Freitag, 18.09.2020
um 19:30 Uhr

Volksbühne im Großen Hirschgraben
Großer Hirschgraben 21
60311 Frankfurt am Main




Michael Quast liest und spielt Gedichte und Geschichten des Frankfurter Mundartdichters und Satirikers Friedrich Stoltze.

Schon vor 160 Jahren herrschte in Deutschland Weltuntergangsstimmung. Eine Wirtschaftskrise stürzte die Menschen in Verzweiflung und große Verunsicherung. Der Humorist Friedrich Stoltze kommentierte das mit der „Frankfurter Allgemeinen Weltuntergangszeitung. Letzter Jahrgang!“ und einer „Sonnenstichzeitung für das untergehende Deutschland“. Parallelen zur Corona-Krise liegen auf der Hand.
So ist er immer wieder neu zu entdecken: Der lustigste und aufmüpfigste Frankfurter Dichter, der humorvolle Beobachter der Alt-Frankfurter Welt, der steckbrieflich gesuchte politische Journalist, mit einem Werk zwischen Rebellion und Biedermeier – Stoltze für alle!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Jacques Brel - On n´oublie rien - Inszenierte Chansons mit Natanaël Lienhard
Jacques Brel - On n´oublie rien ist die persönliche Annäherung des Schauspielers
Natanaël Lienhard an den großen belgischen Chansonnier. Brels Lieder sprechen in
überraschenden Bildern und anrührenden Versen von Freundschaft und Liebe, Leben und
Tod. Sie sind witzig und zärtlich aber auch beklemmend und zuweilen brutal. Lienhard,
der mit Brels Chansons aufgewachsen ist, wird begleitet von einem Klavierquartett, für
das der Pianist Jacob Bussmann farbenreiche Arrangements angefertigt hat. Der Abend
hatte 2010 mit großem Erfolg am Theater Heidelberg Premiere und wurde seit 2011
bereits über 70 Mal am Badischen Staatstheater Karlsruhe gezeigt.

Mit Natanaël Lienhard (Gesang), Gabriele Köller (Violine), Lorenz Unger (Viola), Barbara
Borgir (Violoncello), Jacob Bussmann (Klavier)

REGIE Pia Donkel MUSIKALISCHE LEITUNG Jacob Bussmann BÜHNE & KOSTÜME
Katharina Simmert VIDEO Olivier Hamaker DRAMATURGIE Jan Linders

Presse:
(...) Ansteckend, dieser Zweckoptimismus des vergeblich wartenden Verliebten in
„Madeleine“, dieses lässige Swingen in „Rosa“. Berührend, die bebende Stille in „Ne me
quitte pas“. Bestürzend, die schwarze Melancholie in „La ville s´endormait“. oder
„L´eclusier“, der wohl dunkelsten Nummer des Abends. Aufwühlend, die Forderung des
Sterbenden nach Gesang und Tanz in „Le Moribond“. Und dann gibt es an diesem Abend
über einen vom Vergessen bedrohten Helden, der unvergessene Anti-Helden besang,
noch einen echten Helden: den Pianisten Jacob Bussmann, der nicht nur virtuos
begleitet, sondern auch die faszinierend variantenreichen Arrangements für Klavier und
drei Streicher verantwortet.

Badische Neueste Nachrichten, Andreas Jüttner, 19.11.2011

Schwarz/Weiss Bild: Pia Donkel (Badisches Staatstheater Karlsruhe)
Farbbild: Markus Kaesler (Badisches Staatstheater Karlsruhe)