Farce von Dario Fo 

 

Endlose Preiserhöhungen im italienischen Mailand bringen die Freundinnen Antonia und Margherita mit vielen anderen Frauen dazu, sämtliche Supermärkte zu plündern und ihre Einkäufe anschließend nach Hause zu tragen, denn: "Bezahlt wird nicht!" Zu Hause haben die beiden Probleme, ihr Diebesgut zu verstecken – denn nicht nur fürchten sie die Hausdurchsuchungen der Polizei, sondern vielmehr Antonias ahnungslosen und gesetzestreuen Ehemann Giovanni. So entsteht ein fulminantes Verwirrspiel voller absurder Ideen von erfundenen Schwangerschaften oder angeblich verstorbenen Polizisten . . .

 

Eine hochkomische, pointierte und sozialkritische Farce über das Aufbegehren eines jeden Einzelnen gegen die sozioökonomische Not.


In BEZAHLT WIRD NICHT! entwarf der italienische Literatur-Nobelpreisträger Dario Fo eine bissige politische Utopie voll komödiantischer Elemente, die in der Tradition des italienischen Volkstheaters steht. Dem Stück wurden zur Zeit der Veröffentlichung (1974) kommunistische und aufrührerische Tendenzen unterstellt. Wenige Monate später verübten Wagemutige, vom Stück inspiriert, tatsächlich "proletarische Einkäufe", die der Autor aber als unrechtmäßige Bereicherung verurteilte. 

Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mitwirkende | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen  


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Kostprobe: MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

Dramaturg Frederik Iven plaudert mit Regisseurin Tanja Weidner und dem Ensemble über Regieidee und Probenarbeit und bietet mit kurzen Szenen erste Einblicke in das Stück.

Der Eintritt ist frei!

Münster

29.11.2020
11:00 Uhr
MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt

 

Monsieur Ibrahim war schon immer da. Der seltsame, arabische Mann mit dem kleinen Warengeschäft in der Pariser Innenstadt ist aus dem jüdischen Viertel, in dem sein Laden tagein tagaus geöffnet ist, nicht mehr wegzudenken. Als der Jugendliche Moses etwas aus Monsieur Ibrahims Laden stehlen will, sieht er sich mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert – Monsieur Ibrahim scheint Gedanken lesen zu können. Moses und Ibrahim freunden sich an und der Jugendliche lernt eine völlig neue Welt kennen, voll Schönheit und Liebe.

Eine berührende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, zwei Welten, die zueinander finden und dazu an die Wurzeln des Islam führt.

Mit MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN führt das WBT die lange Geschichte der Inszenierungen eines Stoffes des französischen Autors Éric-Emmanuel Schmitt fort. Zuletzt wurde Schmitts ZURÜCK AUF ANFANG 2016 als Deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne gebracht. Tanja Weidner inszeniert den tragikomischen Road Trip als erstes Solo-Stück für Ensemble-Mitglied Johannes Langer. Schmitts Literaturvorlage ist ein beliebter Theaterstoff und wurde 2003 mit Omar Sharif verfilmt. Das Stück ist Teil einer Trilogie über die verbindende Spiritualität der großen Weltreligionen.


Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mit | Johannes Langer

Münster

12.12.2020
18:00 Uhr
Einführung: MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

Einführungen
Neugierig auf Theaterautoren, Entstehungsgeschichten und Regiekonzepte? Jeden Sonntag nach einer Premiere erfahren Sie von Chefdramaturgin Tanja Weidner und Dramaturg Frederik Iven Wissenswertes und Hintergründe.

Münster

13.12.2020
17:00 Uhr
MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt

 

Monsieur Ibrahim war schon immer da. Der seltsame, arabische Mann mit dem kleinen Warengeschäft in der Pariser Innenstadt ist aus dem jüdischen Viertel, in dem sein Laden tagein tagaus geöffnet ist, nicht mehr wegzudenken. Als der Jugendliche Moses etwas aus Monsieur Ibrahims Laden stehlen will, sieht er sich mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert – Monsieur Ibrahim scheint Gedanken lesen zu können. Moses und Ibrahim freunden sich an und der Jugendliche lernt eine völlig neue Welt kennen, voll Schönheit und Liebe.

Eine berührende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, zwei Welten, die zueinander finden und dazu an die Wurzeln des Islam führt.

Mit MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN führt das WBT die lange Geschichte der Inszenierungen eines Stoffes des französischen Autors Éric-Emmanuel Schmitt fort. Zuletzt wurde Schmitts ZURÜCK AUF ANFANG 2016 als Deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne gebracht. Tanja Weidner inszeniert den tragikomischen Road Trip als erstes Solo-Stück für Ensemble-Mitglied Johannes Langer. Schmitts Literaturvorlage ist ein beliebter Theaterstoff und wurde 2003 mit Omar Sharif verfilmt. Das Stück ist Teil einer Trilogie über die verbindende Spiritualität der großen Weltreligionen.


Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mit | Johannes Langer

Münster

13.12.2020
18:00 Uhr
HEILIG ABEND

Schauspiel von Daniel Kehlmann

 

 
Es ist der 24. Dezember, 22.30 Uhr. Judith sitzt in einem Verhörraum dem Polizisten Thomas gegenüber. Sie hat nicht den blassesten Schimmer, warum sie hier ist, doch Thomas will mit allen Mitteln ein Geständnis von ihr erzwingen. Ihr wird unterstellt, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter einen terroristischen Anschlag geplant zu haben – um 0 Uhr soll die Bombe hochgehen. Für Thomas beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und er versucht mit jeglichem Geschick, Judith Informationen zu einer Tat zu entlocken, von der sie angeblich nichts weiß. Oder gibt sich Judith vielleicht nur ahnungslos und spielt mit Thomas, um Zeit zu schinden . . .?


Ein aufregendes, packendes und so gar nicht besinnliches Katz-und-Maus-Spiel.

In HEILIG ABEND stellt der Schriftsteller Daniel Kehlmann eine schwindelerregende und spannende Beziehungsdynamik zwischen den beiden Figuren her, die geschickt mit den Erwartungen des Publikums spielt. Die Fragen in diesem hochpsychologischen Stück weisen immer über sich selbst hinaus und lassen sich nie eindeutig beantworten. Das Stück wurde 2017 am Wiener Theater in der Josefstadt uraufgeführt.
 
Inszenierung, Bühne & Kostüme | Meinhard Zanger

Mitwirkende | Markus Hennes & Monika Hess-Zanger

Münster

19.12.2020
18:00 Uhr
HEILIG ABEND

Schauspiel von Daniel Kehlmann

 

 
Es ist der 24. Dezember, 22.30 Uhr. Judith sitzt in einem Verhörraum dem Polizisten Thomas gegenüber. Sie hat nicht den blassesten Schimmer, warum sie hier ist, doch Thomas will mit allen Mitteln ein Geständnis von ihr erzwingen. Ihr wird unterstellt, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter einen terroristischen Anschlag geplant zu haben – um 0 Uhr soll die Bombe hochgehen. Für Thomas beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und er versucht mit jeglichem Geschick, Judith Informationen zu einer Tat zu entlocken, von der sie angeblich nichts weiß. Oder gibt sich Judith vielleicht nur ahnungslos und spielt mit Thomas, um Zeit zu schinden . . .?


Ein aufregendes, packendes und so gar nicht besinnliches Katz-und-Maus-Spiel.

In HEILIG ABEND stellt der Schriftsteller Daniel Kehlmann eine schwindelerregende und spannende Beziehungsdynamik zwischen den beiden Figuren her, die geschickt mit den Erwartungen des Publikums spielt. Die Fragen in diesem hochpsychologischen Stück weisen immer über sich selbst hinaus und lassen sich nie eindeutig beantworten. Das Stück wurde 2017 am Wiener Theater in der Josefstadt uraufgeführt.
 
Inszenierung, Bühne & Kostüme | Meinhard Zanger

Mitwirkende | Markus Hennes & Monika Hess-Zanger

Münster

20.12.2020
18:00 Uhr
GOTT

Schauspiel von Ferdinand von Schirach

 

Wer bestimmt, wie wir leben wollen? Und wie wir sterben wollen? Was geschieht, wenn äußere Umstände wie Krankheiten, Unfälle, Kriege oder andere Anlässe uns das Recht nehmen, in Würde zu sterben? Können wir dann nicht selbst entscheiden, wann und wie wir sterben? Und ist es nicht ebenso unser Recht, dafür Hilfe in Anspruch zu nehmen? Richard Gärtner ist zwar
alt, aber körperlich wie geistig vollkommen gesund. Doch seit dem Tod seiner Frau will Gärtner nicht mehr leben. Mit einem Medikament will er selbstbestimmt aus dem Leben scheiden. Doch ist das rechtens? Eine Kommission aus Medizinern, Theologen, Ethikern und Politikern berät sich darüber, ob Gärtner bei seinem Suizid geholfen werden darf . . .


Ein hochaktuelles Thema mit gesellschaftspolitischer Brisanz über die Rechtfertigung von Sterbehilfe, das zeitgleich danach fragt, wie wir leben und wie wir sterben wollen.


Mit GOTT legt der Jurist und Erfolgsautor Ferdinand von Schirach (Schuld, Kaffee & Zigaretten) nach TERROR das zweite Theaterstück seiner Trilogie über (rechts-)philosophische Fragen vor. Wie schon in seinem Debut lässt von Schirach das Publikum über den Ausgang dieses moralischen Grundkonfliktes selbst entscheiden. Die Uraufführung sollte im April 2020 zeitgleich am Berliner Ensemble und am Düsseldorfer Schauspielhaus stattfi nden und wurde aufgrund der Pandemie auf September 2020 verlegt.

In seinem Urteil vom 26.2.2020 hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass "die Freiheit sich das Leben zu nehmen, [...] auch die Freiheit [umfasst], hierfür bei Dritten Hilfe zu suchen und Hilfe, soweit sie angeboten wird, in Anspruch zu nehmen." Das Gericht beauftragte die Bundesregierung, bis zum 26.2.2021 hierfür ein Gesetz zu verabschieden. Ein an Aktualität nicht zu überbietender Stoff.
 
Inszenierung | Meinhard Zanger
Bühne & Kostüme | Darko Petrovic
Mit | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Marion Mainka | Andreas Weißert

Münster

22.12.2020
20:00 Uhr
GOTT

Schauspiel von Ferdinand von Schirach

 

Wer bestimmt, wie wir leben wollen? Und wie wir sterben wollen? Was geschieht, wenn äußere Umstände wie Krankheiten, Unfälle, Kriege oder andere Anlässe uns das Recht nehmen, in Würde zu sterben? Können wir dann nicht selbst entscheiden, wann und wie wir sterben? Und ist es nicht ebenso unser Recht, dafür Hilfe in Anspruch zu nehmen? Richard Gärtner ist zwar
alt, aber körperlich wie geistig vollkommen gesund. Doch seit dem Tod seiner Frau will Gärtner nicht mehr leben. Mit einem Medikament will er selbstbestimmt aus dem Leben scheiden. Doch ist das rechtens? Eine Kommission aus Medizinern, Theologen, Ethikern und Politikern berät sich darüber, ob Gärtner bei seinem Suizid geholfen werden darf . . .


Ein hochaktuelles Thema mit gesellschaftspolitischer Brisanz über die Rechtfertigung von Sterbehilfe, das zeitgleich danach fragt, wie wir leben und wie wir sterben wollen.


Mit GOTT legt der Jurist und Erfolgsautor Ferdinand von Schirach (Schuld, Kaffee & Zigaretten) nach TERROR das zweite Theaterstück seiner Trilogie über (rechts-)philosophische Fragen vor. Wie schon in seinem Debut lässt von Schirach das Publikum über den Ausgang dieses moralischen Grundkonfliktes selbst entscheiden. Die Uraufführung sollte im April 2020 zeitgleich am Berliner Ensemble und am Düsseldorfer Schauspielhaus stattfi nden und wurde aufgrund der Pandemie auf September 2020 verlegt.

In seinem Urteil vom 26.2.2020 hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass "die Freiheit sich das Leben zu nehmen, [...] auch die Freiheit [umfasst], hierfür bei Dritten Hilfe zu suchen und Hilfe, soweit sie angeboten wird, in Anspruch zu nehmen." Das Gericht beauftragte die Bundesregierung, bis zum 26.2.2021 hierfür ein Gesetz zu verabschieden. Ein an Aktualität nicht zu überbietender Stoff.
 
Inszenierung | Meinhard Zanger
Bühne & Kostüme | Darko Petrovic
Mit | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Marion Mainka | Andreas Weißert

Münster

23.12.2020
20:00 Uhr
EXTRAWURST

Schauspiel von Dietmar Jacobs & Moritz Netenjakob

 

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

Inszenierung | Monika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

Mit | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen

Münster

25.12.2020
18:00 Uhr
EXTRAWURST

Schauspiel von Dietmar Jacobs & Moritz Netenjakob

 

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

Inszenierung | Monika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

Mit | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen

Münster

26.12.2020
18:00 Uhr
EXTRAWURST

Schauspiel von Dietmar Jacobs & Moritz Netenjakob

 

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

Inszenierung | Monika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

Mit | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen

Münster

27.12.2020
18:00 Uhr
BEZAHLT WIRD NICHT!

Farce von Dario Fo 

 

Endlose Preiserhöhungen im italienischen Mailand bringen die Freundinnen Antonia und Margherita mit vielen anderen Frauen dazu, sämtliche Supermärkte zu plündern und ihre Einkäufe anschließend nach Hause zu tragen, denn: "Bezahlt wird nicht!" Zu Hause haben die beiden Probleme, ihr Diebesgut zu verstecken – denn nicht nur fürchten sie die Hausdurchsuchungen der Polizei, sondern vielmehr Antonias ahnungslosen und gesetzestreuen Ehemann Giovanni. So entsteht ein fulminantes Verwirrspiel voller absurder Ideen von erfundenen Schwangerschaften oder angeblich verstorbenen Polizisten . . .

 

Eine hochkomische, pointierte und sozialkritische Farce über das Aufbegehren eines jeden Einzelnen gegen die sozioökonomische Not.


In BEZAHLT WIRD NICHT! entwarf der italienische Literatur-Nobelpreisträger Dario Fo eine bissige politische Utopie voll komödiantischer Elemente, die in der Tradition des italienischen Volkstheaters steht. Dem Stück wurden zur Zeit der Veröffentlichung (1974) kommunistische und aufrührerische Tendenzen unterstellt. Wenige Monate später verübten Wagemutige, vom Stück inspiriert, tatsächlich "proletarische Einkäufe", die der Autor aber als unrechtmäßige Bereicherung verurteilte. 

Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mitwirkende | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen  

Münster

29.12.2020
20:00 Uhr
BEZAHLT WIRD NICHT!

Farce von Dario Fo 

 

Endlose Preiserhöhungen im italienischen Mailand bringen die Freundinnen Antonia und Margherita mit vielen anderen Frauen dazu, sämtliche Supermärkte zu plündern und ihre Einkäufe anschließend nach Hause zu tragen, denn: "Bezahlt wird nicht!" Zu Hause haben die beiden Probleme, ihr Diebesgut zu verstecken – denn nicht nur fürchten sie die Hausdurchsuchungen der Polizei, sondern vielmehr Antonias ahnungslosen und gesetzestreuen Ehemann Giovanni. So entsteht ein fulminantes Verwirrspiel voller absurder Ideen von erfundenen Schwangerschaften oder angeblich verstorbenen Polizisten . . .

 

Eine hochkomische, pointierte und sozialkritische Farce über das Aufbegehren eines jeden Einzelnen gegen die sozioökonomische Not.


In BEZAHLT WIRD NICHT! entwarf der italienische Literatur-Nobelpreisträger Dario Fo eine bissige politische Utopie voll komödiantischer Elemente, die in der Tradition des italienischen Volkstheaters steht. Dem Stück wurden zur Zeit der Veröffentlichung (1974) kommunistische und aufrührerische Tendenzen unterstellt. Wenige Monate später verübten Wagemutige, vom Stück inspiriert, tatsächlich "proletarische Einkäufe", die der Autor aber als unrechtmäßige Bereicherung verurteilte. 

Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mitwirkende | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen  

Münster

30.12.2020
20:00 Uhr
BEZAHLT WIRD NICHT!

Farce von Dario Fo 

 

Endlose Preiserhöhungen im italienischen Mailand bringen die Freundinnen Antonia und Margherita mit vielen anderen Frauen dazu, sämtliche Supermärkte zu plündern und ihre Einkäufe anschließend nach Hause zu tragen, denn: "Bezahlt wird nicht!" Zu Hause haben die beiden Probleme, ihr Diebesgut zu verstecken – denn nicht nur fürchten sie die Hausdurchsuchungen der Polizei, sondern vielmehr Antonias ahnungslosen und gesetzestreuen Ehemann Giovanni. So entsteht ein fulminantes Verwirrspiel voller absurder Ideen von erfundenen Schwangerschaften oder angeblich verstorbenen Polizisten . . .

 

Eine hochkomische, pointierte und sozialkritische Farce über das Aufbegehren eines jeden Einzelnen gegen die sozioökonomische Not.


In BEZAHLT WIRD NICHT! entwarf der italienische Literatur-Nobelpreisträger Dario Fo eine bissige politische Utopie voll komödiantischer Elemente, die in der Tradition des italienischen Volkstheaters steht. Dem Stück wurden zur Zeit der Veröffentlichung (1974) kommunistische und aufrührerische Tendenzen unterstellt. Wenige Monate später verübten Wagemutige, vom Stück inspiriert, tatsächlich "proletarische Einkäufe", die der Autor aber als unrechtmäßige Bereicherung verurteilte. 

Inszenierung | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mitwirkende | Florian Bender | Rosana Cleve | Markus Hennes | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen  

Münster

31.12.2020
20:00 Uhr