Dienstag, 28.01.2020
um 19:30 Uhr

Staatstheater Cottbus (Großes Haus)
Schillerplatz 1
03046 Cottbus




Singspiel in drei Akten (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg) von Hans Müller und Erik Charell | Musik von Ralph Benatzky | Texte der Gesänge von Robert Gilbert | Vier musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz | Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner

Im Hotelrestaurant „Weißes Rössl“ am Wolfgangsee steht nicht nur das Glück vor der Tür, sondern auch die Urlaubssaison. Wirtin Josepha Vogelhuber hat alle Hände voll zu tun, den Betrieb am Laufen zu halten. Zu allem Überfluss hat ihr Oberkellner Leopold ein Auge auf sie geworfen und macht ihr bei jeder Gelegenheit den Hof. Das stört nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern bereitet ihr auch deshalb Verdruss, weil sie einen anderen liebt: den langjährigen Stammgast Dr. Siedler, dessen Ankunft sie jeden Moment erwartet. Doch zunächst betreten der Berliner Fabrikant Wilhelm Giesecke und seine Tochter das Hotel – und von nun an überstürzen sich die Ereignisse.

Die Operette „Im weißen Rössl“ steht ganz oben in der Publikumsgunst wegen ihres Witzes, ihres Charmes, der liebevoll-ironischen Blicke auf Alpen-Urlaubsidyllen und der mitreißenden Musik mit Ohrwürmern wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ und „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Im weißen Rössl - Berliner Revueoperette in der jazzigen Originalfassung
Der beschauliche Wolfgangsee in Oberösterreich: Kellner Leopold liebt die Wirtshaus-Chefin Josepha, die aber mit ihrem Stammgast Dr. Siedler liebäugelt, der sich wiederum mehr für die Berliner Fabrikanten-Tochter Ottilie interessiert. Ginge es nach Ottilies Vater, so sollte sie besser Siedlers Konkurrenten, den schönen Sigismund – ebenfalls aus Berlin angereist – heiraten, um endlich die Rivalitäten der beiden Firmen zu beenden. Es wimmelt also nur so vor heiratswilligen Urlaubern aus Berlin …
Der Komponist Ralph Benatzky und der Theater- und Filmproduzent Erik Charell schufen eine ausgeflippte und schillernd-ironische Österreich-Revue. Die Operette wurde ab 1933 von den Nazis wegen ihres despektierlichen Umgangs mit Folklore verboten und Erik Charell, der einer jüdischen Familie entstammte, musste aus Deutschland fliehen. In den 50er und 60er Jahren erlebte »Im weißen Rössl« ein Revival in Form von musikalisch wie inhaltlich stark veränderten Verfilmungen u. a. mit Johannes Heesters oder Peter Alexander, die eher an biedere Heimatfilme als an das vom freizügigen Geist der »Goldenen Zwanziger« geprägte Original erinnern. Die 2008 wiederentdeckte und rekonstruierte Originalfassung lässt das Publikum die Revueoperette wieder in ihrem charmant-frivolen musikalischen Gewand von 1930 erleben.

Musik: Ralph Benatzky mit musikalischen Einlagen von Robert Stolz u. a.
Rekonstruktion der Originalpartitur durch M. Grimminger und H. Hagedorn

Produktion: Theater für Niedersachsen
Musikalische Leitung: Achim Falkenhausen
Regie: Erik Petersen

Foto: Look One GmbH

weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie unter:
http://www.stadthalle-gifhorn.de

Gifhorn

05.04.2020
16:00 Uhr
Tickets
ab 18,00 €