine Tournee mit dem Circus KNIE, mehr als dreissig TV-Shows und unzählige Preise sprechen für sich. Am internationalen Festival von Monte Carlo wurden Fabian Berger, Martin Burtscher und Wassilis Reigel bereits vierfach ausgezeichnet.

Wer für diese Reise einen roten Faden möchte, muss diesen selber mitbringen. Brauchen tut man ihn allerdings nicht.

Unter der Regie von Nadja Sieger „Nadeschkin“ ist ein fulminantes Spektakel entstanden, das fast ohne Worte auskommt. Präzis, schnell und ungeheuer witzig.

Die Presse über Starbugs Comedy
Hersfelder Zeitung: "Die Starbugs, die beste Schweizer Errungenschaft seit Emil Steinberger und Ricola Kräuterzucker..."
Blick am Abend: "Niemand gewann am 34. Zirkusfestival von Monte Carlo mehr Preise als Starbugs Comedy."
St. Galler Tagblatt: "Der Schlussapplaus wollte nicht enden."
SonntagsZeitung: "Die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show."
Blick: "Prinzessin Stéphanie von Monaco ist der grösste Fan von Starbugs Comedy."
Landbote: "Die Starbugs sind Lieblinge im Casinotheater."
Berner Zeitung: "Fast genial. Starbugs sind kräftig, schrill und lustig."
Badische Zeitung: "Mit atemberaubenden Tempo von einem Gag zum anderen."
Südostschweiz: "Akrobatik und Komik, perfekt getimt, ergeben Starbugs Comedy."
Bieler Tagblatt:"Ihre Show ist genial arrangiert und atemberaubend."
Television M6: "The Kings of Visual Comedy Are Back."
Zürcher Oberländer: "Haarsträubend komisch."
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Lola Randl - Die Krone der Schöpfung
Donnerstag 21.01.21 / 19.30 h
Streamingticket 5 Euro
Lola Randl: Die Krone der Schöpfung
Moderation: Anna Engel (hr2-kultur)
ZWEITERFRUEHLING

Kommt ein Virus ins Dorf ...
Vier Jahreszeiten und ein Ernstfall, das ist Lola Randls „Der Große Garten“. Und das ist auch ein in Erinnerung bleibender Lesungsabend 2019 mit diesem wie mit dem Vertikutierer geschriebenen Buch über Stadtflucht, Kohlrabi, Liebelei und Saatzeiten. Die Autorin, die auch Regisseurin ist, gehört zur schnellen Truppe. Denn „Die Krone der Schöpfung“ (Matthes & Seitz Berlin) reagiert bereits auf das verrückte Jahr 2020. Es gibt kein Entrinnen vor den Neurosen der Städter. Ein Virus kommt ins Dorf. Alle sollen Abstand zueinander halten, möglichst nicht mehr vor die Tür gehen. Aber gilt das auch in der Einöde? Die Erzählerin flüchtet zum Liebhaber, der auch keine große Hilfe ist. Zwischen alldem versucht Lola Randl zu verstehen, was das eigentlich ist, ein Virus, wie es funktioniert. Doch ihre Recherche wird gestört durch Anfragen einer Filmproduktionsfirma, die ein Drehbuch für einen Zombiefilm von ihr will. So sehr sie auch versucht, die Situation rational zu erfassen: Nichts wird bleiben, wie es ist. Das Gespräch mit der Autorin führt Anna Engel (hr2-kultur).

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne #zweiterfruehling des Netzwerks der Literaturhäuser e.V., gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Die Veranstaltung ist Teil der Kampagne ZWEITERFRUEHLING: Veranstalter, Verlage, Medien und Buchhandlungen schenken Büchern, die im von der Corona-Krise bestimmten Jahr 2020 erschienen sind, weit über die Saison hinaus ihre Aufmerksamkeit. #zweiterfruehling

Foto: © privat
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Hanna Steinmair - RAGE. A Tennis Western (Replay)
Hinweis: der Ticketverkauf für das Streaming endet jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket-PDF. Darauf befinden sich Ihre personalisierten Zugangsdaten für die digitale Veranstaltung.

Please find an english ticketing system guideline here:
http://www.mousonturm.de/en/ticketing-guideline

Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zerschmettern ihre Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld. Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams-Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen Joana Tischkau und Maria Sendlhofer einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut. „RAGE“ fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von race und Gender verhandelt werden. „RAGE“ rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Privileg, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.

Frankfurt am Main

21.01.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 5,00 €
RAGE. A TENNIS WESTERN - Premiere
“I don’t cheat to win. I’d rather loose.“ (Serena Williams, 2018)

Zwei Tennisspielerinnen rasten aus. Zertrümmern Schläger. Reißen Netze ein. Gewinnen interessiert hier niemanden. Das Spielfeld liegt in Trümmern. Dünner Sand weht über das Feld.

Auftritt zweier Cowboys: Als eiserne Serena Williams Fans, Country Stars und zugleich zutiefst unbeeindruckte und sehr leicht erregbare Männer wagen die Performerinnen einen Balanceakt auf eben jener Linie zwischen Rivalität und Solidarität, Reenactment und Empowerment, zwischen heldenhaftem Selbstmitleid und unkontrollierter Wut …

RAGE fahndet nach den verschiedenen Lesarten von Wut und untersucht Gründe ihrer Ungleichverteilung. Untersuchungsfeld ist der Tenniscourt als Schauplatz, in dem Einschreibungen von Race und Gender verhandelt werden. Unterschiedliche gesellschaftliche Positionierungen, Rivalität und Blickregimes werden durch eine Verschränkung der Duellsituation mit dem Westerngenre wie durch ein Brennglas anders sichtbar. Wer sieht zu und kann es sich leisten, unbeteiligt zu bleiben? Wessen Wut wollen wir bestärken und welche Wut auf keinen Fall? Wie überschneiden sich die Achsen von Wut, Privilegien und die Angst, das zu verlieren, was man immer als selbstverständlich ansah? RAGE rückt die Inszenierung von Wut ins Zentrum des Geschehens: Als Fake, als Annahme, als Übertreibung und als fulminantes Spiel.

KONZEPT/INSZENIERUNG Hanna Steinmair PERFORMANCE/KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Julia Novacek / Maria Sendlhofer / Joana Tischkau FOTO/VIDEO Julia Novacek Dramaturgie Christopher Weickenmeier MUSIK/GESANGSCOACH Jan Gehmlich PRODUKTIONSBERATUNG Lisa Gehring / Carmen Salinas GEFÖRDERT DURCH Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main / Frauenreferat Frankfurt / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG DURCH Tenniszentrum Klüh / Dunlop GmbH / Tennis Union Nussbach/ Z Zentrum für Proben und Forschung

HANNA STEINMAIR, MARIA SENDLHOFER, JOANA TISCHKAU, JULIA NOVACEK UND CHRISTOPHER WEICKENMEIER lernten sich während des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennen und arbeiten seit 2018 zum Themenkomplex Privileg, Kontrolle, White Fragility und Repräsentationspolitik. Steinmair, Tischkau und Sendlhofer verbindet das Forschungsinteresse in Fragen von Repräsentation und Agency Schwarzer, queerer, non-normativer Körper auf der Bühne. Novaceks Expertise für Videobild und Installation ermöglicht der aktuellen Arbeit RAGE die bildgebende Ebene als eigenständig sinngebendes Medium zuzuspitzen, in dem Aushandlungen von Macht und Positionierung stattfinden. Öffentliche Wirkungsweisen von Wut und Kontrolle werden auf der Ebene der Bilder angefochten. Weickenmeier liefert als Dramaturg wichtige Impulse zu zeitgenössischen sowie kulturhistorischen Verknüpfungen.

Verschoben, neue Termine in Planung
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
TILT! - Der Jahresrückblick 2020
Die Temperaturen liegen gefühlt im zweistelligen Plusbereich, ältere Damen schlürfen im T-Shirt ihr Eis und Schnee scheint ein weit in der Zukunft liegendes Ereignis zu sein – es ist schon wieder November im sich stets erwärmenden Klima und damit Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Mit wem könnte das mehr Spaß machen als mit dem Urvogel des satirischen Jahresrückblicks, Urban Priol?

Lustvoll seziert er die gesellschaftspolitischen Ereignisse des vergangenen Jahres, stellt wahnwitzige Verknüpfungen her und deckt verblüffende Hintergründe auf. Da werden die Winkelzüge der Mächtigen und Reichen entlarvt und so manch doppelzüngige Scheinheiligkeit aufgedeckt. Gleichgültig ob er über die Innen- oder Außenpolitik sinniert, mit seinem Fußballclub fiebert oder sich kopfschüttelnd über die Auswüchse des Kapitalismus wundert – kaum ein relevantes Thema des vergangenen Jahres bleibt unberührt. Unterstrichen werden die rasanten sprachgewaltigen Ausführungen durch sein ausgeprägtes schauspielerisches und parodistisches Können, denn seit seiner Studienzeit frönt Urban Priol der Lust am Theaterspiel (der sorgfältig eingerichtete Ordner mit dem Arbeitstitel „Magisterarbeit“ hingegen blieb bis auf ein Register zeitlebens leer). Die Ansprüche ans Publikum sind bei diesem Programm nicht gering: auch wenn er sich den einen oder anderen Kalauer erlaubt („Ich spiele nicht fürs Föjetong!“), schadet es nicht, politisch auf dem Laufenden zu sein, um sich die oftmals subtilen Anspielungen des Spötters nicht entgehen zu lassen.

Aber auch der Kabarettist selbst steht vor einer gewaltigen Aufgabe, sieht sich der agile Wirbelwind doch in einem steten Wettlauf mit der Zeit, die ihm, der vor grandiosen Einfällen und Pointen fast übersprudelt und auch zu aktuellen Themen stets etwas zu sagen hat, mit einem einzigen Abend doch arg eng bemessen vorkommt. Ein Jahr in einem Abend, ja, zefix!

Veranstaltung wird auf Dezember 2021 verschoben - Tickets müssen umgetauscht werden.
TILT! - Der Jahresrückblick 2020
Die Temperaturen liegen gefühlt im zweistelligen Plusbereich, ältere Damen schlürfen im T-Shirt ihr Eis und Schnee scheint ein weit in der Zukunft liegendes Ereignis zu sein – es ist schon wieder November im sich stets erwärmenden Klima und damit Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Mit wem könnte das mehr Spaß machen als mit dem Urvogel des satirischen Jahresrückblicks, Urban Priol?

Lustvoll seziert er die gesellschaftspolitischen Ereignisse des vergangenen Jahres, stellt wahnwitzige Verknüpfungen her und deckt verblüffende Hintergründe auf. Da werden die Winkelzüge der Mächtigen und Reichen entlarvt und so manch doppelzüngige Scheinheiligkeit aufgedeckt. Gleichgültig ob er über die Innen- oder Außenpolitik sinniert, mit seinem Fußballclub fiebert oder sich kopfschüttelnd über die Auswüchse des Kapitalismus wundert – kaum ein relevantes Thema des vergangenen Jahres bleibt unberührt. Unterstrichen werden die rasanten sprachgewaltigen Ausführungen durch sein ausgeprägtes schauspielerisches und parodistisches Können, denn seit seiner Studienzeit frönt Urban Priol der Lust am Theaterspiel (der sorgfältig eingerichtete Ordner mit dem Arbeitstitel „Magisterarbeit“ hingegen blieb bis auf ein Register zeitlebens leer). Die Ansprüche ans Publikum sind bei diesem Programm nicht gering: auch wenn er sich den einen oder anderen Kalauer erlaubt („Ich spiele nicht fürs Föjetong!“), schadet es nicht, politisch auf dem Laufenden zu sein, um sich die oftmals subtilen Anspielungen des Spötters nicht entgehen zu lassen.

Aber auch der Kabarettist selbst steht vor einer gewaltigen Aufgabe, sieht sich der agile Wirbelwind doch in einem steten Wettlauf mit der Zeit, die ihm, der vor grandiosen Einfällen und Pointen fast übersprudelt und auch zu aktuellen Themen stets etwas zu sagen hat, mit einem einzigen Abend doch arg eng bemessen vorkommt. Ein Jahr in einem Abend, ja, zefix!

Veranstaltung wird auf Dezember 2021 verschoben - Tickets müssen umgetauscht werden.
27. Konzert in der Villa Esche - Thomas Stelzer & friends „Let’s Fats - Our tribute to Fats Domino“
Im 90. Lebensjahr des Antoine „Fats“ Domino aus New Orleans (geb. 1928) entschlossen sich Thomas Stelzer und seine Musiker zu Aufnahmen einiger der besten Songs des legendären Songwriters, Sängers und Pianisten. Da verschiedene Titel in ähnlichen Rhythmen und Tempi existieren, boten sich Medleys an, die auch andere tolle New-Orleans-Rhythm & Blues-Songs einbeziehen. Für viele der Songs zeichnen die Musikproduzenten Allen Toussaint, Cosimo Matassa und Dave Bartholomew verantwortlich, in dessen legendärem Studio in New Orleans hunderte von großartigen und erfolgreichen Songs aufgenommen wurden. Ergänzt haben unsere Musiker die Zusammenstellung mit ein paar Liedern aus Thomas´ Feder, die beim Publikum offenbar recht beliebt sind. Mit dabei u. a. Bernd Aust, ex-electra, der auch an der Flöte zu erleben ist. Freuen Sie sich auf einen weiteren musikalischen Ausflug in die Musikmetropole am Mississippi mit „Thomas Stelzer & friends", nachdem er 2004 im Rahmen unseres Ausstellungsprojektes „400 Jahre Akadien: Frankreichs vergessene Kinder“ zum ersten Mal mit Cajun-Musik New Orleans Style und Rhythm Blues in die Villa Esche brachte.

Bernd Aust, sax; Thomas Stelzer, p/voc;
Christoph Dehne, dr; Max Ender sax; Thomas Böhme, b

Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG
Mit freundlicher Unterstützung von IGC Ingenieurgemeinschaft Cossebaude und NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT-Group

Foto: Igor Semechin

Einlass ca. 19.30 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Das Gedicht in seinem Jahrzehnt

Lesung & Gespräch

mit Brigitte Oleschinski, Dichterin, Berlin | Katharina Schultens, Dichterin, Berlin | Moderation: Gregor Dotzauer, Literaturkritiker, Berlin

Online auf Facebook, YouTube & #kanalfuerpoesie

Das Haus für Poesie feiert seinen 30. Geburtstag und lässt eine Veranstaltungsreihe aus den Anfangstagen neu aufleben. Unter der Überschrift Das deutsche Gedicht in der 2. Hälfte des XX. Jahrhunderts lud der Schriftsteller Karl Mickel Anfang der 90er Jahre LyrikerInnen ein, eigene und fremde Gedichte aus den vergangenen drei Jahrzehnten auszuwählen und zu diskutierten.

In der Neuauflage treffen jeweils zwei DichterInnen aus unterschiedlichen Generationen aufeinander, die gemeinsam die zurückliegenden Jahrzehnte bis in die Gegenwart durchqueren. Sie wählen deutschsprachige und internationale Gedichte aus, die sie in einer bestimmten Zeit besonders geprägt haben. Hinzu kommen eigene Texte, die von dieser Prägung zeugen.

In der ersten Veranstaltung der alten/neuen Reihe begegnen sich Katharina Schultens (geboren 1980 in Kirchen (Sieg)) und Brigitte Oleschinski (geboren 1955 in Köln).

Berlin

21.01.2021
19:30 Uhr
"(The Window And) The Curtain" Part III

In her work "(The Window And) The Curtain" Lena Lapschina guides viewers to a large shop window whose function is obviously to be permeable to the gaze. There is nothing more to be seen than – well, a curtain. What happens behind it remains hidden. Viewers will, as always in such cases, try to interpret the shadows on the fabric. Put their individual filters of expectations, hopes and longings above them. Experience great dramas.

"(The Window And) The Curtain" can be watched daily 24/7 just some meters from Donaustadtbrücke metro station). And if you are lucky, you may even gaze at one or another performance behind the glass surface.

Wien

21.01.2021
17:00 Uhr
Melissa
Melissa Perales moved from Chicago to Berlin in the 90s. Since then she has organized an international film festival (Circles of Confusion - Independent & Underground film & video fest), owned her own restaurant (UCF Berlin), and began booking and promoting live shows and film screenings under the moniker M: Soundtrack. As a concert promoter she presents international acts monthly in venues such as Schokoladen, Acud or Kantine am Berghain. M: Soundtrack has become a platform and meeting point within the Berlin independent music scene since 2004 and she co-curates the Torstrassenfestival. Melissa is a board member of all2gethernow, a platform for new strategies in music culture and the music business. Melissa’s passion is soundtracks, therefore starting Supertape was the likely result: music supervision and consulting company which she runs together with the documentary filmmaker, Sabine Steyer. In 2017, Melissa co-founded and curated the festival We Make Waves e.V., a Berlin-based network for women, trans and non-binary in music. Her next mission in 2019/20, is a talk & concert based platform for female-identifying and non-binary people working in music and other creative industries called Night School/NOW. Supporting the local music and film community has been a great part of her resume since 1995. Melissa had the initial idea for Music Pool Berlin and was part of developing the project. She´s working as a consultant in the orientation consultation. Non-German/English speaking musicians and innovators are welcome to make appointments from January 2020 on Wednesday´s.

Questions: Melissa@musicpoolberlin.net

Die Veranstaltung ist ausgebucht.
TILT! - Der Jahresrückblick 2020
Die Temperaturen liegen gefühlt im zweistelligen Plusbereich, ältere Damen schlürfen im T-Shirt ihr Eis und Schnee scheint ein weit in der Zukunft liegendes Ereignis zu sein – es ist schon wieder November im sich stets erwärmenden Klima und damit Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Mit wem könnte das mehr Spaß machen als mit dem Urvogel des satirischen Jahresrückblicks, Urban Priol?

Lustvoll seziert er die gesellschaftspolitischen Ereignisse des vergangenen Jahres, stellt wahnwitzige Verknüpfungen her und deckt verblüffende Hintergründe auf. Da werden die Winkelzüge der Mächtigen und Reichen entlarvt und so manch doppelzüngige Scheinheiligkeit aufgedeckt. Gleichgültig ob er über die Innen- oder Außenpolitik sinniert, mit seinem Fußballclub fiebert oder sich kopfschüttelnd über die Auswüchse des Kapitalismus wundert – kaum ein relevantes Thema des vergangenen Jahres bleibt unberührt. Unterstrichen werden die rasanten sprachgewaltigen Ausführungen durch sein ausgeprägtes schauspielerisches und parodistisches Können, denn seit seiner Studienzeit frönt Urban Priol der Lust am Theaterspiel (der sorgfältig eingerichtete Ordner mit dem Arbeitstitel „Magisterarbeit“ hingegen blieb bis auf ein Register zeitlebens leer). Die Ansprüche ans Publikum sind bei diesem Programm nicht gering: auch wenn er sich den einen oder anderen Kalauer erlaubt („Ich spiele nicht fürs Föjetong!“), schadet es nicht, politisch auf dem Laufenden zu sein, um sich die oftmals subtilen Anspielungen des Spötters nicht entgehen zu lassen.

Aber auch der Kabarettist selbst steht vor einer gewaltigen Aufgabe, sieht sich der agile Wirbelwind doch in einem steten Wettlauf mit der Zeit, die ihm, der vor grandiosen Einfällen und Pointen fast übersprudelt und auch zu aktuellen Themen stets etwas zu sagen hat, mit einem einzigen Abend doch arg eng bemessen vorkommt. Ein Jahr in einem Abend, ja, zefix!

Veranstaltung wird auf Dezember 2021 verschoben - Tickets müssen umgetauscht werden.
Brodas Bros - Musik- und Breakdance-Show aus Spanien
Musik- und Breakdance-Show aus Spanien

Mit »Around the World« bringen die »Brodas Bros« ihre Erlebnisse und Geschichten rund um den Globus in einem glamourösen Spektakel auf die Bühne. Dabei wird jede Station ihrer Reisen nicht nur variantenreich choreografiert, sondern findet auch unterschiedliche technische Umsetzungen, von Roboter-Style bis LED-Kostümen.

Gleichzeitig erzählen »Brodas Bros« sehr einfühlsam vom Unterwegssein und vom Leben: Unsere Erinnerungen und Erlebnisse machen uns zu dem, was wir heute sind. Mit einer verblüffenden Kombination aus Tanz, Licht, Spezialeffekten und Musik ist »Around the World« die bislang technisch aufwendigste Show der Kompanie und begeistert Jung und Alt mit unglaublicher Energie und atemberaubenden, akrobatischen Breakdance-Nummern.

2006 haben die Brüder Pol und Lluc Fruitós »Brodas Bros« aus der Taufe gehoben und ihr Wissen um Urban-Dance – Popping, Locking, Breaking, Hip-Hop und Comtemporary Dance – zu ihrem Beruf und ihrer Berufung gemacht. Bald danach stießen die beiden Schwestern Clara und Berta Pons dazu und bilden nun den weiblichen Gegenpart zum Brüderpaar.

Regie: Lluc Fruitós
Musik: Clozee, Arturo Calvo I Kapi
Besetzung: Marc Carrizo, Lluc Fruitós, Pol Fruitós, Berta Pons, Clara Pons und andere
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Foto: Brodas Bros

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Lost im Internet - „Hate Speech – Der richtige Umgang mit Hass und Gewalt im Netz“
Instagram Reels, TikTok-Trends oder Datingprofile im Netz – unbegrenzte Möglichkeiten führen oft auch zu unbegrenzten Fragen und Problemen. Bin ich nur ein Internetprofil oder doch mehr? Vor allem die jugendlichen Nutzer bewegen sich im Internet in immer mehr Räumen, die vielen Erwachsenen völlig fremd sind. Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sind oft überfordert mit der Welt ihrer Kinder. Und nur wenn man sich auch mit dieser Welt auskennt, kann man die Kinder und Jugendliche auch darin begleiten.

Den Start der Veranstaltungsreihe bildet der Workshop „Meine Rechte als Internet-User“ mit Cornelius Scheier am Montag, den 7. Dezember um 19 Uhr. Darf ich ein Foto meines Kindes einfach an die Oma weiterschicken? Oder hat mein Kind da etwas mit zu reden? In einem interaktiven Quiz über die sozialen und rechtlichen Grundlagen im Internet, werden diese und alle weiteren Fragen der Teilnehmenden beantwortet und geklärt. Kommunikationstrainer Cornelius Scheier ist seit Jahren als Sozial- und Medienreferent tätig.

Als zweites führt der Workshop „What’s App? – die Welt der Apps“ am Dienstag, den 15. Dezember mit Eltern-Medientrainer Simeon Behre in die Welt der Apps und Smartphone-User ein. App-Berechtigungen und Datenfreigabe sind hierbei heikle Themen, die vor allem jugendliche Nutzer leichtfertig abtun. Wie Eltern oder pädagogische Fachkräfte ein Auge darauf haben können und warum sie selbst um die Wichtigkeit des Smartphones Bescheid wissen sollten, zeigt Simeon Behre an vielen praktischen Beispielen.

Der dritte Workshop „Hate Speech – Der richtige Umgang mit Hass und Gewalt im Netz“ dreht sich mit Medienprofi Jens Wiemken um Hass und Mobbing im Internet – und darum, was hier getan werden kann. Jens Wiemken ist Pädagoge und seit 1989 schulisch und außerschulisch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an „Neuen Medien“ tätig. Seit 2006 ist er freier Referent zum Thema Jugendmedienschutz der Niedersächsischen Landesmedienanstalt.

Die Durchführung als Hybrid-Veranstaltungen ermöglicht den Teilnehmenden eine frei Wahl nach Ihren persönlichen Vorlieben: coronakonform kann in Live-Präsenz den Workshops in der Halle 16 der CD-Kaserne gefolgt werden. Die Workshopleiter interagieren direkt mit den anwesenden Teilnehmenden ebenso wie mit den digital Zugeschalteten. Für eine Teilnahme vor Ort wird ein digitales Endgerät (Smartphone, Tablet oder Laptop) benötigt, um direkt dort ansetzen zu können, wo die Interaktion im Internet entsteht. Die digitale Teilnahme wird per Zoom oder ein ähnliches Portal erfolgen. Benötigt wird hier ein ausreichend guter Internetzugang und bestenfalls ein Mikrofon und eine Kamera am digitalen Endgerät.

Einen Teilnahme-Link wird nach erfolgter Anmeldung verschickt.
Die Workshops sind kostenlos.
Eine Anmeldung kann telefonisch (05141-97729-0) oder per Mail (info@cd-kaserne.de) unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Mailadresse) und des Workshop-Namens erfolgen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Anmeldung telefonisch (05141-97729-0) oder per Mail (info@cd-kaserne.de)
Bed of Roses
Bed of Roses
Rock-Musical von Ingmar Otto – Uraufführung

„Wir waren jung, andauernd verknallt und uns lag die Welt zu Füßen. Jetzt sind wir alt und sollten uns wiedersehen“ stand in der Betreffzeile der Mail, ihr Inhalt lediglich: 18. Juni im Häwelmann, um acht nicht ab acht. Absender Kloppi.
Während Mike derartige Mails gar nicht erst öffnet, löst das bevorstehende Klassentreffen bei Tine Aktionismus aus. Warum zu diesem Anlass nicht noch mal die alte Schulband zusammentrommeln und so richtig die Sau rauslassen - nur noch einmal, wie damals bei der legendären Abschiedsparty. So treffen die Bandmitglieder zur Probe für das große Comeback ihrer Band „Sunrisedown“ in der alten Kneipe Häwelmann aufeinander. Sehr zum Ärger von Herrn Winter, der sich und die Kneipe eigentlich aufgegeben hatte und nur der guten alten Zeiten willen wieder die Zapfanlage anwirft.

Viel hat sich verändert. Der selbstbewusste Bassist Falco ist mit der Zeit als städtischer Angestellter etwas steifer und zynischer geworden und der Schlagzeuger Kloppi predigt als Kaplan lieber Nächstenlieben, als nächtelang um die Häuser zu ziehen. Der Gitarrist Muckel, nennt sich jetzt nur noch Mike und hat seine Ambitionen die Musikerkarriere voranzutreiben auf Eis gelegt. Sein Schwarm Tine ist immer noch Powerfrau durch und durch, hat nun aber als emanzipierte Familienmutter ihre eigenen Probleme zu lösen. Aus den Teenies sind gestandene Leute geworden.

Sie fangen an zu spielen und nach den ersten Takten können sie ihn spüren: den Spirit ihrer Jugend – im Häwelmann liegt wieder der Duft der ersten großen Lieben in der Luft, verschüttetes Bier auf schweißnassen T-Shirts und die Vorfreude auf ein erwachsenes Leben nach der Schulzeit weht durch den Partystadl. Nur etwas fehlt. Tamara, die Fünfte im Bunde lässt sich einfach nicht blicken.

Hintergrundinfos:
Da ist Rock drin: „Bed Of Roses“ wird die Wände des Kammertheaters mal wieder zum Wackeln bringen, nach „Show Must Go On“ hat Ingmar Otto das nächste Rockmusical geschrieben. Ein Musical über Freundschaft, Altern, Toleranz und die Liebe zur Musik… Zu erwarten sind weltbekannte Balladen und unsterbliche Rocksongs von Interpreten wie Jon Bon Jovi, Nirvana, Green Day, Guns N‘ Roses und vielen weiteren Rock-Klassikern.

Auf der Bühne gibt es ein Wiedersehen mit Staatstschauspieler Stefan Viering, der u.a. in „Der blaue Engel“ und „Sonny Boys“ spielte und mit Dorothée Kahler, die Teil des „Show must go on“ Ensembles ist. Außerdem können sich die Zuschauer auf vier neue Gesichter freuen, darunter Raffaele Bonazza, Oliver Polenz und Luisa Wöllisch. Luisa Wöllisch hat sich als Schauspielerin einen Namen gemacht. Bereits 2017 wirkte sie in der deutschen Kriminalkomödie „Grießnockerlaffäre“ in einer Nebenrolle mit, im Kinofilm „Die Goldfische“ spielte die Tutzingerin ihre erste Hauptrolle.

TERMINE Im Kammertheater (K1), Herrenstraße 30/32
Premiere: 6.3.2020
Vorstellungen: 7.3. bis 3.5.2020

BESETZUNG
Mit Raffaele Bonazza, Dorothée Kahler, Oliver Polenz, Joseph Reichelt, Stefan Viering und Luisa Wöllisch.

Text & Inszenierung: Ingmar Otto
Musikalische Leitung: Paul Taube
Bühne: Manuel Kolip
Kostüme: Christina Pantermehl

Restkarten evtl. unter 0721-23111 oder an der Abendkasse
Ulmer Konzert Nr. 3 "Paradestücke" Option 1
Bis heute beliebt verhalfen die „Paradestücke“ ihren Komponisten zu Ruhm. Zum Missfallen von Samuel Barber gilt sein „Adagio for Strings“ als sein bekanntestes Werk. Es ist ein Arrangement des zweiten Satzes seines Streichquartetts op. 11 und wurde aufgrund seiner emotionalen Intensität häufig zum Klangteppich öffentlicher Ereignisse von großer Traurigkeit: Beerdigungen berühmter Persönlichkeiten wie die von Roosevelt, Kennedy und Grace Kelly oder etwa Sendungen, die in Gedenken an die Anschläge des 11. Septembers ausgestrahlt wurden, begleitete das Adagio. Auch als Filmmusik ist das Stück in „Der Elefantenmensch“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“ oder „Der scharlachrote Buchstabe“ Protagonist bewegender Szenen. Freundschaft als musikalische Triebfeder ist Haydns erstes Cellokonzert zu verdanken. Er schrieb es vermutlich für seinen Freund Joseph Franz Weigl, der damals erster Cellist am Esterházyschen Hof war. Die Orchester-Besetzung des kantabileartigen und monothematischen Konzerts ist verhältnismäßig klein und stellt im Solopart durch die hohe Lage eine Herausforderung dar, die unser Solist des Abends, Andreas Brantelid, bravourös meistert. Unglaubliche Leichtigkeit sorgt wohl bei der fünften Sinfonie von Franz Schubert dafür, dass sie auch heute immer wieder ins Repertoire aufgenommen wird. Gerade 19-jährig schuf Schubert die vielleicht vollkommenste seiner Jugendsinfonien. Sie ist von Grazie, Beschwingtheit und einem natürlichen Ausdruck geprägt, ohne dabei ernste Töne auszuschließen. Auf der Suche nach einer eigenen musikalischen Sprache setzt sich Schubert in diesem Werk in kammermusikalischer Perfektion mit Mozarts Schaffen auseinander.

Samuel Barber (1910-1981)
Adagio for Strings

Joseph Haydn (1732-1784)
Cellokonzert Nr. 1 (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Sinfonie Nr. 5 in B-Dur (D 485)


Andreas Brantelid // Violoncello
Emmanuel Tjeknavorian // Leitung

Einlass ist um 16:20 Uhr; das Konzert findet ohne Pause statt

Einlass: 16:20 Uhr; Konzert findet ohne Pause statt; bitte nehmen Sie nur den gebuchten Platz ein

Keine Online-Buchung mehr möglich. Bitte wenden Sie sich an unsere Vorverkaufsstelle Heilbronner Reisebüro Böhm 07131/624017.
Ulmer Konzert Nr. 3 "Paradestücke" Option 2
Bis heute beliebt verhalfen die „Paradestücke“ ihren Komponisten zu Ruhm. Zum Missfallen von Samuel Barber gilt sein „Adagio for Strings“ als sein bekanntestes Werk. Es ist ein Arrangement des zweiten Satzes seines Streichquartetts op. 11 und wurde aufgrund seiner emotionalen Intensität häufig zum Klangteppich öffentlicher Ereignisse von großer Traurigkeit: Beerdigungen berühmter Persönlichkeiten wie die von Roosevelt, Kennedy und Grace Kelly oder etwa Sendungen, die in Gedenken an die Anschläge des 11. Septembers ausgestrahlt wurden, begleitete das Adagio. Auch als Filmmusik ist das Stück in „Der Elefantenmensch“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“ oder „Der scharlachrote Buchstabe“ Protagonist bewegender Szenen. Freundschaft als musikalische Triebfeder ist Haydns erstes Cellokonzert zu verdanken. Er schrieb es vermutlich für seinen Freund Joseph Franz Weigl, der damals erster Cellist am Esterházyschen Hof war. Die Orchester-Besetzung des kantabileartigen und monothematischen Konzerts ist verhältnismäßig klein und stellt im Solopart durch die hohe Lage eine Herausforderung dar, die unser Solist des Abends, Andreas Brantelid, bravourös meistert. Unglaubliche Leichtigkeit sorgt wohl bei der fünften Sinfonie von Franz Schubert dafür, dass sie auch heute immer wieder ins Repertoire aufgenommen wird. Gerade 19-jährig schuf Schubert die vielleicht vollkommenste seiner Jugendsinfonien. Sie ist von Grazie, Beschwingtheit und einem natürlichen Ausdruck geprägt, ohne dabei ernste Töne auszuschließen. Auf der Suche nach einer eigenen musikalischen Sprache setzt sich Schubert in diesem Werk in kammermusikalischer Perfektion mit Mozarts Schaffen auseinander.

Samuel Barber (1910-1981)
Adagio for Strings

Joseph Haydn (1732-1784)
Cellokonzert Nr. 1 (Hob. VIIb:1)

Franz Schubert (1797-1828)
Sinfonie Nr. 5 in B-Dur (D 485)


Andreas Brantelid // Violoncello
Emmanuel Tjeknavorian // Leitung

Einlass ist um 19:20 Uhr; das Konzert findet ohne Pause statt

Einlass: 19:20 Uhr; Konzert findet ohne Pause statt; bitte nehmen Sie nur den gebuchten Platz ein

Keine Online-Buchung mehr möglich. Bitte wenden Sie sich an unsere Vorverkaufsstelle Heilbronner Reisebüro Böhm 07131/624017.
Das Blaue vom Himmel
Gerade ist Bernard bei seinem besten Freund Philippe und dessen Zukünftiger zum Abendessen eingetroffen - seine Frau Nelly ist zum Glück noch auf Parkplatzsuche - als Soraya, sein junger blonder Seitensprung, auf dem Handy anruft. Sie sei zu Hause rausgeflogen, brauche dringend Geld fürs Hotel und warte in einem Bistro. Sie käme aber auch gerne persönlich vorbei… Kein Grund zur Panik für Bernard: Sein gutmütiger Freund Philippe ist schnell dazu überredet, Soraya das Geld zu bringen. Und um den Frauen den Abgang des Freundes zu erklären, erfindet Bernard kurzerhand einen Anruf von dessen Mutter, die einen mysteriösen Anfall erlitten habe und dringend Hilfe brauche - deshalb müsse Philippe sofort los. Die Zurückgebliebenen sind eben mit dem Abendessen fertig, da ruft Philippes Mutter tatsächlich an - quietschfidel und kerngesund - um ihren Sohn daran zu erinnern, sie am nächsten Tag zum Frisör zu fahren. Nach Achterbahn, Glück, Ein Mann fürs Grobe und Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, die alle äußerst erfolgreich mit der Münchner Tournee unterwegs waren, beweist Éric Assous mit dieser Komödie einmal mehr sein überragendes Talent, selbst um ein mäßig liebenswertes Ekel wie diesen Bernard herum eine leichtfüßige und turbulente Geschichte zu bauen, voller überraschender Wendungen und intelligenter Pointen, die den Zuschauer mit dem guten Gefühl aus dem Theater entlässt, sich nicht unter seinem Niveau amüsiert zu haben.
©Bild: Helmut Seuffert

Die Veranstaltung findet nicht statt. Ein Ersatztermin folgt in Kürze. Karten behalten ihre Gültigkeit
Dame(+n) zu dritt | Königinnen von Frankreich

Dame(+n) zu dritt | Königinnen von Frankreich

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 5 – Au/Haidhausen

Dame(+n) zu dritt

v. Frank Sporkmann – geboren 1955 auf der Insel Rügen, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Seit 1987 als freiberuflicher Schriftsteller tätig, ist er stets darum bemüht, eine eigene Bühnenästhetik zu schaffen. Seine Stücke sind spröde, minimalistisch. „Die Realität ist absurd! Ich komme der Realität am nächsten, wenn ich absurde Geschichten schreibe“, so sein Credo.

zum Inhalt: In dem Kammerspiel treffen sich drei alte Männer, wie seit viezig Jahren, zum Dame-Spiel. Aber es sind nur zwei Stühle vorhanden – früher gab es angeblich mal einen Hocker, aber Brotzki und Silberstein können sich nicht recht erinnern. Und spielen können außerdem immer nur zwei. Der dritte, Korf, fühlt sich ausgegrenzt, unterdrückt und versucht mit einer List, einen Stuhl zu ergattern.


Königinnen von Frankreich

v. Thornton Wilder – geboren 1897 in Madison (Wisconsin). Er gewann drei Pulitzer-Preise –  „Die Brücke von San Lusi Rey“, „Unsere kleine Stadt“ und „Wir sind noch einmal davongekommen“. (gestorben am 7.12.75 in Hamden (Connecticut)

zum Inhalt: Das Spiel in einem Akt zeigt die Kanzlei des Advokaten Cahusac in New Orleans im Jahr 1869. Als Vertreter der „Historischen Gesellschaft“ empfängt er weibliche Klienten blaublütiger Herkunft, um ihnen zu verkünden, dass sie die wahren und seit langem vermissten Erbinnen des französischen Thrones sind.

 
 
Eintritt
15,00 €

Tickets
www.theaterinderau.de
089 44118454

Veranstalter
Theater in der Au

München

21.01.2021
20:00 Uhr
TURANDOT

Man erzählt sich so allerlei.
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib).

Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.
Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist.

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.

mit Arno Friedrich | Melda Hazirci | Mario Linder | Margrit Carls | Theresa Bendel

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer

Eiszeit-Safari

Zeitreise gefällig? Dann begeben Sie sich mit uns auf eine abenteuerliche „Eiszeit-Safari“ in die letzte Kaltzeit vor 30.000 bis 15.000 Jahren. In dieser uns heute fremden Lebenswelt waren die Landflächen der Erde zu einem Drittel von Eis bedeckt, die Gletscher aus den Alpen stießen nach Norden bis zum heutigen München vor und der teils kilometerdicke skandinavische Eisschild reichte bis nach Hamburg und Berlin. Allerdings war das Klima im eiszeitlichen Europa entgegen geläufiger Vorstellungen keineswegs überall unwirtlich und lebensfeindlich. Zwischen den Gletschern lag ein fruchtbares Grasland, das mehr mit der afrikanischen Savanne gemein hatte als mit einer kargen Landschaft. Insbesondere das Rheintal war eine Art eiszeitliche Serengeti mit einer unglaublich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Hier grasten nicht nur Herden und Gruppen von gewaltigen Pflanzenfressern wie Mammuts, Wollhaarnashörnern, Büffeln und Riesenhirschen, sondern hier jagten auch Raubtiere wie Höhlenlöwen, Hyänen, Wölfe und Leoparden.

Anhand neuester Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigter Knochenfunde aus der Oberrheinregion vermittelt die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ ein lebendiges Bild der eiszeitlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie des Alltagslebens des Menschen im damaligen Europa. Begegnen Sie aus der Perspektive eines Zeitreisenden den Riesen der letzten Kaltzeit von Angesicht zu Angesicht. Erfahren Sie, wie und was man jagte und kochte oder wie man sich kleidete. Mehr als 100 Exponate, darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Pflanzenpräparate und Mitmachstationen machen die Schau zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Groß und Klein.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.eiszeitsafari.de

www.rem-mannheim.de 

 

Credits: Titelfoto © Marc Steinmetz; Gestaltung: rem

 

Mannheim

21.01.2021
11:00 Uhr

Frankfurt am Main

21.01.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 15,30 €
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

21.01.2021
14:00 Uhr
Helene Bockhorst - Die Bekenntnisse der Hochstaplerin Helene Bockhors

Sie ist wieder da. Und sie redet schon wieder über Sex. Helene Bockhorst, das Schlampen-Unikat mit Literaturstipendium, steht wieder auf der Bühne, um so zu tun, als hätte sie was zu sagen. Oder tut sie bloß so, als würde sie so tun?
Mit ihrem ersten Soloprogramm war Helene Bockhorst überraschend erfolgreich. Überraschend deswegen, weil man sich eine Comedienne eigentlich anders vorstellt – nicht so schüchtern und nicht ganz so kaputt in der Birne. Und sind ein Hang zum Exhibitionismus und eine Vorliebe für schillernde Hosen wirklich genug, um sich langfristig einen Platz auf der Bühne zu verdienen? Alle sagen, erst dann, wenn ein Künstler sein zweites Programm präsentiert, wird klar, ob er etwas kann.
Helene Bockhorst ist sich also ganz sicher, dass sie jetzt auffliegen wird.
Jetzt wird herauskommen: Alle anderen haben das Hochstaplersyndrom, nur sie nicht, sie hat wirklich nichts drauf. Und wenn man sowieso erwischt wird, dann kann man genauso gut die Karten auf den Tisch legen und beichten, wie man sich die ganze Zeit durchs Leben gemogelt hat.
Wie lange vor einem Umzug muss ich anfangen, mich mit kräftigen Männern anzufreunden?
Welche Äußerungen sind angemessen, um die Wartezeit zu überbrücken, während jemand ein Kondom anzieht? Warum funktioniert der Benjamin-Franklin-Effekt nicht mit Leuten, mit denen ich geschlafen habe? Und bin ich etwa die Einzige, die Angst hat, dass Straßenbahnen nur so tun, als ob sie Schienen bräuchten? Mit Fragen wie diesen schlägt sich Helene Bockhorst herum - und das tut sie so ehrlich wie nie zuvor und in aller Öffentlichkeit.
Dieser Seelenstriptease ist furchtbar, lustig und befreiend zugleich. Denn eigentlich sind wir doch alle Hochstapler. Wir sagen, dass wir uns für Literatur interessieren, lesen aber heimlich “Vom Milliardär gekauft und gezüchtigt”. Wir sagen “setz dich doch zu mir” und denken: “OMG bitte, setz dich auf keinen Fall zu mir!” Wir sagen “Schatz, ich liebe dich immer noch!” und meinen: “Ich habe das mal durchgerechnet, ich kann mir keine eigene Wohnung leisten.” Wir alle haben diese Gedanken im Kopf, die wir nicht aussprechen, und wenn man nicht darüber redet, dann ist man ganz alleine.
Ein Comedy-Programm über den Scharlatan in jedem Einzelnen von uns, Sexualität, Meerestiere und die Angst, nicht genug zu sein.

www.youtube.com/watch?v=rW2osQdESgY

www.youtube.com/watch?v=4BIQMSjHwiE

 

 

 

Costa Meronianakis - ANTI
Costa Meronianakis ist Rapper, Grieche und hat trotzdem seinen Humor nicht verloren. Egal ob Gangstertauben oder Deutsche ohne Rhythmus, er hat zu allem eine Meinung und einen Gag. Costa erzählt einfach von seinem Leben und nimmt das Publikum mit in seine Welt. Er kann wütend sein oder amüsiert, aber er bleibt immer eins: er selbst. Costa ist „ehrlich, rough und dabei immer funny“, sagt sein Kollege Luke Mockridge über ihn. Und auch Micky Beisenherz ist Fan: „Der Kerl ist ein Gentleman, gefangen im Körper eines Frankfurter Straßenköters und genauso schüttelt er die Pointen aus dem Fell. Sein Programm ist wie ein guter Rap-Song: Harte Beats, guter Flow, auf einem Teppich aus purem Soul. Der Dopeman der Comedy.” Dafür braucht Costa keinen DJ und keine Band, sondern nur das Mic in der Hand und eine Bühne. Er springt von Thema zu Thema und bleibt dabei immer smooth und hat sein Publikum in der Hand. Er weiß, wie man die Bühne beherrscht. Das hat Costa in seiner ersten Karriere als Musiker gelernt.

Mit 20 startet er in Frankfurt am Main mit Hilfe von Moses Pelham seine Rapkarriere. Unter dem Namen Illmatic hat er nicht nur solo Erfolg und bringt vier Alben heraus, sondern ist auch auf Xavier Naidoos Hitalbum „Nicht von dieser Welt“ zu hören. Zusammen mit Labelschwester Sabrina Setlur durfte er als Vorband mit dem King of Pop Michael Jackson auf Tour gehen. Das zusammen mit Kool Savas aufgenommene Album „Freunde der Sonne“ verband Härte mit Punchlines und hat eine ganze Generation deutscher Rapper inspiriert. „Wenn’s mit Rap nicht klappt/entführ ich die Kinder von Beckham“, kündigte Costa damals an, aber zum Glück kam es anders.

Wegen solcher Gags und Skits erkannte der hessische Weltstar Henni Nachtsheim vom Duo Badesalz Costas Talent für Comedy. Er wechselte das Genre und arbeitete sich zum zweiten Mal nach oben. Inzwischen ist er auf allen großen deutschen Comedy-Bühnen und in TV-Formaten wie Nightwash, StandUp-Migranten und dem NDR Comedy Contest aufgetreten. Im Quatsch Comedy Club moderiert er regelmäßig und spielt Solo-Shows. Dabei bleibt er seiner Heimat Frankfurt natürlich immer treu. Einmal im Monat macht er im „Chez Ima“ im 25 Hrs Hotel by Levi’s mitten im Bahnhofsviertel seine Show „Chuzpe!“, für die er seine Lieblingscomedians nach Frankfurt holt.

Foto: Marlene Fichtner

Einlass ab 16:30 Uhr
"Circus-Hero" Unterstützer-Ticket
Werde ein „Circus Hero“! Hilf den Tieren der Pony-Welt.
Jetzt Unterstützer-Ticket kaufen!


Wir alle kennen sie, die vermeintlich großen Helden dieser Welt. Seien es Comicfiguren, Filmstars oder Politiker. Ob sie dann immer wahre Helden sind, sei dahingestellt.

Die echten Helden des Lebens agieren im Verborgenen ohne große Bühne. Eine solche Heldin ist Ann-Katrin Bossert. Die 27-jährige junge Frau ist seit ihrer Kindheit eine große Tierfreundin. Angefangen hat es mit ein paar Ponys, die sie dann bereits als Vierzehnjährige in der Manege des Landauer Weihnachtscircus vorführte. Die Tiere und der Circus haben sie nicht mehr losgelassen. Zuhause im Pirmasenser Ortsteil Niedersimten tummeln sich inzwischen rund 40 Tiere auf der Wiese, die Hunde und Katzen der Familie mal nicht mit eingerechnet. Ponys, Pferde, Ziegen, Schafe, Esel, Mini-Schweine, zwei Kühe und sogar ein Lama – es ist ein richtiger kleiner Zoo über all die Jahre geworden. Etliche ihrer Tiere leben hier wie auf einem Gnaden-Hof. Ann-Katrin Bossert hat Pferde vor dem Einschläfern und damit dem Abdecker oder zum Beispiel ihre beiden Kühe vor dem Schlachter gerettet und in der „Pony-Welt“ aufgenommen. Die „Pony-Welt“ ist inzwischen ihr Lebensmittelpunkt. Der kleine Sport- und Freizeitpark sorgt seit einiger Zeit für ihren Lebensunterhalt. Das Angebot umfasst neben dem reinen Vergnügen auf dem Gelände auch Reitunterricht für Kinder, geführtes Reiten auf Ponys, Kinderferienwochen und die Ausrichtung individueller Kindergeburtstage. Im Winter gehört immer das Engagement im Landauer Weihnachtscircus dazu. Die Einnahmen von dort sichern das Überleben in der kalten Jahreszeit. Denn Futter oder einen Tierarzt brauchen die Tiere auch im Winter.

So weit, so gut. Wenn da nicht in diesem Jahr „Corona“ gekommen wäre. Viele der üblichen Aktivitäten fielen ab März erst dem Lockdown und dann den erlassenen Beschränkungen zum Opfer. Und nun musste auch der Landauer Weihnachtscircus wegen der Pandemie abgesagt werden.

Viele Menschen würden in dieser Situation verzweifeln. Ann-Katrin Bossert aber kämpft. Sie tut dies schon das ganze Jahr. Wegen der geringen Einnahmen musste sie alle Arbeiten beim Pflegen und Füttern der Tiere alleine stemmen. Geld für einen Arbeiter, der beim anstrengenden Misten oder anderen schweren Arbeiten hilft, ist nicht in der Kasse. Und nun droht das große Loch wegen des Einnahmeausfalls beim Landauer Weihnachtscircus.

Hilfe tut also Not! Helft unserer tapferen Heldin! Werdet auch ein „Circus Hero“!

„Unterstützer-Tickets“ gibt’s für kleine Helden zum Taschengeld-Preis von 10,- Euro und für große und spendablere Helden für 25,- oder 50,- Euro. Der Erlös geht zu einhundert Prozent direkt an Ann-Katrin Bossert und ihre Tiere. Mal eine etwas andere Benefiz-Aktion. Ein Ticket ohne Veranstaltung, aber dafür mit nachhaltiger Unterstützung.

Vielen Dank für Eure Hilfe. Und auf ein Wiedersehen in der „Pony-Welt“ und Weihnachten 2021 hoffentlich auch wieder im Landauer Weihnachtscircus!
Jonas Greiner - In voller Länge
Jonas Greiner ist die Nachwuchshoffnung der ostdeutschen Comedy- und Kabarettszene. "Diesen Namen sollte man sich merken, denn der sympathische 20-jährige hat nicht nur körperlich das Potential, ein Großer in der Deutschen Kabarettszene zu werden.", schrieb der Münchner Merkur bereits 2017. Der mittlerweile 22-jährige Thüringer ist seit etwa 2 Jahren auf den Bühnen Deutschlands unterwegs und inzwischen weit über seine Heimat hinaus bekannt. So war er bereits 2018 beim NDR Comedy Contest zu Gast und im Frühjahr 2019 in der HumorZone-Gala auf ARD und MDR zu sehen, wo er von Olaf Schubert als Newcomer des Jahres mit dem "Güldenen August" ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2019 feiert er mit seinem Soloprogramm "In voller Länge" Premiere.
Greiner beschäftigt sich in seinem Solo-Debüt mit den Fragen, die einen jungen Mann in der heutigen Zeit umtreiben: "Was nützt mir dieses Abitur?", "Was soll bloß aus mir werden?", oder "Wer sind Sie und was machen Sie in meiner Wohnung?" Der mit 207 cm Körpergröße wohl größte Kabarettist Deutschlands nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise vom Hier und Jetzt und den Problemen unserer Zeit bis hin zur ganz großen Weltgeschichte. Dabei betrachtet er die Welt mit viel Ironie, manchmal spitz und manchmal frech. Jonas Greiner schafft es, Gesellschaftskritik und scharfsinnige Beobachtungen mit alltäglichen, lustigen Geschichten zu verknüpfen und liefert so eine erfrischende und einzigartige Kombination aus Inhalt und Humor - echtes Stand-Up-Kabarett sozusagen.
Am meisten im Visier des jungen Mannes ist immer er selbst. Egal ob Körpergröße, Schullaufbahn oder Berufswahl - Jonas Greiner nimmt es mit Humor. Getreu dem Motto: Das Leben ist zu schön um kurz zu sein.

Foto: Lucas Seel

WEB: jonasgreiner.com
Die Nacht der 5 Tenöre - Stargast Marc Marshall
Seit über 15 Jahren begeistern diese Star-Tenöre Tausende von Opernfreunden mit ihrer begehrten Konzertreihe DIE NACHT DER 5 TENÖRE und tauchen Sie ein in die Welt von Tosca, Aida, Rigoletto, Otello, Turandot, La Traviata, Carmen u.v.m.

In unserer allzu hektischen Zeit sind es diese weltberühmten Melodien, die uns einen Abend voller musikalischer Höhepunkte und einfacher Freude an guter Musik bereiten.

Und in der kommenden Tournee haben wir einen Musiker für unsere Konzertreise soweit
neugierig gemacht, dass er sich kurz entschlossen hat, diese Tournee mit seiner außergewöhnlichen Bariton Stimme in neuen Dimensionen zu erheben:

MARC MARSHALL
„Ich bin wie ein Zirkuskind in der Musikwelt aufgewachsen”. Die beeindruckenden Begegnungen mit den „Ich bin wie ein Zirkuskind in der Musikwelt aufgewachsen“. Die beeindruckenden Begegnungen mit den Großen des Showbusiness haben Marc Marshall seit frühester Kindheit geprägt. „Wenn man Kollegen wie Harry Belafonte, Cassandra Steen, Gregor Meyle, Andrea Bocelli, Aretha Franklin, Al Martino, Till Brönner, Tony Marshall, Frank Elstner, Albrecht Mayer und vielen mehr begegnet und sich mit ihnen austauschen kann, motiviert das!“

„Wenn Menschen mir ihre Zeit schenken und mir zuhören, fühle ich mich beschenkt. Bei einem Konzert verbringen wir immerhin mehrere Stunden miteinander und dort entsteht dann diese sehr persönliche Stimmung mit bewegenden Momenten!“

Marc Marshall wurde 1963 als Sohn des Entertainers Tony Marshall in Baden-Baden geboren. Im Alter von sechs Jahren reiste Marc 1970 mit seinem damals noch unbekannten Vater für sechs Wochen nach Chicago und stand dort jeden Abend im Rahmen seiner US-Club-Tour mit ihm auf der Bühne. Am 24. April 1971 erhielt Marc für einen Auftritt mit seinem Vater im Kurhaus Baden-Baden seine erste Gage. Das erste Mal stand er jedoch bereits vor 50 Jahren auf den Bühnenbrettern, die seitdem seine Welt sind. Denn klein angefangen hat der heutige Klassik-Pop-Star 1967 auf einer Bühne beim Erdbeerfest in Staufenberg bei Baden-Baden, zu dem er seinen Vater begleitet hatte. Nach dem Abitur studierte Marc Marshall 1982 unter anderem Jazz in Los Angeles und vertiefte seine zweite Leidenschaft, die klassische Musik. Sein Studium als Bariton schloss er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe ab. Dort lernte der zweifache Vater 1993 auch anlässlich einer Operettenproduktion Jay Alexander kennen. Ihre erfolgreiche Gesangskarriere als Klassik-Pop-Duo Marshall & Alexander führt die beiden Ausnahmekünstler seit 1998 auf die schönsten Bühnen, ihre gemeinsamen CDs und DVDs belegten Top-Platzierungen in den Charts.

Nun wird er im Rahmen der Tournee Die Nacht der 5 Tenöre Solo, im Duett mit Andrea Hörkens und mit allen Tenören zusammen vielfältig bereichern. gen wie Harry Belafonte, Cassandra Steen, Gregor Meyle, Andrea Bocelli, Aretha Franklin, Al Martino, Till Brönner, Tony Marshall, Frank Elstner, Albrecht Mayer und vielen mehr begegnet und sich Genießen auch Sie das Leben!

Einlass: 19:00 Uhr
Tobias Mann - Chaos
Tobias Mann, Satiriker, Stand-Up-Kabarettist und leidenschaftlicher Musiker, widmet sich in seinem 6. Bühnenprogramm einem echten Herzensthema: dem Chaos. Der temperamentvolle Profi-Chaot und Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 in der Sparte Kabarett nimmt sein Publikum mit auf eine Expedition in die Irrnis und macht dabei weder vor der großen Politik noch vor den nicht minder großen Wirrungen des Alltags halt.

Chaos regiert die Welt: Wären Planet Erde und der Mensch auf Facebook befreundet, ihr Beziehungsstatus stünde auf „Es ist kompliziert“. Einziger Unterschied - dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen abkühlen, erwärmt es sich hier bedrohlich. Im Namen von Konsum und Kapitalismus wird alles an Bodenschätzen und Lebewesen ausgebeutet, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Und selbst das, was da oben hockt, holen findige Unternehmer noch runter, fällen den Baum und machen daraus pädagogisch wertvolles Holzspielzeug. So ein Zynismus setzt dem Fass ja wohl die Krone der Schöpfung auf! Und genau jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Erdbevölkerung angesichts dieser lebensraumbedrohenden Zustände zusammenrücken müsste, fällt die gesamte Menschheit zurück in die Steinzeit. Wenngleich zu vermuten ist, dass es damals im Pleistozän eine ganze Ecke gesitteter zuging als heute in den Online-Kommentarspalten der großen Nachrichtendinosaurier. Jeder gegen Jeden. Alle gegen Alle. Und auf jeden Fall „Ich zuerst!“ Mal ehrlich - bei dem Chaos klickt doch keiner mehr durch!

Einlass 19:00 Uhr
Ingo Appelt - "Der Staats-Trainer"
Der Comedian präsentiert sein neues Programm: Mehr Spaß war nie!
Wenn er kommt, haben die Nörgler Sendepause! Ingo Appelt hat ein Geheimrezept gegen die deutsche Depression gefunden: Es gibt so lange auf die Zwölf, bis die Sonne wieder scheint. Schmerzen werden weggelacht.
Schon ein einziger Besuch seines neuen Programms „Der Staats-Trainer“ ersetzt mehrere Jahre Therapie – und zwar für Männer wie für Frauen! Denn Ingo Appelt gibt der allgemeinen Miesepetrigkeit den Rest – zur Not mit einem gezielten Tritt in den Arsch. Es kann so einfach sein.
Unser Ingo ist nicht mehr nur der Ingo für Männer- und Frauenthemen, nein: Er ist der Ingo für Deutschland! Ein Volks-Ingo. Ein Ingo für alle – alle Überforderten und Unterbezahlten, alle Angestrengten und Ausgebeuteten. Für alle, die ohne Videotutorial nicht mal mehr eine Dose vorgekochte Nudeln aufkriegen, keine gerade Tapetenbahn an die Wand geklebt bekommen und deren Hunde zuhause längst das Kommando übernommen haben. Als Bundesarschtreter will Ingo Appelt mit seinem neuen Programm aufrichten und trösten – wenn es sein muss eben mit Wahrheit und Zweckoptimismus. Ganz getreu seinem Motto: Alles scheiße – Laune super!
Natürlich bekommen auch die ach so schwachen Männer auf’s Dach, die über Wetter und Wirtschaftslage, über Kinder und Klima, über Fußball und Vatersein klagen – aber auch die Damen, die sich über schwache Männer genauso beschweren wie über rücksichtslose Machos. Der Appelt wendet sich wieder an das Volk. Sein Credo:
„Nun stellt euch bitte mal nicht so an! – Außer natürlich für Tickets zu meinem neuen Programm.“ Sie werden nicht verhätschelt, vertäschelt und aufgepeppelt, sondern gnadenlos fitgespritzt für alles, was noch auf Sie zukommt.
Irgendwas ist ja immer.
Erleben Sie also elfenhafte Leichtigkeit und seien Sie dabei, wenn ein Comedy-Tsunami durch die Säle rollt, bis keine Hose mehr trocken ist. Werden Sie Fan – für Ingo und ewig. Und seien Sie sicher: Da kriegen Sie ordentlich den Arsch voll gute Laune!

Einlass ab 19.00 Uhr
The Rapparees "Knock out Tour"
Markenzeichen der Belfaster Band ist kantiger Gesang, instrumentale „Fire-Power“, Bärte, Gardemaß von über 190, unbändige Energie aber auch Gravität. Diese fünf baumlangen Burschen stehen mit den Beinen voll im hier und jetzt. Das gibt den Rapparees ihre erdige Schwerkraft bzw. Glaubwürdigkeit. Sie reißen das Publikum aus den Sitzen und erden es zugleich. Jeder spürt, dass alles, was brodelnd daher kommt und Glücksgefühle auslöst, lange gereift ist und Tiefgang hat. Ihre Art aufzuspielen wird in Irland als „rough and ready“ beschrieben. Das spricht einfach für sich und bedarf keiner weiteren Übersetzung. Die Band spielt so ziemlich alles an Instrumenten, was einen typisch irischen Sound ausmacht, wie Banjo, Fiddle, Bodhrán, Bouzouki, Whistle und Gitarren. Für die rockige Note sorgen E-Bass und Schlagzeug oder auch die Bodhran.

Das Quintett lebt in einem der unterprivilegierten Arbeiterviertel Belfasts, wohin sich der Irlandtourist eigentlich nicht verirrt. Vor allem nicht die ausländischen Bands, für die es zur Mode geworden ist die Pogues und die Dubliners zu covern. Die Rapparees sind mit einem herzlich rauen Umgangston groß geworden und wenn sie ihre Songs ansagen, dann schwingt immer etwas davon charmant mit. Die Menschen im Kiez haben ein Rückgrat, Selbstbewusstsein und sind stolz auf ihre Subkultur. So auch die Rapparees. Worauf kann man stolz sein? Auf die Balladen, also das Liedgut der irischen Arbeiterklasse, die „Murriels“ – große Wandgemälde oft mit einem politischen Unterton, die Sportvereine und Pubs, in denen die Menschen gut sozialisiert sind. Zu den beliebtesten Sportarten im Kiez gehört das Boxen. Boxen ist genauso ein Teil der irischen Arbeiterkultur wie die Balladen. Boxen kann man ohne zu den Betuchten zu gehören. Es ist so ziemlich die einzige Disziplin, in der irische Sportler*innen regelmäßig von der Olympiade einige Medaillen auf die grüne Insel zurückbringen. Um diese alte Tradition hochleben zu lassen nennt die Band ihre kommende Tournee „Knock out tour“.

Wenn eine Band das Zeug dazu hat, der irischen Ballade zu einem Revival zu verhelfen, dann sind es die Rapparees! Die Dubliners mit ihrem traditionellen Stil und die Pogues mit ihrer punkigen Variante haben die Wahrnehmung der irischen Ballade in den letzten Jahrzehnten geprägt. Mit einem Touch von Weltmusik beschreiten The Rapparees einen neuen und erfrischenden Weg. Ja, sie schreiben auch ihre eigenen Balladen, die das Zeug haben zu Klassikern zu werden. Die Rapparees verstehen es unbändige Energie mit einer ebenbürtigen Portion an Finesse und handwerklicher Brillanz zu paaren.
H.G. Butzko - aber witzig
Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.

Und getreu dem Motto: "logisch statt ideologisch" hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als "Kumpelkabarett" bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden.

In seinem inzwischen 11. Programm "aber witzig" spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Alle reden vom meteorologischen Klimawandel, dabei ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit "Heiter bis Wolkig" ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang.

Was aber ist der Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt, verglichen mit der
Überflutung an Reizen und Daten im Digitalen? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.

Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder "aber witzig".
Wilfried Schmickler - "Kein Zurück"
Deutschland im Aufbruch! Wo geht es hin? Wer darf mit? Und vor allem: wann geht es endlich los?

An den Haltestellen stehen die Verunsicherten im Dauerregen und warten auf die nächste Mitfahrgelegenheit. Denn alle wissen: wer jetzt den Anschluss verpasst, der landet auf dem Abstellgleis: aussortiert, verloren, abgehängt.

Und deshalb hat Schmickler nach vorne geschaut. Und von dem was er da gesehen berichtet er in seinem aktuellen Programm. „Blitzschnell, genau, perfide, direkt, derb, rotzfrech und poetisch“

Schmickler beschreibt die Kämpfe, die unsere Gesellschaft beherrschen: Reich gegen Arm, Alt gegen Jung, Stadt gegen Land. Und er beschreibt einen Ausweg: Die Solidarität aller Menschen mit allen Menschen.

Wilfried Schmickler macht aus seiner Empörung eine Tugend, aus seinem Pessimismus ein Engagement für andere.

WILFRIED SCHMICKLER wurde mit den 4 wichtigsten Kabarett-Preisen ausgezeichnet :

PRIX PANTHEON, DEUTSCHER KABARETTPREIS, DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS und SALZBURGER STIER! Er gehört zum Stammpersonal der WDR-Mitternachtsspitzen und jeden Montag um kurz vor 11 stellt er auf WDR 2 die „Montagsfrage“.

„ Es sind die etwas leiseren Momente, in denen Wilfried Schmickler wahrhaft brilliert. Jene, in denen er geschliffene Sätze in überragender Präzision führt, in denen er scharf ist und zugleich poetisch. Wenn er mit satirischem Witz Geschichten erzählt oder jenseits der auch von ihm geliebten Aneinanderreihung von Schlagworten Gesellschaftskritik in Verse von erlesener Eleganz packt, zeigt sich die ganze Strahlkraft eines Kabarettisten“ (Bonner Generalanzeiger)

„Wilfried Schmickler gehört als virtuoser Wortdrechsler seit Jahrzehnten zur ersten Liga der Politkabarettisten im Land!“ (LVZ Leipzig)

„Wilfried Schmickler bereitet dem Publikum einen fulminanten, mal atemberaubenden Abend! Ein Sprachtiger mit drastischer Wortgewalt: Schmickler verblüffte mit Freundlichkeit, war schäumend und leise, hintersinnig, kalauernd und bissig .

(Aachener Zeitung)

Schmickler gehört zum Besten, was Kleinkunst zu bieten hat. Es ist scharf und klug, hochaktuell und ziemlich böse. So soll Kabarett sein. (AZ Mainz)

Wilfried Schmickler ist in einer Zeit des seichten Scheins ein großer Universalgelehrter des Humors. Eine moralische Instanz, kein nölender Moralist.“ (WAZ)

Restkarten gegebenenfalls an der Abendkasse.
MY FAIR LADY - Kammeroper Köln + Kölner Symphoniker
Der Musical – Welterfolg mit Orchester

MY FAIR LADY

Die Kammeroper-Köln in Bestbesetzung + Kölner Symphoniker

Seit der Verfilmung des Broadway-Klassikers mit Audrey Hepburn gehört Frederick Loewes Musical „My Fair Lady“ zu den meistgespielten und populärsten Bühnenwerken des 20. Jahrhunderts. Unvergessliche Evergreens wie „Ich hätt´ getanzt heut´ Nacht", „Wär´ das nicht wunderschön", „In der Straße wohnst du"," Bringt mich pünktlich zum Altar", „Wart’s nur ab...“ und „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ machen „My Fair Lady“ zu einem echten Klassiker.
Ob es wohl möglich ist, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums allein durch Umformung der Sprache eine Lady der High-Society zu machen? Phonetikprofessor Henry Higgins ist sich dessen sicher und geht die Wette ein. Eliza Doolittle aus Mayfair wird zu seinem wissenschaftlichen Objekt und er quält die Tochter eines Müllkutschers Tag und Nacht mit abstrusen Sprachübungen: „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn ...". Doch kann er damit ein blendendes Kunstwerk formen, das auf dem Diplomatenball in der Botschaft bestehen kann? Oder bemerkt der eingefleischte Junggeselle Higgins, dass Eliza keine Statue aus Stein, sondern eine junge Frau mit eigenen Sehnsüchten und Träumen ist?
Die hochkarätige Inszenierung der Kölner Kammeroper legt, neben musikalischer und choreografischer Finesse, auch einen Blick auf die genialen Dialoge und eine genaue Personenführung. Es ist der charmante Witz der Handlung zwischen pointierter Sozialromantik und satirisch-bissigem Sittengemälde, aus der heraus sich Situationskomik, Konflikte und starke Gefühle entwickeln.

Einlass 19:00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.