In den Stücken von Stockhausen, Comisso und Brinkmann, einer Synthese zwischen dem aktuellen Jazz und der europäischen Kunstmusik, bilden sich harmonische Verflechtungen von Komposition und Improvisation, die eine große Tiefe, eine klangliche Weite, aber auch eine Leichtigkeit, etwas Spielerisches und zuweilen Humorvolles entstehen lassen.

Einlaß: 18:45 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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The King’s Singers: Communio
In Kooperation mit dem Kultursommer Mittelhessen

THE KING’S SINGERS
Patrick Dunachie (Countertenor)
Edward Button (Countertenor)
Julian Gregory (Tenor)
Christopher Bruerton (Bariton)
Nick Ashby (Bariton)
Jonathan Howard (Bass)

COMMUNIO
Gregorianik - Rorate coeli
Adrian Willaert - Ave virgo sponsa Dei - inviolata est
Giovanni Pierluigi da Palestrina - Kyrie (aus der „Missa Papae Mercelli“)
William Byrd - Gloria (aus der „Mass for Five Voices“)
Orlando di Lasso - Domine Dominus noster
Richard Rodney Bennett - The bell doth toll
Toby Hession - Master of Music
Thomas Tallis - O nata lux
Jean Richafort - Sanctus und Benedictus (aus der „Missa Pro Defunctis“)
Max Reger - Agnus Dei op.138 Nr. 6
Francis Poulenc - Quatre petites prières de Saint François d`Assise
Nico Muhly - A finer music
Maurice Duruflé - Notre Père
Cyrillus Kreek - Onnis on innimene
Gregorianik - Rorate coeli

*** THE KING’S SINGERS ***
Das wohl bekannteste Vokalensemble der Welt, die King’s Singers aus Cambridge, kommt nach Marburg!

The King’s Singers wurden am 1. Mai 1968 offiziell von sechs Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge gegründet, die gerade ihr Studium abgeschlossen hatten. Die Besetzung bestand aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass – daran hat sich bis heute nichts geändert.

Schon in den ersten Jahren zeichnete sich das Ensemble durch seine musikalische Vielfältigkeit aus. Mit ihrem einzigartigen englischen Charme und ihrer musikalischen Qualität eroberten die King´s Singers die Zuhörer im Sturm. Neben der Alten Musik und Kompositionen der Romantik bildete damals wie heute die Neue Musik einen weiteren Schwerpunkt in ihrem Repertoire. Sie vergaben Kompositionsaufträge an die besten Vokalkomponisten unserer Zeit, u.a. Sir John Tavener, Tōru Takemitsu, John Rutter, Luciano Berio, Nico Muhly, György Ligeti und Eric Whitacre. Zugleich wurden zahlreiche Arrangements speziell den The King’s Singers zugeeignet. Zusätzlich zum klassischen Repertoire interpretieren sie Popmusik, was dazu führte, dass ihre Konzerte bald nach Gründung des Ensembles fester Bestandteil zur Hauptsendezeit im englischen Fernsehen wurden.

Seit ihrem Bestehen sind The King’s Singers gern gesehene Gäste aller großen Konzertsäle – von der Royal Albert Hall in London über das Opernhaus Sydney bis zur Carnegie Hall New York. Von den vielen Auszeichnungen, mit denen das Ensemble geehrt wurde, sind zwei Grammy® Awards, ein Emmy® Award und ein Platz in der neu gegründeten Hall of Fame des Gramophone Magazins besonders erwähnenswert. Die Freude am Ensemblesingen zu vermitteln, ist dem Ensemble eine Herzensangelegenheit. Dafür geben sie Workshops und Meisterkurse auf der ganzen Welt.

*** COMMUNIO ***
Der christliche Gottesdienst mit seiner Struktur und seinen textlichen Bausteinen bildet die Grundlage des Konzertprogramms. Gregorianischer Gesang als Introitus, Sätze aus Messen der großen Renaissance-Komponisten, das aktuelle Themen ansprechende Glaubensbekenntnis und eine musikalische Predigt, die alte Rhetorik in moderne Musiksprache überträgt – „Communio“ erkundet einige der größten Kompositionen der vergangenen 1000 Jahre. Für die King’s Singers ist die Musik der beste Weg, diesen außergewöhnlichen Ritus zu erforschen.

Texte: KD Schmid
Foto: Rebecca Reid